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	<title>Chronik Groß Kreutz - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-09-26T00:21:40Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Besondere_Ereignisse&amp;diff=4458</id>
		<title>Besondere Ereignisse</title>
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		<updated>2026-09-24T17:37:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:ZEPPELIN.jpg|200px|thumb|right| Zeppelin über Groß Kreutz; Aufn. Beck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Olympiaglocke 1.jpg|200px|thumb|right|Olympia-Glocke auf der Durchfahrt; Auf. Klapper]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WINTER~1.jpg|200px|thumb|right|Schneechaos 1978/79; Aufn. Kuchenbäcker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WINTER~2.jpg|200px|thumb|right|Lehrlinge beim Aufräumen, Winter 78/79; Aufn. Kuchenbäcker]]&lt;br /&gt;
Diese Seite soll an Ereignisse erinnern, die mehr oder weniger einmalig unseren Ort und seine Bewohner betrafen. Ob sie spektakulär waren, liegt heute im Auge des Betrachters, als sie geschahen, wurden sie als solches empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 24. September 1810 brannte das Gehöft des Posthalters Neye nieder. Zu dieser Zeit zog eine &amp;quot;Mordbrennerbande&amp;quot; durch die Lande. Der Anführer, ein gewisser Horst. Er soll auch hier das Feuer gelegt haben. Nachdem sie in Berlin gefasst wurden, machte man ihnen den Prozess und verurteilte sie zum Tode auf dem Scheiterhaufen. Dies sollen die letzten Hinrichtungen dieser Art in Preußen gewesen sein. Posthalter Neye hinterließ zu diesem Ereignis ein von ihm selbst verfasstes Schriftstück in der Kirchturmkugel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* So war es schon etwas Besonderes, als eine &amp;quot;dicke Zigarre&amp;quot; - ein Zeppelin - über Groß Kreutz schwebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im August 1936 fanden in Berlin die 11. Olympischen Spiele der Neuzeit statt. Dazu wurde, die eigens zu diesem Fest in Bochum gegossene Stahlglocke, mit großem propagandistischem Aufwand im Mai durch die Lande gefahren. Auf den Bildern ist zu sehen, wie sie durch Groß Kreutz fuhr. Auf der Glocke ist das Brandenburger Tor und der Reichsadler mit darunter liegenden olympischen Ringen zu sehen. Er hält die Ringe in seinen Fängen, die Ringe sind nicht originalgetreu wiedergegeben, (ist dies symbolisch zu sehen?) Die Inschrift lautet: „Olympische Spiele 1936“, Hakenkreuze und „Ich rufe die Jugend der Welt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* An einem 1. Mai schlug der Blitz in das Trafohäuschen zwischen den Bergscheunen ein. Es brannte aus und die umliegenden Orte waren ohne Strom. Es wurde nicht wieder aufgebaut. Eine neue Trafostation wurde am Rotdornweg gebaut und die Freileitungen wurden durch Erdkabel ersetzt. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass nicht alle Brandereignisse im Dorf im Einzelnen aufgeführt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Groß Kreutz hat eine eigene interessante Webseite &amp;lt;ref&amp;gt;https://feuerwehr-gross-kreutz.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am Jahresende 1978 gab es einen starken Wintereinbruch, mit Schneemengen, die wir hier nicht gewohnt waren. Ganz besonders furchtbar hatte es den Norden der Republik erwischt. Die Armee wurde zur Hilfe eingesetzt. Ganz so schlimm war es bei uns nicht, aber zu Aufräumarbeiten wurden Lehrlinge des Gutes und Technik zur Beseitigung der Schneemassen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der ersten Juniwoche des Jahres 2000 beging das Dorf eine Festwoche zur 700 Jahrfeier des Ortes. Einer der Höhepunkte war der Festumzug entlang der B1 zur Festwiese am Sportplatlatz. Vereine, Betriebe und viele Bürger erinnerten an die vielfältige Geschichte in historischen Kostümen. Einige Bilder sollen an diese Tage erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 14.Januar 2025 geriet ein Transporter vom Onlineversandhändler &amp;quot;Amazon&amp;quot; in der Potsdamer Straße in Brand. Er brannte völlig aus und zog das Haus Nummer 40 in Mitleidenschaft. Durch die Hitze wurde die Jalousien verformt und unbrauchbar. Der Asphalt der Straßendecke schmolz und die Umgebung wurde durch den starken Qualm beeinträchtigt. &amp;quot;Amazon&amp;quot; hat neben der Autobahnauffahrt des westlichen berliner Rings der A10 ein Verteilzentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 12. September 2025 fand anlässlich der 725 Jahrfeier von Groß Kreutz im Saal des Oberstufenzentrums eine Festveranstaltung mit geladenen Gästen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:700_I 19.jpg|An der Spitze die Groß Kreutzer Flagge; Aufn. Bernhard Beilich, 6/2000&lt;br /&gt;
Datei:700_II 14.jpg|Erinnerung an die Postkutschzeit; Aufn. Bernhard Beilich, 6/2000&lt;br /&gt;
Datei:700_II 17.jpg|1846 dampfte die erste Eisenbahn durch die Groß Kreutzer Flur; Aufn. Bernhard Beilich, 6/2000&lt;br /&gt;
Datei:700_II 28.jpg|Der &amp;quot;Trabbi&amp;quot; mit Hänger Marke &amp;quot;Eigenbau&amp;quot;; Aufn. Bernhard Beilich, 6/2000&lt;br /&gt;
Datei:FFW-Einsatz-14-01-25_1.png|Kfz-Brand am 14.Jan.25; Aufn. FFW Gr. Kreutz&lt;br /&gt;
Datei:FFW-Einsatz-14-01-25_2.png|Kfz-Brand am 14.Jan.25; Aufn. FFW Gr. Kreutz&lt;br /&gt;
Datei:FFW-Einsatz-14-01-25_3.png|Kfz-Brand am 14.Jan.25; Aufn. FFW Gr. Kreutz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weblinks und Fußnoten===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Zeit%C3%BCberblick_in_Form_eines_Zeitstrahls&amp;diff=4457</id>
		<title>Zeitüberblick in Form eines Zeitstrahls</title>
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		<updated>2026-09-24T17:11:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! '''Jahr'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Monat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Tag &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Ereignis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Ergänzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Kommentar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Quelle 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Quelle 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! Quelle 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2026||08||31||Sommerkino auf den Sportplatz des FSV||gezeigt wurde der Film „Dirty Dancing“||Organisiert von dem Verein ApfelGeorgia e.V. und „Gemeinsam für Groß Kreutz“, beide aus Götz für alle Ortsteile||Gemeindebote für Groß Kreutz (Havel) Nr, 9/2026||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2026||04||Anfang||Auf dem Parkplatz der Handelskette NORMA ist eine Stromtankstelle für E-Autos errichtet worden||Ein batterie gestützte Ladesäule der Firma ADS TEC|| Eigentümer vielleicht NORMA ?||||||&lt;br /&gt;
|--&lt;br /&gt;
|2026||03||19||Jetzt hat Groß Kreutz sogar zwei DHL-Shops. In den selben Geschäftsräumen wie zuvor am Eichenhain 4, hat &amp;quot;LEON'S KIOSK&amp;quot; einen Laden eröffnet.|| Neben Geschenkartikeln werden die üblichen Postleistungen angeboten, außer Post-Ident||Öffnungszeiten: Mo - Frei 9.00 bis 18.00, Sa 9.00 bis 12.00||facebook am 19. März 2026||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2026||03||17||Groß Kreutz hat wieder einen DHL Post-Shop||In der Potsdamer Straße 14A, hat Julia Rübe ihr &amp;quot;Havelrübchen&amp;quot; eröffnet (im ehemaligen Tierfachgeschäft &amp;quot;Pfötchen Vital&amp;quot;)||Es werden Geschenkartikel, Mietboxen, Lotto und Wäscheservice angeboten. Öffnungszeiten: Mo - Frei 9.00 bis 18.00, Sa 9.00 bis 13.00 ||Meldung in facebook von Julia Hachfrucht||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2026||01||11||Neujahrskonzert im OSZ||&amp;quot;Maren &amp;amp; Ben&amp;quot; das Akustik-Duo bringen handgemachte Livemusik mit Songs von Bruce Springsteen, Cyndi Lauper &amp;amp; Westernhagen.||Eintritt 15,||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025||12||6+7||am Sonnabend Einstimmung und am Sonntag Adventsmarkt||Rentnerweihnachtsfeier im OSZ, ab 15:00 Uhr||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025||12||06|| 2. Lichterfahrt in Groß Kreutz. Startpunkt an der Grundschule &amp;quot;Erich Kästner&amp;quot;||organisiert veranstaltet vom Karnevalsclub des Ortes (CCGK e.V.)||In der Vergangenheit gab es Irritationen zur Durchführung und zu den Vorschriften betreffe Straßenverkehrsordnung und Sicherheit.||Lt. Presseinformation vom 21.11.2025 sind diese Lichterfahrten nun erlaubt. ||Hintergrund und Regelung: &amp;quot;Lichterfahrten gehören in vielen Gemeinden seit einigen Jahren zur lokalen Festkultur. Um Rechtssicherheit zu gewährleisten, haben beide Ministerien die Möglichkeiten der Erlaubnis abgestimmt. Die Veranstaltungen können – abhängig von Umfang und Charakter – als Versammlung, als kleinere örtliche Brauchtumsveranstaltung oder als erlaubnispflichtige Veranstaltung nach § 29 Abs. 2 StVO eingeordnet werden. Die örtlichen Verkehrsbehörden erhalten klare Handlungsleitlinien und können im Einzelfall über notwendige Maßnahmen wie Begleitung und Absicherung entscheiden. Für die An- und Abfahrten der festlich beleuchteten Fahrzeuge gilt: Solange die zusätzlichen Lichtanlagen abgeschaltet bleiben und keine sicherheitsrelevanten Bedenken bestehen, können Teilnehmer ohne Einzelgenehmigung auf direktem Weg zwischen Veranstaltungsort und Heimatstandort fahren. So werden komplizierte und zeitaufwändige Verfahren vermieden, das Ehrenamt gezielt unterstützt und damit das Engagement der Brandenburger Bürger vor Ort gewürdigt.||Mitteilung über den Newsletter service.brandenburg.de|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025||09||12||725 Jahrfeier von Groß Kreutz im Saal des Oberstufenzentrums mit geladenen Gästen.||Festreden vom Ortsvorsteher Thomas Becker und Grußworte des Bürgermeisters Reth Kalsow, dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung F.-H. Schäfer und vom Pfarrer Sebastian Mews||Kultutelle Umrahmung vom &amp;quot;Spatzenchor&amp;quot; der Grundschule und vom &amp;quot;Gemischten Chor Groß Kreutz&amp;quot;. Bei diesem Anlass wurden einige Bürger für ihre Verdienste im Ort ausgezeichnet. Im zweiten Teil spielte das Blasorchester aus Ketzin und einer akrobatische Tanzeinlage einer jungen Frau.||eigenes Erleben||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025||07||19/20||750 Jahrfeier in Bochow||„Die Markgrafen Otto und Albert verkaufen dem Kloster Lehnin die Dörfer Wendisch Kreutz und die wüste Feldmarl Oberslaw, 9. Juni 1275“||Diese Wendisch Kreutz (slavicam crucewitz) gehörte zur Mutterkirche in Groß nKreutz. Diese Gegend entspricht dem heutigen Bochow Bruch.||Die Ersterwähnung des Ortes Bochow erfolgte im Jahre 1275. Im „Codex diplomaticus Brandenburgensis“, Bd. 10, Seite 214f (LXVIII) aufgeführt||Entnommen dem Digitalisat der Universitätsbibliothek Paderborn, 2021||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025||07||09||An den beiden Enden des Rotdornweges wurde ein Hinweisschild auf &amp;quot;Schulweg&amp;quot; aufgestellt.||Dies ist eine Maßnahme in Folge von Hinweisen und Anwohnerwünschen.||Zu der Sicherheit des Fußweges im Rotdornweg gab es am 2. April 2025 eine Aussprache mit den Anwohnern und der Gemeindeverwaltung im Strohhaus.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025||07||07||Potsdam-Mittelmark verbietet die Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern, aufgrund der anhaltenden Trockenheit|| Das Bewässern von Gartenanlagen usw. ist nur noch in der Zeit zwischen 20 und 8 Uhr gestattet.|| der Deutsche Wetterdienst (DWD) teilt mit, dass das Frühjahr zu den Trocknesten seit der Wetteraufzeichnungen (1893) war.||rbb 24||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025||07||01||Der EDEKA-Markt in der Potsdamer Straße hat einen neuen Betreiber||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025||06||14||&amp;quot;Tag der offenen Tür&amp;quot; bei der LVAT||Kreativ-Markt auf dem Gutshof. Veranstalter der Kulturförderverein e.V.||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025||06||06||Vom 6. Juni bis 4. Juli wird der Bahnverkehr zwischen Brandenburg und Potsdam wegen Bauarbeiten eingestellt||Der ODEG hat einen Schienenersatzverkehr (SEV) per Bus eingerichtet||||MAZ vom 6.6.25||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025||05||24||der FSV feiert sein fünfzigjähriges Bestehen||Festveranstaltung auf dem Sportplatz mit Fußballturnier||Gemeindebote von Groß Kreutz (Havel)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025||02||12||Am Abens findet im &amp;quot;Strohhaus&amp;quot; eine Versammlung der Partei AfD statt. Schätzungsweise 20 Interessierte haben sich getroffen||In facebook erschien ein Aufruf zur Gegendemonstration; ungefähr 50 Personen versammelten auf der Rasenfläche am Gedenkstein.||Zur Absicherung waren zwei Polizeiwagen und Beamte vor Ort||Aus eigenem Augenschein des Chronisten||https://www.facebook.com/100002049751611/posts/9153218781423023/?rdid=GZHWKLwdotHxV82E&amp;lt;nowiki/&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025||02||11|| Der Groß Kreutzer Ausbau hat einen neuen Blitzer bekommen||||facebook-Gruppe &amp;quot;Komme aus Groß Kreutz&amp;quot;||||https://www.facebook.com/groups/714350118725841||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025||01||18||Feierliche Übergabe des Sporthausanbaus an den FSV Groß Kreutz||ausgestattet mit 5 Kabinen und einem Sanitärbereich ||||Gemeindebote für Groß Kreutz (Havel), 31.Januar 2025, Seite 3||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025||01||14||In der Potsdamer Straße in Höhe von Hausnummer 40 brannte ein Transportwagen des Handelsriesen &amp;quot;Amazon&amp;quot; aus|| das nahegelegene Haus wurde durch die Hitzeeinwirkung und Qualmentwicklung in Mitleidenschaft gezogen. Die Jalousien wurde zerstört. ||||facebook: Feuerwehr Groß Kreutz||MAZ: in facebook|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025||01||05||Neujahrskonzert im OSZ||Veranstalter ist der Kulturförderverein// Künstler: Vokalgruppe||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025||01||01||Ab ersten Januar 2025 wird bundesweit eine neue Grundsteuer eingeführt||Grundlage sind die Daten zu seinem Grundbesitz, die jeder Grundbesitzer seinem zuständigen Finanzamt zu melden hatte. Dazu gehören Grundstücke einschließlich der Gebäude, sowie Betriebe der Land- und Forstwirtschaft.||||Ausführliche Antworten zu diesem Thema findet man unter; https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/faq-die-neue-grundsteuer.html||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||12||15||Adventskonzert des Gemischten Chores Groß Kreutz||Leitung Marina Maaß||der Chor tritt zweimal auf: am 14.12. Kirche Plötzin und am Sonntag in der Groß Kreutzer Kirche um 16.00 Uhr||Plakat, s. Bild||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||12||08||Der Carnevalsclub Groß Kreutz verenstaltet eine &amp;quot;Lichterfahrt mit Gesang und Weihnachtsmusik||Route: Grundschule-Birkenstraße-Ahornstraße-Alte Gartenstraße- Rotdornweg-Am Eichenhain||||Postwurfsendung||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||11||28||Adventsmarkt auf dem Gutshof||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||11||10||Beim heutigen Gottesdienst wurde der neue Jugendreferent Tillmann Schirrmeister und seine Frau Miriam vorgestellt.||Er wurde eingesegnet und er übernimmt die Leitung des CVJM Groß Kreutz und Umgebung e.V.||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||11||08||St. Martin in Groß Kreutz||17.00 Uhr Die Geschichte vom Martin in der Kirche, 17.30 Uhr Laternenumzug (Start am Strohhaus)||gemeinsame Veranstaltung von Kirche und Kulturförderverein||Gemeindebote Nr.10 vom 25.10.24, Seite 5; facebook||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||09||22|| Wahlen zum Landtag des Landes Brandenburg||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||09||25||Eröffnung eines Nagelstodios in der Potsdamer Straße 1 (ehemals Laden von Podewils)||Unter dem Namen &amp;quot;Nail Sunny&amp;quot; betreibt XX den Laden||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||09||14||22. Birnenfest in Groß Kreutz||Organisation und Durchführung auf dem Festplatz an der Bochower Straße durch den Kulturförderverein Groß Kreutz||Das Programm: http://www.kultur-grosskreutz.de/index.php/birnenfest-2024||Quelle: http://www.kultur-grosskreutz.de/||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||09||12|| 4. Bundesweiter Warntag um 11.00 Uhr zur Überprüfung der Warnsignalanlagen (Sirenen) und über die Handys||in Groß Kreutz hat es geklappt||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||09||07||3. Nachbarschaftsfest in der Alten Schulstraße||||||Gemeindebote Ausgabe 10, S.11||||&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|2024||08||15|| Friseurmeisterin Nicole Raschack eröffnet ihren Friseursalon &amp;quot;On Hair&amp;quot; in der Potsdamer Straße 8A|| Sie ist  Mieterin bei dem vietnamesischen Hauseigentümer||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||06||09||Wahlen zum Europa-Parlament und Kommunalwahlen zum Kreistag, der Gemeindevertretung und den Ortsbeiräten||Gemeindevertretung: Von den 18 zuvergebenden Sitzen CDU 6(30,5%),, Interessengemeinschaft Havel 3(18,2%), AfD 3(14,8%; 2 werden nicht besetzt, da nur ein Bewerber), SPD 2(11%), Wählergruppe Feuerwehr 1(7%), Bündnis 90/Die Grünen 1(4,7%), Die Linke 1(4,8%), Einzelvorschlag Hintze 1(3%) ||Ortsbeirat Groß Kreutz: Familienfreundliches Gr. Kreutz 2(37%) Thomas Becker, Oliver Martin, SPD 1(23,5%) Nico Vaupel, CDU 1(17,7%) Frank Heinicke, AfD 1(17,2%)Christoph Lebek, ||Der Wahlausschuss hat in seiner Sitzung am 11.06.2024 das endgültige Wahlergebnis festgestellt.||Veröffentlicht auf https://www.gross-kreutz.de/verwaltung/amtsblaetter.html#379-2024 - Amtsblatt Nr.7 vom 28.Juni 2024 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||06||08||Kreativmarkt auf dem Gutshof||14 Aussteller zeigten ihren Erzeugnisse||In der Mitte des Ausstellerringes befand sich eine große Platte mit einer elektrischen Eisenbahn. Ein besonderer Anziehungspunkt für die Kinder||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||06||01||Kinderfest rund um das Strohhaus||ein fest für die ganze Familie mit vielen Wetbewerben|||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||April||09||Auf der Jahreshauptversammlung am 9.4. wurde ein neuer Vorstand gewählt und setzt sich jetzt wie folgt zusammen: 1. Vorsitzende Ireen Kenner, 2. Vorsitzender Florian Filz, Kassiererin Antje Schrade und 3 Beisitzer: Bianca Grüneberg, Anna Baumgart und Ralf Sujata.||Dem langjährigen 1. Vorsitzenden Andreas Schulze und zwei weiteren Vereinsmitgliedern wurde für ihr Engagement im Verein gedankt.||||Mitteilung des KFV per E-Mail vom 12.4.24 an die Vereinsmitglieder||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||März||28||Am Gründonnerstag findet wieder das Familien-Osterfeuer statt|| Auf dem Festplatz neben der Feuerwehr ab 16 Uhr für Jung und Alt gibt es kulinarisches||||Quelle: facebook||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||März||07||Das Gebäude Potsdamer Straße 80 wurde baupolizeilich gesperrt. Besonders betroffen ist der Frisörladen.|| Hauseigentümer ist Jörg Podewils, 14797 Kloster Lehnin, Bahnhofstraße 1||Es wurde erzählt, dass beim Versuch eine Tiefgarge zu bauen, es zu Instabilität gekommen ist.||Eigene Ansicht||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2024||Januar||10||Im Rahmen der Bauernproteste gegen die Verteuerung des subventionierten Diesel fuhr gegen Mittag auf der B1 ein ca. 2 km langer Zug aus Traktoren, Lkw und Fahrzeugen von Gewerbetreibenden in Richtung Werder/ Potsdam.||An der Alten Schulstraße standen eine große Gruppe von Kindergartenkindern, die den Vorbeifahrenden zuwinkten und auf gemalten Plakaten den Bauern huldugten. ||Es ist wohl nicht davon auszugehen, dass die Kita-Kinder die Plakate von sich aus gemalt haben, Auf &amp;quot;facebook&amp;quot; wurde ein kleiner gefilmter Ausschnitt des Demonstrationszuges gezeigt.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||Dezember||17|| Am 3. Advent singt der Gemischte Chror in der Groß Kreutzer Kirche||Zur Uraufführung, in Anwesenheit des Komponisten, kam ein Kanon mit dem Text von Wilhelm Busch: &amp;quot;Will das Glück nach seinem Sinn / Dir was Gutes schenken, / Sage Dank, und nimm es hin / Ohne viel Bedenken./  Jede Gabe sei begrüßt, / Doch vor allen Dingen: / Das, worum du dich bemühst, / Möge Dir gelingen!&amp;quot; Komponiert wurde die Melodie von Malte Hübner.||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||November||25||Erstes Treffen von Frauen des Dorfes zum Gedankenaustausch und gemeinsamen Aktivitäten||Interessengruppen haben sich zu Gruppen zusammengeschlossen|||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||November||11|| &amp;quot;Pflanzen statt Kleben&amp;quot; - Beitrag zum Klimaschutz||Die Ankündigung des Kulturfördervereins Groß Kreutz e.V., anlässlich des 21. Birnenfestes fünf Bäume zu pflanzen, wurde am 11.11.2023 gemeinsam mit den Baumpaten in die Tat umgesetzt. Bianca Grüneberg, Adrian Wosch, Nico Faupel und Dr. Marcus Lukas stellten mit Spaten und Schaufeln bewaffnet die Pflanzlöcher für die rund 1 Meter hohen Spitzahornbäume her. So wurde auch der Baum von Frau Jeanette Rösler gepflanzt, die als Baumpatin an dem Tag verhindert war. Die Aufgabe der Baumpaten ist es nun, sich um die weitere Entwicklung der Bäume zu kümmern. Dazu muss im Frühjahr und Sommer bei Bedarf gewässert werden, ggf. ist behinderndes Gras zu entfernen oder die Umrandung instandzusetzen.||Die fünf Spitzahornbäume speichern durch ihr Wachstum das klimaschädliche Kohlendioxid und sollen als große Bäume in heißen Sommern wie &amp;quot;Klimaanlagen“ wirken. Ausgewachsene Laubbäume können an heißen sonnigen Tagen bis zu 400 Liter Wasser verdunsten! Die dabei entstehende Verdunstungskühle kann die unmittelbare Umgebung des Baumes um mehrere Grad Celsius abkühlen. Angesichts des prognostizierten Temperaturanstiegs können so viele Bäume die Ortstemperatur senken! Ihr findet die neuen Bäume in der alten Gartenstraße. Die Gemeinde Groß Kreutz (Havel) wird in den kommenden Wochen noch Steine neben den Bäumen platzieren mit Hinweistafeln auf die Baumpaten.||Text von der Internet-Seite des KFV [[http://www.kultur-grosskreutz.de]]||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023|| November||10||17.00 Uhr St. Martins- mit Erzählung der Geschichte in der Kirche||17.30 Uhr Fackelumzug ab Strohhaus||Veranstalter sind: Christophorus Kirchengemeinde, Erich-Käster-Grundschule, Feuerwehr-Förderverein Groß Kreutz||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||November||09||Gegen 18 Uhr gab es eine Stromsperre; das ganze Dorf war dunkel.||Besonders betroffen waren die Einkaufszentren - Nichts ging mehr||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||10||29||Brandanschlag auf den Blitzer im Ausbau||In der gleichen Nacht ist bei dem erst kürzlich erneuerten Blitzer in Derwitz ebenfalls ein Feuer gelegt worden||||Meldung der FFW Götz||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||Oktober||28||Feuer und Flamme für unsere Museen||Aktionstag für die Museen in P-M, Landkreis Havelland, Oberhavel und Stadt Brandenburg||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||Oktober||13||An der Erich Kästner Grundschule in Groß Kreutz gibt es die Fußball-Arbeitsgemeinschaft „Girls only“. Mehr als 20 Mädchen aus den Klassen zwei bis sechs haben sich zusammengetan und die AG unter der Leitung von Simone Seiffert ins Leben gerufen. ||Die Fußball-Arbeitsgemeinschaft steht im Rahmen des DFB-Projektes zur Gewinnung und Förderung von Mädchen im Fußball. In dieser AG können Mädchen ihre Potenziale im Fußball weiter entwickeln, unter sich bleiben und natürlich den Spaß an der Bewegung erleben. Zur offiziellen Eröffnung gab es vom Fußball-Landesverband Brandenburg e.V. ein Starterpaket, bestehend aus Bällen, Hütchen und Kinderfußballtoren. ||Als besondere Überraschung kamen am 13. Oktober auch zwei Spielerinnen von Turbine Potsdam nach Groß Kreutz. Pauline Deutsch und Sarah Ito berichteten über ihre Fußballkarriere und standen den interessierten Mädchen für Fragen zur Verfügung. ||Quelle + Text:https://wirsindwerder.de/nur-fuer-maedchen/||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||September||14||Bundesweiter Warntag - zur Überprüfung der Alarmsysteme wurde gegen 11 Uhr ein Alearm ausgelösst||10.59 Uhr heulten in Groß Kreutz die Sirenen|||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||September||13||Es wurden zum dritten Mal Heroin (ca. 500 kg) in Bananenkisten beim Obst und Gemüse Großhändler &amp;quot;Werder Frucht&amp;quot; im Gewerbegebiet Frucht und Frachthof gefunden||An den Maßnahmen vor Ort waren insgesamt über 70 Einsatzkräfte des Landeskriminalamts Brandenburg, des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg, der Polizeidirektion West, der Bereitschaftspolizei Brandenburg und der Bundespolizei beteiligt. &amp;quot;Zu den Kokainfunden vom 26. August 2022 und 28. März 2023 laufen weiterhin die Ermittlungen&amp;quot;, so Stefanie Klaus.||||https://www.meetingpoint-brandenburg.de||Quellen: Alle lokalen Massenmedien berichteten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||September||09||21. Birnenfest in Geoß Kreutz||Veranstalter: Kulturförderverein Groß-Kreutz e.V.||Birnenlauf mit verschiedenen Streckenlängen, Veranstalter: FSV Groß Kreutz, Am Kleinbahndamm 8, 14550 Groß Kreutz und Kulturförderverein Groß Kreutz e.V.||Internet: www.kultur-grosskreutz.de||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||August||15||Erster Spatenstich für den Anbau des Sportlerhauses am Sportplatz. ||Anwesend waren Bürgermeister der Gemeinde Reth Kalsow, der Ortsvorsteher Thomas Becker und sein Stellvertreter Frank Heinicke. Seitens des Vereins waren unser Ehrenpräsident Wolfgang Messerschmidt, unser Ehrenmitglied und Platzwart Detlef Müller und der aktuelle Vorsitzende und stellv. Vorsitzende Thomas Radant bzw. Marcel Lukas||||||https://www.facebook.com/groups/714350118725841/||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||Juni||26||Allgemeinverfügung zur Einschränkung der Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern etc. vom 26.06.2023||Verbot der Bewässerung von Gärten in der Zeit von 8.00 bis 20.00 Uhr||||Amtliche BekanntmachungVollzug des Brandenburgischen Wassergesetzes (BbgWG) des Landrates||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||Juni||10||BRANDENBURGER LANDPARTIE 2023|| Tag der offenen Tür in der LVAT in Groß Kreutz||Die &amp;quot;Brandenburger Landpartie ist eine Veranstaltung der Lehr- und Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung Groß Kreutz/Ruhlsdorf e. V. (LVAT), das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) und das Leibnitz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) ||GEMEINDEBOTE für Groß Kreutz (Havel), Ausgabe 5 vom 26. Mai 2023 Seite 21 |||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||Juni||10||2. Kreativmarkt auf dem Gutshof||der vom Kulturförderverein initierte Markt für alle &amp;quot;Macher&amp;quot; und Gäste soll zur Tradition an jedem zweiten Wochenende im Juni werden||Der Gutshof in Groß Kreutz wurde vom Ehepaar Clarita und Donath von Müller zur Verfügung gestellt und gerne angenommen||GEMEINDEBOTE für Groß Kreutz (Havel), Ausgabe 6 vom 30. Juni 2023 Seite 12 ||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||juni||03||Kinder- und Sportfest für die Gemeinde||ab 15.00 Uhr finden rund um das Strohhaus sportliche Aktivitäten statt.||||GEMEINDEBOTE für Groß Kreutz (Havel), Ausgabe 6 vom 26. Mai 2023 Seite 22||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||Mai||20||Der große preußische König gibt sich die Ehre in Groß Kreutz||Kabarett unter dem Motto &amp;quot;Preußisch blau ist bunt genug&amp;quot; mit André Nicke und Andreas Flügge||Beginn 19.30 Uhr im Zelt auf dem Sportplatz||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||Mai||14||Konzert in der Kirche|| Violinenkonzert von Malte Hübner; er spielt Schumann, Bach und Hübner; Behinn 16.00 Uhr||||Plakat an den Infotafeln der Kirchengemeinde u.a.||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||Mai||13||Frühlingsfest auf dem Sportplatz||Gemeinsame Veranstaltung der Groß Kreutzer Vereine||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||Mai||||Unter dem Namen &amp;quot;MoHair&amp;quot;, also Mode und Haare, eröffnet Frau Claudia Muß-Meier ihr Geschäft in der Potsdamer Straße 14A||Die ehemaligen Räume der Firma &amp;quot;Krause-Elektirk&amp;quot; wurdenin eine Boutique und Friseursalon umgebeut.||Frau C. Muß-Meier ist Friseurmeisterin seit  ||www.mohair.de||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||Mai||01||ab heute gilt das Deutschlandticket ||für 49 Euro pro Monat im Regionalverkehr, als Abonnement. Es ist nur monatlich kündbar.||Diese Regelung gilt bis Ende 2024. Ob es weitergeführt wird und zu welchem Preis, ist offen. Die Verteilung der wahrscheinlich entstehenden Mehrkosten zwischen Bund und Ländern nicht geklärt ist.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||April||30||Tanz in den Mai|| Veranstaltung der Feuerwehr auf dem Festplatz||Beginn 18.00 Uhr |||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||April||6||Osterfeuer am Festplatz||Dei Freiwillige Feuerwehr lädt ein zu Speis und Trank ab 16 Uhr||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||März||10|| Das Grüffolo Schuberts Theater gastiert mit Festzelt in Groß Kreutz auf dem Festplatz vom 10. bis 19. März||Ein Kinderbuch von der britischen Schriftstellerin Jula Donaldson, illustriert vo Axel Scheffler||Es erzählt die Geschichte einer Maus, die im Wald auf ein Ungeheuer triftt (Grüffolo)||https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Gr%C3%BCffelo||https://www.grueffelo.de/||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||März||1||Die allgemeine Maskenpflicht ist aufgehoben||Nur noch beim Betreten von medizinischen Einrichtungen (Arztpraxen usw.) notwendig||Bis die Corona-Schutzverordnung zum 7. April 2023 ausläuft, gilt lediglich weiterhin für Besucher:innen in Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeheimen die Maskenpflicht.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||Februar||13||Ende der Isolationspflicht bei Corona.Erkrankung||Berlin und Land Brandenburg sind die Letzten in der BRD||||rbb24-Nachrichten vom 31.01.2023, 1930 Uhr||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||Februar||02||Die FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV wird in Brandenburg zum 2. Februar 2023 aufgehoben. ||Nach dem Ende dieser Maskenpflicht wird empfohlen, in den Verkehrsmitteln des ÖPNV freiwillig eine Maske zu tragen. Masken schützen nachweislich und effektiv vor Infektionen.||||https://corona.brandenburg.de/corona/de/aktuelle-regelungen/ am 01.02.2023||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||Januar||30||Heute wurden junge Lindenbäume westlich der &amp;quot;Neuen Chaussee&amp;quot; gepflanzt||||||eigene Besichtigung||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||Januar||25||Neujahrsempfang des Ortsvorstehers mit einem Bericht über die vergangenen 2 Jahre und Auszeichnungen von Bürgern mit besonderen Verdiensten für den Ort||Ausblick auf die Vorhaben und Wünsche des Ortes||Stellungnahme des Bürgermeisters Reth Kalsow||eigene Wahrnehmung||s. Bilder von den Ausgezeichneten||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2023||Januar||08||Neujahrskonzert in Groß Kreutz||Ab 16 Uhr spielte die Big Band der Musikschule Vicco von Bülow aus brandenburg mit Jazz, Swing, Popp, Dixie und latin auf|| Eintritt 12,00 €; Vorverkauf im Blumenladen Kreutzer||Veranstalter: Kulturförderverein||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Dezember||16 + 17||Die Weihnachtsfeier für die Rentnerinn und Rentner des Ortes findet in diesem Jahr erstmals an zwei Tagen im &amp;quot;Strohhaus&amp;quot; statt||In all den Jahren zuvor wurde im Saal der Gaststätte &amp;quot;Zur Eisenbahn&amp;quot; gefeiert||Die Gastwirtin Renate Lange hat aus Altersgründen den Betrieb stark eingeschränkt||Quelle: Information durch Postwurfsendung||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Dezember||11||Der neue Winterfahrplan der Bahn bringt einige Neuerungen||Die Bahnstrecke des RE1 wird von der Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) bedient||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Dezember||08||2. bundesweiter Warntag||10:59 Uhr ertönte auf den modernen Handys und Smartphones ein Warnsignal und eine Textnachricht; gleichzeitig heulte im Ort die Sirene||Dieser Warntag wurde zur Wiederholung der Überprüfung der Warnanlagen und zur Information der Bevölkerung zu Gefahren durchgeführt||Weitere Infos unter https://warnung.bund.de/meldungen|||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||November||11||17.00 Uhr St. Martins-Umzug mit Erzählung der Geschichte||17.30 Uhr Fackelumzug ab Strohhaus||Veranstalter sind: Christophorus Kirchengemeinde, Erich-Käster-Grundschule, Feuerwehr-Förderverein Groß Kreutz||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Oktober||17|| Fast ein &amp;quot;Sommertag&amp;quot;, es wurden Temperaturen von beinahe 25° erreicht||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Oktober||15||Groß Kreutz musiziert||Gemischter Chor Groß Kreutz||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||September||10||20. Birnenfest in Groß Kreutz||Programm siehe Flyer; Beginn 10.00 Uhr||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||September||09||Auftakt zum 20. Birnenfest mit dem Landespolizeiorchester||19.00 Uhr auf dem Festplatz an der Bochower Straße||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Juli||03|| Open air-Gottesdienst mit CVJM um 10.30 Uhr|| anschließend ein gemeinsames Essen|||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Juli||02||Der &amp;quot;CVJM Region Groß Kreutz&amp;quot; feiert sein 25-jähriges Bestehen||Am und im Strohhaus finden Kinderbelustigungen und Musik und Tanz statt||Quelle: Plakat des CVJM|||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Juni||11||Brandenburger Landpartie||Tag der offenen Tür in der LVAT Gr. Kreutz||30 Jahre LVAT; in Groß Kreutz seit 1.7.1993||Quelle: Flyer der LVAT zu diesem Anlass||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Juni||11||Kreativmarkt am Strohhaus||In Zusammenarbeit mit dem Kulturvörderverein werden am und im Strohhaus Arbeiten der verschiedensten Art von Künstlern und Künstlerinnen der Region ausgestellt und zum Verkauf angeboten.||Ansprechpartnerin Sophia Nabuda||Veröffentlichung auf &amp;quot;http://www.kultur-grosskreutz.de/index.php/aktuelles&amp;quot;|||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Juni||01||In den ehemaligen Räumlichkeiten des Backshops bei NETTO wurde der Schnellimbiss &amp;quot;Mr. Jobi's Grill&amp;quot; eröffnet||s.a. ||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Juni||01||Einführung des 9-Euro-Tickets||vom 1. Juni 2022 bis zum 31. August 2022 befristetes Sonderangebot im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in ganz Deutschland||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||April||04||seit Wochen hat es wieder geregnet||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||April||01|| Der neue Ladrat Marko Köhler (SPD) tritt sein Amt an||Er war aus der Stichwahl am 20.02.2022 als Sieger gegen Christian Große (CDU) hervorgegangen|||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Februar||23||Gegen 18.45 zogen wieder ca. 30 Personen durch den Rotdornweg|| wieder ein Protestzug?||diesmal nicht mit Musik, sondern mit einer Art Sirene; die jaulenden Töne erregten so die Aufmerksamkeit||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Februar||20||Stichwahl zum Landrat in Potsdam-Mittelmark zwischen Marko Köhler (SPD) und Christian Große (CDU) aus Werder||Gesamteergebnis im Kreis: SPD = 66,4%; CDU = 33,6%|| Ergebnis Groß Kreutz (Havel): SPD = 57,9%; CDU = 42,1%||Ergebnis OT Groß Kreutz: SPD = 63,8%; CDU = 36,2%||Quelle: https://landratswahl-2022.potsdam-mittelmark.de/ergebnisse/ergebnisse_gemeinde_120690249249.html||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Februar||18||In der Nacht vom Freitag zu Sonnabend zu das Sturmtief &amp;quot;Zeynep&amp;quot; durch die Mark|| es gab wohl so manchen Baum, der umgeweht wurde||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Februar||17|| das Sturmtief &amp;quot;Ylenia&amp;quot; zieht über ||In Brandenburg wird den Eltern  freigestellt, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Februar||06||Wahl eines neuen Landrates in Potsdam-Mittelmark|| Herr Wolfgang Blasig scheidet aus dem Amt||7 Kandidaten; Marko Köhler (SPD) Amtsdirektor von Brück; Christian Große (CDU) aus Werder, Meiko Rachimow für die Piraten aus Werder, Hans-Peter Goetz für die FDP, Georg Hartmann (B90/Grüne) und zwei parteilose Bewerber Stefan Schwabel aus Treuenbrietzen und Jens Hinze, ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Mühlenfließ   |||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||Januar||29||Das Sturmtief &amp;quot;Nadia&amp;quot; hatte in der Nacht zum 30.1. in Groß Kreutz nur relativ geringe Schäden verursacht.||Die Feuerwehr musste einen Baum, der umzustürzen drohte, zu beseitigen||später noch ein Dachteil von der Straße räumen||sie leistet auch in den anderen OT im Einsatz||Quelle: https://feuerwehr-gross-kreutz.de/einsaetze/||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022||01||24|| am späten Nachmittag, am frühen Abend zug durch den Rotdornweg eine Gruppe von Menschen mit lauter Musik und Leuchten|| erzählt wurde, es seien Impfgegner oder/ und andere Querdenker ?||||Eigenes Erleben||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021||Oktober||11||Die kostenlosen Test auf Corona werden kostenpflichtig für alle nicht Geimpfte, bis auf wenige Ausnahmen.||Zu den Ausnahmen zählen Kinder unter 12 Jahre, Schwangere in den ersten 3 Monaten, solche, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021||Oktober||05||Gelbe Tonnen werden an die einzelnen Haushalte verteilt||Sie sollen die Gelben Säcke ersetzen||Ab 1. Januar 2022 für die Entsorgung zur Pflicht gemacht||Das Einsammeln und Verwerten von Verpackungen organisieren bundesweit die privatwirtschaftlich organisierten „Dualen Systeme“. In deren Auftrag wird die Firma REMONDIS die Leichtverpackungen im Kreisgebiet nun auch mit der Einführung der Gelbe Tonne einziehen.||Das Einsammeln und Verwerten von Verpackungen organisieren bundesweit die privatwirtschaftlich organisierten „Dualen Systeme“. In deren Auftrag wird die Firma REMONDIS die Leichtverpackungen im Kreisgebiet nun auch mit der Einführung der Gelbe Tonne einziehen.||https://www.potsdam-mittelmark.de/de/aktuelles-termine/neues-aus-dem-landkreis/aktuelles/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1166&amp;amp;cHash=c85aa7d28bd59b04d03f8cc9f9b773f7|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021||September||26||Bundestagswahl in Deutschland||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021||Juli||||EDEKA und Netto führen neuen graublauen Kassenbon ein, der ohne BPA/BPS1 (Phenol frei) beständiger gegen Umwelteinflüsse, wie Licht und Feuchtigkeit, zugelassen für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln und über Altpapier recycelbar sind. FSC®-Papier aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft&lt;br /&gt;
||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021||Juni||||Im Ort (Rotdornweg, ) werden dicke Erdkabel (240 mm²) verlegt. Sie sollendie Anschlussmöglichkeit von Ladestationen für E-Fahrzeuge gewährleisten.||Auskunft der Bauarbeiter||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021||Oktober||22||Im Rotdornweg werden 10 Rotdornbäume in den Lücken nachgepflanzt||Die Baumschule aus Ketzin macht diese Arbeiten||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021||Juni||10||Der digitale Impfpass darf in Deutschland eingeführt werden||Der digitale Impfpass ist ein QR-Code für den Nachweis, dass man zweimal geimpft wurde bzw. eine Corona-Erkrankung überstanden hat und genesen ist, oder negativ auf Corona getestet wurde||Er ist neben der internationalen Impfbescheinigung (dem gelben Impfpass), er ist das digitale COVID-Zertifikat der EU und enthält einen QR-Code mit elektronischer Signatur zum Schutz vor Fälschung. Er soll das Reisen in der EU erleichtern||Quelle: [[https://ec.europa.eu/info/live-work-travel-eu/coronavirus-response/safe-covid-19-vaccines-europeans/eu-digital-covid-certificate_de]]||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021||Mai||31||Es findet wieder Präsenzunterricht in der Schule statt||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021||Mai||22||Wiedereröffnung der Gaststätte ehemals &amp;quot;Post&amp;quot; unter dem Namen &amp;quot;El Torro&amp;quot;||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021||April||06||Ab heute dürfen die Hausärzte gegen Covid 29 impfen||Praxis Jarka impft ab 12. April; die Praxis ist bis zum 9.4. in Urlaub||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021||März||01||Ab heute dürfen wieder Friseugeschäfte öffnen||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021||02||22|| Die Kinder dürfen wieder zur Schule gehen||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021||Januar||13||Die Bürger erhalten ein persönliches Anschreibenzum Empfang von weiteren FFP2-Schutzmasken||Die Berechtigungsscheine gelten für 2 x 6 Masken. Die ersten sechs in der Zeit vom 1. Januar bis 28. Februar, die zweiten vom 16. Februar bis 15. April 2021.||Über die berechtigten Personengruppen wird auf www.brandenburg-impft.de, sowie in der regionalen Presse informiert||Die Bundesregierung||www.zusammengegencorona.de||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021||Januar||09||Weitere Verschärfung der Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung||Treffen nur noch mit einem Nichtfamilienmitglied, ||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2021||Januar||04||Am  4.  Januar  2021  startet  die  telefonische  Terminvereinbarung  für  COVID-19 Impfungen im Land Brandenburg. Die Terminvereinbarung  erfolgt über die Ruf-nummer 116117||Personen im Alter von 80 Jahren und älter, Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren-und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal, Personal in der ambulanten Altenpflege,Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren,Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßigen Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||Dezember|||| Das Haus der Generationen wird bezogen||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||Dezember||23||Schließung des Postshops in der Triftstraße||Frau Monika Martin hat den Shop seit September 1993 betrieben; mehrereJahre lang zusammen mit einem Getränkehandel und dem Lotto-Vertrieb||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||Dezember||16||Eröffnung des Postshops in der EDEKA-Verkaufsstelle in der Potsdamer Straße||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||Dezember||16||&amp;quot;Lockdown&amp;quot;  - erneute weitgehende Anordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie||Die Einschränkung des öffentlichen Lebens betrifft alle Geschäfte, die nicht zur Grundversorgung gebraucht werden.||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||Oktober||28||Erneute Verschärfung der Regeln im Zusammenhang mit dem Coronavirus|||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||September||10||Probealarm um 11.00 Uhr in allen Städten und Gemeinden in Berlin und Brandenburg. Er soll jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September durcheführt werden.||Die groß Kreutzer Sirene heulte um 11 Uhr kurz einmal auf und ca. 1 Minute später noch einmal. Nach etwa einer halben Stunde gab es noch einmal ein Signal.||Die Groß Kreutzer Sirene steht auf dem Dach von Brandenburger Straße 21 (Gasthaus). Sie dient seit vorkriegszeiten zum Alarm für die Feuerwehr.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||September||12.||Die L86 ist nach dem Neubau eines Radweges und dem Neuaufbau der Fahrbahn von Kreisverkehr-West in Gr. Kreutz und Neubochow wieder eröffnet||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||Juli||01||Der Normal-Steuersatz betrug vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 gemäß § 28 Abs. 1 und 2 UStG demnach 16 %, der ermäßigte Steuersatz 5 %. ||Maßnahme im Rahmen des Zweiten Corona-Steuerhilfegesetzes||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||Juni||15||Kita ist wieder geöffnet||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||Juni||14||Die Gaststätte „Adriano“ schließt.||Gerüchteweise sollen die Mietforderungen der Verpächterin, &amp;quot;Frau Meier“ daran schuldt sein||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||Mai||15||Die Gaststätten dürfen unter bestimmten Voraussetzungen wieder Gäste empfangen.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||Mai||11||die Schüler der 5. Klassen dürfen wieder zur Schule gehen||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||Mai||4||Frisörgeschäfte dürfen wieder öffnen. Die Behandlung unterliegt bestimmten Verhaltensregeln.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||||||Anonymes Begräbnisfeld auf dem kommunalen Friedhof wird eingerichtet||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||April||27||Ab Montag ist das Tragen von Mund- und Nasenschutz von Stoffmasken in allen Verkaufsstellen und in öffentlichen Verkehrsmitteln Plicht||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||April||20||Lockerung der Corona-Maßnahmen||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||April||16||der erste Tote im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in Groß Kreutz (Havel)|||||Meldung in Facebook||Meldung in der PNN  vom 17.4.||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||April||01||Die Bewässerung von Gärten mit Trinkwasser ist verboten. Anordnung vom WAZV Werder-Havelland||Diese Eischränkung gilt vorerst vom 1.4. bis 31.10. und gilt für Werder, Groß Kreutz mit den Ortsteilen Bochow, Bochow-Bruch, Krielow, Kloster Lehnin mit den OT Damsdorf, Göhlsdorf und Trechwitz, sowie Schwielowsee mit Ferch, und Kammerode||||Quelle: PNN vom 01.04.2020, Seite 10 &amp;quot;Werder muss Trinkwasser sparen&amp;quot;||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||März||31||das zweite mal Schneeflocken in diesem Jahr. Zu einer geschlossenen Schneedecke hat es nicht gereicht. Abends war alles wieder weg.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||März||30||Die Nachtfröste in der letzten Märzwoche haben viel Obst- und Zierblüten-Träume verwelken lassen||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||März||23||Das Betreten öffentlicher Orte wird bis zum 5. April 2020 (24.00 Uhr) untersagt. Öffentliche Orte sind insbesondere öffentliche Wege, Straßen, Plätze, Verkehrseinrichtungen, Grünanlagen und Parks. Um notwendige Wege zurücklegen zu können oder zum Beispiel Sport treiben zu können, gibt es Ausnahmen:||Grundsätzlich gilt, dass alle Verkaufsstellen des Einzelhandels für den Publikumsverkehr zu schließen sind. Das gilt auch für körpernahe Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.||||GVBI. II - 2020, Nr. 11, SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung, Abkürzung: SARS-CoV-2-EindV, Verkündung 22.03.2020||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||März||19. ||Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,in dieser schwierigen Zeit kann es für ältere Personen, für Personen, die zu den Risikogruppen gehören und für Personen, bei denen eine Quarantäne verordnet wurde, zur Notwendigkeit werden UNSERE Hilfe zu benötigen.Die Gemeinde Groß Kreutz (Havel) sucht aus diesem Grund freiwillige, ehrenamtliche Helfer, die sich bereit erklären diese Personengruppen mit den notwendigen Dingen des alltäglichen Lebens (Lebensmittel, Medikamente usw.) zu versorgen. Um für diesen Fall gerüstet zu sein, bitten wir Sie vorab ihre Bereitschaft zu erklären. Sollte die Notwendigkeit der Unterstützung bestehen, werden wir die jeweiligen Helfer kontaktieren.Bei Interesse setzen Sie sich bitte unter: E-Mail: info@gross-kreutz.de mit uns in Verbindung.Vielen Dank! Reth Kalsow Bürgermeister||Aufruf des Bürgermeisters||||https://www.gross-kreutz.de/news.html||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||März||19. ||Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung des Coronavirus wurden präventive Maßnahmen eingeleitet. Diese treffen besonders schwer die selbstständigen Unternehmer. Um Ihnen Hilfestellung in dieser Krise zu geben verweise wir Sie auf folgende Online-Links zu dieser Thematik:||Mitteilung der Gemeindeverwaltung||||https://www.gross-kreutz.de/news.html||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||März||18||Schulen und Kitas ab Mittwoch, den 18.03.2020 im Land Brandenburg bis auf weiteres geschlossen||Schließung bis voraussichtlich 19. April 2020||||Pressemitteilung der Gemeindeverwaltung von Groß Kreutz (Havel)s/zur-verhinderung-der-ausbbreitung-des-coronarvirus-covid-19||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||März||18||Die Evangelische Christophorus Kirchengemeinde teilt in einem Brief an alle Kirchenmitglieder mit, dass bis auf Weiteres alle Veranstaltungen der Kirchengemeinde aufgrund der Coronaepedemie ausfallen. ||Die Kommune Groß Kreutz hat vorerst bis zum 19.4.2020 alle Veranstaltungen untersagt.||||Brief von Pfarrer Mews vom 18.03.2020||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||März||18.||Schließung aller Schulen, Kitas und Hochschulen||Die staatlichen Hochschulen starten ihren Betrieb erst am 20. April 20220||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||März||18.||von dem 18.03.2020 bis voraussichtlich 19.04.2020 bleiben die Schulen (Hort), die Kitas und die Tagespflegestellen geschlossen.||||||https://www.gross-kreutz.de/news.html||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||März||17||Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, Ansammlungen und Versammlungen mit mehr als 50 Teilnehmenden sind untersagt. Das Selbstorganisationsrecht des Landtags und der kommunalen Vertretungskörperschaften bleibt davon unberührt||Verkaufsstellen des Einzelhandels sind für den Publikumsverkehr zu schließen. Andere Dienstleister, Handwerker und handwerksähnliche Gewerbe sind von dem Verbot des Satzes 1 nicht erfasst. Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudiosundähnlichesist untersagt.||||Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, Teil II-Verordnungen||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||März||16||Kita, Schulen und Unis werden geschlossen||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||März||11||Von der WHO wird die COVID-19 Krankheit als Pandemie eingestuft; am 5. Mai 2023 hob die WHO die internationale Gesundheitsnotlage auf.||Jedes Land ist verpflichtet einen Nationalen Pandemieplan zu erstellen, der entsprechende Gegenmaßnahmen vorsieht||Ausgelöst wird diese Krankheit der Lunge durch den Coronavirus SARS-CoV-2||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||Februar||26||Die ersten Schneeflocken in diesem Jahr. Es war mehr Schneeregen und der Schnee ist auch nicht liegen geblieben.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020||Januar||1||Das Jahr 2020 hat begonnen und mit ihm die neue Bonpflicht: Bei jedem Verkauf muss ab sofort ein Kassenzettel ausgegeben werden||Gilt für alle Geschäfte, die eine Ladenkasse haben. Also auch für den Bäcker und Frisör, die bisher auf diese Quittungen verzichtet haben||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||Dezember||20||in der Woche vor Weihnachten wurde auf dem kommunalen Friedhof Sand angefahren und die nordwestliche Ecke damit aufgefüllte und planiert||Somit wurde weiterer Platz für Grbstellen geschaffen.||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||Dezember||8||Adventsmarkt am „Strohdachhaus“||Ausrichter: Kulturförderverein||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||November||25.||Der Umbau der Landesstraße L 86, der Lehniner Chaussee, wurde durch den Landesbetrieb Straßenwesen geplantund ab dem 25. November durch die ausführende Firma STRABAG umgesetzt. Die Gemeinde Groß Kreutz (Havel) bittet um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Benachteiligungen. Leider gestaltet sich unser Einfluß auf die Baumaßnahme bzw. auf deren Durchführung sehr beschränkt. Die seitens des Landesbetriebes Straßenwesen ausgewiesene Umleitungsstrecke wird mangels Alternativen durch die Orte Damsdorf, Trechwitz und Schenkenberg geführt. Neu Bochow, als auch der Frucht- und Frachthof sind über Bochow zu erreichen. ||Beginn des Ausbaus vom Radweg an der L86 vom Kreisel bis Straße am Eichenhain.||||https://www.gross-kreutz.de/news/940-umleitung-ausbau-l-86-gross-kreutz damsdorf.html||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||November||22||&amp;quot;Glanz der Provinz&amp;quot;||Zweite Veranstaltung in der Gaststätte zur Eisenbahn||Künstler: Olga Helmold,  Duos Thomas Becker &amp;amp; Thomas Lück,  Amelie Pölzing, Shirley Stieler und Lisanne Schmohl,  Sebastian David, Jan Tilman Schade und Rainald Grebe.&lt;br /&gt;
||https://www.glanz-der-provinz.de/2019/11/25/nicht-nur-die-kartoffel-glanzt-in-der-provinz/||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||November||16||Beim Strohhaus wird ein 6-eckiger Pavillon errichtet||Er soll ein Treffpunkt für Jugendliche werden.||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||November||11||Feierliche Eröffnung Sonnensystenweg||Am Samstag, d. 9. November 2019, wurde der Sonnensystemweg feierlich eingeweiht. Trotz regnerischen Herbstwetters sind ca. 50 Mitbürger auf Wanderschaft gegangen, um den Sonnensystemweg zwischen Groß Kreutz und Deetz &amp;quot;einzulaufen&amp;quot;. Nach einer Idee von Herrn Wolfgang Haak ist in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung, Frau Meissner und den Mitarbeitern des Bauhofes, entlang des &amp;quot;Alten Deetzer Weges&amp;quot; eine maßstabgerechte Darstellung unseres Sonnensystems entstanden.Die Findlinge wurden von Wolfgang Haak mit den Planetennamen versehen und an der 3,4 km langen Wegstrecke installiert. Mit erklärenden Schildern werden die wichtigsten Informationen dem betrachtenden Wanderer vermittelt. Etwa in der Mitte der Strecke haben die Wanderer dann bei Glühwein und Bratwurst (vom Feuerwehrförderverein Groß Kreutz bereitgestellt) die Pause genossen. Mit einem kleinen Präsent hat der Ortsvorsteher von Groß Kreutz dem Schöpfer Wolfgang Haak für seine Idee und die Ausführung gedankt. Dieser Sonnensystemweg ist eine willkommene touristische Attraktion, die sicher auch von Schulklassen als ergänzende Möglichkeit im Nawi-Unterricht genutzt werden kann. Wenn in den nächsten Jahren vom Bahnhof Groß Kreutz aus der &amp;quot;Alte Schmergower Weg&amp;quot; als Fahrradverbindungsweg zum Havelradweg ausgebaut wird, ist das eine noch bessere Möglichkeit dem Sonnensystemweg Aufmerksamkeit zu schenken. Thomas Becker, Ortsvorsteher des OT Groß Kreutz||||https://www.gross-kreutz.de/news/938-feierliche-eroeffnung-sonnensystemweg-2.html||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||Oktober||12.||2. Groß Kreutzer Oktoberfest||Tanzveranstaltung des Ortsbeirates und der Vereine in der Gaststätte „Zur Eisenbahn“||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||Oktober||1||Die Firma Volkmann hat einen neuen Besitzer||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||September||30||Ende September wurden Wanderwegweiser aufgestellt. Ein Birnenrundweg wird beworben.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||September||14||19. Birnenfest||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||September||1||Bürgermeisterwahl||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||August||24|| Erste Vorstellung &amp;quot;Glanz der Provinz&amp;quot;||Internettext: &amp;quot;Willkommen zu unserer Festivalabend GLANZ DER PROVINZ #1 als Auftakt unserer initiierten Veranstaltungsreihe Groß Kreutzer Kulturnächte. Im traditionsreichen Gasthaus ZUR EISENBAHN wird spartenübergreifend Amateuren, regionalen Künstlern eine Bühne geboten. Schlummernde kreative Potenziale in der Bevölkerung werden aktiviert und erhalten Raum zur künstlerischen Entfaltung. Der Kanon der Unterhaltungskunst reicht von Kleinkunst Chorgesang über Gauklerei bis zu Theater und Literatur. Moderiert von Anja Panse und Henry Mertens.&amp;quot;||Teilnehmer/innen: Olga Helmold, Mechthild Seithe, Dr. Wilfried Poßner, Henry Mertens, Greta Luise Muthwill; Höhepunkt des 3-teiligen Abends wird der Konzert von BOBO &amp;amp; Herzfeld sein.||https://www.glanz-der-provinz.de/24-august-2019/||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||Juli||19. ||Die italienische Gaststätte “Due Fratelli“ (dt. Zwei Brüder) eröffnet in den  Räumlichkeiten seine Vorgängers „Il Gusto“||Das Restaurant befindet sich in der Potsdamer Straße 41 im gleichen Gebäudekomplex wie die Autowerkstatt und Autoservice-Vermietung Patrick Barth GmbH Potsdamer Str. 42 ||||eigene Ermittlung||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||Juli||6||Netto Marken-Discount schließt wegen Um- und Ausbaumaßnahmen seine Filiale in in der Potsdamer Straße 60a||Die Wiedereröffnung soll am 27.08.2919 sein||||Informationsblatt-Beilage zu der wöchentlich erscheinenden Werbung||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||Juli||03||Vorgespräch zur Chronik der letzten 30 Jahre durch die Initiative des Kulturvördervereins||Anwesende: Andreas Kenner, Dr. Erhard Runnwerth, Tino Erhardt, Gerald Gräbnitz, Wolfgang Wittig, Wolfram Hübner||Aufgabe: Runnwerth spricht die Macher der ersten Zeitan Norbert Stein, Dr. Wolfgang Fels, Andreas Kirsch||nächster Termin soll der 14.8.2019 sein, 19.30 Uhr im Heimatmuseum||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||Juni||22||Konzert des Gemischten Chores Groß Kreutz anlässlich seines 70 jährigen Bestehens||Das Konzert findet in der Groß Kreutzer Kirche statt||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||Juni||15||25. Brandenburger Landpartie: LVAT e.V., Neue Chaussee 6, 14550 Groß Kreutz||Unter dem Motto; Landwirtschaft erleben und Landwirtschaft verstehen  ||||Internet||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||Mai||26||Kommunalwahl im Land Brandenburg||Wahl der Gemeinderäte und Ortsvertretungen||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||Mai||18.||Schrott sammeln für das Birnenfest||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||April||16||Musikkabarett: „Schwarze Grütze-Notaufnahme“ ||Das Kabarett-Duo Pursche und Klucke gastieren im Oberstufenzentrum||||Postwurfsendung per Karte. Initiiert durch den Kulturförderverein||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||März||8. &amp;amp; 9.||Circus Renz gastiert auf dem Festplatz in der Bochower Straße neben der Feuerwehr||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||Februar||||Am Ende des Gewerbegebiets (westlich) entsteht eine Solaranlage zu beiden Seiten der Straße.||||||s. Aufnahmen vom 26. feb. 2019||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||Februar||||Im Eichenhain sind die Bäume , welche paralell zur Lehniner Chaussee stehen, gefällt worden||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019||Februar||||Die Abwasser-Hauptpumpstation in der Potsdamer Straße ist erneuert worden. Die Station befindet sich an der Potsdamer Straße Ecke Birnenstraße, dort wo sich früher die Kläranlage des Dorfes befand.||Die Abwässer werden Richtung Götz zum Klärwerk gepumpt.||||Bilder vom Ort und Rücksprache mit Arbeitern des Geschehens.||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018||Juli||03||Friseurmeisterin Anett Schulze eröffnet in dem neu erbauten Haus Brandenburger Straße 11 ihren Friseursalon mit Make-Up und Nagelstudio||Im gleichen Haus sind noch drei Wohnungseinheiten.||Das Haus ist das Eckhaus an der Brandenburger und der Straße &amp;quot;Am Kleinbahndamm&amp;quot;||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018||Juni||6||Richtlinie für Holzfeuer im Freien||||||https://www.gross-kreutz.de/news/809-holzfeuer-im-freien.html||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018||März||3||Politisches Kabarett: „Friedrich II. Und sein Müller“, André Nicke und Andreas Flügge||Umrahmt durch eine Ausstellung der Hobbymaler, organisiert vom Kulturförderverein im OSZ Groß Kreutz||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018||Februar||||Jürgen Oelker lässt die alten Produktionsgebäude in der Lehniner Straße abreißen||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2018||Februar||21||174. Treffen der Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark anlässlich seines 20 jährigen Bestehens||Die Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark wurde am 18. Februar 1998 im Groß Kreutzer Strohhaus gegründet. Mit Unterstützung der Kulturabteilung des Kreises (Doris Patzer) und auf Initiative von Chris Rappaport (Deetz) und Wolfram Hübner (Groß Kreutz) wurde der kreisweit agierende Verein ins Leben gerufen.||Vorsitzender-Willi Blasek (Fohrde), GF u.1. Stellvertreter Wolfram Hübner, 2. Stellvertreter- Carmen Hohlfeld (Caputh), Kassierer-Chris Rappaport, Schriftführerin-Christa Weber ||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||||||Pension Kräuterscheune, Dorfaue 4, Groß Kreutz schließt, da Ehepaar sich trennt||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||Dezember||25||Einbruch in Spielhalle am Eichenhain||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||Dezember||10|| Adventsmarkt am Strohhaus||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||Dezember||4||Die Gemeinde Groß Kreutz (Havel) tauscht 71 alte Straßenleuchten durch moderne, energieeffiziente LED-Leuchtenaus. Durch diese Maßnahme werden pro Jahr 30,2 Tonnen CO2 eingespart. ||||||https://www.gross-kreutz.de/news/773-klimaschutz-umstellung-von-quecksilberdampfleuchten-auf-led-leuchten-foerderkennzeichen-03k02984.html||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||Oktober||5.||Der Sturm „Xavier“ zieht über Deutschland und richtet in weiten Teilen erhebliche Schäden an.||Auch in der Gemeinde Groß Kreutz sind durch umgestürzte Bäume Schäden entstanden. Zu Personenschäden ist nichts bekannt. Der Bahnverkehr wurde eingestellt.||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||September||24||Bundestagswahl||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||September||9||17. Birnenfest||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||Juli||||Die Rotdornbäume im Rotdornweg haben bis auf ganz wenige  ihre Blätter verloren.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||Juli||25./26.||Eröffnung der Spielkasinos im Ehemaligen Autohaus||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||Juli||17||40-jähriges Jubuläum||anschließend auf der pfarrwiese Kaffee, Kuchen und Eis||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||Juli||7||Die B1 wird wieder für den Verkehr freigegeben.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||Juni||10||Kinderfest in Groß Kreutz||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||Mai||22||Die B1 zwischen westlichem Kreisverkehr und Ausbau wird erneuert||Die Verschleißdecke wird erneuert und der Radweg wird verbreitert.||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||Mai||19. ||Eröffnung der Zahnarztpraxis Löwenstein in der Räumlichkeiten des Hauses Brandenburger Straße 10||Die Räume der Zahnarztpraxis von Frau Dr. Deti Dietz wurden wurden den Bedürfnissen des neuen Zahnarztes angepasst.||Frau Dr. Deti Dietz hatte die Praxis 19??  von Dr. Bielas übernommen. Sie war am ?? an Krebs verstorben.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||Mai||07||5. Veranstaltung von &amp;quot;Groß Kreutz musiziert||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||März||25.||Kabarett Ranz &amp;amp; May: „Fräulein, zwei Herrengedeck bitte“||Oberstufenzentrum, Am Gutshof||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||Januar||18||Neujahrsempfang des Ortsvorstehers||Dank für erbrachte Leistungen und Ausblick auf Vorhaben im neuen Jahr.||||Einladung vom Ortsvorsteher Th. Becker|||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||Januar||15||Groß Kreutzer Musiken||Musikalische Veranstaltung im OSZ Groß Kreutz Am Gutshof. |||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2017||Januar||8||Neujahrskonzert mit der „Berliner Hymnentafel“||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2016||Dezember||28||Tag der Vereine , Beginn 13.00Uhr, Ort: Um das Strohhaus||Groß Kreutzer Vereine laden ein zu vielfältigen Betätigungen.||||Einladung vom Ortsvorsteher Th. Becker|||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2016||Dezember||18||Scheunen-Advent in der Kräuterscheune||Pension Kräuterscheune, Dorfaue 4, Groß Kreutz||||Karte (Postwurfsendung)|||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2016||Dezember||4||Adventsmarkt am „Strohhaus“||Veranstalter ist der „Kulturförderverein“|||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2016||Juli||17||40-jähriges Jubiläum des Altenkreises der ev. Kirche|| um 14.00 Uhr auf der Pfarrwiese mit Kaffee und kuchen||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2016||Mai||28||Zirkus Renz gastiert mit seinem Zelt am &amp;quot;Eichenhain&amp;quot;||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2016||Mai||28||1. Tag der Vereine am und im Strohhaus||Ortsbeirat und die ortsansässigen Vereine laden ein||Gemischter Chor Gr. Kreutz, Kulturfördervereien, CVJM, Feuerwehrförderverein, Kleintierzüchterverein, Tischtennisverein, FSV Groß Kreutz, Anglerverein, Carnevalsclub Groß Kreutz|||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2016||JANUAR||10||Neujahrskonzert mit dem Jazz-Duo Topo Giola (Percussion) und Rolf Zielke (Piano)||Initiator der Kulturförderverein Groß Kreutz||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2015||Dezember||6||Adventsmarkt am „Strohhaus“||Veranstalter ist der „Kulturförderverein“||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2015||November||12.||an der B1 werden Straßenbäume nachgepflanzt||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2015||Oktober||9||die ehemalige Gaststätte „Zur Post“ wird wieder geöffnet von Italienern unter dem Namen „Adriano“||Vater Carlo und Sohn Adriano Osmani betreiben das Lokal||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2015||Juli||4||Schulfest in der Lindenstraße anlässlich des 30-jähriges Bestehens||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2015||Juni||24||Ortsvorsteher Wolfgang Messerschmidt tritt vom Amt aus persönlichen Gründen zurück. Zum neuen Ortsvorsteher wurde Thomas Becker gewählt. Ingrid Hübner erhält die Groß Kreuzert Ehrennadel mit Urkunde für ihre langjährigen Einsatz für den Ort.||||||Eigenes Erleben||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2015||Juni||6||Familientag in Groß Kreutz. Ein kleines Dorffest für die Familien||||Eigenes Erleben||s. Fotodokumentation||https://www.moz.de/landkreise/havelland/brandenburghavel/b…, Thomas Messerschmidt / / 11.06.2015, 13:21 Uhr - Aktualisiert 15.06.2015, 14:53||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2015||Juni||6||Einweihung des Erinnerungsschildes an die Lehniner Kleinbahn auf der ehemaligen Trasse der Bahn.||Ursprünglich sollte das Schild auf vder Verkehrsinsel der Neuen Chaussee stehen, musste aber aus verkehrsrechtlichen Gründen wieder entfernt werden und steht unun am Beginn der der Straße „Am Kleinbahndamm“.||Eigenes Erleben||s. Fotodokumentation||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2015||Juni||6||Einweihung des Halbmeilensteins am Rande der B1 dicht beim Groß Kreutzer Ausbau.||Die Forschungsgruppe Meilensteine e.V. unter Olaf Grell sorgte für die Rekonstruktion des Halbmeilenstein. Er wurde auf dem Original-Halbmeilenstein, der beim Götzer Chausseehaus gefunden, aufgebaut.||Eigenes Erleben||s. Fotodokumentation||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2015||Mai||29||Aufstellung des Halbmeilensteins||Die Erneuerung des Obelisken wurde vom ||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2015||April||16||Eröffnung des EDEKA-Marktes nach der baulichen Erweiterung||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2015||Januar||11||Neujahrskonzert mit Prof. Gerhard Weihe und Eva Sänger||Veranstalter: Kulturförderverein Gr.Kreutz||Ort: Saal im Oberstufenzentrum, Am Gutshof 7||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2014||||||Baubeginn zur Erweiterung des EDEKA-Marktes (Getränkemarkt und Parkplatzerweiterung||||Eigenes Erleben||s. Fotodokumentation||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2014||||Baubeginn von neuer Apotheke||alte Apotheke steht zum Verkauf||||Eigenes Erleben||s. Fotodokumentation||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2014||Dezember||7||Adventsmarkt am „Strohdachhaus“||Veranstalter ist der „Kulturförderverein“||Der Kulturförderverein nennt das „Strohhaus“ „Strohdachhaus“ und hat damit die Bezeichnung von den Rekonstrukteuren übernommen.||Flyer||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2014||November||03||Barbara Barth aus Kemnitz (Kolonie Zern) eröffnet Die Gaststätte &amp;quot;Kutscherhof&amp;quot;||Die Wäscherei-Betreiberin hat die Verkaufsräume der ehemaligen BHG/ Raiffeisengenossenschaft in der Potsdamer Str. 41 umbauen lassen||mit dem Koch Herrn Redlich betreibt sie die Gaststätteund einen Partyservice; Öffnungszeiten: 6.00 bis 14.00 Uhr||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2014||September||14||Wahlen ||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2014||September||13||13. Birnenfest||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2014||Juni||15||20. Brandenburger Landpartie (LVAT &amp;amp; Kräuterscheune)||||||BRAWO, Nr. 48||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2014||Juni||1||Neueröffnung des Heimatmuseums im ehemaligen Rinderzuchtmuseum||Initiator ist der Kulturförderverein Groß Kreutz||Flyer des Kulturförderverein Groß Kreutz e.V.||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2014||Mai||25.||Kommunalwahl||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2014||April||26||Schlüsselübergabe für das neue Heimatmuseum in der Bochower Straße (ehemaliges Rinderzuchtmuseum)||||||Einladung vom Ortsvorsteher W. Messerschmidt||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013||Dezember||10||Turnhalle vom Oberstufenzentrum in Groß Kreutz wird in Betrieb genommen||Einweihung der neuen Sporthalle des OSZ||||MAZ, Steglich &amp;amp; Bade||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013||September||14||Birnenfest||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013||September||7||Eröffnung des Fachgeschäfts für Augenoptik „Brillenstübchen“, Mario Kuplin||Rotdornweg 7, ||in den Räumen des ehemaligen Punkhauses||der Optikermeister stammt aus Werder||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013||September||6||Schulfest der &amp;quot;Erich-Kästner-Grundschule||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013||September||4||NORMA eröffnet an neuem Standort in der Potsdamer Straße Ecke Triftstraße||Südseite der B1 an der Grenze zur Bochower Gemarkung||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013||Juni||8||Tag der offenen Tür“ in der LVAT, Neue Chausse 6||im Rahmen der Brandenburger Landpartie||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013||Juni||1||Kinder- und Familientag in Groß Kreutz||eine Veranstaltung des Kulturfördervereins Groß Kreutz e.V.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013||Januar||13||Abriss vom „Wirtshaus“ in der Potsdamer Straße||Die Gastätte wurde nach dem Tod von Kroll von dem Ehepaar unter dem Namen „Wirtshaus“ betrieben. Das Gelände wurde von Edeka aufgekauft und für die Parkplatzerweiterung genutzt.||Das ehemalige Gebäude (Behelfsheim) in dem einmal die landwirtschaftliche Berufsschule untergebracht war, war als Gaststätte nach der Wende von ? Kroll ausgebaut worden. ||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013||Januar||10||Einweihung der neuen Turnhalle am Oberstufenzentrum||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013||Januar||||Erste Verleihung der Ehrennadej von Groß Kreutz auf der Neujahrsveranstaltung des Ortsvorstehers||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012||||||Brand des Wohnhauses von Pia Fischer, Betreiberin einer Baumschule ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012||November||17||Schau-Beizjagd Falkner||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012||September||8||12. Birnenfest||||||Originalflyer vom Kulturförderverein Groß Kreutz e.V.||BRAWO, Nr. 71, 2.9.2012; MAZ P-L Nr.212, 10.09.2012; Preußenspiegel Nr.75, 16.09.2012||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012||September||3||Flachbau (Büro- u. Wohnräume) auf dem Gelände der Baumschule und Pferden von Pia Fischer abgebrannt||||||MAZ-P-L Nr. 207, 04.09.2012||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012||Juni||14||Einweihung des Götzer Aussichtstturms||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012||Juni||9||Tag der offenen Tür“ in der LVAT, Neue Chausse 6||im Rahmen der Brandenburger Landpartie||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012||Juni||2||Kinder- und Familientag in Groß Kreutz||eine Veranstaltung des Kulturfördervereins Groß Kreutz e.V.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012||Mai||1||Restauranz „Trattoria Portobello“ eröffnet in den Räumen der ehemaligen Gaststätte „Zur Post“||die Betreiber führen ein weiteres Haus in Emstal?||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012||März||24||der Drogeriemarkt Schlecker schließt in Groß Kreutz aufgrund von Insolvenz der Drogeriemarkt Kette||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012||Januar||||Marc Gommlich Pfarrer in Groß Kreutz||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012||Januar||||Beginn der Sanierung des „Langen Hauses“ durch den Bauunternehmer Ralf Heinicke||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012||Januar||8||Neujahrskonzert mit Katja Jahn &amp;amp; Ulrike Mai||eine Veranstaltung des Kulturfördervereins Groß Kreutz e.V.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2012||Januar||1||Aus „Frucht-Express“ wird die Spedition „Havel-Express“||||||MAZ, Potsdamer Landkurier, Heiko Hesse, S. 24||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011||Dezember||4||Adventsmarkt am „Strohdachhaus“||eine Veranstaltung des Kulturfördervereins Groß Kreutz e.V.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011||November||15||Zugang zum Geoportal der Gemeinde Groß Kreutz||Das Geoportal Groß Kreutz (Havel) ist die amtliche Informations- und Kommunikationsplattform rund um Geodaten Ihrer Gemeindeverwaltung. Es wird innerhalb der Geodateninfrastruktur Brandenburg bereitgestellt.||Das Geoportal Groß Kreutz (Havel) informiert mit Hilfe der eingebundenen Geodaten u.a. über zahlreiche Bauleitplanungen. Einzelne Themen können in der Kartenanwendung angezeigt, gedruckt sowie mit weiteren angebotenen Informationen z.B. Liegenschaftskarte, Luftbildern oder Schutzgebieten kombiniert werden.||https://www.geoportal-gross-kreutz.de/||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011||Juni||18||CVJM-Veranstaltung &amp;quot;Rock des Herren&amp;quot;||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011||September||11||Bürgermeisterwahl||Kalsow: 80,1%; Rabe-Rademacher: 19,9%||Wahlbeteiligung: 45,4%||www.gross-kreutz.de/verwaltung/wahlen-volksbegehren||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011||September||10||11. Birnenfest||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011||April||15||Baubeginn am Götzer Aussichtsturm||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011||Januar||24||Vorläufiger Baustop für die Sporthalle des OSZ Groß Kreutz. Beschluss durch das Oberverwaltungsgerichts (OVG 2 S 93.10). Es fand, dass das Erscheinungsbild des denkmalgeschützten Gutshauses stört wird.||Die Besitzer, Donat u. Borries von Müller, des Herrenhauses hatten geklagt, weil das große Gebäude ihr Eigentumsrecht verletze||Das Fundament für die Einfeldsporthalle liegt schon.||MA-PL, Nr. 21 vom 26.01.2011||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010||Dezember||13.|| Frisörmeisterin Anett Schulze eröffnet in der Potsdamer Straße 14a einen Frisiersalon||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010||Dezember||5||Adventsbasar am Strohhaus||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010||||||nach längerer Pause ist die Gaststätte ehemals &amp;quot;Post&amp;quot; unter dem Namen &amp;quot;Bayrisches Stadl&amp;quot; wieder eröffnet worden|||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010||September||15||Eröffnung der Heimatgeschtsräume im keller der Grundschule||||s. Einladung vom Ortsvorsteher W. Messerschmidt|||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010||Mai||08||der Evangelische Kindergarten wird nach dem Umbau wieder von den Kindern in Besitz genommen||zuvor findet ein Familiengottesdienst in der Kirch statt||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010||Oktober||21||Übergabe der fertiggestellten Triftstraße||Die Triftstraße wurde Sommer/Herbst 2010 von Grund auf saniert||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010||April||||Beginn des Baus vom kommunalen Spielplatz neben dem evangelischen Kindergarten||im Mai war er fertig||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010||Mai||29||Groß Kreutz musiziert||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010||April||13||Eröffnung der Bibliothek im Amtshaus||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010||September||11||10. Birnenfest||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||||||die Arztpraxis von Dr. Hunder ist in die Brandenburger Straße neben die Apotheke umgezogen||zuvor hat er in dem Gebäude in der Bochower Straße 27 praktiziert||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||||||auf Initiative des Ortsvorstehers (W. Messerschmidt) wird eine Aufräumaktion im Dorf durchgeführt||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||März||17||Auf dem Brandenburger Rindermarkt am 17. März in Groß Kreutz (Potsdam-Mittelmark) wurden 85 Jungbullen präsentiert - so viele wie noch nie. Die neue Deck-Generation lockte Käufer aus Deutschland, Tschechien und Polen auf das Gelände der Rinderproduktion ||||||Eingestellt von Brandenblog||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||||||die &amp;quot;Alte Gartenstraße&amp;quot; (ehemals &amp;quot;Gartenstraße&amp;quot;) wurde offiziell übergeben||zur Erneuerung gehörte nicht nur das Pflastern des Weges, sondern sauch das Verlegen aller Medien||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||Mai||23||in Groß Kreutz gastiert ein kleiner Zirkus||sein Zelt hat er auf dem Freigelände am &amp;quot;Eichenhain&amp;quot; aufgestellt||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||||||die beiden gelernten Maurer Horst Behrendt und Gerd Müller überholen die Friedhofsmauer in der Bahnhofstraße||sie bekommt eine neue Krone (obere Abdeckung) und wird abgeputzt||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||||||Neujahrskonzert in der Kirche mit dem &amp;quot;Collegium musicum&amp;quot; ||organisiert vom Kulturförderverein Groß Kreutz e.V. - Eintrittspreis: 7,50 €||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||Mai||16||der Komponist Malte Hübner gibt in der Kirche zu Groß Kreutz ein Konzert für Solovioline mit Werken von Telemann, Bach und eine eigene Komposition zu Bildern der Malerin Dr. Eva Jahn aus Falkenrehde.||Malte Hübner ist in Groß Kreutz aufgewachsen, hat in Berlin Studiert und ist seit 1976? am Rostocker Sinfonieorchester als Violinist tätig.||Das Plakat zum Konzert hat Maren Barber geb. Grützmacher (Nichte des Komponisten aus Berlin) entworfen. Das Konzert war sehr schlecht besucht (20 Pers.)||eigenes Erleben||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||||||Umbau des evangelischen Kindergartens||Kinderbetreuung wird in einem Container durchgeführt||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||September||27||Landtagswahl in Brandenburg||Kommunalwahlen zum Kreistag, zu den Gemeindevertretungen und zu den Ortsbeiräten||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||September||26||um 11.00 Uhr Beerdigung des DVU-Funktionärs Sigmar-Peter Schuldt auf dem Kirchhof in Groß Kreutz. Die Trauerfeier hält Pfarrer Kuhnt. Die Urne wird auf dem anonymen gräberfeld an der nördl. Friedhofsmauerbeigesetzt.||ca. 20 PKWs standen in Bahnhofstraße und Am Gutshof. Die Bestattung wurde durch die Fa. Roloff durchgeführt.||Er war Parlamentarischen Geschäftsführers, der DVU-Landtagsabgeordneten Sigmar-Peter Schuldt||Aufnahmen von W. Hübner j.||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||||||Festkonzert anlässlich des 60-jährigen Bestehens des &amp;quot;Gemischten Chores Groß Kreutz&amp;quot;||Das Konzert findet im Saal der Handwerkskammer in Götz statt, Beginn: 16.00 Uhr||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||||||Gartenstraße und ein Teil der Triftstraße werden seit 2008 neu gebaut||Abschluss der Maßnahme am 03.07.2009||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||Mai||16||Konzert zu Bilder von Frau Dr Eva Jahn in der Kirche||Der Komponist Malte Hübner hat zu den gezeigten Bildern einzelne Stücke komponiert||Uraufführung in Anwesenheit der Künstlerin||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||April||25||Namensgebung „Erich-Kästner-Grundschule“ der Schule in der Lindenstraße||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||April||1||Eröffnung der Arztpraxis von Reinhard Jarka in den ehemaligen Räumen des Amtshauses in der &amp;quot;Alten Gartenstraße&amp;quot; 2. Der Arzt hat den linken Trakt vom Eingang aus gesehen belegt.||mit eingezogen sind ein Büro des Pflegedienstes  von Heike Kretschmer aus Deetz (1. Raum rechts neben dem Eingang)||||MA-PL, Nr.241 vom 29.01.2009||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2009||Februar||1||Apothekerin Heidi Riemel übernimmt die Apotheke||Apotheker Gunter Illing verlässt die Apotheke nach 18 Jahren||vor Illing war Apotheker Brechling?||MA-PL, Nr.27 vom 02.02.2009||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2008||||||in der Bahnhofstraße werden Poller zur Absicherung des Grundstückes an der Friedenseiche ((Tierarzt Dr. ) aufgestellt, nachdem es wiederholt zu Verkehrsunfällen an dieser Stelle gekommen war.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2008||||||Verlegung von Glasfaserkabel 132-paarig von Groß Kreutzer Knotenpunkt nach Handwerkerzentrum Götz||über eine Glasfaser können bis zu 10.000 Gespräche gleichzeitig geführt werden||||eigene Aufzeichnung nach Gespräch mit Monteur aus Bielefeld||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2008||November||||der Verwaltungssitz wird aus der Alten Gartenstraße (früher Gartenstraße) in Groß Kreutz nach Jeserig in das dortige Verwaltungsgebäude verlegt||die neuen Mehrheiten in der Gemeindevertretung hatten diese vom Bürgermeister Kalsow schon lange angestrebte Maßnahme möglich gemacht||Über das Tauziehen und den Umgang mit Mehrheitsbeschlüssen, sowie einige politische Hintergründe sind in einer Zusammenstellung von Material des Gemeinderatsvorsteher Dr. E. Runnwerth zu entnehmen||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2008||November||24.-28.||Umzugswoche der Gemeindeverwaltung von Groß Kreutz nach Jeserig||||||MA-PL, Nr. 266 vom 13.11.2008||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2008||November||12.||Die B1 wird nach Umbau für den Verkehr freigegeben||Die Baumaßnahmen hat die Fa. Strabag AG durchgeführt||||MA-PL, Nr. 266 vom 13.11.2008||BRAWO16.11.08, Nr. 92||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2008||||||Konstituierung des Ortsbeirates Groß Kreutz: Ortsvorsteher-Wolfgang Messerschmidt, Stellvert. u. Umwelt, Tourismus - Ingrid Hübner, Soziales u. Öffentl-arbeit - Ulrike Mörschel, Feuerwehr u. Vereine - Kristian Titsch, Bauen, Landwirtschaft - Andreas Kühne||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2008||September||28||Kommunalwahlen zum Kreistag, zu den Gemeindevertretungen und zu den Ortsbeiräten||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2008||Januar||14||Das erweiterte OSZ Groß Kreutz wird in den Schulbetrieb genommen||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007||November||23||der neu gestaltete Bahnhofsvorplatz in Groß Kreutz wird offiziell übergeben||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007||August||20||Martina Bedürftig eröffnet ihr Steuerbüro ||sie ist Mieterin im Elektro-Zorn-Gebäude, Am Eichenhain 3||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007||||||der Monat April war der trockenste und wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007||September||07||Eröffnung der Straße &amp;quot;Im Bogen&amp;quot;. Die Straße erschliesst das Baufeld zwischen dem Quergebäude an der Gemeindeverwaltung und den privaten Gärten in Richtung Osten (Alte Gartenstraße)||||||Fotos||Zeitungsartikel von Gramse||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007||Juli||17||gleichzeitig mit &amp;quot;Netto&amp;quot; hat im Eingangsbereich &amp;quot;Dahlback&amp;quot; (stammt aus Dahlewitz, ehemalige Potsdamer Großbäckerei) eröffnet. Hauptsitz in Bohnholz, zuständige Verwaltung in Thiendorf||zuständiger Leiter Herr Klaus Dammer (mehrere Filialen), 4 Festanstellungen||||eigene Aufzeichnung||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007||Juli||07||Eiskaffee &amp;quot;Eiszeit&amp;quot; eröffnet. Betreiber sind das Ehepaar Anett und Manfred Schulze aus der Dorfstraße. Eingerichtet wurde es in der hinteren Hälfte des Gebäudes vom Blumenladen Kreutzer. Das Eiskaffee ist Mieter bei Firma Kreutzer.||Ursprünglich sollte in diesen Räumlichkeite ein Friseurladen entstehen||||eigene Aufzeichnungen||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007||||||1. Treffen einer &amp;quot;Bürgerinitiative für sparsamen Verwaltungssitz in Groß Kreutz&amp;quot;||unter der Leitung von Bärbel Vierke trafen sich einige Bürger aus Gr. Kreutz und einer aus Krielow in der Gaststätte &amp;quot;Zur Post&amp;quot; um eine BI ins Leben zu rufen (B. Vierke, Wilfried Vierke,Ingo  Zeithammer, Berger, Doris Kirsch, W. Hübner und Schwiegersohn von S||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007||||||erster Niederschlag seit 44 Tagen (lt. Berliner Zeitung)||seit Beginn der kontinuierlichen Wetteraufzeichnungen (1901) das wärmste Frühjahr||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007||Juli||17||Eröffnung des Discounters &amp;quot;Netto&amp;quot; auf dem ehemaligen Gelände der Baufirma Liere in der Potsdamer Straße.||Netto&amp;quot; soll eine Tochter der Handelskette EDEKA sein. Ursprünglich sollte hier der Discountmarkt &amp;quot;Kondi&amp;quot; entstehen, eine Tochter der EDEKA Nordbayern GmbH &amp;amp; Co. KG||Marktleiterin Fr. Eichler aus Pritzerbe (neu in der Firma); 4 festangestellte, 2 Pauschalkräfte||eigene Aufzeichnungen||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007||||||öffentliche Informationsveranstaltung zum Verwaltungssitz der Gemeinde Gr. Kreutz (Havel) in der Aula der Schule Gr. Kreutz||Moderiert wird die Veranstaltung von einem Dr. Knapp?; Auskunft erteilt Frau Tamara Penzenstadler-Hennig vom Ministerium des Innern||||eigene Erlebnis W. Hübner||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007||||||die Gemeindevertretung beschließt den Leinenzwang für Hunde in der Zeit vom 1. Mai bis 31. August für den Bereich der &amp;quot;artenreichen Flur&amp;quot; in Groß Kreutz||mit der Begründung, dass dieses Projekt von überregionaler Bedeutung für den Erhalt und die Erforschung von Niederwild ist||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007||Juli||14||Neueröffnung des Ladens &amp;quot;Bunthaus&amp;quot; im Rotdornweg 7 (ehemals &amp;quot;Pinkhaus&amp;quot;). Betreiberin Ellen Garms. Im Angebot Keramik, Dekorationsmaterial und Accessoires für Haus und Garten und GeschenkeService.||Die Betreibung des  &amp;quot;Pinkhauses&amp;quot; gab von Frau Cornelia Zehender aus gesundheitlichen Gründen auf.||||eigene Aufzeichnungen||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007||Mai||12||Feier anlässlich des 100. Jahrestages der Gründung der Feuerwehr||||||MAZ, Potsdamer Landkurier, Carolin Schulze||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007||Januar||01||Anhebung des Mehrwertsteuersatzes von 16% auf 19% in Deutschland||In der Bundesrepublik Deutschland wurde am 1. Januar 1968 das Mehrwertsteuersystem in seiner heutigen Form als Umsatzsteuer mit Vorsteuerabzug mit einem Normalsteuersatz von 10 % eingeführt.(Wikipedia)||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2006||November||01||Vereinigung der Evangelischen Christophorus-Kirchengemeinde Groß Kreutz und der Kirchengemeinde Schmergow||beide Evangelischer Kirchenkreis Lehnin-Belzig||||Kirchliches Amtsblatt Nr. 11 / 2006||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2006||September||9||6. Birnenfest||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2006||August||||Im August wurden die Wirtschaftsgebäude der Firma Liere abgerissen, um für den Einkaufsmarkt &amp;quot;Condi&amp;quot; Baufreiheit zu schaffen||Hier entstand später der Netto-Supermarkt||||eigene Beobachtungen||Aufnahmen||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2006||Juli||10||Der Sparladen wurde als EDEKA-Filiale am 12. Juni 2006 eröffnet. Bis zum 10. Juni 2006 firmierte der Laden unter Super-Spar. Geschäftsführerin Frau Wienke.||Die Spar-Kette wurde von der EDEKA-Kette übernommen||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2006||Juni||16||Grundsteinlegung für den Erweiterungsbaubau des Oberstufenzentrums Werder im Schulteil Groß Kreutz||||||www.osz-Werder.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=148&amp;amp;Itemid=2||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2006||Juni||6||Treffen der evangelischen Kirchgemeinde mit Israelis &amp;quot;Jom Israel&amp;quot;||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2006||April||12.||Gründung des „Kulturförderverein Groß Kreutz“ e.V.||Vorstand: Andreas Schulze, Bochower Straße|| ||Preußenspiegel, Nr. 79, 1.10.2006, S5||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2005||||||aufgrund der Bauarbeiten erfolgt die Sperrung des östlichen Teils der B1 ab &amp;quot;Kreuzdamm&amp;quot; bis Einmündung der Umgehungsstraße nach Bochow||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2005||||||Beginn des 2. Bauabschnittes an der B1||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2005||||||Zusammenschluss der SPD-Ortsvereine Groß Kreutz und Deetz zueinem Ortsverein. Vors. Ditmar Friedrich (Schmergow), Schulleiter in Rangsdorf, Stellv. der bisherige Ortschef aus Deetz, Joachim Häcker; Finanzen Helmut Rothenburg Finanzen; Bäbel Vierke ist Sc||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2005||||||der Türke Harkan Yueksel eröffnet in dem ehemaligen Laden der Fleischerei Jedamski einen Imbiss. Harkan Yeksel hatte zuvor ein Imbisstand bei NORMA in Bochow Bruch. Er arbeitet selber mit und hat mehrere Deutsche beschäftigt||Er ist aus Goslar zugezogen und hat eine deutsche Freundin in Krielow.||||mündlicher Bericht des Ehepaars Jedamski.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2005||||||die Bürger sind für die Räum- und Streuchpflicht auf den Bürgersteigen selber zuständig||Die Straßenreinigungs- und Winterdienstsatzung wurde am ??? verabschiedet||||||MA-PL, Nr. 300, 24.12.2005 Heiko Hesse||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2005||Oktober||4||Fördermittelübergabe für die Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes||Überreichung durch den Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg Frank Szymanski (SPD)||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2005||März||26||Erste Groß Kreutzer Schleppjagd. Veranstalter Reitschule Smeykal von Halla aus dem niedersächsischen Alfeld bei Hildesheim||||||Maz. Thomas Vieweg||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004||Juli||8||Eröffnung des Rinderzuchtmuseums in Groß Kreutz im ehemaligen &amp;quot;Leutestall&amp;quot; des &amp;quot;langen Hauses&amp;quot;. Das Museum wird von Dieter Dehame (Tierzuchtleiter i.R.) im Auftrage des RBB (Rinderproduktion Berlin-Brandenburg) geleitet.||Die Ausstellung ist jeweils Dienstags von 9 -17 Uhr geöffnet und wird von D. Dehame und Dr. Erhard Runnwerth (Gr. Kreutz) betreut.||Statt für die Gemeindebibliothek und ein örtliches Heimatmuseum, wurden die verbliebenen Räume unter Kostenteilung zw. der Gemeinde und dem RBB, für 10 Jahre an den RBB vermietet.||Der Preußenspiegel, 14. Jahrgang, Nr. 54, Mittwoch 07.07.2004,   Seite 1||www.rinderzucht-bb.de||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004||||||?Die Gemeinde führt den Namen &amp;quot;Groß Kreutz (Havel)&amp;quot;||Bisheriger Name &amp;quot;Groß Kreutz / Emster&amp;quot;||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004||Dezember||21||der erste 700 m lange Bauabschnitt (westl. Teil von Ortseingang bis &amp;quot;Kreuzdamm&amp;quot;) der neu gestaltetetn B1 wird in Betrieb genommen||Finanzierung: 750.000 € vom Bund, 100.000 € vom Land und 175.00 € von der Gemeinde||||MA-PL, Nr. 91 vom 20.4.2005||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004||Oktober||17||Zweite Groß Kreutzer Schleppjagd des Trabergestüts ||||||MAZ||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004||September||19. ||Wahlen ||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004||Juli||8||Eröffnung des Rinderzuchtmuseums in dem ehemaligen „Leutestall“ in der Bochower Straße 27A||||||MAZ, Nr.158, 9.7.2004,  Regine Greiner||Preußenspiegel, Nr. 54, 7.7.2004||PNN, 10.7.2004||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004||Juli||1||Das Ministerium des Innern hat in Anwendung von § 24 des Vierten Gesetzes zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming (4. GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003 (GVBl. I S. 73, 77) die Änderung des Namens der Gemeinde Groß Kreutz/Emster in Groß Kreutz (Havel) genehmigt.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004||06||25||Straßenfest der Anwohner der Brandenburger Straße||Organisiert von den Familien Titsch, Haak und Gräbnitz/ Bindet||Dies ar wohl das erste Straßenfest in Groß Kreutz||Quelle: Aushang||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2004||Februar||17||Auf der Gemeindevertretersitzung wurde in geheimer Abstimmung der neue Name  der Gemeinde mit „Groß Kreutz (Havel)“ beschlossen.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003||||||Grundsteinlegung für das Verwaltungsgebäude des Rinderzuchtverbandes Berlin-Brandenburg (RBB) auf dem Gelände des Vermarktungszentrums in der Lehniner Straße||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003||||||Reth Kalsow tritt sein Amt als hauptamtlicher  Bürgermeister der Gemeinde Groß Kreutz / Emster an||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003||||||Konsttuierende Sitzung der neu gewählten Gemeindevertretung der Großgemeinde Groß Kreutz / Emster||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003||||||Stichwahl zum Bürgermeisteramt in der Gemeinde Groß Kreutz / Emster. Zur Wahl stellten sich der ehemalige Amtsdirektor des  Amtes Groß Kreutz - Manfed Meske - und der stellvertretende Ortsbürgermeister ( seit 1998) von Schenkenbeg - der Gastwirt Reth Kalso||Die Wahl gewann Herr Kalsow mit rund 61,6 %.||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003||||||In den Räumen der ehemaligen Feuerwehr, Brandenburger Straße 3, übernimmt das Rote Kreuz die Rettungswache||Das Deutsche Rote Kreuz hat für Gr. Kreutz und an 2 anderen Standorten die Ausschreibungen für den Betrieb der Rettungswachen gewonnen||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003||||||Einrichtung einer Rettungswache in Groß Kreutz im Gebäudekomplex Brandenburger Straße 3 in den Räumlichkeiten der zuvor untergebrachten Feuerwehr||bis zu einer endgültigen Festlegung (entspr. Ausschreibung) betreibt der Malteser - Hilfsdienst die Wache||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003||Oktober||26||Die Großgemeinde erhielt den Namen &amp;quot;Groß Kreutz/ Emster am 26. Oktober 2003 ||sie entstand aus den Gemeinden Bochow, Deetz, Groß Kreutz, Krielow und Schmergow des Amtes Groß Kreutz und der Gemeinden Götz, Jeserig und Schenkenberg des Amtes Emster-Havel. ||Sie hatte bis zum 1. Juli 2004 den Namen Groß Kreutz/ Emster||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003||Oktober||26||Kommunalwahl im Land Brandenburg||Mit der Kommunalwahl tritt die zweite Gemeindegebietsreform Brandenburgs in Kraft. Vorzugsmodell sind amtsfreie Gemeinden mit 5.000 Einwohnern. Ca. 1.400 Gemeinden wurden auf rund 400 reduziert.||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003||September||||Im Monat September diente das alte Postgebäude in der Brandenburger Straße 3 letzmalig dem dem Betrieb der Bundespost||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003||März||24||Auflösung der Ämter Emster/Havel und Groß Kreutz. Die Gemeinde Groß Kreutz/Emster ist amtsfrei.||§ 13 Verwaltungseinheiten Ämter Emster-Havel und Groß Kreutz sowie Gemeinde Kloster Lehnin (1) Aus den Gemeinden Bochow, Deetz, Groß Kreutz, Krielow und Schmergow des Amtes Groß Kreutz und den Gemeinden Götz, Jeserig und Schenkenberg des Amtes Emster-Havel wird die neue Gemeinde Groß Kreutz/Emster gebildet.||Die Gemeinde Trechwitz des Amtes Emster-Havel wird in die Gemeinde Kloster Lehnin eingegliedert.||Viertes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming (4.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003 GVBl. I/03, (Nr. 05, S.73)||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003||Juni||01||Beschluss des Bundestages vom 13. März 2003 eine Verlängerung der Öffnungszeiten am Samstag um vier Stunden bis 20 Uhr||montags bis samstags bis 6 Uhr und ab 20 Uhr, und am 24. Dezember bis 14 Uhr.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003||März||1||HWF Autohandel GmbH eröffnet seine Niederlassung in Groß Kreutz im ehemaligen Autohaus Merten an der B1||Anfang 2005 wurde der Standort Groß Kreutz, der bis zu diesem Zeitpunkt befristet gemietet war, auf Grund seiner guten Ergebnisse, durch die Firmengruppe HWF gekauft.||||http://www.hwf-autohandel.de/html/gross_kreutz.html||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2003||Januar||||Stationärer Blitzer im Ausbau installiert||||||Preußenspiegel, Nr. 9, 02.02.2003||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2002||Oktober||27||Das Orkantief &amp;quot;Jeanett&amp;quot; überzieht Europa. Schwere Gewitterstürme mit orkanartigen Böen haben weite Teile des Landes verwüstet.|| Groß Kreutz ist mit relativ geringen Schäden davongekommen.||Einige Bäume wurden entwurzelt||Siehe Bild von umgestürzter Eiche beim Strohhaus||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2002||Januar||1|| der Euro als Bargeld es wurde am 1. Januar 2002 eingeführt||Der Euro galt seit dem Jahr 1999 als Buchgeld, ||Die Deutsche Mark wurde im Verhältnis von 1 € = 1,95583 DM umgetauscht.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001||||||Kinder- und Jugendfreizeittreff wird eröffnet im „LangenHaus“||||||MAZ, Potsdamer Landkurier, Ulrich Joho||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001||Dezember||4||1. brandenburgische Zuchtrinderauktion in Groß Kreutz im RBB Brandenburger Rindermarkt||||||BRAWO 25.11.2001||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001||September||22||Tag der offenen Tür“ in der LVAT, Neue Chausse 3A (Lehniner Chaussee 1?)||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001||September||15||1. Groß Kreutzer Birnenfest||||||Amtsblatt für das Amt Groß Kreutz, 10. Jahrg., 05. Okt. 2001||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001||Juli||20||Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrgerätehaus in der Bochower Straße (Teil des ehemaligen „Leutestalls“)||||||Amtsblatt für das Amt Groß Kreutz, 10. Jahrg., 05. Okt. 2001||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001||Juli||1||Fusion der Kirchengemeinden Bochow, Derwitz, Groß Kreutz und Krielow zur „Evangelischen Christophorus-Kirchengemeinde Groß Kreutz“. ||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001||Februar||||Grundsteinlegung für das Rinder-Vermarktungszentrum ||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000||Oktober||||Eröffnung des Blumenladens „Kreutzer Floristik“ in dem Nebengebäude der Post. Inh. Simone Kreutzer||Frau Kreutzer hat das Postgebäude und deas Nebengebäude, in welches ursprünglich eine Fernmeldestation der Post der DDR einziehen sollte, Erworben.||||Selbstauskunft S. Kreutzer||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000||Juni||28||das Amt Groß Kreutz zieht in das neue Amtshaus in der Gartenstraße ein||Nachdem die Konsumverwaltung aus der Baracke in der Bochower Straße ausgezogen war, wurde sie für die Gemeindeverwaltung von Groß Kreutz und später von der Amtsverwaltung genutzt||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000||Juni||28||Gemeinsame Enweihungsfeier von Gemeinde Groß Kreutz und Luise-Herietten-Stift um 13.00 Uhr||Einladung vom Bürgermeister Dr. Runnwerth und Stiftsvorsteher Pfarrer Paul||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000||Juni||03||Festwoche zur 700 Jahrfeier des Ortes|| einer der Höhepunkte war der Festumzug entlang der B1 zur Festwiese am Sportplatlatz||Vereine, Betriebe und viele Bürger erinnerten an die vielfältige Geschichte des Ortes in historischen Kostümen||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1999||Oktober||16||Gemischter Chor Groß Kreutz feiert 50-jähriges Bestehen||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1999||September||10||Grundsteinlegung für das neue Amtshaus in der Gartenstraße Ecke Bochower Straße in Groß Kreutz||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1999||September||05||Wahl des Landtages in Brandenburg||Wahllokal ist in der Grund- und Gesamtschule Groß Kreutz||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1999||Mai||||Ende Mai wurde Der Groß Kreutzer Ausbau an das Abwassernetz von Götz angeschlossen||||Preußenspiegel, 6.6.1999||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1998||Oktober||01||Neueröffnung der &amp;quot;Blumengalerie Strehlau&amp;quot;||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1998||September||27||Kommunalwahl im Land Brandenburg||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1998||September||||Die Bahnhofstraße soll neue Bogenlampen erhalten||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1998||August||1||Rechtschreibreform in Deutschland||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1998||April||17||Die Drogeriemarktkette „Schlecker“ eröffnet mit 3 Mitarbeiterinnen einen Laden in den Räumlichkeiten des ehemaligen Ländlichen Einkaufszentrums des Konsums in der Potsdamer Straße||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1998||Februar||18||Gründungsversammlung der „Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark“ e.V.||Die Gründungsversammlung fand in den Räumlichkeiten des „Strohhauses“ statt.||||eigenes Erleben; Gründungsmitglieder und Initiatoren: Wolfram Hübner, Chris Rappaport und 23 weitere aus dem Kreis P-M||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997||||||1. Adventsbasar im &amp;quot;Strohhaus&amp;quot; Gr. Kreutz, ausgerichtet von Selbsthilfe Brandenburgischer Landfrauen e.V.||||Plakat der Selbsthilfe Branden- burgischer Landfrauen e.V.||PNN ,27.11.1997, Seite 19||BRAWO, 26.11.1997, Seite 7||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997||||||Die Bäckerei Fischer aus Götz, welche einen Laden in dem Haus der ehemaligen Bäckerei Kaatz/Petri betreibt, öffnet  nun auch an Montagen in der Zeit von************ ihren Laden. ||Fischer ist seit einiger Zeit mit einem separatem Verkaufsstand in der Verkaufshalle der Firma &amp;quot;NORMA&amp;quot; in Bochow-Bruch vertreten, der von Beginn an Montags verkauft hat.||Der Montag war seit DDR-Zeiten ein Tag, an dem die Bäcker, Frisöre und Fleischer geschlossen hatten.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997||||||Die westliche Ortseinfahrt der B1 wird mit einer Bitumendecke überzogen. Gleichzeitig werden Ausbuchtungen auf jeder Straßenseite asphaltiert, um in der Mitte der Fahrbahn eine Verkehrsinsel zu errichten.||Die Verkehrsinsel soll den in den Ort rollenden Verkehr abbremsen und somit eine Verkehrsberuhigung herbei- führen.||Die in dieser Form errichtete Verkehrsinsel erfüllt nicht ihren Zweck. Siehe Foto vom ||eigene Beobachtung von W. Hübner||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997||||||Wiedereröffnung der Gaststätte &amp;quot;Zur Post&amp;quot; durch neuen Besitzer unter dem Namen &amp;quot;Steakhaus - Pizzeria  ZUR  POST&amp;quot;||Die  Besitzer sind 2 Brüder, Ragheb und Kassem Abboud, aus dem Libanon stammend. Sie haben vorher die Gaststätte &amp;quot;Rosario&amp;quot; (&amp;quot;Marmortreppe&amp;quot;) in Werder betrieben und haben in Berlin ein Steakhaus gleichen Namens in der Gotzkowskystr. 35, 10555 Bln.||||Mündliche Information der Brüder an den Chronisten  1997||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997||||||das Wirtschaftsgebäude an der Brandenburger Str. von der Gaststätte &amp;quot;Zur Post&amp;quot; wurde abgerissen||das Gebäude befand sich zwischen der altenPoststation (Kabler) und dem Geschäftshaus (seit 1/1997 Brandenburger Bank)||bis heute Parkplatz (2017)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997||||||90 Jahre Freiwillige Feuerwehr Groß Kreutz||Anläßlich des 90-jährigen Bestehens der FFW finden auf dem Sportplatz und  im Ort einige Veranstaltungen statt. Vormittags ein Wettkampf zwischen den Wehren, nachmittags Kinder- u. Gemischter Chor , RocknRoll Club, Schauvoführung, abends Feuerwehrball||||Ablaufplan zum Jubiläum, Fotos und eigene Aufzeichnugen vom Chronisten||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997||September||25.||Eröffnung desSpat-Supermarktes in der Potsdamer Straße. Er entstand zwischen dem Blumenladen (später Frisör) und dem Haus der Familie Kroll||Dafür wurde das alte Chausseehaus abgerissen||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997||September||10||Eröffnungsveranstaltung der SBL e.V. im „Strohhauses“  ||Vortrag des Ortschronisten W. Hübner j. zur Ortsgeschichte||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997||September||5||Feierliche Einweihung des Nachbarschaftshauses -&amp;quot;Strohhaus&amp;quot; - Groß Kreutz, Brandenburger Str. 2||Das &amp;quot;Strohhaus&amp;quot; ist rekonstruiert und als Begegnungszentrum der Gemeinde übergeben worden||Aus den 3 ursprünglichen Wohnungen sind 2 Versammlungsräume und ein Wirtschaftsraum entstanden.||Eigenes Erleben|||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997||Juni||||Gründung des Vereins &amp;quot;Christlicher Verein junger Menschen&amp;quot; in Groß Kreutz||1. Vorstand: Bernd Kuhnt 2. Vorstand: Johanna Schulze (Schmergow) Schatzmeister: Ronald Andersen (Damsdorf) Protokollführerin: Cäcilie Keßler||Vereinsblatt CVJM, 1.Jg., Nr.1 - Juni 1997||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997||Mai||10||Fest zum 90. Jahrestag der Gründung der Feuerwehr||||||MAZ, Potsdamer Landkurier, Gerd Eggers||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1997||Januar||||Eröffnung der Brandenburger Bank in den Räumlichkeiten des ehemaligen HO-Geschäftes||||Die Brandenburger Bank ist eine Tochter der Raiffeisenbank||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||||||Die Fa. ETT Hübner, Dorfstraße 16 wurde versteigert (Inhaber Christian Hübner)||||gegründet 1990; Erdbau - Tiefbau - Transporte, (Güterbeförderung im Straßenverkehr||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||Dezember||30||Brandenburger Bank&amp;quot; eröffnet ihre Gr. Kreutzer Filiale in den ehemaligen Verkaufsräumen der HO (ehemals Fa. Titsch)||Brandenburger Bank&amp;quot; ist durch den Bankrott von Rainer P. Titsch Eigentümerin des gesamten Anwesens||||Postwurfsendung||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||November||01||In der ganzen Bundesrepublik werden neue Ladenöffnungszeiten eingeführt.||wochentags durfte zwischen 6 und 20 Uhr, samstags bis 16 Uhr geöffnet werden||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||||||Gaststätte &amp;quot;Zur Post&amp;quot;: Räumungsverkauf (Ausverkauf) des Inventars aufgrund des Konkurses||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||Juli||1||Die Gaststätte &amp;quot;Zur Post&amp;quot;, Inh. Rainer Jürgen Paul Titsch, ist bankrott. ||ab 1.Juli ist die Gaststätte geschlossen||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||Mai||04||Der Rotdornweg ist wieder durchgängig befahrbar. Die Pflasterarbeitensind abgeschlossen.||In die Lücken der Baumreihe wurden wieder Rotdornbäume gepflanzt||||Eigene Aufzeichnung. W. H. (4.5.96)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||Mai||18.||Am Wochenende (18./19.5.) wurde auf dem Sportplatz wieder ein Dorffest veranstaltet. Organisiert wurde es unter der Leitung des Vereinsvorsitzenden Wolfgang Messerschmidt vom Fußball-Verein||Wunderschönes Wetter und vielfältige Programme ließen es zu einem vollen Erfolg werden.||||Eigene Aufzeichnung. W. H. (4.5.96)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||Mai||||Auf dem westlichen Ende des Rotdornweges wurden  in die vorhandenen Lücken wieder Rotdornbäume gepflanzt.||Die Planzung erfolgte im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Rotdornweges||||Eigene Aufzeichnung. W. H. (4.5.96)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||April||||Konkurs der Firma C. &amp;amp; T. Liere GmbH Hoch- und Tiefbau, Potsdamer Str.60 ?||Die Baufirma will der alte Eigentümer Willi Liere mit einem kleinem Arbeiterstamm neu weiterführen||Dies sind mündliche Info. W.H.j.||Eigene Aufzeichnung. W. H. (15.4.96)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||April||18||Im Schreiben vom Ministerium des Innern des Landes Brandenburg wird das am 21.02.1996 von der Gemeindevertretung beschlossene Wappen und die Flagge bestätigt.||||||Schreiben des MdI Land Brandenburg, Aktenz. I.1, Hüppe||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||April||||Tagung des Wasser- und Abwasserzweckverbandes &amp;quot;Werder-Havelland&amp;quot;:TOP 17 Vertrag zur trink- und abwassertechnischen Erschließung des Baugebietes Groß Kreutz, Am Wolfsberg||||||Amtsblatt des Amtes Werder, Jg.1,Nr.2, 12.4.96, Seite 3||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||März||31|| Beginn der Sommerzeit, die Uhren werden um 2.00 Uhr MEZ auf 3.00 Uhr MESZ vorgestellt||sie gilt einheitlich in Europa bis zum letzten Sonntag im Oktober||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||März||22||SPD Unterbezirksparteitag in Groß Kreutz||Hauptthema die Entwicklung im Kreis||Insbesondere die Entwicklung im engeren Verpflechtungsraum von Berlin||Potsdamer Landbote, Seite 13||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||März||||Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) eröffnet in der Triftstraße 10 eine Geschäftstelle||Betreuung durch Monika Martin, Montag bis Freitag 8-13 und 14-18 Uhr. Tel. 033207/32033||||PNN , Der Landbote, Seite 11||General Anzeiger Werder, Nr.11/12 vom 15.3.1996, Seite13||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||||||Die geringen Niederschläge und der Kahlfrost haben unseren viele Jahre alten Efeu an der Kiefer auf dem Hofe des Chronisten absterben lassen.||In der Nachbarschaft (bei Völkers) hat der Efeu auch stark gelitten, ist aber nicht ganz zurückgefroren.||||Beobachtung vom Ortschronisten||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||Februar||05||Heute Abend erstrahlte zum ersten Mal der Rotdornweg im eigenen Glanze. Sechs Laternen zwischen der alten und der neuen Lehniner Straße und zwei am Friedhof sind in Betrieb genommen worden.||Leuchtenhersteller: Bestückung: 70 W ||||Eigene Aufzeichnung. W. H. (5.2.96)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||Januar||13||Ein Fernsehteam des ORB hat Aufnahmen für den &amp;quot;Landschleicher&amp;quot; im Ort und Umgebung gedreht. Ausgestrahlt wird am Sonntag, dem 14.1.96 in der Sendung &amp;quot;Brandenburg aktuell, 19.30 Uhr||Redakteurin -Frau Ira Zahlmann, Kameramann- Günter Trept, Assistent- Herr Stiegemann||ORB (Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg); es wurde ca. 1 Stunde gefilmt, dieser Beitrag wird dann auf 3 Minuten zu- sammengeschnitten,lt.Redakteurin. Das Ergebnis entspricht in keiner Weise den Erwartungen! Fr.v.Müller hat sich angeblich beim ORB beschwert||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||Februar||05||Heute Abend erstrahlte zum ersten Mal der Rotdornweg im eigenen Glanze. Sechs Laternen zwischen der alten und der neuen Lehniner Straße und zwei am Friedhof sind in Betrieb genommen worden.||jeweils 70W||||||Eigene Aufzeichnung. W. H. (5.2.96)||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996||Januar||01||Der Personalausweis der Bürger der DDR ist ab heute ungültig||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995||Dezember||17||Die  elektrifiziert Bahnstrecke Potsdam-Magdeburg ist in Betrieb gegangen||||||https://de.wikipedia.org/wiki/Chronik_der_Streckenelektrifizierung_in_Deutschland_seit_1994||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995||Dezember||07||Das Chausseehaus wird abgerissen auf Veranlassung der neuen Eigentümer (Brandenburger Bank)||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995||||||Der Raiffeisen-Baumarkt in der Potsdamer Str. 41 ist in Konkurs geggangen||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995||||||10-jähriges Bestehen der Schule in der Ernst-Thälmann-Straße (jetzt Lindenstraße)  Groß Kreutz.  Die Schulleiterin Frau Petra Liere hat zu einem offiziellen Festprogramm geladen. Beginn 11 Uhr .||||||General-Anzeiger Werder, Nr.25 vom 9.6.1995, Seite 9||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995||||||Da seit Ende November fast ununterbrochen Temperaturen um bzw. unter dem Gefrierpunkt waren, ist der wenige Schee an den meisten Stellen liegengeblieben||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995||||||Beschluß der Gem.-vertret.sitz. zur Umbenennung der &amp;quot;E.-Thäl mann-Str.&amp;quot;. Der Weg an der nördl. Häuserreihe (ehemal. Gärtnersiedl. der GPG-Zierpflanze Neu-Bochow) wird in &amp;quot;Rosenweg&amp;quot;, der an der südl. Zeile in &amp;quot;Tulpenweg&amp;quot; umbenannt.||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995||||||Der Gemeindekirchenrat hat eine neue Friedhofsordnung für den evang. Kirchfriedhof erlassen||||||Friedhofsordnung für den Friedhof der Evangelischen Kirchengemeinde in Groß Kreutz||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995||||||Einführung der Versichertenkarte (Chipkarte) im Gesundheitswesen||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995||August||||Mahnwache des Fußgängerschutzvereins Berlin-Brandenburg e.V. (FUSS e.V.) in Groß Kreutz Gartenstraße Ecke Ernst-Thälmann- Straße an der Stelle, wo vor einem Jahr der achtjährige Daniel Haseloff tödlich verunglückte.||Es soll ein Komitee gegründet werden, welches Maßnahmen zur Verkehrsbefriedung einfordert, wie z.B. 30 km/h in der Orts- lage, schärfere Polizeikontrollen oder ein sogenannter &amp;quot;Star kasten&amp;quot;(feststehendes Radargerät zur Geschwindigkeitsmessung mit Bilddok||Von den eingeladenen Ministerien (Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr und Bildung, Jugend und Sport) sowie der Poli- zeipräsident und das Brandenburgische Landesamt für Verkehr und Straßenbau war niemand erschienen.||PPN v. 9. u. 11. August 1995, MAZ v. 15.8.95||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995||||||Nach dem Gottesdienst im Gemeinderaum Groß Kreutz wurde die Urne der 2. Frau von Bodo v.d. Marwitz, Friede v.d. Marwitz, auf dem Erbbegräbnis an der Ostseite der Kirche beigesetzt. ||Die Urne wurde nach 15 Jahren von Köln nach Groß Kreutz überführt.||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995||September||||Seit September befindet sich in dem ehemaligen Verkaufsraum des Raiffeisenmarktes  an der Potsdamer Str. 41 ein Ausstellungs- u. Beratungsraum der Firma H.S.O. Technik GmbH||Der Stammbetrieb befindet sich in 39307 Neuenklitsche, Dorfstraße 43||In diesemRaum war nach der Wende schon ein kleines Kaffee betrieben||Eigene Aufzeichnung. W. H. (4.5.96)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995||März||02||Deutsche Telekom hat die Groß Kreutzer Vermitlungsstelle digitalisiert|| die analoge Vermitlungsstelle wird außer Betrieb genommen||die neue Vermitlungsstelle erhält 3600 Anschlussmöglichkeiten||MAZ||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1995||Februar||16||Überfall auf die Raiffeisenbank in Groß Kreutz||||||MAZ||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||Instandsetzung des Lehrerhauses in Groß Kreutz. Kosten 118,3 TDM, Förderung 2,1 TDM||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||das Dach der Trauerhalle auf dem Neuen Friedhof  wird erneuert||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||Juni||12||Europawahl||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||Mai||15||Sonnabend und Sonntag (15.5.) Dorffest in Groß Kreutz. Organisiert vom Fußballverein (FSV) Groß Kreutz||||||Luftbildaufnahme von Detlef Adomeit||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||Wahlen zum Deutschen Bundestag||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||Die Deutsche Bundespost gibt ihre Briefmarken jeweils im Zehnerbogen heraus. Ein dekorativer, zum Markenmotiv passender Rand umgibt die Marken.||||||unser hobby&amp;quot;, Das Abo-Journal vom Sammler-Service 2/95, Seite 12||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||Wahlveranstaltung der Ortsgruppe der SPD in der Aula der Schule.Als Gäste kamen der Kandidat für den Bundestag, Herr Emil Schnell und Herr Rieke vom Mieterbund-Brandenburg||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||Landtagswahlen im Land Brandenburg||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||Juli||||Ende Juli/Anfang August sind die beiden Ampelanlagen an der B1 (Fußgängerüberweg neben dem Kreuzdamm in Höhe vom Rundfunk/Fernseh -Fachgeschäft Podewils und Fußgängerüberweg an der Einmündung der Thälmannstraße in der Nähe der neuen Schule) in Betrieb genommen||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||Einer der wärmsten Sommer seit ich mich erinnern kann.||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||Bauarbeiten im Bereich der Kreuzung Lehniner Straße und Rotdornweg durch die Fa. Heinrich Becker.||||||Postwurfsendung||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||Das „Verkündungsblatt“ für das Amt Groß Kreutz wird eingeführt||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||Monika Martin ist Pächterin vom fresh-Getränkefachmarkt in der Triftstraße  10||||||„Der Potsdamer“, S.15||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||Mit der Kreisneugliederung gingen folgende Orte an die Stadt Brandenburg: Klein Kreutz, Malenzien (OT von Viesen) und Grube an Potsdam||schon vor der Neugliederung hatten sich Schmerzke und Göttin für Brandenburg, und Eiche für Potsdam entschieden||Zuvor hatte der General-Anzeiger aus Werder die amtlichen Veröffentlichungen übernommen||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||Die Leitungen für die Wassereinspeisung des Gewerbegebietes Frachthof Groß Kreutz wurden neben der Lehniner Straße auf dem ehemaligen Bahndamm der Lehniner Kleinbahn verlegt.||Interessierter Bürger:||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||Es wurden neue größere Vorwegweiser aufgestellt. Sie bestehen aus Metallrahmen und -grundkörper mit reflektierenden Folien||Hr.Johannes Köthe (Mühlenweg)||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||Februar||||Der Februar zeigte noch einmal ordentlich, daß wir einen Wintermonat haben. Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt waren die Regel. Es froren die Teiche vor Derwitz zu und wurden somit eine viel besuchte Eisbahn für die Schlittschuhläufer. Sogar die H||Hr.Gerhard Schulz (Potsdamer Str.),||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||Die Bahnstrecke wird das Gleisbett erneuert, Der Bahnsteig wird verlegt, ein Fußgängertunnel gebaut und die ganze Strecke Elektrifiziert||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||Januar||||-Mitte Januar blühen schon die ersten Schneeglöckchen und Winterlinge.||Fr.Ingrid Hübner (Brandenburger Str.8), ||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||Kabellegearbeiten im Rotdornweg||Diese Freileitung soll nun durch Erdkabel ersetzt werden. Es wird eine sogenannte Systemleitung verlegt, d.h. jede Ader (Phase des Drehstroms) hat ein eigenes Kabel mit einem Aluminiumkern und einem PE-Schutz aus Kupfergeflecht. Diese Leitungen sind für ||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||Tödlicher Verkehrsunfall des Rad fahrenden Daniel Haseloff  (Brandenburger Str. )||Der Schwiegersohn von Dieter und Gudrun Buggisch war der LKW-Fahrer||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||||||Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments||24 Parteien und Gruppierungen sind angetreten||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||Dezember||||Familie von Müller haben das Herrenhaus mit Hofanlage, Park und einen Teil der Ländereien zurückgekauft||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||September||29||Konzert mit amerikan. Kirchenmusik||Sopranistin Suzanne Thorp||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||September||||Im September wird der Gutshof mit umliegenden Ländereien an die Enkel der Alteigentümer Donat und Borries von Müller verkauft.||||||||Aufzeichnung des ehemaligen Betriebsleiters Kirsch, 10.4.1996||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||September||11||Wahl des ersten Kreistages von dem neu gebildeten Kreis Potsdam-Mittelmark||Geburtstunde des Landkreises Potsdam-Mittelmark||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||Januar||22||In der Nacht vom 21. zum 22. Januar wurde in mehrere Wohnhäuser eingebrochen bzw. der Versuch unternommen.||Hr.Günter Dohnke (Mühlenweg), ||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994||Dezember||16||Erstausgabe des „Verkündungsblattes“ vom Amt Groß Kreutz||Amtliches Mitteilungsblatt für die Gemeinden Bochow, Deetz, Derwitz, Groß Kreutz, Krielow, Schmergow||Herausgeber und verantwortlich für die amtlichen Bekanntmachungen: Der Amtsdirektor. Die Bürgermeister, Vereine, Institutionen, Organisationen haben die Möglichkeit, ihre Informationen in diesem Amtsblatt zu veröffentlichen.||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||||||Sanierung der Schulsporthalle in Groß Kreutz. (Heizung und Prallschutzwände); Kosten266,9 TDM, Förderung 105,8 TDM||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||||||Dreharbeiten zu Film &amp;quot;Der Blaue&amp;quot; in Gr.Kreutz (Juni/Juli)||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||November||10||Eröffnung der Kaufhalle &amp;quot;NORMA&amp;quot; im ehemaligen Sozialtrakt des ehem. &amp;quot;KfL&amp;quot;. Heute Sitz verschiedener Betriebe. Anschrift: NORMA, Potsdamer Straße 6?, 1455 Bochow-Bruch||||||W. Hübner||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||Juli||14||Gründung  der SPD - Orstgruppe in Groß Kreutz. 9 intere sierte Bürger haben sich getroffen, 7 haben beschlossen mitzuarbeiten (Dr. Wolfgang Fels, Dr.Erhard Runwerth, Ingrid Hübner, Fr. Vierke aus Gartenstraße, Hr.Dohnke,Mühlenweg; Hr.Schulz;Hr.Koethe||||Beim dritten Versuch haben sich die für die Gründung notwendigen 7 Personen gefunden. Beim 1.Mal am 2. Mai vor den Wahlen 1990 kam nur Ehepaar Fels und der Ortschronist||Mündlicher Bericht an den Ortschronisten||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||Juli||1||Die Deutsche Bundespost führt ein neues fünfstelliges Postleitzahlensystem für das gesamte Deutschland ein||Am 24. Oktober 1991 entschied der Vorstand der Deutschen Bundespost Postdienst sich für ein komplett neues fünfstelliges System||||Wikipedia: Reuters: Postleitzahlen werden fünfstellig. In: Allgemeine Zeitung Mainz. 2. November 1991.||Das Postleitzahlenbuch, 1993, Postdienst Deutsche Bundespost||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||Juli||01||Das Gut wird zu einem Großteil an das Land Brandenburg übergeben, um ein neues Lehr- und Versuchsgut aufzubauen.||Vom Land werden 450 ha Betriebsfläche und 19 Personen Belegschaft übernommen.||||Aufzeichnung des ehemaligen Betriebsleiters Kirsch, 10.4.1996||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||Juni||||Seit Auflösung der VVB Tierzucht bis Ende Juni wurde das Gut unter Aufsicht der Treuhand bewirtschaftet.||||||||Aufzeichnung des ehemaligen Betriebsleiters Kirsch, 10.4.1996||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||||||Gesetz zum Verwaltungssitz und Namen des Landkreises (Potsdam-Mitelmark-Gesetz, PMarkG)||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||||||Die evangelische Kirchengemeinde Gr. Kreutz beschließt eine neue Friedhofsgebührenordnung für den Friedhof der Kirchen- gemeinde Groß Kreutz||||||||Der Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinden Groß Kreutz, Kemnitz und Bochow im April und Mai 1993||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||||||Das Gut wird zu einem Großteil an das Land Brandenburg übergeben, um ein neues Lehr- und Versuchsgut aufzubauen.||Vom Land werden 450 ha Betriebsfläche und 19 Personen Belegschaft übernommen.||||||Aufzeichnung des ehemaligen Betriebsleiters Kirsch, 10.4.1996||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||||||Die Metereologen haben &amp;quot;weiße Weihnachten&amp;quot; angekündigt. Der Regen ist mit Schnee vermischt. Ein richtiges Matsch-Wetter.||Hr.Dr.Wolfgang Fels (Thälmannstraße), Schriftführer||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||||||Zusammenkunft interessieter Bürger zur Vorbereitung der Gründung einer SPD-Ortsgruppe||Hr.Dr.Wolfgang Fels (Thälmannstraße), Hr.Dr.Erhard Runnwerth (Rotdornweg 4), Fr.Ingrid Hübner (Brandenburger Str.8), Frau Bärbel Vierke (Gartenstraße), Hr.Günter Dohnke (Mühlenweg), Hr.Gerhard Schulz (Potsdamer Str.),Hr.Johannes Köthe (Mühlenweg)||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||||||Postwurfsendung des Gemeindevorstandes ||Hr.Dr.Erhard Runnwerth (Rotdornweg 4), 1.Vorsitzender||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||||||2.Wahlversammlung des Groß Kreutzer SPD-Ortsvereins||Hr. Helmut Reimer (Thälmannstraße), 2.Vorsitzender||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||||||Treffen der Ortschronisten in Borkheide||Erstes Treffen der Chronisten des künftigen Großkreises Potsdam-Mittelmark. Thema: Hans Grade u.a.||||Märkische Allgemeine, vom 26.6.1993, Seite 12||BRAWO, 20.5.1996, Seite 9||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||||||Treffen der Ortschronisten||Dr. Gebhard Falk, Brandenburgisches Landeshauptarchiv, Thema. Kommunale Heraldik||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||||||Nach einigen Versuchen im Jahre 1990 eine Ortsgruppe der SPD in Groß Kreutz zu gründen, wurde in der Gaststätte &amp;quot;Zur Eisenbahn&amp;quot; ein Frühschoppen mit gleichem Ziel durchgeführt.||Anwesend waren der Landrat vom Kreis Potsdam-Land, Herr Norbert Glante und Herr Lothar Koch, Landrat vom Kreis Belzig, die Landtagsabgeordnete Fr.Ch. Dettmann, der Amtsleiter der Amtsgemeinde Groß Kreutz Herr Meske sowie die Bürger G.Dohnke, J.Köthe und||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||Dezember||||Temperaturen um den Gefrierpunkt haben die wenigen Zentimeter Schnee erhalten. Seit vielen Jahren wieder einmal &amp;quot;weiße Weihnacht&amp;quot;.||Mitglieder:||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||Dezember||11||Chorkonzert von Amur-Kosaken||||||PEX||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||Dezember||5||Kommunalwahlen im Land Brandenburg für die Kreistage, Parlamente der kreisfreien Städte, Gemeindevertretungen und Bürgermeister||Gewählt wurden Gemeindevertretungen bzw. Stadtverordnetenversammlungen und Kreistage. ||Mit diesen Kommunalwahlen wurden die neuen Großkreise gebildet.Die ehemaligen Landkreise Potsdam,Brandenburg und Belzig gehen nach dem Kreisneugliederungsgesetz in den Kreis&amp;quot;Potsdam- Mittelmark&amp;quot;auf.||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||Dezember||5||Kommunalwahl im Land Brandenburg||Frau Bärbel Vierke (Gartenstraße), Kassiererin||Diese Wahlveranstaltung wurde in erster Linie deshalb noch durchgeführt, weil vom Ortsverein der CDU ein Wahlkampfblatt mit Schwerpunkten als Postwurfsendung in jeden Haushalt kam und weil auf der 1. Wahlversammlung der SPD u.a. von mir die Öffentlichkeit||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||Dezember||5||DerLandkreis Potsdam-Mittelmark wird gegründet. Der Kreis hat eine Fläche von 2683,19 km². Sitz ist in Belzig. In 175 Städte und Gemeinden leben ca. 176.00 Einwohner (Stand 31.12.1993)||Erste Kreisgebietsreform im Land Brandenburg. Aus 28 Kreisen und 6 kreisfreien Städten werden 14 Kreise und 4 kreisfreie Städte.||Der neue Landkreis wurde aus den ehemaligen Kreisen Belzig, Brandenburg-Land und Potsdam-Land des Bezirkes Potsdam gebildet||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||September||3||Der Postshop wird im Getränkehandel von Frau Martin in der Triftstraße eröffnet||Eröffnungsdatum hinterfragen! Der 3.9. war ein Freitug||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||Juli||1||Neue Postleitzahl von Groß Kreutz 14550.|| Diese PLZ gilt auch für die Orte Bochow, Derwitz, Schmergow Krielow||Das 5-stellige Postleitzahlensystem wird bundesweit eingeführt||„Der Potsdamer“, S.10||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||April||27||Gemeindevertretersitzung beschließt den Bebauungsplan 5/93 „Neues Ortszentrum“||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||Januar||29||Erassung der Tierhalter||Erfassung von Rindern, Pferden, Schweinen, Schafen, Ziegen, Kaninchen und Geflügel (Enten, Gänsen, Hühnern und Puten)||||General-Anzeiger Werder, Nr. 2/93||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||Januar||21||Blutspendedienst erstmals in Groß Kreutz||||||Preußenspiegel, Nr. 6, S. 12||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||Januar||1||Mit Wirkung vom 1.1.93 gehört das Amt Groß Kreutz mit seinen amtsangehörigen Gemeinden zum Standesamtsbezirk des Amtes Emster-Havel||||||||General-Anzeiger (Werder), Nr. 3, 22.1.93, S. 3||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||Januar||1||Für alle Baumaßnahmen auf öffentlichen Straße, die in Zuständigkeitsbereich den Verkehrsamtes Potsdam-Land fallen, werden Gebühren erhoben. (Bundesgesetzblatt I. 1565 u. Bundesgestzblatt I. S. 1992)||||||Amtsblatt Potsdam Land, Jahrgang 3, Nr.1||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||Januar||1||Einführung des Dualen Systems der Müllentsorgung||||||Amtsblatt Potsdam Land, Jahrgang 3, Nr.1||MAZ,!9.1.1993||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993||Januar||1||Zum Standesamtbezirk Jeserig mit dem Sitz des Standesamtes in Götz Kreis Brandenburg, Dorfstraße 51, gehören die Orte Bochow Derwitz Groß Kreutz, Krielow, Schmergow.,||||||Amtsblatt Potsdam Land, Jahrgang 3, Nr.1||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||||||Die KITA Groß Kreutz erhält neue Fenster ca. 42 TDM, dv. gefördert 20,7 TDM||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||||||das &amp;quot;Land Brandenburg&amp;quot; wird wieder hergestellt etwa in den Grenzen von Juli 1952||||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||||||Einkaufszentrum Wust wird eröffnet||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||||||Wiedereröffnung der Gaststätte &amp;quot;Zur Post&amp;quot;, Inh. R.P.Titsch nach Umbau der Gasträume.||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||||||Auch in Groß Kreutz sind jetzt Asylbewerber einquartiert worden. Sie wohnen in der Turnhalle der Berufsschule. Verpflegt werden sie auf dem Gut.||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||||||Der bisher heißeste Tag des Jahres, man hat Temperaturen um 34 Grad Celsius in Groß Kreutz gemessen, wurde gegen 19.30 Uhr durch ein starkes Gewitter beendet. Das aus westlicher Richtung kommende Unwetter peitschte kandiszuckergroße Hagelkörner gegen die Scheiben||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||||||Auch heute hat es wieder etwas geregnet.||Zur Eisenbahn&amp;quot; ; Eintritt : 5,99 DM||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||||||Fertigstellung und Übergabe des &amp;quot;&amp;quot;Wolfsberges&amp;quot;&amp;quot;. Er wurde gepflastert, zuvor wurde Erdgas, Telefon und Stromleitungen verlegt.||Kosten: 2,5 Millionen. Neu erichtetes Pumpwerk wird in Betrieb genommen||||||Der Preußenspiegel, 24.5.1992||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||||||Gesetz zur Neuregelung der Kreise und kreisfreien Städte im Land Brandenburg (Kreisgebietsreform)||Es entstanden 14 Landkreise und vier kreisfreie Städte (Brandenburg, Cottbus, Frankfurt / O. ,Potsdam)||Der neugebildete Kreis Potsdam-Mittelmark entstand aus den ehemaligen Kreisen Belzig, Brandenburg-Land und Potsdam-Land, sowie den Gemeinden des Amtes Treuenbrietzen (ehemalig Kreis Jüterbog)||Vorstellung des Kreisarchivs Potsdam-Mittelmark, Eva Liedtke S. 19, Mitteilungen des Archivwesen des Landes Brb. 20/2002||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||||||Herr Henning vom Konsistorium der evangelischen Kirche Potsdam/ Brandenburg hat den Herren Diplomingenieuren Wofram &amp;amp; Nicolai, in 1000 Berlin 33,Orber Straße 2, den Auftrag erteilt, von einigen Kirchen  ein Gutachten zu Instandsetzungsmaßnahmen und eventuell||Eine Abstimmung zu den denkmalpflegerischen Aspekten erfolgt in diesen Tagen zwischen Herrn Henning und dem zuständigen Konservator Herrn Köpping. ||Hierbei sollen die Ergebnisse der Untersuchung des Restaurators, Herr Kobelius aus Potsdam, die Sicht des Denkmalschutzes und die Ansicht der Groß Kreutzer Kirchengemeinde in einem Konsens für die Fortführung der Restaurierung der Kirche die Basis bilden||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||||||Ausbau des westlichen Teils der Dorfstraße (&amp;quot;Kurzes Ende&amp;quot;)||Dieser Straßenabschnitt der alten Dorfstraße wurde in „Am Gutshof“ umbenannt||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||November||28||Eröffnung vom “Pink-Haus“ im Rotdornweg 7. Ein Laden für Geschenke und Drogerieartikel||Inh. Cornelia Zehender||der Verkauf wird 2006 aufgegeben und als Paketshop für den &amp;quot;Hermes-Versand&amp;quot; genutzt||||Wolfram Hübner j.||Preußenspiegel, Nr. 3||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||||||85.Jahrestag der &amp;quot;Freiwilligen Feuerwehr-Groß Kreutz&amp;quot; .||- ab 13.00 Uhr &amp;quot;Tag der offenen Tür&amp;quot; im Gerätehaus in der Brandenburger Straße 3||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||||||Seit vielen Wochen die ersten nennenswerten Niederschläge. In Groß Kreutz fielen 9,5 mm. Der ausgedörrte Boden konnte nur schwer die Wassermassen aufnehmen. Für einige Kulturen in der Landwirtschaft ||- 19.30 Uhr &amp;quot;Großer Feuerwehrball&amp;quot; in der Gaststätte ||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||Oktober||3||2. Jahrestag vom - &amp;quot;Tag der Deutschen Einheit&amp;quot; -||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||Oktober||3||Harry Merten jun. eröffnet das neue Autohaus im Gewerbegebiet &amp;quot;Am Eichenhain&amp;quot;. ||Außerdem wurde in den Komplex ein Friseurladen und und ein kleiner Blumenstand integriert. ||Die Blumenecke wird vom Blumengeschäft Helga Zuch betreut. In der Potsdamer Straße 80 hat sie ihren Hauptladen (ehemalig Fleischer Schwarze).||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||September||30||Auch in Groß Kreutz sind jetzt Asylbewerber einquartiert worden. Sie wohnen in der Turnhalle der Berufsschule. Verpflegt werden sie auf dem Gut.||||||Wolfram Hübner j.&lt;br /&gt;
||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||September||22||Vereinbarung zur Bildung eines gemeinsamen Amtes zur Verwaltung der Gemeinden Bochow, Deetz, Derwitz, Groß Kreutz, Krielow und Schmergow||Basis für die Vereinbarung zur Bildung eines eigenen Amtes sind die Beschlüsse der Gemeindvertretungen vom 19.02.1992. Sitz der Verwaltungsgemeinschaft ist Groß Kreutz||||Vereibarung vom 22. September 1992. Gez. Bürgermeister: Stein, Gemeindevorsteher: ||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||September||15||Das Amt Groß Kreutz wird vom Innenministerium genehmigt||||||Amtsblatt Potsdam Land, Jahrgang 3, Nr.1||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||Juli||01||Bildung des Amtes Emster Havel||||||Auflösung von Ämtern im Land Brandenburg vom 13.01.1992 (GVBl. II S. 22) ||Der Minister des Innern vom 30. Juni 1992(ABl./92, [Nr. 52], S.951)||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||Mai||||Dies war der trockenste Mai seit ich mich erinnern kann.||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992||März||05||Gründungsversammlung derJagdgenossenschaft Groß Kreutz im Kulturraum des Gutes||in den Vorstand wurden gewählt: Christian Hübner, Dieter Schieler, Manfred Schulze, Andreas Kühne, Bruno Vierke||||||Quelle: &amp;quot;Ein jagdgeschichtlicher Rückblick&amp;quot; der Jagdgenossenschaft Groß Kreutz, 2023||maßgeblicher Autor ist Klaus Mordhorst||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1991||September||21||Einweihung des Otto-Lilienthal-Denkmals auf dem Spitzberg Derwitz/ Krielow in Erinnerung an die Flugversuche mit einer Weite von 30m.||Das Denkmal schuf der Bildhauer Wilfried Statt aus Stahnsdorf (* 1958 in Kleinmachnow) ||Das Denkmal wurde aus Mitteln des Bundes im Auftrage der AG Liliethal errichtet.||Quelle: Sonderausgabe &amp;quot;Otto-Lilienthal-Dokumentation - 100 Jahre Menschenflug + 620 Jahre Derwitz||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1991||August||22||Ab 22. August 1991 wird in der Groß Kreutzer allgemeinbildenden Schule nach dem Modell der &amp;quot;Integrierten Gesamtschule&amp;quot; unterrichtet. Im Schulgebäude befinden sich die Grundschule und die Sekundarstufe I.||Sie ist eine Schule mit der Sekundarstufe I. Es erfolgt keine Trennung nach Haupt-und Realschülern. Der Unterricht erfolgt im Klassenverband für Kernfächer und im Kursunterricht zur Förderung bestimmter Fähigkeiten und Neigungen.||||General-Anzeiger Werder, Nr.24 vom 14.6. oder 14.7.1991, Seite 5||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1991||||||Die kommunalen Anliegerstraße &amp;quot;Wolfsberg&amp;quot; und Lakenweg&amp;quot; werden ausgebaut||Die Kosten belaufen sich insgesamt auf rund 387 TDM; davon werden über 362 TDM aus den Mitteln des GVFG ||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1991||Juli||29||Der Rat der Europäischen Gemeinschaft vereinbart die einheitliche Notrufnummer 112. Diese Notrufnummer kann kostenlos und ohne Vorwahl von jedem Festnetzanschluss und jedem Mobilgerät in allen Staaten der EU angerufen werden.||Beim Anruf wird man automatisch mit der nächsten Rettungsstelle verbunden, welche durch Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr betreut wird. Der 11. Februar ist der Europanotruftag||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1991||Juli||1||Gemeinde Deetz wird Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Groß Kreutz (s. 13. Mai 1991)||Sitz der Verwaltungsgemeinschaft ist Groß Kreutz||||Schreiben an den Landrat Potsdam und den Kreistagspräsidenten vom 8.4.1992||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1991||Mai||13||Die Gemeinden Groß Kreutz, Bochow, Derwitz, Krielow und Schmergow bilden eine Verwaltungsgemeinschft.||||||Schreiben an den Landrat Potsdam und den Kreistagspräsidenten vom 8.4.1992||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||Dezember||1||Gerrit van Schoonhoven &amp;amp; Bernd Raeuber gründen Transportunternehmen, den späteren „Frucht-Express“ ||||||MAZ, Potsdamer Landkurier, Heiko Hesse, S. 24||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||Oktober||3||die Post der ehemaligen DDR wird in die Deutsche Bundespost eingegliedert||Mit der Organisationsverfügung BMPT 136/1990 im Amtsblatt Nr. 77 ordnete der Bundesminister für Post und Telekommunikation aufgrund des Einigungsvertrages und des Zustimmungsgesetzes zum Einigungsvertrag am 1. Oktober 1990 die Abwicklung der Organisationseinheiten der Deutschen Post der DDR bzw. ihre Eingliederung in die Deutsche Bundespost an.||||Organisationsverfügung BMPT 136/1990 im Amtsblatt Nr. 77 |||||||}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||||||Schachtarbeiten von Gr. Kreutzer Bürgern zur Erneuerung des Wasseranschlusses von Rotdornweg und einigen Häusern der Brandenburger Str.||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||Oktober||3||die beiden Deutschlands werden wieder vereint; Tag der deutschen Einheit||die Bezirksstruktur aus der DDR wird aufgelöst und es entstehen die Länder nach altem Vorbildern. Es entsteht wieder das Land Brandenburg||die DDR hat aufgehört zu bestehen||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||September||03||Herr Giersch eröffnet eine Laden für Fahrräder mit Reparaturservice und Spielzeug in der Mühlenstraße 9||||Quelle: Wurfblattsendung||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||September||01||Neueröffnung eine Ladens für Textilien, Schuhe, Kosmetik, Und Lederwaren in der Brandenburger Straße 17||||||Quelle: Wurfblattsendung||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||September||||Im September wird die Betriebsberufsschule ausgegliedert||Die Schule untersteht dem Landrat?.||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||August||23||Volkskammer erklärt den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||Juli||2||Ab 2. Juli 1990 werden von der Deutschen Post der DDR neue Postwertzeichen mit dem Aufdruck „Deutsche Post“ herausgegeben. Sie werden nur gegen DM abgegeben. Die Postwertzeichen werden von der Bundespost als gültige Postwertzeichen anerkannt. Sie können ||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||Juli||1||wird die Währungs- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik und der DDR vollzogen||Das Hoheitsgebiet der Bundesbank erstreckt sich auf das Gebiet der DDR.||m Rahmen der Einführung der Deutschen Mark in der DDR am 1. Juli 1990 im Vorfeld der Wiedervereinigung wurden verschiedene Arten von Geldern mit unterschiedlichen Sätzen umgetauscht (1:1, 2:1). Löhne, Gehälter, Renten, Mieten und andere &amp;quot;wiederkehrende Zahlungen||Kredite und andere Verbindlichkeiten wurden im Satz 2:1 umgestellt.||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||Mai||6||Kommunalwahlen in der DDR||||Erste Wahl ohne die Einheitsliste der Nationalen Front||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||Mai||6||Eröffnung eines Dienstleistungszentrums in Groß Kreutz in der Potsdamer Straße||Marga Scheidhauer eröffnet in den ehemaligen Räumen des Frisörsgeschäftes eine Dienstleistungsannahmestelle||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||Mai||1||Simone Kreutzer eröffnet einen Laden für Blumen und Gemüse in der Potsdamer Straße in den Räumlichkeiten von der Familie Scheidhauer||Frau Kreutzer stammt aus Bochow und hatte in der Folgezeit eine Filiale im „Gutshof Werder“ und danach 10 Jahre lang in Golm.||||Selbstauskunft S. Kreutzer||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||März||26||Die Bewohner am Rotdornweg werden an die Trinkwasserversorgung aus Bochow angeschlossen||die war notwendig, weil das Wasser aus dem Brunnen bei Bergscheune zu nitrathaltig war||Graben wurde in Eigenleistung gegraben; den Anschluss besorgte die PGH Brunnenbau Phöben||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||März||18.||Die erste und letzte freie Wahl der Volkskammer der DDR||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||Januar||13||Fr. Dr. Deti Detz eröffnet ihre eigene Zahnarztpraxis||Im 1984 erworbenen Haus in der Brandenburger Str. 10||Neueste Nachrichten vom 17.01.1990||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990||Januar||1||Die Deutsche Post wird in drei eigenständige Unternehmen aufgeteilt. Die Deutsche Bundespost POSTDIENSTE, Deutsche Bundespost POSTBANK und Deutsche Bundespost TELEKOM||||||Amtsblatt des Bundesministers für Post und Telekommunikation und der Deutschen Bundespost Nr. 1 Jahrgang 1990, Bonn, den 4.1.1990||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1989||||||der Bürgersteig in der Potsdamer Straße (Nordseite) wurde bis Jedamski fertiggebaut||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1989||November||10||Auf der Glienicker Brücke in Potsdam wurde ein Grenzübergang geöffnet||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1989||November||9||Die Grenze zu Westberlin wurde geöffnet für DDR-Bewohner||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1989||August||||Sanierung der Schulsporthalle in Groß Kreutz. (Heizung und Prallschutzwände); Kosten266,9 TDM, Förderung 105,8 TDM||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1989||Mai||2||Der Grenzzaun zu Österreich wurde in Ungarn geöffnet||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1989||Mai||7||Kommunalwahl in der DDR||Nach dieser Wahl wurden erstmalig nachgewiesen, dass es Wahlfälschungen gab; es gab Demonstrationen, die gewaltsam aufgelöst wurden||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1989||April||||Der Restaurtor Kobelius aus Potsdam beginnt in der Kirche mit Untersuchungen zur Restaurierung||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1989||März||18||Beginn der Verlegung der Abwasserleitung im Rotdornweg durch die Firma  Fürst||||||Wurfblattsendung: gez. Bürgermeister Stein||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1988||März||||im Frühjahr wurden auf Veranlassung von Pfarrer Kuhnt und dem Gemeindekirchenrat die Gedenktafel und das Patronatsgestühl aus dem Altarraum der Kirche entfernt||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1988||Januar||15||Wenn die Fernsprechteilnehmer in Oranienburg anrufen wollen, müssen sie die neue Ortsnetzkennzahl (Vorwahlnummer) 00327 für Oranienburg Wählen||||||Fernmeldeamt Potsdam||Quelle: BNN vom14.01.1988||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1987||November||16||Der Rat der Gemeind zieht in die Schulbaracke (ehemals Konsum-Verwaltung) in die Bochower Straße||Telefon 267||gez. Bürgermeister Sperling||Wurfblattsendung vom 04.11.1987||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1987||August||00||Groß Kreutzer Telefonanschlüsse erhalten neue Rufnummern||Grund ist der ständig steigende Bedarf an Fernsprechanschlüssen|| Rechtliche Grundlage bildet der §23 Abs. 5 der Anordnungüber den Fernsprechdienst - Fernsprech-Anordnung - vom 28.02.1986 (Gbl. I Nr. 11 S. 135)||Quelle: Deutsche Post, Fermeldeamt, 1500 Potsdam||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1987||||||&amp;quot;Markt für Jedermann&amp;quot; Groß Kreutzer Trödelmarkt||||||||Fotos: W.Hübner jun.||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1987||||||es werden erstmalig importierte Rebhühner ausgewildert, die zuvor in der Fasanerie der Jagdgemeinschaft herangezogen wurden.||Verantwortlich für die Fasanerie ist Herr Klaus Mordhorst||&amp;quot;auswildern&amp;quot; ist der fachmännische Begriff für das Aussetzen von eigentlich wild lebenden Tieren in die freie Natur.||||Wolfram Hübner j.||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1987||Juli||02||Jürgen Oelker übernimmt den väterlichen Handwerksbetrieb zur Herstellung von Betonstein- und Terrazzoerzeugnissen||Rat des Kreises erteilte die Gewerbeerlaubnis|| Gleichzeitig errichtet er eine Niederlassung in Großmachnow an der B96||MAZ, Potsdamer Landkurier, ubs||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1987||Juni||17||Todesstrafe wird in der DDR abgeschaft||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1987||April||01||Frank Völker erhält die Gewerbegenehmigung für den Betrieb einer Werkstatt für Mopeds und Krankenfahrstühlen||seine Werkstatt befindet sich in der Brandenburgerstraße 4, in dem Wirtschaftsgebäude||MV vom 7.4.1987||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1987||Januar||29||Günter Haseloff hat die Gewerbeerlaubnis zum Führen eines Fahrrad-Handwerksbetriebes erhalten||||BNN||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1986||Oktober||04|| Erntefest der Gemeinde||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1986||||||Pfarrer Bernd Kuhnt wird auf die Pfarrstelle Groß Kreutz berufen||Parrer Kuhnt kommt aus Mörz, Kreis Belzig||er löst Pfarrer Rüthenick ab, der als geschiedener Pastor nicht mehr im Ort sein Amt ausüben darf||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1986||September||29|| ein Mähhäcksler und ein W50 stoßen am Gut zusammen. Der Lkw durchbricht die Mauer am Pfarrhaus||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1986||Juli||03||Einbruch in den Jugendklub||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1986||Juni||08|| Wahlen in der DDR||Kleine Ausstellung zur Geschichte des Dorfes im Vorraum des Wahllokals im Herrenhaus.|| Die Ausstellung wurde von den &amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; erstellt.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1986||Mai||07||Waldbranndwarnstufe 4, so früh wie noch nie!||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1986||Mai||06Seit dem 1. Mai hochsommerliche Temperaturn||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1986||April||09||Wintereinbruch mit Schnee und Schneeregen; die Temperaturen sanken in der Nacht auf -4 bis -5 Grad.||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1986||Februar||15||50jähriges Jubiläum der Firma Merten (Kfz) in der Brandenburger Straße||Begonnen hat Fritz Merten aus Brandenburg mit der Reparatur von Landmaschinen||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1986||Februar||01||Der Kindergarten der Kommune zieht in die Baracke in der Bochower Sraße||26 Jahre war der kommunale Kindergarten in den Räumlichkeiten der ehemaligen Praxis von Dr. Gaudenz||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985||Dezember||17||Über dem Blumenladen in der Potsdamer Straße wird die erste Leuchtreklame in Groß Kreutz in Betrieb genommen. ||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985||||||Der Konsum richtet in der Triftstraße in einer Scheune einen Getränkehandel ein &amp;quot;Fresh&amp;quot;?||Monika Martin aus Schmergow übernimmt die Verkaufsstelle||Das Gebäude war vorher eine Scheune||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985||||||Schreiben vom Rat des Kreise||||||Zeitungsausschnitt: Märk.Volksstimme||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985||||||Elternbeiratswahl in der Schule.||||||Zeitungsausschnitt: Märk.Volksstimme||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985||||||Brand in Harry Mertens KFZ-Werkstatt (im Anbau links vom Hauptgebäude) in der Brandenburger Straße. Der Brand wurde von Möwes bemerkt und Rüdiger Titsch alamierte die Groß Kreutzer FFW (Freiwillige Feuerwehr).||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985||||||Mit den ersten Schiebearbeiten für einen neuen Bergeraum (Scheune) der Milchviehanlage des VEG(Z) wird begonnen.||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985||||||Der evangelische Kindergarten in der Lehniner Straße feiert sein 85zig jähriges Bestehen||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985||||||Eine Lehrlingsbrigade der &amp;quot;Energieversorgung&amp;quot; beginnt mit der Verkabelung des Rotdornweges. ||betrifft die Hochspannungsleitung||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985||||||Einbruch in das LEZ (Ländliche Einkaufszentrum) - im Volksmund &amp;quot;Konsum&amp;quot;. Erzählt wurde von einem Schaden von ca. 3.000,- Mark.||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985||||||Verkehrsunfall an der &amp;quot;Sandschelle&amp;quot;||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985||||||Adolf Wedemann kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Er fuhr mit einem Handkarren unbeleuchtet auf der Chaussee in Richtung Groß Kreutzer Ausbau, ein Autofahrer, in die gleiche Richtung fah-rend, hatte ihn zu spät erkannt.||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985||September||1||Der Neubau der Oberschule in der Lindenstraße wird feierlich zu Beginn des Schuljahres 1985/86 eingeweiht.  Sie erhält den Namen &amp;quot;Ludwig Eisermann&amp;quot;||10-klassige Oberschule für über 400 Schüler, die von 38 Pädagogen unterrichtet werden. Schulbautyp 80, 20 Klassenschule. Direktor wird Peter Oeknick aus Werder||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1984||April||01||Wolfram Hübner jun. wird durch die Gemeindevertretung zum Ortschronisten von Groß Kreutz berufen||Beschluss der Gemeindevertrung||||s. Urkunde||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1982||Januar||14||Es wurde im Gbl. der DDR, die am 26. November 1981 beschlossene „Verordnung über Ortschroniken“, veröffentlicht||Die Staatsführung empfahl den Städten und Gemein- den die Errungenschaften der sozialistischen Entwicklung zu dokumentieren.||||erschienen im Gesetzblatt Teil I 1982 Nr. 1 Seite 11||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1983||||||1.Erntefest, veranstaltet von VdgB ||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1881||Juni||16||Dr. K.- H. Marschalleck in Aurich gestorben||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1981||Juni||14||Wahl zur Volkskammer der DDR||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1981||November||26||Verordnung über Ortschroniken||Ortschronikenbilden eine wichtige Grundlage sozialistischer Geschichtsschreibung um die Entwicklung in den Städten und Gemeinden, die Veränderungen im politischen, wirtschaftlichen, geistig-kulturellem Leben.....||||Gesetzblatt der DDR, Teil I 1982 Nr. 1 Seite 11|||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1980||Oktober||13||Der Mindestumtauschsatz bei DDR-Besuchen wird auf 25,- DM erhöht||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1980||September||28|| Ende der Sommerzeit||die Uhren werden wieder eine Stunde ||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1980||Mai||6||Annahmestelle für Dienstleistungen wird in der Potsdamer Straße eröffnet. Ltr. Marga Scheidhauer||||||VK Wolfgang Post||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1980||April||06||Einführung der Sommerzeit in der DDR und der BRD||die Uhren wurden 1 Stunde vorgestellt||sie galte bis zum Sonntag, den 28. September 1980 ||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1979||Januar||||Starker Schneefall in der ganzen Republik||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1978||September||1||Wehrkundeunterricht wird als Plichtfach an den Schulen der DDR eingeführt||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1978||August||26||Siegmund Jähn als erster Deutscher im Weltraum||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1977||November||30||10.000 VW Golf dürfen in die DDR geliefert werden||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1976||Oktober||17||Wahl zur Volkskammer der DDR||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1975||Oktober||7||Der DDR-Gründungstag wird zum arbeitsfreien Nationalfeiertag erklärt||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1975||Juni||19||Das „Bürgerliche Gesetzbuch“ wird durch das „Zivilgesetzbuch“ ersetzt||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1975||||||Wolfgang Gans Edler Herr zu Putlitz wurde auf dem Gr. Kreutzer Kirchhof beigesetzt||Diplomat und Schriftsteller, &amp;quot;Unterwegs nach Deutschland&amp;quot;||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1974||Februar||20||Vom Konsum wird das ländlichen Einkaufszentrums im Saal der ehemaligen Gaststätte &amp;quot;Schwarzer Adler&amp;quot; eröffnet||Quelle: MV vom 15.8.1985||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1974||Januar||1||das Nationalitätskennzeichen „D“ wird durch „DDR“ ersetzt||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1973||||||Betriebe: VEB Straßen- und Tiefbau, VEB Bau, VEB Getreidewirtschaft Rangsdorf Lager Gr.Kreutz, VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Kläranlage Gr.Kreutz, GPG Werder Betriebsteil Gr.K.; VEG Tierzucht, ||Sozialistische Gemeinschaftseinrichtung Werder-Gr.Kreutz, VdgB (BHG), Revierförsterei, Institut für Mineraldüngung der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1973||Dezember||19. ||DDR-Bürger dürfen mit westlichen Devisen im Intershop einkaufen||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1973||November||5||Der Mindestumtauschsatz bei DDR-Besuchen wird auf 20,- DM erhöht||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1973||September||18||DDR und BRD werden Mitglied der UNO||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1973||Juni||21||Der Grundlagenvertrag zwischen der DDR und der Bundesrepublik tritt in Kraft||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1972||November||13||Landesweit tobte ein starker Sturm. Bäume geknickt, Dächer abgedeckt und Freileitungen von Energieversorgung und Telefon zerrissen.||Schornsteinfegermeister Rüdiger Titsch hat von seiner Wohnung aus beobachtet, wie die Zeiger der Kirchturmuhr durch den Sturm gedreht wurden.||||Private Beobachtung W. Hübner||Mündliche Überlieferung v. Rüdiger Titsch, Bezirksschornsteinfegermeister||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1972||März||9||Gesetz über den Schwangerschaftsabruch||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1971||November||14||Wahl zur Volkskammer der DDR||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1971||||||1474 Einwohner||Volkszählung||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1970||||||Mutterkirche Groß Kreutz||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1970||Januar||01||Groß Kreutz hat 1549 Einwohner||||||Ortslexikonder Deutschen Demokratischen Republik&amp;quot;, Staatsverlag der DDR, Berlin 1971||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1969||Juni||10||In der DDR wird der „Bund der evangelischen Kirche“ gegründet, damit endet die organisatorische Einheit der „Evangelischen Kirche Deutschlands“||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1967||Dezember||1||„Mark der deutschen Notenbank“ wird in „Mark der Deutschen Demokratischen Republik“ umbenannt||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1967||November||15||Verordnung zur Lenkung des Wohnraums; Wohnraumbewirtschaftung wird Staatliche Aufgabe||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1967||August||28||Einführung der Fünf-Tage-Woche mit 43 ¾ Stunden Arbeitszeit||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1967||Juli||2||Wahl zur Volkskammer der DDR||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1967||Februar||20||Gesetz über die Staatsbürgerschaft der DDR löst die gemeinsame deutsche Staatsbürgerschaft||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1967||Oktober||9||Der letzte Güterzug der Lehniner Kleinbahn fährt von Lehnin nach Groß Kreutz||Der Betrieb auf der Nebenbahnstrecke Lehnin-Groß Kreutz wird eingestellt. Zuletzt war nur noch Gütertransport.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1966||||||Anfang des Baus der Anglersiedlung in Deetz||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1966||Juli||1||Sohn des Gründers, Handwerksmeister Karl-Heinz Oelker, übernimmt den Betrieb seines Vaters||||||MAZ, Potsdamer Landkurier, ubs||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1965||Dezember||19||Einstellung des Personenverkehrs mit der Lehniner Kleinbahn||||||Wolf-Dieter Machel||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1965||Februar||25||Gesetz über das einheitliche sozialistische  Bildungssystem, das alle Bildungsaktivitäten bündelt||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964||November||25||Bundesbürger müssen bei Einreise in die DDR 5,00 DM täglich zum Kurs 1:1 tauschen (Mindestumtausch)||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964||November||2||Rentner dürfen einmal jährlich zu Verwandtenbesuchen in die BRD reisen||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964||||||1549 Einwohner||Volkszählung||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1963||||||Das Volksgut Groß Kreutz wird mit dem Gut Schmergow zu einem Betrieb vereinigt und der Vereinigung Volkseigener Tierzuchtbetriebe eingegliedert.||Beginn der Spezialisierung als Tierzuchtbetrieb.||||||Aufzeichnung des ehemaligen Betriebsleiters Kirsch, 10.4.1996||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1963||Oktober||20||Wahl zur Volkskammer der DDR||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1961||||||GPG mit 13 Mitgliedern und 9 ha LN||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1961||August||16||Die Grenze zur BRD wird für alle DDR-Bewohner gesperrt||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1961||August||13||Die Mauer in Berlin wird gebaut||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1961||Januar||1||Die Deutsche Bundespost führt ein vierstelliges Postleitzahlensystem ein||Innerhalb Deutschlands wird &amp;quot;O&amp;quot; für Ostdeutschland (DDR) u. &amp;quot;W&amp;quot; für Westdeutschland in der BRD vorweg geschrieben||Für Post in die DDR wurde statt des &amp;quot;O&amp;quot; natürlich &amp;quot;DDR&amp;quot;geschrieben, wenn aus dem sozialistischem Ausland Post in die Heimat ging.||||Das Postleitzahlenbuch, 1993, Postdienst Deutsche Bundespost||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1961||Februar||||Erste Veranstaltung des CCGK||Gründungsmitglieder: Adolf Juche, Paul Thiele, Dietmar Adomeit, Wolfgang Fels, Fritz Frille, Ernst Prüfer, Bruno Hirschfeld, Willi Winter, Dieter Schieler, Wolfram Hübner sen.||Büttenredner waren Willi Töppich, Ellen + Alfred  Schulze, Gerhard Becker, Wolfgang Haasner, ||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1960||||||1LPG Typ I mit 25 Mitgliedern und 117 ha LN (landwirtsch. Nutzfläche); hat sich 1967 an GPG Werder angeschlossen||VE Lehr- und Versuchsgut mit 87 Produktionsarbeitern und 529 ha LN||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1960||September||12||Das Amt des Präsidenten der DDR wird durch den Staatsrat als kollektives Staatsoberhaupt ersetzt||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1960||September||7||Tod von Wilhelm Pieck||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1960||April||15||Verkündung des Abschlusses der Kollektivierung||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1959||Januar||1||Beginn des Siebenjahrplans||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1958||November||16||Wahl zur Volkskammer der DDR||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1958||Mai||28||Abschaffung der Lebensmittelkarten||Aufhebung der Rationierung von Grundnahrungsmitteln||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1958||||||Die LPG Deetz überlässt dem DAV Groß Kreutz Ödland zur Nutzung||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1957||Dezember||11||Passgesetz der DDR; Republikflucht wird zum Straftatbestand||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1957||September||1||Es wird die erste 9. Klasse in Groß Kreutz unterrichtet||1957/58 wurde die Mittelschule umorientiert und mit umfangreichem polytechnischen Unterricht ausgestattet. Die Stundentafel wurde um Jahresstundenumfänge für gesellschaftlich-nützliche Tätigkeit und produktive Arbeit und Einführung in die sozialistische Produktion ergänzt||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1956||Januar||18.||Gesetz zur Schaffung einer Nationalen Volksarmee (NVA)||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1956||Januar||1||Beginn des 2. Fünfjahrplans||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Das erste Mosaik-Heft mit den Digedags erscheint ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Das Staatssekretariat für Staatssicherheit wird wieder Ministerium (MfS), Minister wird Ernst Wollweber, sein Stellvertreter ist Erich Mielke||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||Oktober||10||Seit dem 10. Oktober 1955 gibt es den Zentralen Kurierdienst.||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||September||26||Das Gesetz über das Staatswappen und die Staatsflagge der DDR wird verabschiedet: Die Fahne ist schwarz-rot-gold, das Wappen Hammer und Zirkel im Ährenkranz ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Bundeskanzler Adenauer verkündet die Hallstein-Doktrin||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Die UdSSR bestätigt die volle Souveränität der DDR. Das sowjetische Hohe Kommissariat wird aufgehoben, DDR und Sowjetunion schließen einen Beistandspakt ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||September||1||Einführung der Zehn-Klassen-Schule||vom MfV beschlossen, alle Schulen mit zehnklassigem Bildungsgang als Mittelschulen zu bezeichnen||||VuMMfV Lfd. Nr. 119/55 Anweisung über die Bezeichnung der Zehnklassenschulen als Mittelschulen vom 2. August 1955||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Auf der Rückreise von der Genfer Gipfelkonferenz tritt Chruschtschow in Berlin auf, lehnt freie Wahlen als Vorstufe der Wiedervereinigung ab und verkündet die Zweistaatentheorie ?||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Die drastische Erhöhung der Straßennutzungsgebühren im Berlin-Transit vom 30.3. wird teilweise wieder zurückgenommen ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Das ZK der SED verabschiedet ein 10-Punkte-Programm zu Wiedervereinigung||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Das ZK der SED veröffentlicht einen Beschluß zur Aufstellung von militärischen Streitkräften ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Die Deutsche Grenzpolizei ? wird wieder dem MfS/SfS ? eingegliedert ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Unterzeichnung des Warschauer Vertrags, die DDR wird Mitglied ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||Mai||9||Die BRD wird Mitglied der NATO ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Die Kampfgruppen treten erstmals bei Maidemonstrationen auf ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Die Straßennutzungsgebühren für Pkw im Transit BRD-Westberlin werden auf 30 Mark erhöht, für Lkw auf 100 bis 550 Mark||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Der erste P 70 ? wird in Zwickau fertiggestellt ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Die Volkspolizei-Bereitschaften werden dem Staatssekretariat für Staatssicherheit (SfS) unterstellt ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Erste Jugendweihe in Berlin||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||Mai||5||Der Bundestag ratifiziert die Pariser Verträge ||Mit dem Inkrafttreten der ratifizierten Pariser Verträge ist die BRD souverän: Das Besatzungsstatut erlischt, die Alliierte Hohe Kommission (AHK) löst sich auf. Aus Besatzungsmächten werden Schutzmächte und Verbündete. Die BRD tritt am 7. 5. der WEU, am 9. 5. 1955 der NATO bei. Die diplomatischen Missionen der BRD in Washington, London und Paris waren bereits am 1. 5. 1955 in Botschaften umgewandelt worden||||||https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschland-chronik/131300/5-mai-1955||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Die Sowjetunion erklärt den Kriegszustand mit Deutschland für beendet ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Die Sowjetunion bietet gesamtdeutsche Wahlen an, sollte die BRD auf die Ratifizierung der Pariser Verträge ? verzichten ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||||||Auf Anweisung des Magistrats müsssen Westberliner und Westdeutsche in den gastronomischen Einrichtungen in Ostberlin mit West-Mark zum Kurs 1:1 zahlen ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955||April||22||Gründung einer Ortsgruppe des DAV als Betriebsgruppe des VEG Groß Kreutz||1. Vorsitzender Wilhem Töppich, weiterer Vorstand: Kurt Röhrig, Ignatz Brosch, Fritz Hohensee und Richard Grüttke||||Chronik  des Groß Kreutzer Anglervereins||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1954||||||Ein &amp;quot;Zentraler Ausschuß für Jugendweihe&amp;quot; wird gegründet, im Neuen Deutschland erscheint ein Aufruf zur Vorbereitung der Jugendweihe 1955||27.03.1955 erste Jugendweihe in Berlin||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1954||||||Eine 15-Mächte-Konferenz lädt die BRD zum Eintritt in die Nato ein und erkennt den Alleinvertretungsanspruch der BRD an||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1954||Oktober||27||Wahl zur Volkskammer der DDR||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1954||||||Die Volkspolizei erhält grüne Uniformen anstelle der bis dahin dunkelblauen ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1954||September||3||Preissenkung bei vielen Gebrauchsgütern und Lebensmitteln||Das Ministerium für Handel und Versorgung und das Ministerium der Finanzen der Deutschen Demokratischen Republik geben bekannt: 1. Der Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik hat eine Preissenkung für Lebens- und Genußmittel und Verbrauchsgüter beschlossen. 2. Der Preissenkung unterliegen unter anderem: Margarine (HO- Ware), Schlachtfette (HO-Ware), Speisehartfett, öle, Weizenmehl und Weizenmehlerzeugnisse, Milch (HO- Ware) ..1. Der Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik hat eine Preissenkung für Lebens- und Genußmittel und Verbrauchsgüter beschlossen. 2. Der Preissenkung unterliegen unter anderem: Margarine (HO- Ware), Schlachtfette (HO-Ware), Speisehartfett, öle, Weizenmehl und Weizenmehlerzeugnisse, Milch (HO- Ware) …||||Neues Deutschland vom 3.9.1954||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1954||Juli||11||Erster Evangelischer Kirchentag in Leipzig (bis 11. 7.)||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1954||||||Bei einer Volksbefragung in der DDR zu &amp;quot;Friedensvertrag oder EVG ?&amp;quot; stimmen 93,5 Prozent für &amp;quot;Friedensvertrag&amp;quot; ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1954||||||IV: Parteitag der SED (bis 6.4.) ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1954||März||25.||Souverenitätserklärung der DDR durch die Sowjetunion||||||Erklärung der Regierung der UdSSR vom 25. 3. 1954, in: Dokumente zur Deutschlandpolitik der Sowjetunion, Bd. I, hrsg. vom Deutschen Institut für Zeitgeschichte, Berlin (Ost) 1957, S. 501f.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1954||Januar||25.||Viererkonferenz in Berlin der vier Außenminister der Siegermächte über die Deutschland-, die Triestfrage sowie den österreichischen Staatsvertrag bleibt ohne Ergebnis (25.1. - 18.2.54)||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1954||||||Kulturminister wird Johannes R. Becher||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1954||||||Bildung des Ministeriums für Kultur||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1954||||||Der Ministerrat beschließt die Gründung eine Ausschusses für die Deutsche Einheit||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1954||||||Die letzten Sowjetischen Aktiengesellschaften (SAG) mit Ausnahme der Wismut AG werden an die DDR übergeben und in VEB umgewandelt ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1954||||||In Groß Kreutz wird ein Landambulatorium eingerichtet.||Das Haus von Müller Puhlmann, Potsdamer- Ecke Mühlenstraße wurde für einen Allgemeinpraktiker und einen Zahnarzt hergerichtet.||||Potsdamer Blick vom 09.12.1965||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1954||Februar||7||Gründung des Brieftaubenvereins „Sturmvogel 09372“||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Die Reparationslieferungen an die Sowjetunion enden||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Premiere des DEFA-Kinderfilms &amp;quot;Der kleine Muck&amp;quot; von Wolfgang Staudte||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Ostberliner Kfz erhalten auf als Kennzeichen statt &amp;quot;GB&amp;quot; (für Groß-Berlin) wieder das traditionelle &amp;quot;I&amp;quot;, kombiniert mit den Buchstaben A bis H ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Beginn der Aktion Feuerwerk ?, einer umfangreichen Verhaftungsaktion des SfS ? gegen Agenten der Organisation Gehlen ? und andere ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Wilhelm Pieck wird einstimmig als Präsident der DDR wiedergewählt ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Der Berliner Magistrat beschließt die Eröffnung eines Kabaretts mit dem Namen Distel ? in der Friedrichstraße 02.10.1953 Das Kabarett Distel ? nimmt unter der Leitung von Erich Brehms ? den Spielbetrieb auf ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Der Ministerrat beschließt eine Erhöhung der Konsumgüterproduktion ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Nikita S. Chruschtschow wird 1. Sekretär des ZK der KPdSU ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Die Sowjetunion erklärt den Verzicht auf weitere Reparationen ? und sagt zu, alle SAG-Betriebe ab 01.01.1954 an die DDR zu übergeben ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Die Grenzpolizei wird dem Ministerium des Innern unterstellt ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Die Grenzpolizei wird dem Ministerium des Innern unterstellt ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Das ZK der SED beschließt eine wirtschaftspolitische Kurskorrektur: Preise werden gesenkt, Normerhöhungen zurückgenommen ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Das ZK der SED erklärt den Aufstand vom 17. Juni 1953 zum &amp;quot;faschistischen Putsch&amp;quot;, der aus dem Westen gesteuert worden sei ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||Juni||17||Aufstand in der DDR (17. Juni 1953) ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Der Ministerrat verkündet den Neuen Kurs ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Das ZK der SED beschließt den Neuen Kurs ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Das Politbüro der KPdSU warnt die SED vor einem zu starren und harten Kurs beim Aufbau des Sozialismus ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Erhöhung der Arbeitsnormen um 10,3% ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Die Sowjetische Kontrollkommission (SKK ?)wird ersetzt durch den sowjetischen Hohen Kommissar ?. Erster und einziger Hoher Kommissar wird Wladimir S. Semjonow ?||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Die Rechtsanwälte werden in Kollegien zusammengefasst ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Beginn einer neuen Säuberung in der SED ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Die Siedlungen und Ortschaften um das Eisenhüttenkombinat werden zu Stalinstadt umbenannt||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Chemnitz wird in Karl-Marx-Stadt umbenannt ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Stiftung des Karl-Marx-Ordens für besondere Verdienste beim planmäßigen Aufbau des Sozialismus ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Das Ministerium des Innern bezeichnet die Junge Gemeinde ? als illegal ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Die Bischöfe der evangelischen Kirche protestieren gegen den Kampf von Regierung und Partei gegen die Junge Gemeinde ?||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Preiserhöhung für rationierte Lebensmittel ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Der Schriftsteller Erich Weinert stirbt ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Die Rationierung ? von Schuhen wird aufgehoben ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Grenzgänger, die in Westberlin arbeiten, Betriebsinhaber, Rechtsanwälte, Groß- und Einzelhändler sowie einige andere Bevölkerungsgruppen erhalten keine Lebensmittelkarten mehr ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Westberlins regierender Bürgermeister Ernst Reuter bittet die internationale Öffentlichkeit um Hilfe, weil die Westberliner Aufnahmelager mit Flüchtlingen aus der DDR überfüllt sind ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||Mai||3||Stalins Tod ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Die Pflichtablieferungssätze in der Landwirtschaft werden erhöht und zum Nachteil der mittleren und größeren Bauern neu gestaffelt ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Der durchgehende Straßenbahnverkehr zeichen Ost- und Westberlin wird unterbrochen ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Die ersten 70 Wohnungen in der Stalinallee werden bezogen||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Das ZK der SED kündigt eine neue Überprüfung der Parteimitglieder an, die während der Nazizeit in westliche Länder emigriert waren (-&amp;gt; Säuberung) ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Justizminister Max Fechner ? wird gestürzt, an seine Stelle tritt Hilde Benjamin ||Wilhelm Zaisser wird als Minister für Staatssicherheit entlassen, sein Nachfolger wird Ernst Wollweber||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1953||||||Das Ministerium für Staatssicherheit wird als Staatssekretariat dem Ministerium des Innern unterstellt ||Der Auslandspolitische Nachrichtendienst (APN ?) wird als Hauptabteilung XV ? der Staatssicherheit angeschlossen ||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952||||||1879-1952 Amtsgericht Brandenburg ||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952||Oktober||8||Aufhebung der Lebensmittelrationierung außer Fleisch, Fett und Zucker||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952||Juli||25.||Kreisgebietsreform: Die Zauche und der Kreis Zauch-Belzig werden in die Kreise Potsdam/Stadt, Potsdam/Land und Brandenburg/Stadt und Brandenburg/Land aufgeteilt||Auflösung der 5 Länder der DDR, Bildung von 14 Bezirken||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952||September||1||Die Schule wird Zentralschule für die Orte Bochow, Derwitz, Krielow und Groß Kreutz.||Der Unterricht erfolgt in den Klassen 5 bis 8 für die Nachbargemeinden||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952||August||7||Gesellschaft für Sport und Technik (GST) gegründet (GBl. Nr. 108, S. 712||||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952||August||5||Anordnung über steuerliche Vergünstigungen für landwirtschaftliche Produktionsgenossenschafte n und deren Mitglieder (GBl. Nr. 108, S. 714)||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952||August||5||Anordnung über den Erlaß der Bodenreform - Übernahmebeiträge für Mitglieder der LPG. Damit wurden den Bauern, die Bodenreform-Land erhalten hatten, mit dem Eintritt in die LPG die fällig werdenden Bodenreform-Übernahmebeiträge erlassen (GBl. Nr. 108, S. 714);||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952||Juli||24||Entsprechend einer Empfehlung des Politbüros des ZK der SED beschloß der Ministerrat Vergünstigungen für landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften und leitete damit eine umfassende, systematische Förderung der LPG ein (GBl. Nr. 101, S. 619).||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952||Juli||23||Auf ihrer 24. Sitzung beschloß die Volkskammer die Neugliederung der Länder in 14 Bezirke und die Überleitung der bisher von den Landtagen und Länderregierungen wahrgenommenen Aufgaben auf die Bezirkstage und ihre Organe. Das Gesetz beauftragte die Landtage, eine Neugliederung ihrer Gebiete vorzunehmen und die Abgrenzung der Kreise so zu gestalten, daß sie den wirtschaftlichen Erfordernissen entsprach und die Durchführung aller staatlichen Aufgaben, insbesondere die wirksame Anleitung und Kontrolle der staatlichen Organe in den Gemienden, gewährleistete. Es wurden 217 Kreise gebildet. Die Landtage beschlossen die Bildung folgender Bezirke: in Thüringen die Bezirke Erfurt, Gera und Suhl, in Sachsen die Bezirke Chemnitz (Karl-Marx-Stadt), Dresden und Leipzig, in Sachsen-Anhalt die Bezirke Halle und Magdeburg, im Land Brandenburg die Bezirke Potsdam, Frankfurt (Oder) und Cottbus sowie in Mecklenburg die Bezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg (GBl. Nr. 99, S. 613). ||im Juli wird das &amp;quot;Land Brandenburg&amp;quot; in die 3 Verwaltungsbezirke Potsdam, Frankfurt/O und Cottbus aufgeteilt||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952||Juni||16||Auf Befehl des Ministers des Innern der DDR, Willi Stoph, wurden mit Wirkung vom 1.7. die bisherigen Hauptverwaltungen in Kasernierte Volkspolizei (KVP), Volkspolizei-See (VP-See) und Volkspolizei-Luft (VP-Luft) umgewandelt. (siehe auch: Polizei)||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952||Juni||8||24 Neubauern der Gemeinde Merxleben gründeten die erste LPG in der DDR. ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952||April||16||In Großstädten wie Leipzig, Dresden, Halle und Erfurt beschlossen die Stadtverordnetenversammlungen die Neugliederung in Stadtbezirke||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952||April||1||Die bisher dem Kulturbund angeschlossenen Organisationen, der Deutsche Schriftstellerverband, der Verband Bildender Künstler Deutschlands und der Verband Deutscher Komponisten und Musikwissenschaftler, wurden selbständig. ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952||Januar||8||Das Politbüro des Zentralkomitees (ZK) der SED empfahl in einem Beschluß, Frauenausschüsse in den Betrieben der Industrie und der Landwirtschaft zu bilden, die die politische und berufliche Entwicklung der Frauen fördern.||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1952||Januar||2||Rund 45.000 Einwohner Berlins, unter ihnen Repräsentanten der SED, der Massenorganisationen und des Staates wie Ministerpräsident Otto Grotewohl, begannen in einem Aufbaueinsatz mit dem Nationalen Aufbauwerk (NAW), das sich in der Folgezeit zu einer Massenbewegung entwickelte. ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1951||November||25||Gründungsaufruf zum  NAW in der DDR||Aufruf des ZK der SED „Für den Aufbau Berlins“, der eine breite Bewegung der Bevölkerung auslöste, das “Nationale Aufbauwerk” (NAW) mit Geldspenden und durch Arbeitsstunden den Aufbau Berlins zu unterstützen||Das im November 1951 gegründete Nationale Aufbauwerk (NAW) der DDR sollte ursprünglich Bauvorhaben in Ost-Berlin realisieren; es wurde dann auf die gesamte DDR ausgeweitet. Träger dieser „Masseninitiative“ zur freiwilligen, gemeinnützigen und unentgeltlichen Arbeit war die Nationale Front. In den 1960er Jahren wurde das NAW durch die „Mach-mit-Bewegung“ (Losung: Schöner unsere Städte und Gemeinden – Mach mit!) und die Volkswirtschaftliche Masseninitiative (VMI) ersetzt. ||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1951||Oktober||31||Auf ihrer 13. Tagung beschloß die Volkskammer||das Gesetz über die Deutsche Notenbank, das deren Aufgaben, Rechte und Pflichten als Staatsbank der DDR regelte (GBl. Nr. 128, S. 991).||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1951||Oktober||31||Auf ihrer 13. Tagung beschloß die Volkskammer||das Gesetz über den Fünfjahrplan (GBl. Nr. 128, S. 973); ||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1951||Oktober||18||18.-20.10.: Das ZK (Zentralkomitee) der SED trat zu seiner 7. Tagung zusammen. Es erörterte Probleme der weiteren Entwicklung der SED zur Partei neuen Typus’. Es wurde u.a. beschlossen, die Werke W. I. Lenins sowie von Karl Marx und Friedrich Engels herauszugeben. ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1951||August||5||5.-19.8.: III. Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Berlin. An ihnen nahmen 26.000 Delegierte aus 104 Ländern, über 2 Millionen Jugendliche und Pioniere aus der DDR sowie 3.500 Jugendliche aus der BRD und aus Westberlin teil.||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1951||April||12||Die Regierung der DDR beschloß eine Verordnung über die Bildung von Elternbeiträten an allen allgemeinbildenden Schulen. Die Wahlen fanden erstmals vom 22.-29.10.1951 statt. Dabei wurden rund 70.000 Bürger als Elternbeiratsmitglieder gewählt. ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1951||April||3||3.-6.4.: Gründungskonferenz des Verbandes Deutscher Komponisten und Musikwissenschaftler in Berlin. Zum Vorsitzenden wurde Ottmar Gerster gewählt. ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1951||Januar||1||Beginn des 1. Fünfjahrplanes. Symbolischer Auftakt ist die Grundsteinlegung zum VEB Eisenhüttenkombinat Ost Fürstenberg (Oder). ||Aufgrund einer Verordnung der Regierung der DDR vom 14.12.1950 erfolgte die vollständige Überführung der 514 Maschinen-Ausleih-Stationen (MAS), die gemischt staatlich-genossenschaftliche Betriebe waren, in Volkseigentum.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||||||Gesetz über die Schulpflicht in der DDR||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||||||Konstituierung des Nationalrats der Nationalen Front des demokratischen Deutschland als Führungsorgan der nationalen Volksbewegung. Er setzte sich zusammen aus den Vertretern der Länder, aus führenden Persönlichkeiten des politischen, wirtschaftlichen un||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||||||Die Deutsche Grenzpolizei übernahm Aufgaben zur Sicherung der Staatsgrenzen der DDR||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||||||Das Sekretariat des Deutschen Volksrates konstituierte sich als Sekretariat der Nationalen Front des demokratischen Deutschland||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||||||das Gesetz über die Teilnahme der Jugend am Aufbau der DDR und die Förderung in Schule und Beruf, bei Sport und Erholung. Das Gesetz verpflichtete alle Staats- und Wirtschaftsorgane, die Jugend stärker zum Aufbau heranzuziehen, die Jungaktivistenbewegung zu fördern und die besten Vertreter der Jugend mit verantwortlichen Aufgaben in Staat und Wirtschaft zu betrauen. Es sah eine Vielzahl von Maßnahmen zur Verbesserung der Berufsausbildung, der kulturellen Betreuung und Förderung des Sports, des Wanderns und der Erholung vor. ||Der FDJ, auf deren Vorschlägen das Gesetz beruhte, wurde das Recht zuerkannt, die Interessen der Jugend in allen sie betreffenden Fragen zu vertreten, “ungehindert gegen Bürokratismus, Sabotage und Mängel in der Arbeit vorzugehen” (GBl. Nr. 15, S. 95)||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||||||Auf ihrer 10. Tagung verabschiedete die Provisorische Volkskammer u.a.:||das Gesetz über die Bildung des Ministeriums für Staatssicherheit, das die dem Minister des Innern unterstellte Hauptverwaltung zum Schutz der Volkswirtschat zum Ministerium für Staatssicherheit umbildete. (GBl. Nr. 15, S. 95)||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||||||Volks-,Berufs- und Betriebszählung ||Anläßlich der Regierungsverordnung vom 25.5.1950 Gesetzblatt s. 453||||Amtliches Kreisblatt (Kopie) Nr 33, 13.8.1950||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||Dezember||15||Auf ihrer 4. Sitzung beschloß die Volkskammer:||-das Gesetz über die Schulpflicht in der DDR - Schulpflichtgesetz -, das die allgemeine Schulpflicht für den Besuch der achtklassigen Grundschule und der berufsbildenden Schule regelte und festlegte, daß die Schulpflicht in den staatlichen Schulen der DDR zu erfüllen ist (GBl. Nr. 142, S. 1203)||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||Dezember||14||Aufgrund einer Verordnung der Regierung der DDR vom 14.12.1950 erfolgte die vollständige Überführung der 514 Maschinen-Ausleih-Stationen (MAS), die gemischt staatlich-genossenschaftliche Betriebe waren, in Volkseigentum.||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||November||8||Auf ihrer 1. (konstituierenden) Sitzung wählte die Volkskammer ihr Präsidium, dem Dr. Johannes Dieckmann als Präsident und Hermann Matern, Ernst Goldenbaum, Vincenz Müller und Gerald Götting als Vizepräsidenten angehören. ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||Oktober||15||Erste Wahl zur Volkskammer der DDR; Kommunalwahlen||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||Oktober||1||Beginn des landwirtschaftl. Berufsschulunterrichts in Gr. Kreutz in der Gaststätte Kabler (Potsdamer Straße)||Lehrer Wolfram Hübner sen. &amp;amp; Lehrerin Frl. Marsch||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||September||27||Auf ihrer 21. Sitzung beschloß die Provisorische Volkskammer|| das Gesetz über den Mutter- und Kinderschutz und die Rechte der Frau, das den Verfassungsgrundsatz der Gleichberechtigung von Mann und Frau weiter ausgestaltet, eine Vielzahl von Maßnahmen zur Förderung der Frau im gesellschaftlichen und persönlichen Leben sowie zur Unterstützung von Mutter und Kind festlegte. Alle Staats- und Wirtschaftsorgane wurden verpflichtet, in größerem Maße den Frauen die Teilnahme am staatlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu sichern, in allen Berufen Maßnahmen zur Qualifizierung der Frauen zu treffen und ihnen einen ihren Fähigkeiten entsprechenden Arbeitsplatz zu sichern (GBl. Nr. 111, S. 1037). An der Vorbereitung des Gesetzes wirkte der DFD (Demokratischer Frauenbund Deutschlands) ||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||September||27||Auf ihrer 21. Sitzung beschloß die Provisorische Volkskammer|| das Gesetz über den Mutter- und Kinderschutz und die Rechte der Frau, das den Verfassungsgrundsatz der Gleichberechtigung von Mann und Frau weiter ausgestaltet, eine Vielzahl von Maßnahmen zur Förderung der Frau im gesellschaftlichen und persönlichen Leben sowie zur Unterstützung von Mutter und Kind festlegte. Alle Staats- und Wirtschaftsorgane wurden verpflichtet, in größerem Maße den Frauen die Teilnahme am staatlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu sichern, in allen Berufen Maßnahmen zur Qualifizierung der Frauen zu treffen und ihnen einen ihren Fähigkeiten entsprechenden Arbeitsplatz zu sichern (GBl. Nr. 111, S. 1037). An der Vorbereitung des Gesetzes wirkte der DFD (Demokratischer Frauenbund Deutschlands) ||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||August||9||Auf ihrer 18. Sitzung beschloß die Provisorische Volkskammer das Gesetz über die Wahlen zur Volkskammer, zu den Landtagen, Kreistagen und Gemeindevertretungen in der DDR am 15.10.1950; es bestimmte, daß die allgemeinen, gleichen, unmittelbaren und geheimen Wahlen auf der Grundlage eines gemeinsamen Wahlprogramms und einer gemeinsamen Kandidatenliste der Nationalen Front nach den Grundsätzen des Verhältniswahlrechts durchgeführt wurden. Für die Volkskammer wurden 400 Abgeordnete gewählt, und die Hauptstadt Berlin entsendete 66 Vertreter (GBl. Nr. 88, S. 743). ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||Juli||27||Der Ministerrat erließ eine Verordnung zur Förderung der Aktivistenbewegung und Wettbewerbsbewegung, in der u.a. die Verleihung des Ehrentitels “Held der Arbeit” festgelegt war (GBl. Nr. 84, S. 719).||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||Juni||18||17./18.6.: Auf dem 1. Kongreß bildender Künstler der DDR in Berlin konstituierte sich der Verband Bildender Künstler Deutschlands im Kulturbund. Erster Vorsitzender wurde Prof. Otto Nagel. ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||Juni||2||2./3.6.: Auf seiner 26. Tagung beriet der Parteivorstand der SED über die weitere Entwicklung der SED zur Partei neuen Typus und beschloß, zum planmäßigen Studium des Marxismus-Leninismus ein einheitliches Parteilehrjahr für alle Mitglieder und Kandidaten einzuführen. ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||Mai||27||27.-30.5.: I. Deutschlandtreffen der Jugend in Berlin mit rund 700.000 Teilnehmern aus der DDR sowie zahlreichen ausländischen Gästen. ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||Mai||17||Auf ihrer 16. Sitzung beschloß die Provisorische Volkskammer das Gesetz über die Herabsetzung des Volljährigkeitsalters, das die Volljährigkeit mit Vollendung des 18. Lebensjahres festlegte. (GBl. Nr. 57, S. 437)||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||April||28||Auf einer Aussprache zwischen der Provisorischen Regierung der DDR und Vertretern der evangelischen und der katholischen Kirche versicherten die Vertreter der Regierung, daß die Kirchen ihre Arbeit auf der Grundlage der Verfassung wie bisher fortführen können, und die Vertreter der Kirchen erklärten, daß ihnen der Wiederaufbau in Frieden und Freiheit ein dringendes Anliegen sei. Teilnehmer von katholischer Seite waren: Kardinal Konrad von Preysing, Bischof von Berlin, Weihbischof Weskamm, Generalvikar Adolph||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||April||21||Auf ihrer 15. Sitzung beschloß die Provisorische Volkskammer das Gesetz über die Einführung der Feiertage “Tag der Befreiung” und “Tag der Republik” (GBl. Nr. 46, S. 355). ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||März||30||Anordnung zur Durchführung der Schulspeisung . Ab 15.4. erfolgte die Ausgabe einer warmen Mahlzeit (Schulspeisung) in allen Grund-, Ober-, Fach- und Berufsschulen, in Kindergärten und Kindertageskrippen (GBl. Nr. 65, S. 489).||Rechtlich wurde die Schulspeisung in der DDR im Jahr 1950 auf täglich 50 g Roggenmehl, 20 g Nährmittel, 10 g Fleisch, 5 g Fett und 10 g Zucker pro teilnehmendem Kind festgesetzt||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||März||24||Gründung der Deutschen Akademie der Künste||Auf einem Staatsakt in der Deutschen Staatsoper in Berlin vollzog der Präsident der DDR die Gründung der Deutschen Akademie der Künste. Arnold Zweig wurde zum Präsidenten der Akademie gewählt. ||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950||März||24||Gründung der Deutschen Akademie der Künste||Auf einem Staatsakt in der Deutschen Staatsoper in Berlin vollzog der Präsident der DDR die Gründung der Deutschen Akademie der Künste. Arnold Zweig wurde zum Präsidenten der Akademie gewählt. ||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1949||||||Der Ministerrat beschloß die künftige Nationalhymne der DDR nach dem von Johannes R. Becher verfaßten Text und der Vertonung durch Hanns Eisler.||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1949||November||2||Der Groß Kreutzer „Gemischte Chor“ beginnt wieder mit seiner Arbeit||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1949||Oktober||7||Gründung des Staates  Deutsche Demokratische Republik||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1949||Mai||23||Inkrafttreten des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland (BRD) am 23. Mai 1949 ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1949||Mai||12||Ende der Berlin-Blockade||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1949||April||12||die Lehniner Kleinbahn seit dem 1. April 1949 zur DR.||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1948||||||Die Schule erhält zwei zusätzliche Klassenräume, insgesamt jetzt 4 Räume.||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1948||November||3||Eröffnung der ersten Läden der staatlichen Handelsorganisation (HO)||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1948||Juni||24.-28.||In der SBZ werden die Marken des Kontrollrates mit Bezirksstempeln ausgegeben, um nicht von den ungültigen Beständen der Gesamtausgabe der Westzonen ruiniert zu werden||In der amerikanischen und britischen Zone werden die Marken der Deutschland-Gesamtausgabe mit Posthörnchenaufdruck für die neue D-Mark ausgegeben||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1948||Juni||24||Beginn der Berlin-Blockade||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1948||Juni||23||In der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) erfolgt die Währungsreform am 23. Juni 1948.||Durch die D-Mark-Einführung in den Westzonen drohte in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) ein starker Zufluss an Reichsmark und damit eine Inflation. Aus diesem Grunde wurde in der SBZ drei Tage später, am 23. Juni 1948, ebenfalls eine Währungsreform ||Da noch keine neuen Geldscheine zur Verfügung standen, werden die Geldscheine der „Deutsche Mark der Deutschen Notenbank“ mit kleinen Klebemarken für die Einführung einer neuen Währung in der SBZ bereit gestellt.||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1948||Juni||21||Einführung der D-Mark in den westlichen Besatzungszonen||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1948||Juni||20||Am 18. Juni 1948 geben die Militärregierungen über alle Rundfunksender die Durchführung der Währungsreform am Sonntag, dem 20. Juni 1948 bekannt. ||Zunächst können nur 40,- D-Mark &amp;quot;Kopfgeld&amp;quot; gegen alte Reichsmark umgetauscht werden. Löhne, Gehälter und Mieten werden 1:1, Sparguthaben 10:1 umgewertet. Besitzer von Sachwerten gehören zu den Gewinnern der Reform. Sparguthaben und Bargeld verlieren dage||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1947||||||Der Schrankenwärter Friedrich Otto Lorenz wird von Männern in russischen Uniformen in seiner Wohnung erschossen||||Beachtenswert ist die Formulierung &amp;quot;Männer in russ. Unif.&amp;quot;. Sie zeigt den vorsichtigen Umgang mit der Siegermacht, zum andern sollen auch Personen in russ. Uniformen aufgetreten sein , die nicht zur sowjetischen Armee gehörten.||Kirchenbuch Groß Kreutz, Domarchiv Brandenburg||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1947||September||15||Neufestsetzung des Portos bei Postsendungen in den west.  Besatzungszonen||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1947||Februar||25||Der Freistaat Preußen wurde durch das Kontrollratsgesetz Nr. 46 aufgelöst. ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1947||Februar||6||die &amp;quot;Provinz Mark Brandenburg&amp;quot; wird &amp;quot;Land Brandenburg&amp;quot; und Rechtsnachfolger Preußens||||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946||Oktober||20||Landtagswahlen, Wahlen zur Gemeindevertretung und Kreistag||Im Herbst||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946||||||1690 Einwohner||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946||||||In der Nähe von Burg wird der Administrator Erich Hagemann auf der Autobahn von Männern in russischen Uniformen vom Auto gerissen und erschlagen||||||Kirchenbuch Groß Kreutz, Domarchiv Brandenburg||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946||September||09||Mit Befehl 266  des Oberkommandierenden der sowjetischen Besatzungstruppen wird das Gut an die Humboldt-Universität zu Berlin übergeben||||||||Aufzeichnung des ehemaligen Betriebsleiters Kirsch, 10.4.1996||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946||||||791,3 ha (428 ha Acker, 103,5 ha Wiese, 225,4 ha Wald, 5,7 ha Gärten, 28,6 ha Ödland) enteignet, daraus VEG gebildet||aufgeteilt 24,6 ha auf 16 landarme Bauern, 21,8 ha an landlose Bauern, 15,3 ha Waldzulage an Gemeinde Schenkenberg.||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946||März||1||Karl Oelker gründet das Beton- und Ziegelwerk in der Lehniner Straße||||||MAZ, Potsdamer Landkurier, ubs||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945||||||der Bezirksschornsteinfegermeister Alfred Schwarz erliegt den Verletzungen eines Autounfalls||||||Kirchenbuch Groß Kreutz, Domarchiv Brandenburg||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945||||||Herbert Müller, der Sohn des Gärtners Johannes Müller aus der Dorfstraße, verunglückt tödlich beim Spielen mit einer Handgranate.||||||Kirchenbuch Groß Kreutz, Domarchiv Brandenburg||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945||||||Pastor Kalkowski übernimmt wieder die kirchlichen Amtsgeschäfte||||||Kirchenbuch Groß Kreutz, Domarchiv Brandenburg||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945||||||Walter Klee, kaufmänn. Angestellter, wird von Russen erschossen||||||Kirchenbuch Groß Kreutz, Domarchiv Brandenburg||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945||November||1||Einführung neuer Lebensmittelkarten||||||Aufzeichnung Lehrer F. Klapper||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945||Oktober||1||lt. Befehl des SMAD Nr. 40  wieder Unterricht im 2-klassigen Schulgebäude in der Schulstraße||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945||September||22||Bodenreform wird in Groß Kreutz durchgeführt||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945||September||14||Wiederaufnahme des Personen- und Güterverkehrs nach Lehnin||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945||Oktober||11||Herr v.d. Marwitz muss innerhalb eines Tages Groß Kreutz verlassen||||||Aufzeichnung Lehrer F. Klapper||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945||September||5||Im August mußte die Familie von der Marwitz das Gut verlassen, obwohl er kein Nazi gewesen ist.||||||||Aufzeichnung des ehemaligen Betriebsleiters Kirsch, 10.4.1996||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945||September||6||Gutsbesitzer Bodo von der Marwitz wird im Rahmen der Bodenreform enteignet||Bald darauf muß er Groß Kreutz verlassen. (s. 11.10.45)||Die Enteigneten durften nicht in ihrem Heimatort bleiben. Sie mußten wenigstens (50 km?) entfernt wohnen. (Komm. W.Hübner j.)||||Aufzeichnung des ehemaligen Betriebsleiters Kirsch, 10.4.1996||Es wurde mündlich überliefert:&amp;quot;Bei der Flucht half ihm der &amp;quot;rote&amp;quot; Arbeiter Hohensee aus Groß Kreutz&amp;quot;||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945||September||3||Beginn der Bodenreform in der SBZ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945||Juni||9||In der sowjetisch besetzten Zone wird am 9. Juni 1945 die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) eingerichtet||In der Provinz Brandenburg Durchführung der Bodenreform||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945||Mai||8||Bedingungslose Kapitulation des Deutschen Reiches; Ende des 2. Weltkrieges in Europa||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945||April||24||Der Oberinspektor vom Gut Gr. Kreutz, Artur Kiok, wird in der Scheune gegenüber der Hofeinfahrt durch Polen? erschossen (15.30 Uhr?);||Die Trauerfeier fand erst am 10.6.1945 statt.||warscheinlich ein falscher Eintrag: Die Russen sind erst am 24.4.45 in Gr. Kreutz  einmarschiert. Es gibt widersprüchliche Aussagen über den Vorgang.||Kirchenbuch Groß Kreutz, Domarchiv Brandenburg||Aufzeichnung F. Klapper||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945||April||24||Gegen 11 Uhr griffen die sowjetischen Truppen aus Richtung Lehnin kommend, das Dorf an. ||Das Haus Brandenburger Straße 8 wurde für drei Tage Kommandantur der sowjetischen Einheit, bis der Stab nach Werder verlegt wurde. Die Bewohner mußten woanders unterkommen.||||Mündl. Überlieferung von Ruth Hübner||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1940||||||Pastor Kalkowski wird zum Kriegsdienst gezogen. Im Februar seine vorerst letzte Amtshandlung. Ihn vertritt Pfarrer Arnold aus Bochow. ||||||Kirchenbuch Groß Kreutz, Domarchiv Brandenburg||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939||||||1184 Einwohner||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939||||||Land- u. forstwirtschl. Betriebe: 1 mit über 100 ha, 8 mit 20-100 ha, 4 mit 10-20 ha, 4 mit 5-10 ha, 97 mit 0,5-5 ha||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939||Februar||22||Der Schüler Heinz Gustav Albert Schmidt, Sohn des Tischlermeisters Gustav Schmidt aus Gr. Kreutz, wird beim Spielen auf dem Sandberg beim Schützenhaus verschüttet und kann nur noch tot geborgen werden.||Er hatte sich eine Höhle in die steil abfallende Wand der &amp;quot;Sandschelle&amp;quot; gegraben.||Die &amp;quot;Sandschelle&amp;quot; diente über Jahrzehnte als Baustofflieferant. Man konnte dort sehr feinen weißen Sand, aber auch an einer anderen Stelle stark lehmhalten Sand gewinnen.||Kirchenbuch Groß Kreutz, Domarchiv Brandenburg||Kommentar von W. Hübner jun.||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939||März||21||Umbenennung der Provinz Brandenburg in Mark Brandenburg.||||||http://www.territorial.de/index.htm||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1938||Juli||06||Reichsschulgesetz wird erlassen||Für alle Kinder, die bis zum 30. Juni das 6. Lebensjahr vollenden, beginnt mit dem Anfang des Schuljahres die Pflicht zum Besuch der Volksschule.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1938||||||Königsessen der Schützengilde Groß Kreutz||Würdenträger des Schützenfestes: König-Gastwirt Albert Kabler, Kronprinz-Kaufmann Erich Wendt, 1. Ritter-Schlossermeister Fritz Merten, 2. Ritter-Schmiedemeister Hans Peters, Vogelkönig-Schlossermeister Georg Beck||||Festzeitung||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1938||Februar||03||Bei der Trennung des Schul- und Kirchenamtes ist der Kirche das alte Küsterhaus &amp;quot;zugefallen&amp;quot;, in dem sich z.Zt. ein Zahnarzt als Mieter befindet. - Die Gemeinde erhielt das neue Schulhaus mit einliegender Lehrerwohnung.||||||BLHA: Rep.2A, Regierung Potsdam II, Zauch Belzig Nr.1022||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1937||Oktober||01||Die Küsterstelle ist ab 1.10.37 vom Schulwesen getrennt||||||BLHA: Rep.2A, Regierung Potsdam II, Zauch Belzig Nr.1022||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1937||Oktober||01||Ämtertrennung von Schule und Kirche||||||BLHA: Rep.2A, Regierung Potsdam II, Zauch Belzig Nr.1022||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1937||||||Königsessen der Schützengilde Groß Kreutz||Würdenträger des Schützenfestes: König-Emil Schweingruber, Kronprinz und Vogelkönig-Paul Titsch, 1. Ritter-Albert Eitz, 2. Ritter-Albert Kabler||||Festzeitung||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1936||||in der hiesigen Volksschule sind 146 Kinder und zwei Lehrer||||Bauer Stoof||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1936||||||Königsessen der Schützengilde Groß Kreutz||Würdenträger des Schützenfestes: König - Ewald Bertz, Kronprinz - Albert Kabler, 1. Ritter-Bruno Biber, 2. Ritter- Max Czaja, Vogelkönig-Ernst Appler||||Festzeitung||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1935||August ||||Schützenfest der Groß Kreutzer Schützengilde||Zeitungsmeldung||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1935||Juli||||Der vierte Fuerlöschbrunnen in Groß Kreutz wurde am Bahnhof in Betrieb genommen,||||||Zeitungsmeldung||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1935||Mai||Der Männergesangsverein &amp;quot;Eintracht&amp;quot; begeht sein fünfzig jähriges Bestehen mit einer großen Feier||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1935||||||Errichtung einer Tankstelle auf dem Grundstück von Wilhelm Merten||Brandenburger Straße 21||||BLHA: 2A I HG 1281||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1935||April||1||Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935; Umbenennung der Landgemeinden in Gemeinden.||||||http://www.territorial.de/index.htm||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1934||||||Unterschrift des Gemeindevorstehers  Neumann||Siegel des Gemeindevorstandes Groß Kreutz neben der Unterschrift. Das Siegel enthält eine Krone über einem diagonal, mit drei Zacken, geteiltem Wappenschild. In der rechten oberen Hälfte ein Kreutz, Links untenSenkrechte Schraffur||es ist zu klären, wann der Amtswechsel zwischen Karl Beck und .....Neumann stattfand!?||Unterschrift auf einer Testamentsabschrift neben Siegel des Gemeindevorstandes Groß Kreutz im Besitz Fam. W. Hübner||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1934||Oktober||16||Bodenschätzungsgesetz (Gesetz über die Schätzung des Kulturbodens in Deutschland)||Die Reichsregierung wollte mit dieser „Reichsbodenschätzung“einen Überblick erhalten, in welcher Weise und mit welchem Anteil die verschiedenen Böden in den einzelnen Betrieben, Gemarkungen, Gemeinden, Verwaltungsbezirken und im ganzen Land vertreten sind. Durch dieses Bodenschätzungsgesetz wurde die Durchführung der Bodenschätzung für das gesamte Reichsgebiet angeordnet.||||Wikipedia||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1934||August||19||Volksabstimmung zum &amp;quot;Gesetz über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches&amp;quot;||Das Amt des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers wird vereinigt||Hitler hat es geschafft, die Macht alleine zu besitzen||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1934||April||28||Groß Kreutz, Bochow und ein Teil von Krielow wurden von einem ungewöhnlich starkem Hagel überrascht. Er lag teilweise bis zu einem halben Meter hoch. Die Ernte wurde zu 96% vernichtet. Nach 2 Tagen lag der Hagel immer noch in dem geschlagenem Roggen.||Die Obstbäume wurden alle entlaubt. Die Feuerwehr wurde in derselben Nacht zum östlichen Ortsteil gerufen, um die Ziegen und Schweine vor dem Ertrinken zu retten sie wurden auf den Boden gebracht.||In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai tobte ein lokales Unwetter mit Sturm und Hagelschlag. Die Hagelkörner sollen bis zu einem halben Meter hoch gelegen haben.(Datum???)||In der Familiengeschichte vom Bauern Fritz Stoof wird vom 28. April 1934||Beschriftung einer Fotografie aus der Fam. Falkenhöfer (Wohnplatz Bahnhof, Stationsvorsteher) zum Text im Kommentar||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1933||||||PG W. Neumann wird Bürgermeister und Amtsleiter, der Müllermeister wird Ortsgruppenleiter der NSDAP, Ortsbauernführer wird der Bauer Paul Wendt||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1933||November||28||Königsessen des Schützenvereins Groß Kreutz||Würdenträger des Schützenfestes: König-Kaufmann Paul Titsch, Kronprinz-Gemeindevorsteher Karl Beck, Erster Ritter-Obstzüchter Emil Schweingruber, Zweiter Ritter-Gastwirt Albert Kabler, Vogelkönig-Schmiedemeister Albert Eitz||||Festzeitung||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1933||März||23||Vom Reichstag wird das &amp;quot;Ermächtigungsgesetz&amp;quot; erlassen||Kern des Gesetzes ist, dass die Reichsregierung allein Gesetze ohne das Parlament erlassen kann. Somit das Aus der Demokratie||Außer den Sozialdemokraten stimmten alle Parteien dafür, dadurch war eine 2/3 Mehrheit gegeben||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1933||||||Gemeindevorsteher  Karl Beck gibt sein Amt ab ||„er wollte sich nicht mehr umstellen“ (Zitat aus der Chronik von Bauer Stoof||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1933||März||05||Reichstags-, Landtags- und Gemeinderatswahl in der Provinz Brandenburg||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1932||Mai||22||21. Bundessängerfest vom &amp;quot;Bund der Männergesangsvereine&amp;quot; der Männer im Norden des Kreises Zauch-Belzig.|| Der &amp;quot;Gemischte Chor&amp;quot; von Goß Kreutz trat auch auf.||Die Teilnehmerzahl wird auf 2000 geschätzt||PTZ vom 24.5. 1932||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1931||||||170 Wohnhäuser mit 237 Haushaltungen||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1931||||||Flächen der Landgemeinde, ges.: 1436 ha||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1931||||||Landgemeinde mit den Wohnplätzen Bahnhof Groß Kreutz und Kreis-Chausseehaus||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1931||März||3||Gründung des „Kaninchen- und Geflügekzuchtvereins Groß Kreutz“||8 Gründungsmitglieder: Jacob Bauer, Ernst Wolter, Paul Holzhüter, E. Nadler, F. Schulz, H. + Alfred Butz, A. Kreski, ||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1930||Juni||14||Der Pachtvertrag des Gutes läuft aus. Bodo v.d. Marwitz übernimmt die Leitung.||Ab 1931 wird Verwalter des Gutes im Auftrag von v.d. Marwitz, Herr Kiok, bis 1945 (erschossen aufgrund von Denunziation von Kreigsgefangenen, die auf dem Gut gearbeitet haben)||Quelle: „Lummert“, 1968 , Bodo von der Marwitz&lt;br /&gt;
||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1929||November||21||&amp;quot;Auch der Turm des Gotteshauses von Groß=Kreutz mußte kürzlich ausgebessert werden. Man erneuerte die Zifferblätter, setzte Stern und Wetterfahne wieder instand, gab dem Kuppelknopf ein neues Goldkleid. Und dabei tat man natürlich auch einen&amp;quot; ...||Lt. Protokoll über die Öffnung der goldenen Turmkugel||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||Zweites Blatt zum Brandenburger Anzeiger/ 120. Jahrgang/ Dienstag, den 3. Dezember 1929          Fotokopie||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1929||Februar||13||3. Königsessen des Schützenvereins Gro.- Kreutz||Würdenträger des Schützenfestes: König-Paul Legeler, Kronprinz-Ernst Stoof, 1.Ritter-Paul Deichgräber, 2. Ritter-Otto Naffin||||Festzeitung||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1928||||||Gutsbezirk Groß Kreutz wird mit Gemeindebezirk Gr. Kreutz vereinigt||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1928||||||Die in Derwitz existierende Ortsgruppe vom - Arbeiter Radfahrer Bund- &amp;quot;Solidarität&amp;quot; hat eine Vereinsfahne. Auf ihr steht:||Arb. Radf. Bund Solidarität- Ortsgruppe Derwitz-1927-1928||Diese Vereinsfahne befindet sich z.Z. (1995) im Zweiradmuseum Glindow||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1928||April||2||Gustav Andreas Theodor Hartmann - „Der eiserne Gustav“ beginnt seine Fahrt nach Paris||Seine erste Station war in Groß Kreutz bei seiner Schwester in der Bahnhofstraße||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1928||April||2||Der „Eiserne Gustav&amp;quot; - Gustav Hartmann - macht auf seiner legendären Droschkenfahrt von Berlin nach Paris in Groß Kreutz kurze Zwischenstation bei seiner Schwester in der Bahnhofstraße 23 (Lehmann/Salka)||Am 2. April 1928 um 10 Uhr fuhr er von Berlin-Wannsee mit seiner Pferdedroschke los und war abends in Brandenburg. Am 8.4. in Magdeburg, am 20.4. in Hannover, am 6. Mai in Köln, am 21 Mai rollte er bei Diedenhofen über die Grenze und war am 4. Juni in Paris.||Gustav Hartmann wurde 4. Juni 1859 in Magdeburg geboren und Starb am 23.12.1938 in Berlin||PNN,17.4.1998, Seite 25, Klaus Bruske||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1927||||||In Derwitz existiert eine Ortsgruppe vom Arbeiter-Radfahrer-Bund||||||Wolfram Hübner j.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925||Juni||16||938 Einwohner||Volkszählung||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1924||||||seit 1924 Superintendentur Lehnin||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1924||Oktober||29||Gründung des Gr. Kreutzer Schützenvereins mit 11 Mitgliedern: Karl Beck, Gustav Becker, Paul Düwel, Paul Hoffmann, Robert Kaatz, Albert Kabler, Gustav Kühne, Otto Naffin, Gustav Schmidt, Franz Schultze, Paul Titsch.||Schießstand neben der Sandgrube (Sandschelle)  in der &amp;quot;Krähenheide&amp;quot;||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1921||||||Karl Beck wird Bügermeister||er hatte das Amt inne, bis die Nationalsozialisten an die Macht kamen. Er „wollte sich nicht mehr umstellen“ (Zitat aus der Chronik von Bauer Stoof)||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1921||Mai||5.||Einweihung des Kriegerdenkmals in der Bahnhofstraße||||||Brandenburger Anzeiger vom 20.5.1921||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1920||12||22||Die 1. öffentliche Radiosendung geht vom Sender Königswusterhausen über den Äther||Die Deutsche Reichspost ist die verantwortliche Institution für die Einrichtung und Verbreitung für den öffentlichen Rundfung||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1920||August||01||Die niederen Küsterdienste sind ab 1.08.1920 vom Schulwesen getrennt||||||BLHA: Rep.2A, Regierung Potsdam II, Zauch Belzig Nr.1022||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1920||||||unter Einbeziehung von 8 umliegenden Städten und zahlreichen Landgemeinden wird Groß-Berlin gegründet||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1920||||||Aufgrund fehlender Tenöre wird in dieser Zeit der „Gemischte Chor Groß Kreutz“ Gegründet||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1915||September||09||Der Evangelische Ober-Kirchenrat verleiht dem Küster, Organisten und Lehrer Friedrich Hilgendorf durch Erlaß vom 9. Sept.1915 - Nr 2347 Th E.O. I - den Titel &amp;quot;Kantor&amp;quot;.||||||Domstiftsarchiv Brandenburg GrK 92/40||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1914||August||01||Beginn des I. Weltkrieges||Deutschland erklärt Russland den Krieg||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1914||Juni||28||Attentat in Sarajewo auf den österreichischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1913||Mai/ Juni||||Die Brandenburgischen Kreis- Elektrizitätswerke wollen im Frühjahr ihr Leitungsnetz bis nach Groß Kreutz erweitern||Voraussichtlich kann mit einer Stromlieferungim Mai oder Juni begonnen werden||||Quelle: Antwortschreiben auf die Frage von Stromlieferung nach Groß Kreutz von Prof. Schneider vom 17. Jan. 1913 (s. Kopie)||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1912||Februar||12||Amtmann Karl Koch gestorben||war langjähriger Pächter des Rittergutes Groß Kreutz||sein Schwiegersohn Marschalleck war Nachpächter||aus der Trauerrede von Pastor Petzel?||&amp;quot;Heimatklänge für die Gemeinden Groß Kreutz, Kemnitz, Derwitz, Krielow||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1911||Mai||26||Blumentag in Groß Kreutz||||Originale Postkarte aus Groß Kreutz||Abgebildet die Preußische Kronprinzessin Cecilie (1886-19549||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910||Oktober||6||Verbindliche Festlegung der Schreibweise von Ortsnamen mit mehreren Namensbestandteilen||Danach wird die Schreibweise der Orts- und Verwaltungsbezirksnamen mit einem unterscheidenden Vorsatzworte wie Alt, Neu, Groß, Klein, Bergisch, Deutsch usw. - sofern sie nicht jetzt schon in einem Worte geschrieben werden - ohne Bindestrich, dagegen solche, die sich aus zwei oder mehreren Stammnamen zusammen setzen, wie Schleswig-Holstein, Beeskow-Storkow usw. mit einem Bindestrich als die amtliche richtige festgesetzt.||||http://www.territorial.de/index.htm|||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1908||Januar||1||Der Kreis Zauch-Belzig1 in der preußischen Provinz Brandenburg, Regierungsbezirk Potsdam, umfaßt 221 Gemeinden/Gutsbezirke.||||||http://www.territorial.de/index.htm||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1907||Mai||12||Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in Groß Kreutz||Gründer der FFW war der Bauer und Gemeindevorsteher Albert Kühne||||MAZ, Potsdamer Landkurier, Gerd Eggers||PNN, vom 18.6.1992, Seite 11||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1906||||||Mehrere Brände in Groß Kreutz, Heuwagen in der Dorfstraße (vor dem Gehöft Wendt, heute Hübner) und die 3 Bergscheunen an der Bochower Str.||||||||PNN, vom 18.6.1992, Seite 11||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1906||||||Gemeinde-Bezirk: Bahnhof, 2 Mühlen, Chausseehaus||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1906||September||30||Eröffnung eines Anschlussgleises zum Sägewerk Nahmitz||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1906||||||Gründung des R.F.V. „Wanderlust“||Radfahrverein „Wanderlust“||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1905||||||Einwohner: Dorf 680, Rittergut 222, Bahnhof 37, Kreischausseehaus 2, gesamt 941||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1905||||||Gutsbezirk-Rittergut: mit Wohnplatz Bahnhof Groß Kreutz,||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1904||||||Urmeßtischblatt von Groß Kreutz, überarbeitet||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1904||März||30||* Dr. Karl-Heinrich Marschalleck wurde in Gr. Kreutz als Sohn des Gutsbesitzers (aus Trechwitz) geboren; Ausgrab. auf Wolfsberg,  gest. 16.6.1981 in Aurich||Prähistoriker: In Tübingen wurde er 1928 mit einer Arbeit über Die Chronologie der vorrömischen Eisenzeit im Mittelelbegebiet zum Dr. phil. promoviert. ||seine Theorie, daß &amp;quot;slavicam Cruceviz&amp;quot; auf dem Wolfsberg lag ist heute umstritten, obwohl bisher keine eindeutige räumliche Zuordnung möglich war||Wikipedia; https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;query=140165770||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1903||||||Der Schwiegersohn von Koch, Emil Marschalleck, übernimmt die Bewirtschaft des gepachteten Rittergutes||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1900||||||Mutterkirche Groß Kreutz||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1900||||||Rittergut: 25 Häuser||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1900||||||Dorf: 120 Häuser||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1900||||||Flächen vom Ritterguts-Bezirk: 796 ha||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1900||||||Flächen vom Gemeinde-Bezirk: insg. 622 ha||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1899||Oktober||18.||Feierliche Eröffnung der Kleinbahnstrecke Groß Kreutz - Lehnin||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1896||April||1|| Als zweiter Lehrer kommt der Schulamtskandidat F. Hilgendorf aus Nauen, zum 1. April 1896 nach Gr.Kr.||||||Domstiftsarchiv Brandenburg GrK 92/40||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1895||||||Gründung des Männergesangsvereins „Eintracht“ ||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1895||||||Einwohner: Dorf 678, Rittergut 193, Bahnhof 18, gesamt 889||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1895||||||Gutsbezirk-Rittergut: mit Wohnplatz Bahnhof Groß Kreutz,||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1894||||||Bau des Neuen Postgebäudes Ecke Brandenburger / Lehniner Straße.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1893||||||Inkrafttreten des Gesetzes zur &amp;quot;Einheitlichen Zeitbestimmung in Deutschland&amp;quot;. ||Die gesetzliche Zeit in Deutschland ist die mittlere Sonnenzeit des 15. Längengrades östlich von Greenwich.||||Reichsgesetzblatt Nr. 7 S. 93 vom 12.03.1893||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1890||||||Neuer Bahnhof in Groß Kreutz||der alte Bahnhof wurde später nur noch in besonderen Fällen auch genutzt||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1887||||||&amp;quot;Großenkreutz hat z.Zt. 750 Einwohner, 145 Schulkinder; Lehrer, Küster, Organist auch Kantor Herr Jäcel. Im nächsten Jahr soll ein neues Schulhaus gebaut werden.||||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1887||||||&amp;quot;Das Dominium ist z.Zt. verpachtet. Pächter der Herr Amtmann Koch.||||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1887||||||&amp;quot;Kirchenältesten: Kossät Kabler, der ehemalige Kossät Wolter, Bauer Kühne, Bauer und Ortsvorsteher Rottstock.||||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1887||||In diesem Jahre wurde dem Turm eine neue Schieferdecke gegeben durch den Dachdeckermeister Becher hier. Kosten mit Einschluss der Vergoldung der Kugel, der Wetterfahne des Sterns, der Ziffernblätter 2200 Mark.||aus einem Schreiben des Pfarrers Schneider, welches im Kugelknopf der Kirche  war||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1887||||||&amp;quot;Der derzeitige Amtsvorsteher und Standesbeamte der Gutsbesitzer Meß in Bochow.||||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1887||||||&amp;quot;Ortsvorsteher der Bauer Karl Rottstock. Schöppen der Bauer Karl Stoof und Kossät Schönefeld.||||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1885||||||Gründung des Männer-Gesangs-Vereins &amp;quot;Eintracht&amp;quot;||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1885||||||Einwohner: Dorf 563, Rittergut 140, Bahnhof 13, gesamt 716||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1885||||||Gutsbezirk-Rittergut: mit Wohnplatz Bahnhof Groß Kreutz,||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1883||Juni||15||&amp;quot;Gesetz betreffend der Krankenversicherung der Arbeiter&amp;quot; erlassen||Reichskanzler Otto von Bismarck veranlasst dieses Gesetz||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1882||||||Vierke wird erster Obstbauer in Groß Kreutz||||||mündliche Überlieferung von seinem Enkel (Bruno Vierke)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1881||November||17||Kaiser Wilhelm I. kündigt Sozialgesetzgebung an ||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1881||April||1||Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. 3. 1881.||||||http://www.territorial.de/index.htm||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1880||||||Berlin scheidet aus der Provinz Brandenburg aus||1877 hat Berlin eine Einwohnerzahl von mehr als 1 Million||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1879||||||1879-1952 Amtsgericht Brandenburg ||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1878||||||1849-1878 Kreisgericht Brandenburg||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1877||Juni||25||Gründung des Landwirtschaftsverein Groß Kreutz und Umgebung||||||BLHA: Rep. 59B Landwirtschaftsverein Groß Kreutz und Umgebung (1877-1927)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1876||Januar||01||Einheitliche Währung in Deutschland||Eine Mark gleich 100 Pfennige||Lt. Reichs-Gesetzblatt Nr. 27 vom 22. September 1875||Grundlage war der Artikel 1 des Münzgesetzes vom 9. Juli 1873 (Reichs-Gesetzblatt Seite 233)||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1876||Januar||01||Einheitliche Währung in Deutschland||Eine Mark gleich 100 Pfennige||Lt. Reichs-Gesetzblatt Nr. 27 vom 22. September 1875||Grundlage war der Artikel 1 des Münzgesetzes vom 9. Juli 1873 (Reichs-Gesetzblatt Seite 233)||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1875||Juli||8||Albert Rudolf Karl Wilhelm von Arnstedt verstorben||übernahm 1815 die Wirtschaft in Gr. Kreutz zur Unterstützung seiner Mutter||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1874||||||Einführung der Standesämter in Preußen zur Führung von Personenstandsregistern||bisher führten die Kirchenbücher Personenstandsunterlagen; im Landeshauptarchiv liegen hiervon die Duplikate von 1794 bis 1874||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1872||||||1542-1872 Amt Lehnin||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1872||Januar||12.||Einführung des metrischen Maß- und Gewichtssystem||Mit dem Gesetz vom 16.04.1871 wird die &amp;quot;Maß- und Gewichtsordnung&amp;quot; des Norddeutschen Bundes zur &amp;quot;Maß- und Gewichtsordnung des Deutschen Reiches||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871||||||(oder 1873?) Es wird eine neue Bahnhofsanlage neben der alten erbaut. Im Wesentlichen entspricht sie dem bis ca. 1992 genutztem Bahnhof||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871||||||Einwohner: Dorf 435, Rittergut 122, Bahnhof 11, gesamt 568||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871||||||Sitz der Kreis-Verwaltung ist die Stadtgemeinde Belzig.||1927 - 1928||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|1871||Mai||04||Der Norddeutsche Postbezirk geht in die Deutsche Reichspost auf||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871||Januar||18||König Wilhelm I von Preußen wird im Spiegelsaal von Versailles zum deutschen Kaiser proklamiert.||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1867||Juli||1||Der Kreis Zauch-Belzig in der preußischen Provinz Brandenburg, Regierungsbezirk Potsdam, tritt zum Norddeutschen Bund.||Es gelten:die Städte-Ordnung für die sechs östlichen Provinzen der Preußischen Monarchie vom 30. 5. 1853, Gesetz betreffend die ländlichen Ortsobrigkeiten in den sechs östlichen Provinzen der Preußischen Monarchie vom 14. 4. 1856, Gesetz betreffend die Landgemeinde-Verfassungen in den sechs östlichen Provinzen der Preußischen Monarchie vom 14. 4. 1856.||||http://www.territorial.de/index.htm||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1862||||||König Wilhelm von Preußen ernennt Otto von Bismarck-Schönhausen (zuvor Botschafter in St.Petersburg) im Schloß Babelsberg zum Ministerpräsidenten ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1858||||||Einwohner: Dorf 403, Rittergut 25, gesamt 428||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1858||||||Rittergut: 12 Wohn- und 26 Wirtschaftsgebäude||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1858||||||Dorf: 7 öffentl., 40 Wohn-, 116 Wirtschaftsgebäude||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1858||||||Flächen vom Ritterguts-Bezirk: 3063 Mg (765,75 ha)-dv.58 Mg Gehöfte, 1787 Mg Acker, 354 Mg Wiese, 189 Mg Weide, 665 Mg Wald||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1858||||||Flächen vom Gemeinde-Bezirk: 2285 Mg (571,25 ha)-dv.46 Mg Gehöfte, 1743 Mg Acker, 300 Mg Wiese, 196 Mg Weide||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1855||||||das neue Schulaus wurde gebaut||||||BLHA - Orangerie / Rep. 2 A Regierung Potsdam II Zauch Belzig Nr.1018||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1854||März||16||Aufhebung der Extrapost-Station in Groß Kreutz: Die Gestellung von Beichaisen bei der Groß-Kreutz-Lehniner Personenpost, so wie von Extraposten und Estafetten auf der Station in Groß-Kreutz findet nicht mehr statt. Die Veränderung wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Potsdam, den 16. März 1854. Der Ober-Post-Director Balde||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1854||Januar||1||Bekanntmachung der Königl.Ober-Post-Directiom zu Potsdam. Vom 1. Januar k. J. Ab wird die bisher tägliche Personenpost zwischen Gr.-Kreutz und Lehnin nur an folgenden Tagen coursiren: aus Gr.-Kreutz Montag, Dienstag, Freitag Sonnabend 7 Uhr Abends nach Ankunft des 5 ¾ Uhr Local-Zuges aus Potsdam; aus Lehnin Dienstag, Mittwoch, sonnabend, Sonntag 5 ¼ Uhr früh, zum Anschlusse an den ersten Zug von Berlin nach Magdeburg||Fortsetzung: Dagegen kommt von demselben Termin ab eine wöchentlich dreimalige Botenpost in Gang, welche abgefertigt wird: aus Gr.-Kreutz Donnerstag, Freitag, Sonntag 9 Uhr Vormittags, aus Lehnin an den selben Tagen 8 Uhr Abends. Diese Veränderung wird hierdurch zur Kenntniß des Publikums gebracht. Potsdam, den 31.December 1853. Der Ober-Post-Director Balde||||veröffentlich im Gesetzblatt 1853||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1850||Dezember||01||Carl Ludwig Schneider wird Prediger in Groß Kreutz||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1849||||||Bis 1849 Patrimonalgericht Groß Kreutz unter dem Land- und Stadtgericht Brandenburg||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1848||November||27||Eröffnung der Preußischen Nationalversammlung im Dom zu Brandenburg||Da nicht genügend Abgeordnete erschienen waren, vertagte man sich mehrmals. Es kam bis zum 7. Dezember zu keiner Sitzung||Am 5. Dezember hatte der König Friedrich Wilhelm IV. die Nationalversammlung aufgelöst||Quelle: BRAWO vom 25.11. und 02.12.2023||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1846||August||7||Die Eisenbahnstrecke Berlin-Magdeburg wird eröffnet. Es dampft der erste Zug durch die Groß Kreutzer Gemarkung.||Erst mit der Fertigstellung der Havelquerung am 12. September 1846 war dann auch der durchgehende Zugbetrieb zwischen Berlin und Magdeburg möglich.||Wann der erste Haltepunkt bzw. Bahnhof in Gr. Kreutz eingerichtet wurde ist nicht bekannt; soll vor 1855 (1852?) liegen.||https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Berlin%E2%80%93Magdeburg||Stefan Handke: Bahnstrecken im Land Brandenburg||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1839||||||Urmeßtischblatt von Groß Kreutz||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1838||November||3||Das Gesetz über die Eisenbahn-Unternehmungen, kurz Preußisches Eisenbahngesetz (prEG) genannt, wurde im Königreich Preußen am 3. November 1838 von Friedrich Wilhelm III. unterzeichnet. ||Das Gesetz entstand, als um 1836 für die  um die Berlin-Potsdamer Eisenbahn um die königliche Genehmigung nachgesucht wurde.||||https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_über_die_Eisenbahn-Unternehmungen||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1837||||||381 Einwohner||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1837||November||13||Die Konzession zum Bau wurde für die Magdeburg-Cöthen-Halle-Leipziger Eisenbahngesellschaft von der preußischen Regierung am 13. November 1837 erteilt und die Strecke am 18. August 1840 eröffnet.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1836||Januar||16||Kabinettsorder des preußischen Königs zum Bau der Eisenbahn Berlin-Potsdam||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1828||||||&amp;quot;Großenkreuz&amp;quot;||||abgeänderte Schreibweise des Ortsnamens||Carl August Ludwig von Eickstedt:&amp;quot;Beiträge zu einem neueren Landbuch der Marken Brandenburg&amp;quot;, Magdeburg 1840; Seite 493||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1828||||||Die Chronik des Dorfes Grossenkreutz&amp;quot; von Ortsprediger Plato erscheint in gedruckter Form||||||Depositum im Domstiftsarchiv Brandenburg||Chronik von Plato, 1828||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1828||||||Charlotte Wilhelmine Auguste Karoline v. Arnstedt, geb. von Hacken aus dem Hause Groß Kreutz||||||||Gedenktafel, 1833, Kirche Gr. Kreutz||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1827||||||Frau Majorin v. Arnstedt spendet zwei gußeiserne Denkmäler zu Ehren ihrer verstorbenen Eltern||||||||Chronik von Plato, 1828||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1826||||||große Hitze||||||||Plato, Chronik des Dorfes Grossenkreutz,1827, Seite 18||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1826||||||Bau des 200 Fuß langen Schafstalles und der Scheune mit 3 Blitzableitern||Ein Stall von fast 63 m Länge||Ein Preußischer Fuß entspricht 31,385 cm||||Plato, Chronik des Dorfes Grossenkreutz,1827, Seite 16||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1824||||||Frau Majorin v. Arnstedt spendet einen hellblauen Merinobehang für den herrschaftlichen Chor mit den Wappen der Familie v.Arnstedt und v.d.Marwitz||||||||Chronik von Plato, 1828||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1824||||||Hochzeit von Albert Rudolf Karl Wilhelm von Arnstedt mit Karoline Franziska von der Marwitz in Friedersdorf||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1823||||||die Schulstelle erhält aufgrund der Separation , westlich ganz nahe am Dorf hinter des Kossaten Schönefeld Garten, Äcker und Wiesen||||||||Chronik von Plato, 1827||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1823||||||große Kälte||||||||Plato, Chronik des Dorfes Grossenkreutz,1827, Seite 18||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1823||||||Frau Majorin v. Arnstedt spendet zwei gußeiserne Altarleuchter||||||||Chronik von Plato, 1827||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1822||||||große Hitze||||||||Plato, Chronik des Dorfes Grossenkreutz,1827, Seite 18||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1821||||||Herr Regierungsrat v. Thürk spediert Bücher für die Schule, ebenso Jarnak Heyse und Wilmsen||||||||Chronik von Plato, 1827||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1818||||||das Getreide erfror im Weinbergsfeld||||||||Plato, Chronik des Dorfes Grossenkreutz,1827, Seite 18||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1818||Oktober||2||im Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Potsdam Nr. 40, Seite 272 unter „Vermischtes:||Die Gemeinde Schmergow, Lehniner Amtsdistrikt, hat sich durch Bepflanzung einiger Wege auf ihrer Feldmark mit Obstbäumen, namentlich. a) des Weges von Schmergow nach Groß Kreutz, b) des Weges von Schmergow bis an den Schmergower Damm, c) des Weges von Schmergow nach Phöben rühmlich ausgezeichnet.||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1818||Mai||22||Neue Kreiseinteilung des Regierungsbezirks Potsdam||Belzig wird Kreisstadt des Kreises Zauch-Belzig ||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1817||||||239 Einwohner||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1817||||||Die Frau Majorin erwirbt in Schmergow einen Kossätenhof für 1300 Taler||||lt. einem Schreiben aus dem Kugelkopf der Kirche vom 30. September 1817||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1817||April||1||Bildung des Kreises Zauch-Belzig||Regierungsbezirk Potsdam im der Provinz Brandenburg||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1816||||||auf Befehl König Friedrich Wilhelm III. wird nördlich vom Altar eine eine Gedächtnistafel für die gefallenen Krieger aufgehängt||||||Chronik von Plato, 1828||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1816||||||Emanuel David Plato wird Prediger in Gr. Kreutz u. Kemnitz||||||Chronik von Plato, 1828||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1816||Juni||||Hagel vernichtet die Kornfelder auf der Wustermark||||||Plato, Chronik des Dorfes Grossenkreutz,1827, Seite 18||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1816||März||25||Bildung des neuen Kreises Zauch-Belzig in der preußischen Provinz Brandenburg, Regierungsbezirk Potsdam. Sitz der Verwaltung ist die Stadtgemeinde Belzig.||||||http://www.territorial.de/index.htm||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1816||Januar||18||Friedensfest  in Groß Kreutz||ausgerichtet von der Frau Majorin von Arnstedt||||Plato, Chronik des Dorfes Grossenkreutz,1827, Seite 19||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1815||Juli||8||Veröffentlichung der Verordnung wegen verbesserter Einrichtung der Provinzialbehörden vom 30. 4. 1815. ||Danach sollen in der preußischen Provinz Brandenburg die folgenden Regierungsbezirke eingerichtet bzw. neu abgegrenzt werden: der Bezirk der Regierung in der Neumark und Lausitz zu Frankfurt, der Bezirk der Regierung in der Mark Brandenburg zu Potsdam.||||[[http://www.territorial.de/index.htm]]||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1815||Juni||25||der Taufstein und der darüber hängende Kronleuchter werden von der Frau Patronin Majorin v. Arnstedt anläßlich des Freiheitskampfes für König und Vaterland und zur Erinnerung an ihren bei Königswertha (Lausitz) gefallenen Sohnes Alexander gestiftet||||||Chronik von Plato, 1828||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1815||Mai||18||Gründung vom Kreis Zauch-Belzig||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1815||||||die Altmark geht an Sachsen, dafür kommen die Ämter Belzig, Jüterbog, Dahme und Baruth an Brandenburg. Sie heißt jetzt &amp;quot;Preußische Provinz Brandenburg&amp;quot; (1815/16)||Aufteilung in 2 Regierungsbezirke: Potsdam mit 14 Landkreisen und Frankfurt/O. mit 16 Landkreisen; (das war das Ende der alten &amp;quot;Mark Brandenburg&amp;quot; mit ihrem Sonderstatus.||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1814||||||Wilhelm Hantsche wird Lehrer||||||Chronik von Plato, 1828||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1814||||||Karl Friedrich Müller (Prediger) stirbt im Alter von 39 Jahren und 9 Monaten||||||||Chronik von Plato, 1828||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1814||||||Johann Daniel Meisner stirbt im Alter von 81 Jahren 9 Monaten 1 Tag||||||||Chronik von Plato, 1828||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1814||Mai||21||August Botho Alexander Adam v. Arnstedt gestorben||in der Gruft seiner Väter beigesetzt||Epitaph in der Groß Kreutzer Kirche||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1813||Mai||19||August Botho Alexander Adam v. Arnstedt||im Gefecht bei Königswartha schwer verletzt||kämpfte auf der Seite der Franzosen||Epitaph in der Groß Kreutzer Kirche||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1812||||||der Landsturm wird in Groß Kreutz eingerichtet||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1811||||||&amp;quot;Der gegenwärtige Schulze ist der Kossät Gottfried Lampe, die Gerichtsschöffen 1) der Bauer Lindow 2) der Kossät Daniel Berndt, welch letzterer auch Kirchen= und Schulvorsteher ist. Die anderen beiden Schulvorsteher... Bauer Andr. Till... Bauer Stage.||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||Aufzeichnungen des Predigers Carl Friedrich Müller in Groß Kreutz (v. 30.Sept. 1811)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1811||||||.&amp;quot;Der Schullehrer ist jetzt noch der Emeritus Johann Daniel Meißner, welcher vor drei Jahren sein 50jähriges Dienst= und Ehejubiläum feierte. Ihm ist seit dem 2.Mai 1802 der Johann Wilhelm Hansche adjungiert, welcher sein Schwiegersohn geworden ist... ||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||Aufzeichnungen des Predigers Carl Friedrich Müller in Groß Kreutz (v. 30.Sept. 1811)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1811||||||&amp;quot;Vor ungefähr 18 bis 20 Jahren hat der neue Turm schon das Unglück gehabt, daß in der Späternte, abends gegen 7 Uhr ihn ein Wetterstrahl traf, welcher jedoch nicht brannte. Das Dach, welches dadurch ganz oben verletzt worden war,wurde immer schadhafter..||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||Aufzeichnungen des Predigers Carl Friedrich Müller in Groß Kreutz||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1811||||||&amp;quot;Die Königlich Churmärkische Regierung...ist...darauf bedacht, das niedere Schulwesen auf dem Lande zu verbessern; ...Die Anzahl der schulfähigen Kinder dieses Ortes beträgt gegenwärtig 47, welche aber weder ordentlich zur Schule gehen noch das ...||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||Aufzeichnungen des Predigers Carl Friedrich Müller in Groß Kreutz||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1811||||||&amp;quot;Das Posthaus nebst den dazugehörigen  Gebäuden, so in der Nacht vom 24.-25.September 1810 abbrannte, ist bis auf einen Holzstall wieder hergestellt.&amp;quot;...||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||-Aufzeichnungen der Frau Majorin Charlotte Wilhel- mine Auguste Caroline von Arnstedt; aufgeschrieben v. Ernst Gustav von Held, Major im ehem. Preuß.Inf.Reg. Alt von Larisch||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1811||September||2||Staatskanzler Karl August von Hardenberg hebt in dem Edikt zur Gewerbefreiheit den Zunftzwang in Preußen auf.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1811||||||&amp;quot;Seit vier Wochen zeigt sich ein Comet unter dem Gestirn des Großen Bären, der noch im Winter sichtbar sein wird; sein Schweif ist nach Berechnung der Astronomen 500 000 Meilen lang.||C/1811 F1 (auch Großer Komet von 1811 und Komet Flaugergues genannt) war ein Komet, der im Jahr 1811 mit dem bloßen Auge gesehen werden konnte. Er wird aufgrund seiner außerordentlichen Helligkeit zu den „Großen Kometen“ gezählt.&lt;br /&gt;
||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||-Aufzeichnungen der Frau Majorin Charlotte Wilhel- mine Auguste Caroline von Arnstedt; aufgeschrieben v. Ernst Gustav von Held, Major im ehem. Preuß.Inf.Reg. Alt von Larisch||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1811||||||&amp;quot;In diesem Jahr fiel wegen Mangel an Regen die Roggen- und Weizenernte besonders schlecht aus, die übrigen Feldfrüchte gerieten mittelmäßig, Obst reichlich und der Wein vorzüglich. Alle Pfühle auf den hiesigen Feldern, sowie die Gräben waren im Sommer ...||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||-Aufzeichnungen der Frau Majorin Charlotte Wilhel- mine Auguste Caroline von Arnstedt; aufgeschrieben v. Ernst Gustav von Held, Major im ehem. Preuß.Inf.Reg. Alt von Larisch||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1811||||||&amp;quot;Am heutigen Tag wurden hierselbst zu Großenkreutz während der Ausbesserung des Kirchturmes ... Fahne wieder aufgesetzt. Nach dem Anschlage des Zimmermeisters König in Brandenburg betragen sämtliche Reparaturkosten 210 Tl.Courant, welche aus dem Kirchen..||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||-Aufzeichnungen der Frau Majorin Charlotte Wilhel- mine Auguste Caroline von Arnstedt; aufgeschrieben v. Ernst Gustav von Held, Major im ehem. Preuß.Inf.Reg. Alt von Larisch||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1811||||||Im Sommer diesen Jahres hat der Postmeister August Friedrich Neye das am 24.9.1810 abgebrannte Postgebäude (mit Gastwirtschaft?) und sämtlichen Gebäuden wieder aufgebaut. Finanziert hat er den Bau zum großen Teil selbst unter Mithilfe der &amp;quot;Feuerlöscher&amp;quot;,||||||Handschriftliche Aufzeichnung des Postmeisters Neye vom 30.9.1811 aus dem Kugelkopf des Kirchturms||Plato, Chronik des Dorfes Grossenkreutz,1827, Seite 16||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1811||September||14||Das Regulierungsedikt verschaffte den Bauern einerseits Freiheit von Abgaben und Diensten, andererseits Grundbesitz auf Kosten der adligen Grundbesitzer. Die bisherigen Pächter wurden Eigentümer der Höfe, die sie bewirtschafteten, allerdings nicht in vollem Umfang. ||Die bisherigen Rechte und Ansprüche des Grundherrn wurden mit den bisherigen Rechten und Ansprüchen der Bauern ausgeglichen werden. Deshalb mussten die Bauern für ihre neuen Höfe eine Entschädigung zahlen. Die Entschädigungssumme war hoch, die Bauern mussten einen Teil des bisher von ihnen bewirtschafteten Landes dem alten Gutsbesitzer überlassen||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1811||||||preußisches &amp;quot;Vorflut-Edikt&amp;quot; erlassen.||zur Regelung der Wasserstände in den Flussläufen durch Wehre||ergänzt durch die Gesetze vom 28. Februar 1843 und 11. Mai 1853||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1810||||||Brand des Posthauses:...&amp;quot;Der Posthalter Neie verlor dabei viele von seinen Möbeln, der Täter ist bis jetzt noch nicht bestraft. (30.9.1811)||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||-Aufzeichnungen der Frau Majorin Charlotte Wilhel- mine Auguste Caroline von Arnstedt; aufgeschrieben v. Ernst Gustav von Held, Major im ehem. Preuß.Inf.Reg. Alt von Larisch||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1810||November||11||Die Erbuntertänigkeit der Bauern (die preußische Form der Leibeigenschaft) wurde abgeschafft. Nach dem Martini-Tag von 1810 (11. November) sollte es nur noch freie Leute geben.||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1810||September||24||An diesem Abend um 1/4 und 11 Uhr (23.15) brannte das Posthaus mit Gastwirtschaft und sämtlichen Nebengeäuden ab. ||||||Handschriftliche Aufzeichnung des Postmeisters Neye vom 30.9.1811 aus dem Kugelkopf des Kirchturms||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1810||September||24.-28.||&amp;quot;Das Posthaus nebst den dazugehörigen  Gebäuden, so in der Nacht vom 24.-25.September 1810 abbrannte,...Das Feuer brach abends um 1/2 11 Uhr aus und war von einem namens Horst angelegt,welcher zu der um diese Zeit umherziehenden Mordbrennerbande gehörte||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||-Aufzeichnungen der Frau Majorin Charlotte Wilhelmine Auguste Caroline von Arnstedt; aufgeschrieben v. Ernst Gustav von Held, Major im ehem. Preuß.Inf.Reg. Alt von Larisch||Plato, Chronik des Dorfes Grossenkreutz,1827, Seite 16||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1810||Februar||28||&amp;quot;Nach Einführung der Land- Consumtionsbriefe und Gewerbefreiheit wurde die hiesige Brenn- und Brauerei auf dem herrschaftlichen Hofe instandgesetzt und mit gutem Fortgang betrieben.&amp;quot;|||||| Aufzeichnungen von Bauer Stoof||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1807||Oktober||9||Im Oktober Edikt erfolgt die Aufhebung der Leibeigenschaft (Erbuntertänigkeit der Bauern ) in Preußen||[[https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Reformen#Gewerbereform_und_ihre_sozialen_Folgen]]||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1806||September||15||&amp;quot;Der Geistliche erhielt eine neue Amtskleidung, bestehend in einem langen, weiten schwarzen Chorrock und einem Barett in welcher der hiesige Prediger herr Müller den 15.9.1806 zum ersten male die Kanzel bestieg.&amp;quot;||||azs der handschriftlichen Chronik von Bauer Stoof||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1806||||||1806-1924 Superintendentur Neustadt Brandenburg||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1806||Mai||25||† Johann Carl August von Arnstedt, Churbrandenburgischer Erbschenk und Erb-Lehn und Gerichts-Herr auf Grossen Creutz, Hackenhausen, Möllendorf, Bliesendorff, Mittelbusch, Canin und Busendorf, gestorben||||||||Gedenktafel, Kirche Gr. Kreutz||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1805||||||Groß Kreutz soll 285 Einwohner haben||||||Bratring, &amp;quot;Beschreibung der Mark&amp;quot;?, 1805, dies wurde einem Artikel von Prof. Dr. Hans Kania entnommen||Kania Prof.Dr., Hans, &amp;quot;Das Herrenhaus in Groß Kreutz&amp;quot;, warscheinlich einem Heimatkalender entnommen?||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1805||||||Fertigstellung der Chaussee von Potsdam nach Brandenburg||||||||Plato, Chronik des Dorfes Grossenkreutz,1827, Seite 16||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1805||||||1805 - 1814 ist Karl Friedrich Müller Prediger||||||||Chronik von Plato, 1828||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1803||||||Reichsdeputationshauptschluß war das Endresultat (auf Grund vom Reichstagsbeschluß Okt. 1801), der Tagung des Reichs- friedensdeputation (-abordnung). In ihm wurden Entschädi- gungen für weltliche Fürsten festgelegt.||die Entschädigung wurde durch die Säkularisierung fast aller geistl. Fürsten und Körperschaften,teils durch Mediatsierung (Beraubung der direkten Unterstellung des deutschen Reiches) der freien Reichsstädte (bis auf 6 Reichstädte).||Führte die Auflösung des Reiches herbei. (lt. Meyers Hand- Lexikon, 1893)||||Meyers Handlexikon,1893||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1802||||||Wilhelm Hansche wird Adjunct des Emeritus Johann Daniel Meissner||geb. 1782 in Schöneiche bei Zossen, gestorben 1843||||Domstift Brb., Pfarrarchiv Gr. Kreutz, Akte GrK 37/31, Lebenslauf XIII||Chronik von Plato, 1828||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1801||||||285 Einwohner||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1801||||||Hackenhausen eingekircht||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1801||||||Mutterkirche Groß Kreutz||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1801||||||6 Mg. Weinberge erwähnt||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977, S. 203||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1801||||||Rittergut und Dorf haben 43 Wohnhäuser||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1801||||||durch Heirat ging das Gut an die Familie von Arnstedt (1801-1872)||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1800||||||&amp;quot;Im Jahre 1800 wurde die jetzige Orgel in der Kirche ebenfalls auf Kosten der Kirche angeschafft. Sie ist verfertigt von dem Herren Marks, Orgelbauer in Berlin und kostet dem Kirchen=Aerario überhaupt 606 Tl. 12 Groschen 6 Pfennige.||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||Aufzeichnungen des Predigers Carl Friedrich Müller in Groß Kreutz (v. 30.Sept. 1811)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1797||November||8||† Johanna Sophie Elisabeth von Hacken (geb. von Ribbeck aus dem Hause Ribbeck) gestorben ||||||||Gedenktafel, Kirche Gr. Kreutz||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1794||April||24||* Albert Rudolf Karl Wilhelm von Arnstedt geboren||Eltern: Johann Carl August Adam von Arnstedt, Erbherr auf Demker und Welle mit Charlotte Wilhelmine Auguste Caroline von Hacken aus dem Hause Grossenkreutz||||||Gedenktafel, Kirche Gr. Kreutz||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1791||Juli||11||August Botho Alexander Adam v. Arnstedt geboren||Eltern: Johann Carl August Adam von Arnstedt, Erbherr auf Demker und Welle und Charlotte Wilhelmine Auguste Caroline von Hacken aus dem Hause Grossenkreutz||war verlobt mit Albertine v. Kaphengst (17.5.1791-27.6.1855)||Epitaph in der Groß Kreutzer Kirche||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1790||April||13||Hochzeit von Major Johann Carl August Adam von Arnstedt, Erbherr auf Demker und Welle mit Charlotte Wilhelmine Auguste Caroline Von Hacken aus dem Hause Grossenkreutz||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1783||||||Friedrich der Große ließ auf Kosten des Staates umfangreiche Melorationsmaßnahmen in den Feuchtgebieten durchführen. ||so auch den Hauptgraben in Groß Kreutz und den angrenzenden Orten||||Plato, &amp;quot;Die Chronik des Dorfes Grossenkreutz&amp;quot;,1827 Kapitel: g. Öconomische Begebenheiten||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1777||||||Karte der Zauche von Erhardt||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1775||||||&amp;quot;Der Turm selbst ist, in seiner jetzigen Gestalt erst im Jahre 1775 erbaut worden, da der vorige oben zu schadhaft gewesen und deshalb hat müssen niedergerissen werden. Der damalige Bau des Turmes hat 671 Tl.7 Groschen 3 Pfennige gekostet, ...||||Aufzeichnungen, die im Kugelknopf der Kirche in Groß Kreutz gefunden wurden (1929)||Aufzeichnungen des Predigers Carl Friedrich Müller in Groß Kreutz (v. 30.Sept. 1811)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1775||||||Ortsname:&amp;quot;Gr. Creutz&amp;quot;||||||Büsching: Topographie S. 51||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1772||||||234 Einwohner||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1772||||||1 Prediger, 8 Bauern, 8 Kossäten, 1 Müller, 1 Schmied||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1771||Juli||6||* Geburtstag von Charlotte Wilhelmine Auguste Karoline v. Arnstedt (geborene von Hacken aus dem Hause Groß Kreutz)||Vater: Carl Bodo Gottfrie von Hacken; Mutter: Johanna Sophie Elisabeth v. Hacken, geb v.Ribbeck||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1767||||||Um- und Ausbau des Herrenhauses von Groß Kreutz||Tontafelinschrift im westl. Anbau: &amp;quot;Burg hat die Zimmerearbeit daran gemacht : dar Tischlar George Ziem aus Deetz hat die Tischlararbeit daran gemacht. _ Groschen Creutz Anno 1767&amp;quot;||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1763||August||12.||Friedrich II. von Preußen (1712-1786) reformierte das Schulwesen. Die Dauer der Schulzeit wurde im Königlich-Preußischen-General-Landschul-Reglement vom 12. August 1763 auf acht Jahre festgelegt||||Quelle: https://web-archiv.staatsbibliothek-berlin.de/altedrucke.staatsbibliothek-berlin.de/Rechtsquellen/NCCT31763/start.html||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1761||||||1761 - 1804 ist Johann Immanuel Lietze Pastor in Gr. Kreutz||Er starb im Alter von 77 Jahren||||||Chronik von Plato, 1827||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1760||||||1760 ist Arnold Gottfried Lange (Prediger) gestorben||||||||Chronik von Plato, 1827||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1760||||||Johann Daniel Meisner aus Bochow wird Lehrer und Küster||17.11.1807 begeht er sein Amts- und Hochzeitsjubiläum||???Dienstbeginn offen!||||Chronik von Plato, 1827||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1756||März||24||Friedrich II. erlässt den sogenannten Kartoffelbefehl, der seinen Untertanen den positiven Wert des Nahrungsmittels begreiflich machen soll.||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1756||||||Rinderseuche in Groß Kreutz||||||||Plato, Chronik des Dorfes Grossenkreutz,1827, Seite 17||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1755||Mai||1||∞ Hochzeit von Herrn Carl Bodo Gottfried von Hacken und Johanna Sophie Elisabeth von Hacken, geb. von Ribbeck aus dem Hause Ribbeck in Grossen Creutz||||||||Gedenktafel, Kirche Gr. Kreutz||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1754||Oktober||5.||* Johann Carl August Adam von Arnstedt, Erbherr auf Demker und Welle||Eltern: Adam Friedrich v. Arnstedt (23.2.1711-23.3.1787) und Luise Tugendreich v.Arnstedt (9.7.1726-9.12.1764), geb. v.d.Marwitz aus dem Hause Dietersdorf||||||Gedenktafel, 1833, Kirche Gr. Kreutz||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1750||||||Rinderseuche in Groß Kreutz||||||||Plato, Chronik des Dorfes Grossenkreutz,1827, Seite 17||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1749||||||1749 - 1760 ist Arnold Gottfried Lange aus Marquard Prediger in Gr.Kreutz u. Kemnitz||Er starb im Alter von 45 Jahren||||||Chronik von Plato, 1828||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1748||||||Nikolaus Lebrecht Franke (Prediger) gestorben||||||||Chronik von Plato, 1828||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1745||||||10 Bauern, 8 Kossäten, 1 Schäferei, 1 Windmühle||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1740||||||Im Winter erfroren vielen Menschen die Nasen||Nuß- und Obstbäume erfroren|| Im Filial Kemnitz wurden Urnen gefunden||Beckmann'sche Nachlass||Heimatkalender Kreis Zauch-Belzig, 1941, Artikel von Richard Kiefer, Krahne|||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1739||||||es war eine große &amp;quot;Sucht&amp;quot; unter den Menschen, die dauernd Kopfschmerzen mit sich brachte, dann Seitenstechen, so daß viele starben.||im gleichen Jahr führten heftige Gewitterstürme viel Heu davon.||||Beckmann'sche Nachlass||Heimatkalender Kreis Zauch-Belzig, 1941, Artikel von Richard Kiefer, Krahne|||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1739||||||Der Kirchturm wird neu gebaut||Kirche wird abgeweißt||||Beckmann'sche Nachlass||Heimatkalender Kreis Zauch-Belzig, 1941, Artikel von Richard Kiefer, Krahne|||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1735||||||v.Hacke erwirbt den 3.Teil von Gr.Kreutz, somit Herrschaft über ganz Gr-Kreutz||dazu gehören: Ober- u. Untergericht,Patronat, 1 Windmühle, 12 Ritterhufen beim großen Rittersitz, 3 Ritterhufen beim kleinen Rittersitz (Luck genannt), 5 Hufen auf der wüsten Feldmark Hatenow, die Hälfte dergroßen Heide bei Hackenhausen und Möllendorf,..||Hackenhausen nw. von Brück, Stammsitz v. Hacke||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1735||||||1735 - 1748 ist Nikolaus Lebrecht Franke Prediger||||||||Chronik von Plato, 1828||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1734||August||3||* Geburtstag von Johanna Sophie Elisabeth von Hacken, geb. von Ribbeck aus dem Hause Ribbeck||||||||Gedenktafel, Kirche Gr. Kreutz||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1733||April||21||* Carl Bodo Gottfried von Hacken: Churbrandenburgischer Erbschenk und Erb-Lehn und Gerichts-Herr auf Grossen Creutz, Hackenhausen, Möllendorf, Bliesendorff, Mittelbusch, Canin und Busendorf||||||||Gedenktafel, Kirche Gr. Kreutz||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1722||||||Die Kirche wurde von Grund auf neu gebaut||||Beckmann'sche Nachlass||Heimatkalender Kreis Zauch-Belzig, 1941, Artikel von Richard Kiefer, Krahne|||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1717||||||1717 bis 1735 ist Johann Georg Schadorf  Prediger in Gr. Kreutz u. Kemnitz||||||||Chronik von Plato, 1828||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1717||||||3.Teil: von der Marwitz (1717-1735), 3 Kossätenhöfe (1685)||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1717||||||der König Friedrich Wilhelm I. ordnet die allgemeine Schulpflicht an||1683 bis 1740 Friedrich Wilhelm I. (Soldatenkönig)||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1709||||||1709 - 1760 Johann Jakob Schmidt ist Schullehrer und Kantor||||||||Chronik von Plato, 1827||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1709||||||Der Weinstock auf dem Kirchhof ist erfroren||||||||Plato, Chronik des Dorfes Grossenkreutz,1827, Seite 17||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1701||Januar||17||das Kurfürstentum Brandenburg wird das Kernland der Hohenzollern und vom Königreich Preußen||Kurfürst Friedrich III. Wird König von Preußen als Friedrich I.||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1690||||||&amp;quot;Großen Kreutz&amp;quot;||||||Zauchische Kreis-Sachen 1636-1699, Landeshauptarchiv Pr. Br. Replik 16,Nr. 163  (ungedruckte Urkunden)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1690||||||1690 - 1709 Joachim Stilliker, Schullehrer und/oder Küster||||||||Chronik von Plato, 1828||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1690||||||Mutterkirche Groß Kreutz||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1685||Oktober||29||Edikt von Potsdam||Potsdamer Toleranzedikt genannt, war ein Toleranzedikt, das am 29. Oktoberjul. / 8. November 1685greg. vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg erlassen wurde||verfolgte Hugenotten aus Frankreich wurden in Brandenburg angesiedelt: Sie erhielten viele Vorrechte gegenüber der einheimischen Bevölkerung||||https://de.wikipedia.org/wiki/Edikt_von_Potsdam||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1685||||||3.Teil: von Görne (1685-1717) erworben||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1683||||||Generalkarte von Suchodoletz||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1682||||||1682 bis 1716 ist Elias Christian Dames aus dem Stifte Magdeburg Seelsorger im Ort||||||||Chronik von Plato, 1828||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1682||||||1682/83: 31 3/4 Mittelhufen, dv. 19 2/3 wüste Hufen in der adligen Kollekte, 2 wüste Hf der Untertanen genießen die Kossäten; 10 Kossätenhöfe (1 1/2 wüst)||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1680||||||1680 - 1690 Andreas Bredow, erster bekannter Schullehrer und Küster in Gr.K.||||||||Chronik von Plato, 1827||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1676||||||Prediger Löwe legt ein Kirchenbuch an||||||||Chronik von Plato, 1827||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1676||||||Es soll Weinmeister in Groß Kreutz und Kemnitz gegeben haben.||||||Aus der Geschichte von Groß Kreutz&amp;quot; , Generalanzeiger für das Havelland Nr.43, Montag, den 21.Februar 1927 (Beilage der Potsdamer...?.)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1671||||||&amp;quot;Großen Kreutzwitz&amp;quot;||||||Carl August Ludwig von Eickstedt:&amp;quot;Beiträge zu einem neueren Landbuch der Marken Brandenburg&amp;quot;, Magdeburg 1840; Seite 375||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1671||||||1671/72 bis 1681 ist Christoph Löwe Prediger in Groß Kreutz||||||||Chronik von Plato, 1827||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1659||||||v. Hacke erwirbt den 2. Teil von Gr.Kr.||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1652||||||&amp;quot;Großen Creutz&amp;quot;||||||Landreiterbericht von 1652, in  &amp;quot;Erich Kittel: Die Zauche und ihre Bevölkerung zur Zeit des 30jährigen Krieges; Beelitz o.Jahr,(Sonderdruck aus Stadt- und Landanzeiger der Zauche)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1652||||||3 Hüfner (Schulze), 4 Kossäten, 14 Personen||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1650||||||Nach dem Dreizigjährigen Krieg existieren in Groß Kreutz ein Rittergut und drei Hüfnergüter||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1640||||||&amp;quot;Großen Creuz&amp;quot;||||||Urkundliches Material aus den Brandenburger Schöppenstuhlsakten; hrsg. von Adolf Stölzel, 1-3,    Berlin 1903, 2,699 (0rginal)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1624||||||&amp;quot;Grossen kreutzwitz&amp;quot;||||||Schoßkataster von 1624; Brandenburgisches Landes- hauptarchiv (LHA) Potsdam (in DDR- Staataarchiv),  Replik (ungedruckte Urkunden im LHA) 16, Nr. 148||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1624||||||10 Hüfner, 10 Koss. 1 Schmied, 1 Hirte, 1 Pachtschäfer, 1  Paar Hausleute, 1 Schneider, die Schäferknechte;||39 Hufen mit den Hufen der WFM Hatenow, 12 Hufen der Herrschaft, 2 Pfarrhufen, 1 Hof mit 4 Hf geht ab, so der Herrschaft freigewilligt.||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1618||||||der Kurfürsten Johann Sigismund erbt vom verstorbenen Hohenzollern Herzog (Ost-)Preußen gegen den Widerstand Polens||||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1609||||||3.Teil: von Rochow (1609-1685)||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1608||||||1 Rittersitz des v. Hacke||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1604||||||v.Streithorst verkauft (2.Teil) an von Hacke (1604-1801)||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1593||||||2.Teil: von Streithorst erwirbt diesen Teil (1593-1604)||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1589||||||9 Abgabepflichtige (1 Kossät, Schneider)||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1584||||||3.Teil: von Görne (1584-1609) des Gutes erworben||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1582||||||Papst Gregor XIII.führt einen neuen Kalender ein, der nach ihm benannt wird. Das Jahr hat 365 Tage und alle 4 Jahre einen Schalttag. Er löste den Julianischen Kalender ab.||Durch den Gregorianischen Kalender verschob sich die Wintersonnenwende auf den 21. Dezember. Zuvor war am 13.12. Wintersonnenwende.||Der Gregor.-Kalender wurde in den kathol. Ländern um1600, in protestant. erst viel später; in einigen deutschen Staaten erst nach 1700 (in Rußland Februar 1918)||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1580||||||von Rochow hat einen Hof mit 4 Hf zu sich genommen||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1580||||||Ortsname:&amp;quot;Kreutzwitz&amp;quot;||||||Landeshauptarchiv Potsdam Pr.Br. Rep. 23 A, C Nr. 388 fol 59||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1573||||||vor 1573-1806 Inspektion||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1572||||||&amp;quot;zu kreutzwitz&amp;quot;||||||Carl August Ludwig von Eickstedt:&amp;quot;Beiträge zu einem neueren Landbuch der Marken Brandenburg&amp;quot;, Magdeburg 1840; Seite 81||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1564||||||1.Teil: v. Rochow 1564-1659, hat Anteil am Gericht und Paronat, Hebungen von 4 Höfen und Hufen, 3 Kossätenhöfen und vom Schneider(1598)||2.Teil: 1564-1593 von Rochow||3.Teil: von Rochow (1564-1584)||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1564||||||Gr. Kreutz wird in 3 Teile geteilt||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1542||||||1275-1542 zum Kloster Lehnin gehörig||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1541||||||&amp;quot;zw grossen Creutzewitz&amp;quot;||||||Codex diplomaticus Brandenburgensis, hrsg. von Adolph Friedrich Riedel, Berlin 1838 - 1869,   Hauptteil A , Band IX ; Seite 286 (Orginal)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1541||||||Tochterkirche Kemnitz||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1541||||||Mutterkirche Groß Kreutz||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1541||||||Bei 100 Kommunikanten||||Kommunikanten = Teilnehmer am Abendmahl||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1539||||||Joachim II. (geb. 1505,Regierungszeit 1535-71) führte die Reformation in Brandenburg ein ||||||Meyers Hand-Lexikon, 1893, Seite 787||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1533||||||Schulze mit Hof und Hufen; 8 Höfe mit Dorfhufen: einer hat 3 wüste Hf, drei haben je 2 wüste Hf,Vier haben je 1 wüste Hf zu Hatenow||8 Höfe mit einer Hufe (einer hat 1 wüste Hf zu Hatenow), 9 Höfe (3drei haben je 1 wüste Hf zu Hatenow), drei habenHf. zu Hatenow||Ort besteht aus einem Schulzendorf und dem Rittergut im Besitz von Rochow's.||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500||||||um 1450 Sedes (Neustadt)Brandenburg||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1500||||||Mutterkirche Groß Kreutz||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1479||||||&amp;quot;In seinem dorffe Grossen Crucewitz&amp;quot;||||||Codex diplomaticus Brandenburgensis, hrsg. von Adolph Friedrich Riedel, Berlin 1838 - 1869,   Hauptteil A , Band X ; Seite 161 (Kopie)||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1472||||||es wird die Lehnshoheit über die pommerschen Fürsten erreicht||||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1454||||||die Neumark wird vom Deutschen Orden wieder an die Brandenburger zurückgegeben||||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1451||||||Ortsname: &amp;quot;Crützwitz&amp;quot;||23. Opiliones: Der scheffer zu Lutkenbentz, der herde zu Crutzwitz, der herde zu Niendorff, der herde zu pretz, Wichert, scheffer zu Grepitz. Im Schoßreg. v. 1451 werden aufgeführt: Die Schäfer zu Pleszow XX pen., von Glinde XVIII pen., zu Greptz XVIII gr., Crützwitz XX pen., Krone XI pen., Gottin XIII pen., Lutkenbentz IIII pen., Grosszenbentz VI pen., Pernitz XXIII pen. Schoßreg. v. 1481: Bpp der Czugen.||||Schoßregister der mittelmärkischen Kreise aus den Jahren 1450, 1451, 1480 und 1481, Seite 312, in Ernst Fidicin:&amp;quot;Kaiser Karls IV. Landbuch der Mark Brandenburg&amp;quot;, Berlin, 1856||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1450||||||um 1450 bis um 1539 Tochterkirche Krielow||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1450||||||um 1450 Sedes Brandenburg||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1450||||||Mutterkirche Groß Kreutz||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1450||||||42 Hufen; dv. hat der Pfarrer 3 Hufen, v.d.Groeben 5 Hufen; Krug, die Schäfer||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1450||||||Ortsname: &amp;quot;Krutzwitz&amp;quot;||Originaltext: „Kreutzwitz. Uff der feltmarkseyn XLII huben; dauon hat der pfarrer III, Baltzer von der Groben V freye.  Schoßreg. v. 1451: Crutzwitz, ec.- dy andern huben gibt iglich VI schpl. Roggen, X schpl. Gerste, I wispl.habern, VIII gr. So tribet Baltzer von der Groben und der schulte VI huben; der cruck gibt I pfunt wasz XV gr. Alles gerechnet uff XVIII stuck XXXIII gr.; geben dy helfft I schock XXXIII gr.||||Schoßregister der mittelmärkischen Kreise aus den Jahren 1450, 1451, 1480 und 1481, Seite 311 (Org.) in Ernst Fidicin:&amp;quot;Kaiser Karls IV. Landbuch der Mark Brandenburg&amp;quot;, Berlin, 1856||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1448||||||die Niederlausitz kommt wieder zur Mark||||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1415||||||im April wird Friedrich zum Markgrafen und Kurfürsten (Friedrich I.) ernannt||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1411||||||König Sigmund ernennt den Nürnberger Burggrafen Friedrich VI. von Hohenzollern zum obersten Hauptmann und Verweser der der Mark||||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1409||||||Kirchenglocke||||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1375/76||||||Ortsnamen:&amp;quot;Crucewitz&amp;quot;, &amp;quot;Crutzewitz&amp;quot;||42 Hufen, dv. hat der Pfarrer 3 Hufen, der Schulze 2 Hufen; der Schulte hat von den v.Rochow 7 Hufen zu seinem Hof; Krug||||Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 , Band 74 Seite 219 nach einer Kopie aus dem 14. Jahrhundert hrsg. von Johannes Schultze, Berlin 1940||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1375/76||||In diesen Jahren wurde das sogenannte &amp;quot;Landbuch des Kaisers Karl IV. verfasst||unter LXVII Crutzewitz, Seite 219/220||Die Beauftragten Kaiser Karl IV. besuchten die Mark Brandenburger. Nach einem genau festgelegtem Fragenkatalog wurden Interviews mit Adligen, Vasallen, Pfarrern, Schulzen und Bauern befragt. Es wurden die Zahl der Hufen erfasst und wer aus diesen seinen Nutzen zieht, wie viele Kossäten ansässig sind, wie viele Krüge und Mühlen und wessen Ansprüche auf diesen liegen.|| Ziel war es einen Überblick über die Abgaben zu bekommen und die der Krone zustehenden Einnahmen||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1373||||||die Mark Brandenburg geht an das böhmische Haus der Luxemburger||||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1356||||||der Wittelsbacher &amp;quot;Ludwig der Römer&amp;quot; wird zum Kurfürsten der Mark Brandenburg ernannt||||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1356||||||1356 legte Karl IV. in der Goldenen Bulle das Wahlrecht des Deutschen Königs des Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation (Lateinisch: Sacrum Romanum Imperium Nationis Germaniae) als Gesetz fest.|| Wahlberechtigt waren zu Anfang sieben Kurfürsten1, drei davon waren die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier und die folgenden Kurfürsten: Der  Pfalzgraf bei Rhein, der König von Böhmen, der Herzog von Sachsen und der Markgraf von Brandenburg.|| Die Zahl der Kurfürsten änderte sich im Laufe der Jahrhunderte und betrug mal 9 mal 8. 1806 hörte das Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation durch den Sieg Napoleons I. über die Deutschen Königsreiche auf zu bestehen.||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1351||||||Markgraf Ludwig gibt dem Ritter Johann von Rochow das Dorf Groß Kreutz zum Lehen||von vor 1351 - 1564 ein Patronat von Rochow über ganz Gr.Kreutz. Danach wurde das Gut in 3 Teile geteilt.||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1319||||||Todesjahr des letzten kinderlosen askanischen Markgrafen Waldemar||die askanischen Besitze reichten von der Altmark im Westen bis zur Neumark im Osten, nördlich des Warthegebiets von der Prignitz u. der Uckermark bis südlich in die Lausitz bei Bautzen||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1300||||||Mutterkirche Groß Kreutz mit Tochterkirche Klein Kreutz ???||||||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1300||Oktober||15||&amp;quot;minor Crucewitz &amp;quot;||wohl vor 1375 wüst, in der Feldmark von Bochow aufgegangen||Übersetzung: &amp;quot;Das kleinere Crucewiz&amp;quot;, ev. identisch mit &amp;quot;slauicam Crucewitz&amp;quot;||Krabbo: Regesten S. 480 Nr. 1790 Original, A X 224 Original||Codex diplomaticus Brandenburgensis, hrsg. von Adolph Friedrich Riedel, Berlin 1838 - 1869,   Hauptteil A , Band X ; Seite 224 (Orginal)||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1300||August||29||&amp;quot;ecclesie ville nostre, que maior crucewiz appellatur&amp;quot;||Kirchdorf||Übersetzung: &amp;quot;Unser kirchliches Dorf, welches das größere crucewiz genannt wird&amp;quot; (W.Hübner)||Krabbo: Regesten S.480 Nr.1790 Original, A X 224 Original ||Codex diplomaticus Brandenburgensis, hrsg. von Adolph Friedrich Riedel, Berlin 1838 - 1869,   Hauptteil A , Band X ; Seite 224 (Orginal)||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1275||Juni||09||&amp;quot;slauicam Crucewitz&amp;quot; oder &amp;quot;minor crucewitz&amp;quot;||aus einer Verkaufs- o. Schenkungsurkunde in der die Markgrafen Otto I. und Albrecht III. an das Kloster Lehnin die Orte Bochow,&amp;quot;slauicam Crucewitz&amp;quot; und das Feld &amp;quot;campum Obezlaw&amp;quot; übergaben.||Erste bekannte urkundliche Erwähnung des Ortes im Analogieschluss von &amp;quot;Klein- und Groß Kreutz&amp;quot; . Übersetzung: &amp;quot;Slavisches Crucewitz&amp;quot; oder &amp;quot;Wendisch Crucewitz&amp;quot; später auch &amp;quot;Klein Kreutz&amp;quot; genannt; W.Hübner||Krabbo: Regesten S. 271 Nr. 1077 Original||Codex diplomaticus Brandenburgensis, hrsg. von Adolph Friedrich Riedel, Berlin 1838 - 1869,   Hauptteil A , Band X ; Seite 214 (Orginal)||Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil V Zauch-Belzig, Beck, Rohrlach, Verlg. H.Böhlaus Nachfolger,Weimar 1977||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1172||||||ab Juli wird wieder der Name Markgraf von Brandenburg erwähnt||||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1165||||||Baubeginn des Brandenburger Doms||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1161||||||Gründung des Domkapitels als Wiedererrichtung des Bistums. 4 Jahre später wurde der Dom erbaut||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1157||||||Jaxa wird aus Brandenburg vertrieben. Waffenhilfe leistete der Erzbischof Wichmann aus Magdeburg||der Ortsname &amp;quot;Brandenburg&amp;quot; geht auf das gesamte Herrschaftsgebiet Albrechts über||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1157||Juni||11||Albrecht I. wird in einer Urkunde &amp;quot;Markgraf von Brandenburg&amp;quot; genannt.||wird als Gründungsdatum der Mark Brandenburg genannt; wurde von dem Slawenfürsten Jaxa zurück erobert||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1150||||||Pribislaw stirbt; das Havelland geht an den Askinier Albrecht. Die Erbfolge wird von einem Verwandten des Verstorbenen - Jaxa (aus Cöpenick?) streitig gemacht||Jaxa hatte vorübergehend die Brandenburg eingenommen||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1142||||||der in der Mark herrschende slawische Fürst Pribislaw erhält vom deutschen König Konrad III. die Würde eine Lehnskönigs||der Vertrag war verbunden mit dem Versprechen,dass der kinderlose Slawenfürst die Herrschaft an Albrecht vererbt||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1136||||||König Lothar III. nennt Albrecht in einer Urkunde Brandenburgischer Markgraf. Es folgte in den nächsten beiden Jahrzehnten die Machtsicherung in der Nordmark||||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1134||||||Abrecht von Aschersleben/Ballenstedt (Askanier), auch &amp;quot;Albrecht der Bär&amp;quot; genannt, wird von König Lothar III. mit der Nordmark belehnt.||||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1127||||||Pribislaw vermachte Albrecht dem Bären die Zauche als Patengeschenk für dessen Sohn Otto 1127/30||||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|983||||||Großer Slawenaufstand; Rückeroberung von Brandenburg und weiter Teile der Mark durch die Slawen (für mehr als 150 Jahre)||||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|965||||||Markgraf Gero Herrscher zwischen Elbe und Oder||||||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|948||Oktober||1||König Otto I. Gründet das Bistum für die Slawenmission. Der Missionsversuch scheiterte im Jahr 983||Nach neueren Erkenntnissen ist die Gründung des Bistums Brandenburg im Jahre 965 wahrscheinlich||||(Dr. Lutz Partenheimer, in: Potsdamer Neueste Nachrichten, 3. April 1998, S. 15)||Neue Forschungen von Prof. Dr. Assing, Universität Potsdam: Vieles spricht für 965 als Gründungsjahr||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|929||||||Eroberung der Brennaburg durch König Heinrich I. 928/29||das Gebiet zwischen Elbe, Oder, Zauche und Müritz galt als Nordmark zur damaligen Zeit||||lt. Text des Chronisten Widukind von Corvey um 967||Dipl. hist. Wolfgang Kusior: &amp;quot;Von der Wandlung unserer Mark Brandenburg&amp;quot;, BRAWO, Seite 6, vom 27.5.2007||||&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<title>Die neusten Ergänzungen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Chronik unterliegt naturgemäß ständigen Ergänzungen und auch Berichtigungen. Um nicht jedesmal mühselig die ganze Chronik durchforsten zu müssen bietet diese Seite für alle Chronik-Interessierte die letzten wesentlichen Änderungen und Ergänzungen in der Chronik. Wer es ganz genau wissen willen, der geht in das Menu links unter dem Wappen auf &amp;quot;Letzte Änderungen&amp;quot;. Hier werden chronologisch sämtliche Veränderungen notiert (auch die kleinsten Korrekturen). Für diejenigen, die nur den/die letzten Beiträge sichten wollen, wird hier mit Datum und Menüpunkt ein entsprechender Hinweis gegeben. Natürlich werden im &amp;quot;Zeitstrahl&amp;quot; auch immer wieder Ergänzungen vorgenommen.&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
* 21.09.2026: Punkt 8.1.2 Volkskunde – Moden &lt;br /&gt;
* 19.09.2026: Punkt 8.1.4 Volkskunde - Totenkultur&lt;br /&gt;
* 14.08.2026: Steuern - Aus alten Zehnteregistern&lt;br /&gt;
* 27.07.2026: Ergänzung zum Schulwesen im 19. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* 07.03.2026: Rede von Pfr. Sebastian Mews zur 725-Jahrfeier als Fußnote eingefügt&lt;br /&gt;
* 08.01.2026: 725 Jahrfeier- Impressionen&lt;br /&gt;
* 30.09.2025: 10.1.2.4 Was blüht denn da am Wegesrand (in Bearbeitung)&lt;br /&gt;
* 29.08.2025: 7.1.4 Ergänzungen in Kommunikation, siehe private Postdienstleister&lt;br /&gt;
* 29.07.2025: Im Kapitel &amp;quot;Wetter und Klima&amp;quot; wird die Möglichkeit auf Unwetterwarnungen in unserer Region hingewiesen.&lt;br /&gt;
* 18.07.2025: Ergänzungen - Handwerk: Friseure&lt;br /&gt;
* 16.07.2025: Punkt 7.1.1 Verkehrssicherheit und Schulweg&lt;br /&gt;
* 14.06.2025: Punkt 10.1.2.3 Vorgarten und Zierpflanzen (in Bearbeitung)&lt;br /&gt;
* 25.02.2025: Punkt 7.2.1 Landwirtschaft (Ergänzung zur ZBA)&lt;br /&gt;
* 16.02.2025: Punkt 5.5.1 Kindheitserinnerungen an den Gutspark&lt;br /&gt;
* 30.01.2025: Punkt 7.1.2 Erneuerbare Energien&lt;br /&gt;
* 29.01.2025: Punkt 5.5.4 Ergänzungen in Dorfentwicklung, Projekte und Bürgerinitiativen&lt;br /&gt;
* 17.01.2025: Punkt 8.11 Ergänzung in Besondere Ereignisse&lt;br /&gt;
* 03.01.2025: Punkt 10.4 Ergänzung &amp;quot;Niederschläge&amp;quot; für 2024&lt;br /&gt;
* 18.11.2024: Heimatkalender; Ergänzung in &amp;quot;Musikalisches&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 12.11.2024: Groß Kreutz und die Schafe&lt;br /&gt;
* 30.09.2024: Götz, Havelufer (Bilder)&lt;br /&gt;
* 18.07.2024: &amp;quot;Führerschein&amp;quot; (Ergänzung im Kapitel &amp;quot;Verkehr&amp;quot; 7.1.1.)&lt;br /&gt;
* 21.06.2024: Blick aus luftiger Höhe (Pkt. 11.3) neue Bilder&lt;br /&gt;
* 14.05.2024: Punkt 1.2.4 Störungen und Schadbilder (10.Naturverhältnisse)&lt;br /&gt;
* 18.04.2024: Gedanken zur Verbessung der Wohnungssituation im Ort (s. 5.5.4 Dorfentwicklung, Projekte und Bürgerinitiativen)&lt;br /&gt;
* 12.04.2024: Ergänzungen zu den Denkmalen in den Ortsteilen von Groß Kreutz (Havel)&lt;br /&gt;
* 05.04.2024: Radfahrerkirche in Krielow [[https://www.youtube.com/watch?v=G2DFlXQeILU]]&lt;br /&gt;
* 29.03.2024: Punkt 9.2 Liste mit Filmen von Groß Kreutz und Umgebung&lt;br /&gt;
* 20.03.2024: Ergänzung Straßen &amp;amp; Wege, Chaussehaus&lt;br /&gt;
* 15.03.2024: Punkt 7.1.4.2 Posthalterei in Groß Kreutz; Einfügung der Legende von der &amp;quot;Spezialkarte Mittelmark, 1790/91&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 12.03.2024: Fortsetzung Punkt 8.5.4 Musikalisches; &amp;quot;Der Spatzenchor&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 07.03.2024: Punkt 8.5.4 Musikalisches; &amp;quot;Der Spatzenchor&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Die_neusten_Erg%C3%A4nzungen&amp;diff=4455</id>
		<title>Die neusten Ergänzungen</title>
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		<updated>2026-09-21T08:49:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Chronik unterliegt naturgemäß ständigen Ergänzungen und auch Berichtigungen. Um nicht jedesmal mühselig die ganze Chronik durchforsten zu müssen bietet diese Seite für alle Chronik-Interessierte die letzten wesentlichen Änderungen und Ergänzungen in der Chronik. Wer es ganz genau wissen willen, der geht in das Menu links unter dem Wappen auf &amp;quot;Letzte Änderungen&amp;quot;. Hier werden chronologisch sämtliche Veränderungen notiert (auch die kleinsten Korrekturen). Für diejenigen, die nur den/die letzten Beiträge sichten wollen, wird hier mit Datum und Menüpunkt ein entsprechender Hinweis gegeben. Natürlich werden im &amp;quot;Zeitstrahl&amp;quot; auch immer wieder Ergänzungen vorgenommen.&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
* 21.09.2026: Punkt 8.1 Volkskunde – Moden &lt;br /&gt;
* 19.09.2026: Punkt 8.1.4 Volkskunde - Totenkultur&lt;br /&gt;
* 14.08.2026: Steuern - Aus alten Zehnteregistern&lt;br /&gt;
* 27.07.2026: Ergänzung zum Schulwesen im 19. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* 07.03.2026: Rede von Pfr. Sebastian Mews zur 725-Jahrfeier als Fußnote eingefügt&lt;br /&gt;
* 08.01.2026: 725 Jahrfeier- Impressionen&lt;br /&gt;
* 30.09.2025: 10.1.2.4 Was blüht denn da am Wegesrand (in Bearbeitung)&lt;br /&gt;
* 29.08.2025: 7.1.4 Ergänzungen in Kommunikation, siehe private Postdienstleister&lt;br /&gt;
* 29.07.2025: Im Kapitel &amp;quot;Wetter und Klima&amp;quot; wird die Möglichkeit auf Unwetterwarnungen in unserer Region hingewiesen.&lt;br /&gt;
* 18.07.2025: Ergänzungen - Handwerk: Friseure&lt;br /&gt;
* 16.07.2025: Punkt 7.1.1 Verkehrssicherheit und Schulweg&lt;br /&gt;
* 14.06.2025: Punkt 10.1.2.3 Vorgarten und Zierpflanzen (in Bearbeitung)&lt;br /&gt;
* 25.02.2025: Punkt 7.2.1 Landwirtschaft (Ergänzung zur ZBA)&lt;br /&gt;
* 16.02.2025: Punkt 5.5.1 Kindheitserinnerungen an den Gutspark&lt;br /&gt;
* 30.01.2025: Punkt 7.1.2 Erneuerbare Energien&lt;br /&gt;
* 29.01.2025: Punkt 5.5.4 Ergänzungen in Dorfentwicklung, Projekte und Bürgerinitiativen&lt;br /&gt;
* 17.01.2025: Punkt 8.11 Ergänzung in Besondere Ereignisse&lt;br /&gt;
* 03.01.2025: Punkt 10.4 Ergänzung &amp;quot;Niederschläge&amp;quot; für 2024&lt;br /&gt;
* 18.11.2024: Heimatkalender; Ergänzung in &amp;quot;Musikalisches&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 12.11.2024: Groß Kreutz und die Schafe&lt;br /&gt;
* 30.09.2024: Götz, Havelufer (Bilder)&lt;br /&gt;
* 18.07.2024: &amp;quot;Führerschein&amp;quot; (Ergänzung im Kapitel &amp;quot;Verkehr&amp;quot; 7.1.1.)&lt;br /&gt;
* 21.06.2024: Blick aus luftiger Höhe (Pkt. 11.3) neue Bilder&lt;br /&gt;
* 14.05.2024: Punkt 1.2.4 Störungen und Schadbilder (10.Naturverhältnisse)&lt;br /&gt;
* 18.04.2024: Gedanken zur Verbessung der Wohnungssituation im Ort (s. 5.5.4 Dorfentwicklung, Projekte und Bürgerinitiativen)&lt;br /&gt;
* 12.04.2024: Ergänzungen zu den Denkmalen in den Ortsteilen von Groß Kreutz (Havel)&lt;br /&gt;
* 05.04.2024: Radfahrerkirche in Krielow [[https://www.youtube.com/watch?v=G2DFlXQeILU]]&lt;br /&gt;
* 29.03.2024: Punkt 9.2 Liste mit Filmen von Groß Kreutz und Umgebung&lt;br /&gt;
* 20.03.2024: Ergänzung Straßen &amp;amp; Wege, Chaussehaus&lt;br /&gt;
* 15.03.2024: Punkt 7.1.4.2 Posthalterei in Groß Kreutz; Einfügung der Legende von der &amp;quot;Spezialkarte Mittelmark, 1790/91&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 12.03.2024: Fortsetzung Punkt 8.5.4 Musikalisches; &amp;quot;Der Spatzenchor&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 07.03.2024: Punkt 8.5.4 Musikalisches; &amp;quot;Der Spatzenchor&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Volkskunde&amp;diff=4454</id>
		<title>Volkskunde</title>
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		<updated>2026-09-21T08:39:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: /* Moden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Alltagskultur===&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Alltag&amp;quot; - ist es wirklich so wie alle Tage, sind sie wirklich alle gleich? Wenn man die Spanne eines Lebens zurück denkt, also 70, 80 oder vielleicht sogar 100 Jahre, was hat sich nicht alles gravierend in unserem täglichen Dasein geändert. Das zwanzigste Jahrhundert hat so viele Veränderungen mit sich gebracht, dass hier nicht Raum und Zeit ist, alle aufzuzählen. Doch einige Wenige, die so selbstverständlich zum Leben gehören, und sich doch stark verändert haben, sollen hier kurz angerissen werden. Es ist nur eine kleine Auswahl, drum sind alle eingeladen, aus eigenem Erleben zu ergänzen!&lt;br /&gt;
[[Datei: |200px|thumb|right|Die am verbreiteste Waschmaschine in der DDR; Aufn. W.H.j., 4/2021]]&lt;br /&gt;
  Die '''Begrüßung''', ein wirklich alltäglicher Vorgang. Ein uraltes Ritual und höchst unterschiedlich bei den einzelnen Völkern. Auch hier auf dem Dorfe hat sich im Laufe der Zeit einiges geändert. Wenn man an die Mitte des vorigen Jahrhunderts zurück denkt, so wurde man von den Eltern so erzogen, dass zumindest die Leute, die man kennt, mit einem höflichen &amp;quot;Guten Tag&amp;quot; und mit Kopfnicken zu grüßen waren. Nun das Kopfnicken usw. verlohr sich beim Erwachsen werden recht bald. Und aus dem &amp;quot;Guten Tag&amp;quot; wurde recht bald ein kurzes &amp;quot;Tach&amp;quot;. Natürlich ist die alte Höflichkeitsform nicht verschwunden, aber heute im 21. Jahrhundert ist ein freundliches &amp;quot;Hallo&amp;quot; üblich geworden. Und eines ist hinzu gekommen. Es wird von Vielen umarmt und sogar geküsst , obwohl man sich oft nur flüchtig kennt. Der &amp;quot;Bruderkuss&amp;quot; war sonst eigentlich nur bei den großen Genossen üblich, oder? Die Pandemie der COVID19-Krankheit hat diesem Gebahren vorerst einen Riegel vorgeschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Essen''' und die Esskultur gehört einfach zu den Lebens notwendigen Dingen. So einfach und doch manchmal so schwierig. Die wenigsten können sich heute noch daran erinnern, wie nach dem Kriege der Magen knurrte und trotzdem die Eltern, meistens die Mütter, dafür sorgten, dass wir am Leben blieben. Eisschrank oder Kühlschrank war eine tolle Errungenschaft, die erst später nach und nach erlaubten, frische Lebensmittel aufzubewahren. Wir Dorfbewohner hatten ja einen großen Vorteil den Städtern gegenüber. Wer ein Gärtchen besaß, konnte sich mit Gemüse selbst versorgen, und wenn man diese Möglichkeit nicht hatte, so war es doch etwas leichter an Lebensmittel heran zu kommen. Die Milch wurde beim Kaufmann in der Kanne geholt, und wehe, man kam ins Stolpern. Das vergangene Jahrhundert hat mit seinen unseligen Kriegen viele Engpässe verursacht, so dass alles Mögliche rationiert werden musste (Lebensmittelkarten s. Versorgung und Nothilfe). Fleisch war ein Seltenheit. Und heute..., gehen wir in den Supermarkt und kaufen für 3 Euro ein Kilogram xxxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Waschen''', eine alltägliche Übung, sollte man jedenfalls meinen. Ich will hier nicht auf die Körperpflege eingehen, aber wie war das noch mit den kleinen Schietern, als sie auf die Welt kamen? Jeder brauchbare Stofffetzen wurde zur Windel gemacht und wenn sie gewechselt werden mussten, wurden sie ausgekocht und von Hand ausgewrungen. Keine Waschmaschine half. Im großen Kochtopf auf dem Herd in der Küche oder, wenn möglich, im kupfernen Kessel in der Waschküche, soweit vorhanden, wurden sie ausgekocht. Keine Wegwerf-Windeln. Der Waschzuber und das Waschbrett waren das Handwerkzeug für die Meisten bis weit in die Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts hinein. Als die kleinen Waschmaschinen, eine weit verbreiteter Typ in der DDR war die &amp;quot;WM 66&amp;quot;, war das eine Riesenhilfe. Und wenn dann noch eine separate Wäscheschleuder dazu kam, hatten junge Familien viel Zeit gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Heizen'''. Wann und wo die erste Zentralheizungen im Dorf eingebaut wurde ist nicht bekannt. In die Villa von Prof. Schneider wurde 1914 eine Zentralheizung von der Brandenburger Firma Sonntag eingebaut. Die Häuser der Marwitz-Siedlung wurden 1938 mit Zentralheizungen ausgestattet. Dies war für damalige Zeit ein ungeheurer Luxus für Landarbeiterfamilien und nicht selbstverständlich. Die schlechten Zeiten nach dem Kriege erforderten viel Improvisationstalent. Der Sägespäneofen, ein in Tischlerwerkstätten übliche Art des Heizens, fand in Wohnzimmer seinen Weg. Sie gab es nicht so einfach zu kaufen in dieser Notzeit. Geschickte Schlosser bauten aus allem Möglichen kleine Öfen. Durch den Flüchtlingszustrom hauste in fast jedem Zimmer eine Familie – auch in Zimmern, für die kein Ofen vorgesehen war, musste ein Wärmequelle geschaffen werden. Da aber oft nur ein Schornstein für das Haus vorgesehen war, mussten Abzugsrohre quer durch die Räume zum nächsten Schornstein verlegt werden. Eigentlich waren seit dem  19. Jahrhundert Kachelöfen bewährt und beliebt, doch die gab es nicht in jedem Raum. Weitere Heizquellen waren Gusseiserne Öfen, die Kochstelle in der Küche , eventuell auch die Feuerstelle in den teilweise vorhandenen Waschküchen. Heizmaterial war vor dem Krieg für Zentralheizungen die Steinkohle bzw. Koks, aus dem Rheinland. Nach dem Krieg fiel dies alles weg und alles was brennbar war, diente für eine warme Stube. Holz, soweit erreichbar, wurde im Wald gesammelt; Stubben wurden mühselig gerodet,  zum Anzünden wurde Holz klein gespalten, sehr begehrt war Kien, das harzhaltige Holz der Kiefern. Als es in den Sechzigern und vor allem in den Siebzigern materiell besser ging, kamen sogenannte Etagenheizungen in Mode. Diese kleinen Öfen wurden mit Umwälzpumpen betrieben, oder funktionierten nach dem Schwerkraftprinzip. Einen „Quantensprung“ erlebte die Heiztechnik nach der „Wende“. Moderne Öfen auf Heizöl- oder Gasbasis wurden das Non plus Ultra. Getrieben von Energiepreisen und der Einsicht, dem immer mehr in das Bewusstsein der Menschen rückenden Klimawandel etwas entgegen zu setzen, rücken immer neuere, effizientere Wärmegewinnungsmethoden in den Vordergrund. Optimale Wärmedämmung beim Hausbau erlauben das Heizen mit Wärmepumpen. Sonnenkollektoren auf dem Dach fangen Sonnenenergie ein und Biogasanlagen sorgen für warmes Wasser und Räume. Wann werden alle geeigneten Dächer mit Photovoltaikanlagen versehen sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;technische Revolution&amp;quot; der letzten Jahrzehnte kann und soll hier nicht betrachtet werden. Es ist einfach zu vielfältig und es gibt dazu unendlich viel Literatur. Aber wer sehen will, wie unsere Altforderen gelebt und gearbeitet haben, dem sei ein Besuch im Heimatmuseum empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Moden===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder auf Parkbrücke.jpeg|200pmx|thumb|right|Kinder im Matrosen-Look auf der Brücke im Gutspark um 1900; Aufn. unbekannt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ein anderer Bereich ist so schnelllebig, wie der der Mode. Hier als Oberbegriff für das äußerliche und persönlichen Erscheinungsbild gebraucht. Dieses Kapitel ist so vielfältig, so dass nur einige wenige Facetten betrachtet werden. Hinzu kommt noch der Umstand, dass aufgrund von Persönlichkeits- und Urheberrechten, eine bildliche Darstellung im Internet mit hohen Hürden verbunden sind. Einige Bilder zeigen die Moden vergangener Jahrzehnte. Nicht selten war die Bekleidungskultur durch den Zeitgeist bestimmt. Beispiele hierfür sind die Marinemode für Kinder in der Kaiserzeit. Das Gute daran ist, dass die Modeerscheinungen, insbesondere die der Kleidung, einem ständigen Wechsel unterworfen sind. Es gibt jedoch Ausnahmen, doch dazu später. Und noch etwas ist und war wichtig – Jede oder Jeder konnte für sich entscheiden, ob man dem gerade angesagten Trend folgt. Nicht selten gingen die Ansichten der Generationen darüber auseinander. Es sei in diesem Zusammenhang nur an den Petticoat (50ziger) oder die „Hotpants“ (70ziger Jahre) erinnert. Ganz zu schweigen den Miniröckchen der 60ziger Jahre, über die als „breite Gürtel“ gelästert wurde. Wer kann sich noch an die „Pilzköpfe aus Liverpool“&amp;lt;ref&amp;gt;The Beatles, eine Band aus Liverpool&amp;lt;/ref&amp;gt; erinnern. Eine lange Mähne war bei vielen Jungmännern und solchen, die es werden wollten, angesagt. Und dann gab es noch ein Kleidungsstück, welches politisch nicht in die herrschende Ideologie passte. Die „Jeans“ – eine aus Amerika kommende strapazierfähige Arbeitshose. Es hatte einige Zeit gedauert bis aus eigener Fertigung die Dinger in der DDR auf den Markt kamen. Heute ist es eine Selbstverständlichkeit, diese Hosen zu allen möglichen Gelegenheiten zu tragen. Es soll auch Zeitgenossen geben, die sie zum Theaterbesuch anziehen. All’ die genannten Beispiele haben jedoch einen großen Vorteil, man kann sich von ihnen auch wieder trennen. Doch in den letzten Jahren greift eine Mode immer mehr um sich, bei der man oft nicht weiß, ob er oder sie ein etwas angegrautes Hemd an hat? Eine Tradition aus der Südsee kommend und bei Knastbrüdern üblich, verziert alle möglichen Hautstellen mit Tattoos, egal ob bei Männlein oder Weiblein. Ob alle daran gedacht haben, als sie sich tätowieren ließen, dass diese Verzierungen für das ganze Leben bleiben? Wie schon erwähnt, über den Geschmack kann man sich streiten – muss es aber nicht. Doch eine Sache verwundert den Schreiber dieser Zeilen doch. Schmuck kommt von schmücken, aber ob ein durch die Nasenwand, die Lippen oder an anderen empfindlichen Stellen gezogener Ring (es können auch mehrere) sein, die Lust am Leben steigert? &lt;br /&gt;
Die Aufzählung von Modeerscheinungen führte wohl kaum zu einem Ende. Mal sehen, was die Zukunft bringt! Ach ja, ein Gebiet habe ich vergessen. Die Haarpracht unserer Frauen unterliegt einem so schnellen und vielfältigem Modewechsel, dass dieses Kapitel besseren Kennern überlassen wird. – Sollte unter den geneigten Leserinnen oder Lesern jemand bereit sein, aus dem eigenen Leben eine Fotografie zur Verfügung zu stellen, würde der Chronist gerne diese Seite der Internet-Chronik mit noch mehr Bildern illustrieren (natürlich auch anonym)!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bräuche und Überliefertes===&lt;br /&gt;
''SITTEN UND BRÄUCHE''&lt;br /&gt;
(Erinnerungen zusammengetragen von Kantor Friedrich Hilgendorf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Bewohner waren durchweg Ackerbauern, die ihren Dienst auf dem Gute zu verrichten hatten und denen bis zur Ablösung der Dienste wenig Zeit für die eigene Wirtschaft blieb. Sie gingen damals anders gekleidet. Die Männer trugen lederne, dunkle Kniehosen, weiße Strümpfe, schwarze Halbschuhe, eine blaue Tuchjacke und eine schwarze hutartige Mütze. Frauen und Mädchen waren mit halblangen grünen Tuchröcken bekleidet, trugen grüne lose Jacken mit langen Ärmeln und kleinem Schoß. Am Halse waren die Jacken ausgeschnitten. Den Kopf bedeckte eine schwarze oder bunte Kappe mit langen Nackenbändern. Zu Festen und zum Abendmahl wurde auf die Kappe eine weiße, storchenschnabelartige Haube gesetzt, um die Schultern ein weißes, dreieckiges Tuch mit Spitzen gelegt. Dazu wurde eine weiße Schürze umgebunden. Frauen und Mädchen trugen blaue Strümpfe und auch Halbschuhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte der Fastelabend&amp;lt;ref&amp;gt;Fastelabend - Fastnacht, Karneval&amp;lt;/ref&amp;gt; gefeiert werden oder einmal Tanz sein, dann gab der Bauer, der im Dorfe die größte Stube hatte, diese dazu her. Die von der Herrschaft und den Bauern geschenkten Brote, Eier, Würste und Schinken wurden dann dort gemeinsam verzehrt, dazu dünnes Braunbier getrunken. Nach dem Tanz gab es Kaffee und Kuchen. Um 10.00 Uhr ging alles zu Bett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Im Winter wurden die Spinnabende abgehalten. Sechs bis acht Frauen oder Mädchen bildeten einen Spinnkranz. Die Mädchen mußten erst ihr Pflichtstück für die Herrschaft spinnen. Schafften sie es nicht, mußten sie es sich spinnen lassen. Gesang, Geschichten erzählen, Wockenbrennen und allerlei Neckereien mit den jungen Burschen verkürzten dabei die Zeit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Bräuche rund um die Hochzeit'''&lt;br /&gt;
''Anders war es bei Hochzeiten&amp;lt;ref&amp;gt;nach Hilgendorf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu lud der Hochzeitsbitter, an der Brust mit bunten Bändern geschmückt, die Herrschaft und das ganze Dorf ein. Jeder lieferte dazu Fleisch, Brot, Kuchen und sandte auch Geschenke. Die Herrschaft spendete den Wein. Die Braut ging mit schwarzem Kleid, weißem Brusttuch und weißer Schürze, auf dem Haupt den Myrtenkranz ohne Schleier zur Kirche. Das ganze Dorf zog mit. Voran die Musik. Pfarrer und Lehrer erhielten in der Kirche ein seidenes Halstuch auf den Altar gelegt; auch dem Bräutigam steckte die Braut solch ein weißes Tuch an die Jacke. Bauernhochzeiten dauerten drei Tage. Wer morgens zum Frühstück nicht wieder da war, wurde durch die jungen Männer mit einem Vorderwagen, auf dem ein Trompeter saß, ins Hochzeitshaus geholt. Die Hochzeit der Gutsdienstleute wurde bei gutem Wetter im Schloßpark gefeiert und die Hochzeit wurde von der Herrschaft ausgerichtet.''''''[[Datei:Hochzeit Els 1.jpg|200px|thumb|right|Hochzeitsgruß vom Dach des Solibaus; Foto:1956, Els]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Brautkleid''' durchlebte wie alle Bekleidung den modischen Wandel seiner Zeit. Noch bis zum Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war auf dem Dorfe ein schwarzes Brautkleid üblich. Das „feine Kleid“  wurde nur zu ganz besonderen Anlässen getragen. Zur Hochzeit trug die Braut ein weißes Brusttuch und weiße Schürze dazu. Ein Kranz krönte den Kopf der Braut. Ein weißes Brautkleid, wie beim Adel und begütertem Personenkreis, wurde in den zwanziger/ dreißiger Jahren modern. Heute sind der Kreativität alle Türen offen. Der perönliche Geschmack oder bestimmte Erinnerungen und Traditionen lassen den Bräuten einen weiten Spielraum. Das Erscheinungsbild des Bräutigams war schon immer und ist auch heute noch, bedeutend unauffälliger. Bestenfalls trug er am Revers oder Brusttasche ein Sträußchen oder Tuch. Eine Ausnahme bildete die Zeit, in der das Militärische eine große Rolle spielte. Dann wurde die Ausgehuniform angelegt. Dies war zu Kaiserszeiten, im Dritten Reich und der NVA nicht nur üblich, sondern wurde erwartet bzw. gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Polterabend''' – ist der Abend vor der eigentlichen Hochzeit. Zum Polterabend wird nicht eingeladen, aber rechtzeitig  der Hochzeitstermin bekannt gemacht, so dass alle Freunde, Bekannten und Nachbarn, die sich dem jungen Paar verbunden fühlen, gemeinsam den Junggesellenabschied feiern können. Diese Feiern finden zumeist beim Anwesen der Braut bzw. ihren Eltern statt. Seinen Namen verdankt er dem Brauch, dass dort vor der Türe Porzellan und Keramik mit möglichst viel Getöse zertöppert wird. „Scherben bringen Glück“. Geächtet dagegen ist das Zerschlagen von Glas oder gar von Spiegeln. Zerbrochenes Glas bringt nach altem Aberglauben Unglück und zerbrochen Spiegel sogar sieben Jahre Pech. Die Scherben müssen von den Brautleuten gemeinsam weggeräumt werden, doch meistens hilft ein Elternteil. Zum Polterabend gehört neben ordentlichem Zechen und Schmausen, auch einige Scherze. Ganz besonders beliebt war es in Groß Kreutz, wenn man wusste, dass die Braut schon Nachwuchs im Bauch hatte, wurde ein Kinderwagen möglichst hoch, schwer erreichbar und weithin sichtbar aufgehängt. Einen ganz besonderen Glückwunsch bereiteten Groß Kreutzer Schülerinnen und Schüler einem Lehrerehepaar auf dem Dach des Solibaus. Heute wird der Polterabend aus praktischen Gründen oft vorverlegt und findet nicht am Vorabends der Hochzeit statt. Es gibt auch das andere Extrem, Hochzeit und Polterabend werden zusammen begangen nicht untypisch in der heutigen  schnelllebigen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Hochzeitszug''' – es ist noch keine 25 Jahre her, da wurde das Hochzeitspaar in die Kirche geleitet mit einem Gefolge der geladenen Gästen. Vorweg gingen kleine Mädchen mit einem Körbchen und streuten Blumen auf den Weg. Nach der Trauung ging dann der ganze Zug zur Feierlokalität. Oft wurde der Zug aufgehalten von „Wegelagern“ mit einem Seil quer über den Weg, sie forderten Tribut vom Bräutigam und dieser konnte sich nur freikaufen, indem er kleine Münzen unter das Volk warf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der standesamtliche oder kirchlichen Trauung fährt die Hochzeitsgesellschaft mit blumengeschmückte Autos und Bändern an den Autoantennen, laut hupend zum Feiern in eine Lokalität. Dort warten oft weitere Überraschungen. Ein sehr beliebte Aufgabe für das junge Paar ist das Sägen eines Holzstammes mit einer Schrotsägen. Hier kommt es auf einander abgestimmte Bewegungen an. Abwechselndes Ziehen und Nachgeben stimmen ein auf eine harmonische Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Osterfeuer''' und '''Weihnachtsbaum verbrennen''': Letzteres wird in Groß Kreutz Anfang des neuen Jahres durch die Freiwillige Feuerwehr, bei einem fröhlichen Beisammensein, schon seit Jahren durchgeführt. Es ist Tradition geworden, auf dem Dorfplatz an der Bochower Straße neben dem Feuerwehrdepot am Ostersonnabend das Feuer zu entzünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pfingstbrauchtum''' - Ein alter bäuerlicher Brauch war es, zu Pfingsten die Hoftore mit frischem Grün von Birken zu schmücken. Dieser Brauch wird leider kaum noch ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volksbräuche sind im Ursprung von langen Traditionen in ihrer Landschaft geprägt. In unserer Zeit, die geprägt ist durch die Ländergrenzen und Kontinente überschreitende Kommunikation, ist der Einfluss anderer Kulturen unvermeidlich. Vor Allem, wenn kommerzielle Interessen die Ausbreitung fördern. Im Folgenden zwei Beispiele, die sich in den letzten Jahrzehnten hier durchgesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Valentinstag''': Wird am 14. Februar gefeiert. Das Brauchtum dieses Tages soll auf den Heiligen Valentinus zurückgehen. An diesem Tag wird der &amp;quot;Liebenden&amp;quot; gedacht. Wie so Vieles, ist dieser Brauch voll komerzialisiert worden. Für den Blumenhandel und die Süßwarenindustrie sind dies Höhepunkte im Geschäftsleben, denn wer will nicht seiner &amp;quot;Liebsten&amp;quot; zeigen, wie zugetan er ihr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Halloween''', ist ein Brauch der wohl ursprünglich aus dem Keltischen über Irland, die USA nach Europa zurückkehrte, und am Vorabend von &amp;quot;Allerheiligen&amp;quot; begangen wird. Der Brauch, ausgehöhlte Kürbisse mit gruseligen Fratzen zu versehen und von innen zu beleuchten, ist keine neue Tradition. Schon bevor der &amp;quot;Spuk&amp;quot; aus Amerika zu und herüberschwapte, wurden gerne Rüben oder Kürbisse hierfür verwendet. Erst seit der Jahrtausendwende finden immer mehr an dem Geschäft mit dem &amp;quot;Gruseln&amp;quot; ihren Gefallen. Verkleiden und von Tür zu Tür ziehen gefällt vor allem Kindern (oft von den Eltern animiert). Mit dem Spruch &amp;quot;Süßes oder Saures&amp;quot; fordern sie am liebsten Süßigkeiten. Um den Nachbarn zu zeigen, wie &amp;quot;schön man sich gruseln kann&amp;quot;, werden gerne Haus, Hof und Garten in Fantasiewelten mit sogenannten gruseligen Erscheinungen verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Halloween_P92A9704_bildgröße ändern.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Hallowen,Ausschnitt_P92A9705.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Zur Grusel-Mühle_P92A9707.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Halloween_P92A9706_bildgröße ändern.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Totenkultur===&lt;br /&gt;
[[Datei:Leichenwagen auf Lehniner.jpg|200pmx|thumb|right|Leichenwagen in der Lehniner neben der ehemaligen Post, Aufn. unbekannt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Bestattungs- und Erinnerungskultur veränderte sich im Laufe der Zeit. Wurde vor einigen Jahrzehten der Leichnahm im Hause des Verstorbenen noch aufgebahrt, so ist es heute verboten und gesetzlich geregelt, wie mit dem Leichnam zu verfahren ist. Noch im 19. Jahrhundert wurden besondere Erinnerungsdenkmäler für jung Verstorbene in der Kirche aufbewahrt. Dieser Brauch wurde jedoch von der Kirche später verboten. In Groß Kreutz ist in den Kirchenakten hierzu nichts zu finden. In unserem Nachbardorf Derwitz blieben einige dieser Zeitzeugnisse erhalten, restauriert und jetzt in der Derwitzer Kirche zu besichtigen.&lt;br /&gt;
Ebenso ist der Transport des Sarges mit einem Totenwagen schon lange nicht mehr üblich (s. Aufnahme). Untergestellt war er in einem separaten Gebäude neben dem Gelände von der Bahnhostraße 2.  Heute übernehmen Bestattungsinstitute den Transport und alle Formalitäten rund um das Begräbnis. Im Ort ist in der Potsdamer Straße 73 das Bestattungsunternehmen Dieckmann aus Brandenburg mit einer Niederlassung vertreten. Weitere Informationen findet man unter dem Punkt 5.3.4.1 Bebauung – Friedhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauernregeln===&lt;br /&gt;
'''Bauernregeln und andere Sprüche''' (aufgezeichnet von Bauer Stoof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Vor Johannis bitt’ um Regen, nachher kommt er ungelegen.''&amp;lt;ref&amp;gt;Johanni, Johannestag – der 24. Juni,  er steht im Zusammenhang mit der Sommersonnenwende (zwischen dem 20. 21. und 22. Juni), dem längsten Tag des Jahres. Von nun an werden die Tage wieder kürzer. Der Johanni-Tag gehört wie die Eisheiligen oder die Schafskälte zu den sogenannten &amp;quot;Los-Tagen&amp;quot; im Bauernkalender. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*  ''Hat die Gans zu Lichtmeß Wasser, hat das Schaf zu johanni’ Weide.''&amp;lt;ref&amp;gt;Lichtmess:  Der 2. Februar, ab dem 2. Februar hat man das Gefühl, dass es länger hell wird&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Ist es zu Jakobi hell und warm, dann mach’ zu Weihnachten den Ofen warm.''&amp;lt;ref&amp;gt;Jacobi - alte Bezeichnung für den Tag des Heiligen Jakob (Jakobus der Ältere) (25. Juli)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Bei einer Kindtaufe: Wer zuerst von den Paten im Haus ist, nach dem artet das Kind.''&lt;br /&gt;
* ''Der Tau ist dem August so not, wie jedermann sei täglich Brot.''&lt;br /&gt;
* ''Wenn ein Tier, Pferd, Rind oder Schwein zum Decken gebracht wird, soll man nicht die Hände in die Taschen stecken; sonst wird es nicht trächtig.''&lt;br /&gt;
* ''Regent’s am Michaelistag, so folgt ein milder Winter nach.''&amp;lt;ref&amp;gt;Michaelistag, so wird der 29. September sowohl von den Katholiken als auch von den Protestanten wegen der an diesem Tage in der Christenheit begangenen Gedächtnisfeier der Kirchenweihe des hl. Erzengels Michael genannt. Der Erzengel gilt als Heerführer der Engel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Oktoberschnee tut Pflanzen und Tiere weh.''&lt;br /&gt;
* ''Ernte Dank : Des deutschen Volkes.''&lt;br /&gt;
* ''November trocken und klar, bringt wenig Segen fürs nächste Jahr.''&lt;br /&gt;
* ''Ist’s um Weihnachten warm und naß, gibt es leere Speicher und Faß.''&lt;br /&gt;
* ''In der Woche von Weihnachten zum  Neujahr darf kein Dung gefahren werden, sonst fährt man das Glück vom Hof.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fußnoten und Weblinks===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Die_neusten_Erg%C3%A4nzungen&amp;diff=4453</id>
		<title>Die neusten Ergänzungen</title>
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		<updated>2026-09-20T10:14:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Chronik unterliegt naturgemäß ständigen Ergänzungen und auch Berichtigungen. Um nicht jedesmal mühselig die ganze Chronik durchforsten zu müssen bietet diese Seite für alle Chronik-Interessierte die letzten wesentlichen Änderungen und Ergänzungen in der Chronik. Wer es ganz genau wissen willen, der geht in das Menu links unter dem Wappen auf &amp;quot;Letzte Änderungen&amp;quot;. Hier werden chronologisch sämtliche Veränderungen notiert (auch die kleinsten Korrekturen). Für diejenigen, die nur den/die letzten Beiträge sichten wollen, wird hier mit Datum und Menüpunkt ein entsprechender Hinweis gegeben. Natürlich werden im &amp;quot;Zeitstrahl&amp;quot; auch immer wieder Ergänzungen vorgenommen.&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
* 19.09.2026: Punkt 8.1.4 Volkskunde- Totenkultur&lt;br /&gt;
* 14.08.2026: Steuern - Aus alten Zehnteregistern&lt;br /&gt;
* 27.07.2026: Ergänzung zum Schulwesen im 19. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* 07.03.2026: Rede von Pfr. Sebastian Mews zur 725-Jahrfeier als Fußnote eingefügt&lt;br /&gt;
* 08.01.2026: 725 Jahrfeier- Impressionen&lt;br /&gt;
* 30.09.2025: 10.1.2.4 Was blüht denn da am Wegesrand (in Bearbeitung)&lt;br /&gt;
* 29.08.2025: 7.1.4 Ergänzungen in Kommunikation, siehe private Postdienstleister&lt;br /&gt;
* 29.07.2025: Im Kapitel &amp;quot;Wetter und Klima&amp;quot; wird die Möglichkeit auf Unwetterwarnungen in unserer Region hingewiesen.&lt;br /&gt;
* 18.07.2025: Ergänzungen - Handwerk: Friseure&lt;br /&gt;
* 16.07.2025: Punkt 7.1.1 Verkehrssicherheit und Schulweg&lt;br /&gt;
* 14.06.2025: Punkt 10.1.2.3 Vorgarten und Zierpflanzen (in Bearbeitung)&lt;br /&gt;
* 25.02.2025: Punkt 7.2.1 Landwirtschaft (Ergänzung zur ZBA)&lt;br /&gt;
* 16.02.2025: Punkt 5.5.1 Kindheitserinnerungen an den Gutspark&lt;br /&gt;
* 30.01.2025: Punkt 7.1.2 Erneuerbare Energien&lt;br /&gt;
* 29.01.2025: Punkt 5.5.4 Ergänzungen in Dorfentwicklung, Projekte und Bürgerinitiativen&lt;br /&gt;
* 17.01.2025: Punkt 8.11 Ergänzung in Besondere Ereignisse&lt;br /&gt;
* 03.01.2025: Punkt 10.4 Ergänzung &amp;quot;Niederschläge&amp;quot; für 2024&lt;br /&gt;
* 18.11.2024: Heimatkalender; Ergänzung in &amp;quot;Musikalisches&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 12.11.2024: Groß Kreutz und die Schafe&lt;br /&gt;
* 30.09.2024: Götz, Havelufer (Bilder)&lt;br /&gt;
* 18.07.2024: &amp;quot;Führerschein&amp;quot; (Ergänzung im Kapitel &amp;quot;Verkehr&amp;quot; 7.1.1.)&lt;br /&gt;
* 21.06.2024: Blick aus luftiger Höhe (Pkt. 11.3) neue Bilder&lt;br /&gt;
* 14.05.2024: Punkt 1.2.4 Störungen und Schadbilder (10.Naturverhältnisse)&lt;br /&gt;
* 18.04.2024: Gedanken zur Verbessung der Wohnungssituation im Ort (s. 5.5.4 Dorfentwicklung, Projekte und Bürgerinitiativen)&lt;br /&gt;
* 12.04.2024: Ergänzungen zu den Denkmalen in den Ortsteilen von Groß Kreutz (Havel)&lt;br /&gt;
* 05.04.2024: Radfahrerkirche in Krielow [[https://www.youtube.com/watch?v=G2DFlXQeILU]]&lt;br /&gt;
* 29.03.2024: Punkt 9.2 Liste mit Filmen von Groß Kreutz und Umgebung&lt;br /&gt;
* 20.03.2024: Ergänzung Straßen &amp;amp; Wege, Chaussehaus&lt;br /&gt;
* 15.03.2024: Punkt 7.1.4.2 Posthalterei in Groß Kreutz; Einfügung der Legende von der &amp;quot;Spezialkarte Mittelmark, 1790/91&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 12.03.2024: Fortsetzung Punkt 8.5.4 Musikalisches; &amp;quot;Der Spatzenchor&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 07.03.2024: Punkt 8.5.4 Musikalisches; &amp;quot;Der Spatzenchor&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<title>Die neusten Ergänzungen</title>
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		<updated>2026-09-20T10:13:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Chronik unterliegt naturgemäß ständigen Ergänzungen und auch Berichtigungen. Um nicht jedesmal mühselig die ganze Chronik durchforsten zu müssen bietet diese Seite für alle Chronik-Interessierte die letzten wesentlichen Änderungen und Ergänzungen in der Chronik. Wer es ganz genau wissen willen, der geht in das Menu links unter dem Wappen auf &amp;quot;Letzte Änderungen&amp;quot;. Hier werden chronologisch sämtliche Veränderungen notiert (auch die kleinsten Korrekturen). Für diejenigen, die nur den/die letzten Beiträge sichten wollen, wird hier mit Datum und Menüpunkt ein entsprechender Hinweis gegeben. Natürlich werden im &amp;quot;Zeitstrahl&amp;quot; auch immer wieder Ergänzungen vorgenommen.&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
* 19.09.2026: 8.1. Volkskunde- Totenkultur&lt;br /&gt;
* 14.08.2026: Steuern - Aus alten Zehnteregistern&lt;br /&gt;
* 27.07.2026: Ergänzung zum Schulwesen im 19. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* 07.03.2026: Rede von Pfr. Sebastian Mews zur 725-Jahrfeier als Fußnote eingefügt&lt;br /&gt;
* 08.01.2026: 725 Jahrfeier- Impressionen&lt;br /&gt;
* 30.09.2025: 10.1.2.4 Was blüht denn da am Wegesrand (in Bearbeitung)&lt;br /&gt;
* 29.08.2025: 7.1.4 Ergänzungen in Kommunikation, siehe private Postdienstleister&lt;br /&gt;
* 29.07.2025: Im Kapitel &amp;quot;Wetter und Klima&amp;quot; wird die Möglichkeit auf Unwetterwarnungen in unserer Region hingewiesen.&lt;br /&gt;
* 18.07.2025: Ergänzungen - Handwerk: Friseure&lt;br /&gt;
* 16.07.2025: Punkt 7.1.1 Verkehrssicherheit und Schulweg&lt;br /&gt;
* 14.06.2025: Punkt 10.1.2.3 Vorgarten und Zierpflanzen (in Bearbeitung)&lt;br /&gt;
* 25.02.2025: Punkt 7.2.1 Landwirtschaft (Ergänzung zur ZBA)&lt;br /&gt;
* 16.02.2025: Punkt 5.5.1 Kindheitserinnerungen an den Gutspark&lt;br /&gt;
* 30.01.2025: Punkt 7.1.2 Erneuerbare Energien&lt;br /&gt;
* 29.01.2025: Punkt 5.5.4 Ergänzungen in Dorfentwicklung, Projekte und Bürgerinitiativen&lt;br /&gt;
* 17.01.2025: Punkt 8.11 Ergänzung in Besondere Ereignisse&lt;br /&gt;
* 03.01.2025: Punkt 10.4 Ergänzung &amp;quot;Niederschläge&amp;quot; für 2024&lt;br /&gt;
* 18.11.2024: Heimatkalender; Ergänzung in &amp;quot;Musikalisches&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 12.11.2024: Groß Kreutz und die Schafe&lt;br /&gt;
* 30.09.2024: Götz, Havelufer (Bilder)&lt;br /&gt;
* 18.07.2024: &amp;quot;Führerschein&amp;quot; (Ergänzung im Kapitel &amp;quot;Verkehr&amp;quot; 7.1.1.)&lt;br /&gt;
* 21.06.2024: Blick aus luftiger Höhe (Pkt. 11.3) neue Bilder&lt;br /&gt;
* 14.05.2024: Punkt 1.2.4 Störungen und Schadbilder (10.Naturverhältnisse)&lt;br /&gt;
* 18.04.2024: Gedanken zur Verbessung der Wohnungssituation im Ort (s. 5.5.4 Dorfentwicklung, Projekte und Bürgerinitiativen)&lt;br /&gt;
* 12.04.2024: Ergänzungen zu den Denkmalen in den Ortsteilen von Groß Kreutz (Havel)&lt;br /&gt;
* 05.04.2024: Radfahrerkirche in Krielow [[https://www.youtube.com/watch?v=G2DFlXQeILU]]&lt;br /&gt;
* 29.03.2024: Punkt 9.2 Liste mit Filmen von Groß Kreutz und Umgebung&lt;br /&gt;
* 20.03.2024: Ergänzung Straßen &amp;amp; Wege, Chaussehaus&lt;br /&gt;
* 15.03.2024: Punkt 7.1.4.2 Posthalterei in Groß Kreutz; Einfügung der Legende von der &amp;quot;Spezialkarte Mittelmark, 1790/91&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 12.03.2024: Fortsetzung Punkt 8.5.4 Musikalisches; &amp;quot;Der Spatzenchor&amp;quot;&lt;br /&gt;
* 07.03.2024: Punkt 8.5.4 Musikalisches; &amp;quot;Der Spatzenchor&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Volkskunde&amp;diff=4451</id>
		<title>Volkskunde</title>
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		<updated>2026-09-20T08:27:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: /* Die Mode */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Alltagskultur===&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Alltag&amp;quot; - ist es wirklich so wie alle Tage, sind sie wirklich alle gleich? Wenn man die Spanne eines Lebens zurück denkt, also 70, 80 oder vielleicht sogar 100 Jahre, was hat sich nicht alles gravierend in unserem täglichen Dasein geändert. Das zwanzigste Jahrhundert hat so viele Veränderungen mit sich gebracht, dass hier nicht Raum und Zeit ist, alle aufzuzählen. Doch einige Wenige, die so selbstverständlich zum Leben gehören, und sich doch stark verändert haben, sollen hier kurz angerissen werden. Es ist nur eine kleine Auswahl, drum sind alle eingeladen, aus eigenem Erleben zu ergänzen!&lt;br /&gt;
[[Datei: |200px|thumb|right|Die am verbreiteste Waschmaschine in der DDR; Aufn. W.H.j., 4/2021]]&lt;br /&gt;
  Die '''Begrüßung''', ein wirklich alltäglicher Vorgang. Ein uraltes Ritual und höchst unterschiedlich bei den einzelnen Völkern. Auch hier auf dem Dorfe hat sich im Laufe der Zeit einiges geändert. Wenn man an die Mitte des vorigen Jahrhunderts zurück denkt, so wurde man von den Eltern so erzogen, dass zumindest die Leute, die man kennt, mit einem höflichen &amp;quot;Guten Tag&amp;quot; und mit Kopfnicken zu grüßen waren. Nun das Kopfnicken usw. verlohr sich beim Erwachsen werden recht bald. Und aus dem &amp;quot;Guten Tag&amp;quot; wurde recht bald ein kurzes &amp;quot;Tach&amp;quot;. Natürlich ist die alte Höflichkeitsform nicht verschwunden, aber heute im 21. Jahrhundert ist ein freundliches &amp;quot;Hallo&amp;quot; üblich geworden. Und eines ist hinzu gekommen. Es wird von Vielen umarmt und sogar geküsst , obwohl man sich oft nur flüchtig kennt. Der &amp;quot;Bruderkuss&amp;quot; war sonst eigentlich nur bei den großen Genossen üblich, oder? Die Pandemie der COVID19-Krankheit hat diesem Gebahren vorerst einen Riegel vorgeschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Essen''' und die Esskultur gehört einfach zu den Lebens notwendigen Dingen. So einfach und doch manchmal so schwierig. Die wenigsten können sich heute noch daran erinnern, wie nach dem Kriege der Magen knurrte und trotzdem die Eltern, meistens die Mütter, dafür sorgten, dass wir am Leben blieben. Eisschrank oder Kühlschrank war eine tolle Errungenschaft, die erst später nach und nach erlaubten, frische Lebensmittel aufzubewahren. Wir Dorfbewohner hatten ja einen großen Vorteil den Städtern gegenüber. Wer ein Gärtchen besaß, konnte sich mit Gemüse selbst versorgen, und wenn man diese Möglichkeit nicht hatte, so war es doch etwas leichter an Lebensmittel heran zu kommen. Die Milch wurde beim Kaufmann in der Kanne geholt, und wehe, man kam ins Stolpern. Das vergangene Jahrhundert hat mit seinen unseligen Kriegen viele Engpässe verursacht, so dass alles Mögliche rationiert werden musste (Lebensmittelkarten s. Versorgung und Nothilfe). Fleisch war ein Seltenheit. Und heute..., gehen wir in den Supermarkt und kaufen für 3 Euro ein Kilogram xxxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Waschen''', eine alltägliche Übung, sollte man jedenfalls meinen. Ich will hier nicht auf die Körperpflege eingehen, aber wie war das noch mit den kleinen Schietern, als sie auf die Welt kamen? Jeder brauchbare Stofffetzen wurde zur Windel gemacht und wenn sie gewechselt werden mussten, wurden sie ausgekocht und von Hand ausgewrungen. Keine Waschmaschine half. Im großen Kochtopf auf dem Herd in der Küche oder, wenn möglich, im kupfernen Kessel in der Waschküche, soweit vorhanden, wurden sie ausgekocht. Keine Wegwerf-Windeln. Der Waschzuber und das Waschbrett waren das Handwerkzeug für die Meisten bis weit in die Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts hinein. Als die kleinen Waschmaschinen, eine weit verbreiteter Typ in der DDR war die &amp;quot;WM 66&amp;quot;, war das eine Riesenhilfe. Und wenn dann noch eine separate Wäscheschleuder dazu kam, hatten junge Familien viel Zeit gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Heizen'''. Wann und wo die erste Zentralheizungen im Dorf eingebaut wurde ist nicht bekannt. In die Villa von Prof. Schneider wurde 1914 eine Zentralheizung von der Brandenburger Firma Sonntag eingebaut. Die Häuser der Marwitz-Siedlung wurden 1938 mit Zentralheizungen ausgestattet. Dies war für damalige Zeit ein ungeheurer Luxus für Landarbeiterfamilien und nicht selbstverständlich. Die schlechten Zeiten nach dem Kriege erforderten viel Improvisationstalent. Der Sägespäneofen, ein in Tischlerwerkstätten übliche Art des Heizens, fand in Wohnzimmer seinen Weg. Sie gab es nicht so einfach zu kaufen in dieser Notzeit. Geschickte Schlosser bauten aus allem Möglichen kleine Öfen. Durch den Flüchtlingszustrom hauste in fast jedem Zimmer eine Familie – auch in Zimmern, für die kein Ofen vorgesehen war, musste ein Wärmequelle geschaffen werden. Da aber oft nur ein Schornstein für das Haus vorgesehen war, mussten Abzugsrohre quer durch die Räume zum nächsten Schornstein verlegt werden. Eigentlich waren seit dem  19. Jahrhundert Kachelöfen bewährt und beliebt, doch die gab es nicht in jedem Raum. Weitere Heizquellen waren Gusseiserne Öfen, die Kochstelle in der Küche , eventuell auch die Feuerstelle in den teilweise vorhandenen Waschküchen. Heizmaterial war vor dem Krieg für Zentralheizungen die Steinkohle bzw. Koks, aus dem Rheinland. Nach dem Krieg fiel dies alles weg und alles was brennbar war, diente für eine warme Stube. Holz, soweit erreichbar, wurde im Wald gesammelt; Stubben wurden mühselig gerodet,  zum Anzünden wurde Holz klein gespalten, sehr begehrt war Kien, das harzhaltige Holz der Kiefern. Als es in den Sechzigern und vor allem in den Siebzigern materiell besser ging, kamen sogenannte Etagenheizungen in Mode. Diese kleinen Öfen wurden mit Umwälzpumpen betrieben, oder funktionierten nach dem Schwerkraftprinzip. Einen „Quantensprung“ erlebte die Heiztechnik nach der „Wende“. Moderne Öfen auf Heizöl- oder Gasbasis wurden das Non plus Ultra. Getrieben von Energiepreisen und der Einsicht, dem immer mehr in das Bewusstsein der Menschen rückenden Klimawandel etwas entgegen zu setzen, rücken immer neuere, effizientere Wärmegewinnungsmethoden in den Vordergrund. Optimale Wärmedämmung beim Hausbau erlauben das Heizen mit Wärmepumpen. Sonnenkollektoren auf dem Dach fangen Sonnenenergie ein und Biogasanlagen sorgen für warmes Wasser und Räume. Wann werden alle geeigneten Dächer mit Photovoltaikanlagen versehen sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;technische Revolution&amp;quot; der letzten Jahrzehnte kann und soll hier nicht betrachtet werden. Es ist einfach zu vielfältig und es gibt dazu unendlich viel Literatur. Aber wer sehen will, wie unsere Altforderen gelebt und gearbeitet haben, dem sei ein Besuch im Heimatmuseum empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Moden===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder auf Parkbrücke.jpeg|200pmx|thumb|right|Kinder im Matrosen-Look auf der Brücke im Gutspark um 1900; Aufn. unbekannt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ein anderer Bereich ist so schnelllebig, wie der der Mode. Hier als Oberbegriff für das äußerliche und persönlichen Erscheinungsbild. Dieses Kapitel ist so vielfältig, so dass nur einige wenige Facetten betrachtet werden. Hinzu kommt noch der Umstand, dass aufgrund von Persönlichkeits- und Urheberrechten, eine bildliche Darstellung im Internet mit hohen Hürden verbunden sind. Einige Bilder zeigen die Moden vergangener Jahrzehnte. Nicht selten war die Bekleidungskultur durch den Zeitgeist bestimmt. Beispiele hierfür sind die Marinemode schon für Kinder in der Kaiserzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bräuche und Überliefertes===&lt;br /&gt;
''SITTEN UND BRÄUCHE''&lt;br /&gt;
(Erinnerungen zusammengetragen von Kantor Friedrich Hilgendorf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Bewohner waren durchweg Ackerbauern, die ihren Dienst auf dem Gute zu verrichten hatten und denen bis zur Ablösung der Dienste wenig Zeit für die eigene Wirtschaft blieb. Sie gingen damals anders gekleidet. Die Männer trugen lederne, dunkle Kniehosen, weiße Strümpfe, schwarze Halbschuhe, eine blaue Tuchjacke und eine schwarze hutartige Mütze. Frauen und Mädchen waren mit halblangen grünen Tuchröcken bekleidet, trugen grüne lose Jacken mit langen Ärmeln und kleinem Schoß. Am Halse waren die Jacken ausgeschnitten. Den Kopf bedeckte eine schwarze oder bunte Kappe mit langen Nackenbändern. Zu Festen und zum Abendmahl wurde auf die Kappe eine weiße, storchenschnabelartige Haube gesetzt, um die Schultern ein weißes, dreieckiges Tuch mit Spitzen gelegt. Dazu wurde eine weiße Schürze umgebunden. Frauen und Mädchen trugen blaue Strümpfe und auch Halbschuhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte der Fastelabend&amp;lt;ref&amp;gt;Fastelabend - Fastnacht, Karneval&amp;lt;/ref&amp;gt; gefeiert werden oder einmal Tanz sein, dann gab der Bauer, der im Dorfe die größte Stube hatte, diese dazu her. Die von der Herrschaft und den Bauern geschenkten Brote, Eier, Würste und Schinken wurden dann dort gemeinsam verzehrt, dazu dünnes Braunbier getrunken. Nach dem Tanz gab es Kaffee und Kuchen. Um 10.00 Uhr ging alles zu Bett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Im Winter wurden die Spinnabende abgehalten. Sechs bis acht Frauen oder Mädchen bildeten einen Spinnkranz. Die Mädchen mußten erst ihr Pflichtstück für die Herrschaft spinnen. Schafften sie es nicht, mußten sie es sich spinnen lassen. Gesang, Geschichten erzählen, Wockenbrennen und allerlei Neckereien mit den jungen Burschen verkürzten dabei die Zeit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Bräuche rund um die Hochzeit'''&lt;br /&gt;
''Anders war es bei Hochzeiten&amp;lt;ref&amp;gt;nach Hilgendorf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu lud der Hochzeitsbitter, an der Brust mit bunten Bändern geschmückt, die Herrschaft und das ganze Dorf ein. Jeder lieferte dazu Fleisch, Brot, Kuchen und sandte auch Geschenke. Die Herrschaft spendete den Wein. Die Braut ging mit schwarzem Kleid, weißem Brusttuch und weißer Schürze, auf dem Haupt den Myrtenkranz ohne Schleier zur Kirche. Das ganze Dorf zog mit. Voran die Musik. Pfarrer und Lehrer erhielten in der Kirche ein seidenes Halstuch auf den Altar gelegt; auch dem Bräutigam steckte die Braut solch ein weißes Tuch an die Jacke. Bauernhochzeiten dauerten drei Tage. Wer morgens zum Frühstück nicht wieder da war, wurde durch die jungen Männer mit einem Vorderwagen, auf dem ein Trompeter saß, ins Hochzeitshaus geholt. Die Hochzeit der Gutsdienstleute wurde bei gutem Wetter im Schloßpark gefeiert und die Hochzeit wurde von der Herrschaft ausgerichtet.''''''[[Datei:Hochzeit Els 1.jpg|200px|thumb|right|Hochzeitsgruß vom Dach des Solibaus; Foto:1956, Els]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Brautkleid''' durchlebte wie alle Bekleidung den modischen Wandel seiner Zeit. Noch bis zum Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war auf dem Dorfe ein schwarzes Brautkleid üblich. Das „feine Kleid“  wurde nur zu ganz besonderen Anlässen getragen. Zur Hochzeit trug die Braut ein weißes Brusttuch und weiße Schürze dazu. Ein Kranz krönte den Kopf der Braut. Ein weißes Brautkleid, wie beim Adel und begütertem Personenkreis, wurde in den zwanziger/ dreißiger Jahren modern. Heute sind der Kreativität alle Türen offen. Der perönliche Geschmack oder bestimmte Erinnerungen und Traditionen lassen den Bräuten einen weiten Spielraum. Das Erscheinungsbild des Bräutigams war schon immer und ist auch heute noch, bedeutend unauffälliger. Bestenfalls trug er am Revers oder Brusttasche ein Sträußchen oder Tuch. Eine Ausnahme bildete die Zeit, in der das Militärische eine große Rolle spielte. Dann wurde die Ausgehuniform angelegt. Dies war zu Kaiserszeiten, im Dritten Reich und der NVA nicht nur üblich, sondern wurde erwartet bzw. gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Polterabend''' – ist der Abend vor der eigentlichen Hochzeit. Zum Polterabend wird nicht eingeladen, aber rechtzeitig  der Hochzeitstermin bekannt gemacht, so dass alle Freunde, Bekannten und Nachbarn, die sich dem jungen Paar verbunden fühlen, gemeinsam den Junggesellenabschied feiern können. Diese Feiern finden zumeist beim Anwesen der Braut bzw. ihren Eltern statt. Seinen Namen verdankt er dem Brauch, dass dort vor der Türe Porzellan und Keramik mit möglichst viel Getöse zertöppert wird. „Scherben bringen Glück“. Geächtet dagegen ist das Zerschlagen von Glas oder gar von Spiegeln. Zerbrochenes Glas bringt nach altem Aberglauben Unglück und zerbrochen Spiegel sogar sieben Jahre Pech. Die Scherben müssen von den Brautleuten gemeinsam weggeräumt werden, doch meistens hilft ein Elternteil. Zum Polterabend gehört neben ordentlichem Zechen und Schmausen, auch einige Scherze. Ganz besonders beliebt war es in Groß Kreutz, wenn man wusste, dass die Braut schon Nachwuchs im Bauch hatte, wurde ein Kinderwagen möglichst hoch, schwer erreichbar und weithin sichtbar aufgehängt. Einen ganz besonderen Glückwunsch bereiteten Groß Kreutzer Schülerinnen und Schüler einem Lehrerehepaar auf dem Dach des Solibaus. Heute wird der Polterabend aus praktischen Gründen oft vorverlegt und findet nicht am Vorabends der Hochzeit statt. Es gibt auch das andere Extrem, Hochzeit und Polterabend werden zusammen begangen nicht untypisch in der heutigen  schnelllebigen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Hochzeitszug''' – es ist noch keine 25 Jahre her, da wurde das Hochzeitspaar in die Kirche geleitet mit einem Gefolge der geladenen Gästen. Vorweg gingen kleine Mädchen mit einem Körbchen und streuten Blumen auf den Weg. Nach der Trauung ging dann der ganze Zug zur Feierlokalität. Oft wurde der Zug aufgehalten von „Wegelagern“ mit einem Seil quer über den Weg, sie forderten Tribut vom Bräutigam und dieser konnte sich nur freikaufen, indem er kleine Münzen unter das Volk warf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der standesamtliche oder kirchlichen Trauung fährt die Hochzeitsgesellschaft mit blumengeschmückte Autos und Bändern an den Autoantennen, laut hupend zum Feiern in eine Lokalität. Dort warten oft weitere Überraschungen. Ein sehr beliebte Aufgabe für das junge Paar ist das Sägen eines Holzstammes mit einer Schrotsägen. Hier kommt es auf einander abgestimmte Bewegungen an. Abwechselndes Ziehen und Nachgeben stimmen ein auf eine harmonische Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Osterfeuer''' und '''Weihnachtsbaum verbrennen''': Letzteres wird in Groß Kreutz Anfang des neuen Jahres durch die Freiwillige Feuerwehr, bei einem fröhlichen Beisammensein, schon seit Jahren durchgeführt. Es ist Tradition geworden, auf dem Dorfplatz an der Bochower Straße neben dem Feuerwehrdepot am Ostersonnabend das Feuer zu entzünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pfingstbrauchtum''' - Ein alter bäuerlicher Brauch war es, zu Pfingsten die Hoftore mit frischem Grün von Birken zu schmücken. Dieser Brauch wird leider kaum noch ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volksbräuche sind im Ursprung von langen Traditionen in ihrer Landschaft geprägt. In unserer Zeit, die geprägt ist durch die Ländergrenzen und Kontinente überschreitende Kommunikation, ist der Einfluss anderer Kulturen unvermeidlich. Vor Allem, wenn kommerzielle Interessen die Ausbreitung fördern. Im Folgenden zwei Beispiele, die sich in den letzten Jahrzehnten hier durchgesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Valentinstag''': Wird am 14. Februar gefeiert. Das Brauchtum dieses Tages soll auf den Heiligen Valentinus zurückgehen. An diesem Tag wird der &amp;quot;Liebenden&amp;quot; gedacht. Wie so Vieles, ist dieser Brauch voll komerzialisiert worden. Für den Blumenhandel und die Süßwarenindustrie sind dies Höhepunkte im Geschäftsleben, denn wer will nicht seiner &amp;quot;Liebsten&amp;quot; zeigen, wie zugetan er ihr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Halloween''', ist ein Brauch der wohl ursprünglich aus dem Keltischen über Irland, die USA nach Europa zurückkehrte, und am Vorabend von &amp;quot;Allerheiligen&amp;quot; begangen wird. Der Brauch, ausgehöhlte Kürbisse mit gruseligen Fratzen zu versehen und von innen zu beleuchten, ist keine neue Tradition. Schon bevor der &amp;quot;Spuk&amp;quot; aus Amerika zu und herüberschwapte, wurden gerne Rüben oder Kürbisse hierfür verwendet. Erst seit der Jahrtausendwende finden immer mehr an dem Geschäft mit dem &amp;quot;Gruseln&amp;quot; ihren Gefallen. Verkleiden und von Tür zu Tür ziehen gefällt vor allem Kindern (oft von den Eltern animiert). Mit dem Spruch &amp;quot;Süßes oder Saures&amp;quot; fordern sie am liebsten Süßigkeiten. Um den Nachbarn zu zeigen, wie &amp;quot;schön man sich gruseln kann&amp;quot;, werden gerne Haus, Hof und Garten in Fantasiewelten mit sogenannten gruseligen Erscheinungen verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Halloween_P92A9704_bildgröße ändern.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Hallowen,Ausschnitt_P92A9705.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Zur Grusel-Mühle_P92A9707.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Halloween_P92A9706_bildgröße ändern.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Totenkultur===&lt;br /&gt;
[[Datei:Leichenwagen auf Lehniner.jpg|200pmx|thumb|right|Leichenwagen in der Lehniner neben der ehemaligen Post, Aufn. unbekannt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Bestattungs- und Erinnerungskultur veränderte sich im Laufe der Zeit. Wurde vor einigen Jahrzehten der Leichnahm im Hause des Verstorbenen noch aufgebahrt, so ist es heute verboten und gesetzlich geregelt, wie mit dem Leichnam zu verfahren ist. Noch im 19. Jahrhundert wurden besondere Erinnerungsdenkmäler für jung Verstorbene in der Kirche aufbewahrt. Dieser Brauch wurde jedoch von der Kirche später verboten. In Groß Kreutz ist in den Kirchenakten hierzu nichts zu finden. In unserem Nachbardorf Derwitz blieben einige dieser Zeitzeugnisse erhalten, restauriert und jetzt in der Derwitzer Kirche zu besichtigen.&lt;br /&gt;
Ebenso ist der Transport des Sarges mit einem Totenwagen schon lange nicht mehr üblich (s. Aufnahme). Untergestellt war er in einem separaten Gebäude neben dem Gelände von der Bahnhostraße 2.  Heute übernehmen Bestattungsinstitute den Transport und alle Formalitäten rund um das Begräbnis. Im Ort ist in der Potsdamer Straße 73 das Bestattungsunternehmen Dieckmann aus Brandenburg mit einer Niederlassung vertreten. Weitere Informationen findet man unter dem Punkt 5.3.4.1 Bebauung – Friedhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauernregeln===&lt;br /&gt;
'''Bauernregeln und andere Sprüche''' (aufgezeichnet von Bauer Stoof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Vor Johannis bitt’ um Regen, nachher kommt er ungelegen.''&amp;lt;ref&amp;gt;Johanni, Johannestag – der 24. Juni,  er steht im Zusammenhang mit der Sommersonnenwende (zwischen dem 20. 21. und 22. Juni), dem längsten Tag des Jahres. Von nun an werden die Tage wieder kürzer. Der Johanni-Tag gehört wie die Eisheiligen oder die Schafskälte zu den sogenannten &amp;quot;Los-Tagen&amp;quot; im Bauernkalender. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*  ''Hat die Gans zu Lichtmeß Wasser, hat das Schaf zu johanni’ Weide.''&amp;lt;ref&amp;gt;Lichtmess:  Der 2. Februar, ab dem 2. Februar hat man das Gefühl, dass es länger hell wird&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Ist es zu Jakobi hell und warm, dann mach’ zu Weihnachten den Ofen warm.''&amp;lt;ref&amp;gt;Jacobi - alte Bezeichnung für den Tag des Heiligen Jakob (Jakobus der Ältere) (25. Juli)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Bei einer Kindtaufe: Wer zuerst von den Paten im Haus ist, nach dem artet das Kind.''&lt;br /&gt;
* ''Der Tau ist dem August so not, wie jedermann sei täglich Brot.''&lt;br /&gt;
* ''Wenn ein Tier, Pferd, Rind oder Schwein zum Decken gebracht wird, soll man nicht die Hände in die Taschen stecken; sonst wird es nicht trächtig.''&lt;br /&gt;
* ''Regent’s am Michaelistag, so folgt ein milder Winter nach.''&amp;lt;ref&amp;gt;Michaelistag, so wird der 29. September sowohl von den Katholiken als auch von den Protestanten wegen der an diesem Tage in der Christenheit begangenen Gedächtnisfeier der Kirchenweihe des hl. Erzengels Michael genannt. Der Erzengel gilt als Heerführer der Engel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Oktoberschnee tut Pflanzen und Tiere weh.''&lt;br /&gt;
* ''Ernte Dank : Des deutschen Volkes.''&lt;br /&gt;
* ''November trocken und klar, bringt wenig Segen fürs nächste Jahr.''&lt;br /&gt;
* ''Ist’s um Weihnachten warm und naß, gibt es leere Speicher und Faß.''&lt;br /&gt;
* ''In der Woche von Weihnachten zum  Neujahr darf kein Dung gefahren werden, sonst fährt man das Glück vom Hof.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fußnoten und Weblinks===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Volkskunde&amp;diff=4450</id>
		<title>Volkskunde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Volkskunde&amp;diff=4450"/>
		<updated>2026-09-19T18:09:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: /* Die Mode */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Alltagskultur===&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Alltag&amp;quot; - ist es wirklich so wie alle Tage, sind sie wirklich alle gleich? Wenn man die Spanne eines Lebens zurück denkt, also 70, 80 oder vielleicht sogar 100 Jahre, was hat sich nicht alles gravierend in unserem täglichen Dasein geändert. Das zwanzigste Jahrhundert hat so viele Veränderungen mit sich gebracht, dass hier nicht Raum und Zeit ist, alle aufzuzählen. Doch einige Wenige, die so selbstverständlich zum Leben gehören, und sich doch stark verändert haben, sollen hier kurz angerissen werden. Es ist nur eine kleine Auswahl, drum sind alle eingeladen, aus eigenem Erleben zu ergänzen!&lt;br /&gt;
[[Datei: |200px|thumb|right|Die am verbreiteste Waschmaschine in der DDR; Aufn. W.H.j., 4/2021]]&lt;br /&gt;
  Die '''Begrüßung''', ein wirklich alltäglicher Vorgang. Ein uraltes Ritual und höchst unterschiedlich bei den einzelnen Völkern. Auch hier auf dem Dorfe hat sich im Laufe der Zeit einiges geändert. Wenn man an die Mitte des vorigen Jahrhunderts zurück denkt, so wurde man von den Eltern so erzogen, dass zumindest die Leute, die man kennt, mit einem höflichen &amp;quot;Guten Tag&amp;quot; und mit Kopfnicken zu grüßen waren. Nun das Kopfnicken usw. verlohr sich beim Erwachsen werden recht bald. Und aus dem &amp;quot;Guten Tag&amp;quot; wurde recht bald ein kurzes &amp;quot;Tach&amp;quot;. Natürlich ist die alte Höflichkeitsform nicht verschwunden, aber heute im 21. Jahrhundert ist ein freundliches &amp;quot;Hallo&amp;quot; üblich geworden. Und eines ist hinzu gekommen. Es wird von Vielen umarmt und sogar geküsst , obwohl man sich oft nur flüchtig kennt. Der &amp;quot;Bruderkuss&amp;quot; war sonst eigentlich nur bei den großen Genossen üblich, oder? Die Pandemie der COVID19-Krankheit hat diesem Gebahren vorerst einen Riegel vorgeschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Essen''' und die Esskultur gehört einfach zu den Lebens notwendigen Dingen. So einfach und doch manchmal so schwierig. Die wenigsten können sich heute noch daran erinnern, wie nach dem Kriege der Magen knurrte und trotzdem die Eltern, meistens die Mütter, dafür sorgten, dass wir am Leben blieben. Eisschrank oder Kühlschrank war eine tolle Errungenschaft, die erst später nach und nach erlaubten, frische Lebensmittel aufzubewahren. Wir Dorfbewohner hatten ja einen großen Vorteil den Städtern gegenüber. Wer ein Gärtchen besaß, konnte sich mit Gemüse selbst versorgen, und wenn man diese Möglichkeit nicht hatte, so war es doch etwas leichter an Lebensmittel heran zu kommen. Die Milch wurde beim Kaufmann in der Kanne geholt, und wehe, man kam ins Stolpern. Das vergangene Jahrhundert hat mit seinen unseligen Kriegen viele Engpässe verursacht, so dass alles Mögliche rationiert werden musste (Lebensmittelkarten s. Versorgung und Nothilfe). Fleisch war ein Seltenheit. Und heute..., gehen wir in den Supermarkt und kaufen für 3 Euro ein Kilogram xxxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Waschen''', eine alltägliche Übung, sollte man jedenfalls meinen. Ich will hier nicht auf die Körperpflege eingehen, aber wie war das noch mit den kleinen Schietern, als sie auf die Welt kamen? Jeder brauchbare Stofffetzen wurde zur Windel gemacht und wenn sie gewechselt werden mussten, wurden sie ausgekocht und von Hand ausgewrungen. Keine Waschmaschine half. Im großen Kochtopf auf dem Herd in der Küche oder, wenn möglich, im kupfernen Kessel in der Waschküche, soweit vorhanden, wurden sie ausgekocht. Keine Wegwerf-Windeln. Der Waschzuber und das Waschbrett waren das Handwerkzeug für die Meisten bis weit in die Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts hinein. Als die kleinen Waschmaschinen, eine weit verbreiteter Typ in der DDR war die &amp;quot;WM 66&amp;quot;, war das eine Riesenhilfe. Und wenn dann noch eine separate Wäscheschleuder dazu kam, hatten junge Familien viel Zeit gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Heizen'''. Wann und wo die erste Zentralheizungen im Dorf eingebaut wurde ist nicht bekannt. In die Villa von Prof. Schneider wurde 1914 eine Zentralheizung von der Brandenburger Firma Sonntag eingebaut. Die Häuser der Marwitz-Siedlung wurden 1938 mit Zentralheizungen ausgestattet. Dies war für damalige Zeit ein ungeheurer Luxus für Landarbeiterfamilien und nicht selbstverständlich. Die schlechten Zeiten nach dem Kriege erforderten viel Improvisationstalent. Der Sägespäneofen, ein in Tischlerwerkstätten übliche Art des Heizens, fand in Wohnzimmer seinen Weg. Sie gab es nicht so einfach zu kaufen in dieser Notzeit. Geschickte Schlosser bauten aus allem Möglichen kleine Öfen. Durch den Flüchtlingszustrom hauste in fast jedem Zimmer eine Familie – auch in Zimmern, für die kein Ofen vorgesehen war, musste ein Wärmequelle geschaffen werden. Da aber oft nur ein Schornstein für das Haus vorgesehen war, mussten Abzugsrohre quer durch die Räume zum nächsten Schornstein verlegt werden. Eigentlich waren seit dem  19. Jahrhundert Kachelöfen bewährt und beliebt, doch die gab es nicht in jedem Raum. Weitere Heizquellen waren Gusseiserne Öfen, die Kochstelle in der Küche , eventuell auch die Feuerstelle in den teilweise vorhandenen Waschküchen. Heizmaterial war vor dem Krieg für Zentralheizungen die Steinkohle bzw. Koks, aus dem Rheinland. Nach dem Krieg fiel dies alles weg und alles was brennbar war, diente für eine warme Stube. Holz, soweit erreichbar, wurde im Wald gesammelt; Stubben wurden mühselig gerodet,  zum Anzünden wurde Holz klein gespalten, sehr begehrt war Kien, das harzhaltige Holz der Kiefern. Als es in den Sechzigern und vor allem in den Siebzigern materiell besser ging, kamen sogenannte Etagenheizungen in Mode. Diese kleinen Öfen wurden mit Umwälzpumpen betrieben, oder funktionierten nach dem Schwerkraftprinzip. Einen „Quantensprung“ erlebte die Heiztechnik nach der „Wende“. Moderne Öfen auf Heizöl- oder Gasbasis wurden das Non plus Ultra. Getrieben von Energiepreisen und der Einsicht, dem immer mehr in das Bewusstsein der Menschen rückenden Klimawandel etwas entgegen zu setzen, rücken immer neuere, effizientere Wärmegewinnungsmethoden in den Vordergrund. Optimale Wärmedämmung beim Hausbau erlauben das Heizen mit Wärmepumpen. Sonnenkollektoren auf dem Dach fangen Sonnenenergie ein und Biogasanlagen sorgen für warmes Wasser und Räume. Wann werden alle geeigneten Dächer mit Photovoltaikanlagen versehen sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;technische Revolution&amp;quot; der letzten Jahrzehnte kann und soll hier nicht betrachtet werden. Es ist einfach zu vielfältig und es gibt dazu unendlich viel Literatur. Aber wer sehen will, wie unsere Altforderen gelebt und gearbeitet haben, dem sei ein Besuch im Heimatmuseum empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Mode===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinder auf Parkbrücke.jpeg|200pmx|thumb|right|Kinder im Matrosen-Look auf der Brücke im Gutspark um 1900; Aufn. unbekannt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kaum ein anderer Bereich ist so schnelllebig, wie die Mode. Hier als Oberbegriff für das äußerliche und persönlichen Erscheinungsbild. Dieses Kapitel ist so vielfältig, so dass nur einige wenige Facetten betrachtet werden. Hinzu kommt noch der Umstand, dass aufgrund von Persönlichkeits- und Urheberrechten, eine bildliche Darstellung im Internet mit hohen Hürden verbunden sind. Einige Bilder zeigen die Moden vergangener Jahrzehnte. Nicht selten war die Bekleidungskultur durch den Zeitgeist bestimmt. Beispiele hierfür sind die Marinemode schon für Kinder in der Kaiserzeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bräuche und Überliefertes===&lt;br /&gt;
''SITTEN UND BRÄUCHE''&lt;br /&gt;
(Erinnerungen zusammengetragen von Kantor Friedrich Hilgendorf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Bewohner waren durchweg Ackerbauern, die ihren Dienst auf dem Gute zu verrichten hatten und denen bis zur Ablösung der Dienste wenig Zeit für die eigene Wirtschaft blieb. Sie gingen damals anders gekleidet. Die Männer trugen lederne, dunkle Kniehosen, weiße Strümpfe, schwarze Halbschuhe, eine blaue Tuchjacke und eine schwarze hutartige Mütze. Frauen und Mädchen waren mit halblangen grünen Tuchröcken bekleidet, trugen grüne lose Jacken mit langen Ärmeln und kleinem Schoß. Am Halse waren die Jacken ausgeschnitten. Den Kopf bedeckte eine schwarze oder bunte Kappe mit langen Nackenbändern. Zu Festen und zum Abendmahl wurde auf die Kappe eine weiße, storchenschnabelartige Haube gesetzt, um die Schultern ein weißes, dreieckiges Tuch mit Spitzen gelegt. Dazu wurde eine weiße Schürze umgebunden. Frauen und Mädchen trugen blaue Strümpfe und auch Halbschuhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte der Fastelabend&amp;lt;ref&amp;gt;Fastelabend - Fastnacht, Karneval&amp;lt;/ref&amp;gt; gefeiert werden oder einmal Tanz sein, dann gab der Bauer, der im Dorfe die größte Stube hatte, diese dazu her. Die von der Herrschaft und den Bauern geschenkten Brote, Eier, Würste und Schinken wurden dann dort gemeinsam verzehrt, dazu dünnes Braunbier getrunken. Nach dem Tanz gab es Kaffee und Kuchen. Um 10.00 Uhr ging alles zu Bett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Im Winter wurden die Spinnabende abgehalten. Sechs bis acht Frauen oder Mädchen bildeten einen Spinnkranz. Die Mädchen mußten erst ihr Pflichtstück für die Herrschaft spinnen. Schafften sie es nicht, mußten sie es sich spinnen lassen. Gesang, Geschichten erzählen, Wockenbrennen und allerlei Neckereien mit den jungen Burschen verkürzten dabei die Zeit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Bräuche rund um die Hochzeit'''&lt;br /&gt;
''Anders war es bei Hochzeiten&amp;lt;ref&amp;gt;nach Hilgendorf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu lud der Hochzeitsbitter, an der Brust mit bunten Bändern geschmückt, die Herrschaft und das ganze Dorf ein. Jeder lieferte dazu Fleisch, Brot, Kuchen und sandte auch Geschenke. Die Herrschaft spendete den Wein. Die Braut ging mit schwarzem Kleid, weißem Brusttuch und weißer Schürze, auf dem Haupt den Myrtenkranz ohne Schleier zur Kirche. Das ganze Dorf zog mit. Voran die Musik. Pfarrer und Lehrer erhielten in der Kirche ein seidenes Halstuch auf den Altar gelegt; auch dem Bräutigam steckte die Braut solch ein weißes Tuch an die Jacke. Bauernhochzeiten dauerten drei Tage. Wer morgens zum Frühstück nicht wieder da war, wurde durch die jungen Männer mit einem Vorderwagen, auf dem ein Trompeter saß, ins Hochzeitshaus geholt. Die Hochzeit der Gutsdienstleute wurde bei gutem Wetter im Schloßpark gefeiert und die Hochzeit wurde von der Herrschaft ausgerichtet.''''''[[Datei:Hochzeit Els 1.jpg|200px|thumb|right|Hochzeitsgruß vom Dach des Solibaus; Foto:1956, Els]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Brautkleid''' durchlebte wie alle Bekleidung den modischen Wandel seiner Zeit. Noch bis zum Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war auf dem Dorfe ein schwarzes Brautkleid üblich. Das „feine Kleid“  wurde nur zu ganz besonderen Anlässen getragen. Zur Hochzeit trug die Braut ein weißes Brusttuch und weiße Schürze dazu. Ein Kranz krönte den Kopf der Braut. Ein weißes Brautkleid, wie beim Adel und begütertem Personenkreis, wurde in den zwanziger/ dreißiger Jahren modern. Heute sind der Kreativität alle Türen offen. Der perönliche Geschmack oder bestimmte Erinnerungen und Traditionen lassen den Bräuten einen weiten Spielraum. Das Erscheinungsbild des Bräutigams war schon immer und ist auch heute noch, bedeutend unauffälliger. Bestenfalls trug er am Revers oder Brusttasche ein Sträußchen oder Tuch. Eine Ausnahme bildete die Zeit, in der das Militärische eine große Rolle spielte. Dann wurde die Ausgehuniform angelegt. Dies war zu Kaiserszeiten, im Dritten Reich und der NVA nicht nur üblich, sondern wurde erwartet bzw. gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Polterabend''' – ist der Abend vor der eigentlichen Hochzeit. Zum Polterabend wird nicht eingeladen, aber rechtzeitig  der Hochzeitstermin bekannt gemacht, so dass alle Freunde, Bekannten und Nachbarn, die sich dem jungen Paar verbunden fühlen, gemeinsam den Junggesellenabschied feiern können. Diese Feiern finden zumeist beim Anwesen der Braut bzw. ihren Eltern statt. Seinen Namen verdankt er dem Brauch, dass dort vor der Türe Porzellan und Keramik mit möglichst viel Getöse zertöppert wird. „Scherben bringen Glück“. Geächtet dagegen ist das Zerschlagen von Glas oder gar von Spiegeln. Zerbrochenes Glas bringt nach altem Aberglauben Unglück und zerbrochen Spiegel sogar sieben Jahre Pech. Die Scherben müssen von den Brautleuten gemeinsam weggeräumt werden, doch meistens hilft ein Elternteil. Zum Polterabend gehört neben ordentlichem Zechen und Schmausen, auch einige Scherze. Ganz besonders beliebt war es in Groß Kreutz, wenn man wusste, dass die Braut schon Nachwuchs im Bauch hatte, wurde ein Kinderwagen möglichst hoch, schwer erreichbar und weithin sichtbar aufgehängt. Einen ganz besonderen Glückwunsch bereiteten Groß Kreutzer Schülerinnen und Schüler einem Lehrerehepaar auf dem Dach des Solibaus. Heute wird der Polterabend aus praktischen Gründen oft vorverlegt und findet nicht am Vorabends der Hochzeit statt. Es gibt auch das andere Extrem, Hochzeit und Polterabend werden zusammen begangen nicht untypisch in der heutigen  schnelllebigen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Hochzeitszug''' – es ist noch keine 25 Jahre her, da wurde das Hochzeitspaar in die Kirche geleitet mit einem Gefolge der geladenen Gästen. Vorweg gingen kleine Mädchen mit einem Körbchen und streuten Blumen auf den Weg. Nach der Trauung ging dann der ganze Zug zur Feierlokalität. Oft wurde der Zug aufgehalten von „Wegelagern“ mit einem Seil quer über den Weg, sie forderten Tribut vom Bräutigam und dieser konnte sich nur freikaufen, indem er kleine Münzen unter das Volk warf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der standesamtliche oder kirchlichen Trauung fährt die Hochzeitsgesellschaft mit blumengeschmückte Autos und Bändern an den Autoantennen, laut hupend zum Feiern in eine Lokalität. Dort warten oft weitere Überraschungen. Ein sehr beliebte Aufgabe für das junge Paar ist das Sägen eines Holzstammes mit einer Schrotsägen. Hier kommt es auf einander abgestimmte Bewegungen an. Abwechselndes Ziehen und Nachgeben stimmen ein auf eine harmonische Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Osterfeuer''' und '''Weihnachtsbaum verbrennen''': Letzteres wird in Groß Kreutz Anfang des neuen Jahres durch die Freiwillige Feuerwehr, bei einem fröhlichen Beisammensein, schon seit Jahren durchgeführt. Es ist Tradition geworden, auf dem Dorfplatz an der Bochower Straße neben dem Feuerwehrdepot am Ostersonnabend das Feuer zu entzünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pfingstbrauchtum''' - Ein alter bäuerlicher Brauch war es, zu Pfingsten die Hoftore mit frischem Grün von Birken zu schmücken. Dieser Brauch wird leider kaum noch ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volksbräuche sind im Ursprung von langen Traditionen in ihrer Landschaft geprägt. In unserer Zeit, die geprägt ist durch die Ländergrenzen und Kontinente überschreitende Kommunikation, ist der Einfluss anderer Kulturen unvermeidlich. Vor Allem, wenn kommerzielle Interessen die Ausbreitung fördern. Im Folgenden zwei Beispiele, die sich in den letzten Jahrzehnten hier durchgesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Valentinstag''': Wird am 14. Februar gefeiert. Das Brauchtum dieses Tages soll auf den Heiligen Valentinus zurückgehen. An diesem Tag wird der &amp;quot;Liebenden&amp;quot; gedacht. Wie so Vieles, ist dieser Brauch voll komerzialisiert worden. Für den Blumenhandel und die Süßwarenindustrie sind dies Höhepunkte im Geschäftsleben, denn wer will nicht seiner &amp;quot;Liebsten&amp;quot; zeigen, wie zugetan er ihr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Halloween''', ist ein Brauch der wohl ursprünglich aus dem Keltischen über Irland, die USA nach Europa zurückkehrte, und am Vorabend von &amp;quot;Allerheiligen&amp;quot; begangen wird. Der Brauch, ausgehöhlte Kürbisse mit gruseligen Fratzen zu versehen und von innen zu beleuchten, ist keine neue Tradition. Schon bevor der &amp;quot;Spuk&amp;quot; aus Amerika zu und herüberschwapte, wurden gerne Rüben oder Kürbisse hierfür verwendet. Erst seit der Jahrtausendwende finden immer mehr an dem Geschäft mit dem &amp;quot;Gruseln&amp;quot; ihren Gefallen. Verkleiden und von Tür zu Tür ziehen gefällt vor allem Kindern (oft von den Eltern animiert). Mit dem Spruch &amp;quot;Süßes oder Saures&amp;quot; fordern sie am liebsten Süßigkeiten. Um den Nachbarn zu zeigen, wie &amp;quot;schön man sich gruseln kann&amp;quot;, werden gerne Haus, Hof und Garten in Fantasiewelten mit sogenannten gruseligen Erscheinungen verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Halloween_P92A9704_bildgröße ändern.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Hallowen,Ausschnitt_P92A9705.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Zur Grusel-Mühle_P92A9707.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Halloween_P92A9706_bildgröße ändern.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Totenkultur===&lt;br /&gt;
[[Datei:Leichenwagen auf Lehniner.jpg|200pmx|thumb|right|Leichenwagen in der Lehniner neben der ehemaligen Post, Aufn. unbekannt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Bestattungs- und Erinnerungskultur veränderte sich im Laufe der Zeit. Wurde vor einigen Jahrzehten der Leichnahm im Hause des Verstorbenen noch aufgebahrt, so ist es heute verboten und gesetzlich geregelt, wie mit dem Leichnam zu verfahren ist. Noch im 19. Jahrhundert wurden besondere Erinnerungsdenkmäler für jung Verstorbene in der Kirche aufbewahrt. Dieser Brauch wurde jedoch von der Kirche später verboten. In Groß Kreutz ist in den Kirchenakten hierzu nichts zu finden. In unserem Nachbardorf Derwitz blieben einige dieser Zeitzeugnisse erhalten, restauriert und jetzt in der Derwitzer Kirche zu besichtigen.&lt;br /&gt;
Ebenso ist der Transport des Sarges mit einem Totenwagen schon lange nicht mehr üblich (s. Aufnahme). Untergestellt war er in einem separaten Gebäude neben dem Gelände von der Bahnhostraße 2.  Heute übernehmen Bestattungsinstitute den Transport und alle Formalitäten rund um das Begräbnis. Im Ort ist in der Potsdamer Straße 73 das Bestattungsunternehmen Dieckmann aus Brandenburg mit einer Niederlassung vertreten. Weitere Informationen findet man unter dem Punkt 5.3.4.1 Bebauung – Friedhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauernregeln===&lt;br /&gt;
'''Bauernregeln und andere Sprüche''' (aufgezeichnet von Bauer Stoof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Vor Johannis bitt’ um Regen, nachher kommt er ungelegen.''&amp;lt;ref&amp;gt;Johanni, Johannestag – der 24. Juni,  er steht im Zusammenhang mit der Sommersonnenwende (zwischen dem 20. 21. und 22. Juni), dem längsten Tag des Jahres. Von nun an werden die Tage wieder kürzer. Der Johanni-Tag gehört wie die Eisheiligen oder die Schafskälte zu den sogenannten &amp;quot;Los-Tagen&amp;quot; im Bauernkalender. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*  ''Hat die Gans zu Lichtmeß Wasser, hat das Schaf zu johanni’ Weide.''&amp;lt;ref&amp;gt;Lichtmess:  Der 2. Februar, ab dem 2. Februar hat man das Gefühl, dass es länger hell wird&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Ist es zu Jakobi hell und warm, dann mach’ zu Weihnachten den Ofen warm.''&amp;lt;ref&amp;gt;Jacobi - alte Bezeichnung für den Tag des Heiligen Jakob (Jakobus der Ältere) (25. Juli)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Bei einer Kindtaufe: Wer zuerst von den Paten im Haus ist, nach dem artet das Kind.''&lt;br /&gt;
* ''Der Tau ist dem August so not, wie jedermann sei täglich Brot.''&lt;br /&gt;
* ''Wenn ein Tier, Pferd, Rind oder Schwein zum Decken gebracht wird, soll man nicht die Hände in die Taschen stecken; sonst wird es nicht trächtig.''&lt;br /&gt;
* ''Regent’s am Michaelistag, so folgt ein milder Winter nach.''&amp;lt;ref&amp;gt;Michaelistag, so wird der 29. September sowohl von den Katholiken als auch von den Protestanten wegen der an diesem Tage in der Christenheit begangenen Gedächtnisfeier der Kirchenweihe des hl. Erzengels Michael genannt. Der Erzengel gilt als Heerführer der Engel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Oktoberschnee tut Pflanzen und Tiere weh.''&lt;br /&gt;
* ''Ernte Dank : Des deutschen Volkes.''&lt;br /&gt;
* ''November trocken und klar, bringt wenig Segen fürs nächste Jahr.''&lt;br /&gt;
* ''Ist’s um Weihnachten warm und naß, gibt es leere Speicher und Faß.''&lt;br /&gt;
* ''In der Woche von Weihnachten zum  Neujahr darf kein Dung gefahren werden, sonst fährt man das Glück vom Hof.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fußnoten und Weblinks===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Volkskunde&amp;diff=4449</id>
		<title>Volkskunde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Volkskunde&amp;diff=4449"/>
		<updated>2026-09-19T18:04:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: /* Totenkultur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Alltagskultur===&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Alltag&amp;quot; - ist es wirklich so wie alle Tage, sind sie wirklich alle gleich? Wenn man die Spanne eines Lebens zurück denkt, also 70, 80 oder vielleicht sogar 100 Jahre, was hat sich nicht alles gravierend in unserem täglichen Dasein geändert. Das zwanzigste Jahrhundert hat so viele Veränderungen mit sich gebracht, dass hier nicht Raum und Zeit ist, alle aufzuzählen. Doch einige Wenige, die so selbstverständlich zum Leben gehören, und sich doch stark verändert haben, sollen hier kurz angerissen werden. Es ist nur eine kleine Auswahl, drum sind alle eingeladen, aus eigenem Erleben zu ergänzen!&lt;br /&gt;
[[Datei: |200px|thumb|right|Die am verbreiteste Waschmaschine in der DDR; Aufn. W.H.j., 4/2021]]&lt;br /&gt;
  Die '''Begrüßung''', ein wirklich alltäglicher Vorgang. Ein uraltes Ritual und höchst unterschiedlich bei den einzelnen Völkern. Auch hier auf dem Dorfe hat sich im Laufe der Zeit einiges geändert. Wenn man an die Mitte des vorigen Jahrhunderts zurück denkt, so wurde man von den Eltern so erzogen, dass zumindest die Leute, die man kennt, mit einem höflichen &amp;quot;Guten Tag&amp;quot; und mit Kopfnicken zu grüßen waren. Nun das Kopfnicken usw. verlohr sich beim Erwachsen werden recht bald. Und aus dem &amp;quot;Guten Tag&amp;quot; wurde recht bald ein kurzes &amp;quot;Tach&amp;quot;. Natürlich ist die alte Höflichkeitsform nicht verschwunden, aber heute im 21. Jahrhundert ist ein freundliches &amp;quot;Hallo&amp;quot; üblich geworden. Und eines ist hinzu gekommen. Es wird von Vielen umarmt und sogar geküsst , obwohl man sich oft nur flüchtig kennt. Der &amp;quot;Bruderkuss&amp;quot; war sonst eigentlich nur bei den großen Genossen üblich, oder? Die Pandemie der COVID19-Krankheit hat diesem Gebahren vorerst einen Riegel vorgeschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Essen''' und die Esskultur gehört einfach zu den Lebens notwendigen Dingen. So einfach und doch manchmal so schwierig. Die wenigsten können sich heute noch daran erinnern, wie nach dem Kriege der Magen knurrte und trotzdem die Eltern, meistens die Mütter, dafür sorgten, dass wir am Leben blieben. Eisschrank oder Kühlschrank war eine tolle Errungenschaft, die erst später nach und nach erlaubten, frische Lebensmittel aufzubewahren. Wir Dorfbewohner hatten ja einen großen Vorteil den Städtern gegenüber. Wer ein Gärtchen besaß, konnte sich mit Gemüse selbst versorgen, und wenn man diese Möglichkeit nicht hatte, so war es doch etwas leichter an Lebensmittel heran zu kommen. Die Milch wurde beim Kaufmann in der Kanne geholt, und wehe, man kam ins Stolpern. Das vergangene Jahrhundert hat mit seinen unseligen Kriegen viele Engpässe verursacht, so dass alles Mögliche rationiert werden musste (Lebensmittelkarten s. Versorgung und Nothilfe). Fleisch war ein Seltenheit. Und heute..., gehen wir in den Supermarkt und kaufen für 3 Euro ein Kilogram xxxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Waschen''', eine alltägliche Übung, sollte man jedenfalls meinen. Ich will hier nicht auf die Körperpflege eingehen, aber wie war das noch mit den kleinen Schietern, als sie auf die Welt kamen? Jeder brauchbare Stofffetzen wurde zur Windel gemacht und wenn sie gewechselt werden mussten, wurden sie ausgekocht und von Hand ausgewrungen. Keine Waschmaschine half. Im großen Kochtopf auf dem Herd in der Küche oder, wenn möglich, im kupfernen Kessel in der Waschküche, soweit vorhanden, wurden sie ausgekocht. Keine Wegwerf-Windeln. Der Waschzuber und das Waschbrett waren das Handwerkzeug für die Meisten bis weit in die Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts hinein. Als die kleinen Waschmaschinen, eine weit verbreiteter Typ in der DDR war die &amp;quot;WM 66&amp;quot;, war das eine Riesenhilfe. Und wenn dann noch eine separate Wäscheschleuder dazu kam, hatten junge Familien viel Zeit gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Heizen'''. Wann und wo die erste Zentralheizungen im Dorf eingebaut wurde ist nicht bekannt. In die Villa von Prof. Schneider wurde 1914 eine Zentralheizung von der Brandenburger Firma Sonntag eingebaut. Die Häuser der Marwitz-Siedlung wurden 1938 mit Zentralheizungen ausgestattet. Dies war für damalige Zeit ein ungeheurer Luxus für Landarbeiterfamilien und nicht selbstverständlich. Die schlechten Zeiten nach dem Kriege erforderten viel Improvisationstalent. Der Sägespäneofen, ein in Tischlerwerkstätten übliche Art des Heizens, fand in Wohnzimmer seinen Weg. Sie gab es nicht so einfach zu kaufen in dieser Notzeit. Geschickte Schlosser bauten aus allem Möglichen kleine Öfen. Durch den Flüchtlingszustrom hauste in fast jedem Zimmer eine Familie – auch in Zimmern, für die kein Ofen vorgesehen war, musste ein Wärmequelle geschaffen werden. Da aber oft nur ein Schornstein für das Haus vorgesehen war, mussten Abzugsrohre quer durch die Räume zum nächsten Schornstein verlegt werden. Eigentlich waren seit dem  19. Jahrhundert Kachelöfen bewährt und beliebt, doch die gab es nicht in jedem Raum. Weitere Heizquellen waren Gusseiserne Öfen, die Kochstelle in der Küche , eventuell auch die Feuerstelle in den teilweise vorhandenen Waschküchen. Heizmaterial war vor dem Krieg für Zentralheizungen die Steinkohle bzw. Koks, aus dem Rheinland. Nach dem Krieg fiel dies alles weg und alles was brennbar war, diente für eine warme Stube. Holz, soweit erreichbar, wurde im Wald gesammelt; Stubben wurden mühselig gerodet,  zum Anzünden wurde Holz klein gespalten, sehr begehrt war Kien, das harzhaltige Holz der Kiefern. Als es in den Sechzigern und vor allem in den Siebzigern materiell besser ging, kamen sogenannte Etagenheizungen in Mode. Diese kleinen Öfen wurden mit Umwälzpumpen betrieben, oder funktionierten nach dem Schwerkraftprinzip. Einen „Quantensprung“ erlebte die Heiztechnik nach der „Wende“. Moderne Öfen auf Heizöl- oder Gasbasis wurden das Non plus Ultra. Getrieben von Energiepreisen und der Einsicht, dem immer mehr in das Bewusstsein der Menschen rückenden Klimawandel etwas entgegen zu setzen, rücken immer neuere, effizientere Wärmegewinnungsmethoden in den Vordergrund. Optimale Wärmedämmung beim Hausbau erlauben das Heizen mit Wärmepumpen. Sonnenkollektoren auf dem Dach fangen Sonnenenergie ein und Biogasanlagen sorgen für warmes Wasser und Räume. Wann werden alle geeigneten Dächer mit Photovoltaikanlagen versehen sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;technische Revolution&amp;quot; der letzten Jahrzehnte kann und soll hier nicht betrachtet werden. Es ist einfach zu vielfältig und es gibt dazu unendlich viel Literatur. Aber wer sehen will, wie unsere Altforderen gelebt und gearbeitet haben, dem sei ein Besuch im Heimatmuseum empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Mode===&lt;br /&gt;
Wie kaum ein anderer Bereich ist so schnelllebig, wie die Mode. Hier als Oberbegriff für das äußerliche und persönlichen Erscheinungsbild. Dieses Kapitel ist so vielfältig, so dass nur einige wenige Facetten betrachtet werden. Hinzu kommt noch der Umstand, dass aufgrund von Persönlichkeits- und Urheberrechten, eine bildliche Darstellung im Internet mit hohen Hürden verbunden sind. Einige Bilder zeigen die Moden vergangener Jahrzehnte. Nicht selten war die Bekleidungskultur durch den Zeitgeist bestimmt. Beispiele hierfür sind die Marinemode schon für Kinder in der Kaiserzeit.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kinder auf Parkbrücke.jpeg|Kinder im Matrosen-Look auf der Brücke im Gutspark um 1900&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bräuche und Überliefertes===&lt;br /&gt;
''SITTEN UND BRÄUCHE''&lt;br /&gt;
(Erinnerungen zusammengetragen von Kantor Friedrich Hilgendorf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Bewohner waren durchweg Ackerbauern, die ihren Dienst auf dem Gute zu verrichten hatten und denen bis zur Ablösung der Dienste wenig Zeit für die eigene Wirtschaft blieb. Sie gingen damals anders gekleidet. Die Männer trugen lederne, dunkle Kniehosen, weiße Strümpfe, schwarze Halbschuhe, eine blaue Tuchjacke und eine schwarze hutartige Mütze. Frauen und Mädchen waren mit halblangen grünen Tuchröcken bekleidet, trugen grüne lose Jacken mit langen Ärmeln und kleinem Schoß. Am Halse waren die Jacken ausgeschnitten. Den Kopf bedeckte eine schwarze oder bunte Kappe mit langen Nackenbändern. Zu Festen und zum Abendmahl wurde auf die Kappe eine weiße, storchenschnabelartige Haube gesetzt, um die Schultern ein weißes, dreieckiges Tuch mit Spitzen gelegt. Dazu wurde eine weiße Schürze umgebunden. Frauen und Mädchen trugen blaue Strümpfe und auch Halbschuhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte der Fastelabend&amp;lt;ref&amp;gt;Fastelabend - Fastnacht, Karneval&amp;lt;/ref&amp;gt; gefeiert werden oder einmal Tanz sein, dann gab der Bauer, der im Dorfe die größte Stube hatte, diese dazu her. Die von der Herrschaft und den Bauern geschenkten Brote, Eier, Würste und Schinken wurden dann dort gemeinsam verzehrt, dazu dünnes Braunbier getrunken. Nach dem Tanz gab es Kaffee und Kuchen. Um 10.00 Uhr ging alles zu Bett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Im Winter wurden die Spinnabende abgehalten. Sechs bis acht Frauen oder Mädchen bildeten einen Spinnkranz. Die Mädchen mußten erst ihr Pflichtstück für die Herrschaft spinnen. Schafften sie es nicht, mußten sie es sich spinnen lassen. Gesang, Geschichten erzählen, Wockenbrennen und allerlei Neckereien mit den jungen Burschen verkürzten dabei die Zeit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Bräuche rund um die Hochzeit'''&lt;br /&gt;
''Anders war es bei Hochzeiten&amp;lt;ref&amp;gt;nach Hilgendorf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu lud der Hochzeitsbitter, an der Brust mit bunten Bändern geschmückt, die Herrschaft und das ganze Dorf ein. Jeder lieferte dazu Fleisch, Brot, Kuchen und sandte auch Geschenke. Die Herrschaft spendete den Wein. Die Braut ging mit schwarzem Kleid, weißem Brusttuch und weißer Schürze, auf dem Haupt den Myrtenkranz ohne Schleier zur Kirche. Das ganze Dorf zog mit. Voran die Musik. Pfarrer und Lehrer erhielten in der Kirche ein seidenes Halstuch auf den Altar gelegt; auch dem Bräutigam steckte die Braut solch ein weißes Tuch an die Jacke. Bauernhochzeiten dauerten drei Tage. Wer morgens zum Frühstück nicht wieder da war, wurde durch die jungen Männer mit einem Vorderwagen, auf dem ein Trompeter saß, ins Hochzeitshaus geholt. Die Hochzeit der Gutsdienstleute wurde bei gutem Wetter im Schloßpark gefeiert und die Hochzeit wurde von der Herrschaft ausgerichtet.''''''[[Datei:Hochzeit Els 1.jpg|200px|thumb|right|Hochzeitsgruß vom Dach des Solibaus; Foto:1956, Els]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Brautkleid''' durchlebte wie alle Bekleidung den modischen Wandel seiner Zeit. Noch bis zum Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war auf dem Dorfe ein schwarzes Brautkleid üblich. Das „feine Kleid“  wurde nur zu ganz besonderen Anlässen getragen. Zur Hochzeit trug die Braut ein weißes Brusttuch und weiße Schürze dazu. Ein Kranz krönte den Kopf der Braut. Ein weißes Brautkleid, wie beim Adel und begütertem Personenkreis, wurde in den zwanziger/ dreißiger Jahren modern. Heute sind der Kreativität alle Türen offen. Der perönliche Geschmack oder bestimmte Erinnerungen und Traditionen lassen den Bräuten einen weiten Spielraum. Das Erscheinungsbild des Bräutigams war schon immer und ist auch heute noch, bedeutend unauffälliger. Bestenfalls trug er am Revers oder Brusttasche ein Sträußchen oder Tuch. Eine Ausnahme bildete die Zeit, in der das Militärische eine große Rolle spielte. Dann wurde die Ausgehuniform angelegt. Dies war zu Kaiserszeiten, im Dritten Reich und der NVA nicht nur üblich, sondern wurde erwartet bzw. gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Polterabend''' – ist der Abend vor der eigentlichen Hochzeit. Zum Polterabend wird nicht eingeladen, aber rechtzeitig  der Hochzeitstermin bekannt gemacht, so dass alle Freunde, Bekannten und Nachbarn, die sich dem jungen Paar verbunden fühlen, gemeinsam den Junggesellenabschied feiern können. Diese Feiern finden zumeist beim Anwesen der Braut bzw. ihren Eltern statt. Seinen Namen verdankt er dem Brauch, dass dort vor der Türe Porzellan und Keramik mit möglichst viel Getöse zertöppert wird. „Scherben bringen Glück“. Geächtet dagegen ist das Zerschlagen von Glas oder gar von Spiegeln. Zerbrochenes Glas bringt nach altem Aberglauben Unglück und zerbrochen Spiegel sogar sieben Jahre Pech. Die Scherben müssen von den Brautleuten gemeinsam weggeräumt werden, doch meistens hilft ein Elternteil. Zum Polterabend gehört neben ordentlichem Zechen und Schmausen, auch einige Scherze. Ganz besonders beliebt war es in Groß Kreutz, wenn man wusste, dass die Braut schon Nachwuchs im Bauch hatte, wurde ein Kinderwagen möglichst hoch, schwer erreichbar und weithin sichtbar aufgehängt. Einen ganz besonderen Glückwunsch bereiteten Groß Kreutzer Schülerinnen und Schüler einem Lehrerehepaar auf dem Dach des Solibaus. Heute wird der Polterabend aus praktischen Gründen oft vorverlegt und findet nicht am Vorabends der Hochzeit statt. Es gibt auch das andere Extrem, Hochzeit und Polterabend werden zusammen begangen nicht untypisch in der heutigen  schnelllebigen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Hochzeitszug''' – es ist noch keine 25 Jahre her, da wurde das Hochzeitspaar in die Kirche geleitet mit einem Gefolge der geladenen Gästen. Vorweg gingen kleine Mädchen mit einem Körbchen und streuten Blumen auf den Weg. Nach der Trauung ging dann der ganze Zug zur Feierlokalität. Oft wurde der Zug aufgehalten von „Wegelagern“ mit einem Seil quer über den Weg, sie forderten Tribut vom Bräutigam und dieser konnte sich nur freikaufen, indem er kleine Münzen unter das Volk warf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der standesamtliche oder kirchlichen Trauung fährt die Hochzeitsgesellschaft mit blumengeschmückte Autos und Bändern an den Autoantennen, laut hupend zum Feiern in eine Lokalität. Dort warten oft weitere Überraschungen. Ein sehr beliebte Aufgabe für das junge Paar ist das Sägen eines Holzstammes mit einer Schrotsägen. Hier kommt es auf einander abgestimmte Bewegungen an. Abwechselndes Ziehen und Nachgeben stimmen ein auf eine harmonische Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Osterfeuer''' und '''Weihnachtsbaum verbrennen''': Letzteres wird in Groß Kreutz Anfang des neuen Jahres durch die Freiwillige Feuerwehr, bei einem fröhlichen Beisammensein, schon seit Jahren durchgeführt. Es ist Tradition geworden, auf dem Dorfplatz an der Bochower Straße neben dem Feuerwehrdepot am Ostersonnabend das Feuer zu entzünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pfingstbrauchtum''' - Ein alter bäuerlicher Brauch war es, zu Pfingsten die Hoftore mit frischem Grün von Birken zu schmücken. Dieser Brauch wird leider kaum noch ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volksbräuche sind im Ursprung von langen Traditionen in ihrer Landschaft geprägt. In unserer Zeit, die geprägt ist durch die Ländergrenzen und Kontinente überschreitende Kommunikation, ist der Einfluss anderer Kulturen unvermeidlich. Vor Allem, wenn kommerzielle Interessen die Ausbreitung fördern. Im Folgenden zwei Beispiele, die sich in den letzten Jahrzehnten hier durchgesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Valentinstag''': Wird am 14. Februar gefeiert. Das Brauchtum dieses Tages soll auf den Heiligen Valentinus zurückgehen. An diesem Tag wird der &amp;quot;Liebenden&amp;quot; gedacht. Wie so Vieles, ist dieser Brauch voll komerzialisiert worden. Für den Blumenhandel und die Süßwarenindustrie sind dies Höhepunkte im Geschäftsleben, denn wer will nicht seiner &amp;quot;Liebsten&amp;quot; zeigen, wie zugetan er ihr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Halloween''', ist ein Brauch der wohl ursprünglich aus dem Keltischen über Irland, die USA nach Europa zurückkehrte, und am Vorabend von &amp;quot;Allerheiligen&amp;quot; begangen wird. Der Brauch, ausgehöhlte Kürbisse mit gruseligen Fratzen zu versehen und von innen zu beleuchten, ist keine neue Tradition. Schon bevor der &amp;quot;Spuk&amp;quot; aus Amerika zu und herüberschwapte, wurden gerne Rüben oder Kürbisse hierfür verwendet. Erst seit der Jahrtausendwende finden immer mehr an dem Geschäft mit dem &amp;quot;Gruseln&amp;quot; ihren Gefallen. Verkleiden und von Tür zu Tür ziehen gefällt vor allem Kindern (oft von den Eltern animiert). Mit dem Spruch &amp;quot;Süßes oder Saures&amp;quot; fordern sie am liebsten Süßigkeiten. Um den Nachbarn zu zeigen, wie &amp;quot;schön man sich gruseln kann&amp;quot;, werden gerne Haus, Hof und Garten in Fantasiewelten mit sogenannten gruseligen Erscheinungen verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Halloween_P92A9704_bildgröße ändern.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Hallowen,Ausschnitt_P92A9705.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Zur Grusel-Mühle_P92A9707.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Halloween_P92A9706_bildgröße ändern.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Totenkultur===&lt;br /&gt;
[[Datei:Leichenwagen auf Lehniner.jpg|200pmx|thumb|right|Leichenwagen in der Lehniner neben der ehemaligen Post, Aufn. unbekannt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Bestattungs- und Erinnerungskultur veränderte sich im Laufe der Zeit. Wurde vor einigen Jahrzehten der Leichnahm im Hause des Verstorbenen noch aufgebahrt, so ist es heute verboten und gesetzlich geregelt, wie mit dem Leichnam zu verfahren ist. Noch im 19. Jahrhundert wurden besondere Erinnerungsdenkmäler für jung Verstorbene in der Kirche aufbewahrt. Dieser Brauch wurde jedoch von der Kirche später verboten. In Groß Kreutz ist in den Kirchenakten hierzu nichts zu finden. In unserem Nachbardorf Derwitz blieben einige dieser Zeitzeugnisse erhalten, restauriert und jetzt in der Derwitzer Kirche zu besichtigen.&lt;br /&gt;
Ebenso ist der Transport des Sarges mit einem Totenwagen schon lange nicht mehr üblich (s. Aufnahme). Untergestellt war er in einem separaten Gebäude neben dem Gelände von der Bahnhostraße 2.  Heute übernehmen Bestattungsinstitute den Transport und alle Formalitäten rund um das Begräbnis. Im Ort ist in der Potsdamer Straße 73 das Bestattungsunternehmen Dieckmann aus Brandenburg mit einer Niederlassung vertreten. Weitere Informationen findet man unter dem Punkt 5.3.4.1 Bebauung – Friedhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauernregeln===&lt;br /&gt;
'''Bauernregeln und andere Sprüche''' (aufgezeichnet von Bauer Stoof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Vor Johannis bitt’ um Regen, nachher kommt er ungelegen.''&amp;lt;ref&amp;gt;Johanni, Johannestag – der 24. Juni,  er steht im Zusammenhang mit der Sommersonnenwende (zwischen dem 20. 21. und 22. Juni), dem längsten Tag des Jahres. Von nun an werden die Tage wieder kürzer. Der Johanni-Tag gehört wie die Eisheiligen oder die Schafskälte zu den sogenannten &amp;quot;Los-Tagen&amp;quot; im Bauernkalender. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*  ''Hat die Gans zu Lichtmeß Wasser, hat das Schaf zu johanni’ Weide.''&amp;lt;ref&amp;gt;Lichtmess:  Der 2. Februar, ab dem 2. Februar hat man das Gefühl, dass es länger hell wird&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Ist es zu Jakobi hell und warm, dann mach’ zu Weihnachten den Ofen warm.''&amp;lt;ref&amp;gt;Jacobi - alte Bezeichnung für den Tag des Heiligen Jakob (Jakobus der Ältere) (25. Juli)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Bei einer Kindtaufe: Wer zuerst von den Paten im Haus ist, nach dem artet das Kind.''&lt;br /&gt;
* ''Der Tau ist dem August so not, wie jedermann sei täglich Brot.''&lt;br /&gt;
* ''Wenn ein Tier, Pferd, Rind oder Schwein zum Decken gebracht wird, soll man nicht die Hände in die Taschen stecken; sonst wird es nicht trächtig.''&lt;br /&gt;
* ''Regent’s am Michaelistag, so folgt ein milder Winter nach.''&amp;lt;ref&amp;gt;Michaelistag, so wird der 29. September sowohl von den Katholiken als auch von den Protestanten wegen der an diesem Tage in der Christenheit begangenen Gedächtnisfeier der Kirchenweihe des hl. Erzengels Michael genannt. Der Erzengel gilt als Heerführer der Engel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Oktoberschnee tut Pflanzen und Tiere weh.''&lt;br /&gt;
* ''Ernte Dank : Des deutschen Volkes.''&lt;br /&gt;
* ''November trocken und klar, bringt wenig Segen fürs nächste Jahr.''&lt;br /&gt;
* ''Ist’s um Weihnachten warm und naß, gibt es leere Speicher und Faß.''&lt;br /&gt;
* ''In der Woche von Weihnachten zum  Neujahr darf kein Dung gefahren werden, sonst fährt man das Glück vom Hof.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fußnoten und Weblinks===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Datei:Leichenwagen_auf_Lehniner.jpg&amp;diff=4448</id>
		<title>Datei:Leichenwagen auf Lehniner.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Volkskunde&amp;diff=4447</id>
		<title>Volkskunde</title>
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		<updated>2026-09-19T18:01:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: /* Totenkultur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Alltagskultur===&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Alltag&amp;quot; - ist es wirklich so wie alle Tage, sind sie wirklich alle gleich? Wenn man die Spanne eines Lebens zurück denkt, also 70, 80 oder vielleicht sogar 100 Jahre, was hat sich nicht alles gravierend in unserem täglichen Dasein geändert. Das zwanzigste Jahrhundert hat so viele Veränderungen mit sich gebracht, dass hier nicht Raum und Zeit ist, alle aufzuzählen. Doch einige Wenige, die so selbstverständlich zum Leben gehören, und sich doch stark verändert haben, sollen hier kurz angerissen werden. Es ist nur eine kleine Auswahl, drum sind alle eingeladen, aus eigenem Erleben zu ergänzen!&lt;br /&gt;
[[Datei: |200px|thumb|right|Die am verbreiteste Waschmaschine in der DDR; Aufn. W.H.j., 4/2021]]&lt;br /&gt;
  Die '''Begrüßung''', ein wirklich alltäglicher Vorgang. Ein uraltes Ritual und höchst unterschiedlich bei den einzelnen Völkern. Auch hier auf dem Dorfe hat sich im Laufe der Zeit einiges geändert. Wenn man an die Mitte des vorigen Jahrhunderts zurück denkt, so wurde man von den Eltern so erzogen, dass zumindest die Leute, die man kennt, mit einem höflichen &amp;quot;Guten Tag&amp;quot; und mit Kopfnicken zu grüßen waren. Nun das Kopfnicken usw. verlohr sich beim Erwachsen werden recht bald. Und aus dem &amp;quot;Guten Tag&amp;quot; wurde recht bald ein kurzes &amp;quot;Tach&amp;quot;. Natürlich ist die alte Höflichkeitsform nicht verschwunden, aber heute im 21. Jahrhundert ist ein freundliches &amp;quot;Hallo&amp;quot; üblich geworden. Und eines ist hinzu gekommen. Es wird von Vielen umarmt und sogar geküsst , obwohl man sich oft nur flüchtig kennt. Der &amp;quot;Bruderkuss&amp;quot; war sonst eigentlich nur bei den großen Genossen üblich, oder? Die Pandemie der COVID19-Krankheit hat diesem Gebahren vorerst einen Riegel vorgeschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Essen''' und die Esskultur gehört einfach zu den Lebens notwendigen Dingen. So einfach und doch manchmal so schwierig. Die wenigsten können sich heute noch daran erinnern, wie nach dem Kriege der Magen knurrte und trotzdem die Eltern, meistens die Mütter, dafür sorgten, dass wir am Leben blieben. Eisschrank oder Kühlschrank war eine tolle Errungenschaft, die erst später nach und nach erlaubten, frische Lebensmittel aufzubewahren. Wir Dorfbewohner hatten ja einen großen Vorteil den Städtern gegenüber. Wer ein Gärtchen besaß, konnte sich mit Gemüse selbst versorgen, und wenn man diese Möglichkeit nicht hatte, so war es doch etwas leichter an Lebensmittel heran zu kommen. Die Milch wurde beim Kaufmann in der Kanne geholt, und wehe, man kam ins Stolpern. Das vergangene Jahrhundert hat mit seinen unseligen Kriegen viele Engpässe verursacht, so dass alles Mögliche rationiert werden musste (Lebensmittelkarten s. Versorgung und Nothilfe). Fleisch war ein Seltenheit. Und heute..., gehen wir in den Supermarkt und kaufen für 3 Euro ein Kilogram xxxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Waschen''', eine alltägliche Übung, sollte man jedenfalls meinen. Ich will hier nicht auf die Körperpflege eingehen, aber wie war das noch mit den kleinen Schietern, als sie auf die Welt kamen? Jeder brauchbare Stofffetzen wurde zur Windel gemacht und wenn sie gewechselt werden mussten, wurden sie ausgekocht und von Hand ausgewrungen. Keine Waschmaschine half. Im großen Kochtopf auf dem Herd in der Küche oder, wenn möglich, im kupfernen Kessel in der Waschküche, soweit vorhanden, wurden sie ausgekocht. Keine Wegwerf-Windeln. Der Waschzuber und das Waschbrett waren das Handwerkzeug für die Meisten bis weit in die Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts hinein. Als die kleinen Waschmaschinen, eine weit verbreiteter Typ in der DDR war die &amp;quot;WM 66&amp;quot;, war das eine Riesenhilfe. Und wenn dann noch eine separate Wäscheschleuder dazu kam, hatten junge Familien viel Zeit gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Heizen'''. Wann und wo die erste Zentralheizungen im Dorf eingebaut wurde ist nicht bekannt. In die Villa von Prof. Schneider wurde 1914 eine Zentralheizung von der Brandenburger Firma Sonntag eingebaut. Die Häuser der Marwitz-Siedlung wurden 1938 mit Zentralheizungen ausgestattet. Dies war für damalige Zeit ein ungeheurer Luxus für Landarbeiterfamilien und nicht selbstverständlich. Die schlechten Zeiten nach dem Kriege erforderten viel Improvisationstalent. Der Sägespäneofen, ein in Tischlerwerkstätten übliche Art des Heizens, fand in Wohnzimmer seinen Weg. Sie gab es nicht so einfach zu kaufen in dieser Notzeit. Geschickte Schlosser bauten aus allem Möglichen kleine Öfen. Durch den Flüchtlingszustrom hauste in fast jedem Zimmer eine Familie – auch in Zimmern, für die kein Ofen vorgesehen war, musste ein Wärmequelle geschaffen werden. Da aber oft nur ein Schornstein für das Haus vorgesehen war, mussten Abzugsrohre quer durch die Räume zum nächsten Schornstein verlegt werden. Eigentlich waren seit dem  19. Jahrhundert Kachelöfen bewährt und beliebt, doch die gab es nicht in jedem Raum. Weitere Heizquellen waren Gusseiserne Öfen, die Kochstelle in der Küche , eventuell auch die Feuerstelle in den teilweise vorhandenen Waschküchen. Heizmaterial war vor dem Krieg für Zentralheizungen die Steinkohle bzw. Koks, aus dem Rheinland. Nach dem Krieg fiel dies alles weg und alles was brennbar war, diente für eine warme Stube. Holz, soweit erreichbar, wurde im Wald gesammelt; Stubben wurden mühselig gerodet,  zum Anzünden wurde Holz klein gespalten, sehr begehrt war Kien, das harzhaltige Holz der Kiefern. Als es in den Sechzigern und vor allem in den Siebzigern materiell besser ging, kamen sogenannte Etagenheizungen in Mode. Diese kleinen Öfen wurden mit Umwälzpumpen betrieben, oder funktionierten nach dem Schwerkraftprinzip. Einen „Quantensprung“ erlebte die Heiztechnik nach der „Wende“. Moderne Öfen auf Heizöl- oder Gasbasis wurden das Non plus Ultra. Getrieben von Energiepreisen und der Einsicht, dem immer mehr in das Bewusstsein der Menschen rückenden Klimawandel etwas entgegen zu setzen, rücken immer neuere, effizientere Wärmegewinnungsmethoden in den Vordergrund. Optimale Wärmedämmung beim Hausbau erlauben das Heizen mit Wärmepumpen. Sonnenkollektoren auf dem Dach fangen Sonnenenergie ein und Biogasanlagen sorgen für warmes Wasser und Räume. Wann werden alle geeigneten Dächer mit Photovoltaikanlagen versehen sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;technische Revolution&amp;quot; der letzten Jahrzehnte kann und soll hier nicht betrachtet werden. Es ist einfach zu vielfältig und es gibt dazu unendlich viel Literatur. Aber wer sehen will, wie unsere Altforderen gelebt und gearbeitet haben, dem sei ein Besuch im Heimatmuseum empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Mode===&lt;br /&gt;
Wie kaum ein anderer Bereich ist so schnelllebig, wie die Mode. Hier als Oberbegriff für das äußerliche und persönlichen Erscheinungsbild. Dieses Kapitel ist so vielfältig, so dass nur einige wenige Facetten betrachtet werden. Hinzu kommt noch der Umstand, dass aufgrund von Persönlichkeits- und Urheberrechten, eine bildliche Darstellung im Internet mit hohen Hürden verbunden sind. Einige Bilder zeigen die Moden vergangener Jahrzehnte. Nicht selten war die Bekleidungskultur durch den Zeitgeist bestimmt. Beispiele hierfür sind die Marinemode schon für Kinder in der Kaiserzeit.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kinder auf Parkbrücke.jpeg|Kinder im Matrosen-Look auf der Brücke im Gutspark um 1900&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bräuche und Überliefertes===&lt;br /&gt;
''SITTEN UND BRÄUCHE''&lt;br /&gt;
(Erinnerungen zusammengetragen von Kantor Friedrich Hilgendorf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Bewohner waren durchweg Ackerbauern, die ihren Dienst auf dem Gute zu verrichten hatten und denen bis zur Ablösung der Dienste wenig Zeit für die eigene Wirtschaft blieb. Sie gingen damals anders gekleidet. Die Männer trugen lederne, dunkle Kniehosen, weiße Strümpfe, schwarze Halbschuhe, eine blaue Tuchjacke und eine schwarze hutartige Mütze. Frauen und Mädchen waren mit halblangen grünen Tuchröcken bekleidet, trugen grüne lose Jacken mit langen Ärmeln und kleinem Schoß. Am Halse waren die Jacken ausgeschnitten. Den Kopf bedeckte eine schwarze oder bunte Kappe mit langen Nackenbändern. Zu Festen und zum Abendmahl wurde auf die Kappe eine weiße, storchenschnabelartige Haube gesetzt, um die Schultern ein weißes, dreieckiges Tuch mit Spitzen gelegt. Dazu wurde eine weiße Schürze umgebunden. Frauen und Mädchen trugen blaue Strümpfe und auch Halbschuhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte der Fastelabend&amp;lt;ref&amp;gt;Fastelabend - Fastnacht, Karneval&amp;lt;/ref&amp;gt; gefeiert werden oder einmal Tanz sein, dann gab der Bauer, der im Dorfe die größte Stube hatte, diese dazu her. Die von der Herrschaft und den Bauern geschenkten Brote, Eier, Würste und Schinken wurden dann dort gemeinsam verzehrt, dazu dünnes Braunbier getrunken. Nach dem Tanz gab es Kaffee und Kuchen. Um 10.00 Uhr ging alles zu Bett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Im Winter wurden die Spinnabende abgehalten. Sechs bis acht Frauen oder Mädchen bildeten einen Spinnkranz. Die Mädchen mußten erst ihr Pflichtstück für die Herrschaft spinnen. Schafften sie es nicht, mußten sie es sich spinnen lassen. Gesang, Geschichten erzählen, Wockenbrennen und allerlei Neckereien mit den jungen Burschen verkürzten dabei die Zeit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Bräuche rund um die Hochzeit'''&lt;br /&gt;
''Anders war es bei Hochzeiten&amp;lt;ref&amp;gt;nach Hilgendorf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu lud der Hochzeitsbitter, an der Brust mit bunten Bändern geschmückt, die Herrschaft und das ganze Dorf ein. Jeder lieferte dazu Fleisch, Brot, Kuchen und sandte auch Geschenke. Die Herrschaft spendete den Wein. Die Braut ging mit schwarzem Kleid, weißem Brusttuch und weißer Schürze, auf dem Haupt den Myrtenkranz ohne Schleier zur Kirche. Das ganze Dorf zog mit. Voran die Musik. Pfarrer und Lehrer erhielten in der Kirche ein seidenes Halstuch auf den Altar gelegt; auch dem Bräutigam steckte die Braut solch ein weißes Tuch an die Jacke. Bauernhochzeiten dauerten drei Tage. Wer morgens zum Frühstück nicht wieder da war, wurde durch die jungen Männer mit einem Vorderwagen, auf dem ein Trompeter saß, ins Hochzeitshaus geholt. Die Hochzeit der Gutsdienstleute wurde bei gutem Wetter im Schloßpark gefeiert und die Hochzeit wurde von der Herrschaft ausgerichtet.''''''[[Datei:Hochzeit Els 1.jpg|200px|thumb|right|Hochzeitsgruß vom Dach des Solibaus; Foto:1956, Els]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Brautkleid''' durchlebte wie alle Bekleidung den modischen Wandel seiner Zeit. Noch bis zum Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war auf dem Dorfe ein schwarzes Brautkleid üblich. Das „feine Kleid“  wurde nur zu ganz besonderen Anlässen getragen. Zur Hochzeit trug die Braut ein weißes Brusttuch und weiße Schürze dazu. Ein Kranz krönte den Kopf der Braut. Ein weißes Brautkleid, wie beim Adel und begütertem Personenkreis, wurde in den zwanziger/ dreißiger Jahren modern. Heute sind der Kreativität alle Türen offen. Der perönliche Geschmack oder bestimmte Erinnerungen und Traditionen lassen den Bräuten einen weiten Spielraum. Das Erscheinungsbild des Bräutigams war schon immer und ist auch heute noch, bedeutend unauffälliger. Bestenfalls trug er am Revers oder Brusttasche ein Sträußchen oder Tuch. Eine Ausnahme bildete die Zeit, in der das Militärische eine große Rolle spielte. Dann wurde die Ausgehuniform angelegt. Dies war zu Kaiserszeiten, im Dritten Reich und der NVA nicht nur üblich, sondern wurde erwartet bzw. gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Polterabend''' – ist der Abend vor der eigentlichen Hochzeit. Zum Polterabend wird nicht eingeladen, aber rechtzeitig  der Hochzeitstermin bekannt gemacht, so dass alle Freunde, Bekannten und Nachbarn, die sich dem jungen Paar verbunden fühlen, gemeinsam den Junggesellenabschied feiern können. Diese Feiern finden zumeist beim Anwesen der Braut bzw. ihren Eltern statt. Seinen Namen verdankt er dem Brauch, dass dort vor der Türe Porzellan und Keramik mit möglichst viel Getöse zertöppert wird. „Scherben bringen Glück“. Geächtet dagegen ist das Zerschlagen von Glas oder gar von Spiegeln. Zerbrochenes Glas bringt nach altem Aberglauben Unglück und zerbrochen Spiegel sogar sieben Jahre Pech. Die Scherben müssen von den Brautleuten gemeinsam weggeräumt werden, doch meistens hilft ein Elternteil. Zum Polterabend gehört neben ordentlichem Zechen und Schmausen, auch einige Scherze. Ganz besonders beliebt war es in Groß Kreutz, wenn man wusste, dass die Braut schon Nachwuchs im Bauch hatte, wurde ein Kinderwagen möglichst hoch, schwer erreichbar und weithin sichtbar aufgehängt. Einen ganz besonderen Glückwunsch bereiteten Groß Kreutzer Schülerinnen und Schüler einem Lehrerehepaar auf dem Dach des Solibaus. Heute wird der Polterabend aus praktischen Gründen oft vorverlegt und findet nicht am Vorabends der Hochzeit statt. Es gibt auch das andere Extrem, Hochzeit und Polterabend werden zusammen begangen nicht untypisch in der heutigen  schnelllebigen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Hochzeitszug''' – es ist noch keine 25 Jahre her, da wurde das Hochzeitspaar in die Kirche geleitet mit einem Gefolge der geladenen Gästen. Vorweg gingen kleine Mädchen mit einem Körbchen und streuten Blumen auf den Weg. Nach der Trauung ging dann der ganze Zug zur Feierlokalität. Oft wurde der Zug aufgehalten von „Wegelagern“ mit einem Seil quer über den Weg, sie forderten Tribut vom Bräutigam und dieser konnte sich nur freikaufen, indem er kleine Münzen unter das Volk warf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der standesamtliche oder kirchlichen Trauung fährt die Hochzeitsgesellschaft mit blumengeschmückte Autos und Bändern an den Autoantennen, laut hupend zum Feiern in eine Lokalität. Dort warten oft weitere Überraschungen. Ein sehr beliebte Aufgabe für das junge Paar ist das Sägen eines Holzstammes mit einer Schrotsägen. Hier kommt es auf einander abgestimmte Bewegungen an. Abwechselndes Ziehen und Nachgeben stimmen ein auf eine harmonische Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Osterfeuer''' und '''Weihnachtsbaum verbrennen''': Letzteres wird in Groß Kreutz Anfang des neuen Jahres durch die Freiwillige Feuerwehr, bei einem fröhlichen Beisammensein, schon seit Jahren durchgeführt. Es ist Tradition geworden, auf dem Dorfplatz an der Bochower Straße neben dem Feuerwehrdepot am Ostersonnabend das Feuer zu entzünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pfingstbrauchtum''' - Ein alter bäuerlicher Brauch war es, zu Pfingsten die Hoftore mit frischem Grün von Birken zu schmücken. Dieser Brauch wird leider kaum noch ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volksbräuche sind im Ursprung von langen Traditionen in ihrer Landschaft geprägt. In unserer Zeit, die geprägt ist durch die Ländergrenzen und Kontinente überschreitende Kommunikation, ist der Einfluss anderer Kulturen unvermeidlich. Vor Allem, wenn kommerzielle Interessen die Ausbreitung fördern. Im Folgenden zwei Beispiele, die sich in den letzten Jahrzehnten hier durchgesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Valentinstag''': Wird am 14. Februar gefeiert. Das Brauchtum dieses Tages soll auf den Heiligen Valentinus zurückgehen. An diesem Tag wird der &amp;quot;Liebenden&amp;quot; gedacht. Wie so Vieles, ist dieser Brauch voll komerzialisiert worden. Für den Blumenhandel und die Süßwarenindustrie sind dies Höhepunkte im Geschäftsleben, denn wer will nicht seiner &amp;quot;Liebsten&amp;quot; zeigen, wie zugetan er ihr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Halloween''', ist ein Brauch der wohl ursprünglich aus dem Keltischen über Irland, die USA nach Europa zurückkehrte, und am Vorabend von &amp;quot;Allerheiligen&amp;quot; begangen wird. Der Brauch, ausgehöhlte Kürbisse mit gruseligen Fratzen zu versehen und von innen zu beleuchten, ist keine neue Tradition. Schon bevor der &amp;quot;Spuk&amp;quot; aus Amerika zu und herüberschwapte, wurden gerne Rüben oder Kürbisse hierfür verwendet. Erst seit der Jahrtausendwende finden immer mehr an dem Geschäft mit dem &amp;quot;Gruseln&amp;quot; ihren Gefallen. Verkleiden und von Tür zu Tür ziehen gefällt vor allem Kindern (oft von den Eltern animiert). Mit dem Spruch &amp;quot;Süßes oder Saures&amp;quot; fordern sie am liebsten Süßigkeiten. Um den Nachbarn zu zeigen, wie &amp;quot;schön man sich gruseln kann&amp;quot;, werden gerne Haus, Hof und Garten in Fantasiewelten mit sogenannten gruseligen Erscheinungen verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Halloween_P92A9704_bildgröße ändern.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Hallowen,Ausschnitt_P92A9705.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Zur Grusel-Mühle_P92A9707.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Halloween_P92A9706_bildgröße ändern.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Totenkultur===&lt;br /&gt;
Die  Bestattungs- und Erinnerungskultur veränderte sich im Laufe der Zeit. Wurde vor einigen Jahrzehten der Leichnahm im Hause des Verstorbenen noch aufgebahrt, so ist es heute verboten und gesetzlich geregelt, wie mit dem Leichnam zu verfahren ist. Noch im 19. Jahrhundert wurden besondere Erinnerungsdenkmäler für jung Verstorbene in der Kirche aufbewahrt. Dieser Brauch wurde jedoch von der Kirche später verboten. In Groß Kreutz ist in den Kirchenakten hierzu nichts zu finden. In unserem Nachbardorf Derwitz blieben einige dieser Zeitzeugnisse erhalten, restauriert und jetzt in der Derwitzer Kirche zu besichtigen.&lt;br /&gt;
Ebenso ist der Transport des Sarges mit einem Totenwagen schon lange nicht mehr üblich (s. Aufnahme). Untergestellt war er in einem separaten Gebäude neben dem Gelände von der Bahnhostraße 2.  Heute übernehmen Bestattungsinstitute den Transport und alle Formalitäten rund um das Begräbnis. Im Ort ist in der Potsdamer Straße 73 das Bestattungsunternehmen Dieckmann aus Brandenburg mit einer Niederlassung vertreten. Weitere Informationen findet man unter dem Punkt 5.3.4.1 Bebauung – Friedhöfe.&lt;br /&gt;
[[Datei:Leichenwagen auf Lehniner.jpg|200pmx|thumb|right|Leichenwagen in der Lehniner neben der ehemaligen Post, Aufn. unbekannt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauernregeln===&lt;br /&gt;
'''Bauernregeln und andere Sprüche''' (aufgezeichnet von Bauer Stoof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Vor Johannis bitt’ um Regen, nachher kommt er ungelegen.''&amp;lt;ref&amp;gt;Johanni, Johannestag – der 24. Juni,  er steht im Zusammenhang mit der Sommersonnenwende (zwischen dem 20. 21. und 22. Juni), dem längsten Tag des Jahres. Von nun an werden die Tage wieder kürzer. Der Johanni-Tag gehört wie die Eisheiligen oder die Schafskälte zu den sogenannten &amp;quot;Los-Tagen&amp;quot; im Bauernkalender. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*  ''Hat die Gans zu Lichtmeß Wasser, hat das Schaf zu johanni’ Weide.''&amp;lt;ref&amp;gt;Lichtmess:  Der 2. Februar, ab dem 2. Februar hat man das Gefühl, dass es länger hell wird&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Ist es zu Jakobi hell und warm, dann mach’ zu Weihnachten den Ofen warm.''&amp;lt;ref&amp;gt;Jacobi - alte Bezeichnung für den Tag des Heiligen Jakob (Jakobus der Ältere) (25. Juli)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Bei einer Kindtaufe: Wer zuerst von den Paten im Haus ist, nach dem artet das Kind.''&lt;br /&gt;
* ''Der Tau ist dem August so not, wie jedermann sei täglich Brot.''&lt;br /&gt;
* ''Wenn ein Tier, Pferd, Rind oder Schwein zum Decken gebracht wird, soll man nicht die Hände in die Taschen stecken; sonst wird es nicht trächtig.''&lt;br /&gt;
* ''Regent’s am Michaelistag, so folgt ein milder Winter nach.''&amp;lt;ref&amp;gt;Michaelistag, so wird der 29. September sowohl von den Katholiken als auch von den Protestanten wegen der an diesem Tage in der Christenheit begangenen Gedächtnisfeier der Kirchenweihe des hl. Erzengels Michael genannt. Der Erzengel gilt als Heerführer der Engel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Oktoberschnee tut Pflanzen und Tiere weh.''&lt;br /&gt;
* ''Ernte Dank : Des deutschen Volkes.''&lt;br /&gt;
* ''November trocken und klar, bringt wenig Segen fürs nächste Jahr.''&lt;br /&gt;
* ''Ist’s um Weihnachten warm und naß, gibt es leere Speicher und Faß.''&lt;br /&gt;
* ''In der Woche von Weihnachten zum  Neujahr darf kein Dung gefahren werden, sonst fährt man das Glück vom Hof.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fußnoten und Weblinks===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Volkskunde&amp;diff=4446</id>
		<title>Volkskunde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Volkskunde&amp;diff=4446"/>
		<updated>2026-09-19T17:57:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Alltagskultur===&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Alltag&amp;quot; - ist es wirklich so wie alle Tage, sind sie wirklich alle gleich? Wenn man die Spanne eines Lebens zurück denkt, also 70, 80 oder vielleicht sogar 100 Jahre, was hat sich nicht alles gravierend in unserem täglichen Dasein geändert. Das zwanzigste Jahrhundert hat so viele Veränderungen mit sich gebracht, dass hier nicht Raum und Zeit ist, alle aufzuzählen. Doch einige Wenige, die so selbstverständlich zum Leben gehören, und sich doch stark verändert haben, sollen hier kurz angerissen werden. Es ist nur eine kleine Auswahl, drum sind alle eingeladen, aus eigenem Erleben zu ergänzen!&lt;br /&gt;
[[Datei: |200px|thumb|right|Die am verbreiteste Waschmaschine in der DDR; Aufn. W.H.j., 4/2021]]&lt;br /&gt;
  Die '''Begrüßung''', ein wirklich alltäglicher Vorgang. Ein uraltes Ritual und höchst unterschiedlich bei den einzelnen Völkern. Auch hier auf dem Dorfe hat sich im Laufe der Zeit einiges geändert. Wenn man an die Mitte des vorigen Jahrhunderts zurück denkt, so wurde man von den Eltern so erzogen, dass zumindest die Leute, die man kennt, mit einem höflichen &amp;quot;Guten Tag&amp;quot; und mit Kopfnicken zu grüßen waren. Nun das Kopfnicken usw. verlohr sich beim Erwachsen werden recht bald. Und aus dem &amp;quot;Guten Tag&amp;quot; wurde recht bald ein kurzes &amp;quot;Tach&amp;quot;. Natürlich ist die alte Höflichkeitsform nicht verschwunden, aber heute im 21. Jahrhundert ist ein freundliches &amp;quot;Hallo&amp;quot; üblich geworden. Und eines ist hinzu gekommen. Es wird von Vielen umarmt und sogar geküsst , obwohl man sich oft nur flüchtig kennt. Der &amp;quot;Bruderkuss&amp;quot; war sonst eigentlich nur bei den großen Genossen üblich, oder? Die Pandemie der COVID19-Krankheit hat diesem Gebahren vorerst einen Riegel vorgeschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Essen''' und die Esskultur gehört einfach zu den Lebens notwendigen Dingen. So einfach und doch manchmal so schwierig. Die wenigsten können sich heute noch daran erinnern, wie nach dem Kriege der Magen knurrte und trotzdem die Eltern, meistens die Mütter, dafür sorgten, dass wir am Leben blieben. Eisschrank oder Kühlschrank war eine tolle Errungenschaft, die erst später nach und nach erlaubten, frische Lebensmittel aufzubewahren. Wir Dorfbewohner hatten ja einen großen Vorteil den Städtern gegenüber. Wer ein Gärtchen besaß, konnte sich mit Gemüse selbst versorgen, und wenn man diese Möglichkeit nicht hatte, so war es doch etwas leichter an Lebensmittel heran zu kommen. Die Milch wurde beim Kaufmann in der Kanne geholt, und wehe, man kam ins Stolpern. Das vergangene Jahrhundert hat mit seinen unseligen Kriegen viele Engpässe verursacht, so dass alles Mögliche rationiert werden musste (Lebensmittelkarten s. Versorgung und Nothilfe). Fleisch war ein Seltenheit. Und heute..., gehen wir in den Supermarkt und kaufen für 3 Euro ein Kilogram xxxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Waschen''', eine alltägliche Übung, sollte man jedenfalls meinen. Ich will hier nicht auf die Körperpflege eingehen, aber wie war das noch mit den kleinen Schietern, als sie auf die Welt kamen? Jeder brauchbare Stofffetzen wurde zur Windel gemacht und wenn sie gewechselt werden mussten, wurden sie ausgekocht und von Hand ausgewrungen. Keine Waschmaschine half. Im großen Kochtopf auf dem Herd in der Küche oder, wenn möglich, im kupfernen Kessel in der Waschküche, soweit vorhanden, wurden sie ausgekocht. Keine Wegwerf-Windeln. Der Waschzuber und das Waschbrett waren das Handwerkzeug für die Meisten bis weit in die Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts hinein. Als die kleinen Waschmaschinen, eine weit verbreiteter Typ in der DDR war die &amp;quot;WM 66&amp;quot;, war das eine Riesenhilfe. Und wenn dann noch eine separate Wäscheschleuder dazu kam, hatten junge Familien viel Zeit gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Heizen'''. Wann und wo die erste Zentralheizungen im Dorf eingebaut wurde ist nicht bekannt. In die Villa von Prof. Schneider wurde 1914 eine Zentralheizung von der Brandenburger Firma Sonntag eingebaut. Die Häuser der Marwitz-Siedlung wurden 1938 mit Zentralheizungen ausgestattet. Dies war für damalige Zeit ein ungeheurer Luxus für Landarbeiterfamilien und nicht selbstverständlich. Die schlechten Zeiten nach dem Kriege erforderten viel Improvisationstalent. Der Sägespäneofen, ein in Tischlerwerkstätten übliche Art des Heizens, fand in Wohnzimmer seinen Weg. Sie gab es nicht so einfach zu kaufen in dieser Notzeit. Geschickte Schlosser bauten aus allem Möglichen kleine Öfen. Durch den Flüchtlingszustrom hauste in fast jedem Zimmer eine Familie – auch in Zimmern, für die kein Ofen vorgesehen war, musste ein Wärmequelle geschaffen werden. Da aber oft nur ein Schornstein für das Haus vorgesehen war, mussten Abzugsrohre quer durch die Räume zum nächsten Schornstein verlegt werden. Eigentlich waren seit dem  19. Jahrhundert Kachelöfen bewährt und beliebt, doch die gab es nicht in jedem Raum. Weitere Heizquellen waren Gusseiserne Öfen, die Kochstelle in der Küche , eventuell auch die Feuerstelle in den teilweise vorhandenen Waschküchen. Heizmaterial war vor dem Krieg für Zentralheizungen die Steinkohle bzw. Koks, aus dem Rheinland. Nach dem Krieg fiel dies alles weg und alles was brennbar war, diente für eine warme Stube. Holz, soweit erreichbar, wurde im Wald gesammelt; Stubben wurden mühselig gerodet,  zum Anzünden wurde Holz klein gespalten, sehr begehrt war Kien, das harzhaltige Holz der Kiefern. Als es in den Sechzigern und vor allem in den Siebzigern materiell besser ging, kamen sogenannte Etagenheizungen in Mode. Diese kleinen Öfen wurden mit Umwälzpumpen betrieben, oder funktionierten nach dem Schwerkraftprinzip. Einen „Quantensprung“ erlebte die Heiztechnik nach der „Wende“. Moderne Öfen auf Heizöl- oder Gasbasis wurden das Non plus Ultra. Getrieben von Energiepreisen und der Einsicht, dem immer mehr in das Bewusstsein der Menschen rückenden Klimawandel etwas entgegen zu setzen, rücken immer neuere, effizientere Wärmegewinnungsmethoden in den Vordergrund. Optimale Wärmedämmung beim Hausbau erlauben das Heizen mit Wärmepumpen. Sonnenkollektoren auf dem Dach fangen Sonnenenergie ein und Biogasanlagen sorgen für warmes Wasser und Räume. Wann werden alle geeigneten Dächer mit Photovoltaikanlagen versehen sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;technische Revolution&amp;quot; der letzten Jahrzehnte kann und soll hier nicht betrachtet werden. Es ist einfach zu vielfältig und es gibt dazu unendlich viel Literatur. Aber wer sehen will, wie unsere Altforderen gelebt und gearbeitet haben, dem sei ein Besuch im Heimatmuseum empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Mode===&lt;br /&gt;
Wie kaum ein anderer Bereich ist so schnelllebig, wie die Mode. Hier als Oberbegriff für das äußerliche und persönlichen Erscheinungsbild. Dieses Kapitel ist so vielfältig, so dass nur einige wenige Facetten betrachtet werden. Hinzu kommt noch der Umstand, dass aufgrund von Persönlichkeits- und Urheberrechten, eine bildliche Darstellung im Internet mit hohen Hürden verbunden sind. Einige Bilder zeigen die Moden vergangener Jahrzehnte. Nicht selten war die Bekleidungskultur durch den Zeitgeist bestimmt. Beispiele hierfür sind die Marinemode schon für Kinder in der Kaiserzeit.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kinder auf Parkbrücke.jpeg|Kinder im Matrosen-Look auf der Brücke im Gutspark um 1900&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bräuche und Überliefertes===&lt;br /&gt;
''SITTEN UND BRÄUCHE''&lt;br /&gt;
(Erinnerungen zusammengetragen von Kantor Friedrich Hilgendorf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Bewohner waren durchweg Ackerbauern, die ihren Dienst auf dem Gute zu verrichten hatten und denen bis zur Ablösung der Dienste wenig Zeit für die eigene Wirtschaft blieb. Sie gingen damals anders gekleidet. Die Männer trugen lederne, dunkle Kniehosen, weiße Strümpfe, schwarze Halbschuhe, eine blaue Tuchjacke und eine schwarze hutartige Mütze. Frauen und Mädchen waren mit halblangen grünen Tuchröcken bekleidet, trugen grüne lose Jacken mit langen Ärmeln und kleinem Schoß. Am Halse waren die Jacken ausgeschnitten. Den Kopf bedeckte eine schwarze oder bunte Kappe mit langen Nackenbändern. Zu Festen und zum Abendmahl wurde auf die Kappe eine weiße, storchenschnabelartige Haube gesetzt, um die Schultern ein weißes, dreieckiges Tuch mit Spitzen gelegt. Dazu wurde eine weiße Schürze umgebunden. Frauen und Mädchen trugen blaue Strümpfe und auch Halbschuhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte der Fastelabend&amp;lt;ref&amp;gt;Fastelabend - Fastnacht, Karneval&amp;lt;/ref&amp;gt; gefeiert werden oder einmal Tanz sein, dann gab der Bauer, der im Dorfe die größte Stube hatte, diese dazu her. Die von der Herrschaft und den Bauern geschenkten Brote, Eier, Würste und Schinken wurden dann dort gemeinsam verzehrt, dazu dünnes Braunbier getrunken. Nach dem Tanz gab es Kaffee und Kuchen. Um 10.00 Uhr ging alles zu Bett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Im Winter wurden die Spinnabende abgehalten. Sechs bis acht Frauen oder Mädchen bildeten einen Spinnkranz. Die Mädchen mußten erst ihr Pflichtstück für die Herrschaft spinnen. Schafften sie es nicht, mußten sie es sich spinnen lassen. Gesang, Geschichten erzählen, Wockenbrennen und allerlei Neckereien mit den jungen Burschen verkürzten dabei die Zeit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Bräuche rund um die Hochzeit'''&lt;br /&gt;
''Anders war es bei Hochzeiten&amp;lt;ref&amp;gt;nach Hilgendorf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu lud der Hochzeitsbitter, an der Brust mit bunten Bändern geschmückt, die Herrschaft und das ganze Dorf ein. Jeder lieferte dazu Fleisch, Brot, Kuchen und sandte auch Geschenke. Die Herrschaft spendete den Wein. Die Braut ging mit schwarzem Kleid, weißem Brusttuch und weißer Schürze, auf dem Haupt den Myrtenkranz ohne Schleier zur Kirche. Das ganze Dorf zog mit. Voran die Musik. Pfarrer und Lehrer erhielten in der Kirche ein seidenes Halstuch auf den Altar gelegt; auch dem Bräutigam steckte die Braut solch ein weißes Tuch an die Jacke. Bauernhochzeiten dauerten drei Tage. Wer morgens zum Frühstück nicht wieder da war, wurde durch die jungen Männer mit einem Vorderwagen, auf dem ein Trompeter saß, ins Hochzeitshaus geholt. Die Hochzeit der Gutsdienstleute wurde bei gutem Wetter im Schloßpark gefeiert und die Hochzeit wurde von der Herrschaft ausgerichtet.''''''[[Datei:Hochzeit Els 1.jpg|200px|thumb|right|Hochzeitsgruß vom Dach des Solibaus; Foto:1956, Els]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Brautkleid''' durchlebte wie alle Bekleidung den modischen Wandel seiner Zeit. Noch bis zum Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war auf dem Dorfe ein schwarzes Brautkleid üblich. Das „feine Kleid“  wurde nur zu ganz besonderen Anlässen getragen. Zur Hochzeit trug die Braut ein weißes Brusttuch und weiße Schürze dazu. Ein Kranz krönte den Kopf der Braut. Ein weißes Brautkleid, wie beim Adel und begütertem Personenkreis, wurde in den zwanziger/ dreißiger Jahren modern. Heute sind der Kreativität alle Türen offen. Der perönliche Geschmack oder bestimmte Erinnerungen und Traditionen lassen den Bräuten einen weiten Spielraum. Das Erscheinungsbild des Bräutigams war schon immer und ist auch heute noch, bedeutend unauffälliger. Bestenfalls trug er am Revers oder Brusttasche ein Sträußchen oder Tuch. Eine Ausnahme bildete die Zeit, in der das Militärische eine große Rolle spielte. Dann wurde die Ausgehuniform angelegt. Dies war zu Kaiserszeiten, im Dritten Reich und der NVA nicht nur üblich, sondern wurde erwartet bzw. gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Polterabend''' – ist der Abend vor der eigentlichen Hochzeit. Zum Polterabend wird nicht eingeladen, aber rechtzeitig  der Hochzeitstermin bekannt gemacht, so dass alle Freunde, Bekannten und Nachbarn, die sich dem jungen Paar verbunden fühlen, gemeinsam den Junggesellenabschied feiern können. Diese Feiern finden zumeist beim Anwesen der Braut bzw. ihren Eltern statt. Seinen Namen verdankt er dem Brauch, dass dort vor der Türe Porzellan und Keramik mit möglichst viel Getöse zertöppert wird. „Scherben bringen Glück“. Geächtet dagegen ist das Zerschlagen von Glas oder gar von Spiegeln. Zerbrochenes Glas bringt nach altem Aberglauben Unglück und zerbrochen Spiegel sogar sieben Jahre Pech. Die Scherben müssen von den Brautleuten gemeinsam weggeräumt werden, doch meistens hilft ein Elternteil. Zum Polterabend gehört neben ordentlichem Zechen und Schmausen, auch einige Scherze. Ganz besonders beliebt war es in Groß Kreutz, wenn man wusste, dass die Braut schon Nachwuchs im Bauch hatte, wurde ein Kinderwagen möglichst hoch, schwer erreichbar und weithin sichtbar aufgehängt. Einen ganz besonderen Glückwunsch bereiteten Groß Kreutzer Schülerinnen und Schüler einem Lehrerehepaar auf dem Dach des Solibaus. Heute wird der Polterabend aus praktischen Gründen oft vorverlegt und findet nicht am Vorabends der Hochzeit statt. Es gibt auch das andere Extrem, Hochzeit und Polterabend werden zusammen begangen nicht untypisch in der heutigen  schnelllebigen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Hochzeitszug''' – es ist noch keine 25 Jahre her, da wurde das Hochzeitspaar in die Kirche geleitet mit einem Gefolge der geladenen Gästen. Vorweg gingen kleine Mädchen mit einem Körbchen und streuten Blumen auf den Weg. Nach der Trauung ging dann der ganze Zug zur Feierlokalität. Oft wurde der Zug aufgehalten von „Wegelagern“ mit einem Seil quer über den Weg, sie forderten Tribut vom Bräutigam und dieser konnte sich nur freikaufen, indem er kleine Münzen unter das Volk warf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der standesamtliche oder kirchlichen Trauung fährt die Hochzeitsgesellschaft mit blumengeschmückte Autos und Bändern an den Autoantennen, laut hupend zum Feiern in eine Lokalität. Dort warten oft weitere Überraschungen. Ein sehr beliebte Aufgabe für das junge Paar ist das Sägen eines Holzstammes mit einer Schrotsägen. Hier kommt es auf einander abgestimmte Bewegungen an. Abwechselndes Ziehen und Nachgeben stimmen ein auf eine harmonische Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Osterfeuer''' und '''Weihnachtsbaum verbrennen''': Letzteres wird in Groß Kreutz Anfang des neuen Jahres durch die Freiwillige Feuerwehr, bei einem fröhlichen Beisammensein, schon seit Jahren durchgeführt. Es ist Tradition geworden, auf dem Dorfplatz an der Bochower Straße neben dem Feuerwehrdepot am Ostersonnabend das Feuer zu entzünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pfingstbrauchtum''' - Ein alter bäuerlicher Brauch war es, zu Pfingsten die Hoftore mit frischem Grün von Birken zu schmücken. Dieser Brauch wird leider kaum noch ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volksbräuche sind im Ursprung von langen Traditionen in ihrer Landschaft geprägt. In unserer Zeit, die geprägt ist durch die Ländergrenzen und Kontinente überschreitende Kommunikation, ist der Einfluss anderer Kulturen unvermeidlich. Vor Allem, wenn kommerzielle Interessen die Ausbreitung fördern. Im Folgenden zwei Beispiele, die sich in den letzten Jahrzehnten hier durchgesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Valentinstag''': Wird am 14. Februar gefeiert. Das Brauchtum dieses Tages soll auf den Heiligen Valentinus zurückgehen. An diesem Tag wird der &amp;quot;Liebenden&amp;quot; gedacht. Wie so Vieles, ist dieser Brauch voll komerzialisiert worden. Für den Blumenhandel und die Süßwarenindustrie sind dies Höhepunkte im Geschäftsleben, denn wer will nicht seiner &amp;quot;Liebsten&amp;quot; zeigen, wie zugetan er ihr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Halloween''', ist ein Brauch der wohl ursprünglich aus dem Keltischen über Irland, die USA nach Europa zurückkehrte, und am Vorabend von &amp;quot;Allerheiligen&amp;quot; begangen wird. Der Brauch, ausgehöhlte Kürbisse mit gruseligen Fratzen zu versehen und von innen zu beleuchten, ist keine neue Tradition. Schon bevor der &amp;quot;Spuk&amp;quot; aus Amerika zu und herüberschwapte, wurden gerne Rüben oder Kürbisse hierfür verwendet. Erst seit der Jahrtausendwende finden immer mehr an dem Geschäft mit dem &amp;quot;Gruseln&amp;quot; ihren Gefallen. Verkleiden und von Tür zu Tür ziehen gefällt vor allem Kindern (oft von den Eltern animiert). Mit dem Spruch &amp;quot;Süßes oder Saures&amp;quot; fordern sie am liebsten Süßigkeiten. Um den Nachbarn zu zeigen, wie &amp;quot;schön man sich gruseln kann&amp;quot;, werden gerne Haus, Hof und Garten in Fantasiewelten mit sogenannten gruseligen Erscheinungen verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Halloween_P92A9704_bildgröße ändern.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Hallowen,Ausschnitt_P92A9705.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Zur Grusel-Mühle_P92A9707.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Halloween_P92A9706_bildgröße ändern.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Totenkultur===&lt;br /&gt;
Die  Bestattungs- und Erinnerungskultur veränderte sich im Laufe der Zeit. Wurde vor einigen Jahrzehten der Leichnahm im Hause des Verstorbenen noch aufgebahrt, so ist es heute verboten und gesetzlich geregelt, wie mit dem Leichnam zu verfahren ist. Noch im 19. Jahrhundert wurden besondere Erinnerungsdenkmäler für jung Verstorbene in der Kirche aufbewahrt. Dieser Brauch wurde jedoch von der Kirche später verboten. In Groß Kreutz ist in den Kirchenakten hierzu nichts zu finden. In unserem Nachbardorf Derwitz blieben einige dieser Zeitzeugnisse erhalten, restauriert und jetzt in der Derwitzer Kirche zu besichtigen.&lt;br /&gt;
Ebenso ist der Transport des Sarges mit einem Totenwagen schon lange nicht mehr üblich (s. Aufnahme). Untergestellt war er in einem separaten Gebäude neben dem Gelände von der Bahnhostraße 2.  Heute übernehmen Bestattungsinstitute den Transport und alle Formalitäten rund um das Begräbnis. Im Ort ist in der Potsdamer Straße 73 das Bestattungsunternehmen Dieckmann aus Brandenburg mit einer Niederlassung vertreten. Weitere Informationen findet man unter dem Punkt 5.3.4.1 Bebauung – Friedhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauernregeln===&lt;br /&gt;
'''Bauernregeln und andere Sprüche''' (aufgezeichnet von Bauer Stoof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Vor Johannis bitt’ um Regen, nachher kommt er ungelegen.''&amp;lt;ref&amp;gt;Johanni, Johannestag – der 24. Juni,  er steht im Zusammenhang mit der Sommersonnenwende (zwischen dem 20. 21. und 22. Juni), dem längsten Tag des Jahres. Von nun an werden die Tage wieder kürzer. Der Johanni-Tag gehört wie die Eisheiligen oder die Schafskälte zu den sogenannten &amp;quot;Los-Tagen&amp;quot; im Bauernkalender. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*  ''Hat die Gans zu Lichtmeß Wasser, hat das Schaf zu johanni’ Weide.''&amp;lt;ref&amp;gt;Lichtmess:  Der 2. Februar, ab dem 2. Februar hat man das Gefühl, dass es länger hell wird&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Ist es zu Jakobi hell und warm, dann mach’ zu Weihnachten den Ofen warm.''&amp;lt;ref&amp;gt;Jacobi - alte Bezeichnung für den Tag des Heiligen Jakob (Jakobus der Ältere) (25. Juli)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Bei einer Kindtaufe: Wer zuerst von den Paten im Haus ist, nach dem artet das Kind.''&lt;br /&gt;
* ''Der Tau ist dem August so not, wie jedermann sei täglich Brot.''&lt;br /&gt;
* ''Wenn ein Tier, Pferd, Rind oder Schwein zum Decken gebracht wird, soll man nicht die Hände in die Taschen stecken; sonst wird es nicht trächtig.''&lt;br /&gt;
* ''Regent’s am Michaelistag, so folgt ein milder Winter nach.''&amp;lt;ref&amp;gt;Michaelistag, so wird der 29. September sowohl von den Katholiken als auch von den Protestanten wegen der an diesem Tage in der Christenheit begangenen Gedächtnisfeier der Kirchenweihe des hl. Erzengels Michael genannt. Der Erzengel gilt als Heerführer der Engel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Oktoberschnee tut Pflanzen und Tiere weh.''&lt;br /&gt;
* ''Ernte Dank : Des deutschen Volkes.''&lt;br /&gt;
* ''November trocken und klar, bringt wenig Segen fürs nächste Jahr.''&lt;br /&gt;
* ''Ist’s um Weihnachten warm und naß, gibt es leere Speicher und Faß.''&lt;br /&gt;
* ''In der Woche von Weihnachten zum  Neujahr darf kein Dung gefahren werden, sonst fährt man das Glück vom Hof.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fußnoten und Weblinks===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Glossar&amp;diff=4445</id>
		<title>Glossar</title>
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		<updated>2026-09-19T16:34:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
;Accedentien: Pfarrgebühr; sind Gebühren bzw. Vergütungen für die Feier sogenannter Kasualien wie die Taufe, kirchliche Trauung und die kirchliche Begräbnisfeier. Der Terminus leitet sich davon ab, dass der zelebrierende Kleriker bei der Feier von Sakramenten und Sakramentalien eine Stola umlegt. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Adjunct, adjungiert: Früher eine Bezeichnung für einen Gehilfen; als Helfer zugeordnet&lt;br /&gt;
;Allmende: Ein seit frühester Besiedlung geschaffenes Allgemeineigentum des Dorfes. Ein typisches Beispiel sind die sogenannten Nachthütungen.&lt;br /&gt;
;Anmoorgleye, Humusgleye: Es sind Böden, deren oberste Schicht stark Rohhumus haltig ist und die tiefere Schicht aus wasserhaltigem Gleye besteht.&lt;br /&gt;
;Arrendator: Gutspächter, Verwalter&lt;br /&gt;
;ausgerohrt: wahrscheinlich ist damit die Technik gemeint, die Maurer zur besseren Isolation und Haftung an Wänden und Decken anwandten, indem sie Schilfrohr an die tragende Fläche nagelten. Dieses Verfahren ist noch in alten Häusern zu finden, später wurde dafür Rabitzdraht als Unterkonstruktion verwendet.&lt;br /&gt;
;Baschkiren: Sie sind eine turksprachige Ethnie im Südteil des russischen Uralgebirges und seinem westlichen, südlichen und östlichen Vorland. Sie sind die Titularnation der Autonomen Republik Baschkortostan. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Beichaisen: So wurden die &amp;quot;Beiwagen&amp;quot;, sprich &amp;quot;Anhänger&amp;quot; von Postkutschen genannt. Ein Beispiel für den Einfluss der französischen Sprache in der damaligen Zeit, denn &amp;quot;Chaise&amp;quot; war u.a. die Bezeichnung für einen leichten Wagen.&lt;br /&gt;
;Bede: Abgaben an den Landesherren&lt;br /&gt;
;Beischlag: alte Bezeichnung für eine Summe&lt;br /&gt;
;BHG: Bäuerliche Handelsgenossenschaft&lt;br /&gt;
;Blasonierung: Ist die fachlich richtige Beschreibung eines Wappen&lt;br /&gt;
;Braunerden: Dieser Boden ist typisch für unser gemäßigtes Klima. Seine Farbe bekommt er durch eisenhaltige Verbindungen. Braunerden entwickeln sich überwiegend aus silikatischem, kalkfreiem oder kalkarmem Ausgangsgestein. &lt;br /&gt;
;Bruch, Brüche (Mz.): alte Bezeichnung für Feuchtgebiet, Gebiete mit stauender Nässe&lt;br /&gt;
;Büdner[https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCdner]: Ein Büdner war in Norddeutschland, vor allem in Mecklenburg, Pommern und Brandenburg, ein Besitzer eines kleinen ländlichen Anwesens, einer Büdnerei. Dazu gehörte ein eigenes Haus, jedoch nur wenig Land. Das Wort ist von „Bude“ abgeleitet.&lt;br /&gt;
;chaussieren: Mit einer festen Fahrbahndecke versehen &lt;br /&gt;
;constitution (lat.): Errichtung, Einrichtung, Erschaffung, Anbeginn, Verfassung&lt;br /&gt;
;Cour: Abk. für Courant-Münzen – vollwertiges Zahlungsmittel (Silbergeld) im Gegensatz zu Scheidemünzen (Kleinmünzen). Bei Courant-Münzen entspricht der aufgeprägte Wert dem  &lt;br /&gt;
;COVID-19: Abkürzung für englisch '''co'''rona '''vi'''rus '''d'''isease 20'''19''', deutsch Coronavirus-Krankheit-2019 ist eine neuartige meldepflichtige Infektionskrankheit, die erstmalig 2019 bemerkt wurde.&lt;br /&gt;
;Deputation: jemanden für etwa bestimmen, mit einer Aufgabe betrauen, wohin senden; vgl. lat. putāre ‘beschneiden, zusammenrechnen, berechnen’&lt;br /&gt;
;dicitur, lat. 3.Pers. Sing. von dicere: &amp;quot;sagt man od. erzählt man&amp;quot;, von &amp;quot;sagen, reden, sprechen, behaupten&amp;quot;&lt;br /&gt;
;Dintefäßer: Tintenfässer&lt;br /&gt;
;divers: lat. verschieden&lt;br /&gt;
;Domäne: herkunft s. Dominium; ist ein landwirtschaftliches oder forstwirtschaftliches Gut des Staates&lt;br /&gt;
;Dominium (lat.): Herrschaft, Eigentum; Eigentum des Rittergutes&lt;br /&gt;
;dorsal (lat.): Adjektiv, rückwärts, &amp;quot;zum Rücken gehörig&amp;quot;, Rückenansicht&lt;br /&gt;
;dotiert, von dotieren (lat.): ausgezeichnet, ausgestattet&lt;br /&gt;
;Edict, Edikt (lat.): Erlass, Verordnung&lt;br /&gt;
;Else, Elsen (Mz.): alte Bezeichnung für Erlen. Erlen gehören zu den Birkengewächsen, z.B. die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) oder die Grau-Erle (Alnus incana)&lt;br /&gt;
;Emeritus, Emeriti (Gen. lat.) von :  im Ruhestand, außer Dienst, Pensionär&lt;br /&gt;
;Emolumente (lat.): Nutzen, Vorteil, früher für Einkommen, Nebeneinkommen, Bezüge&lt;br /&gt;
;Erbschenk, Schenk oder Schenck (lat. pincerna): Auch Mundschenk geheißen, ist ein Titel eines Adligen am Hofe seines Landesherren. &amp;quot;Erb-&amp;quot;&amp;quot; besagt, dass der Titel erblich ist. Seit Ende des Mittelalters ist er mit keinem Amte mehr verbunden und wird nur noch als Titel geführt.&lt;br /&gt;
;Fahlerden: Fahlerden sind fruchtbare Böden mit recht hoher Ertragssicherheit aus lehmig-sandigem bis schluffigem Ausgangsgestein aus Geschiebedecksand über Geschiebelehm bis hin zu Löss. Das Hauptverbreitungsgebiet der Fahlerde befindet sich auf den Grundmoränenplatten. [BGR Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, https://www.bgr.bund.de]&lt;br /&gt;
;Fideicommiss, Haus-Fideicommiss: lat. fidei commissum, „zu treuen [Händen] belassen“) ist eine Einrichtung des Erb- und Sachenrechts, wonach durch Stiftung das Vermögen einer Familie, meist Grundbesitz, auf ewig geschlossen erhalten werden sollte und immer nur ein Familienmitglied allein, der Fideikommissbesitzer, das Nießbrauchsrecht innehatte. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;filia (lat.): Tochter; (im Schulbericht die Bei- oder Tochterkirche in Kemnitz)&lt;br /&gt;
;filia vagans (lat.): &amp;quot;wandernde Tochter&amp;quot; [vagieren - vagabundieren, streichen, streifen, strolchen], hier im Sinne von wechselnder Zugehörigkeit der Kirche&lt;br /&gt;
;Finkenaugen: kleine Währungseinheit (Größe ist unbestimmt, wahrscheinlich territorial unterschiedlich)&lt;br /&gt;
;Flecken: Der Flecken ist eine Bezeichnung für eine kleinere, aber lokal bedeutende Ansiedlung. Vor allem in Norddeutschland wurde damit eine Minderstadt bezeichnet. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Gebietskörperschaften: Gebietskörperschaften verwalten und organisieren sich selbstständig, auf  Basis der Selbstverwaltung und Selbstorganisation&lt;br /&gt;
;Gerichtsdeputation: Ausgewählte Angehörige des Gerichts zur Wahrnehmung eines Lokaltermins.&lt;br /&gt;
;Gerichtsschöffen, oder einfach nur Schöppen: Waren meist begüterte Bauern, die die niedere Gerichtsbarkeit und  Verwaltungsaufgaben im Dorf bzw. in Dorfgemeinschaften ausübten. &lt;br /&gt;
;Giebelschoß: Eine in der Provinz Brandenburg übliche Abgabe auf Gebäude und Grundstücke (Gebäudesteuer)&lt;br /&gt;
;Gutsbezirk: Ein Gutsbezirk umfasste das gesamte Land, welches einem Ritter (dh. Rittergutsbesitzer) verliehen worden war. Dazu gehörten auch die die Gebäude mit den Menschen, die zur Bewirtschaftung norwendig waren.&lt;br /&gt;
;Happenland: Wahrscheinlich abgeleitet von kleinen Bissen (Happen), für „aufgeteiltes“ Land. Erwähnt in einer Urkunde von 1587. (s. Transkription der Plato-chronik Seite 20/21)&lt;br /&gt;
;Hausvätern: Veralteter Begriff für Familienoberhaupt&lt;br /&gt;
;Hintersassen: Hintersassen (in der Regel: Plural) (auch: Hintersättler, Hintersiedler, Kossaten, Kossäten, Kleinhäusler), waren Landleute, welche vom Mittelalter bis zur Bauernbefreiung und stellenweise bis in die 1880er Jahre in Preußen und Deutschland ohne geschlossene Güter, nur mit einem Haus, Garten oder einzelnen Feldern „angesessen“ waren. Auch als Bedeutung „die hinter einem Herren sitzen“ wurde Hintersasse als Sammelbegriff für die vom Grundherrn abhängigen Bauern gebraucht. Neben persönlich freien Hintersassen, die „nur“ wirtschaftlich und sachrechtlich zu Leistungen verpflichtet waren, existierten halb- und unfreie Hintersassen, die Hörigen, in einem persönlichen Abhängigkeitsverhältnis. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Hospitalisierungsinzidenz: Ist die Zahl der Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Einwohner in einem bestimmten Zeitraum. Das Robert-Koch-Institut hat im Juli 2021 vorgeschlagen, die Hospitalisierungsrate der COVID-19-positiv Getesteten in Deutschland im Infektionsschutzgesetz (IfSG) zu verankern. Die Hospitalisierungsrate wird analog zur 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen auf einen Zeitraum von sieben Tagen und 100.000 Einwohner bezogen. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Hufe (nd.), Hube (sd.)[https://de.wikipedia.org/wiki/Hufe] : Bezeichnung für ein Stück Land, das eine Bauernfamilie ernähren kann. Die Größe einer Hufe konnte erheblich schwanken und ist regional sehr unterschiedlich. Oft wurden 30 Morgen zu Grunde gelegt.&lt;br /&gt;
;Hüfner, Hufner, Hubner (süddt.) Hübner: Ist ein Bauer, der als Grundbesitz ein oder mehrere Hufe Land bewirtschaftet. Die Familiennamen Huber, Hübner etc. leiten sich von dieser Berufsbezeichnung ab.&lt;br /&gt;
;in matre (lat.): in der Haupt- oder Mutterkirche; in unserem Fall ist in Groß Kreutz die Hauptkirche &lt;br /&gt;
;Instruction (lat.): Anweisung&lt;br /&gt;
;Inzidenz-Wert: Inzidenz ist ein Begriff aus der Epidemiologie (= Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Verbreitung und dem Verlauf von Krankheiten sowie den jeweiligen Einflussfaktoren beschäftigt) und beschreibt die „Neuerkrankungsrate“ an einer bestimmten Krankheit. n den meisten Fällen ist mit „Inzidenz“ die „Kumulative Inzidenz“ gemeint. Diese ist Maßzahl dafür, wie viele gesunde Menschen einer definierten Bevölkerungsgruppe (z.B.: alle Bewohner Berlins/Deutschlands/Europas; alle 18- bis 25-jährigen männlichen, nicht-rauchenden Australier) innerhalb eines bestimmten Zeitraumes an einer bestimmten Krankheit neu erkranken. Bereits vor diesem Zeitraum erkrankte oder erneut erkrankte Personen werden hierbei nicht mit in die Berechnung einbezogen. Anhand der kumulativen Inzidenz kann man die Wahrscheinlichkeit abschätzen, mit der eine Person aus der betrachteten Personengruppe an der Krankheit erkrankt. [[https://derma.plus/definition/inzidenz/]]&lt;br /&gt;
;lassitisch, Lasswirtschaft: Unfreie Bauern - Lassbauern -, sind abhängig vom Grundherren&lt;br /&gt;
;Kalkgleye: Gleye sind kalkhaltige Grundwasserböden. Sie nehmen größere Mengen an Wasser auf, und stauen es. Sie sind somit ein wichtiger Bestandteil für die Grundwasserneubildung.&lt;br /&gt;
;Kalmuken: Gemeint sind wohl Kalmücken, ein sind ein westmongolisches Volk&lt;br /&gt;
;Kirchen-Aerario: Kirchenkasse&lt;br /&gt;
;Klafter: Das Klafter ist ein historisches Längen-, Raum- und Flächenmaß. Vom Längenmaß leitete sich das alte Raummaß für Scheitholz ab. Ein Klafter Holz entsprach einem Holzstapel mit einer Länge und Höhe von je einem Klafter; die Tiefe dieses Stapels entsprach der Länge der Holzscheite und damit in der Regel 3 Fuß, also 0,5 Klafter. Das Volumen eines Klafters Scheitholz betrug also nur 0,5 Kubikklafter. Dies wiederum entsprach, je nach Gegend, 3 bis 4 rm beziehungsweise etwa 2 bis 3 Festmetern Holz. Das preußische Klafter entsprach 3,339 m³&lt;br /&gt;
;Klassensteuer (Klaßensteuer): Bezeichnung für Schulgeld&lt;br /&gt;
;Kniestock: Wird auch Drempel genannt, ist das obere Ende der Mauer, auf dem der Balken der Dachkonstruktion aufliegt.&lt;br /&gt;
;Kommunikanten: Teilnehmer am Abendmahl, an der hl. Kommunion bei den Katholiken [lat. communicans, Part. Präs. zu communicare »teilnehmen«]&lt;br /&gt;
;Konfirmation (lat.): die Bestätigung&lt;br /&gt;
;Konsistorialrat: Beamter in der (Landes-)Kirchenbehörde&lt;br /&gt;
;Konsum: Verbrauch, Verzehr; der Konsum in der DDR war eine genossenschaftliche Einzelhandelsgesellschaft&lt;br /&gt;
;Kosacken: Kosaken waren Gemeinschaften freier Reiterverbände, zu denen sich flüchtige russische, ukrainische und polnische Leibeigene, manchmal auch nur Abenteurer oder anderweitig Abtrünnige in den südlichen Steppengebieten Osteuropas (lt. Wikipedia) &lt;br /&gt;
;Kossat (Koßath), Mz. Kossäten: Dorfbewohner, die ein kleines Haus (Kate) besaßen und ein wenig Land, das jedoch nicht zur Ernährung einer Familie reichte. Sie waren dem Landbesitzer (Gutsherren) zu Hilfsdiensten (besonders in der Erntezeit) und Abgaben verpflichtet.&lt;br /&gt;
;Krug: Die alte Bezeichnung für eine Gaststätte, heute würde man vielleicht &amp;quot;Kneipe&amp;quot; sagen.&lt;br /&gt;
;Kurfürst: Herrscher des Mittelalters, die den Deutschen König wählten&lt;br /&gt;
;Kurrende: Umlaufschreiben, Rundschreiben&lt;br /&gt;
;Lade, Ladenmeister: Zunftlade, Amtslade oder Zunfttruhen waren extra zur Aufbewahrung von wichtigen Schriftstücken, wie z.B. der Satzung, angefertigte Truhen. In ihnen wurde auch Geld aufbewahrt, um im Falle besonderer Bedürftigkeit einem Zunftmitglied zu helfen. Ursprünglich war die Lade ein wichtiges Requisit bei der Abhaltung von Sitzungen der Zunft. Sie wurde bei einem auserwählten Mitglied der Zunft aufbewahrt und zu den Versammlungen mitgebracht. Der „Meister“ der Lade, also der „Ladenmeister“, musste bei den Zusammenkünften anwesend sein. Er war auch gleichzeitig der Hüter der Lade. Da es sich auch um Geldbeträge handelte, fungierte er auch gewissermaßen als „Kassenwart“.&lt;br /&gt;
;Lassit: Ein Landwirt in Form der (hochgradige) Untertänigkeit dem Gutsherren gegenüber (fast „leibeigen“). Die Lasswirtschaft war bis zur Bauernbefreiung eine im Königreich Preußen angewandte Form der Gutsherrschaft.&lt;br /&gt;
;Laßgüter: Ein Lassgut ist ein vom Grundeigentümer auf Widerruf gegen bestimmt Abgaben und/oder Frondienste übertragenes Gut oder Grundstück (Pachtland)&lt;br /&gt;
;Lehnschulze: Schulze, der ein mit seinem Amt verbundenes und vererbliches Lehngut besitzt, meist den größten Bauernhof im Ort&lt;br /&gt;
;LEZ: LEZ steht für Ländliches Einkaufszentrum - ein kleines Warenhaus, welches von der Konsum-Genossenschaft auf dem Lande betrieben wurde&lt;br /&gt;
;LPG Typ 1: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft - Typ I: Bauern bringen nur ihren Boden ein.&lt;br /&gt;
;LPG Typ 2: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft - Typ II: Zusätzlich werden Maschinen gemeinsam genutzt.&lt;br /&gt;
;LPG Typ 3: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft -Typ III: Auch das Vieh gehört zum Gemeingut. &lt;br /&gt;
;Luch, Lücher (Mz.): Luch ist die Nordostdeutsche Bezeichnung für vermoorte Niederungen, gebräuchlich in Brandenburg. Das Havelländische Luch ist ein Niederungsgebiet innerhalb des Havelbogens von Berlin bis Brandenburg, und bildet die Kernlandschaft des Havellandes, in dem auch Groß Kreutz liegt.&lt;br /&gt;
;Mandel: Stückmaß - 15 bzw. 16 Stück (große Mandel oder Bauernmandel)&lt;br /&gt;
;Manndienste: Lehnsdienste, zur Verfügungsstellung von Männern z.B. für bestimmte Arbeiten &lt;br /&gt;
;Marktflecken: Orte kleiner als eine Stadt, die das Recht hatten Markttage abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Martini, Martinsfest: Der 11. November; dies war der Zeitraum eines Geschäftsjahres auf dem Lande. Verträge (z.B. Anstellungen) galten für diesen Zeitraum, ebenso waren Abgaben und Steuern fällig. &lt;br /&gt;
;Matricula, Mattrikel: Eine Matrikel (Stammrolle) ist ein öffentliches Verzeichnis. Der Begriff ist abgeleitet vom lateinischen matricula (Liste, Schriftrolle). s. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Meier: Der Begriff Meier (Mehre, Meyer, Maier, Mair, Mäher, Mäger, Major, Meiur, Mayer, Meir, Mayr, Meyr, Majer, aus (lateinisch  maior) bezeichnet ursprünglich einen Amtsträger des  adligen oder  geistlichen  Grundherrn zur Verwaltung des Grundbesitzes („Meierei“), ab dem späteren Mittelalter auch einen  Pächter oder selbständigen  Bauern. &lt;br /&gt;
;Metzen: Fruchtmaß, ab 1816 im Königreich Preußen 3,435 Liter&lt;br /&gt;
;Morgen [https://de.wikipedia.org/wiki/Morgen_(Einheit)]: Flächenmaß; 2500 Quadratmeter = 25 Ar; 1a = 100m²; 100a = 1 Hekter (ha) = 10.000m². 4 Morgen = 1 Hektar.&lt;br /&gt;
;mRNA: mRNA ist eine einzelsträngige Ribonukleinsäure (RNA), die als Transkript eines zu einem Gen gehörenden Teilabschnitts der Desoxyribonukleinsäure (DNA) die genetische Information für den Aufbau eines Proteins in einer Zelle enthält. Mit einer mRNA wird also die Bauanleitung für ein bestimmtes Protein zellulär verfügbar.&lt;br /&gt;
;Nachthütung: In Groß Kreutz eine Flurbezeichnung für ein Gebiet am östlichen Ende der Dorfstraße ( heute &amp;quot;Dorfaue&amp;quot;). In früheren Zeiten wurde hier das Vieh gemeinschaftlich über Nacht untergebracht und bewacht.&lt;br /&gt;
;Neophyten: Sind Pflanzen, die nach 1492 in Gegenden Europas durch Menschen direkt oder indirekt eingeführt wurden, also ursprünglich hier nicht heimisch waren.&lt;br /&gt;
;Parentation: Trauerrede oder Grabrede&lt;br /&gt;
;Parochie, griech.: Alte Bezeichnung für Pfarrgemeinde, auch Pfarrbezirk bzw. Pfarrsprengel genannt&lt;br /&gt;
;Patron: Schutzherr der Kirche&lt;br /&gt;
;Patronat: Schirmherrschaft eines Landes- oder Grundherrn (auch einer Gebietskörperschaft) über eine Kirche, die auf seinem Gebiet liegt. verbindliches Vorschlagsrecht für die Berufung des Pfarrers,  u. a. Rechte und Pflichten&lt;br /&gt;
;PCR-Test: Ist der Nachweis von Eiweißen des Sars-CoV-2-Virus.&lt;br /&gt;
;Pfuhl, Pfuhle(Mz.): Ein sogenanntes Kleingewässer, ein kleiner Teich; sumpfiger Tümpel; Ansammlung von schmutzigem, fauligem Wasser, auch gebräuchlich für Dorfteiche. Vor allem im Nordosten Deutschlands werden auch kleinere Seen oft als Pfuhl (Puhl) bezeichnet.&lt;br /&gt;
;Pleasureground, engl.: Der Pleasureground ist ein gartenkünstlerisch besonders fein gestalteter Gartenabschnitt. Er besteht aus einer in vielen Abstufungen ausgeschmückten Rasenfläche direkt am Haus. Diese Rasenfläche ist sehr pflegeintensiv, denn das Wunschbild war, den Rasen wie einen „samtenen Teppich“ erscheinen zu lassen. Zur Ausschmückung gehören einheimische und exotische Pflanzen, die als Blumenteppiche in verschiedenen, meist geometrischen Formen angelegt wurden und, nach den Vorstellungen Reptons, geschmackvoll auf dem Rasen, meist in Wegenähe, verteilte, runde oder ovale Blumenkörbe, sowie besondere Solitärsträucher und -bäume, zudem Statuen, Wasserspiele, kleine Teiche oder Gartengebäude.[https://de.wikipedia.org/wiki/Pleasureground]. Von dem Garten- und Landschaftsgestalter Graf Pückler soll der Ausspruch stammen: &amp;quot;der Pleasureground ist das verlängerte Wohnzimmer&amp;quot;&lt;br /&gt;
;Podsol-Braunerden: Der Podsol (aus russisch подзол podzol, deutsch ‚Ascheboden‘, von под (pod) ‚unter‘ und зола (zola) ‚Asche‘), auch Bleicherde oder Grauerde genannt, ist ein saurer, an Nährstoffen armer oder verarmter Bodentyp in einem feuchtkalten oder feucht-gemäßigten Klima.[Wikipedia]&lt;br /&gt;
;Präparand: Ein Auszubildener zum Lehramt&lt;br /&gt;
;profeßion, Profession: Beruf, Handwerk&lt;br /&gt;
;Provenienz: Herkunft&lt;br /&gt;
;Reallasten: Verbindlichkeiten, die auf einem Grundstück liegen. dies können Abgaben in Form von Naturalien sein, aber auch menschliche Arbeitskraft, z.B. Hilfe in der Ernte. (heute sagt man zur menschlichen Arbeitskraft „manpower“)&lt;br /&gt;
;Referenz: Wird hier im Sinne der Leistungsfähigkeit, der Eignung gebraucht (geeignetes Biotop).&lt;br /&gt;
;Regest: das Regest ist ein zeitlich geordnetes Verzeichnis von Urkunden mit kurz zusammengefassten Angaben. Als Regest (lat. res gestae = &amp;quot;die getanen Dinge&amp;quot;) bezeichnet man in der Geschichtswissenschaft die Zusammenfassung des rechtsrelevanten Inhalts Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.&lt;br /&gt;
;Regesten: Regesten versteht man eine besondere Publikationsform, welche die Urkunden eines Ausstellers, einer Provenienz oder eines Betreffs – geordnet nach Datum – nachweisen und mit inhaltlichen Zusammenfassungen, Nachweisen über die Überlieferung und quellenkritischen Hinweisen ergänzen. &lt;br /&gt;
;Rendant: Rechnungsführer in größeren Kirchengemeinden; in Groß Kreutz wird 1845 der Schulvorsteher so bezeichnet&lt;br /&gt;
;Repositorium: Das Repositorium (Abkürzung Rep.) ist ein verwalteter Ort zur Aufbewahrung geordneter Dokumente, die öffentlich oder einem beschränkten Nutzerkreis zugänglich sind. Veraltet bezeichnet Repositorium auch einen Schrank zur Aufbewahrung der Amtsbücher und Ordner.&lt;br /&gt;
:revidiert: etwas auf seine Richtigkeit prüfen; Falsches berichtigen; Synonyme: (nach-)prüfen, korrigieren, verbessern, berichtigen, zurücknehmen&lt;br /&gt;
;Rezess: Rezess (früher auch Receß, Rezeß von lat. recedere = aus- einandergehen, zurückweichen, (lat. recessus = Rücktritt) ist ein obsoleter Ausdruck für einen landes- oder ortsrechtlichen Vergleich.&lt;br /&gt;
;Ritterhufe: Sind die Hufen, die zu einem Rittergut gehören, d.h. die Ritterhufen waren ursprünglich von Steuern gegenüber dem Landesherrn befreit, im Gegensart zu den Bauernhufen.&lt;br /&gt;
;Risalit: Risalit ist ein vorspringender senkrecht durchgehender Teil einer Fassade&lt;br /&gt;
;RKI-Wert: RKI steht für Robert-Koch-Institut: Der RKI-Wert gibt die aktuellen Infektionszahlen an, die vom Institut für Seuchenbekämpfung herausgegeben werden. Zu diesen Informationen gehört die Reproduktionszahl &amp;quot;R&amp;quot;, sie beschreibt, wie viele Menschen eine infizierte Person im Mittel ansteckt. Im täglichen Situationsbericht werden zwei R-Werte dargestellt. Zum einen der sensitivere 4-Tage-R-Wert. Der 7-Tage-R bildet Trends zuverlässiger ab, bezieht sich dabei jedoch auf ein Infektionsgeschehen, das etwas länger zurückliegt als beim 4-Tage-R-Wert.[[https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste_Epidemiologie.html]]&lt;br /&gt;
;RossDienste: Lehnsdienste, z.B. zur verfügungstellung von Pferden&lt;br /&gt;
;Sars-CoV-2: Name des Erregers, welche die Viruskrankheit Covid-19 hervorruft. (Vorläufiger Name war &amp;quot;2019-nCoV &amp;quot;)&lt;br /&gt;
;Schatull-Güter: Sind das private Grundeigentum eines Familienmitglieds (des Landesherrn), die Schatulle, die seiner freien Verfügung zu Lebzeiten und von Todes wegen unterlag. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Schmettau[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Karl_von_Schmettau]: Friedrich Wilhelm Carl Graf von Schmettau (1743 – 1806) – Generalleutnant, Kartograph, Schloßherr zu Köpenick&lt;br /&gt;
;Scheffel: Hohl-,Fruchtmaß; in Brandenburg 52,8 Liter, im Kr. Preußen ab 1816: 54,9615 Liter&lt;br /&gt;
;Schock: 1 Schock = 4 Mandeln = 5 Dutzend = 60 Stück&lt;br /&gt;
;Schöffen od. Schöppen: s. Gerichtsschöffen&lt;br /&gt;
;Schulze: Gemeindevorsteher (heute: Bürgermeister bzw. Ortsvorsteher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seminar (lat.): die Bildungsanstalt (im Schulbericht)&lt;br /&gt;
;separiert, separirt: aufgeteilt&lt;br /&gt;
;Separation: Ein gesellschaftlicher Prozess der Land- und Pflichtenverteilung auf dem Dorfe zwischen dem Großgrundbesitzer und den im Dorf lebenden und von ihm in der einen oder anderen Weise  abhängigen Dorfbewohnern. Anfang des 19. Jahrhunderts weitgehend in Gang gesetzt, bei dem auch die Allmende des Dorfes aufgeteilt wurde, so auch in Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
;Sepulkralkultur: Gesamtheit aller Bräuche beim Totengedenken.&lt;br /&gt;
;Sieben-Tage-Inzidenz: Sie ist eine dimensionslose, statistische Kennziffer für nachgewiesene und registrierte Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen bezogen auf rechnerisch 100.000 Einwohner. Dieser Wert wurde zur Grundlage für polische Maßnahmen zur Eindämmung der Covid 19- Krankheit genommen.&lt;br /&gt;
;Sigel, Siglen (M.): Abkürzungszeichen bestehend aus Buchstaben, auch in Kombination mit Zahlen&lt;br /&gt;
;Skrupel: A)Längeneinheit in Preußen 1 Scrupel ≈ 0,1816 Millimeter B) Apothekergewicht in Berlin 1 Scrupel = 25⅓ Aß (holl.), entspricht 1,12g &lt;br /&gt;
;Sozietät: Zusammenschluß von Personen mit gemeinsamen Interessen; Gesellschaft’, entlehnt aus dem Lateinischen &amp;quot;societas&amp;quot; (Genitiv societātis) ‘Gesellschaft’&lt;br /&gt;
;Sozietätsschule: Eine Schulform im alten Preußen, bei der die Kosten der Schule samt Personal von einer Interessengemeinschaft getragen werden. Im Falle von Groß Kreutz von den &amp;quot;Hausvätern&amp;quot; der Gemeinde.&lt;br /&gt;
;Stolgebühren: Pfarrgebühr (s. Acccidentien)&lt;br /&gt;
;Subjekt: Untertan, auch abwertend für Mensch&lt;br /&gt;
;syllabieren (griech.): silbenweise buchstabieren&lt;br /&gt;
;Tartaren: Tataren ist seit der ausgehenden Spätantike in den alttürkischen Quellen (Orchon-Runen) und seit dem Mittelalter eine Sammelbezeichnung verschiedener, überwiegend islamisch geprägter Turkvölker und Bevölkerungsgruppen. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Tantieme: Es ist eine variable, vom Ergebnis abhängige Vergütung; in unserem Fall erhält der Dorfschule vom Schulgeld diese Vergütung&lt;br /&gt;
;tentieren (lat.): versuchen, untersuchen, prüfen&lt;br /&gt;
;Themata, Thema (griech.): die Aufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Testimonium maturitatis (lat.): Reifezeugnis (Abitur)&lt;br /&gt;
;Urmesstischblatt: Ein Urmesstischblatt ist ein Messtischblatt aus der Preußischen Uraufnahme zwischen 1830 und 1865.  Urmesstischblätter sind die Vorläufer von Messtischblätter. Dies war in Deutschland eine Bezeichnung für topografische Karten im Maßstab 1.25.000 (heute „TK25“, 4cm auf der Karte = 1km in der Natur)&lt;br /&gt;
;Vakzin, Vakzine: Ist ein Impfststoff, der aus abgetöteten oder abgeschwächten Erregern besteht. Die neuesten Forschungen zeigten, dass durch den Aufbau von Gen-Imstoffen, wie dem mRNA, auch messenger-RNA oder deutsch Boten-RNS genannt, eine wirkungsvolle Bekämpfung von Viren gelingt. &lt;br /&gt;
;ventral (lat. venter ‚Bauch‘): Adjektiv, bauchseitig, bauchwärts, Bauchansicht&lt;br /&gt;
;Versorgung: im Schulbericht die Anstellung&lt;br /&gt;
;Vierzeitengeld: Vierteljährliche Steuer, Gebühr, Abgabe&lt;br /&gt;
;Vikar: Die Bezeichnung Vikar leitet sich von lateinisch &amp;quot;vicarius&amp;quot; „Statthalter, Stellvertreter“ ab. Dieser Titel wird nach dem ersten theologischen Staatsexamen vergeben.&lt;br /&gt;
;Vikariat: Das Vikariat ist die praktische Vorbereitung auf den Beruf des evangelischen Pfarrers.&lt;br /&gt;
;Vocation (lat.): die Berufung&lt;br /&gt;
;Vorfluter: In der Wasserwirtschaft sind Vorfluter Gräben zur Entwässerung und zur Regulierung des Wasserstandes bei der landwirtschaftlichen Bodennutzung&lt;br /&gt;
;Vorwerk: Als Vorwerk werden landwirtschaftliche Gutshöfe bezeichnet, die weiter entfernt vom eigentlichen Stammgut liegen. &lt;br /&gt;
;vulnerabel: verletzbar, verletzlich, verwundbar. Dieser Ausdruck wird oft im Zusammenhang mit der Infektionsgefahr mit dem Coronavirus Covid-19 gebraucht.&lt;br /&gt;
;Wagendienst: Zur Verfügungstellung von Transportleistungen, Spanndienste&lt;br /&gt;
;Wiki: Ein Wiki (hawaiisch für „schnell“)ist eine Website, deren Inhalte von den Besuchern nicht nur gelesen, sondern auch direkt im Webbrowser bearbeitet und geändert werden können (Web-2.0-Anwendung). (aus Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Winkelschule: Behördlich nicht genehmigte Privatschule, in Preußen seit 1794 nur mit behördlicher Erlaubnis geduldet&lt;br /&gt;
;Wustermark: Eine Flurbezeichnung innerhalb der Gemarkung Groß Kreutz. Sie kommt in vielen Gemeinden vor, und deutet auf eine &amp;quot;wüste Feldmark&amp;quot; hin, d.h. die ist eine Stelle gewesen, auf der vor langer Zeit schon einmal Menschen ansässig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zauche: Der Name kommt aus dem Polabischen und bedeutet soviel wie &amp;quot;trockenes Land&amp;quot;. Der Großteil  der Zauche liegt auf dem Zauche-Plateau, und ein Teil davon ist die Glindower Platte.&lt;br /&gt;
;Zunft, Mz. Zünfte: Sie sind der Zusammenschluss von Handwerkern eines Gewerks. Diese im Mittelalter gegründeten Bünde waren ein soziales und wirtschaftliches System, welches zur Absicherung in sozialen Notlagen und vor allem zur Sicherung von Qualität ihrer Erzeugnisse sorgte. Sie gaben Produktionsverfahren und -methoden vor. Der enge Rahmen ihrer Vorschriften verhinderte den Einzug moderne Methoden und ließen keine Konkurrenz zu. Mit der Einführung der Gewerbefreiheit1 wurde das Zunftwesen abgeschafft. - Es wurden Regeln der jeweiligen Handwerksberufe festgelegt. Einer Zunft stand immer ein Zunftmeister oder Altmeister vor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Volkskunde&amp;diff=4444</id>
		<title>Volkskunde</title>
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		<updated>2026-09-19T16:28:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: /* Bräuche und Überliefertes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Alltagskultur===&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Alltag&amp;quot; - ist es wirklich so wie alle Tage, sind sie wirklich alle gleich? Wenn man die Spanne eines Lebens zurück denkt, also 70, 80 oder vielleicht sogar 100 Jahre, was hat sich nicht alles gravierend in unserem täglichen Dasein geändert. Das zwanzigste Jahrhundert hat so viele Veränderungen mit sich gebracht, dass hier nicht Raum und Zeit ist, alle aufzuzählen. Doch einige Wenige, die so selbstverständlich zum Leben gehören, und sich doch stark verändert haben, sollen hier kurz angerissen werden. Es ist nur eine kleine Auswahl, drum sind alle eingeladen, aus eigenem Erleben zu ergänzen!&lt;br /&gt;
[[Datei: |200px|thumb|right|Die am verbreiteste Waschmaschine in der DDR; Aufn. W.H.j., 4/2021]]&lt;br /&gt;
  Die '''Begrüßung''', ein wirklich alltäglicher Vorgang. Ein uraltes Ritual und höchst unterschiedlich bei den einzelnen Völkern. Auch hier auf dem Dorfe hat sich im Laufe der Zeit einiges geändert. Wenn man an die Mitte des vorigen Jahrhunderts zurück denkt, so wurde man von den Eltern so erzogen, dass zumindest die Leute, die man kennt, mit einem höflichen &amp;quot;Guten Tag&amp;quot; und mit Kopfnicken zu grüßen waren. Nun das Kopfnicken usw. verlohr sich beim Erwachsen werden recht bald. Und aus dem &amp;quot;Guten Tag&amp;quot; wurde recht bald ein kurzes &amp;quot;Tach&amp;quot;. Natürlich ist die alte Höflichkeitsform nicht verschwunden, aber heute im 21. Jahrhundert ist ein freundliches &amp;quot;Hallo&amp;quot; üblich geworden. Und eines ist hinzu gekommen. Es wird von Vielen umarmt und sogar geküsst , obwohl man sich oft nur flüchtig kennt. Der &amp;quot;Bruderkuss&amp;quot; war sonst eigentlich nur bei den großen Genossen üblich, oder? Die Pandemie der COVID19-Krankheit hat diesem Gebahren vorerst einen Riegel vorgeschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Essen''' und die Esskultur gehört einfach zu den Lebens notwendigen Dingen. So einfach und doch manchmal so schwierig. Die wenigsten können sich heute noch daran erinnern, wie nach dem Kriege der Magen knurrte und trotzdem die Eltern, meistens die Mütter, dafür sorgten, dass wir am Leben blieben. Eisschrank oder Kühlschrank war eine tolle Errungenschaft, die erst später nach und nach erlaubten, frische Lebensmittel aufzubewahren. Wir Dorfbewohner hatten ja einen großen Vorteil den Städtern gegenüber. Wer ein Gärtchen besaß, konnte sich mit Gemüse selbst versorgen, und wenn man diese Möglichkeit nicht hatte, so war es doch etwas leichter an Lebensmittel heran zu kommen. Die Milch wurde beim Kaufmann in der Kanne geholt, und wehe, man kam ins Stolpern. Das vergangene Jahrhundert hat mit seinen unseligen Kriegen viele Engpässe verursacht, so dass alles Mögliche rationiert werden musste (Lebensmittelkarten s. Versorgung und Nothilfe). Fleisch war ein Seltenheit. Und heute..., gehen wir in den Supermarkt und kaufen für 3 Euro ein Kilogram xxxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Waschen''', eine alltägliche Übung, sollte man jedenfalls meinen. Ich will hier nicht auf die Körperpflege eingehen, aber wie war das noch mit den kleinen Schietern, als sie auf die Welt kamen? Jeder brauchbare Stofffetzen wurde zur Windel gemacht und wenn sie gewechselt werden mussten, wurden sie ausgekocht und von Hand ausgewrungen. Keine Waschmaschine half. Im großen Kochtopf auf dem Herd in der Küche oder, wenn möglich, im kupfernen Kessel in der Waschküche, soweit vorhanden, wurden sie ausgekocht. Keine Wegwerf-Windeln. Der Waschzuber und das Waschbrett waren das Handwerkzeug für die Meisten bis weit in die Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts hinein. Als die kleinen Waschmaschinen, eine weit verbreiteter Typ in der DDR war die &amp;quot;WM 66&amp;quot;, war das eine Riesenhilfe. Und wenn dann noch eine separate Wäscheschleuder dazu kam, hatten junge Familien viel Zeit gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Das '''Heizen'''. Wann und wo die erste Zentralheizungen im Dorf eingebaut wurde ist nicht bekannt. In die Villa von Prof. Schneider wurde 1914 eine Zentralheizung von der Brandenburger Firma Sonntag eingebaut. Die Häuser der Marwitz-Siedlung wurden 1938 mit Zentralheizungen ausgestattet. Dies war für damalige Zeit ein ungeheurer Luxus für Landarbeiterfamilien und nicht selbstverständlich. Die schlechten Zeiten nach dem Kriege erforderten viel Improvisationstalent. Der Sägespäneofen, ein in Tischlerwerkstätten übliche Art des Heizens, fand in Wohnzimmer seinen Weg. Sie gab es nicht so einfach zu kaufen in dieser Notzeit. Geschickte Schlosser bauten aus allem Möglichen kleine Öfen. Durch den Flüchtlingszustrom hauste in fast jedem Zimmer eine Familie – auch in Zimmern, für die kein Ofen vorgesehen war, musste ein Wärmequelle geschaffen werden. Da aber oft nur ein Schornstein für das Haus vorgesehen war, mussten Abzugsrohre quer durch die Räume zum nächsten Schornstein verlegt werden. Eigentlich waren seit dem  19. Jahrhundert Kachelöfen bewährt und beliebt, doch die gab es nicht in jedem Raum. Weitere Heizquellen waren Gusseiserne Öfen, die Kochstelle in der Küche , eventuell auch die Feuerstelle in den teilweise vorhandenen Waschküchen. Heizmaterial war vor dem Krieg für Zentralheizungen die Steinkohle bzw. Koks, aus dem Rheinland. Nach dem Krieg fiel dies alles weg und alles was brennbar war, diente für eine warme Stube. Holz, soweit erreichbar, wurde im Wald gesammelt; Stubben wurden mühselig gerodet,  zum Anzünden wurde Holz klein gespalten, sehr begehrt war Kien, das harzhaltige Holz der Kiefern. Als es in den Sechzigern und vor allem in den Siebzigern materiell besser ging, kamen sogenannte Etagenheizungen in Mode. Diese kleinen Öfen wurden mit Umwälzpumpen betrieben, oder funktionierten nach dem Schwerkraftprinzip. Einen „Quantensprung“ erlebte die Heiztechnik nach der „Wende“. Moderne Öfen auf Heizöl- oder Gasbasis wurden das Non plus Ultra. Getrieben von Energiepreisen und der Einsicht, dem immer mehr in das Bewusstsein der Menschen rückenden Klimawandel etwas entgegen zu setzen, rücken immer neuere, effizientere Wärmegewinnungsmethoden in den Vordergrund. Optimale Wärmedämmung beim Hausbau erlauben das Heizen mit Wärmepumpen. Sonnenkollektoren auf dem Dach fangen Sonnenenergie ein und Biogasanlagen sorgen für warmes Wasser und Räume. Wann werden alle geeigneten Dächer mit Photovoltaikanlagen versehen sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;technische Revolution&amp;quot; der letzten Jahrzehnte kann und soll hier nicht betrachtet werden. Es ist einfach zu vielfältig und es gibt dazu unendlich viel Literatur. Aber wer sehen will, wie unsere Altforderen gelebt und gearbeitet haben, dem sei ein Besuch im Heimatmuseum empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Mode===&lt;br /&gt;
Wie kaum ein anderer Bereich ist so schnelllebig, wie die Mode. Hier als Oberbegriff für das äußerliche und persönlichen Erscheinungsbild. Dieses Kapitel ist so vielfältig, so dass nur einige wenige Facetten betrachtet werden. Hinzu kommt noch der Umstand, dass aufgrund von Persönlichkeits- und Urheberrechten, eine bildliche Darstellung im Internet mit hohen Hürden verbunden sind. Einige Bilder zeigen die Moden vergangener Jahrzehnte. Nicht selten war die Bekleidungskultur durch den Zeitgeist bestimmt. Beispiele hierfür sind die Marinemode schon für Kinder in der Kaiserzeit.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kinder auf Parkbrücke.jpeg|Kinder im Matrosen-Look auf der Brücke im Gutspark um 1900&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bräuche und Überliefertes===&lt;br /&gt;
''SITTEN UND BRÄUCHE''&lt;br /&gt;
(Erinnerungen zusammengetragen von Kantor Friedrich Hilgendorf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Bewohner waren durchweg Ackerbauern, die ihren Dienst auf dem Gute zu verrichten hatten und denen bis zur Ablösung der Dienste wenig Zeit für die eigene Wirtschaft blieb. Sie gingen damals anders gekleidet. Die Männer trugen lederne, dunkle Kniehosen, weiße Strümpfe, schwarze Halbschuhe, eine blaue Tuchjacke und eine schwarze hutartige Mütze. Frauen und Mädchen waren mit halblangen grünen Tuchröcken bekleidet, trugen grüne lose Jacken mit langen Ärmeln und kleinem Schoß. Am Halse waren die Jacken ausgeschnitten. Den Kopf bedeckte eine schwarze oder bunte Kappe mit langen Nackenbändern. Zu Festen und zum Abendmahl wurde auf die Kappe eine weiße, storchenschnabelartige Haube gesetzt, um die Schultern ein weißes, dreieckiges Tuch mit Spitzen gelegt. Dazu wurde eine weiße Schürze umgebunden. Frauen und Mädchen trugen blaue Strümpfe und auch Halbschuhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte der Fastelabend&amp;lt;ref&amp;gt;Fastelabend - Fastnacht, Karneval&amp;lt;/ref&amp;gt; gefeiert werden oder einmal Tanz sein, dann gab der Bauer, der im Dorfe die größte Stube hatte, diese dazu her. Die von der Herrschaft und den Bauern geschenkten Brote, Eier, Würste und Schinken wurden dann dort gemeinsam verzehrt, dazu dünnes Braunbier getrunken. Nach dem Tanz gab es Kaffee und Kuchen. Um 10.00 Uhr ging alles zu Bett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Im Winter wurden die Spinnabende abgehalten. Sechs bis acht Frauen oder Mädchen bildeten einen Spinnkranz. Die Mädchen mußten erst ihr Pflichtstück für die Herrschaft spinnen. Schafften sie es nicht, mußten sie es sich spinnen lassen. Gesang, Geschichten erzählen, Wockenbrennen und allerlei Neckereien mit den jungen Burschen verkürzten dabei die Zeit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Bräuche rund um die Hochzeit'''&lt;br /&gt;
''Anders war es bei Hochzeiten&amp;lt;ref&amp;gt;nach Hilgendorf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu lud der Hochzeitsbitter, an der Brust mit bunten Bändern geschmückt, die Herrschaft und das ganze Dorf ein. Jeder lieferte dazu Fleisch, Brot, Kuchen und sandte auch Geschenke. Die Herrschaft spendete den Wein. Die Braut ging mit schwarzem Kleid, weißem Brusttuch und weißer Schürze, auf dem Haupt den Myrtenkranz ohne Schleier zur Kirche. Das ganze Dorf zog mit. Voran die Musik. Pfarrer und Lehrer erhielten in der Kirche ein seidenes Halstuch auf den Altar gelegt; auch dem Bräutigam steckte die Braut solch ein weißes Tuch an die Jacke. Bauernhochzeiten dauerten drei Tage. Wer morgens zum Frühstück nicht wieder da war, wurde durch die jungen Männer mit einem Vorderwagen, auf dem ein Trompeter saß, ins Hochzeitshaus geholt. Die Hochzeit der Gutsdienstleute wurde bei gutem Wetter im Schloßpark gefeiert und die Hochzeit wurde von der Herrschaft ausgerichtet.''''''[[Datei:Hochzeit Els 1.jpg|200px|thumb|right|Hochzeitsgruß vom Dach des Solibaus; Foto:1956, Els]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Brautkleid''' durchlebte wie alle Bekleidung den modischen Wandel seiner Zeit. Noch bis zum Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war auf dem Dorfe ein schwarzes Brautkleid üblich. Das „feine Kleid“  wurde nur zu ganz besonderen Anlässen getragen. Zur Hochzeit trug die Braut ein weißes Brusttuch und weiße Schürze dazu. Ein Kranz krönte den Kopf der Braut. Ein weißes Brautkleid, wie beim Adel und begütertem Personenkreis, wurde in den zwanziger/ dreißiger Jahren modern. Heute sind der Kreativität alle Türen offen. Der perönliche Geschmack oder bestimmte Erinnerungen und Traditionen lassen den Bräuten einen weiten Spielraum. Das Erscheinungsbild des Bräutigams war schon immer und ist auch heute noch, bedeutend unauffälliger. Bestenfalls trug er am Revers oder Brusttasche ein Sträußchen oder Tuch. Eine Ausnahme bildete die Zeit, in der das Militärische eine große Rolle spielte. Dann wurde die Ausgehuniform angelegt. Dies war zu Kaiserszeiten, im Dritten Reich und der NVA nicht nur üblich, sondern wurde erwartet bzw. gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Polterabend''' – ist der Abend vor der eigentlichen Hochzeit. Zum Polterabend wird nicht eingeladen, aber rechtzeitig  der Hochzeitstermin bekannt gemacht, so dass alle Freunde, Bekannten und Nachbarn, die sich dem jungen Paar verbunden fühlen, gemeinsam den Junggesellenabschied feiern können. Diese Feiern finden zumeist beim Anwesen der Braut bzw. ihren Eltern statt. Seinen Namen verdankt er dem Brauch, dass dort vor der Türe Porzellan und Keramik mit möglichst viel Getöse zertöppert wird. „Scherben bringen Glück“. Geächtet dagegen ist das Zerschlagen von Glas oder gar von Spiegeln. Zerbrochenes Glas bringt nach altem Aberglauben Unglück und zerbrochen Spiegel sogar sieben Jahre Pech. Die Scherben müssen von den Brautleuten gemeinsam weggeräumt werden, doch meistens hilft ein Elternteil. Zum Polterabend gehört neben ordentlichem Zechen und Schmausen, auch einige Scherze. Ganz besonders beliebt war es in Groß Kreutz, wenn man wusste, dass die Braut schon Nachwuchs im Bauch hatte, wurde ein Kinderwagen möglichst hoch, schwer erreichbar und weithin sichtbar aufgehängt. Einen ganz besonderen Glückwunsch bereiteten Groß Kreutzer Schülerinnen und Schüler einem Lehrerehepaar auf dem Dach des Solibaus. Heute wird der Polterabend aus praktischen Gründen oft vorverlegt und findet nicht am Vorabends der Hochzeit statt. Es gibt auch das andere Extrem, Hochzeit und Polterabend werden zusammen begangen nicht untypisch in der heutigen  schnelllebigen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der '''Hochzeitszug''' – es ist noch keine 25 Jahre her, da wurde das Hochzeitspaar in die Kirche geleitet mit einem Gefolge der geladenen Gästen. Vorweg gingen kleine Mädchen mit einem Körbchen und streuten Blumen auf den Weg. Nach der Trauung ging dann der ganze Zug zur Feierlokalität. Oft wurde der Zug aufgehalten von „Wegelagern“ mit einem Seil quer über den Weg, sie forderten Tribut vom Bräutigam und dieser konnte sich nur freikaufen, indem er kleine Münzen unter das Volk warf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der standesamtliche oder kirchlichen Trauung fährt die Hochzeitsgesellschaft mit blumengeschmückte Autos und Bändern an den Autoantennen, laut hupend zum Feiern in eine Lokalität. Dort warten oft weitere Überraschungen. Ein sehr beliebte Aufgabe für das junge Paar ist das Sägen eines Holzstammes mit einer Schrotsägen. Hier kommt es auf einander abgestimmte Bewegungen an. Abwechselndes Ziehen und Nachgeben stimmen ein auf eine harmonische Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Osterfeuer''' und '''Weihnachtsbaum verbrennen''': Letzteres wird in Groß Kreutz Anfang des neuen Jahres durch die Freiwillige Feuerwehr, bei einem fröhlichen Beisammensein, schon seit Jahren durchgeführt. Es ist Tradition geworden, auf dem Dorfplatz an der Bochower Straße neben dem Feuerwehrdepot am Ostersonnabend das Feuer zu entzünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pfingstbrauchtum''' - Ein alter bäuerlicher Brauch war es, zu Pfingsten die Hoftore mit frischem Grün von Birken zu schmücken. Dieser Brauch wird leider kaum noch ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volksbräuche sind im Ursprung von langen Traditionen in ihrer Landschaft geprägt. In unserer Zeit, die geprägt ist durch die Ländergrenzen und Kontinente überschreitende Kommunikation, ist der Einfluss anderer Kulturen unvermeidlich. Vor Allem, wenn kommerzielle Interessen die Ausbreitung fördern. Im Folgenden zwei Beispiele, die sich in den letzten Jahrzehnten hier durchgesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Valentinstag''': Wird am 14. Februar gefeiert. Das Brauchtum dieses Tages soll auf den Heiligen Valentinus zurückgehen. An diesem Tag wird der &amp;quot;Liebenden&amp;quot; gedacht. Wie so Vieles, ist dieser Brauch voll komerzialisiert worden. Für den Blumenhandel und die Süßwarenindustrie sind dies Höhepunkte im Geschäftsleben, denn wer will nicht seiner &amp;quot;Liebsten&amp;quot; zeigen, wie zugetan er ihr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Halloween''', ist ein Brauch der wohl ursprünglich aus dem Keltischen über Irland, die USA nach Europa zurückkehrte, und am Vorabend von &amp;quot;Allerheiligen&amp;quot; begangen wird. Der Brauch, ausgehöhlte Kürbisse mit gruseligen Fratzen zu versehen und von innen zu beleuchten, ist keine neue Tradition. Schon bevor der &amp;quot;Spuk&amp;quot; aus Amerika zu und herüberschwapte, wurden gerne Rüben oder Kürbisse hierfür verwendet. Erst seit der Jahrtausendwende finden immer mehr an dem Geschäft mit dem &amp;quot;Gruseln&amp;quot; ihren Gefallen. Verkleiden und von Tür zu Tür ziehen gefällt vor allem Kindern (oft von den Eltern animiert). Mit dem Spruch &amp;quot;Süßes oder Saures&amp;quot; fordern sie am liebsten Süßigkeiten. Um den Nachbarn zu zeigen, wie &amp;quot;schön man sich gruseln kann&amp;quot;, werden gerne Haus, Hof und Garten in Fantasiewelten mit sogenannten gruseligen Erscheinungen verwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Halloween_P92A9704_bildgröße ändern.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Hallowen,Ausschnitt_P92A9705.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Zur Grusel-Mühle_P92A9707.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
Halloween_P92A9706_bildgröße ändern.jpg|Halloween in Groß Kreutz; Aufn.  W.H.j. 11/23&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauernregeln===&lt;br /&gt;
'''Bauernregeln und andere Sprüche''' (aufgezeichnet von Bauer Stoof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''Vor Johannis bitt’ um Regen, nachher kommt er ungelegen.''&amp;lt;ref&amp;gt;Johanni, Johannestag – der 24. Juni,  er steht im Zusammenhang mit der Sommersonnenwende (zwischen dem 20. 21. und 22. Juni), dem längsten Tag des Jahres. Von nun an werden die Tage wieder kürzer. Der Johanni-Tag gehört wie die Eisheiligen oder die Schafskälte zu den sogenannten &amp;quot;Los-Tagen&amp;quot; im Bauernkalender. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*  ''Hat die Gans zu Lichtmeß Wasser, hat das Schaf zu johanni’ Weide.''&amp;lt;ref&amp;gt;Lichtmess:  Der 2. Februar, ab dem 2. Februar hat man das Gefühl, dass es länger hell wird&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Ist es zu Jakobi hell und warm, dann mach’ zu Weihnachten den Ofen warm.''&amp;lt;ref&amp;gt;Jacobi - alte Bezeichnung für den Tag des Heiligen Jakob (Jakobus der Ältere) (25. Juli)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Bei einer Kindtaufe: Wer zuerst von den Paten im Haus ist, nach dem artet das Kind.''&lt;br /&gt;
* ''Der Tau ist dem August so not, wie jedermann sei täglich Brot.''&lt;br /&gt;
* ''Wenn ein Tier, Pferd, Rind oder Schwein zum Decken gebracht wird, soll man nicht die Hände in die Taschen stecken; sonst wird es nicht trächtig.''&lt;br /&gt;
* ''Regent’s am Michaelistag, so folgt ein milder Winter nach.''&amp;lt;ref&amp;gt;Michaelistag, so wird der 29. September sowohl von den Katholiken als auch von den Protestanten wegen der an diesem Tage in der Christenheit begangenen Gedächtnisfeier der Kirchenweihe des hl. Erzengels Michael genannt. Der Erzengel gilt als Heerführer der Engel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ''Oktoberschnee tut Pflanzen und Tiere weh.''&lt;br /&gt;
* ''Ernte Dank : Des deutschen Volkes.''&lt;br /&gt;
* ''November trocken und klar, bringt wenig Segen fürs nächste Jahr.''&lt;br /&gt;
* ''Ist’s um Weihnachten warm und naß, gibt es leere Speicher und Faß.''&lt;br /&gt;
* ''In der Woche von Weihnachten zum  Neujahr darf kein Dung gefahren werden, sonst fährt man das Glück vom Hof.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fußnoten und Weblinks===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=21._Jahrhundert&amp;diff=4443</id>
		<title>21. Jahrhundert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=21._Jahrhundert&amp;diff=4443"/>
		<updated>2026-09-19T16:16:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===21. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2026'''&lt;br /&gt;
* In der Woche vom 13. bis 17. Juli wurden im Ort neue Verkehrsschilder aufgestellt oder versetzt. Der Rotdornweg wurde zur Spielstraße erklärt, die Lehniner Straße wurde zur verkehrsberuhigten Zone mit Tempo 30 km/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2025'''&lt;br /&gt;
* Ende Oktober und Anfang November wurden Straßenbäume nachgepflanzt. In der Potsdamer Straße, im Rotdornweg 3 Rotdornbäume. &lt;br /&gt;
* Dieses Jahr bescherte uns eine reichliche Ernte an Wanüssen. Das Wetter hatte ausnehmend gut für viele Früchte gepasst. Die Eicheln lagen wie dicht gesät. Die Forstleute und Jäger sprechen von einem Vollmastjahr.&lt;br /&gt;
* 2025 ist das Jahr der Jubiläen. Der Christliche Kindergarten an der Lehniner Straße begeht sein 125-jähriges Bestehen und im September wird zusammen mit dem Birnenfest der Ersterwähnung unseres Ortes vor 725 Jahren gedacht. Mit einem Glas Sekt, auf dem des Jubiläums gedacht wurde und das jeder als Erinnerung mitnehmen konnte, wurde die Festveranstaltung in der Mensa des OSZ eingeleitet. Als Gäste wurden geladen, viele, die sich in der einen oder anderen Weise für den Ort und seine Bewohner verdient gemacht haben. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit dem Lied &amp;quot;Unser Dorf Groß Kreutz&amp;quot; von Kantor Hilgendorf, vorgetragen durch den Ortsvorsteher Thomas Becker, der auch durch den ganzen Abend führte. Der Auftritt des &amp;quot;Spatzenchores&amp;quot; der &amp;quot;Erich-Kästner-Grundschule&amp;quot; unter der Leitung von Jana Wunderlich erfolgte, vor den Festreden des Ortsvorstehers&amp;lt;ref&amp;gt;Festrede 725 Jahre Groß Kreutz am 12.09.2025 des Ortsvorstehers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Groß Kreutzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Kalenderjahr steht für unseren Ort Groß Kreutz unter der Prämisse, ein Jubiläum zu begehen: vor 725 Jahren wurde unser Ort das erste mal schriftlich erwähnt. So belegen es jedenfalls die von Historikern bewerteten Quellen.&lt;br /&gt;
Durch die Jahrhunderte hatte der Ort viele Höhen und Tiefen zu überstehen. So ist die ländlich feudale Entwicklung in den ersten Jahrhunderten maßgebend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte noch sehr sehr lange dauern bis die  vorherrschende Leibeigenschaft in der Landwirtschaft aufgehoben wurde.&lt;br /&gt;
In Preußen erst 1807 durch die Steinschen Reformen. &lt;br /&gt;
Damit hatte auch das Gut mit dem Gutshaus - auch „Klein Sanssouci“ genannt - gute Entwicklungschancen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder gab es auch kriegerische Auseinandersetzungen.&lt;br /&gt;
Die Zeiten des unglückseligen Krieges 1806/1807 übten auch auf unser Dorf einen großen Einfluss aus. Freund und Feind durchzogen täglich und stündlich unseren Ort, der an der Kunststraße lag und außerdem eine Post- und Ausspannstation hatte. Dörfler und Gutsherrschaft litten unter dem – heute würde man Terror sagen – Einzug der Französischen Truppen.&lt;br /&gt;
Der damalige Schulze, der Kossät Thiele, stand in Gefahr erschossen zu werden. Schon am Baum angebunden kam er dann doch noch mit Stockschlägen davon. Erst 1812 endeten die französischen Einquartierungen in unserem Dorf.&lt;br /&gt;
Die Zeiten beruhigten sich unter preußischer Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert begann dann eine stürmische Entwicklung mit der wachsenden Industrialisierung in den nahe gelegenen Metropolen Potsdam, Brandenburg und Berlin. Dazu trug auch die Errichtung der Eisenbahnlinie in Ost/West Richtung wesentlich bei.&lt;br /&gt;
Mit der Kaiserzeit und den imperialistischen Bestrebungen kam 1914 der erste Weltkrieg mit 28 Toten und 1939  der zweite Weltkrieg mit 20 Toten. &lt;br /&gt;
Französische Besetzung im 19 Jahrhundert und sowjetische Bevormundung im 20. Jahrhundert hat dann die weitere Entwicklung des Ortes geprägt. Sozialistische Errungenschaften standen dann gut 40 Jahre auf der Tagesordnung.  &lt;br /&gt;
Seit 1990 haben wir nun die Freiheit uns zu entfalten: jeder wie er es will und jeder wie es die gesellschaftlichen Regeln zulassen. Freiheit für jeden ? Ja – aber nur wenn man das Geld dazu hat.&lt;br /&gt;
Viele berühmte Personen haben schon unser Dorf besucht oder sind wenigstens hindurch gefahren. Vielleicht Napoleon, der Eiserne Gustav, Wilhelm Pieck, Frank Walter Steinmeier.&lt;br /&gt;
Immer auch gab es  Begegnungen mit den Bürgern des Dorfes wobei dann auch mal Vorteilhaftes im Ort entstand: z.B. der Solibau hinter der alten Grundschule in der Alten Schulstraße.&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der neuen Schule 1985 in der heutigen Kleinen Lindenstraße wurden die Bedingungen für eine qualitativ bessere zehnklassige Bildung geschaffen. 2003 wurde die Schule zur Grundschule umgewandelt, die seit 2009 den Namen „Erich Kästner Grundschule“ trägt. Der Name ist sozusagen Programm, denn diese Schule ist eine Leseschule und Vorlesewettbewerbe sind ein Zeichen dieser Entwicklung. Kindertagesstätten und die Ganztagsbetreuung in der Schule runden die Möglichkeiten der Bildung und Erziehung unserer Kinder ab. Dabei sticht besonders der evangelische Kindergarten hervor der schon vor 125 Jahren durch die damalige Gutsherrschaft derer von der Marwitz gegründet wurde. Nach dem Grundschulbesuch dürfen unsere Kinder ab der 7. Schulklasse in die umliegenden Städte zur weiterführenden Schulbildung reisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die landwirtschaftliche Entwicklung ist natürlich eng mit dem Gut und den nachfolgenden landwirtschaftlichen Betrieben verbunden. In der DDR wurde auf dem dann volkseigenen Gut die Ausbildung in landwirtschaftlichen Berufen ermöglicht. Noch heute haben wir hier im OSZ diese Ausbildung mit Internatsbetrieb.&lt;br /&gt;
Mit dem Rinderzuchtbetrieb und dem LVAT hat Groß Kreutz sehr bekannte und sogar weltbekannte Betriebe . Nun ist seit dem Sommer ein Leibnitz-Innovationshof des (ATB) Agrartechnik und Bioökonomie e.V. als Bioökonomie-Campus im Bau. Mit diesem Forschungsneubau können weitere positive Akzente in der modernem Landwirtschaft gesetzt werden.&lt;br /&gt;
Anschauliches Zeugnis der speziellen Rinderzucht sind im Rinderzuchtmuseum sichtbar. &lt;br /&gt;
Das Heimatmuseum zeigt vor allem die vergegenständlichte Geschichte unseres Ortes vor allem durch den unermütlichen Eifer  Gerald Gräbnitz´ vom Kulturförderverein.&lt;br /&gt;
In unserem Ort gibt es für unsere 1879 Einwohner vielfältige gesellschaftliche Beschäftigungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
Dazu zählen vor allem unsere Vereine.&lt;br /&gt;
Es sind 10 Vereine, die in allen Altersklassen Raum für sinnvolle Freizeitbeschäftigung geben. Jeder Verein hat seine Bedeutung für ein friedliches dörfliches Zusammenleben. &lt;br /&gt;
Für Sicherheit in vielerlei Hinsicht sorgt unsere freiwillige Feuerwehr. Stets Einsatzbereit um Gefahrensituationen für unsere Bevölkerung zu verhinderrh oder zu minimieren. Dafür sind alle Einwohner dankbar.&lt;br /&gt;
Ehrenamtliche Tätigkeiten der engagierten Mitglieder und Vorstände haben zum Beispiel den FSV zu einer enormen Entwicklung verholfen. Über 600 Mitglieder sind Zeugnis für die Beliebtheit des Vereins, der eben nicht nur Fußball spielt sondern auch andere Sportarten für jedermann anbieten kann.&lt;br /&gt;
Der Kulturförderverein setzt mit seinem Engagement Maßstäbe für ein rundes kulturelles Angebot für das ganze Dorf. Dabei ist das jährliche Birnenfest ein Höhepunkt wo dann auch morgen schon wieder das ganze Dorf auf dem Festplatz feiern wird. Dabei sind auch alle anderen Vereine mit eigenen Beiträgen und Präsentationen beteiligt.&lt;br /&gt;
Der CCGK sorgt mit seinen gut 60 Mitgliedern in der närrischen Jahreszeit für unterhaltsame Programme und sinnvolle Beschäftigung für unsere Kinder und Jugendlichen.&lt;br /&gt;
Den Gemischten Chor Groß Kreutz werden wir hier gleich mit einem besonderen Programm hören können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Auftritt des Spatzenchores unserer Grundschule verbindet sich auch immer unser Wunsch, die später groß geworden Sängerinnen und Sänger im Erwachsenenchor zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das Vereinsleben im Dorf noch besser organisiert und durchgeführt werden kann wäre ein dörfliches Vereins- und Gesellschaftshaus wünschenswert. Hier böte sich der Ankauf und die Renovierung des Gasthauses „Zur Eisenbahn“ an. Die Gemeindevertretung sollte positiv darüber nachdenken und ein solches Anliegen unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schlussbemerkung meiner Rede möchte ich allen Vereinen und deren Vorständen recht herzlich für die vielfältigen Angebote danken. In den gemeinsamen Beratungen mit dem Ortsvorstand werden möglichst alle übergreifenden Veranstaltungen abgestimmt. Danken möchte ich auch unserer Gemeindeverwaltung und dem dem Bauhof. Sie zeigen sich unserer dörflichen Entwicklung offen. &lt;br /&gt;
Dennoch kommt es auf den einzelnen Bürger an, wenn es um die Einhaltung der einfachsten Regeln gemeinschaftlichen Zusammenlebens geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer noch weitere tiefer gehende Informationen und Fakten zur Geschichte und zur Gegenwart unseres Dorfes haben möchte kann sich gerne in die Chronik von Groß Kreutz im Internet einwählen.&lt;br /&gt;
Vielen Dank an den Macher der Chronik - Herrn Wolfram Hübner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank an alle Sponsoren, die unser Vereinsleben verbessern.&lt;br /&gt;
Danke an das Blumenhaus Kreutzer für die heutige sichtbare Unterstützung. Danke an die Gemeindeverwaltung für das besondere Budjet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Becker, Ortsvorsteher OT GK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also frei nach dem alten Fritz&lt;br /&gt;
Politik ist doch kein Witz&lt;br /&gt;
Ich glaube er sagte es vor Jahrhunderten schon&lt;br /&gt;
&amp;quot;ein jeder wird selig nach seiner Fasson!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;, und den Grußbotschaften des Bürgermeisters Reth Kalsow und des Vorsitzenden der Gemeindevertretung Franz Herbert Schäfer. In einem kurzweiligen Redebeitrag überbrachte der Pfarrer Sebastian Mews, die Grüße der Christophorus-Kirchengemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;725 Jahrfeier Groß Kreutz am 12.09.2025&lt;br /&gt;
Pfarrer Sebastian Mews für die Evangelische Christophorus Kirchengemeinde Groß Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott zum Gruße.&lt;br /&gt;
Ersturkundliche Nennung 1300, das feiern wir.&lt;br /&gt;
Dass dieser Ort zuvor schon besiedelt war, davon zeugt unser ältestes, immer weiter entwickeltes Gebäude des Dorfes.&lt;br /&gt;
Unsere Kirche.&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung, entstand an dem Ort, wo noch heute die Kirche steht, wohl ein Holzbau, bis dann Mitte des 13. Jahrhunderts Steine das Holz verdrängten.&lt;br /&gt;
Um 1275 soll es eine Grundfeste gegeben haben, die dann im 18. Jahrhundert die uns bekannte Form erhalten hat.&lt;br /&gt;
Manch einer mag gerne erzählen, dass Karl der Große maßgeblich an unserem Ortsnamen Verantwortung trägt, weil er überall im Lande, Ende des 18. Jahrhunderts, Kreuze hat aufstellen lassen; und eben an diesem Ort ein besonders großes Kreuz. Doch das sind alte Kirchenmythen, die mit der Wahrheit nichts zu tun haben.&lt;br /&gt;
Wie der Ort zum Namen kam, das wisst ihr alle.&lt;br /&gt;
Was Groß Kreutz kirchengeschichtlich besonders macht, ist, dass ihr einen der ersten protestantischen Pfarrer hattet.&lt;br /&gt;
Pfarrer Laurentius Schulte bekannte sich bereits 1526 zum protestantischen Glauben und er war ein Anhänger Luthers, der in Wittenberg sein Unwesen trieb. Angeblich war Luther sogar im Pfarrhaus zu Besuch. Doch gewiss ist dies nicht.&lt;br /&gt;
Im nächsten Jahr feiert Groß Kreutz 500 Jahre Protestantismus.&lt;br /&gt;
Im Laufe dieser 500 Jahre bin ich nun der 25. evangelische Pfarrer von Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
Manche blieben kürzer, so hat es Pfarrer Johann Herrmann nur auf ein Jahr gebracht (ich weiß nicht, was ihr mit ihm getan habt), manche blieben länger, so wie Pfarrer Karl Ludwig Schneider, der genau 44 Jahre euer Pfarrer war. Ein Viertel seiner Zeit liegt derweil bald hinter mir. Über 725 Jahre hat euch die Kirche begleitet, hat die Höhen und die Tiefen mit euch zusammen gefeiert und durchlitten. Mal waren wir prägend, dann waren wir nicht mehr modern genug, es wurde protestiert und Groß Kreutz wurde evangelisch. Die Kirche war immer schon Zentrum des Ortes und selbst als nach dem Zweiten Weltkrieg das herrschende Regiment uns rausdrängen wollte, blieben wir. Wir als Kirche haben viele kommen und gehen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist es leider so, dass Teile der Gesellschaft, in Pluralität, glaubt auch ohne Kirche und Glaube auskommen zu können. Das hat die Menschheit schon oft in der Geschichte geglaubt. Doch dies ist ein Irrglaube und darum bleibt eure Kirche als Gebäude, aber auch als Teil der Gemeinschaft weiter bestehen und an eurer Seite. Ob ihr wollt oder nicht. Das ist selbstredend keine Drohung, sondern ein herzliches Versprechen.&lt;br /&gt;
Groß Kreutz hat über die Jahrhunderte viele Wandlungen durchgemacht und wird dies auch weiter tun.&lt;br /&gt;
Möge Gott die Menschen für ihr Tun in der Gemeinde und an ihrem Nächsten segnen, damit ihr weiterhin ein Segen für Groß Kreutz seid.&lt;br /&gt;
Wir sind dankbar, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen der Evangelischen Christophorus Kirchengemeinde gratuliere ich zu diesem Jubiläum und ende, wie begonnen:&lt;br /&gt;
Gott zum Gruße.&lt;br /&gt;
Vielen Dank, für ihre und eure Aufmerksamkeit.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Im Folgenden wurden einige Bürger für ihr langjähriges Engagement für die Gemeinde geehrt. Im nächsten Höhepunkt führte der &amp;quot;Gemischte Chor Groß Kreutz&amp;quot; unter Leitung von Marina Maaß mit Liedern durch die vergangenen Jahrhunderte. In der folgenden Pause sorgte ein reichhaltiges Buffet für das leibliche Wohl. Danach sorgte für lautstarke Stimmung im Saal das &amp;quot;Ketziner Blasorchester&amp;quot; unter Leitung von Vincent Schmidt und der Sängerin Josephine Herzog. Unterbrochen wurde der Musikreigen von einer Solotanzdarbietung von Claudia Lenz der &amp;quot;Pirourette Dance Company&amp;quot; aus Potsdam. Zum Abschluss wurde die Brandenburghymne &amp;quot;Märkische Heide&amp;quot; gemeinsam gesungen.&lt;br /&gt;
*Mai: Am 24. feiert der FSV Gross Kreutz mit einer großenFestveranstaltung auf dem Sportplatz, Am Kleinbahndamm 8, sein 50-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
*April: Seit Anfang des Monats haben wir keinen Postshop mehr im Ort. Die Geschäftsstelle im ehemaligen Autohaus wurde von der Betreiberin aufgegeben. &lt;br /&gt;
* Der Festplatz neben der FFW erhält einen Elektroanschlusskasten. Mit der 2 x 32A CEE, 1x 16A CEE und 2 x Schukosteckdosen.&lt;br /&gt;
* Eine Lichtsignalanlage in der Potsdamer Straße sorgt für einiges Unverständnis. Sie soll das Überqueren der belebten B1 sicherer gestalten, da der Fußgängerweg auf der Südseite der Straße zwischen den Einmündungen der Triftstraße aufgebuddelt wird, um dicke Elektrokabel zu verlegen.&lt;br /&gt;
* März: Mit Postwurfsendungen werden die Groß Kreutzer Haushalte aufgefordert mit der &amp;quot;Deutsche Glasfaser GmbH&amp;quot;, mit Sitz in 46325 Borken, einen Vertrag über den Anschluss an das Glasfasernetz abzuschließen. Die Offerte mit vier verschiedenen Tarifen gilt bis 15. Mai 2025, wenn sich 33% der Haushalte für einen Anschluss entscheiden. Einige Groß kreutzer haben ihre Teilnahme mit einem kleinen Schild an den Straßen bekundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2024'''&lt;br /&gt;
* 01.12.: 2. Baumpflanzaktion in . Baumpaten sind Fam. Kohnen, Alison Hein, Philipp Hein, Roswita Kassin und   .&lt;br /&gt;
* 22.09.: Wahlen zum Brandenburger Landtag.&lt;br /&gt;
* 14.09.: Birnenfest&lt;br /&gt;
* 06.08.: Kreativmarkt auf dem Gutshof&lt;br /&gt;
* 09.06.: Wahlen zum Europa-Parlament und Kommunalwahl&lt;br /&gt;
* 01.06.: Kinderfest am Strohhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023'''&lt;br /&gt;
*11. November: Auf Anregung und unter Aleitung von Andreas Schule (KFV von Groß Kreutz e.V.) wurden 3 Spitzahornbäume in der Birkenstraße hinter den Gärten und einer neben den Stein zur Erinnerung an 750 Jahre Groß Kreutz am Kreisverkehr gepflanzt. &lt;br /&gt;
*10. November: Praxis Jarka: Standort Groß Kreutz musste geschlossen werden. Patientenversorgung ab Montag, dem 13.11.23 in unserer Zweigpraxis in Schmergow, Heuberg 7. Heute am 10.11.23 gab es einen Wasserschaden in vielen Räumen der Alten Gartenstrasse 2. Da wohl die Kabelschächte voll Wasser gelaufen waren, musste aus Sicherheitsgründen der Strom erstmal auf noch nicht absehbare Zeit abgeschaltet werden. Daher sah sich unser Praxisteam gezwungen  den Praxisserver und alle andere dringend benötigte Technik notfallmäßig in unsere Zweigpraxis nach Schmergow zu verlegen. Das ganze ist eine grosse technische und organisatorische Herausforderung, weil unser Computer-Netzwerk in Schmergow bisher sozusagen nur &amp;quot;Gast&amp;quot; in unserem Haupt-Computernetzwerk in Groß Kreutz war. Ausserdem ist  heutzutage der Aufbau des Computernetzwerks einer Arztpraxis durch Digitalisierung und Telematik (z.B. elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) hochkomplex geworden und benötigt in der Regel mehrere Wochen. Wir sind daher froh, Christoph Kuchta [ https://cksystem.de ] als Technik-Leiter zu haben, der immer vollen Einsatz zeigt und aktuell sogar die wertvolle Wochenend-Zeit mit seiner jungen Famie opfert, um uns ein provisorisches Computernetzwerk aufzubauen, so dass wir hoffentlich ab Montag wenigstens in unser Zweigpraxis Schmergow unsere Patienten versorgen können. Der Aufwand und vor allen Dingen die Kosten, die all dies verursachen wird, sind noch gar nicht abzuschätzen. Wir alle haben es sehr schwer in dieser Wirtschaftskrise, aber die Arztpraxen sind aktuell besonders stark betroffen: https://www.praxisinnot.de/ Wir bitten unsere Patienten die kommenden Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und werden den Praxisstandort so schnell wie möglich wieder nach Groß Kreutz verlegen. Bleiben Sie uns bitte treu und helfen Sie uns damit die Existenz unserer Praxis an beiden Standorten auch in Zukunft zu sichern. Selbstverständlich wird es vereinzelt Fälle geben, bei denen dies beim besten Willen einfach nicht möglich sein wird. Für diese Einzelfälle gibt es eine Zusage der Praxis Dr. Hunder. - Nachtrag 13.11.23 12.00: Laut Wohnungsbaugesellschaft Ziesar soll der  Stromausfall voraussichtlich nur 1-2 Wochen dauern. (Quelle: Facebook &amp;quot;Komme aus Groß Kreutz/Havel&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*9. September: Das 21. Birnenfest wieder mit sportlichem Auftakt und nachmittags mit verschiedenen Darbietungen. Der Höhepunkt war wieder die &amp;quot;Modenschau&amp;quot;, initiert von Antja Schöttle. (Das ausfürliche Programm unter http://www.kultur-grosskreutz.de).&lt;br /&gt;
*8. September: Um 19.00 Uhr Auftritt des Gemischten Chores und des Spatzenchors der Erich-Kästner-Grundschule in der Groß Kreutzer Kirche.&lt;br /&gt;
* Juli/ August: Das &amp;quot;Strohhaus&amp;quot; bekommt ein neues Dach, außerdem werden drei Blitzableiter angebaut.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Am 23. Januar 2023 ehrte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit BVR-Präsidentin Marija Kolak und DOSB-Präsident Thomas Weikert die Finalisten in den Räumlichkeiten der DZ BANK in Berlin und gab die Sieger des &amp;quot;Großen Stern des Sports&amp;quot; in Gold 2022 bekannt. Die Sportvereine aus allen Teilen Deutschlands reisten gemeinsam mit ihren Partnerbanken in die Bundeshauptstadt, um beim Bundesfinale dabei zu sein.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vr.de/privatkunden/news/preisverleihung-sterne-des-sports.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Bundespräsident  übergab der FSV-Abordnung die Urkunde über den 3. Platz im Bundeswettbewerb zum Goldenen Stern des Sports. Siehe  &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fsvgrosskreutz.de/sterne-des-sports-in-berlin-seid-auch-ihr-live-dabei/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2022'''&lt;br /&gt;
*9. September: 20. Birnenfest in Groß Kreutz. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste das jährlich am zweiten Wochenende im September stattfindende Birnenfest drei mal verschoben werden. Jetzt im Spätsommer des Jahres 2022 kann endlich das kleine Jubiläum starten. Am Freitagabend, dem 9. September , ist die Eröffnung mit einem Konzertabend.  Um 19.00 Uhr sollte es richtig losgehen, doch was richtig losging war ein eine kräftige Gewitterhusche über dem Groß Kreutzer Festplatz. Trotz dieses etwas ungemütlichen Auftakts begann eine Sechs-Mann-Band des Polizeiorchesters im großen Zelt mit schwungvollen Melodien den anwesenden Zuhörern einzufangen. Das Zelt füllte sich immer mehr und ca. 100 Gäste lauschten begeistert so manchem Evergreen aus den vergangenen Jahrzehnten. Ohrwürmer wie Karats „Über 7 Brücken“, Hildegard Knefs „Rote Rosen“ und Reinhard Mays „Über den Wolken“ ließ richtige Partystimmung aufkommen.&lt;br /&gt;
*Trotz der 30ziger Zone in der Bahnhofstraße kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Verkehrsunfällen in der Kurve am Gutshof. Nun ist das Grundstück Bahnhofstraße 19 (Tierarztpraxis) durch Leitplanken und Poller besser geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2021'''&lt;br /&gt;
* Juni: Im Ort beginnen Kabelverlegearbeiten für die Sicherstellung von Stromanschlüssen für Elektrofahrzeuge. Es werden Erdkabel mit 240 mm²  Leiterquerschnitt verlegt.&lt;br /&gt;
*26.September: Wahl des Deutschen Bundestages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2020'''&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
* Seit Anfang April 2020 liegen unter dem Motto &amp;quot;Suchen, Finden, Aussetzen&amp;quot;, lustig bemalte Steine Steine wandern wandern durch Götz, Jeserig und die anderen Ortsteile unserer Gemeinde und liegen an allen möglichen und unmöglichen Plätzen.&lt;br /&gt;
* Am 14 März fand zum 6. Mal die Veranstaltung &amp;quot;Groß Kreutz musiziert statt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Im Anschjuss an seine Rede beim Neujahrsempfang hat der Ortsvorsteher mit dem Ehrenzeichen von Groß Kreutz ausgezeichnet: Frau Anke Kurth für ihr Engagement im Feuerwehrförderverein, Herrn Michael Binder für seine Tätigkeit als Ortswehrführer der FFW, Herrn Werner Fischer für seine Tätigkeit als Finanzwart im Vorstand des FSV und Herrn Mario Schütt als Vorsitzender des Schulfördervereins und Leiter der AG &amp;quot;Holzwurm&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2019'''&lt;br /&gt;
* Die Feierhalle auf dem Kommunalen Friedhof wurde renoviert.&lt;br /&gt;
* Die Anlage um das Kriegerdenkmal wurde neu gestaltet und fertig gestellt.&lt;br /&gt;
* Auf zwei gepachteten Flächen im Gewerbegebiet Am Eichenhain wurde ein Solarpark gebaut. Die Baufelder des Gewerbegebiet sind alle vergeben.&lt;br /&gt;
* Für die Jugendlichen des Ortes wurde ein sechseckiger Pavillon beim Strohhaus errichtet.&lt;br /&gt;
* Im Herbst ist der von Wolfgang Haak entworfene und mit Hilfe des Bauhofes realisierte &amp;quot;Planten-Wanderweg&amp;quot; entlang des Deetzer Landweges eingeweiht worden.&lt;br /&gt;
* Auch der Groß Kreutzer Karnevals Club blickt im November auf sein 60-jähriges Bestehen zurück.&lt;br /&gt;
* Der &amp;quot;Birnen-Rundweg&amp;quot; ist vollendet. &lt;br /&gt;
* Im Juni beging der Gemischte Chor Groß Kreutz sein 70-jähriges Bestehen mit einem Festkonzert in der Kirche.&lt;br /&gt;
* Am 1. Juni fand wieder ein Kinderfest statt.&lt;br /&gt;
* 26. Mai sind Kommunalwahlen im Land Brandenburg. Wahl der Gemeinderäte und Ortsvertretungen. Mitglieder im Ortsbeirat sind: Frank Heinicke (CDU), Nico Faupel (SPD), Dr. Marcus Lukas und Thomas Becker (Familien freundliches Groß Kreutz) und Wolfgang Messerschmidt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2018'''&lt;br /&gt;
* Im Laufe des Jahres erfolgte eine aufwendige Modernisierung der Schulturnhalle (Wärmedämmung des Dachs, der Heizung und Elektrik und der sanitären Einrichtung. Der Fußboden entsprach nicht den Erfordernisse und musste deshalb im nächsten Jahrverändert werden.&lt;br /&gt;
* Groß Kreutz hat einen neuen Pfarrer bekommen. Pfr. Sebastian Mews ist mit seiner Familie aus Treuenbrietzen hierher gezogen.?&lt;br /&gt;
* 21.Februar: Auf ihrem 174. Treffen begehen die Ortschronisten des Kreises Potsdam-Mittelmark ihren zwanzigsten Jahrestag der Gründung im Strohhaus. Am 18. Februar 1998 wurde hier der Verein CPM e.V. gegründet.&lt;br /&gt;
* Februar: Jürgen Oelker lässt die alten Produktionsgebäude der Kunststeinfabrik in der Lehniner Straße abreißen.&lt;br /&gt;
* Ehrungen von Bürger*innen für ihr Engagement zum Wohle des Ortes: Frau Ulrike Mörschel für ihre jahrelange Mitarbeit im Kulturausschuss, ihr soziales Engagement und für Projektentwicklung (Nachholung vo vorigen Jahr), Den Initiator des &amp;quot;Ehrenzeichen&amp;quot;, Herr Wolfgang Messerschmidt für die vielen Jahre als Ortsvorsteher und Ratgeber, Frau Adelheid Wolter für ihre langjährige Organisatoren des Altenkreises der evangelischen Kiche, Frau Christel Müller als Organisatorin der Treffen der &amp;quot;Rolli-Gruppe&amp;quot; und Herr Klaus Brink für das Erstellen von Filmaufnahmen vom Ort und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
'''2017'''&lt;br /&gt;
* Der &amp;quot;Soli-Bau&amp;quot; wurde für die Kita rekonstruiert und für sportliche Aktivitäten ertüchtigt.&lt;br /&gt;
* Am 20. Juni eröffnen die Betreiber der Gaststätte &amp;quot;Adriano&amp;quot; gleich nebenan ein Eiskaffee in den Bankräumlichkeiten. Dies musste aber sofort wieder schließen, da irgend welche Hygiene-Bestimmungen nicht eingehalten wurden.&lt;br /&gt;
* Am 10. Juni fand rund um das Strohhaus ein Kinderfest statt. Sportliche Wettbewerbe und andere altersgerechte Vergnügungen fanden großen Anklang.&lt;br /&gt;
* Die Zahnarztpraxis in der Brandenburger Straße wird vom Zahnarzt Lars Löwenstein am 19. Mai eröffnet. &lt;br /&gt;
* Wie zu Beginn des Jahres hat der Ortsvorsteher beim Neujahrsempfang wieder besondere Leistung von Bürgern geehrt. Mit einem Blumenstrauß Detlef Rieter für seinen Einsatz bei der FFW, und Hella Völker für die Unterstützung bei Geburtstagsjubiläen; mit dem Ehrenzeichen von Groß Kreutz werden geehrt, Herr Kristian Titsch für den maßgeblichen Aufbau der Jugendfeuerwehr und als Gemeindewehrführer der Großgemeinde sowie Herr Fritz-Georg Maaß als langjähriger Vorsitzender des Gemischten Chor Groß Kreutz e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2016'''&lt;br /&gt;
* Die Straßenbeleutung in der Neuen Straße wurde trotz einiger Widerstände von Anliegern installiert und in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
* Auf dem kommunalen Friedhof wurden die Kriegsgräber-Anlage durch den Bauhof neu gestaltet. Ebeso wurde die anonyme Urnen gemeinschaftsanlage erweitert und mit einer Kanteneinfassung versehen.&lt;br /&gt;
* Im Dorf werden VDSL-Schaltschränke aufgestellt.&lt;br /&gt;
* An bzw neben den historischen Gebäuden im Dorf wurden Informationstafel aufgestellt.&lt;br /&gt;
* Im März wird durch den Künstler Philipp das Bild an den Giebel des Heimatmuseums gesprayt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2015'''&lt;br /&gt;
* Am 29. Mai wird die Halbmeilensäule an der B1 kurz vor dem Groß Kreutzer Ausbau aufgestellt und am 6. Juni feierlich enthüllt und übergeben. Am selben Tag findet das Groß Kreutzer Familienfest statt und wird an der ehemaligen Trasse der Lehniner Kleinbahn ein von Wolfgang Haak entworfenes Gedenkschild aufgestellt.&lt;br /&gt;
* Am 24. Juni findet im Strohhaus die feierliche Verabschiedung des Ortsvorstehers Wolfgang Messerschmidt und die Amtsübergabe an Thomas Becker statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2014'''&lt;br /&gt;
* Auf der Urnengemeinschaftsanlage (UGA) ist der erste Tote beigesetzt worden.&lt;br /&gt;
* Am 11. Mai findet in der Kirche ein Solokonzert von Malte Hübner statt. - In memoriam Wofram Hübner sen. (100. Geburtstag). Der Komponist und Musiker M. Hübner ist gebürtiger Groß Kreutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2013'''&lt;br /&gt;
* 13. September Birnenfest&lt;br /&gt;
* 8. Dezember Adventsmarkt am Strohhaus. Ausrichter ist der Kulturförderverein von Groß Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2012''' &lt;br /&gt;
* Die Gemeinde plant auf dem kommunalen Friedhof eine Urnen-Gemeinschaftsanlage.&lt;br /&gt;
* Am 24. März schließt die Schlecker Filiale in Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2011'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2010'''&lt;br /&gt;
* Musikveranstaltung in Groß Kreutz am 29. V. 2010 (U. Mörschel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das Wetter hatte von seinem bisherigen Verhalten eine Ausnahme gemacht: bei strahlendem Sonnenschein strömten von allen Seiten die Besucherinnen und Besucher in die Aula des OSZ. Schon bei ihrem Eintreffen wurden sie draußen von den Klängen des Posaunenchores begrüßt. Im Saal herrschte freudiges Stimmengewirr – und die Plätze wurden knapp. Dies tat der allgemeinen Erwartung aber keinen Abbruch, man rückte einfach etwas enger zusammen!&lt;br /&gt;
Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsteher und Initiator dieser Veranstaltung übernahm Herr Dr. Posner die Moderation und begleitete gekonnt und charmant durch deren Verlauf.&lt;br /&gt;
Zuvor hatte Herr D. Tews mit dem bekannten, von ihm auf dem Keyboard vorgetragenen Stück „Summertime“ von Gershwin, musikalisch das Thema vorgegeben. Es folgte mit zwei Frühlingsliedern der Gemischte Chor Groß Kreutz unter der bewährten und souveränen Leitung von Frau M. Maas .Danach ein Stück für drei Blockflöten vorgetragen von den Frauen E. und A. Demmerling sowie Herrn Dr.Schöbel. Mit einer Eigenkomposition „Klangräume“, einem Stück für Violine solo, wagte es der Berufsmusiker und gebürtige Groß Kreutzer, Malte Hübner, die Hörkapazitäten seines Publikums auf die Probe zu stellen.&lt;br /&gt;
Bei den folgenden Liedern des Kirchenchores (Leitung Frau v. Lenz), war die Welt dann wieder in Ordnung! &lt;br /&gt;
Eine sehr intime Kostbarkeit wurde von der Familie Tews dargeboten: Lieder an die Tradition des romantischen Kunstliedes anknüpfend, komponiert von. Albert Bartsch., dem Vater von Frau Tews. Unter der Leitung von Frau Demmerling folgten zwei Lieder des Schulchores, danach ein Allegretto (Caroli) für Gitarre, vorgetragen von Daniel Hackbarth. Eine sehr erfreuliche, von großer Musikalität getragene Leistung dieses jungen Menschen die nichts zu tun hatte mit dem so häufig praktizierten „Geklampfe“ ! Nicht vergessen werden darf der Gedichtsvortrag von Tobias Schulz “Das Gewitter“ (H. Erhardt). Glücklicherweise hatte man ihm kein Mikro in die Hand gedrückt um die zarte Kinderstimme zu verstärken: Der komödiantische Zauber dieses unverbildeten  kleinen Naturtalentes kam so voll zur Geltung.&lt;br /&gt;
Nach der Pause folgte dann wieder der Posaunenchor mit einem bunten Melodienreigen sowie der Gemischte Chor Groß Kreutz. Ein jüdisches und ein irisches Volkslied,  vorgetragen  von Frau K. Köhler und Frau Lindenborn ohne jegliche Allüren, in schönem musikalischen aufeinander Hinhören, machte  diesen Vortrag für das Publikum zu einem ungetrübten Hörgenuss!&lt;br /&gt;
Dann trat Herr Hübner noch einmal auf mit zwei Soloviolinstücken. Das erste aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach, sowie einer Komposition die, wie das manchmal der Fall ist, zum Schlager/Volkslied wurde. Wir kennen sie unter „Chanson d ´amour“. Das Publikum summte dann auch leise diese Melodie mit. In dem Saal breitete sich damit eine unglaublich schöne, gemeinschaftlich harmonische Stimmung aus.&lt;br /&gt;
Danach trug Frau v. Lenz das bekannte Lied „Zwei Herzen im dreiviertel Takt vor, ihm folgte der Kirchenchor mit einer „Kleinen Sinfonie“. Der Vortrag von Herrn Becker mit dem Lied über Groß Kreutz wurde sehr beklatscht und rief bei vielen Zuhörern ein begeistert - beifälliges Kopfnicken hervor.&lt;br /&gt;
Den Abschluss bildeten alle Chöre mit „I like the flowers“ - (großes Lob an den Schulchor, dass alle so tapfer und diszipliniert durchgehalten haben !) – gemeinsam mit dem Publikum sangen sie noch „Kein schöner Land“.&lt;br /&gt;
Der Posaunenchor ließ  den „roten Adler“ musikalisch hochsteigen und begleitete so das Publikum zum Ausgang&lt;br /&gt;
Der Dank für diese Veranstaltung gilt nicht alleine denen, die auf der Bühne gestanden haben sondern ebenso den „unsichtbaren“ Helfern die durch ihren Einsatz ein solches Unterfangen möglich gemacht haben! Dank auch dem OSZ für die Gastfreundschaft, d.h. seine zur Verfügung gestellte Aula!&lt;br /&gt;
Das Fazit dieser Veranstaltung: Voll gelungen – ein weiteres Fazit: so eine Veranstaltung sollte eine Wiederholung finden!&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2008'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2007'''&lt;br /&gt;
* Am 17. Juli Eröffnung des Marken Diskounters &amp;quot;NETTO&amp;quot; in der Potsdamer Straße. Auf dem Betriebsgeländer der ehemaligen Baufirma Liere hat der &amp;quot;rote Netto&amp;quot; seine Filiale in Groß Kreutz gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2006'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2005'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2004'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2003'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2002'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2001'''&lt;br /&gt;
* Der Bürgersteig in der Bahnhofstraße wurde erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2000'''&lt;br /&gt;
*&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Vergangenes_in_Gro%C3%9F_Kreutz&amp;diff=4442</id>
		<title>Vergangenes in Groß Kreutz</title>
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		<updated>2026-09-19T16:06:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese kleine Galerie zeigt, wie es im Ort vor einigen Jahren und Jahrzehnten ausgesehen hat. Die Qualität der Bilder ist leider nicht immer gut, vor allem die Kopien von Farbbilder, sind den stark gealterten Volgagen geschuldet. Bei den Bildern, wo kein Autor aufgeführt wird, ist die Herkunft unbekannt.  '''Ortsmitte''' &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt; Datei:Am Kreuzdamm, Spiesickes Teich.jpg|Am Kreuzdamm mit dem &amp;quot;Spiesicke-Teich&amp;quot; in den 1920er; Aufn. Klapp…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese kleine Galerie zeigt, wie es im Ort vor einigen Jahren und Jahrzehnten ausgesehen hat. Die Qualität der Bilder ist leider nicht immer gut, vor allem die Kopien von Farbbilder, sind den stark gealterten Volgagen geschuldet. Bei den Bildern, wo kein Autor aufgeführt wird, ist die Herkunft unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ortsmitte'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Am Kreuzdamm, Spiesickes Teich.jpg|Am Kreuzdamm mit dem &amp;quot;Spiesicke-Teich&amp;quot; in den 1920er; Aufn. Klapper&lt;br /&gt;
Datei:Kreuzdamm um 1958.jpg|Kreuzdamm, 1956; Aufn. W Hübner sen.&lt;br /&gt;
Datei:Kaiserliches Postamt.jpg|Kaiserliches Postamt (Postkarte um 1900)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Strohhaus'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Brandenburger Straße_2_1.jpg|Das Strohhaus Mitte der 1950er mit Schwengelpumpe; Aufn. Mackebrandt?&lt;br /&gt;
Datei:Strohhaus_1985_011.jpg|Strohhaus, 1985&lt;br /&gt;
Datei:Strohhaus_Nordseite.jpg|Nordseite des Strohhauses&lt;br /&gt;
Datei:Strohhaus_Südseite.jpg|Südseite des Strohhauses&lt;br /&gt;
Datei:Strohhaus_Südseite,1988.jpg|Südseite 1988&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bahnhofstraße'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Altes Haus in der Bahnhofstraße.jpg|Altes Haus in der Bahnhofstraße; Aufn. W. Hübner sen.&lt;br /&gt;
Datei:Wartehäuschen in Bahnhofstraße,bea.jpg|Wartehäuschen in der Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Laden Beck-1.jpg|Becks Laden in der Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Pfarrhaus_und_Dorfteich .jpg|Pfarrhaus mit Dorfteich; Aufn. W. Hübner sen. &lt;br /&gt;
Datei:Dorfteich1.jpg| Dorfteich, Blickrichtung Dorfstraße Ecke Bahnhofstraße; Aufn. W. Hübner sen. &lt;br /&gt;
Datei:Bahnhof, vor 1933.jpg|Postkarte vom Bahnhof vor 1933&lt;br /&gt;
Datei:Stellwerk_mit_Bahnübergang.jpg|Bahnübergang mit Stellwerk, Aufn. W. Hübner jun., 1986&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brandenburger Straße'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:24_Brandenburger Str1.jpg|Brandenburger Straße 1, musste dem Kreisver-kehr in der Ortsmitte weichen; Aufn. W. Hübner jun.&lt;br /&gt;
Datei:Stall Brandenburger-Ecke Lehniner.jpg|Stall der kablerschen Wirtschaft an der Ecke Lehniner Straße&lt;br /&gt;
Datei:Brandebburger Str., Gut Gr. Kreutz-Kablerscher Hof-östl.Seit.jpg|Östlicher Stall, vom VEG genutzt &lt;br /&gt;
Datei:Stallanlage_VEG_0012.jpg|Stallanlage vom VEG&lt;br /&gt;
Datei:Brandebburger Str., Gut Gr. Kreutz-Kablerscher Hof-westl.Sei.jpg|Kablerscher Hof, vom VEG genutzt&lt;br /&gt;
Datei:Haus Möwes.jpg|Haus der Familie Möwes, Brandenbuer Nr.&lt;br /&gt;
Datei:HO Gaststätte -Zur Post- 1970.jpg|Postkarte von der HO-Gaststätte &amp;quot;Zur Post&amp;quot;, 1070&lt;br /&gt;
Datei:Brandenburger Bank_6923.jpg|Brandenburger Bank in der Brandenburger und Telefonzelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dorfstraße'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dorfstr. A.F.1862.jpg|Altes Haus in der Dorfstraße; Aufn. W. Hübner jun., 1986&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Potsdamer Straße'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Anschlagtafeln Potsdamer Str 1.jpg|Das &amp;quot;Schwarze Brett&amp;quot; neben Potsdamer Straße 1&lt;br /&gt;
Datei:Potsdamer Straße - Heller, Petri.jpg|Potsdamer Str. 1 und 2 (Laden Heller, Konditorei Petri)&lt;br /&gt;
Datei:Kaffee Kaatz, um 1926.jpg|Kaffee Kaatz, um 1926&lt;br /&gt;
Datei:Hof_mit_Leutestall052_Bildgröße_ändern.jpg|Hof Potsdamer Str.82 mit Leutestall&lt;br /&gt;
Datei:Leutestall053_Bildgröße_ändern.jpg|Der Leutestall vom &amp;quot;Langen Haus&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:Langes Haus,Ausschn._8048_resize.jpg|&amp;quot;Langes Haus vor der Sanierung, Aufn. W. Hübner jun., 2017&lt;br /&gt;
Datei:Langes Haus östliches Ende.jpg|&amp;quot;Langes Haus&amp;quot; östl. Ende; Aufn. W. Hübner sen.&lt;br /&gt;
Datei:Behelfsheime - Berufsschule 1.jpg|Behelfsheime in der Potsdamer, ehemalige Berufsschule&lt;br /&gt;
Datei:Fa. Liere.jpg| Baufirma Wilhelm Liere, Potsdamer Str. 58&lt;br /&gt;
Datei:Fa. Liere (2).jpg|Baufirma Wilhelm Liere, Potsdamer Straße&lt;br /&gt;
Datei:Berufsschule in den Behelfsheimen.jpg|Berufsschule in den Behelfsheimen; Aufn. W. Hübner sen.&lt;br /&gt;
Datei:Berufsschulgarten, dahinter Chausseehaus.jpg|Berufsschulgarten, im Hintergrund das Chausseehaus; Aufn. W. Hübner sen.&lt;br /&gt;
Datei:Berufsschulgarten, dahinter ehem. Dorfgefängnis.jpg|Berufsschulgarten, dahinter ehem. Dorfgefängnis; Aufn. W. Hübner sen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sonstiges'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bergscheune, vom Rotdornweg, nordwest.jpg|Bergscheune an der Bochower Str., Blick vom Rotdornweg; Aufn. Karl Salka&lt;br /&gt;
Datei:Bergscheune, vom Rotdornweg, westlich Seite.jpg|Bergscheune , westliche Seite; Aufn. Karl Salka&lt;br /&gt;
Datei:Bergscheune, von der Bochower Str., ostlich Seite.jpg|Bergscheune, östliche Seite; Aufn. Karl Salka&lt;br /&gt;
Datei:Stallanlage Bochower-EckeGartenstraße_0003.jpg|Stallanlagen vom VEG an der Bochower Straße Ecke Gartenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Schule_um_1949_Bildgröße ändern.jpg|Schule in der Schulstraße vor 1949&lt;br /&gt;
Datei:Gerätehaus in Schulstraße.jpg|Gerätehaus der FFW in der Schulstraße&lt;br /&gt;
Datei:Holzlagerplatz.jpg|Holzlagerplatz zwischen Trift- und Gartenstraße; Aufn. W. Hübner jun. 1986&lt;br /&gt;
Datei:Behelfsheim Grüttke-Tempe.jpg|Behelfsheim im Lehniner Wald (Grüttge, Tempe)&lt;br /&gt;
Datei:Schützenhaus.jpg|Das Schützenhaus der Schützengilde an der Sandschelle&lt;br /&gt;
Datei:Sandschelle im Winter, Einfahrt.jpg|Einfahrt zur Sandschelle im Winter; Aufn. W. Hübner sen. &lt;br /&gt;
Datei:Sandschelle-Müllkippe 1.jpg|Sandschelle-Müllkippe 1&lt;br /&gt;
Datei:Sandschelle-Müllkippe 2.jpg|Sandschelle-Müllkippe 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
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		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Ereignisse&amp;diff=4441</id>
		<title>Ereignisse</title>
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		<updated>2026-09-19T15:56:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: Die Seite wurde neu angelegt: „=== 20. Jahrhundert=== '''1999''': Im August gab es einige unschöne Szenen von Rechtsradikalen, sogenannten Skinheads, in der Gemeinde . Die hier einen ambulanten Textilhandel betreibenden Vietnamesen wurden angegriffen und mussten die Flucht ergreifen. Die zehn Randalierer wurden durch Spezialkräfte der Polizei in der Wohnung eines Gesinnungsgenossen in der Bochower Straße 22 festgenommen. Auch auf den neben dem &amp;quot;Super-Spar-Laden&amp;quot; an der B1 stehenden…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== 20. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
'''1999''': Im August gab es einige unschöne Szenen von Rechtsradikalen, sogenannten Skinheads, in der Gemeinde . Die hier einen ambulanten Textilhandel betreibenden Vietnamesen wurden angegriffen und mussten die Flucht ergreifen. Die zehn Randalierer wurden durch Spezialkräfte der Polizei in der Wohnung eines Gesinnungsgenossen in der Bochower Straße 22 festgenommen. Auch auf den neben dem &amp;quot;Super-Spar-Laden&amp;quot; an der B1 stehenden Imbissstand einer vietnamesischen Familie, die seit Jahren im Ort wohnt, wurden verfassungsfeindliche Symbole geschmiert. &lt;br /&gt;
* Im November eröffnete das &amp;quot;Pink-Haus&amp;quot; (seinen Namen verdankt es der Fassadenfarbe) ein Laden für Drogerie- und Geschenkartikel im Rotdornweg seine Pforten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1998'''&lt;br /&gt;
* 18. Februar: Die Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark (CPM e.V.) wird am 18. Februar 1998 im Groß Kreutzer Strohhaus gegründet. Mit Unterstützung der Kulturabteilung des Kreises (Doris Patzer) und auf Initiative von Chris Rappaport (Deetz) und Wolfram Hübner (Groß Kreutz) wurde der kreisweit agierende Verein ins Leben gerufen. Vorsitzender wird Willi Blasek (Fohrde), GF u.1. Stellvertreter Wolfram Hübner, 2. Stellvertreter: Carmen Hohlfeld (Caputh), Kassierer: Chris Rappaport (Deetz), Schriftführerin: Christa Weber (Wildenbruch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1997'''&lt;br /&gt;
* 5. September, das Begegnungszentrum und Nachbarschaftshaus &amp;quot;Strohhaus&amp;quot; (Strohdachhaus) wird eröffnet.&lt;br /&gt;
* 25. September, es wird der erste Supermarkt in Groß Kreutz eröffnet. Die aus Lehnin stammende Frau Karin Wienke hat die Leitung des Euro-Sparmarktes übernommen. Er steht etwa an der Stelle, wo früher das Chausseehaus stand.&lt;br /&gt;
* Oktober, Die Bananen-Reifeanlage bei der Firma Frucht-Express ist in Betrieb gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1995'''&lt;br /&gt;
Die Bochower wollen auf einer brach liegenden Fläche (192.000 m²) einen Freizeitpark ansiedeln. Dies stößt bei Vielen auf Ablehnung. Insbesondere das Verkehrsaufkommen und auch der Zustrom von zwielichtigem Volk wird gefürchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1985'''&lt;br /&gt;
* Donnerstag, der 3. Januar: Adolf Wedemann kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Er fuhr mit einem Handkarren unbeleuchtet auf der Chaussee in Richtung Groß Kreutzer Ausbau, ein Autofahrer, in die gleiche Richtung fahrend, hatte ihn zu spät erkannt. Jedes Dorf hat seine besonderen Menschen, manche nennen sie Sonderlinge.- Adolf war so Einer, man könnte ihn als ,,das &amp;quot;Faktotum&amp;quot; von Groß Kreutz bezeichnen. Der Junggeselle, schon weit über Vierzig, lebte im &amp;quot;langen Haus&amp;quot;. Beschäftigt war er auf dem Gut, aber bekannt war er vielen Groß Kreutzern als ein fleißiger Helfer beim &amp;quot;Kohlen schippen&amp;quot; oder &amp;quot;Holz hauen&amp;quot;. Gerade älteren Bürgern war er ein unentbehrlicher Helfer, der für einen geringen Lohn die schweren und teilweise auch schmutzigen Arbeiten übernahm. &lt;br /&gt;
* Sonnabend, der 9. März, Verkehrsunfall an der &amp;quot;Sandschelle&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Sonntag, der 10. März, Einbruch in das LEZ (Ländliche Einkaufszentrum) - im Volksmund &amp;quot;Konsum&amp;quot;. Erzählt wurde von einem Schaden von ca. 3.000,- Mark.&lt;br /&gt;
* Dienstag, 12. März (Datum ist nicht gesichert) Fleischermeister Jedamski hat einen Verkehrsunfall in der Potsdamer Straße auf Höhe des HO-Ladens (Parnemann)&lt;br /&gt;
*Freitag, der 29. März, Eine Lehrlingsbrigade der &amp;quot;Energieversorgung&amp;quot; beginnt mit der Verkabelung des Rotdornweges. (Vaters Dias sind vom 1.4.85)&lt;br /&gt;
* Sonntag, der 9. Juni, Der evangelische Kindergarten in der Lehniner Straße feiert sein 85-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
*Montag, der 14. Oktober, Mit den ersten Schiebearbeiten für einen neuen Bergeraum (Scheune) der Milchviehanlage des VEG(Z) wird begonnen.&lt;br /&gt;
* Sonnabend, der 26. Oktober, Brand in Harry Mertens KFZ-Werkstatt (im Anbau links vom Hauptgebäude) in der Brandenburger Straße. Der Brand wurde von Möwes bemerkt und Rüdiger Titsch alamierte die Groß Kreutzer FFW (Freiwillige Feuerwehr).&lt;br /&gt;
*Dienstag, der 10. Dezember, Elternbeiratswahl in der Schule; Zeitungsausschnitt: Märk.Volksstimme&lt;br /&gt;
* Dienstag, der 17. Dezember, Schreiben vom Rat des Kreise; Zeitungsausschnitt: Märk.Volksstimme&lt;br /&gt;
* Mittwoch, der 17. Dezember, Über dem Blumenladen in der Potsdamer Straße wird die erste Leuchtreklame in Groß Kreutz in Betrieb genommen. In grünen Buchstaben: &amp;quot;zierpflanzen – gpg neu-bochow”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1971'''&lt;br /&gt;
Es fand ein Führungswechsel an der Spitze der Partei SED statt. Erich Honecker löste Walter Ulbricht in der Position des Generalsekretärs der SED ab. Im Sommer des Jahres fand der 8. Parteitag der SED statt. Unter dem Motto &amp;quot;Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik&amp;quot; wurden einige Beschlüsse zur Verbesserung der Lebensqualität der Bürger der Republik gefasst. Hierzu gehörten die Begrenzung der Arbeitszeit von Müttern mit zwei Kinder auf 40 Stunden pro Woche. Der Ausbau der Kinderbetreuung und der verlängerten Mutterschaftsurlaub, sowie die finanziellen Erleichterungen für junge Ehepaare in Form von zinslosen Krediten. Das Lohnniveau wurde langsam angehoben. Ein wichtiger Aspekt war die Bekämpfung der Wohnungsnot. Es entsprach eigentlich nicht der Ideologie der Staatsmacht privates Eigentum zu schaffen. Doch mit der Vergabe von zinsgünstigen Krediten und unter Bedingung, dass 25% an Eigenleistung erbracht wurden, gab es die Möglichkeit ein eigenes Häuschen zu bauen. Ein erwünschter Nebeneffekt war wohl auch die Abschöpfung von stillen Reserven. In Groß Kreutz gab es auch einige Familien, die davon profitierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1956''': In der Bahnhofstraße (2E und 2F) nahe dem Kleinbahndam wird für Angehörige des VEG Groß Kreutz ein Doppelwohnhaus gebaut. Es ist ein sogenannter &amp;quot;Versuchsbau&amp;quot;. Versuchsbau insofern, dass das Kellergeschoss aus Beton besteht und als Schutzraum im Rahmen der Zivilverteidigung der DDR bei bestimmten Notlagen dienen sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1952''': Errichtung einer Getreidelagerhalle für die VEAB Groß Kreutz und Grundstücksübertragung an die VdgB Groß Kreutz &amp;lt;ref&amp;gt;BLHA 3.1.2. 250 Z-B 780&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachkriegszeit1945 bis 1949'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Notzeiten waren vor allem von zwei elememtaren Lebensbedürfnissen geprägt. '''Ein Dach über dem Kopf''' und etwas '''zu Essen'''! Ersteres war durch den Zuzug der Vertrieben aus den Ostgebieten Deutschlands kaum vorhanden. Die Umsiedler, wie sie damals genannt wurden, denn die brutale Wirklichkeit sollte nicht in Zusammenhang mit den Siegern (der Sowjetarmee) gebracht werden, mussten irgendwie untergebracht werden (s. [[Bevölkerungs- und Siedlungsverhältnisse]], 5.2 Besiedlung). Oft hatte eine ganze Familie nur eine Stube zur Verfügung. Ob Dachkammer oder Keller, alles was als Unterkunft taugte, musste herhalten. Es wurde einquartiert, ob es den Einheimischen gefiel, oder nicht. Ein weiteres Problem tauchte in diesem Zusammenhang auf - das Heizen im Winter. Kleine eiserne Öfen, Kanonenöfen genannt, sorgten für mollige Wärme, solange sie gefüttert wurden, doch Brennmaterial war knapp. Dies war nicht die einzige Schwierigkeit. Jede Brennstelle brauchte auch ein Abzug, doch was tun wenn kein Schornstein in der Nähe. Heute würde jeder Schornsteinfeger jede Anlage sofort sperren, denn über die Flure suchten die Abzugsrohre den kürzesten Wege zum nächsten Schlot. Die Not machte erfinderisch. Heizmaterial war knapp, so wurden auch die Stubben von geschlagenen Bäumen gerodet. Der Lohn dieser schweißtreibenden schweren Arbeit war ein herrlicher Duft von Kien, wenn Kiefernwurzeln verbrannt wurden. Alte Heiztechniken wurden wieder belebt. Nicht jeder hatte einen &amp;quot;Eisernen&amp;quot;. Geschickte Handwerker bauten Sägespähneöfen, die eigentlich sonst nur in den Werkstätten der einschlägigen Handwerker benutzt wurden. Das Betreiben dieser Art von Öfen bedurfte besonderer Aufmerksamkeit, damit keine giftigen Gasen entstehen, und dass ein Wohnungsbrand verhindert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933 bis 1945 - Die Nazizeit'''&lt;br /&gt;
'''1945'''&lt;br /&gt;
* Als Währungsmittel galt in jener Zeit alle Arten von Lebensmitteln, Zigaretten und Schnaps. Herr von der Marwitz entlohnte seine Hilfskräfte mit trockenen Erbsen. Zwei Waggons mit 30t waren, trotz der Kämpfe um Berlin, aus Friedersdorf wohlbehalten in Groß Kreutz gelandet. Scharen von Flüchtlingsfrauen halfen bei der Frühjahrsbestellung, allein 100 ha Kartoffeln konnten in den Boden gebracht werden.&lt;br /&gt;
* Aus Richtung Lehnin kommend, besetzte am 24. April die Rote Armee das Dorf. Im Ort gab es keine Gegenwehr, so dass die Einnahme relativ &amp;quot;friedlich&amp;quot; verlief, bis auf einige furchtbaren Drangsalierungen, insbesondere der weiblichen Bevölkerung durch Soldaten. Einzelne, besonders geräumige Häuser, wurden zeitweise besetzt. Die Bewohner mussten bei Nachbarn oder Bekannten unterkommen. Der Oberinspektor des Gutes, Artur Kiok, wurde erschossen. Es wurde kolportiert, dass er zum Opfer wurde, weil man des verhassten Vorarbeiters, der für unmenschliche Behandlungen der Zwangsarbeiter bekannt war, nicht habhaft werden konnte. In der folgenden Zeit folgten noch einige politisch bedingte Morde. Die Bewohner des Herrenhauses kamen relativ glimpflich davon. Durch die Internierung seines norwegischen Vetters Bernhard Hjort und anderer norwegischer Bürger, wurde der Gutsherr mit seiner Familie verschont. Dies war auf die Tatsache zurück zu führen, dass eine große schwedische Flagge und Plakate, auch in russischer Sprache, dem Anwesen eine gewisse Neutralität verlieh. Es wurde auch berichtet, dass eine schweizer Fahne gehisst worden sei, denn einige Schweizer Bürger lebten im Ort. Aus Tradition und Erfahrung waren die Meister der Rinderzucht Spezialisten aus der Schweiz. Deshalb wurden die Meister in der Rinderzucht noch Jahrzehnte lang &amp;quot;Schweizer&amp;quot; genannt, obwohl sie gar nicht mehr die schweizerische Staatsangehörigkeit hatten. Der Gutsherr wurde aus dem Herrenhaus vertrieben und kam beim Pfarrer Kalkowski unter. Im September wurde die Bodenreform durchgeführt.&lt;br /&gt;
* 12. Oktober: Am 11 Oktober bekam Bodo v.d. Marwitz den Ausweisungsbefehl und musste am nächsten Tag mit dem Rest seiner Familie und einem Sack der notwendigsten Dinge Groß Kreutz verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1943''': Feldscheunenneubau in Groß Kreutz [BLHA 37 Friedersdorf-Groß Kreutz 196]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang '''April 1937''': Auszug aus den Erinnerungen von Bodo von der Marwitz (S. 65ff) an seinen Diener August Lummert, zu Verdeutlichung, wie das gesellschaftliche Klima in dieser Zeit war. Es handelte sich um das Richtfest für „Die Marwitz  Kolonie“.&lt;br /&gt;
''„Die Behörden und Parteidienststellen hatten Wind bekommen von dem Unternehmen und mochten diese Anlage gern darstellen als ein Stück der Erfolge nationalsozialistischer Initiative, und so sagten sich ungebetene Zahlreiche Würdenträger, darunter gar mit goldbestickten braunen Uniformen zum Richtfest an. Auf ihre Anfrage war ihnen ein Treffen um 2 Uhr mittags im „Herrenhaus“ genannt. … Wir fuhren in großer Kolonne ganz dicker Wagen, mit imponierenden Standarten versehen, durchs Dorf zum Bauplatz – ich mit dem Öbersten an der tête. Dort selbst, an der Einfahrt zur neuen Siedlung, sollte in das Fundament für einen riesigen Findling die Bauurkunde eingemauert werden, die aber vorsorglich in schonverschlossener Bleikapsel bereit lag, denn es schien mir nicht geraten, diesem Auditorium den Text der Urkunde vorzuzeigen. Sie ermangelte jeder sonst üblichen Huldigungen des „Führers“, erklärte den gedachten Zweck der Errichtung der Siedlung und führte alle am Bau beteiligten Männer namentlich auf. Auf dem Dachstuhl des ersten Hauses stand schon der polier Paul der Firma Meissgeier aus Brück, der schon alle meine sonstigen vielen Bautengerichtet hatte. Und er begann seinen Spruch mit den üblichen Gruß an „unseren geliebten Führer“, dem wir auch an dieser Stelle den Dank dafür abstatten müßten, dass er uns Arbeit und Brot gegeben habe, um danach aber fortzufahren: „Was aber hätte unser Führer gemacht, wenn Herr von der Marwitz uns nicht gerufen und den Auftrag zu diesem bau erteilt hätte ---!“ Mir wurde langsam schwül! Ich mußte erwidern! Mir schien die Situation geeignet, ganz frech nun unter Anwendung der Vokabeln von „Blut und Boden“ und „Verbundenheit mit der Scholle“ zu erklären, daß dies Bauvorhaben eine Bestätigung sein sollte und  Zeichen auch meiner Verbundenheit mit der Heimat, und darum die Bitte wagte um die Erlaubnis der versammelten „hohen Hoheitsträger“, diese Siedlung auf den Namen „Die Marwitz Kolonie“ taufen zu dürfen, indem ich mich ihnen in fragender Geste zuwandte. &lt;br /&gt;
Die Überrumpelung gelang, sie nickten zustimmend, und ich war vorbeigekommen an den mir zuvor angetragenen Vorschlag, die Namen „Hitler“ oder „Robert Ley“&amp;lt;ref&amp;gt; Robert Ley war einer der führenden Politiker zur Zeit des Nationalsozialismus und Reichsleiter der NSDAP. Ein Siedlungstyp wurde nach ihm benannt, der in den 1930er Jahren in ganz Deutschland verbreitet war. Diese Art Siedlung besteht aus Einfamilienhäusern inmitten von Gärten.&amp;lt;/ref&amp;gt; Und ich erklärte weiter, dass auf dem Stein unter die Worte „Die Marwitz Kolonie“ noch gesetzt werden sollte: „Der Kinderreiche den Kinderreichen“, da diese sieben Häuser mit den Namen meiner sieben Kinder in erster Linie den kinderreichen Familien zugewiesen werden sollten.“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. März 1933''': Die Wahlen zum Deutschen Reichstag und Landtag brachten in Groß Kreutz folgendes Ergebnis [PTZ vom 6. März 1933]. Wahlergebnisse in Groß Kreutz zum '''Reichstag'''&lt;br /&gt;
Wahlberechtigte: 711, Gültige Stimmen: 655 (92,1%), Stimmscheine: 17, Ungültige: 3, Nationalsozialisten: 293 (41,2%), Sozialdemokraten: 99 (13,9%), Kommunisten: 104 (14,6%), Zentrum: 5 (0,7%), Kampffront Schwarz-Weiß-Rot: 131 (20,3%), Deutsche Volkspartei: 12 (1,7%), Christlich-Soziale: 0, Deutsche Staatspartei: 8 (1,1%), Deutsche Bauernpartei: 0, Soz. Kampfgemeinschaft: 0. Fazit - 59,6% der Groß Kreutzer haben recht-konservativ gewählt. Wahlergebnisse in Groß Kreutz zum '''Landtag'''. Wahlberechtigte: 711, Gültige Stimmen: 655, Stimmscheine: 17, Ungültige: 5, Nationalsozialisten: 286 (40,2%), Mit Hindenburg: 13, Sozialdemokraten: 94 (13,2%), Kommunisten: 103 (14,5%), Zentrum: 5 (0,7%), Mittelstand: 1 (0,1%), Kampffront Schwarz-Weiß-Rot: 131 (20,3%), Deutsche Volkspartei: 10 (1,4%), Christlich-Soziale: 0, Deutsche Staatspartei: 7 (0,9%). Zur Landtagswahl sieht das Ergebnis ganz ähnlich aus. Die Rechten und Nationalsozialisten erhielten 60,5% stimmen, gegenüber den Linken und Liberalen mit nur rund 30%. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weimarer Republik'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1931'''; ''Auf Anordnung des Kreisschulrates wurde am 1. April die Hilfslehrerstelle wieder eingezogen, trotz gleichbleibender Schülerzahl (121)'' (aus Schulchronik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1929'''; Da die drei Klassen, Jahrgang 1 und 2, eine Schülerzahl von 56 aufwies, wurde Klasse geteilt, so dass Groß Kreutz jetzt eine vierklassige Schule besitzt. Die Regierung sandte am 1. September 1929 den Schulamtsbewerber J. B. als Hilfslehrer nach Groß Kreutz. (aus Schulchronik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1928'''; Die Gutsbezirke wurden aufgelöst. Alle Standorte, auch die Wohnplätze, bilden eine Gemeinde. Die Schule ist eine dreiklassige Gemeindeschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1927''': Fünfzigjahrfeier des Landwirtschaftlichen Vereins Groß Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1918''': In dem 1900 erbauten Kinderheim (Kindergarten) wurde eine evangelische Diakonissenstation eingerichtet. Sie hatte die Aufgabe, die Kranken und Hilfsbedürftigen in der Gemeinde zu betreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die letzten Jahre der Kaiserzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1910'''; ''Der Erweiterungsbau des zweiten Schulhauses'' (Schule in der Schulstraße, heute Kita &amp;quot;Storchennest&amp;quot;) ''ist fertiggestellt und ein dritter Klassenraum geschaffen.''(aus Schulchronik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1907''': Neubau zweier Feldscheunen und eines Familienhauses in Groß Kreutz während der Vormundschaftsverwaltung [BLHA 37 Friedersdorf-Groß Kreutz 192]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1905'''; ''Die hiesige Schule ist eine Sozietätsschule, welche der Gemeinde und dem Rittergute selbigen Namens gehört. Sie ist eine dreiklassen Schule mit zwei Lehrern. (aus der Schulchronik)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1900''': A) Das Dorf zählt 120 Häuser und 662 ha B) das Rittergut 25 Häuser mit 796ha.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<updated>2026-09-19T15:55:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: /* Gliederung (gesamt) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Die fehlenden Beiträge und Bilder werden nach und nach ergänzt. Alle Interessierten sind aufgerufen, mitzumachen, zu ergänzen und gegebenenfalls zu korrigieren. Beiträge bitte an die Email: ass_huebner@web.de senden.&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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*## [[Besiedelung]]&lt;br /&gt;
*## [[Bebauung von Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*## [[Vergangenes in Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*## [[Das Dorfleben, in Rückschau auf die Jahrhunderte]]&lt;br /&gt;
*### [[21. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
*### [[20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
*#### [[Der Alltag]]&lt;br /&gt;
*#### [[Ereignisse]]&lt;br /&gt;
*### [[Die letzten Jahre der Kaiserzeit]]&lt;br /&gt;
*### [[19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
*### [[Mittelalter bis Beginn der Neuzeit]]&lt;br /&gt;
*### [[Erinnerungen an und von Zeitzeugen]]&lt;br /&gt;
*###[[Personen und Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
*### [[Alltag auf dem Dorfe im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
*### [[Dorfentwicklung, Projekte und Bürgerinitiativen]]&lt;br /&gt;
*### [[Rück- und Vorschauen]]&lt;br /&gt;
*### [[Besondere Ereignisse]]&lt;br /&gt;
*# [[Gesellschaftliche Entwicklung]]&lt;br /&gt;
*## [[Herrschaftsverhältnisse-Besitzverhältnisse]]&lt;br /&gt;
*### [[Adelsfamilien- und das Patronat]]&lt;br /&gt;
*### [[Bauernfamilien und Andere]]&lt;br /&gt;
*### [[Betrachtungen zu den politschen Verhältnisse in der Rückschau]]&lt;br /&gt;
*## [[Verwaltungsgeschichte]]&lt;br /&gt;
*### [[Von der Mark Brandenburg zum Land Brandenburg]]&lt;br /&gt;
*###  [[Von Gemeinde Groß Kreutz zu Groß Kreutz (Havel)]]&lt;br /&gt;
*###  [[Groß Kreutzer Wappen und Siegel]]&lt;br /&gt;
*## [[Politische Gemeinde &amp;amp; Verwaltung]]&lt;br /&gt;
*### [[Kommunalverfassung]]&lt;br /&gt;
*### [[Verwaltungen und kommunale Einrichtungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Gemeindevorsteher, Bürgermeister, Ortsvorsteher]]&lt;br /&gt;
*### [[Gemeindevertretung, Ausschüsse, Kommissionen]]&lt;br /&gt;
*### [[Satzungen, Anordnungen und Beschlüsse]]&lt;br /&gt;
*### [[Amtsblätter und Gemeindebote]]&lt;br /&gt;
*## [[Recht &amp;amp; Ordnung]]&lt;br /&gt;
*### [[Rechtssysteme und Gerichtszugehörigkeit]]&lt;br /&gt;
*### [[Besondere Gesetze, Verordnungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Rechtsvorgänge im Ort]]&lt;br /&gt;
*### [[Öffentliche Sicherheit]]&lt;br /&gt;
*### [[Kriminalität]]&lt;br /&gt;
*## [[Parteien]]&lt;br /&gt;
*## [[Wahlen]]&lt;br /&gt;
*# [[Ökonomische Verhältnisse]]&lt;br /&gt;
*## [[Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
*### [[Verkehr, Straßen und Wege]]&lt;br /&gt;
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*### [[Versorgung &amp;amp; Entsorgung]]&lt;br /&gt;
*### [[Kommunikation-, Post- und Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Gewerbegebiete]]&lt;br /&gt;
*#### [[Gewerbegebiet am Bahnhof]]&lt;br /&gt;
*#### [[Frucht- und Frachthof]]&lt;br /&gt;
*#### [[Eichenhain]]&lt;br /&gt;
*## [[Land- Forst- u. Nahrungsgüterwirtschaft]]&lt;br /&gt;
*### [[Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
*### [[Garten- und Obstbau]]&lt;br /&gt;
*### [[Forstwirtschaft]]&lt;br /&gt;
*## [[Handwerk und Industrie]]&lt;br /&gt;
*## [[Handel und Gewerbe]]&lt;br /&gt;
*### [[Supermärkte]]&lt;br /&gt;
*### [[Gasthof und Beherbergung]]&lt;br /&gt;
*### [[Dienstleistungen]]&lt;br /&gt;
*## [[Finanzwesen]]&lt;br /&gt;
*# [[Geistig-kulturelles Leben]]&lt;br /&gt;
*## [[Volkskunde ]]&lt;br /&gt;
*## [[Die Sprache in Wort und Schrift]]&lt;br /&gt;
*## [[Bildungswesen]]&lt;br /&gt;
*## [[Glaubensgemeinschaften]]&lt;br /&gt;
*## [[Freizeitgestaltung, Vereine und Kultur]]&lt;br /&gt;
*### [[Veranstaltungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Vereine &amp;amp; Interessengemeinschaften]]&lt;br /&gt;
*### [[Sport]]&lt;br /&gt;
*### [[Künstlerische Betätigungen]]&lt;br /&gt;
*#### [[Musikalisches]]&lt;br /&gt;
*#### [[Malen und Zeichen]]&lt;br /&gt;
*#### [[Volkstanz &amp;amp; Tanz]]&lt;br /&gt;
*#### [[Theater &amp;amp; Laienspiel]]&lt;br /&gt;
*### [[Spielen und Spielzeug]]&lt;br /&gt;
*#### [[Spielplätze]]&lt;br /&gt;
*#### [[Spielzeug &amp;amp; Spiele]]&lt;br /&gt;
*### [[Feiertage und Gedenktage (Ergänzug zu Veranstaltungen)]]&lt;br /&gt;
*#### [[Sakrale Feiertage]]&lt;br /&gt;
*#### [[Profane Feier- und Gedenktage]]&lt;br /&gt;
*## [[Kulturelle Einrichtungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Bibliotheken]]&lt;br /&gt;
*### [[Museen]]&lt;br /&gt;
*### [[Das Strohhaus]]&lt;br /&gt;
*## [[Orts- und Heimatgeschichte]]&lt;br /&gt;
*## [[Heimatkalender]]&lt;br /&gt;
*## [[Sagen und Legenden]]&lt;br /&gt;
*## [[Denkmale und Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
*### [[Dorfkirche ]]&lt;br /&gt;
*### [[Herrenhaus und Hofanlage]]&lt;br /&gt;
*### [[Gutsarbeiterhäuser]]&lt;br /&gt;
*### [[Evangelischer Kindergarten ID-Nr.09191014]]&lt;br /&gt;
*### [[Alter Bahnhof]]&lt;br /&gt;
*### [[Brandenburger Straße 10 – Rombrecht-Haus ID-Nr.09190995 ]]&lt;br /&gt;
*### [[Ziegelpflasterstraße nach Deetz ID-Nr. 09190914]]&lt;br /&gt;
*### [[Andere Denkmale]]&lt;br /&gt;
*## [[Tourismus]]&lt;br /&gt;
*# [[Sozialwesen]]&lt;br /&gt;
*## [[Sozialgeschichte]]&lt;br /&gt;
*### [[Die Familie]]&lt;br /&gt;
*### [[Notzeiten]]&lt;br /&gt;
*### [[Sozialfürsorge]]&lt;br /&gt;
*### [[Sozialpolitische Maßnahmen in der DDR]]&lt;br /&gt;
*## [[Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Arztpraxen]]&lt;br /&gt;
*### [[Zahnarzt]]&lt;br /&gt;
*### [[Physiotherapie]]&lt;br /&gt;
*### [[Gemeindeschwester]]&lt;br /&gt;
*### [[Apotheke]]&lt;br /&gt;
*### [[Rettungswesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Blutspendewesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Tierärzte]]&lt;br /&gt;
*### [[Krankenhäuser]]&lt;br /&gt;
*## [[Betreuung und Fürsorge]]&lt;br /&gt;
*### [[Evangelische Diakonie]]&lt;br /&gt;
*### [[Altenbetreuung]]&lt;br /&gt;
*### [[Pflegedienste]]&lt;br /&gt;
*### [[Betreuung der Jungend]]&lt;br /&gt;
*## [[Selbsthilfegruppen]]&lt;br /&gt;
*# [[Naturverhältnisse]]&lt;br /&gt;
*## [[Natur in und um Groß Kreutz und Landkreis P-M]]&lt;br /&gt;
*### [[Entwicklungsziele PM]]&lt;br /&gt;
*### [[Flora]]&lt;br /&gt;
*#### [[Baum und Strauch]]&lt;br /&gt;
*#### [[Feld und Flur]]&lt;br /&gt;
*#### [[Vorgarten und Ziergehölze]]&lt;br /&gt;
*#### [[Was blüht denn da am Wegesrand?]]&lt;br /&gt;
*#### [[Einwanderer in der Pflanzenwelt]]&lt;br /&gt;
*#### [[Störungen und Schadbilder]]&lt;br /&gt;
*### [[Pilze und Flechten]]&lt;br /&gt;
*### [[Fauna]]&lt;br /&gt;
*####  [[Von Insekten und anderem Getier]]&lt;br /&gt;
*#### [[Lurche und Kriechtiere]]&lt;br /&gt;
*#### [[Vögel]]&lt;br /&gt;
*#### [[Säugetiere]]&lt;br /&gt;
*#### [[Neozoen in Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*## [[Areale in Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*### [[Feuchtgebiete]]&lt;br /&gt;
*### [[Wälder]]&lt;br /&gt;
*### [[Besondere Areale]]&lt;br /&gt;
*## [[Naturschutz und Jagd]]&lt;br /&gt;
*## [[Wetter und Klima]]&lt;br /&gt;
*## [[Angrenzende Habitate]]&lt;br /&gt;
*### [[Götzer Berge]]&lt;br /&gt;
*### [[Königsberg, Eichelberg Deetz]]&lt;br /&gt;
*### [[Windmühlenberg, Spitzberg Derwitz, Krielow]]&lt;br /&gt;
*### [[Finte_Bochow Bruch]]&lt;br /&gt;
*### [[Rietzer See]]&lt;br /&gt;
*# [[Bilder und Filme zur Ortschronik]]&lt;br /&gt;
*## [[Postkarten und andere Bilder]]&lt;br /&gt;
*## [[Filme]]&lt;br /&gt;
*## [[Blick aus luftiger Höhe]]&lt;br /&gt;
*# [[Ortsteile von Groß Kreutz (Havel)]]&lt;br /&gt;
*### [[Bochow]]&lt;br /&gt;
*### [[Deetz]]&lt;br /&gt;
*### [[Götz]]&lt;br /&gt;
*#### [[Götzer Berge]]&lt;br /&gt;
*#### [[Havelufer]]&lt;br /&gt;
*### [[Jeserig]]&lt;br /&gt;
*### [[Krielow]]&lt;br /&gt;
*### [[Schenkenberg]]&lt;br /&gt;
*### [[Schmergow]]&lt;br /&gt;
*# [[Anhang]]&lt;br /&gt;
*## [[Quellen der Chronik]]&lt;br /&gt;
*## [[Glossar]]&lt;br /&gt;
*## [[Alte Maße und Einheiten]]&lt;br /&gt;
*## [[Abkürzungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Abkürzungsverzeichnis im Historischen Ortslexikons]]&lt;br /&gt;
*## [[Autoren-Findbuch]]&lt;br /&gt;
*# [[Eigentum der Ortschronik]]&lt;br /&gt;
*# [[Sammlungen der Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsparameter]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:FAQ Häufige Fragen zu MediaWiki]&lt;br /&gt;
* [https://lists.wikimedia.org/postorius/lists/mediawiki-announce.lists.wikimedia.org/ Mailingliste zu neuen Versionen von MediaWiki]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Localisation#Translation_resources Übersetze MediaWiki für deine Sprache]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Combating_spam Erfahre, wie du Spam auf deinem Wiki bekämpfen kannst]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Der_Alltag&amp;diff=4439</id>
		<title>Der Alltag</title>
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		<updated>2026-09-19T13:29:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Ältesten unter uns können sich vielleicht noch an die Zeit nach 1945 erinnern. An Allem herrschte Mangel und der Hunger war groß. Herbeigesehnt wurde die Erntezeit. jetzt gab es die Möglichkeit zu '''Stoppeln'''. Laut Duden wird darunter &amp;quot;Ähren sammeln&amp;quot; verstanden. Auf den abgeernteten Feldern durfte man nach verloren gegangenen Kornähren suchen, noch viel begehrter und einträglicher war das Nachsammeln von Kartoffeln. Glücklich schätzte sich…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Ältesten unter uns können sich vielleicht noch an die Zeit nach 1945 erinnern. An Allem herrschte Mangel und der Hunger war groß. Herbeigesehnt wurde die Erntezeit. jetzt gab es die Möglichkeit zu '''Stoppeln'''. Laut Duden wird darunter &amp;quot;Ähren sammeln&amp;quot; verstanden. Auf den abgeernteten Feldern durfte man nach verloren gegangenen Kornähren suchen, noch viel begehrter und einträglicher war das Nachsammeln von Kartoffeln. Glücklich schätzte sich derjenige, der eine Stelle gefunden hatte, bei der der Kartoffelroder die Furche nicht richtig erwischt hatte. - Drei Jahrzehnte später war wieder stoppeln angesagt, und zwar von Blumenzwiebeln (s.u. Muckern) &lt;br /&gt;
[[Datei:Waschbrett_92A2835_bildgröße ändern.jpg|100px|thumb|right|Waschbrett, Aufn. im Dorfmuseum Gr. Kreutz; W.H.j. 10/2020]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Waschzuber|100px|thumb|right|Waschzuber]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Handwaschmaschine_P92A2838_bildgröße ändern.jpg|100px|thumb|right|Handbetriebene Wasch&amp;quot;maschine&amp;quot;, Aufn. im Dorfmuseum Gr. Kreutz; W.H.j. 10/2020]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WM66_P92A0171_bildgröße ändern.jpg|100px|thumb|right|Die WM 66, Aufn. im Agrarmuseum Dorf Mecklenburg;  W.H.j. 8/21]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tischschleuder-1974_P92A0173_bildgröße ändern.jpg|100px|thumb|right|Tischschleuder, Aufn. im Agrarmuseum Dorf Mecklenburg;  W.H.j. 8/21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie z. B. das '''Heizen'''. Wann und wo die erste Zentralheizungen im Dorf eingebaut wurde ist nicht bekannt. In die Villa von Prof. Schneider wurde 1914 eine Zentralheizung von der Brandenburger Firma Sonntag eine solche eingebaut. Die Häuser der Marwitz-Siedlung wurden 1938 mit Zentralheizungen ausgestattet. Dies war für damalige Zeit ein ungeheurer Luxus für Landarbeiterfamilien und nicht selbstverständlich. Die schlechten Zeiten nach dem Kriege erforderten viel Improvisationstalent. Der Sägespäneofen, ein in Tischlerwerkstätten übliche Art des Heizens, fand in Wohnzimmer seinen Weg. Sie gab es nicht so einfach zu kaufen in dieser Notzeit. Geschickte Schlosser bauten aus allem Möglichen kleine Öfen. Durch den Flüchtlingszustrom hauste in fast jedem Zimmer eine Familie – auch in Zimmern, für die kein Ofen vorgesehen war, musste ein Wärmequelle geschaffen werden. Da aber oft nur ein Schornstein für das Haus vorgesehen war, mussten Abzugsrohre quer durch die Räume zum nächsten Schornstein verlegt werden. Eigentlich waren seit dem 19. Jahrhundert Kachelöfen bewährt und beliebt, doch die gab es nicht in jedem Raum. Weitere Heizquellen waren Gusseiserne Öfen, die Kochstelle in der Küche , eventuell auch die Feuerstelle in den teilweise vorhandenen Waschküchen. Heizmaterial war vor dem Krieg für Zentralheizungen die Steinkohle bzw. Koks, aus dem Rheinland. Nach dem Krieg fiel dies alles weg und alles was brennbar war, diente für eine warme Stube. Holz, soweit erreichbar, wurde im Wald gesammelt; Stubben wurden mühselig gerodet, &amp;lt;ref&amp;gt;was hinter diesem Halbsatz steckt, kann nur derjenige ermessen, wie kraftraubend das Ausbuddeln von großen Wurzeln ist&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Anzünden wurde Holz klein gespalten, sehr begehrt war Kien, das harzhaltige Holz der Kiefern. Als es in den Sechzigern und vor allem in den Siebzigern materiell besser ging, kamen sogenannte Etagenheizungen in Mode. Diese kleinen Öfen wurden mit Umwälzpumpen betrieben, oder funktionierten nach dem Schwerkraftprinzip. Einen „Quantensprung“ erlebte die Heiztechnik nach der „Wende“. Moderne Öfen auf Heizöl- oder Gasbasis wurden das Non plus Ultra. Getrieben von Energiepreisen und der Einsicht, dem immer mehr in das Bewusstsein der Menschen rückenden Klimawandel, etwas entgegen zu setzen, rücken immer neuere, effizientere Wärmegewinnungsmethoden in den Vordergrund. Optimale Wärmedämmung beim Hausbau erlauben das Heizen mit Wärmepumpen. Sonnenkollektoren auf dem Dach fangen Sonnenenergie ein und Biogasanlagen sorgen für warmes Wasser und Räume. Wann werden alle geeigneten Dächer mit Photovoltaikanlagen versehen sein? Kommt die Energiewende 2022  unter der Rot-Grün-Gelben Regierung in Schwung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;'''Muckern'''&amp;quot;. Hinter diesem etwas despektierlichem Begriff verbirgt sich der Fleiß von all denjenigen, die neben ihrer normalen Beschäftigung im Beruf, abends, am Wochenende und in ihrer gesamten Freizeit, sich dem Anbau von Obst und Gemüse widmeten. So lange die Grenze nach Westberlin offen war, wurde für harte DM dort gerne verkauft. Man durfte sich bloß nicht erwischen lassen, denn offiziell war es natürlich verboten. Als 1961 die Grenzen dicht gemacht wurden, waren die Sammelstellen (s.5.2.2 [[Garten- und Obstbau]]) die Hauptabnehmer. (s.a. [[Geographie]], Gartennutzung) Einen ganz besonderer Nebenerwerb ergab sich aus der Tatsache, dass die in Neu Bochow ansässige  GPG Zierpflanze, auf den Feldern rings herum, Tulpen und Krokusse anbauten. Bei deren Ernte blieben so manche Zwiebeln im Boden. Das Nachsammeln und im eigenen Garten vermehren, wurde zu einer guten Einnahmequelle. - Eine weitere und von vielen genutzte Möglichkeit war das &amp;quot;Verfrühen&amp;quot; von Gemüse. Im beheizten Folienzelt wurden Tomaten zur Reife und in den Handel gebracht, zu Zeiten, in denen die Freilandtomaten noch nicht reif waren. Die Aufkaufstellen zahlten höhere Preise dafür, als man später im Geschäft bezahlen musste. Es ging das Gerücht, dass einige Geschäftemacher diesen Umstand ausnutzten und im Laden erworbene Früchte wieder zu den Aufkaufstellen brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Waschen''', ob Leib oder Wäsche - es muss sein. Doch so bequem wie es heute ist, mit Warmwasser aus Wand und einer Waschmaschine, die nicht zu heiß wäscht und dann noch schleudert, war in früheren Zeiten ein Traum, der meisten geplagten Mütter und Frauen. Der Waschzuber, oder die Zinkwanne und das Waschbrett waren die einzigen Hilfsmittel. Manchmal musste auch die &amp;quot;Wurzelbürste&amp;quot; zu Hilfe genommen werden, X-Mal gespült und ausgewrungen werden. In einigen Häusern gab es einen kupfernen oder emiallierten Waschkessel im Keller oder im Nebengebäude, der von mehreren Familien genutzt werden konnte. Eine der größten Errungenschaften war in den Sechzigern die '''WM''' '''66'''. Eine unverwüstliche Waschmaschine und noch dazu relativ preiswert. Zum Schleuder wurde dann noch eine separate Schleudern angeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnerungen an alte Gebrauchsgegenstände unter Sprache, Mundart und Jargon im Kapitel [[Die Sprache in Wort und Schrift]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<title>20. Jahrhundert</title>
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		<updated>2026-09-19T13:29:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: Der Seiteninhalt wurde durch einen anderen Text ersetzt: „Die Vielfalt der Lebensverhältnisse kann und soll hier nicht geschildert werden. Es gab jedoch Zeiten, die heute kaum noch vorstellbar sind. Deshalb sollen hier einige Tätigkeiten, die zu ihrer Zeit selbstverständlich waren, geschildert werden.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Vielfalt der Lebensverhältnisse kann und soll hier nicht geschildert werden. Es gab jedoch Zeiten, die heute kaum noch vorstellbar sind. Deshalb sollen hier einige Tätigkeiten, die zu ihrer Zeit selbstverständlich waren, geschildert werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-09-19T13:27:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: /* Gliederung (gesamt) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Die fehlenden Beiträge und Bilder werden nach und nach ergänzt. Alle Interessierten sind aufgerufen, mitzumachen, zu ergänzen und gegebenenfalls zu korrigieren. Beiträge bitte an die Email: ass_huebner@web.de senden.&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfe zur Benutzung und Konfiguration der Wiki-Software findest du im [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Help:Contents Benutzerhandbuch].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gliederung (gesamt)=&lt;br /&gt;
*# [[Die neusten Ergänzungen]]&lt;br /&gt;
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*# [[Zeitüberblick in Form eines Zeitstrahls]]&lt;br /&gt;
*# [[Geographie]]&lt;br /&gt;
*# [[Bevölkerungs- und Siedlungsverhältnisse]]&lt;br /&gt;
*## [[Ursprünge]]&lt;br /&gt;
*## [[Besiedelung]]&lt;br /&gt;
*## [[Bebauung von Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*## [[Vergangnes in Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*## [[Das Dorfleben, in Rückschau auf die Jahrhunderte]]&lt;br /&gt;
*### [[21. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
*### [[20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
*#### [[Der Alltag]]&lt;br /&gt;
*#### [[Ereignisse]]&lt;br /&gt;
*### [[Die letzten Jahre der Kaiserzeit]]&lt;br /&gt;
*### [[19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
*### [[Mittelalter bis Beginn der Neuzeit]]&lt;br /&gt;
*### [[Erinnerungen an und von Zeitzeugen]]&lt;br /&gt;
*###[[Personen und Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
*### [[Alltag auf dem Dorfe im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
*### [[Dorfentwicklung, Projekte und Bürgerinitiativen]]&lt;br /&gt;
*### [[Rück- und Vorschauen]]&lt;br /&gt;
*### [[Besondere Ereignisse]]&lt;br /&gt;
*# [[Gesellschaftliche Entwicklung]]&lt;br /&gt;
*## [[Herrschaftsverhältnisse-Besitzverhältnisse]]&lt;br /&gt;
*### [[Adelsfamilien- und das Patronat]]&lt;br /&gt;
*### [[Bauernfamilien und Andere]]&lt;br /&gt;
*### [[Betrachtungen zu den politschen Verhältnisse in der Rückschau]]&lt;br /&gt;
*## [[Verwaltungsgeschichte]]&lt;br /&gt;
*### [[Von der Mark Brandenburg zum Land Brandenburg]]&lt;br /&gt;
*###  [[Von Gemeinde Groß Kreutz zu Groß Kreutz (Havel)]]&lt;br /&gt;
*###  [[Groß Kreutzer Wappen und Siegel]]&lt;br /&gt;
*## [[Politische Gemeinde &amp;amp; Verwaltung]]&lt;br /&gt;
*### [[Kommunalverfassung]]&lt;br /&gt;
*### [[Verwaltungen und kommunale Einrichtungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Gemeindevorsteher, Bürgermeister, Ortsvorsteher]]&lt;br /&gt;
*### [[Gemeindevertretung, Ausschüsse, Kommissionen]]&lt;br /&gt;
*### [[Satzungen, Anordnungen und Beschlüsse]]&lt;br /&gt;
*### [[Amtsblätter und Gemeindebote]]&lt;br /&gt;
*## [[Recht &amp;amp; Ordnung]]&lt;br /&gt;
*### [[Rechtssysteme und Gerichtszugehörigkeit]]&lt;br /&gt;
*### [[Besondere Gesetze, Verordnungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Rechtsvorgänge im Ort]]&lt;br /&gt;
*### [[Öffentliche Sicherheit]]&lt;br /&gt;
*### [[Kriminalität]]&lt;br /&gt;
*## [[Parteien]]&lt;br /&gt;
*## [[Wahlen]]&lt;br /&gt;
*# [[Ökonomische Verhältnisse]]&lt;br /&gt;
*## [[Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
*### [[Verkehr, Straßen und Wege]]&lt;br /&gt;
*### [[Energieversorgung]]&lt;br /&gt;
*### [[Versorgung &amp;amp; Entsorgung]]&lt;br /&gt;
*### [[Kommunikation-, Post- und Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Gewerbegebiete]]&lt;br /&gt;
*#### [[Gewerbegebiet am Bahnhof]]&lt;br /&gt;
*#### [[Frucht- und Frachthof]]&lt;br /&gt;
*#### [[Eichenhain]]&lt;br /&gt;
*## [[Land- Forst- u. Nahrungsgüterwirtschaft]]&lt;br /&gt;
*### [[Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
*### [[Garten- und Obstbau]]&lt;br /&gt;
*### [[Forstwirtschaft]]&lt;br /&gt;
*## [[Handwerk und Industrie]]&lt;br /&gt;
*## [[Handel und Gewerbe]]&lt;br /&gt;
*### [[Supermärkte]]&lt;br /&gt;
*### [[Gasthof und Beherbergung]]&lt;br /&gt;
*### [[Dienstleistungen]]&lt;br /&gt;
*## [[Finanzwesen]]&lt;br /&gt;
*# [[Geistig-kulturelles Leben]]&lt;br /&gt;
*## [[Volkskunde ]]&lt;br /&gt;
*## [[Die Sprache in Wort und Schrift]]&lt;br /&gt;
*## [[Bildungswesen]]&lt;br /&gt;
*## [[Glaubensgemeinschaften]]&lt;br /&gt;
*## [[Freizeitgestaltung, Vereine und Kultur]]&lt;br /&gt;
*### [[Veranstaltungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Vereine &amp;amp; Interessengemeinschaften]]&lt;br /&gt;
*### [[Sport]]&lt;br /&gt;
*### [[Künstlerische Betätigungen]]&lt;br /&gt;
*#### [[Musikalisches]]&lt;br /&gt;
*#### [[Malen und Zeichen]]&lt;br /&gt;
*#### [[Volkstanz &amp;amp; Tanz]]&lt;br /&gt;
*#### [[Theater &amp;amp; Laienspiel]]&lt;br /&gt;
*### [[Spielen und Spielzeug]]&lt;br /&gt;
*#### [[Spielplätze]]&lt;br /&gt;
*#### [[Spielzeug &amp;amp; Spiele]]&lt;br /&gt;
*### [[Feiertage und Gedenktage (Ergänzug zu Veranstaltungen)]]&lt;br /&gt;
*#### [[Sakrale Feiertage]]&lt;br /&gt;
*#### [[Profane Feier- und Gedenktage]]&lt;br /&gt;
*## [[Kulturelle Einrichtungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Bibliotheken]]&lt;br /&gt;
*### [[Museen]]&lt;br /&gt;
*### [[Das Strohhaus]]&lt;br /&gt;
*## [[Orts- und Heimatgeschichte]]&lt;br /&gt;
*## [[Heimatkalender]]&lt;br /&gt;
*## [[Sagen und Legenden]]&lt;br /&gt;
*## [[Denkmale und Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
*### [[Dorfkirche ]]&lt;br /&gt;
*### [[Herrenhaus und Hofanlage]]&lt;br /&gt;
*### [[Gutsarbeiterhäuser]]&lt;br /&gt;
*### [[Evangelischer Kindergarten ID-Nr.09191014]]&lt;br /&gt;
*### [[Alter Bahnhof]]&lt;br /&gt;
*### [[Brandenburger Straße 10 – Rombrecht-Haus ID-Nr.09190995 ]]&lt;br /&gt;
*### [[Ziegelpflasterstraße nach Deetz ID-Nr. 09190914]]&lt;br /&gt;
*### [[Andere Denkmale]]&lt;br /&gt;
*## [[Tourismus]]&lt;br /&gt;
*# [[Sozialwesen]]&lt;br /&gt;
*## [[Sozialgeschichte]]&lt;br /&gt;
*### [[Die Familie]]&lt;br /&gt;
*### [[Notzeiten]]&lt;br /&gt;
*### [[Sozialfürsorge]]&lt;br /&gt;
*### [[Sozialpolitische Maßnahmen in der DDR]]&lt;br /&gt;
*## [[Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Arztpraxen]]&lt;br /&gt;
*### [[Zahnarzt]]&lt;br /&gt;
*### [[Physiotherapie]]&lt;br /&gt;
*### [[Gemeindeschwester]]&lt;br /&gt;
*### [[Apotheke]]&lt;br /&gt;
*### [[Rettungswesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Blutspendewesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Tierärzte]]&lt;br /&gt;
*### [[Krankenhäuser]]&lt;br /&gt;
*## [[Betreuung und Fürsorge]]&lt;br /&gt;
*### [[Evangelische Diakonie]]&lt;br /&gt;
*### [[Altenbetreuung]]&lt;br /&gt;
*### [[Pflegedienste]]&lt;br /&gt;
*### [[Betreuung der Jungend]]&lt;br /&gt;
*## [[Selbsthilfegruppen]]&lt;br /&gt;
*# [[Naturverhältnisse]]&lt;br /&gt;
*## [[Natur in und um Groß Kreutz und Landkreis P-M]]&lt;br /&gt;
*### [[Entwicklungsziele PM]]&lt;br /&gt;
*### [[Flora]]&lt;br /&gt;
*#### [[Baum und Strauch]]&lt;br /&gt;
*#### [[Feld und Flur]]&lt;br /&gt;
*#### [[Vorgarten und Ziergehölze]]&lt;br /&gt;
*#### [[Was blüht denn da am Wegesrand?]]&lt;br /&gt;
*#### [[Einwanderer in der Pflanzenwelt]]&lt;br /&gt;
*#### [[Störungen und Schadbilder]]&lt;br /&gt;
*### [[Pilze und Flechten]]&lt;br /&gt;
*### [[Fauna]]&lt;br /&gt;
*####  [[Von Insekten und anderem Getier]]&lt;br /&gt;
*#### [[Lurche und Kriechtiere]]&lt;br /&gt;
*#### [[Vögel]]&lt;br /&gt;
*#### [[Säugetiere]]&lt;br /&gt;
*#### [[Neozoen in Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*## [[Areale in Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*### [[Feuchtgebiete]]&lt;br /&gt;
*### [[Wälder]]&lt;br /&gt;
*### [[Besondere Areale]]&lt;br /&gt;
*## [[Naturschutz und Jagd]]&lt;br /&gt;
*## [[Wetter und Klima]]&lt;br /&gt;
*## [[Angrenzende Habitate]]&lt;br /&gt;
*### [[Götzer Berge]]&lt;br /&gt;
*### [[Königsberg, Eichelberg Deetz]]&lt;br /&gt;
*### [[Windmühlenberg, Spitzberg Derwitz, Krielow]]&lt;br /&gt;
*### [[Finte_Bochow Bruch]]&lt;br /&gt;
*### [[Rietzer See]]&lt;br /&gt;
*# [[Bilder und Filme zur Ortschronik]]&lt;br /&gt;
*## [[Postkarten und andere Bilder]]&lt;br /&gt;
*## [[Filme]]&lt;br /&gt;
*## [[Blick aus luftiger Höhe]]&lt;br /&gt;
*# [[Ortsteile von Groß Kreutz (Havel)]]&lt;br /&gt;
*### [[Bochow]]&lt;br /&gt;
*### [[Deetz]]&lt;br /&gt;
*### [[Götz]]&lt;br /&gt;
*#### [[Götzer Berge]]&lt;br /&gt;
*#### [[Havelufer]]&lt;br /&gt;
*### [[Jeserig]]&lt;br /&gt;
*### [[Krielow]]&lt;br /&gt;
*### [[Schenkenberg]]&lt;br /&gt;
*### [[Schmergow]]&lt;br /&gt;
*# [[Anhang]]&lt;br /&gt;
*## [[Quellen der Chronik]]&lt;br /&gt;
*## [[Glossar]]&lt;br /&gt;
*## [[Alte Maße und Einheiten]]&lt;br /&gt;
*## [[Abkürzungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Abkürzungsverzeichnis im Historischen Ortslexikons]]&lt;br /&gt;
*## [[Autoren-Findbuch]]&lt;br /&gt;
*# [[Eigentum der Ortschronik]]&lt;br /&gt;
*# [[Sammlungen der Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsparameter]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:FAQ Häufige Fragen zu MediaWiki]&lt;br /&gt;
* [https://lists.wikimedia.org/postorius/lists/mediawiki-announce.lists.wikimedia.org/ Mailingliste zu neuen Versionen von MediaWiki]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Localisation#Translation_resources Übersetze MediaWiki für deine Sprache]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Combating_spam Erfahre, wie du Spam auf deinem Wiki bekämpfen kannst]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=20._Jahrhundert&amp;diff=4436</id>
		<title>20. Jahrhundert</title>
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		<updated>2026-09-19T13:20:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: /* 21. Jahrhundert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2026'''&lt;br /&gt;
* In der Woche vom 13. bis 17. Juli wurden im Ort neue Verkehrsschilder aufgestellt oder versetzt. Der Rotdornweg wurde zur Spielstraße erklärt, die Lehniner Straße wurde zur verkehrsberuhigten Zone mit Tempo 30 km/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2025'''&lt;br /&gt;
* Ende Oktober und Anfang November wurden Straßenbäume nachgepflanzt. In der Potsdamer Straße, im Rotdornweg 3 Rotdornbäume. &lt;br /&gt;
* Dieses Jahr bescherte uns eine reichliche Ernte an Wanüssen. Das Wetter hatte ausnehmend gut für viele Früchte gepasst. Die Eicheln lagen wie dicht gesät. Die Forstleute und Jäger sprechen von einem Vollmastjahr.&lt;br /&gt;
* 2025 ist das Jahr der Jubiläen. Der Christliche Kindergarten an der Lehniner Straße begeht sein 125-jähriges Bestehen und im September wird zusammen mit dem Birnenfest der Ersterwähnung unseres Ortes vor 725 Jahren gedacht. Mit einem Glas Sekt, auf dem des Jubiläums gedacht wurde und das jeder als Erinnerung mitnehmen konnte, wurde die Festveranstaltung in der Mensa des OSZ eingeleitet. Als Gäste wurden geladen, viele, die sich in der einen oder anderen Weise für den Ort und seine Bewohner verdient gemacht haben. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit dem Lied &amp;quot;Unser Dorf Groß Kreutz&amp;quot; von Kantor Hilgendorf, vorgetragen durch den Ortsvorsteher Thomas Becker, der auch durch den ganzen Abend führte. Der Auftritt des &amp;quot;Spatzenchores&amp;quot; der &amp;quot;Erich-Kästner-Grundschule&amp;quot; unter der Leitung von Jana Wunderlich erfolgte, vor den Festreden des Ortsvorstehers&amp;lt;ref&amp;gt;Festrede 725 Jahre Groß Kreutz am 12.09.2025 des Ortsvorstehers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Groß Kreutzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Kalenderjahr steht für unseren Ort Groß Kreutz unter der Prämisse, ein Jubiläum zu begehen: vor 725 Jahren wurde unser Ort das erste mal schriftlich erwähnt. So belegen es jedenfalls die von Historikern bewerteten Quellen.&lt;br /&gt;
Durch die Jahrhunderte hatte der Ort viele Höhen und Tiefen zu überstehen. So ist die ländlich feudale Entwicklung in den ersten Jahrhunderten maßgebend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte noch sehr sehr lange dauern bis die  vorherrschende Leibeigenschaft in der Landwirtschaft aufgehoben wurde.&lt;br /&gt;
In Preußen erst 1807 durch die Steinschen Reformen. &lt;br /&gt;
Damit hatte auch das Gut mit dem Gutshaus - auch „Klein Sanssouci“ genannt - gute Entwicklungschancen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder gab es auch kriegerische Auseinandersetzungen.&lt;br /&gt;
Die Zeiten des unglückseligen Krieges 1806/1807 übten auch auf unser Dorf einen großen Einfluss aus. Freund und Feind durchzogen täglich und stündlich unseren Ort, der an der Kunststraße lag und außerdem eine Post- und Ausspannstation hatte. Dörfler und Gutsherrschaft litten unter dem – heute würde man Terror sagen – Einzug der Französischen Truppen.&lt;br /&gt;
Der damalige Schulze, der Kossät Thiele, stand in Gefahr erschossen zu werden. Schon am Baum angebunden kam er dann doch noch mit Stockschlägen davon. Erst 1812 endeten die französischen Einquartierungen in unserem Dorf.&lt;br /&gt;
Die Zeiten beruhigten sich unter preußischer Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert begann dann eine stürmische Entwicklung mit der wachsenden Industrialisierung in den nahe gelegenen Metropolen Potsdam, Brandenburg und Berlin. Dazu trug auch die Errichtung der Eisenbahnlinie in Ost/West Richtung wesentlich bei.&lt;br /&gt;
Mit der Kaiserzeit und den imperialistischen Bestrebungen kam 1914 der erste Weltkrieg mit 28 Toten und 1939  der zweite Weltkrieg mit 20 Toten. &lt;br /&gt;
Französische Besetzung im 19 Jahrhundert und sowjetische Bevormundung im 20. Jahrhundert hat dann die weitere Entwicklung des Ortes geprägt. Sozialistische Errungenschaften standen dann gut 40 Jahre auf der Tagesordnung.  &lt;br /&gt;
Seit 1990 haben wir nun die Freiheit uns zu entfalten: jeder wie er es will und jeder wie es die gesellschaftlichen Regeln zulassen. Freiheit für jeden ? Ja – aber nur wenn man das Geld dazu hat.&lt;br /&gt;
Viele berühmte Personen haben schon unser Dorf besucht oder sind wenigstens hindurch gefahren. Vielleicht Napoleon, der Eiserne Gustav, Wilhelm Pieck, Frank Walter Steinmeier.&lt;br /&gt;
Immer auch gab es  Begegnungen mit den Bürgern des Dorfes wobei dann auch mal Vorteilhaftes im Ort entstand: z.B. der Solibau hinter der alten Grundschule in der Alten Schulstraße.&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der neuen Schule 1985 in der heutigen Kleinen Lindenstraße wurden die Bedingungen für eine qualitativ bessere zehnklassige Bildung geschaffen. 2003 wurde die Schule zur Grundschule umgewandelt, die seit 2009 den Namen „Erich Kästner Grundschule“ trägt. Der Name ist sozusagen Programm, denn diese Schule ist eine Leseschule und Vorlesewettbewerbe sind ein Zeichen dieser Entwicklung. Kindertagesstätten und die Ganztagsbetreuung in der Schule runden die Möglichkeiten der Bildung und Erziehung unserer Kinder ab. Dabei sticht besonders der evangelische Kindergarten hervor der schon vor 125 Jahren durch die damalige Gutsherrschaft derer von der Marwitz gegründet wurde. Nach dem Grundschulbesuch dürfen unsere Kinder ab der 7. Schulklasse in die umliegenden Städte zur weiterführenden Schulbildung reisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die landwirtschaftliche Entwicklung ist natürlich eng mit dem Gut und den nachfolgenden landwirtschaftlichen Betrieben verbunden. In der DDR wurde auf dem dann volkseigenen Gut die Ausbildung in landwirtschaftlichen Berufen ermöglicht. Noch heute haben wir hier im OSZ diese Ausbildung mit Internatsbetrieb.&lt;br /&gt;
Mit dem Rinderzuchtbetrieb und dem LVAT hat Groß Kreutz sehr bekannte und sogar weltbekannte Betriebe . Nun ist seit dem Sommer ein Leibnitz-Innovationshof des (ATB) Agrartechnik und Bioökonomie e.V. als Bioökonomie-Campus im Bau. Mit diesem Forschungsneubau können weitere positive Akzente in der modernem Landwirtschaft gesetzt werden.&lt;br /&gt;
Anschauliches Zeugnis der speziellen Rinderzucht sind im Rinderzuchtmuseum sichtbar. &lt;br /&gt;
Das Heimatmuseum zeigt vor allem die vergegenständlichte Geschichte unseres Ortes vor allem durch den unermütlichen Eifer  Gerald Gräbnitz´ vom Kulturförderverein.&lt;br /&gt;
In unserem Ort gibt es für unsere 1879 Einwohner vielfältige gesellschaftliche Beschäftigungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
Dazu zählen vor allem unsere Vereine.&lt;br /&gt;
Es sind 10 Vereine, die in allen Altersklassen Raum für sinnvolle Freizeitbeschäftigung geben. Jeder Verein hat seine Bedeutung für ein friedliches dörfliches Zusammenleben. &lt;br /&gt;
Für Sicherheit in vielerlei Hinsicht sorgt unsere freiwillige Feuerwehr. Stets Einsatzbereit um Gefahrensituationen für unsere Bevölkerung zu verhinderrh oder zu minimieren. Dafür sind alle Einwohner dankbar.&lt;br /&gt;
Ehrenamtliche Tätigkeiten der engagierten Mitglieder und Vorstände haben zum Beispiel den FSV zu einer enormen Entwicklung verholfen. Über 600 Mitglieder sind Zeugnis für die Beliebtheit des Vereins, der eben nicht nur Fußball spielt sondern auch andere Sportarten für jedermann anbieten kann.&lt;br /&gt;
Der Kulturförderverein setzt mit seinem Engagement Maßstäbe für ein rundes kulturelles Angebot für das ganze Dorf. Dabei ist das jährliche Birnenfest ein Höhepunkt wo dann auch morgen schon wieder das ganze Dorf auf dem Festplatz feiern wird. Dabei sind auch alle anderen Vereine mit eigenen Beiträgen und Präsentationen beteiligt.&lt;br /&gt;
Der CCGK sorgt mit seinen gut 60 Mitgliedern in der närrischen Jahreszeit für unterhaltsame Programme und sinnvolle Beschäftigung für unsere Kinder und Jugendlichen.&lt;br /&gt;
Den Gemischten Chor Groß Kreutz werden wir hier gleich mit einem besonderen Programm hören können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Auftritt des Spatzenchores unserer Grundschule verbindet sich auch immer unser Wunsch, die später groß geworden Sängerinnen und Sänger im Erwachsenenchor zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das Vereinsleben im Dorf noch besser organisiert und durchgeführt werden kann wäre ein dörfliches Vereins- und Gesellschaftshaus wünschenswert. Hier böte sich der Ankauf und die Renovierung des Gasthauses „Zur Eisenbahn“ an. Die Gemeindevertretung sollte positiv darüber nachdenken und ein solches Anliegen unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schlussbemerkung meiner Rede möchte ich allen Vereinen und deren Vorständen recht herzlich für die vielfältigen Angebote danken. In den gemeinsamen Beratungen mit dem Ortsvorstand werden möglichst alle übergreifenden Veranstaltungen abgestimmt. Danken möchte ich auch unserer Gemeindeverwaltung und dem dem Bauhof. Sie zeigen sich unserer dörflichen Entwicklung offen. &lt;br /&gt;
Dennoch kommt es auf den einzelnen Bürger an, wenn es um die Einhaltung der einfachsten Regeln gemeinschaftlichen Zusammenlebens geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer noch weitere tiefer gehende Informationen und Fakten zur Geschichte und zur Gegenwart unseres Dorfes haben möchte kann sich gerne in die Chronik von Groß Kreutz im Internet einwählen.&lt;br /&gt;
Vielen Dank an den Macher der Chronik - Herrn Wolfram Hübner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank an alle Sponsoren, die unser Vereinsleben verbessern.&lt;br /&gt;
Danke an das Blumenhaus Kreutzer für die heutige sichtbare Unterstützung. Danke an die Gemeindeverwaltung für das besondere Budjet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Becker, Ortsvorsteher OT GK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also frei nach dem alten Fritz&lt;br /&gt;
Politik ist doch kein Witz&lt;br /&gt;
Ich glaube er sagte es vor Jahrhunderten schon&lt;br /&gt;
&amp;quot;ein jeder wird selig nach seiner Fasson!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;, und den Grußbotschaften des Bürgermeisters Reth Kalsow und des Vorsitzenden der Gemeindevertretung Franz Herbert Schäfer. In einem kurzweiligen Redebeitrag überbrachte der Pfarrer Sebastian Mews, die Grüße der Christophorus-Kirchengemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;725 Jahrfeier Groß Kreutz am 12.09.2025&lt;br /&gt;
Pfarrer Sebastian Mews für die Evangelische Christophorus Kirchengemeinde Groß Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott zum Gruße.&lt;br /&gt;
Ersturkundliche Nennung 1300, das feiern wir.&lt;br /&gt;
Dass dieser Ort zuvor schon besiedelt war, davon zeugt unser ältestes, immer weiter entwickeltes Gebäude des Dorfes.&lt;br /&gt;
Unsere Kirche.&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung, entstand an dem Ort, wo noch heute die Kirche steht, wohl ein Holzbau, bis dann Mitte des 13. Jahrhunderts Steine das Holz verdrängten.&lt;br /&gt;
Um 1275 soll es eine Grundfeste gegeben haben, die dann im 18. Jahrhundert die uns bekannte Form erhalten hat.&lt;br /&gt;
Manch einer mag gerne erzählen, dass Karl der Große maßgeblich an unserem Ortsnamen Verantwortung trägt, weil er überall im Lande, Ende des 18. Jahrhunderts, Kreuze hat aufstellen lassen; und eben an diesem Ort ein besonders großes Kreuz. Doch das sind alte Kirchenmythen, die mit der Wahrheit nichts zu tun haben.&lt;br /&gt;
Wie der Ort zum Namen kam, das wisst ihr alle.&lt;br /&gt;
Was Groß Kreutz kirchengeschichtlich besonders macht, ist, dass ihr einen der ersten protestantischen Pfarrer hattet.&lt;br /&gt;
Pfarrer Laurentius Schulte bekannte sich bereits 1526 zum protestantischen Glauben und er war ein Anhänger Luthers, der in Wittenberg sein Unwesen trieb. Angeblich war Luther sogar im Pfarrhaus zu Besuch. Doch gewiss ist dies nicht.&lt;br /&gt;
Im nächsten Jahr feiert Groß Kreutz 500 Jahre Protestantismus.&lt;br /&gt;
Im Laufe dieser 500 Jahre bin ich nun der 25. evangelische Pfarrer von Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
Manche blieben kürzer, so hat es Pfarrer Johann Herrmann nur auf ein Jahr gebracht (ich weiß nicht, was ihr mit ihm getan habt), manche blieben länger, so wie Pfarrer Karl Ludwig Schneider, der genau 44 Jahre euer Pfarrer war. Ein Viertel seiner Zeit liegt derweil bald hinter mir. Über 725 Jahre hat euch die Kirche begleitet, hat die Höhen und die Tiefen mit euch zusammen gefeiert und durchlitten. Mal waren wir prägend, dann waren wir nicht mehr modern genug, es wurde protestiert und Groß Kreutz wurde evangelisch. Die Kirche war immer schon Zentrum des Ortes und selbst als nach dem Zweiten Weltkrieg das herrschende Regiment uns rausdrängen wollte, blieben wir. Wir als Kirche haben viele kommen und gehen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist es leider so, dass Teile der Gesellschaft, in Pluralität, glaubt auch ohne Kirche und Glaube auskommen zu können. Das hat die Menschheit schon oft in der Geschichte geglaubt. Doch dies ist ein Irrglaube und darum bleibt eure Kirche als Gebäude, aber auch als Teil der Gemeinschaft weiter bestehen und an eurer Seite. Ob ihr wollt oder nicht. Das ist selbstredend keine Drohung, sondern ein herzliches Versprechen.&lt;br /&gt;
Groß Kreutz hat über die Jahrhunderte viele Wandlungen durchgemacht und wird dies auch weiter tun.&lt;br /&gt;
Möge Gott die Menschen für ihr Tun in der Gemeinde und an ihrem Nächsten segnen, damit ihr weiterhin ein Segen für Groß Kreutz seid.&lt;br /&gt;
Wir sind dankbar, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen der Evangelischen Christophorus Kirchengemeinde gratuliere ich zu diesem Jubiläum und ende, wie begonnen:&lt;br /&gt;
Gott zum Gruße.&lt;br /&gt;
Vielen Dank, für ihre und eure Aufmerksamkeit.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Im Folgenden wurden einige Bürger für ihr langjähriges Engagement für die Gemeinde geehrt. Im nächsten Höhepunkt führte der &amp;quot;Gemischte Chor Groß Kreutz&amp;quot; unter Leitung von Marina Maaß mit Liedern durch die vergangenen Jahrhunderte. In der folgenden Pause sorgte ein reichhaltiges Buffet für das leibliche Wohl. Danach sorgte für lautstarke Stimmung im Saal das &amp;quot;Ketziner Blasorchester&amp;quot; unter Leitung von Vincent Schmidt und der Sängerin Josephine Herzog. Unterbrochen wurde der Musikreigen von einer Solotanzdarbietung von Claudia Lenz der &amp;quot;Pirourette Dance Company&amp;quot; aus Potsdam. Zum Abschluss wurde die Brandenburghymne &amp;quot;Märkische Heide&amp;quot; gemeinsam gesungen.&lt;br /&gt;
*Mai: Am 24. feiert der FSV Gross Kreutz mit einer großenFestveranstaltung auf dem Sportplatz, Am Kleinbahndamm 8, sein 50-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
*April: Seit Anfang des Monats haben wir keinen Postshop mehr im Ort. Die Geschäftsstelle im ehemaligen Autohaus wurde von der Betreiberin aufgegeben. &lt;br /&gt;
* Der Festplatz neben der FFW erhält einen Elektroanschlusskasten. Mit der 2 x 32A CEE, 1x 16A CEE und 2 x Schukosteckdosen.&lt;br /&gt;
* Eine Lichtsignalanlage in der Potsdamer Straße sorgt für einiges Unverständnis. Sie soll das Überqueren der belebten B1 sicherer gestalten, da der Fußgängerweg auf der Südseite der Straße zwischen den Einmündungen der Triftstraße aufgebuddelt wird, um dicke Elektrokabel zu verlegen.&lt;br /&gt;
* März: Mit Postwurfsendungen werden die Groß Kreutzer Haushalte aufgefordert mit der &amp;quot;Deutsche Glasfaser GmbH&amp;quot;, mit Sitz in 46325 Borken, einen Vertrag über den Anschluss an das Glasfasernetz abzuschließen. Die Offerte mit vier verschiedenen Tarifen gilt bis 15. Mai 2025, wenn sich 33% der Haushalte für einen Anschluss entscheiden. Einige Groß kreutzer haben ihre Teilnahme mit einem kleinen Schild an den Straßen bekundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2024'''&lt;br /&gt;
* 01.12.: 2. Baumpflanzaktion in . Baumpaten sind Fam. Kohnen, Alison Hein, Philipp Hein, Roswita Kassin und   .&lt;br /&gt;
* 22.09.: Wahlen zum Brandenburger Landtag.&lt;br /&gt;
* 14.09.: Birnenfest&lt;br /&gt;
* 06.08.: Kreativmarkt auf dem Gutshof&lt;br /&gt;
* 09.06.: Wahlen zum Europa-Parlament und Kommunalwahl&lt;br /&gt;
* 01.06.: Kinderfest am Strohhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023'''&lt;br /&gt;
*11. November: Auf Anregung und unter Aleitung von Andreas Schule (KFV von Groß Kreutz e.V.) wurden 3 Spitzahornbäume in der Birkenstraße hinter den Gärten und einer neben den Stein zur Erinnerung an 750 Jahre Groß Kreutz am Kreisverkehr gepflanzt. &lt;br /&gt;
*10. November: Praxis Jarka: Standort Groß Kreutz musste geschlossen werden. Patientenversorgung ab Montag, dem 13.11.23 in unserer Zweigpraxis in Schmergow, Heuberg 7. Heute am 10.11.23 gab es einen Wasserschaden in vielen Räumen der Alten Gartenstrasse 2. Da wohl die Kabelschächte voll Wasser gelaufen waren, musste aus Sicherheitsgründen der Strom erstmal auf noch nicht absehbare Zeit abgeschaltet werden. Daher sah sich unser Praxisteam gezwungen  den Praxisserver und alle andere dringend benötigte Technik notfallmäßig in unsere Zweigpraxis nach Schmergow zu verlegen. Das ganze ist eine grosse technische und organisatorische Herausforderung, weil unser Computer-Netzwerk in Schmergow bisher sozusagen nur &amp;quot;Gast&amp;quot; in unserem Haupt-Computernetzwerk in Groß Kreutz war. Ausserdem ist  heutzutage der Aufbau des Computernetzwerks einer Arztpraxis durch Digitalisierung und Telematik (z.B. elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) hochkomplex geworden und benötigt in der Regel mehrere Wochen. Wir sind daher froh, Christoph Kuchta [ https://cksystem.de ] als Technik-Leiter zu haben, der immer vollen Einsatz zeigt und aktuell sogar die wertvolle Wochenend-Zeit mit seiner jungen Famie opfert, um uns ein provisorisches Computernetzwerk aufzubauen, so dass wir hoffentlich ab Montag wenigstens in unser Zweigpraxis Schmergow unsere Patienten versorgen können. Der Aufwand und vor allen Dingen die Kosten, die all dies verursachen wird, sind noch gar nicht abzuschätzen. Wir alle haben es sehr schwer in dieser Wirtschaftskrise, aber die Arztpraxen sind aktuell besonders stark betroffen: https://www.praxisinnot.de/ Wir bitten unsere Patienten die kommenden Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und werden den Praxisstandort so schnell wie möglich wieder nach Groß Kreutz verlegen. Bleiben Sie uns bitte treu und helfen Sie uns damit die Existenz unserer Praxis an beiden Standorten auch in Zukunft zu sichern. Selbstverständlich wird es vereinzelt Fälle geben, bei denen dies beim besten Willen einfach nicht möglich sein wird. Für diese Einzelfälle gibt es eine Zusage der Praxis Dr. Hunder. - Nachtrag 13.11.23 12.00: Laut Wohnungsbaugesellschaft Ziesar soll der  Stromausfall voraussichtlich nur 1-2 Wochen dauern. (Quelle: Facebook &amp;quot;Komme aus Groß Kreutz/Havel&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*9. September: Das 21. Birnenfest wieder mit sportlichem Auftakt und nachmittags mit verschiedenen Darbietungen. Der Höhepunkt war wieder die &amp;quot;Modenschau&amp;quot;, initiert von Antja Schöttle. (Das ausfürliche Programm unter http://www.kultur-grosskreutz.de).&lt;br /&gt;
*8. September: Um 19.00 Uhr Auftritt des Gemischten Chores und des Spatzenchors der Erich-Kästner-Grundschule in der Groß Kreutzer Kirche.&lt;br /&gt;
* Juli/ August: Das &amp;quot;Strohhaus&amp;quot; bekommt ein neues Dach, außerdem werden drei Blitzableiter angebaut.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Am 23. Januar 2023 ehrte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit BVR-Präsidentin Marija Kolak und DOSB-Präsident Thomas Weikert die Finalisten in den Räumlichkeiten der DZ BANK in Berlin und gab die Sieger des &amp;quot;Großen Stern des Sports&amp;quot; in Gold 2022 bekannt. Die Sportvereine aus allen Teilen Deutschlands reisten gemeinsam mit ihren Partnerbanken in die Bundeshauptstadt, um beim Bundesfinale dabei zu sein.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vr.de/privatkunden/news/preisverleihung-sterne-des-sports.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Bundespräsident  übergab der FSV-Abordnung die Urkunde über den 3. Platz im Bundeswettbewerb zum Goldenen Stern des Sports. Siehe  &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fsvgrosskreutz.de/sterne-des-sports-in-berlin-seid-auch-ihr-live-dabei/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2022'''&lt;br /&gt;
*9. September: 20. Birnenfest in Groß Kreutz. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste das jährlich am zweiten Wochenende im September stattfindende Birnenfest drei mal verschoben werden. Jetzt im Spätsommer des Jahres 2022 kann endlich das kleine Jubiläum starten. Am Freitagabend, dem 9. September , ist die Eröffnung mit einem Konzertabend.  Um 19.00 Uhr sollte es richtig losgehen, doch was richtig losging war ein eine kräftige Gewitterhusche über dem Groß Kreutzer Festplatz. Trotz dieses etwas ungemütlichen Auftakts begann eine Sechs-Mann-Band des Polizeiorchesters im großen Zelt mit schwungvollen Melodien den anwesenden Zuhörern einzufangen. Das Zelt füllte sich immer mehr und ca. 100 Gäste lauschten begeistert so manchem Evergreen aus den vergangenen Jahrzehnten. Ohrwürmer wie Karats „Über 7 Brücken“, Hildegard Knefs „Rote Rosen“ und Reinhard Mays „Über den Wolken“ ließ richtige Partystimmung aufkommen.&lt;br /&gt;
*Trotz der 30ziger Zone in der Bahnhofstraße kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Verkehrsunfällen in der Kurve am Gutshof. Nun ist das Grundstück Bahnhofstraße 19 (Tierarztpraxis) durch Leitplanken und Poller besser geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2021'''&lt;br /&gt;
* Juni: Im Ort beginnen Kabelverlegearbeiten für die Sicherstellung von Stromanschlüssen für Elektrofahrzeuge. Es werden Erdkabel mit 240 mm²  Leiterquerschnitt verlegt.&lt;br /&gt;
*26.September: Wahl des Deutschen Bundestages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2020'''&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
* Seit Anfang April 2020 liegen unter dem Motto &amp;quot;Suchen, Finden, Aussetzen&amp;quot;, lustig bemalte Steine Steine wandern wandern durch Götz, Jeserig und die anderen Ortsteile unserer Gemeinde und liegen an allen möglichen und unmöglichen Plätzen.&lt;br /&gt;
* Am 14 März fand zum 6. Mal die Veranstaltung &amp;quot;Groß Kreutz musiziert statt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Im Anschjuss an seine Rede beim Neujahrsempfang hat der Ortsvorsteher mit dem Ehrenzeichen von Groß Kreutz ausgezeichnet: Frau Anke Kurth für ihr Engagement im Feuerwehrförderverein, Herrn Michael Binder für seine Tätigkeit als Ortswehrführer der FFW, Herrn Werner Fischer für seine Tätigkeit als Finanzwart im Vorstand des FSV und Herrn Mario Schütt als Vorsitzender des Schulfördervereins und Leiter der AG &amp;quot;Holzwurm&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2019'''&lt;br /&gt;
* Die Feierhalle auf dem Kommunalen Friedhof wurde renoviert.&lt;br /&gt;
* Die Anlage um das Kriegerdenkmal wurde neu gestaltet und fertig gestellt.&lt;br /&gt;
* Auf zwei gepachteten Flächen im Gewerbegebiet Am Eichenhain wurde ein Solarpark gebaut. Die Baufelder des Gewerbegebiet sind alle vergeben.&lt;br /&gt;
* Für die Jugendlichen des Ortes wurde ein sechseckiger Pavillon beim Strohhaus errichtet.&lt;br /&gt;
* Im Herbst ist der von Wolfgang Haak entworfene und mit Hilfe des Bauhofes realisierte &amp;quot;Planten-Wanderweg&amp;quot; entlang des Deetzer Landweges eingeweiht worden.&lt;br /&gt;
* Auch der Groß Kreutzer Karnevals Club blickt im November auf sein 60-jähriges Bestehen zurück.&lt;br /&gt;
* Der &amp;quot;Birnen-Rundweg&amp;quot; ist vollendet. &lt;br /&gt;
* Im Juni beging der Gemischte Chor Groß Kreutz sein 70-jähriges Bestehen mit einem Festkonzert in der Kirche.&lt;br /&gt;
* Am 1. Juni fand wieder ein Kinderfest statt.&lt;br /&gt;
* 26. Mai sind Kommunalwahlen im Land Brandenburg. Wahl der Gemeinderäte und Ortsvertretungen. Mitglieder im Ortsbeirat sind: Frank Heinicke (CDU), Nico Faupel (SPD), Dr. Marcus Lukas und Thomas Becker (Familien freundliches Groß Kreutz) und Wolfgang Messerschmidt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2018'''&lt;br /&gt;
* Im Laufe des Jahres erfolgte eine aufwendige Modernisierung der Schulturnhalle (Wärmedämmung des Dachs, der Heizung und Elektrik und der sanitären Einrichtung. Der Fußboden entsprach nicht den Erfordernisse und musste deshalb im nächsten Jahrverändert werden.&lt;br /&gt;
* Groß Kreutz hat einen neuen Pfarrer bekommen. Pfr. Sebastian Mews ist mit seiner Familie aus Treuenbrietzen hierher gezogen.?&lt;br /&gt;
* 21.Februar: Auf ihrem 174. Treffen begehen die Ortschronisten des Kreises Potsdam-Mittelmark ihren zwanzigsten Jahrestag der Gründung im Strohhaus. Am 18. Februar 1998 wurde hier der Verein CPM e.V. gegründet.&lt;br /&gt;
* Februar: Jürgen Oelker lässt die alten Produktionsgebäude der Kunststeinfabrik in der Lehniner Straße abreißen.&lt;br /&gt;
* Ehrungen von Bürger*innen für ihr Engagement zum Wohle des Ortes: Frau Ulrike Mörschel für ihre jahrelange Mitarbeit im Kulturausschuss, ihr soziales Engagement und für Projektentwicklung (Nachholung vo vorigen Jahr), Den Initiator des &amp;quot;Ehrenzeichen&amp;quot;, Herr Wolfgang Messerschmidt für die vielen Jahre als Ortsvorsteher und Ratgeber, Frau Adelheid Wolter für ihre langjährige Organisatoren des Altenkreises der evangelischen Kiche, Frau Christel Müller als Organisatorin der Treffen der &amp;quot;Rolli-Gruppe&amp;quot; und Herr Klaus Brink für das Erstellen von Filmaufnahmen vom Ort und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
'''2017'''&lt;br /&gt;
* Der &amp;quot;Soli-Bau&amp;quot; wurde für die Kita rekonstruiert und für sportliche Aktivitäten ertüchtigt.&lt;br /&gt;
* Am 20. Juni eröffnen die Betreiber der Gaststätte &amp;quot;Adriano&amp;quot; gleich nebenan ein Eiskaffee in den Bankräumlichkeiten. Dies musste aber sofort wieder schließen, da irgend welche Hygiene-Bestimmungen nicht eingehalten wurden.&lt;br /&gt;
* Am 10. Juni fand rund um das Strohhaus ein Kinderfest statt. Sportliche Wettbewerbe und andere altersgerechte Vergnügungen fanden großen Anklang.&lt;br /&gt;
* Die Zahnarztpraxis in der Brandenburger Straße wird vom Zahnarzt Lars Löwenstein am 19. Mai eröffnet. &lt;br /&gt;
* Wie zu Beginn des Jahres hat der Ortsvorsteher beim Neujahrsempfang wieder besondere Leistung von Bürgern geehrt. Mit einem Blumenstrauß Detlef Rieter für seinen Einsatz bei der FFW, und Hella Völker für die Unterstützung bei Geburtstagsjubiläen; mit dem Ehrenzeichen von Groß Kreutz werden geehrt, Herr Kristian Titsch für den maßgeblichen Aufbau der Jugendfeuerwehr und als Gemeindewehrführer der Großgemeinde sowie Herr Fritz-Georg Maaß als langjähriger Vorsitzender des Gemischten Chor Groß Kreutz e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2016'''&lt;br /&gt;
* Die Straßenbeleutung in der Neuen Straße wurde trotz einiger Widerstände von Anliegern installiert und in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
* Auf dem kommunalen Friedhof wurden die Kriegsgräber-Anlage durch den Bauhof neu gestaltet. Ebeso wurde die anonyme Urnen gemeinschaftsanlage erweitert und mit einer Kanteneinfassung versehen.&lt;br /&gt;
* Im Dorf werden VDSL-Schaltschränke aufgestellt.&lt;br /&gt;
* An bzw neben den historischen Gebäuden im Dorf wurden Informationstafel aufgestellt.&lt;br /&gt;
* Im März wird durch den Künstler Philipp das Bild an den Giebel des Heimatmuseums gesprayt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2015'''&lt;br /&gt;
* Am 29. Mai wird die Halbmeilensäule an der B1 kurz vor dem Groß Kreutzer Ausbau aufgestellt und am 6. Juni feierlich enthüllt und übergeben. Am selben Tag findet das Groß Kreutzer Familienfest statt und wird an der ehemaligen Trasse der Lehniner Kleinbahn ein von Wolfgang Haak entworfenes Gedenkschild aufgestellt.&lt;br /&gt;
* Am 24. Juni findet im Strohhaus die feierliche Verabschiedung des Ortsvorstehers Wolfgang Messerschmidt und die Amtsübergabe an Thomas Becker statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2014'''&lt;br /&gt;
* Auf der Urnengemeinschaftsanlage (UGA) ist der erste Tote beigesetzt worden.&lt;br /&gt;
* Am 11. Mai findet in der Kirche ein Solokonzert von Malte Hübner statt. - In memoriam Wofram Hübner sen. (100. Geburtstag). Der Komponist und Musiker M. Hübner ist gebürtiger Groß Kreutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2013'''&lt;br /&gt;
* 13. September Birnenfest&lt;br /&gt;
* 8. Dezember Adventsmarkt am Strohhaus. Ausrichter ist der Kulturförderverein von Groß Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2012''' &lt;br /&gt;
* Die Gemeinde plant auf dem kommunalen Friedhof eine Urnen-Gemeinschaftsanlage.&lt;br /&gt;
* Am 24. März schließt die Schlecker Filiale in Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2011'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2010'''&lt;br /&gt;
* Musikveranstaltung in Groß Kreutz am 29. V. 2010 (U. Mörschel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das Wetter hatte von seinem bisherigen Verhalten eine Ausnahme gemacht: bei strahlendem Sonnenschein strömten von allen Seiten die Besucherinnen und Besucher in die Aula des OSZ. Schon bei ihrem Eintreffen wurden sie draußen von den Klängen des Posaunenchores begrüßt. Im Saal herrschte freudiges Stimmengewirr – und die Plätze wurden knapp. Dies tat der allgemeinen Erwartung aber keinen Abbruch, man rückte einfach etwas enger zusammen!&lt;br /&gt;
Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsteher und Initiator dieser Veranstaltung übernahm Herr Dr. Posner die Moderation und begleitete gekonnt und charmant durch deren Verlauf.&lt;br /&gt;
Zuvor hatte Herr D. Tews mit dem bekannten, von ihm auf dem Keyboard vorgetragenen Stück „Summertime“ von Gershwin, musikalisch das Thema vorgegeben. Es folgte mit zwei Frühlingsliedern der Gemischte Chor Groß Kreutz unter der bewährten und souveränen Leitung von Frau M. Maas .Danach ein Stück für drei Blockflöten vorgetragen von den Frauen E. und A. Demmerling sowie Herrn Dr.Schöbel. Mit einer Eigenkomposition „Klangräume“, einem Stück für Violine solo, wagte es der Berufsmusiker und gebürtige Groß Kreutzer, Malte Hübner, die Hörkapazitäten seines Publikums auf die Probe zu stellen.&lt;br /&gt;
Bei den folgenden Liedern des Kirchenchores (Leitung Frau v. Lenz), war die Welt dann wieder in Ordnung! &lt;br /&gt;
Eine sehr intime Kostbarkeit wurde von der Familie Tews dargeboten: Lieder an die Tradition des romantischen Kunstliedes anknüpfend, komponiert von. Albert Bartsch., dem Vater von Frau Tews. Unter der Leitung von Frau Demmerling folgten zwei Lieder des Schulchores, danach ein Allegretto (Caroli) für Gitarre, vorgetragen von Daniel Hackbarth. Eine sehr erfreuliche, von großer Musikalität getragene Leistung dieses jungen Menschen die nichts zu tun hatte mit dem so häufig praktizierten „Geklampfe“ ! Nicht vergessen werden darf der Gedichtsvortrag von Tobias Schulz “Das Gewitter“ (H. Erhardt). Glücklicherweise hatte man ihm kein Mikro in die Hand gedrückt um die zarte Kinderstimme zu verstärken: Der komödiantische Zauber dieses unverbildeten  kleinen Naturtalentes kam so voll zur Geltung.&lt;br /&gt;
Nach der Pause folgte dann wieder der Posaunenchor mit einem bunten Melodienreigen sowie der Gemischte Chor Groß Kreutz. Ein jüdisches und ein irisches Volkslied,  vorgetragen  von Frau K. Köhler und Frau Lindenborn ohne jegliche Allüren, in schönem musikalischen aufeinander Hinhören, machte  diesen Vortrag für das Publikum zu einem ungetrübten Hörgenuss!&lt;br /&gt;
Dann trat Herr Hübner noch einmal auf mit zwei Soloviolinstücken. Das erste aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach, sowie einer Komposition die, wie das manchmal der Fall ist, zum Schlager/Volkslied wurde. Wir kennen sie unter „Chanson d ´amour“. Das Publikum summte dann auch leise diese Melodie mit. In dem Saal breitete sich damit eine unglaublich schöne, gemeinschaftlich harmonische Stimmung aus.&lt;br /&gt;
Danach trug Frau v. Lenz das bekannte Lied „Zwei Herzen im dreiviertel Takt vor, ihm folgte der Kirchenchor mit einer „Kleinen Sinfonie“. Der Vortrag von Herrn Becker mit dem Lied über Groß Kreutz wurde sehr beklatscht und rief bei vielen Zuhörern ein begeistert - beifälliges Kopfnicken hervor.&lt;br /&gt;
Den Abschluss bildeten alle Chöre mit „I like the flowers“ - (großes Lob an den Schulchor, dass alle so tapfer und diszipliniert durchgehalten haben !) – gemeinsam mit dem Publikum sangen sie noch „Kein schöner Land“.&lt;br /&gt;
Der Posaunenchor ließ  den „roten Adler“ musikalisch hochsteigen und begleitete so das Publikum zum Ausgang&lt;br /&gt;
Der Dank für diese Veranstaltung gilt nicht alleine denen, die auf der Bühne gestanden haben sondern ebenso den „unsichtbaren“ Helfern die durch ihren Einsatz ein solches Unterfangen möglich gemacht haben! Dank auch dem OSZ für die Gastfreundschaft, d.h. seine zur Verfügung gestellte Aula!&lt;br /&gt;
Das Fazit dieser Veranstaltung: Voll gelungen – ein weiteres Fazit: so eine Veranstaltung sollte eine Wiederholung finden!&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2008'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2007'''&lt;br /&gt;
* Am 17. Juli Eröffnung des Marken Diskounters &amp;quot;NETTO&amp;quot; in der Potsdamer Straße. Auf dem Betriebsgeländer der ehemaligen Baufirma Liere hat der &amp;quot;rote Netto&amp;quot; seine Filiale in Groß Kreutz gebautt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2006'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2005'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2004'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2003'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2002'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2001'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2000'''&lt;br /&gt;
*&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Mittelalter_bis_Beginn_der_Neuzeit&amp;diff=4435</id>
		<title>Mittelalter bis Beginn der Neuzeit</title>
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		<updated>2026-09-19T13:15:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: /* Mittelalter bis Beginn der Neuzeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1775''': Büsching listet in seiner &amp;quot;Vollständigen Topographie der Mark Brandenburg&amp;quot; für Groß Creutz folgendes auf: Es ist ein Dorf mit einer Mutterkirche, mit einer Schäferei und Windmühle; es gehört zur Provinz &amp;quot;Mittelmark&amp;quot; und zum Kreis &amp;quot;Zauche&amp;quot;; es ist ein adeliger Ort und unterliegt der geistlichen Inspektion (kirchlichen Aufsicht) von Neustadt Brandenburg&amp;lt;ref&amp;gt;damals waren Brandenburg und Neustadt Brandenburg eigenständige Städte&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Patron der Pfarrkirche und die Gerichts-Obrigkeit oblag dem Besitzer des Ortes (Carl Botho Gottfried v. Hacke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1745''': Im Dorf leben zehn Bauern und acht Kossäten. Es gibt eine Schäferei und eine Windmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1682/83''': Aus diesen Jahren wird erwähnt, dass es 31 3/4 Mittelhufen gibt und über die Hälfte, nämlich 19 2/3 gehören dem Adel. Es gibt 10 Kossätenhöfe, eineinhalb sind verlassen (wüst) und werden nicht bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1686''': &amp;quot;Patent, daß die Unterthanen, insonderheit in kleinen Städten, Flecken und auf dem Lande nützliche Bäume pflantzen sollen &amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Corpus Constitutionum Marchicarum (CCM) / Theil 6, Abth. 1; CLXVII. vom 5. Mart 1686&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1680''': Patent, daß niemand von Fremden und Reisenden an ungewöhnlichen Passagen über die Ströhme sich übersetzen lassen, noch sonst einiger Schleiff-Wege bedienen solle &amp;lt;ref&amp;gt;CCM_Theil-5,Abth.4,Capitel-II. Capitel. Von Pest-Ordnungen und dahin gehörigen Sachen; vom 30. Octobr. 1680&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Jahrzehnten des 17. Jh. und in den ersten Jahrzehnten des 18. Jh. grassierte die Pest in deutschen Landen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1652''': Nach dem furchtbaren Dreißigjährigem Krieg, der ganze Landstriche verwüstet hatte und unzähligen Menschen das Leben und ihr Hab und Gut gekostet hatte, lebten im Dorf 14 Personen. Es gab 3 Hüfner, einer davon ist der Schulze und 4 Kossäten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bevölkerung nach dem 30-jährige Krieg (Quelle: „Die Zauche und ihre Bevölkerung zur Zeit des 30jährigen Krieges“, Beitrag von Erich Kittel im Heimatkalender des Kreises Zauch-Belzig im Jahre 1935.) Der Landreiter des Kurfürsten erfasste die Bevölkerung um eine Übersicht zu den erhebenden Steuern zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkreten Auswirkungen und Zustände im Ort in den Jahren von 1618 bis 1648 sind nicht im Einzelnen überliefert.  Die Bevölkerungszahl war auf einem Tiefstand. Es bedeuten die Zahlen in den Klammern das Alter des genannten; wird ein „c“ aufgeführt, so heißt dies, dieser Name wurde in dem Ort schon 1605 im Lehniner Erbregister aufgeführt. Manche Familiennamen haben sich bis heute im Ort erhalten. Aus den Aufzeichnungen1 zur Bevölkerung wissen wir, dass im:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorffe Großen Creutz &lt;br /&gt;
seindt 3 Huefener und 4 Cossaten“ &lt;br /&gt;
Namentlich werden genannt:&lt;br /&gt;
„Der Schulz Jurgen Bier (55) hat einen Knecht&lt;br /&gt;
Hans Kruger (40) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Andreas Fronstorff (61) hat einen Sohn von (16) &lt;br /&gt;
Mertien Filig &lt;br /&gt;
Thomas Kruger (42) hat einen Sohn von (21)&lt;br /&gt;
Hans Senst (60) hat einen Sohn von (20)&lt;br /&gt;
Jurgen Schuldten (50) hat 2 Söhne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Bechow (Bochow)&lt;br /&gt;
seindt 4 Hufener undt 2 Coßaten&lt;br /&gt;
der Schulze Jurgen Wegener (30) hat 2 Jungens&lt;br /&gt;
Jurgen Wilke c? (67) hat 1 Sohn von (22)&lt;br /&gt;
Andreas Merten (58)&lt;br /&gt;
Jacobus Heßeler (35)&lt;br /&gt;
Peter Merten (51)&lt;br /&gt;
Jacobus Hintzw (40)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Detz (Deetz)&lt;br /&gt;
seindt 10 Hufener und 9 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulze Hans Neigemann (45) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Hans Borgestorf (54) hat 2 Kinder &lt;br /&gt;
Jurgen Hildebrandt (32)&lt;br /&gt;
Hans Hornemann c (32)&lt;br /&gt;
Palm Surig (60) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Jacobus Lise (44)&lt;br /&gt;
Martin Patzer (43) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Mattheas Boggo (44)&lt;br /&gt;
Mertin Helgre (34)&lt;br /&gt;
Mattheas Schwegten (61)&lt;br /&gt;
Peter Pape (59)&lt;br /&gt;
Wulff Schulder (36)&lt;br /&gt;
Peter Pape (34)&lt;br /&gt;
Mattheas Mar (30)&lt;br /&gt;
Valtien Wicke (45)&lt;br /&gt;
Jacob Bollenstorf c (57)&lt;br /&gt;
Gronemus Wiennig (59)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Crielow (Krielow)&lt;br /&gt;
seindt 7 Hufener und 3 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulze Hans Jochob (55)&lt;br /&gt;
Andreas Berndt (24)&lt;br /&gt;
Jacob Berndt (30)&lt;br /&gt;
Merten Tabert c (50)&lt;br /&gt;
Tomas Koßien (26)&lt;br /&gt;
Peter Brechow (32)&lt;br /&gt;
Peter Lindicke (52)&lt;br /&gt;
Merten Tabert (40)&lt;br /&gt;
Bendix Kobicke (35)&lt;br /&gt;
Tomas Seger (60)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Götz&lt;br /&gt;
seindt 8 Huefener und 10 Coßaten&lt;br /&gt;
Andreas Schultz (61) Amtsschreiber zu Lehnin&lt;br /&gt;
Arndt Wendt (35)&lt;br /&gt;
Gal Götz c (73)&lt;br /&gt;
Niclaus Ritter (30)&lt;br /&gt;
Peter Zingelmann (36)&lt;br /&gt;
Görges Hag (53)&lt;br /&gt;
Andreas Man c (45)&lt;br /&gt;
Jochim Bellien (51)&lt;br /&gt;
Jurgen Franstörff (60)&lt;br /&gt;
Peter Höwener (46)&lt;br /&gt;
Niclaus Gericke (35)&lt;br /&gt;
Andreas Badt (32)&lt;br /&gt;
Thomas Lipe (43)&lt;br /&gt;
Christian Mohr (41)&lt;br /&gt;
Hans Hardtmann (39)&lt;br /&gt;
Andreas Bernaiow (52)&lt;br /&gt;
Hans Grunefeldt (36)&lt;br /&gt;
Martin Kiborg (40)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Jeserick (Jeserig)&lt;br /&gt;
seindt 4 Hufener und 2 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulz Martin Sternstorff (47)&lt;br /&gt;
Matthias Kulemey (50)&lt;br /&gt;
Matthias Kuck (60)&lt;br /&gt;
Michel Leman (41)&lt;br /&gt;
Mattheas kuhne (48)&lt;br /&gt;
Andreas Dusekow (48)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Schmergow&lt;br /&gt;
seindt 12 Hufener und 7 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulz Bendix Bredow (31) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Jurgen Spitzhoff c (45)&lt;br /&gt;
Hans Bollenstorff (30)&lt;br /&gt;
Jurgen Merten c (68) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Peter Sump c (76) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Jörges Bertz c (2) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Andreas Andreß (34) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Joachim Paschen (36) hat 2 Söhne von 20&lt;br /&gt;
Peter Heinrich c (47) hat 1 Knecht &lt;br /&gt;
Andreas Bogge &lt;br /&gt;
Andreas Merten c (27) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Kesten Sump (47) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Mattheas Tegener &lt;br /&gt;
Peter Matteas (44) hat den Schweden gedient&lt;br /&gt;
Peter Senst (40)&lt;br /&gt;
Peter Gewert (40)&lt;br /&gt;
tomas Leddien c (48)&lt;br /&gt;
Tomas Witmann c (48)&lt;br /&gt;
Peter Teuffel (30)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1624''': Die Zeit des Dreißig jährigen Krieges. Es werden 10 Hüfner, 10 Kossäten, 1 Schmied, 1 Hirte, 1 Pachtschäfer, 1 Paar Hausleute, 1 Schneider,und die Schäferknechte aufgezählt; das Dorf umfasst mit den Hufen von Hatenow 39 Hufen; der Rittergutsbesitzer hat 12 Hufen. der Pfarrer hat 2 Hufen. Von einem Hof mit 4 Hufen wird berichtet, dass er von den Herrschaften übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1618''': Der 30-jährige Krieg wurde am 23. Mai 1618 mit dem „Fenstersturz zu Prag“ ausgelöst. Böhmische Adlige warfen die laiserlichen Statthalter aus dem Fenster. Hintergrund waren die gegensätzlichen Interessen des katholischen Habsburger Kaiser und den protestanschen Reichsständen. Die Reichsstände hatten Sitz und Stimmrecht bei der Reichsversammlung (Reichstag) und waren diejenigen, die den Kaiser wählten. Um die  Macht im „Heiligen römischen Reich deutscher Nation“ begannen die Auseinandersetzungen der weltlichen, geistlichen Reichsstände und den Freien Reichsstädten (dazu gehörten Worms, Speyer, Mainz, Straßburg, Regensburg, Köln). Zu den weltlichen gehörten ab Ende des 17. Jahrhunderts folgende Kurfürsten: Der Pfalzgraf beim Rhein (die Kurpfalz), der Herzog von Sachsen-Wittenberg, der Markgraf von Brandenburg, der König von Böhmen, der Herzog von Bayern und der Herzog von Kurhannover (Braunschweig-Lüneburg-Calenberg), sowie die Freien Reichstädte. Die kichliche Seite vertraten die Erzbischöfe von Mainz, Köln und Trier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1608''': Es wird ein Rittersitz des Herrn von Hacke bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Die '''Neuzeit''' ist kein fester Zeitpunkt. Als Beginn der Neuzeit wird oft die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert angesetzt. Zeiten von gravierenden Entdeckungen und geistigen Umbrüchen folgten. Das Zeitalter der Aufklärung, mit dem Höhepunkt der Französischen Revolution, wurde die frühe Neuzeit beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1589''': Es gibt 9 Abgabepflichtige, 1 Kossät und einen Schneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1580''': 1 Hof mit 4 Hufen hat Herr v. Rochow zu sich genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1450''': Das Dorf ist immer noch 42 Hufen groß. Herr von der Groeben hat 5 Hufen und eine Herde (wahrscheinlich Schafherde, Anmerk. d. Chronisten). 1451 wird berichtet, dass v.d. Groeben und der Schulte 6 Hufen haben. Einen Schäfer und den Krug gibt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1541''': Es wird von 100 Kummunikanten berichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1533''': Es wird der Schulze erwähnt und zu acht Höfen gehört eine Dorfhufe. Die Dorfhufe oder Allmende ist ein Allgemeineigentum von Dorfbauern. Es wird Bezug weiterhin genommen zu der Wüstung Hatenow. Der erste Bauer hat dort 3 Hufen, drei haben je 2 wüste Hufen, Einer hat eine wüste Hufe, weiterhingibt es 8 Hüfner, einer von ihnen hat auch 1 wüste Hufe auf Hatenow. Es werden 9 Höfe erwähnt von denen sechs wahrscheinlich jeder 1 wüste Hufe habe. (Nach dieser Rechnung ergeben sich 20 Hufen zu Hatenow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1375''': In dem o.g. Landbuch wird berichtet, dass der Ort 42 Hufen hat. Davon hat der Pfarrer 3 Hufen, der Schulze hat 2 Hufen und der Dorfvorsteher hat vom Patron von Rochow 7 Hufen als Lehen bekommen; außerdem gibt es im Dorf einen Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Ausgrabungen ist bekannt, dass auf dem Gebiet der heutigen Gemarkung Wenden&amp;lt;ref&amp;gt;Wenden ist eine veraltete Bezeichnung für Slawen im deutschsprachigen Raum(Wikipedia)&amp;lt;/ref&amp;gt; gesiedelt haben. Mit der Eroberung der ostelbischen Gebiete setzten die Markgrafen (hier die Bezeichnung für die Beherrscher des Grenzlandes) sogenannte Locatoren&amp;lt;ref&amp;gt;im Hochmittelalter ein von der Feudalgewalt eingesetzter Organisator, der die Besiedlung einer Region zu verwalten hatte und Siedler anwarb (Wikipedia)&amp;lt;/ref&amp;gt; ein. Es ist davon auszugehen, dass sowohl slawische und deutsche Siedler neben einander gelebt haben. Zu der ersten schriftlichen Erwähnung des Ortes &amp;quot;Groß Kreutz&amp;quot;, wenn auch in anderer Schreibweise, siehe 4.1 [[Ursprünge]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Mittelalter_bis_Beginn_der_Neuzeit&amp;diff=4434</id>
		<title>Mittelalter bis Beginn der Neuzeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Mittelalter_bis_Beginn_der_Neuzeit&amp;diff=4434"/>
		<updated>2026-09-19T13:14:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Mittelalter bis Beginn der Neuzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1775''': Büsching listet in seiner &amp;quot;Vollständigen Topographie der Mark Brandenburg&amp;quot; für Groß Creutz folgendes auf: Es ist ein Dorf mit einer Mutterkirche, mit einer Schäferei und Windmühle; es gehört zur Provinz &amp;quot;Mittelmark&amp;quot; und zum Kreis &amp;quot;Zauche&amp;quot;; es ist ein adeliger Ort und unterliegt der geistlichen Inspektion (kirchlichen Aufsicht) von Neustadt Brandenburg&amp;lt;ref&amp;gt;damals waren Brandenburg und Neustadt Brandenburg eigenständige Städte&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Patron der Pfarrkirche und die Gerichts-Obrigkeit oblag dem Besitzer des Ortes (Carl Botho Gottfried v. Hacke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1745''': Im Dorf leben zehn Bauern und acht Kossäten. Es gibt eine Schäferei und eine Windmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1682/83''': Aus diesen Jahren wird erwähnt, dass es 31 3/4 Mittelhufen gibt und über die Hälfte, nämlich 19 2/3 gehören dem Adel. Es gibt 10 Kossätenhöfe, eineinhalb sind verlassen (wüst) und werden nicht bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1686''': &amp;quot;Patent, daß die Unterthanen, insonderheit in kleinen Städten, Flecken und auf dem Lande nützliche Bäume pflantzen sollen &amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Corpus Constitutionum Marchicarum (CCM) / Theil 6, Abth. 1; CLXVII. vom 5. Mart 1686&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1680''': Patent, daß niemand von Fremden und Reisenden an ungewöhnlichen Passagen über die Ströhme sich übersetzen lassen, noch sonst einiger Schleiff-Wege bedienen solle &amp;lt;ref&amp;gt;CCM_Theil-5,Abth.4,Capitel-II. Capitel. Von Pest-Ordnungen und dahin gehörigen Sachen; vom 30. Octobr. 1680&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Jahrzehnten des 17. Jh. und in den ersten Jahrzehnten des 18. Jh. grassierte die Pest in deutschen Landen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1652''': Nach dem furchtbaren Dreißigjährigem Krieg, der ganze Landstriche verwüstet hatte und unzähligen Menschen das Leben und ihr Hab und Gut gekostet hatte, lebten im Dorf 14 Personen. Es gab 3 Hüfner, einer davon ist der Schulze und 4 Kossäten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bevölkerung nach dem 30-jährige Krieg (Quelle: „Die Zauche und ihre Bevölkerung zur Zeit des 30jährigen Krieges“, Beitrag von Erich Kittel im Heimatkalender des Kreises Zauch-Belzig im Jahre 1935.) Der Landreiter des Kurfürsten erfasste die Bevölkerung um eine Übersicht zu den erhebenden Steuern zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkreten Auswirkungen und Zustände im Ort in den Jahren von 1618 bis 1648 sind nicht im Einzelnen überliefert.  Die Bevölkerungszahl war auf einem Tiefstand. Es bedeuten die Zahlen in den Klammern das Alter des genannten; wird ein „c“ aufgeführt, so heißt dies, dieser Name wurde in dem Ort schon 1605 im Lehniner Erbregister aufgeführt. Manche Familiennamen haben sich bis heute im Ort erhalten. Aus den Aufzeichnungen1 zur Bevölkerung wissen wir, dass im:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorffe Großen Creutz &lt;br /&gt;
seindt 3 Huefener und 4 Cossaten“ &lt;br /&gt;
Namentlich werden genannt:&lt;br /&gt;
„Der Schulz Jurgen Bier (55) hat einen Knecht&lt;br /&gt;
Hans Kruger (40) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Andreas Fronstorff (61) hat einen Sohn von (16) &lt;br /&gt;
Mertien Filig &lt;br /&gt;
Thomas Kruger (42) hat einen Sohn von (21)&lt;br /&gt;
Hans Senst (60) hat einen Sohn von (20)&lt;br /&gt;
Jurgen Schuldten (50) hat 2 Söhne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Bechow (Bochow)&lt;br /&gt;
seindt 4 Hufener undt 2 Coßaten&lt;br /&gt;
der Schulze Jurgen Wegener (30) hat 2 Jungens&lt;br /&gt;
Jurgen Wilke c? (67) hat 1 Sohn von (22)&lt;br /&gt;
Andreas Merten (58)&lt;br /&gt;
Jacobus Heßeler (35)&lt;br /&gt;
Peter Merten (51)&lt;br /&gt;
Jacobus Hintzw (40)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Detz (Deetz)&lt;br /&gt;
seindt 10 Hufener und 9 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulze Hans Neigemann (45) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Hans Borgestorf (54) hat 2 Kinder &lt;br /&gt;
Jurgen Hildebrandt (32)&lt;br /&gt;
Hans Hornemann c (32)&lt;br /&gt;
Palm Surig (60) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Jacobus Lise (44)&lt;br /&gt;
Martin Patzer (43) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Mattheas Boggo (44)&lt;br /&gt;
Mertin Helgre (34)&lt;br /&gt;
Mattheas Schwegten (61)&lt;br /&gt;
Peter Pape (59)&lt;br /&gt;
Wulff Schulder (36)&lt;br /&gt;
Peter Pape (34)&lt;br /&gt;
Mattheas Mar (30)&lt;br /&gt;
Valtien Wicke (45)&lt;br /&gt;
Jacob Bollenstorf c (57)&lt;br /&gt;
Gronemus Wiennig (59)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Crielow (Krielow)&lt;br /&gt;
seindt 7 Hufener und 3 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulze Hans Jochob (55)&lt;br /&gt;
Andreas Berndt (24)&lt;br /&gt;
Jacob Berndt (30)&lt;br /&gt;
Merten Tabert c (50)&lt;br /&gt;
Tomas Koßien (26)&lt;br /&gt;
Peter Brechow (32)&lt;br /&gt;
Peter Lindicke (52)&lt;br /&gt;
Merten Tabert (40)&lt;br /&gt;
Bendix Kobicke (35)&lt;br /&gt;
Tomas Seger (60)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Götz&lt;br /&gt;
seindt 8 Huefener und 10 Coßaten&lt;br /&gt;
Andreas Schultz (61) Amtsschreiber zu Lehnin&lt;br /&gt;
Arndt Wendt (35)&lt;br /&gt;
Gal Götz c (73)&lt;br /&gt;
Niclaus Ritter (30)&lt;br /&gt;
Peter Zingelmann (36)&lt;br /&gt;
Görges Hag (53)&lt;br /&gt;
Andreas Man c (45)&lt;br /&gt;
Jochim Bellien (51)&lt;br /&gt;
Jurgen Franstörff (60)&lt;br /&gt;
Peter Höwener (46)&lt;br /&gt;
Niclaus Gericke (35)&lt;br /&gt;
Andreas Badt (32)&lt;br /&gt;
Thomas Lipe (43)&lt;br /&gt;
Christian Mohr (41)&lt;br /&gt;
Hans Hardtmann (39)&lt;br /&gt;
Andreas Bernaiow (52)&lt;br /&gt;
Hans Grunefeldt (36)&lt;br /&gt;
Martin Kiborg (40)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Jeserick (Jeserig)&lt;br /&gt;
seindt 4 Hufener und 2 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulz Martin Sternstorff (47)&lt;br /&gt;
Matthias Kulemey (50)&lt;br /&gt;
Matthias Kuck (60)&lt;br /&gt;
Michel Leman (41)&lt;br /&gt;
Mattheas kuhne (48)&lt;br /&gt;
Andreas Dusekow (48)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Schmergow&lt;br /&gt;
seindt 12 Hufener und 7 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulz Bendix Bredow (31) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Jurgen Spitzhoff c (45)&lt;br /&gt;
Hans Bollenstorff (30)&lt;br /&gt;
Jurgen Merten c (68) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Peter Sump c (76) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Jörges Bertz c (2) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Andreas Andreß (34) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Joachim Paschen (36) hat 2 Söhne von 20&lt;br /&gt;
Peter Heinrich c (47) hat 1 Knecht &lt;br /&gt;
Andreas Bogge &lt;br /&gt;
Andreas Merten c (27) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Kesten Sump (47) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Mattheas Tegener &lt;br /&gt;
Peter Matteas (44) hat den Schweden gedient&lt;br /&gt;
Peter Senst (40)&lt;br /&gt;
Peter Gewert (40)&lt;br /&gt;
tomas Leddien c (48)&lt;br /&gt;
Tomas Witmann c (48)&lt;br /&gt;
Peter Teuffel (30)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1624''': Die Zeit des Dreißig jährigen Krieges. Es werden 10 Hüfner, 10 Kossäten, 1 Schmied, 1 Hirte, 1 Pachtschäfer, 1 Paar Hausleute, 1 Schneider,und die Schäferknechte aufgezählt; das Dorf umfasst mit den Hufen von Hatenow 39 Hufen; der Rittergutsbesitzer hat 12 Hufen. der Pfarrer hat 2 Hufen. Von einem Hof mit 4 Hufen wird berichtet, dass er von den Herrschaften übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1618''': Der 30-jährige Krieg wurde am 23. Mai 1618 mit dem „Fenstersturz zu Prag“ ausgelöst. Böhmische Adlige warfen die laiserlichen Statthalter aus dem Fenster. Hintergrund waren die gegensätzlichen Interessen des katholischen Habsburger Kaiser und den protestanschen Reichsständen. Die Reichsstände hatten Sitz und Stimmrecht bei der Reichsversammlung (Reichstag) und waren diejenigen, die den Kaiser wählten. Um die  Macht im „Heiligen römischen Reich deutscher Nation“ begannen die Auseinandersetzungen der weltlichen, geistlichen Reichsstände und den Freien Reichsstädten (dazu gehörten Worms, Speyer, Mainz, Straßburg, Regensburg, Köln). Zu den weltlichen gehörten ab Ende des 17. Jahrhunderts folgende Kurfürsten: Der Pfalzgraf beim Rhein (die Kurpfalz), der Herzog von Sachsen-Wittenberg, der Markgraf von Brandenburg, der König von Böhmen, der Herzog von Bayern und der Herzog von Kurhannover (Braunschweig-Lüneburg-Calenberg), sowie die Freien Reichstädte. Die kichliche Seite vertraten die Erzbischöfe von Mainz, Köln und Trier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1608''': Es wird ein Rittersitz des Herrn von Hacke bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Die '''Neuzeit''' ist kein fester Zeitpunkt. Als Beginn der Neuzeit wird oft die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert angesetzt. Zeiten von gravierenden Entdeckungen und geistigen Umbrüchen folgten. Das Zeitalter der Aufklärung, mit dem Höhepunkt der Französischen Revolution, wurde die frühe Neuzeit beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1589''': Es gibt 9 Abgabepflichtige, 1 Kossät und einen Schneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1580''': 1 Hof mit 4 Hufen hat Herr v. Rochow zu sich genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1450''': Das Dorf ist immer noch 42 Hufen groß. Herr von der Groeben hat 5 Hufen und eine Herde (wahrscheinlich Schafherde, Anmerk. d. Chronisten). 1451 wird berichtet, dass v.d. Groeben und der Schulte 6 Hufen haben. Einen Schäfer und den Krug gibt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1541''': Es wird von 100 Kummunikanten berichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1533''': Es wird der Schulze erwähnt und zu acht Höfen gehört eine Dorfhufe. Die Dorfhufe oder Allmende ist ein Allgemeineigentum von Dorfbauern. Es wird Bezug weiterhin genommen zu der Wüstung Hatenow. Der erste Bauer hat dort 3 Hufen, drei haben je 2 wüste Hufen, Einer hat eine wüste Hufe, weiterhingibt es 8 Hüfner, einer von ihnen hat auch 1 wüste Hufe auf Hatenow. Es werden 9 Höfe erwähnt von denen sechs wahrscheinlich jeder 1 wüste Hufe habe. (Nach dieser Rechnung ergeben sich 20 Hufen zu Hatenow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1375''': In dem o.g. Landbuch wird berichtet, dass der Ort 42 Hufen hat. Davon hat der Pfarrer 3 Hufen, der Schulze hat 2 Hufen und der Dorfvorsteher hat vom Patron von Rochow 7 Hufen als Lehen bekommen; außerdem gibt es im Dorf einen Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Ausgrabungen ist bekannt, dass auf dem Gebiet der heutigen Gemarkung Wenden&amp;lt;ref&amp;gt;Wenden ist eine veraltete Bezeichnung für Slawen im deutschsprachigen Raum(Wikipedia)&amp;lt;/ref&amp;gt; gesiedelt haben. Mit der Eroberung der ostelbischen Gebiete setzten die Markgrafen (hier die Bezeichnung für die Beherrscher des Grenzlandes) sogenannte Locatoren&amp;lt;ref&amp;gt;im Hochmittelalter ein von der Feudalgewalt eingesetzter Organisator, der die Besiedlung einer Region zu verwalten hatte und Siedler anwarb (Wikipedia)&amp;lt;/ref&amp;gt; ein. Es ist davon auszugehen, dass sowohl slawische und deutsche Siedler neben einander gelebt haben. Zu der ersten schriftlichen Erwähnung des Ortes &amp;quot;Groß Kreutz&amp;quot;, wenn auch in anderer Schreibweise, siehe 4.1 [[Ursprünge]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Mittelalter_bis_Beginn_der_Neuzeit&amp;diff=4433</id>
		<title>Mittelalter bis Beginn der Neuzeit</title>
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		<updated>2026-09-19T10:52:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Mittelalter bis Beginn der Neuzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1775''': Büsching listet in seiner &amp;quot;Vollständigen Topographie der Mark Brandenburg&amp;quot; für Groß Creutz folgendes auf: Es ist ein Dorf mit einer Mutterkirche, mit einer Schäferei und Windmühle; es gehört zur Provinz &amp;quot;Mittelmark&amp;quot; und zum Kreis &amp;quot;Zauche&amp;quot;; es ist ein adeliger Ort und unterliegt der geistlichen Inspektion (kirchlichen Aufsicht) von Neustadt Brandenburg&amp;lt;ref&amp;gt;damals waren Brandenburg und Neustadt Brandenburg eigenständige Städte&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Patron der Pfarrkirche und die Gerichts-Obrigkeit oblag dem Besitzer des Ortes (Carl Botho Gottfried v. Hacke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1745''': Im Dorf leben zehn Bauern und acht Kossäten. Es gibt eine Schäferei und eine Windmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1682/83''': Aus diesen Jahren wird erwähnt, dass es 31 3/4 Mittelhufen gibt und über die Hälfte, nämlich 19 2/3 gehören dem Adel. Es gibt 10 Kossätenhöfe, eineinhalb sind verlassen (wüst) und werden nicht bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1686''': &amp;quot;Patent, daß die Unterthanen, insonderheit in kleinen Städten, Flecken und auf dem Lande nützliche Bäume pflantzen sollen &amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Corpus Constitutionum Marchicarum (CCM) / Theil 6, Abth. 1; CLXVII. vom 5. Mart 1686&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1680''': Patent, daß niemand von Fremden und Reisenden an ungewöhnlichen Passagen über die Ströhme sich übersetzen lassen, noch sonst einiger Schleiff-Wege bedienen solle &amp;lt;ref&amp;gt;CCM_Theil-5,Abth.4,Capitel-II. Capitel. Von Pest-Ordnungen und dahin gehörigen Sachen; vom 30. Octobr. 1680&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Jahrzehnten des 17. Jh. und in den ersten Jahrzehnten des 18. Jh. grassierte die Pest in deutschen Landen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1652''': Nach dem furchtbaren Dreißigjährigem Krieg lebten im Dorf 14 Personen. Es gab 3 Hüfner, einer davon ist der Schulze und 4 Kossäten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bevölkerung nach dem 30-jährige Krieg (Quelle: „Die Zauche und ihre Bevölkerung zur Zeit des 30jährigen Krieges“, Beitrag von Erich Kittel im Heimatkalender des Kreises Zauch-Belzig im Jahre 1935.) Der Landreiter des Kurfürsten erfasste die Bevölkerung um eine Übersicht zu den erhebenden Steuern zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkreten Auswirkungen und Zustände im Ort in den Jahren von 1618 bis 1648 sind nicht im Einzelnen überliefert.  Die Bevölkerungszahl war auf einem Tiefstand. Es bedeuten die Zahlen in den Klammern das Alter des genannten; wird ein „c“ aufgeführt, so heißt dies, dieser Name wurde in dem Ort schon 1605 im Lehniner Erbregister aufgeführt. Manche Familiennamen haben sich bis heute im Ort erhalten. Aus den Aufzeichnungen1 zur Bevölkerung wissen wir, dass im:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorffe Großen Creutz &lt;br /&gt;
seindt 3 Huefener und 4 Cossaten“ &lt;br /&gt;
Namentlich werden genannt:&lt;br /&gt;
„Der Schulz Jurgen Bier (55) hat einen Knecht&lt;br /&gt;
Hans Kruger (40) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Andreas Fronstorff (61) hat einen Sohn von (16) &lt;br /&gt;
Mertien Filig &lt;br /&gt;
Thomas Kruger (42) hat einen Sohn von (21)&lt;br /&gt;
Hans Senst (60) hat einen Sohn von (20)&lt;br /&gt;
Jurgen Schuldten (50) hat 2 Söhne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Bechow (Bochow)&lt;br /&gt;
seindt 4 Hufener undt 2 Coßaten&lt;br /&gt;
der Schulze Jurgen Wegener (30) hat 2 Jungens&lt;br /&gt;
Jurgen Wilke c? (67) hat 1 Sohn von (22)&lt;br /&gt;
Andreas Merten (58)&lt;br /&gt;
Jacobus Heßeler (35)&lt;br /&gt;
Peter Merten (51)&lt;br /&gt;
Jacobus Hintzw (40)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Detz (Deetz)&lt;br /&gt;
seindt 10 Hufener und 9 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulze Hans Neigemann (45) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Hans Borgestorf (54) hat 2 Kinder &lt;br /&gt;
Jurgen Hildebrandt (32)&lt;br /&gt;
Hans Hornemann c (32)&lt;br /&gt;
Palm Surig (60) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Jacobus Lise (44)&lt;br /&gt;
Martin Patzer (43) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Mattheas Boggo (44)&lt;br /&gt;
Mertin Helgre (34)&lt;br /&gt;
Mattheas Schwegten (61)&lt;br /&gt;
Peter Pape (59)&lt;br /&gt;
Wulff Schulder (36)&lt;br /&gt;
Peter Pape (34)&lt;br /&gt;
Mattheas Mar (30)&lt;br /&gt;
Valtien Wicke (45)&lt;br /&gt;
Jacob Bollenstorf c (57)&lt;br /&gt;
Gronemus Wiennig (59)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Crielow (Krielow)&lt;br /&gt;
seindt 7 Hufener und 3 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulze Hans Jochob (55)&lt;br /&gt;
Andreas Berndt (24)&lt;br /&gt;
Jacob Berndt (30)&lt;br /&gt;
Merten Tabert c (50)&lt;br /&gt;
Tomas Koßien (26)&lt;br /&gt;
Peter Brechow (32)&lt;br /&gt;
Peter Lindicke (52)&lt;br /&gt;
Merten Tabert (40)&lt;br /&gt;
Bendix Kobicke (35)&lt;br /&gt;
Tomas Seger (60)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Götz&lt;br /&gt;
seindt 8 Huefener und 10 Coßaten&lt;br /&gt;
Andreas Schultz (61) Amtsschreiber zu Lehnin&lt;br /&gt;
Arndt Wendt (35)&lt;br /&gt;
Gal Götz c (73)&lt;br /&gt;
Niclaus Ritter (30)&lt;br /&gt;
Peter Zingelmann (36)&lt;br /&gt;
Görges Hag (53)&lt;br /&gt;
Andreas Man c (45)&lt;br /&gt;
Jochim Bellien (51)&lt;br /&gt;
Jurgen Franstörff (60)&lt;br /&gt;
Peter Höwener (46)&lt;br /&gt;
Niclaus Gericke (35)&lt;br /&gt;
Andreas Badt (32)&lt;br /&gt;
Thomas Lipe (43)&lt;br /&gt;
Christian Mohr (41)&lt;br /&gt;
Hans Hardtmann (39)&lt;br /&gt;
Andreas Bernaiow (52)&lt;br /&gt;
Hans Grunefeldt (36)&lt;br /&gt;
Martin Kiborg (40)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Jeserick (Jeserig)&lt;br /&gt;
seindt 4 Hufener und 2 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulz Martin Sternstorff (47)&lt;br /&gt;
Matthias Kulemey (50)&lt;br /&gt;
Matthias Kuck (60)&lt;br /&gt;
Michel Leman (41)&lt;br /&gt;
Mattheas kuhne (48)&lt;br /&gt;
Andreas Dusekow (48)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Schmergow&lt;br /&gt;
seindt 12 Hufener und 7 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulz Bendix Bredow (31) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Jurgen Spitzhoff c (45)&lt;br /&gt;
Hans Bollenstorff (30)&lt;br /&gt;
Jurgen Merten c (68) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Peter Sump c (76) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Jörges Bertz c (2) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Andreas Andreß (34) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Joachim Paschen (36) hat 2 Söhne von 20&lt;br /&gt;
Peter Heinrich c (47) hat 1 Knecht &lt;br /&gt;
Andreas Bogge &lt;br /&gt;
Andreas Merten c (27) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Kesten Sump (47) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Mattheas Tegener &lt;br /&gt;
Peter Matteas (44) hat den Schweden gedient&lt;br /&gt;
Peter Senst (40)&lt;br /&gt;
Peter Gewert (40)&lt;br /&gt;
tomas Leddien c (48)&lt;br /&gt;
Tomas Witmann c (48)&lt;br /&gt;
Peter Teuffel (30)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1624''': Die Zeit des Dreißig jährigen Krieges. Es werden 10 Hüfner, 10 Kossäten, 1 Schmied, 1 Hirte, 1 Pachtschäfer, 1 Paar Hausleute, 1 Schneider,und die Schäferknechte aufgezählt; das Dorf umfasst mit den Hufen von Hatenow 39 Hufen; der Rittergutsbesitzer hat 12 Hufen. der Pfarrer hat 2 Hufen. Von einem Hof mit 4 Hufen wird berichtet, dass er von den Herrschaften übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1618''': Der 30-jährige Krieg wurde am 23. Mai 1618 mit dem „Fenstersturz zu Prag“ ausgelöst. Böhmische Adlige warfen die laiserlichen Statthalter aus dem Fenster. Hintergrund waren die gegensätzlichen Interessen des katholischen Habsburger Kaiser und den protestanschen Reichsständen. Die Reichsstände hatten Sitz und Stimmrecht bei der Reichsversammlung (Reichstag) und waren diejenigen, die den Kaiser wählten. Um die  Macht im „Heiligen römischen Reich deutscher Nation“ begannen die Auseinandersetzungen der weltlichen, geistlichen Reichsstände und den Freien Reichsstädten (dazu gehörten Worms, Speyer, Mainz, Straßburg, Regensburg, Köln). Zu den weltlichen gehörten ab Ende des 17. Jahrhunderts folgende Kurfürsten: Der Pfalzgraf beim Rhein (die Kurpfalz), der Herzog von Sachsen-Wittenberg, der Markgraf von Brandenburg, der König von Böhmen, der Herzog von Bayern und der Herzog von Kurhannover (Braunschweig-Lüneburg-Calenberg), sowie die Freien Reichstädte. Die kichliche Seite vertraten die Erzbischöfe von Mainz, Köln und Trier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1608''': Es wird ein Rittersitz des Herrn von Hacke bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Die '''Neuzeit''' ist kein fester Zeitpunkt. Als Beginn der Neuzeit wird oft die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert angesetzt. Zeiten von gravierenden Entdeckungen und geistigen Umbrüchen folgten. Das Zeitalter der Aufklärung, mit dem Höhepunkt der Französischen Revolution, wurde die frühe Neuzeit beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1589''': Es gibt 9 Abgabepflichtige, 1 Kossät und einen Schneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1580''': 1 Hof mit 4 Hufen hat Herr v. Rochow zu sich genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1450''': Das Dorf ist immer noch 42 Hufen groß. Herr von der Groeben hat 5 Hufen und eine Herde (wahrscheinlich Schafherde, Anmerk. d. Chronisten). 1451 wird berichtet, dass v.d. Groeben und der Schulte 6 Hufen haben. Einen Schäfer und den Krug gibt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1541''': Es wird von 100 Kummunikanten berichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1533''': Es wird der Schulze erwähnt und zu acht Höfen gehört eine Dorfhufe. Die Dorfhufe oder Allmende ist ein Allgemeineigentum von Dorfbauern. Es wird Bezug weiterhin genommen zu der Wüstung Hatenow. Der erste Bauer hat dort 3 Hufen, drei haben je 2 wüste Hufen, Einer hat eine wüste Hufe, weiterhingibt es 8 Hüfner, einer von ihnen hat auch 1 wüste Hufe auf Hatenow. Es werden 9 Höfe erwähnt von denen sechs wahrscheinlich jeder 1 wüste Hufe habe. (Nach dieser Rechnung ergeben sich 20 Hufen zu Hatenow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1375''': In dem o.g. Landbuch wird berichtet, dass der Ort 42 Hufen hat. Davon hat der Pfarrer 3 Hufen, der Schulze hat 2 Hufen und der Dorfvorsteher hat vom Patron von Rochow 7 Hufen als Lehen bekommen; außerdem gibt es im Dorf einen Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Ausgrabungen ist bekannt, dass auf dem Gebiet der heutigen Gemarkung Wenden&amp;lt;ref&amp;gt;Wenden ist eine veraltete Bezeichnung für Slawen im deutschsprachigen Raum(Wikipedia)&amp;lt;/ref&amp;gt; gesiedelt haben. Mit der Eroberung der ostelbischen Gebiete setzten die Markgrafen (hier die Bezeichnung für die Beherrscher des Grenzlandes) sogenannte Locatoren&amp;lt;ref&amp;gt;im Hochmittelalter ein von der Feudalgewalt eingesetzter Organisator, der die Besiedlung einer Region zu verwalten hatte und Siedler anwarb (Wikipedia)&amp;lt;/ref&amp;gt; ein. Es ist davon auszugehen, dass sowohl slawische und deutsche Siedler neben einander gelebt haben. Zu der ersten schriftlichen Erwähnung des Ortes &amp;quot;Groß Kreutz&amp;quot;, wenn auch in anderer Schreibweise, siehe 4.1 [[Ursprünge]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Glossar&amp;diff=4432</id>
		<title>Glossar</title>
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		<updated>2026-09-19T10:22:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
;Accedentien: Pfarrgebühr; sind Gebühren bzw. Vergütungen für die Feier sogenannter Kasualien wie die Taufe, kirchliche Trauung und die kirchliche Begräbnisfeier. Der Terminus leitet sich davon ab, dass der zelebrierende Kleriker bei der Feier von Sakramenten und Sakramentalien eine Stola umlegt. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Adjunct, adjungiert: Früher eine Bezeichnung für einen Gehilfen; als Helfer zugeordnet&lt;br /&gt;
;Allmende: Ein seit frühester Besiedlung geschaffenes Allgemeineigentum des Dorfes. Ein typisches Beispiel sind die sogenannten Nachthütungen.&lt;br /&gt;
;Anmoorgleye, Humusgleye: Es sind Böden, deren oberste Schicht stark Rohhumus haltig ist und die tiefere Schicht aus wasserhaltigem Gleye besteht.&lt;br /&gt;
;Arrendator: Gutspächter, Verwalter&lt;br /&gt;
;ausgerohrt: wahrscheinlich ist damit die Technik gemeint, die Maurer zur besseren Isolation und Haftung an Wänden und Decken anwandten, indem sie Schilfrohr an die tragende Fläche nagelten. Dieses Verfahren ist noch in alten Häusern zu finden, später wurde dafür Rabitzdraht als Unterkonstruktion verwendet.&lt;br /&gt;
;Baschkiren: Sie sind eine turksprachige Ethnie im Südteil des russischen Uralgebirges und seinem westlichen, südlichen und östlichen Vorland. Sie sind die Titularnation der Autonomen Republik Baschkortostan. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Beichaisen: So wurden die &amp;quot;Beiwagen&amp;quot;, sprich &amp;quot;Anhänger&amp;quot; von Postkutschen genannt. Ein Beispiel für den Einfluss der französischen Sprache in der damaligen Zeit, denn &amp;quot;Chaise&amp;quot; war u.a. die Bezeichnung für einen leichten Wagen.&lt;br /&gt;
;Bede: Abgaben an den Landesherren&lt;br /&gt;
;Beischlag: alte Bezeichnung für eine Summe&lt;br /&gt;
;BHG: Bäuerliche Handelsgenossenschaft&lt;br /&gt;
;Blasonierung: Ist die fachlich richtige Beschreibung eines Wappen&lt;br /&gt;
;Braunerden: Dieser Boden ist typisch für unser gemäßigtes Klima. Seine Farbe bekommt er durch eisenhaltige Verbindungen. Braunerden entwickeln sich überwiegend aus silikatischem, kalkfreiem oder kalkarmem Ausgangsgestein. &lt;br /&gt;
;Bruch, Brüche (Mz.): alte Bezeichnung für Feuchtgebiet, Gebiete mit stauender Nässe&lt;br /&gt;
;Büdner[https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCdner]: Ein Büdner war in Norddeutschland, vor allem in Mecklenburg, Pommern und Brandenburg, ein Besitzer eines kleinen ländlichen Anwesens, einer Büdnerei. Dazu gehörte ein eigenes Haus, jedoch nur wenig Land. Das Wort ist von „Bude“ abgeleitet.&lt;br /&gt;
;chaussieren: Mit einer festen Fahrbahndecke versehen &lt;br /&gt;
;constitution (lat.): Errichtung, Einrichtung, Erschaffung, Anbeginn, Verfassung&lt;br /&gt;
;Cour: Abk. für Courant-Münzen – vollwertiges Zahlungsmittel (Silbergeld) im Gegensatz zu Scheidemünzen (Kleinmünzen). Bei Courant-Münzen entspricht der aufgeprägte Wert dem  &lt;br /&gt;
;COVID-19: Abkürzung für englisch '''co'''rona '''vi'''rus '''d'''isease 20'''19''', deutsch Coronavirus-Krankheit-2019 ist eine neuartige meldepflichtige Infektionskrankheit, die erstmalig 2019 bemerkt wurde.&lt;br /&gt;
;Deputation: jemanden für etwa bestimmen, mit einer Aufgabe betrauen, wohin senden; vgl. lat. putāre ‘beschneiden, zusammenrechnen, berechnen’&lt;br /&gt;
;dicitur, lat. 3.Pers. Sing. von dicere: &amp;quot;sagt man od. erzählt man&amp;quot;, von &amp;quot;sagen, reden, sprechen, behaupten&amp;quot;&lt;br /&gt;
;Dintefäßer: Tintenfässer&lt;br /&gt;
;divers: lat. verschieden&lt;br /&gt;
;Domäne: herkunft s. Dominium; ist ein landwirtschaftliches oder forstwirtschaftliches Gut des Staates&lt;br /&gt;
;Dominium (lat.): Herrschaft, Eigentum; Eigentum des Rittergutes&lt;br /&gt;
;dorsal (lat.): Adjektiv, rückwärts, &amp;quot;zum Rücken gehörig&amp;quot;, Rückenansicht&lt;br /&gt;
;dotiert, von dotieren (lat.): ausgezeichnet, ausgestattet&lt;br /&gt;
;Edict, Edikt (lat.): Erlass, Verordnung&lt;br /&gt;
;Else, Elsen (Mz.): alte Bezeichnung für Erlen. Erlen gehören zu den Birkengewächsen, z.B. die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) oder die Grau-Erle (Alnus incana)&lt;br /&gt;
;Emeritus, Emeriti (Gen. lat.) von :  im Ruhestand, außer Dienst, Pensionär&lt;br /&gt;
;Emolumente (lat.): Nutzen, Vorteil, früher für Einkommen, Nebeneinkommen, Bezüge&lt;br /&gt;
;Erbschenk, Schenk oder Schenck (lat. pincerna): Auch Mundschenk geheißen, ist ein Titel eines Adligen am Hofe seines Landesherren. &amp;quot;Erb-&amp;quot;&amp;quot; besagt, dass der Titel erblich ist. Seit Ende des Mittelalters ist er mit keinem Amte mehr verbunden und wird nur noch als Titel geführt.&lt;br /&gt;
;Fahlerden: Fahlerden sind fruchtbare Böden mit recht hoher Ertragssicherheit aus lehmig-sandigem bis schluffigem Ausgangsgestein aus Geschiebedecksand über Geschiebelehm bis hin zu Löss. Das Hauptverbreitungsgebiet der Fahlerde befindet sich auf den Grundmoränenplatten. [BGR Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, https://www.bgr.bund.de]&lt;br /&gt;
;Fideicommiss, Haus-Fideicommiss: lat. fidei commissum, „zu treuen [Händen] belassen“) ist eine Einrichtung des Erb- und Sachenrechts, wonach durch Stiftung das Vermögen einer Familie, meist Grundbesitz, auf ewig geschlossen erhalten werden sollte und immer nur ein Familienmitglied allein, der Fideikommissbesitzer, das Nießbrauchsrecht innehatte. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;filia (lat.): Tochter; (im Schulbericht die Bei- oder Tochterkirche in Kemnitz)&lt;br /&gt;
;filia vagans (lat.): &amp;quot;wandernde Tochter&amp;quot; [vagieren - vagabundieren, streichen, streifen, strolchen], hier im Sinne von wechselnder Zugehörigkeit der Kirche&lt;br /&gt;
;Finkenaugen: kleine Währungseinheit (Größe ist unbestimmt, wahrscheinlich territorial unterschiedlich)&lt;br /&gt;
;Flecken: Der Flecken ist eine Bezeichnung für eine kleinere, aber lokal bedeutende Ansiedlung. Vor allem in Norddeutschland wurde damit eine Minderstadt bezeichnet. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Gebietskörperschaften: Gebietskörperschaften verwalten und organisieren sich selbstständig, auf  Basis der Selbstverwaltung und Selbstorganisation&lt;br /&gt;
;Gerichtsdeputation: Ausgewählte Angehörige des Gerichts zur Wahrnehmung eines Lokaltermins.&lt;br /&gt;
;Gerichtsschöffen, oder einfach nur Schöppen: Waren meist begüterte Bauern, die die niedere Gerichtsbarkeit und  Verwaltungsaufgaben im Dorf bzw. in Dorfgemeinschaften ausübten. &lt;br /&gt;
;Giebelschoß: Eine in der Provinz Brandenburg übliche Abgabe auf Gebäude und Grundstücke (Gebäudesteuer)&lt;br /&gt;
;Gutsbezirk: Ein Gutsbezirk umfasste das gesamte Land, welches einem Ritter (dh. Rittergutsbesitzer) verliehen worden war. Dazu gehörten auch die die Gebäude mit den Menschen, die zur Bewirtschaftung norwendig waren.&lt;br /&gt;
;Happenland: Wahrscheinlich abgeleitet von kleinen Bissen (Happen), für „aufgeteiltes“ Land. Erwähnt in einer Urkunde von 1587. (s. Transkription der Plato-chronik Seite 20/21)&lt;br /&gt;
;Hausvätern: Veralteter Begriff für Familienoberhaupt&lt;br /&gt;
;Hintersassen: Hintersassen (in der Regel: Plural) (auch: Hintersättler, Hintersiedler, Kossaten, Kossäten, Kleinhäusler), waren Landleute, welche vom Mittelalter bis zur Bauernbefreiung und stellenweise bis in die 1880er Jahre in Preußen und Deutschland ohne geschlossene Güter, nur mit einem Haus, Garten oder einzelnen Feldern „angesessen“ waren. Auch als Bedeutung „die hinter einem Herren sitzen“ wurde Hintersasse als Sammelbegriff für die vom Grundherrn abhängigen Bauern gebraucht. Neben persönlich freien Hintersassen, die „nur“ wirtschaftlich und sachrechtlich zu Leistungen verpflichtet waren, existierten halb- und unfreie Hintersassen, die Hörigen, in einem persönlichen Abhängigkeitsverhältnis. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Hospitalisierungsinzidenz: Ist die Zahl der Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Einwohner in einem bestimmten Zeitraum. Das Robert-Koch-Institut hat im Juli 2021 vorgeschlagen, die Hospitalisierungsrate der COVID-19-positiv Getesteten in Deutschland im Infektionsschutzgesetz (IfSG) zu verankern. Die Hospitalisierungsrate wird analog zur 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen auf einen Zeitraum von sieben Tagen und 100.000 Einwohner bezogen. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Hufe (nd.), Hube (sd.)[https://de.wikipedia.org/wiki/Hufe] : Bezeichnung für ein Stück Land, das eine Bauernfamilie ernähren kann. Die Größe einer Hufe konnte erheblich schwanken und ist regional sehr unterschiedlich. Oft wurden 30 Morgen zu Grunde gelegt.&lt;br /&gt;
;Hüfner, Hufner, Hubner (süddt.) Hübner: Ist ein Bauer, der als Grundbesitz ein oder mehrere Hufe Land bewirtschaftet. Die Familiennamen Huber, Hübner etc. leiten sich von dieser Berufsbezeichnung ab.&lt;br /&gt;
;in matre (lat.): in der Haupt- oder Mutterkirche; in unserem Fall ist in Groß Kreutz die Hauptkirche &lt;br /&gt;
;Instruction (lat.): Anweisung&lt;br /&gt;
;Inzidenz-Wert: Inzidenz ist ein Begriff aus der Epidemiologie (= Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Verbreitung und dem Verlauf von Krankheiten sowie den jeweiligen Einflussfaktoren beschäftigt) und beschreibt die „Neuerkrankungsrate“ an einer bestimmten Krankheit. n den meisten Fällen ist mit „Inzidenz“ die „Kumulative Inzidenz“ gemeint. Diese ist Maßzahl dafür, wie viele gesunde Menschen einer definierten Bevölkerungsgruppe (z.B.: alle Bewohner Berlins/Deutschlands/Europas; alle 18- bis 25-jährigen männlichen, nicht-rauchenden Australier) innerhalb eines bestimmten Zeitraumes an einer bestimmten Krankheit neu erkranken. Bereits vor diesem Zeitraum erkrankte oder erneut erkrankte Personen werden hierbei nicht mit in die Berechnung einbezogen. Anhand der kumulativen Inzidenz kann man die Wahrscheinlichkeit abschätzen, mit der eine Person aus der betrachteten Personengruppe an der Krankheit erkrankt. [[https://derma.plus/definition/inzidenz/]]&lt;br /&gt;
;lassitisch, Lasswirtschaft: Unfreie Bauern - Lassbauern -, sind abhängig vom Grundherren&lt;br /&gt;
;Kalkgleye: Gleye sind kalkhaltige Grundwasserböden. Sie nehmen größere Mengen an Wasser auf, und stauen es. Sie sind somit ein wichtiger Bestandteil für die Grundwasserneubildung.&lt;br /&gt;
;Kalmuken: Gemeint sind wohl Kalmücken, ein sind ein westmongolisches Volk&lt;br /&gt;
;Kirchen-Aerario: Kirchenkasse&lt;br /&gt;
;Klafter: Das Klafter ist ein historisches Längen-, Raum- und Flächenmaß. Vom Längenmaß leitete sich das alte Raummaß für Scheitholz ab. Ein Klafter Holz entsprach einem Holzstapel mit einer Länge und Höhe von je einem Klafter; die Tiefe dieses Stapels entsprach der Länge der Holzscheite und damit in der Regel 3 Fuß, also 0,5 Klafter. Das Volumen eines Klafters Scheitholz betrug also nur 0,5 Kubikklafter. Dies wiederum entsprach, je nach Gegend, 3 bis 4 rm beziehungsweise etwa 2 bis 3 Festmetern Holz. Das preußische Klafter entsprach 3,339 m³&lt;br /&gt;
;Klassensteuer (Klaßensteuer): Bezeichnung für Schulgeld&lt;br /&gt;
;Kniestock: Wird auch Drempel genannt, ist das obere Ende der Mauer, auf dem der Balken der Dachkonstruktion aufliegt.&lt;br /&gt;
;Kommunikanten: Teilnehmer am Abendmahl, an der hl. Kommunion bei den Katholiken [lat. communicans, Part. Präs. zu communicare »teilnehmen«]&lt;br /&gt;
;Konfirmation (lat.): die Bestätigung&lt;br /&gt;
;Konsistorialrat: Beamter in der (Landes-)Kirchenbehörde&lt;br /&gt;
;Konsum: Verbrauch, Verzehr; der Konsum in der DDR war eine genossenschaftliche Einzelhandelsgesellschaft&lt;br /&gt;
;Kosacken: Kosaken waren Gemeinschaften freier Reiterverbände, zu denen sich flüchtige russische, ukrainische und polnische Leibeigene, manchmal auch nur Abenteurer oder anderweitig Abtrünnige in den südlichen Steppengebieten Osteuropas (lt. Wikipedia) &lt;br /&gt;
;Kossat (Koßath), Mz. Kossäten: Dorfbewohner, die ein kleines Haus (Kate) besaßen und ein wenig Land, das jedoch nicht zur Ernährung einer Familie reichte. Sie waren dem Landbesitzer (Gutsherren) zu Hilfsdiensten (besonders in der Erntezeit) und Abgaben verpflichtet.&lt;br /&gt;
;Krug: Die alte Bezeichnung für eine Gaststätte, heute würde man vielleicht &amp;quot;Kneipe&amp;quot; sagen.&lt;br /&gt;
;Kurfürst: Herrscher des Mittelalters, die den Deutschen König wählten&lt;br /&gt;
;Kurrende: Umlaufschreiben, Rundschreiben&lt;br /&gt;
;Lade, Ladenmeister: Zunftlade, Amtslade oder Zunfttruhen waren extra zur Aufbewahrung von wichtigen Schriftstücken, wie z.B. der Satzung, angefertigte Truhen. In ihnen wurde auch Geld aufbewahrt, um im Falle besonderer Bedürftigkeit einem Zunftmitglied zu helfen. Ursprünglich war die Lade ein wichtiges Requisit bei der Abhaltung von Sitzungen der Zunft. Sie wurde bei einem auserwählten Mitglied der Zunft aufbewahrt und zu den Versammlungen mitgebracht. Der „Meister“ der Lade, also der „Ladenmeister“, musste bei den Zusammenkünften anwesend sein. Er war auch gleichzeitig der Hüter der Lade. Da es sich auch um Geldbeträge handelte, fungierte er auch gewissermaßen als „Kassenwart“.&lt;br /&gt;
;Lassit: Ein Landwirt in Form der (hochgradige) Untertänigkeit dem Gutsherren gegenüber (fast „leibeigen“). Die Lasswirtschaft war bis zur Bauernbefreiung eine im Königreich Preußen angewandte Form der Gutsherrschaft.&lt;br /&gt;
;Laßgüter: Ein Lassgut ist ein vom Grundeigentümer auf Widerruf gegen bestimmt Abgaben und/oder Frondienste übertragenes Gut oder Grundstück (Pachtland)&lt;br /&gt;
;Lehnschulze: Schulze, der ein mit seinem Amt verbundenes und vererbliches Lehngut besitzt, meist den größten Bauernhof im Ort&lt;br /&gt;
;LEZ: LEZ steht für Ländliches Einkaufszentrum - ein kleines Warenhaus, welches von der Konsum-Genossenschaft auf dem Lande betrieben wurde&lt;br /&gt;
;LPG Typ 1: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft - Typ I: Bauern bringen nur ihren Boden ein.&lt;br /&gt;
;LPG Typ 2: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft - Typ II: Zusätzlich werden Maschinen gemeinsam genutzt.&lt;br /&gt;
;LPG Typ 3: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft -Typ III: Auch das Vieh gehört zum Gemeingut. &lt;br /&gt;
;Luch, Lücher (Mz.): Luch ist die Nordostdeutsche Bezeichnung für vermoorte Niederungen, gebräuchlich in Brandenburg. Das Havelländische Luch ist ein Niederungsgebiet innerhalb des Havelbogens von Berlin bis Brandenburg, und bildet die Kernlandschaft des Havellandes, in dem auch Groß Kreutz liegt.&lt;br /&gt;
;Mandel: Stückmaß - 15 bzw. 16 Stück (große Mandel oder Bauernmandel)&lt;br /&gt;
;Manndienste: Lehnsdienste, zur Verfügungsstellung von Männern z.B. für bestimmte Arbeiten &lt;br /&gt;
;Marktflecken: Orte kleiner als eine Stadt, die das Recht hatten Markttage abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Martini, Martinsfest: Der 11. November; dies war der Zeitraum eines Geschäftsjahres auf dem Lande. Verträge (z.B. Anstellungen) galten für diesen Zeitraum, ebenso waren Abgaben und Steuern fällig. &lt;br /&gt;
;Matricula, Mattrikel: Eine Matrikel (Stammrolle) ist ein öffentliches Verzeichnis. Der Begriff ist abgeleitet vom lateinischen matricula (Liste, Schriftrolle). s. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Meier: Der Begriff Meier (Mehre, Meyer, Maier, Mair, Mäher, Mäger, Major, Meiur, Mayer, Meir, Mayr, Meyr, Majer, aus (lateinisch  maior) bezeichnet ursprünglich einen Amtsträger des  adligen oder  geistlichen  Grundherrn zur Verwaltung des Grundbesitzes („Meierei“), ab dem späteren Mittelalter auch einen  Pächter oder selbständigen  Bauern. &lt;br /&gt;
;Metzen: Fruchtmaß, ab 1816 im Königreich Preußen 3,435 Liter&lt;br /&gt;
;Morgen [https://de.wikipedia.org/wiki/Morgen_(Einheit)]: Flächenmaß; 2500 Quadratmeter = 25 Ar; 1a = 100m²; 100a = 1 Hekter (ha) = 10.000m². 4 Morgen = 1 Hektar.&lt;br /&gt;
;mRNA: mRNA ist eine einzelsträngige Ribonukleinsäure (RNA), die als Transkript eines zu einem Gen gehörenden Teilabschnitts der Desoxyribonukleinsäure (DNA) die genetische Information für den Aufbau eines Proteins in einer Zelle enthält. Mit einer mRNA wird also die Bauanleitung für ein bestimmtes Protein zellulär verfügbar.&lt;br /&gt;
;Nachthütung: In Groß Kreutz eine Flurbezeichnung für ein Gebiet am östlichen Ende der Dorfstraße ( heute &amp;quot;Dorfaue&amp;quot;). In früheren Zeiten wurde hier das Vieh gemeinschaftlich über Nacht untergebracht und bewacht.&lt;br /&gt;
;Neophyten: Sind Pflanzen, die nach 1492 in Gegenden Europas durch Menschen direkt oder indirekt eingeführt wurden, also ursprünglich hier nicht heimisch waren.&lt;br /&gt;
;Parentation: Trauerrede oder Grabrede&lt;br /&gt;
;Parochie, griech.: Alte Bezeichnung für Pfarrgemeinde, auch Pfarrbezirk bzw. Pfarrsprengel genannt&lt;br /&gt;
;Patron: Schutzherr der Kirche&lt;br /&gt;
;Patronat: Schirmherrschaft eines Landes- oder Grundherrn (auch einer Gebietskörperschaft) über eine Kirche, die auf seinem Gebiet liegt. verbindliches Vorschlagsrecht für die Berufung des Pfarrers,  u. a. Rechte und Pflichten&lt;br /&gt;
;PCR-Test: Ist der Nachweis von Eiweißen des Sars-CoV-2-Virus.&lt;br /&gt;
;Pfuhl, Pfuhle(Mz.): Ein sogenanntes Kleingewässer, ein kleiner Teich; sumpfiger Tümpel; Ansammlung von schmutzigem, fauligem Wasser, auch gebräuchlich für Dorfteiche. Vor allem im Nordosten Deutschlands werden auch kleinere Seen oft als Pfuhl (Puhl) bezeichnet.&lt;br /&gt;
;Pleasureground, engl.: Der Pleasureground ist ein gartenkünstlerisch besonders fein gestalteter Gartenabschnitt. Er besteht aus einer in vielen Abstufungen ausgeschmückten Rasenfläche direkt am Haus. Diese Rasenfläche ist sehr pflegeintensiv, denn das Wunschbild war, den Rasen wie einen „samtenen Teppich“ erscheinen zu lassen. Zur Ausschmückung gehören einheimische und exotische Pflanzen, die als Blumenteppiche in verschiedenen, meist geometrischen Formen angelegt wurden und, nach den Vorstellungen Reptons, geschmackvoll auf dem Rasen, meist in Wegenähe, verteilte, runde oder ovale Blumenkörbe, sowie besondere Solitärsträucher und -bäume, zudem Statuen, Wasserspiele, kleine Teiche oder Gartengebäude.[https://de.wikipedia.org/wiki/Pleasureground]. Von dem Garten- und Landschaftsgestalter Graf Pückler soll der Ausspruch stammen: &amp;quot;der Pleasureground ist das verlängerte Wohnzimmer&amp;quot;&lt;br /&gt;
;Podsol-Braunerden: Der Podsol (aus russisch подзол podzol, deutsch ‚Ascheboden‘, von под (pod) ‚unter‘ und зола (zola) ‚Asche‘), auch Bleicherde oder Grauerde genannt, ist ein saurer, an Nährstoffen armer oder verarmter Bodentyp in einem feuchtkalten oder feucht-gemäßigten Klima.[Wikipedia]&lt;br /&gt;
;Präparand: Ein Auszubildener zum Lehramt&lt;br /&gt;
;profeßion, Profession: Beruf, Handwerk&lt;br /&gt;
;Provenienz: Herkunft&lt;br /&gt;
;Reallasten: Verbindlichkeiten, die auf einem Grundstück liegen. dies können Abgaben in Form von Naturalien sein, aber auch menschliche Arbeitskraft, z.B. Hilfe in der Ernte. (heute sagt man zur menschlichen Arbeitskraft „manpower“)&lt;br /&gt;
;Referenz: Wird hier im Sinne der Leistungsfähigkeit, der Eignung gebraucht (geeignetes Biotop).&lt;br /&gt;
;Regest: das Regest ist ein zeitlich geordnetes Verzeichnis von Urkunden mit kurz zusammengefassten Angaben. Als Regest (lat. res gestae = &amp;quot;die getanen Dinge&amp;quot;) bezeichnet man in der Geschichtswissenschaft die Zusammenfassung des rechtsrelevanten Inhalts Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.&lt;br /&gt;
;Regesten: Regesten versteht man eine besondere Publikationsform, welche die Urkunden eines Ausstellers, einer Provenienz oder eines Betreffs – geordnet nach Datum – nachweisen und mit inhaltlichen Zusammenfassungen, Nachweisen über die Überlieferung und quellenkritischen Hinweisen ergänzen. &lt;br /&gt;
;Rendant: Rechnungsführer in größeren Kirchengemeinden; in Groß Kreutz wird 1845 der Schulvorsteher so bezeichnet&lt;br /&gt;
;Repositorium: Das Repositorium (Abkürzung Rep.) ist ein verwalteter Ort zur Aufbewahrung geordneter Dokumente, die öffentlich oder einem beschränkten Nutzerkreis zugänglich sind. Veraltet bezeichnet Repositorium auch einen Schrank zur Aufbewahrung der Amtsbücher und Ordner.&lt;br /&gt;
:revidiert: etwas auf seine Richtigkeit prüfen; Falsches berichtigen; Synonyme: (nach-)prüfen, korrigieren, verbessern, berichtigen, zurücknehmen&lt;br /&gt;
;Rezess: Rezess (früher auch Receß, Rezeß von lat. recedere = aus- einandergehen, zurückweichen, (lat. recessus = Rücktritt) ist ein obsoleter Ausdruck für einen landes- oder ortsrechtlichen Vergleich.&lt;br /&gt;
;Ritterhufe: Sind die Hufen, die zu einem Rittergut gehören, d.h. die Ritterhufen waren ursprünglich von Steuern gegenüber dem Landesherrn befreit, im Gegensart zu den Bauernhufen.&lt;br /&gt;
;Risalit: Risalit ist ein vorspringender senkrecht durchgehender Teil einer Fassade&lt;br /&gt;
;RKI-Wert: RKI steht für Robert-Koch-Institut: Der RKI-Wert gibt die aktuellen Infektionszahlen an, die vom Institut für Seuchenbekämpfung herausgegeben werden. Zu diesen Informationen gehört die Reproduktionszahl &amp;quot;R&amp;quot;, sie beschreibt, wie viele Menschen eine infizierte Person im Mittel ansteckt. Im täglichen Situationsbericht werden zwei R-Werte dargestellt. Zum einen der sensitivere 4-Tage-R-Wert. Der 7-Tage-R bildet Trends zuverlässiger ab, bezieht sich dabei jedoch auf ein Infektionsgeschehen, das etwas länger zurückliegt als beim 4-Tage-R-Wert.[[https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste_Epidemiologie.html]]&lt;br /&gt;
;RossDienste: Lehnsdienste, z.B. zur verfügungstellung von Pferden&lt;br /&gt;
;Sars-CoV-2: Name des Erregers, welche die Viruskrankheit Covid-19 hervorruft. (Vorläufiger Name war &amp;quot;2019-nCoV &amp;quot;)&lt;br /&gt;
;Schatull-Güter: Sind das private Grundeigentum eines Familienmitglieds (des Landesherrn), die Schatulle, die seiner freien Verfügung zu Lebzeiten und von Todes wegen unterlag. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Schmettau[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Karl_von_Schmettau]: Friedrich Wilhelm Carl Graf von Schmettau (1743 – 1806) – Generalleutnant, Kartograph, Schloßherr zu Köpenick&lt;br /&gt;
;Scheffel: Hohl-,Fruchtmaß; in Brandenburg 52,8 Liter, im Kr. Preußen ab 1816: 54,9615 Liter&lt;br /&gt;
;Schock: 1 Schock = 4 Mandeln = 5 Dutzend = 60 Stück&lt;br /&gt;
;Schöffen od. Schöppen: s. Gerichtsschöffen&lt;br /&gt;
;Schulze: Gemeindevorsteher (heute: Bürgermeister bzw. Ortsvorsteher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seminar (lat.): die Bildungsanstalt (im Schulbericht)&lt;br /&gt;
;separiert, separirt: aufgeteilt&lt;br /&gt;
;Separation: Ein gesellschaftlicher Prozess der Land- und Pflichtenverteilung auf dem Dorfe zwischen dem Großgrundbesitzer und den im Dorf lebenden und von ihm in der einen oder anderen Weise  abhängigen Dorfbewohnern. Anfang des 19. Jahrhunderts weitgehend in Gang gesetzt, bei dem auch die Allmende des Dorfes aufgeteilt wurde, so auch in Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
;Sieben-Tage-Inzidenz: Sie ist eine dimensionslose, statistische Kennziffer für nachgewiesene und registrierte Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen bezogen auf rechnerisch 100.000 Einwohner. Dieser Wert wurde zur Grundlage für polische Maßnahmen zur Eindämmung der Covid 19- Krankheit genommen.&lt;br /&gt;
;Sigel, Siglen (M.): Abkürzungszeichen bestehend aus Buchstaben, auch in Kombination mit Zahlen&lt;br /&gt;
;Skrupel: A)Längeneinheit in Preußen 1 Scrupel ≈ 0,1816 Millimeter B) Apothekergewicht in Berlin 1 Scrupel = 25⅓ Aß (holl.), entspricht 1,12g &lt;br /&gt;
;Sozietät: Zusammenschluß von Personen mit gemeinsamen Interessen; Gesellschaft’, entlehnt aus dem Lateinischen &amp;quot;societas&amp;quot; (Genitiv societātis) ‘Gesellschaft’&lt;br /&gt;
;Sozietätsschule: Eine Schulform im alten Preußen, bei der die Kosten der Schule samt Personal von einer Interessengemeinschaft getragen werden. Im Falle von Groß Kreutz von den &amp;quot;Hausvätern&amp;quot; der Gemeinde.&lt;br /&gt;
;Stolgebühren: Pfarrgebühr (s. Acccidentien)&lt;br /&gt;
;Subjekt: Untertan, auch abwertend für Mensch&lt;br /&gt;
;syllabieren (griech.): silbenweise buchstabieren&lt;br /&gt;
;Tartaren: Tataren ist seit der ausgehenden Spätantike in den alttürkischen Quellen (Orchon-Runen) und seit dem Mittelalter eine Sammelbezeichnung verschiedener, überwiegend islamisch geprägter Turkvölker und Bevölkerungsgruppen. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Tantieme: Es ist eine variable, vom Ergebnis abhängige Vergütung; in unserem Fall erhält der Dorfschule vom Schulgeld diese Vergütung&lt;br /&gt;
;tentieren (lat.): versuchen, untersuchen, prüfen&lt;br /&gt;
;Themata, Thema (griech.): die Aufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Testimonium maturitatis (lat.): Reifezeugnis (Abitur)&lt;br /&gt;
;Urmesstischblatt: Ein Urmesstischblatt ist ein Messtischblatt aus der Preußischen Uraufnahme zwischen 1830 und 1865.  Urmesstischblätter sind die Vorläufer von Messtischblätter. Dies war in Deutschland eine Bezeichnung für topografische Karten im Maßstab 1.25.000 (heute „TK25“, 4cm auf der Karte = 1km in der Natur)&lt;br /&gt;
;Vakzin, Vakzine: Ist ein Impfststoff, der aus abgetöteten oder abgeschwächten Erregern besteht. Die neuesten Forschungen zeigten, dass durch den Aufbau von Gen-Imstoffen, wie dem mRNA, auch messenger-RNA oder deutsch Boten-RNS genannt, eine wirkungsvolle Bekämpfung von Viren gelingt. &lt;br /&gt;
;ventral (lat. venter ‚Bauch‘): Adjektiv, bauchseitig, bauchwärts, Bauchansicht&lt;br /&gt;
;Versorgung: im Schulbericht die Anstellung&lt;br /&gt;
;Vierzeitengeld: Vierteljährliche Steuer, Gebühr, Abgabe&lt;br /&gt;
;Vikar: Die Bezeichnung Vikar leitet sich von lateinisch &amp;quot;vicarius&amp;quot; „Statthalter, Stellvertreter“ ab. Dieser Titel wird nach dem ersten theologischen Staatsexamen vergeben.&lt;br /&gt;
;Vikariat: Das Vikariat ist die praktische Vorbereitung auf den Beruf des evangelischen Pfarrers.&lt;br /&gt;
;Vocation (lat.): die Berufung&lt;br /&gt;
;Vorfluter: In der Wasserwirtschaft sind Vorfluter Gräben zur Entwässerung und zur Regulierung des Wasserstandes bei der landwirtschaftlichen Bodennutzung&lt;br /&gt;
;Vorwerk: Als Vorwerk werden landwirtschaftliche Gutshöfe bezeichnet, die weiter entfernt vom eigentlichen Stammgut liegen. &lt;br /&gt;
;vulnerabel: verletzbar, verletzlich, verwundbar. Dieser Ausdruck wird oft im Zusammenhang mit der Infektionsgefahr mit dem Coronavirus Covid-19 gebraucht.&lt;br /&gt;
;Wagendienst: Zur Verfügungstellung von Transportleistungen, Spanndienste&lt;br /&gt;
;Wiki: Ein Wiki (hawaiisch für „schnell“)ist eine Website, deren Inhalte von den Besuchern nicht nur gelesen, sondern auch direkt im Webbrowser bearbeitet und geändert werden können (Web-2.0-Anwendung). (aus Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Winkelschule: Behördlich nicht genehmigte Privatschule, in Preußen seit 1794 nur mit behördlicher Erlaubnis geduldet&lt;br /&gt;
;Wustermark: Eine Flurbezeichnung innerhalb der Gemarkung Groß Kreutz. Sie kommt in vielen Gemeinden vor, und deutet auf eine &amp;quot;wüste Feldmark&amp;quot; hin, d.h. die ist eine Stelle gewesen, auf der vor langer Zeit schon einmal Menschen ansässig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zauche: Der Name kommt aus dem Polabischen und bedeutet soviel wie &amp;quot;trockenes Land&amp;quot;. Der Großteil  der Zauche liegt auf dem Zauche-Plateau, und ein Teil davon ist die Glindower Platte.&lt;br /&gt;
;Zunft, Mz. Zünfte: Sie sind der Zusammenschluss von Handwerkern eines Gewerks. Diese im Mittelalter gegründeten Bünde waren ein soziales und wirtschaftliches System, welches zur Absicherung in sozialen Notlagen und vor allem zur Sicherung von Qualität ihrer Erzeugnisse sorgte. Sie gaben Produktionsverfahren und -methoden vor. Der enge Rahmen ihrer Vorschriften verhinderte den Einzug moderne Methoden und ließen keine Konkurrenz zu. Mit der Einführung der Gewerbefreiheit1 wurde das Zunftwesen abgeschafft. - Es wurden Regeln der jeweiligen Handwerksberufe festgelegt. Einer Zunft stand immer ein Zunftmeister oder Altmeister vor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<title>Glossar</title>
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		<updated>2026-09-19T10:17:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
;Accedentien: Pfarrgebühr; sind Gebühren bzw. Vergütungen für die Feier sogenannter Kasualien wie die Taufe, kirchliche Trauung und die kirchliche Begräbnisfeier. Der Terminus leitet sich davon ab, dass der zelebrierende Kleriker bei der Feier von Sakramenten und Sakramentalien eine Stola umlegt. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Adjunct, adjungiert: Früher eine Bezeichnung für einen Gehilfen; als Helfer zugeordnet&lt;br /&gt;
;Allmende: Ein seit frühester Besiedlung geschaffenes Allgemeineigentum des Dorfes. Ein typisches Beispiel sind die sogenannten Nachthütungen.&lt;br /&gt;
;Anmoorgleye, Humusgleye: Es sind Böden, deren oberste Schicht stark Rohhumus haltig ist und die tiefere Schicht aus wasserhaltigem Gleye besteht.&lt;br /&gt;
;Arrendator: Gutspächter, Verwalter&lt;br /&gt;
;ausgerohrt: wahrscheinlich ist damit die Technik gemeint, die Maurer zur besseren Isolation und Haftung an Wänden und Decken anwandten, indem sie Schilfrohr an die tragende Fläche nagelten. Dieses Verfahren ist noch in alten Häusern zu finden, später wurde dafür Rabitzdraht als Unterkonstruktion verwendet.&lt;br /&gt;
;Baschkiren: Sie sind eine turksprachige Ethnie im Südteil des russischen Uralgebirges und seinem westlichen, südlichen und östlichen Vorland. Sie sind die Titularnation der Autonomen Republik Baschkortostan. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Beichaisen: So wurden die &amp;quot;Beiwagen&amp;quot;, sprich &amp;quot;Anhänger&amp;quot; von Postkutschen genannt. Ein Beispiel für den Einfluss der französischen Sprache in der damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
;Bede: Abgaben an den Landesherren&lt;br /&gt;
;Beischlag: alte Bezeichnung für eine Summe&lt;br /&gt;
;BHG: Bäuerliche Handelsgenossenschaft&lt;br /&gt;
;Blasonierung: Ist die fachlich richtige Beschreibung eines Wappen&lt;br /&gt;
;Braunerden: Dieser Boden ist typisch für unser gemäßigtes Klima. Seine Farbe bekommt er durch eisenhaltige Verbindungen. Braunerden entwickeln sich überwiegend aus silikatischem, kalkfreiem oder kalkarmem Ausgangsgestein. &lt;br /&gt;
;Bruch, Brüche (Mz.): alte Bezeichnung für Feuchtgebiet, Gebiete mit stauender Nässe&lt;br /&gt;
;Büdner[https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCdner]: Ein Büdner war in Norddeutschland, vor allem in Mecklenburg, Pommern und Brandenburg, ein Besitzer eines kleinen ländlichen Anwesens, einer Büdnerei. Dazu gehörte ein eigenes Haus, jedoch nur wenig Land. Das Wort ist von „Bude“ abgeleitet.&lt;br /&gt;
;chaussieren: Mit einer festen Fahrbahndecke versehen &lt;br /&gt;
;constitution (lat.): Errichtung, Einrichtung, Erschaffung, Anbeginn, Verfassung&lt;br /&gt;
;Cour: Abk. für Courant-Münzen – vollwertiges Zahlungsmittel (Silbergeld) im Gegensatz zu Scheidemünzen (Kleinmünzen). Bei Courant-Münzen entspricht der aufgeprägte Wert dem  &lt;br /&gt;
;COVID-19: Abkürzung für englisch '''co'''rona '''vi'''rus '''d'''isease 20'''19''', deutsch Coronavirus-Krankheit-2019 ist eine neuartige meldepflichtige Infektionskrankheit, die erstmalig 2019 bemerkt wurde.&lt;br /&gt;
;Deputation: jemanden für etwa bestimmen, mit einer Aufgabe betrauen, wohin senden; vgl. lat. putāre ‘beschneiden, zusammenrechnen, berechnen’&lt;br /&gt;
;dicitur, lat. 3.Pers. Sing. von dicere: &amp;quot;sagt man od. erzählt man&amp;quot;, von &amp;quot;sagen, reden, sprechen, behaupten&amp;quot;&lt;br /&gt;
;Dintefäßer: Tintenfässer&lt;br /&gt;
;divers: lat. verschieden&lt;br /&gt;
;Domäne: herkunft s. Dominium; ist ein landwirtschaftliches oder forstwirtschaftliches Gut des Staates&lt;br /&gt;
;Dominium (lat.): Herrschaft, Eigentum; Eigentum des Rittergutes&lt;br /&gt;
;dorsal (lat.): Adjektiv, rückwärts, &amp;quot;zum Rücken gehörig&amp;quot;, Rückenansicht&lt;br /&gt;
;dotiert, von dotieren (lat.): ausgezeichnet, ausgestattet&lt;br /&gt;
;Edict, Edikt (lat.): Erlass, Verordnung&lt;br /&gt;
;Else, Elsen (Mz.): alte Bezeichnung für Erlen. Erlen gehören zu den Birkengewächsen, z.B. die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) oder die Grau-Erle (Alnus incana)&lt;br /&gt;
;Emeritus, Emeriti (Gen. lat.) von :  im Ruhestand, außer Dienst, Pensionär&lt;br /&gt;
;Emolumente (lat.): Nutzen, Vorteil, früher für Einkommen, Nebeneinkommen, Bezüge&lt;br /&gt;
;Erbschenk, Schenk oder Schenck (lat. pincerna): Auch Mundschenk geheißen, ist ein Titel eines Adligen am Hofe seines Landesherren. &amp;quot;Erb-&amp;quot;&amp;quot; besagt, dass der Titel erblich ist. Seit Ende des Mittelalters ist er mit keinem Amte mehr verbunden und wird nur noch als Titel geführt.&lt;br /&gt;
;Fahlerden: Fahlerden sind fruchtbare Böden mit recht hoher Ertragssicherheit aus lehmig-sandigem bis schluffigem Ausgangsgestein aus Geschiebedecksand über Geschiebelehm bis hin zu Löss. Das Hauptverbreitungsgebiet der Fahlerde befindet sich auf den Grundmoränenplatten. [BGR Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, https://www.bgr.bund.de]&lt;br /&gt;
;Fideicommiss, Haus-Fideicommiss: lat. fidei commissum, „zu treuen [Händen] belassen“) ist eine Einrichtung des Erb- und Sachenrechts, wonach durch Stiftung das Vermögen einer Familie, meist Grundbesitz, auf ewig geschlossen erhalten werden sollte und immer nur ein Familienmitglied allein, der Fideikommissbesitzer, das Nießbrauchsrecht innehatte. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;filia (lat.): Tochter; (im Schulbericht die Bei- oder Tochterkirche in Kemnitz)&lt;br /&gt;
;filia vagans (lat.): &amp;quot;wandernde Tochter&amp;quot; [vagieren - vagabundieren, streichen, streifen, strolchen], hier im Sinne von wechselnder Zugehörigkeit der Kirche&lt;br /&gt;
;Finkenaugen: kleine Währungseinheit (Größe ist unbestimmt, wahrscheinlich territorial unterschiedlich)&lt;br /&gt;
;Flecken: Der Flecken ist eine Bezeichnung für eine kleinere, aber lokal bedeutende Ansiedlung. Vor allem in Norddeutschland wurde damit eine Minderstadt bezeichnet. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Gebietskörperschaften: Gebietskörperschaften verwalten und organisieren sich selbstständig, auf  Basis der Selbstverwaltung und Selbstorganisation&lt;br /&gt;
;Gerichtsdeputation: Ausgewählte Angehörige des Gerichts zur Wahrnehmung eines Lokaltermins.&lt;br /&gt;
;Gerichtsschöffen, oder einfach nur Schöppen: Waren meist begüterte Bauern, die die niedere Gerichtsbarkeit und  Verwaltungsaufgaben im Dorf bzw. in Dorfgemeinschaften ausübten. &lt;br /&gt;
;Giebelschoß: Eine in der Provinz Brandenburg übliche Abgabe auf Gebäude und Grundstücke (Gebäudesteuer)&lt;br /&gt;
;Gutsbezirk: Ein Gutsbezirk umfasste das gesamte Land, welches einem Ritter (dh. Rittergutsbesitzer) verliehen worden war. Dazu gehörten auch die die Gebäude mit den Menschen, die zur Bewirtschaftung norwendig waren.&lt;br /&gt;
;Happenland: Wahrscheinlich abgeleitet von kleinen Bissen (Happen), für „aufgeteiltes“ Land. Erwähnt in einer Urkunde von 1587. (s. Transkription der Plato-chronik Seite 20/21)&lt;br /&gt;
;Hausvätern: Veralteter Begriff für Familienoberhaupt&lt;br /&gt;
;Hintersassen: Hintersassen (in der Regel: Plural) (auch: Hintersättler, Hintersiedler, Kossaten, Kossäten, Kleinhäusler), waren Landleute, welche vom Mittelalter bis zur Bauernbefreiung und stellenweise bis in die 1880er Jahre in Preußen und Deutschland ohne geschlossene Güter, nur mit einem Haus, Garten oder einzelnen Feldern „angesessen“ waren. Auch als Bedeutung „die hinter einem Herren sitzen“ wurde Hintersasse als Sammelbegriff für die vom Grundherrn abhängigen Bauern gebraucht. Neben persönlich freien Hintersassen, die „nur“ wirtschaftlich und sachrechtlich zu Leistungen verpflichtet waren, existierten halb- und unfreie Hintersassen, die Hörigen, in einem persönlichen Abhängigkeitsverhältnis. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Hospitalisierungsinzidenz: Ist die Zahl der Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Einwohner in einem bestimmten Zeitraum. Das Robert-Koch-Institut hat im Juli 2021 vorgeschlagen, die Hospitalisierungsrate der COVID-19-positiv Getesteten in Deutschland im Infektionsschutzgesetz (IfSG) zu verankern. Die Hospitalisierungsrate wird analog zur 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen auf einen Zeitraum von sieben Tagen und 100.000 Einwohner bezogen. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Hufe (nd.), Hube (sd.)[https://de.wikipedia.org/wiki/Hufe] : Bezeichnung für ein Stück Land, das eine Bauernfamilie ernähren kann. Die Größe einer Hufe konnte erheblich schwanken und ist regional sehr unterschiedlich. Oft wurden 30 Morgen zu Grunde gelegt.&lt;br /&gt;
;Hüfner, Hufner, Hubner (süddt.) Hübner: Ist ein Bauer, der als Grundbesitz ein oder mehrere Hufe Land bewirtschaftet. Die Familiennamen Huber, Hübner etc. leiten sich von dieser Berufsbezeichnung ab.&lt;br /&gt;
;in matre (lat.): in der Haupt- oder Mutterkirche; in unserem Fall ist in Groß Kreutz die Hauptkirche &lt;br /&gt;
;Instruction (lat.): Anweisung&lt;br /&gt;
;Inzidenz-Wert: Inzidenz ist ein Begriff aus der Epidemiologie (= Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Verbreitung und dem Verlauf von Krankheiten sowie den jeweiligen Einflussfaktoren beschäftigt) und beschreibt die „Neuerkrankungsrate“ an einer bestimmten Krankheit. n den meisten Fällen ist mit „Inzidenz“ die „Kumulative Inzidenz“ gemeint. Diese ist Maßzahl dafür, wie viele gesunde Menschen einer definierten Bevölkerungsgruppe (z.B.: alle Bewohner Berlins/Deutschlands/Europas; alle 18- bis 25-jährigen männlichen, nicht-rauchenden Australier) innerhalb eines bestimmten Zeitraumes an einer bestimmten Krankheit neu erkranken. Bereits vor diesem Zeitraum erkrankte oder erneut erkrankte Personen werden hierbei nicht mit in die Berechnung einbezogen. Anhand der kumulativen Inzidenz kann man die Wahrscheinlichkeit abschätzen, mit der eine Person aus der betrachteten Personengruppe an der Krankheit erkrankt. [[https://derma.plus/definition/inzidenz/]]&lt;br /&gt;
;lassitisch, Lasswirtschaft: Unfreie Bauern - Lassbauern -, sind abhängig vom Grundherren&lt;br /&gt;
;Kalkgleye: Gleye sind kalkhaltige Grundwasserböden. Sie nehmen größere Mengen an Wasser auf, und stauen es. Sie sind somit ein wichtiger Bestandteil für die Grundwasserneubildung.&lt;br /&gt;
;Kalmuken: Gemeint sind wohl Kalmücken, ein sind ein westmongolisches Volk&lt;br /&gt;
;Kirchen-Aerario: Kirchenkasse&lt;br /&gt;
;Klafter: Das Klafter ist ein historisches Längen-, Raum- und Flächenmaß. Vom Längenmaß leitete sich das alte Raummaß für Scheitholz ab. Ein Klafter Holz entsprach einem Holzstapel mit einer Länge und Höhe von je einem Klafter; die Tiefe dieses Stapels entsprach der Länge der Holzscheite und damit in der Regel 3 Fuß, also 0,5 Klafter. Das Volumen eines Klafters Scheitholz betrug also nur 0,5 Kubikklafter. Dies wiederum entsprach, je nach Gegend, 3 bis 4 rm beziehungsweise etwa 2 bis 3 Festmetern Holz. Das preußische Klafter entsprach 3,339 m³&lt;br /&gt;
;Klassensteuer (Klaßensteuer): Bezeichnung für Schulgeld&lt;br /&gt;
;Kniestock: Wird auch Drempel genannt, ist das obere Ende der Mauer, auf dem der Balken der Dachkonstruktion aufliegt.&lt;br /&gt;
;Kommunikanten: Teilnehmer am Abendmahl, an der hl. Kommunion bei den Katholiken [lat. communicans, Part. Präs. zu communicare »teilnehmen«]&lt;br /&gt;
;Konfirmation (lat.): die Bestätigung&lt;br /&gt;
;Konsistorialrat: Beamter in der (Landes-)Kirchenbehörde&lt;br /&gt;
;Konsum: Verbrauch, Verzehr; der Konsum in der DDR war eine genossenschaftliche Einzelhandelsgesellschaft&lt;br /&gt;
;Kosacken: Kosaken waren Gemeinschaften freier Reiterverbände, zu denen sich flüchtige russische, ukrainische und polnische Leibeigene, manchmal auch nur Abenteurer oder anderweitig Abtrünnige in den südlichen Steppengebieten Osteuropas (lt. Wikipedia) &lt;br /&gt;
;Kossat (Koßath), Mz. Kossäten: Dorfbewohner, die ein kleines Haus (Kate) besaßen und ein wenig Land, das jedoch nicht zur Ernährung einer Familie reichte. Sie waren dem Landbesitzer (Gutsherren) zu Hilfsdiensten (besonders in der Erntezeit) und Abgaben verpflichtet.&lt;br /&gt;
;Krug: Die alte Bezeichnung für eine Gaststätte, heute würde man vielleicht &amp;quot;Kneipe&amp;quot; sagen.&lt;br /&gt;
;Kurfürst: Herrscher des Mittelalters, die den Deutschen König wählten&lt;br /&gt;
;Kurrende: Umlaufschreiben, Rundschreiben&lt;br /&gt;
;Lade, Ladenmeister: Zunftlade, Amtslade oder Zunfttruhen waren extra zur Aufbewahrung von wichtigen Schriftstücken, wie z.B. der Satzung, angefertigte Truhen. In ihnen wurde auch Geld aufbewahrt, um im Falle besonderer Bedürftigkeit einem Zunftmitglied zu helfen. Ursprünglich war die Lade ein wichtiges Requisit bei der Abhaltung von Sitzungen der Zunft. Sie wurde bei einem auserwählten Mitglied der Zunft aufbewahrt und zu den Versammlungen mitgebracht. Der „Meister“ der Lade, also der „Ladenmeister“, musste bei den Zusammenkünften anwesend sein. Er war auch gleichzeitig der Hüter der Lade. Da es sich auch um Geldbeträge handelte, fungierte er auch gewissermaßen als „Kassenwart“.&lt;br /&gt;
;Lassit: Ein Landwirt in Form der (hochgradige) Untertänigkeit dem Gutsherren gegenüber (fast „leibeigen“). Die Lasswirtschaft war bis zur Bauernbefreiung eine im Königreich Preußen angewandte Form der Gutsherrschaft.&lt;br /&gt;
;Laßgüter: Ein Lassgut ist ein vom Grundeigentümer auf Widerruf gegen bestimmt Abgaben und/oder Frondienste übertragenes Gut oder Grundstück (Pachtland)&lt;br /&gt;
;Lehnschulze: Schulze, der ein mit seinem Amt verbundenes und vererbliches Lehngut besitzt, meist den größten Bauernhof im Ort&lt;br /&gt;
;LEZ: LEZ steht für Ländliches Einkaufszentrum - ein kleines Warenhaus, welches von der Konsum-Genossenschaft auf dem Lande betrieben wurde&lt;br /&gt;
;LPG Typ 1: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft - Typ I: Bauern bringen nur ihren Boden ein.&lt;br /&gt;
;LPG Typ 2: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft - Typ II: Zusätzlich werden Maschinen gemeinsam genutzt.&lt;br /&gt;
;LPG Typ 3: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft -Typ III: Auch das Vieh gehört zum Gemeingut. &lt;br /&gt;
;Luch, Lücher (Mz.): Luch ist die Nordostdeutsche Bezeichnung für vermoorte Niederungen, gebräuchlich in Brandenburg. Das Havelländische Luch ist ein Niederungsgebiet innerhalb des Havelbogens von Berlin bis Brandenburg, und bildet die Kernlandschaft des Havellandes, in dem auch Groß Kreutz liegt.&lt;br /&gt;
;Mandel: Stückmaß - 15 bzw. 16 Stück (große Mandel oder Bauernmandel)&lt;br /&gt;
;Manndienste: Lehnsdienste, zur Verfügungsstellung von Männern z.B. für bestimmte Arbeiten &lt;br /&gt;
;Marktflecken: Orte kleiner als eine Stadt, die das Recht hatten Markttage abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Martini, Martinsfest: Der 11. November; dies war der Zeitraum eines Geschäftsjahres auf dem Lande. Verträge (z.B. Anstellungen) galten für diesen Zeitraum, ebenso waren Abgaben und Steuern fällig. &lt;br /&gt;
;Matricula, Mattrikel: Eine Matrikel (Stammrolle) ist ein öffentliches Verzeichnis. Der Begriff ist abgeleitet vom lateinischen matricula (Liste, Schriftrolle). s. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Meier: Der Begriff Meier (Mehre, Meyer, Maier, Mair, Mäher, Mäger, Major, Meiur, Mayer, Meir, Mayr, Meyr, Majer, aus (lateinisch  maior) bezeichnet ursprünglich einen Amtsträger des  adligen oder  geistlichen  Grundherrn zur Verwaltung des Grundbesitzes („Meierei“), ab dem späteren Mittelalter auch einen  Pächter oder selbständigen  Bauern. &lt;br /&gt;
;Metzen: Fruchtmaß, ab 1816 im Königreich Preußen 3,435 Liter&lt;br /&gt;
;Morgen [https://de.wikipedia.org/wiki/Morgen_(Einheit)]: Flächenmaß; 2500 Quadratmeter = 25 Ar; 1a = 100m²; 100a = 1 Hekter (ha) = 10.000m². 4 Morgen = 1 Hektar.&lt;br /&gt;
;mRNA: mRNA ist eine einzelsträngige Ribonukleinsäure (RNA), die als Transkript eines zu einem Gen gehörenden Teilabschnitts der Desoxyribonukleinsäure (DNA) die genetische Information für den Aufbau eines Proteins in einer Zelle enthält. Mit einer mRNA wird also die Bauanleitung für ein bestimmtes Protein zellulär verfügbar.&lt;br /&gt;
;Nachthütung: In Groß Kreutz eine Flurbezeichnung für ein Gebiet am östlichen Ende der Dorfstraße ( heute &amp;quot;Dorfaue&amp;quot;). In früheren Zeiten wurde hier das Vieh gemeinschaftlich über Nacht untergebracht und bewacht.&lt;br /&gt;
;Neophyten: Sind Pflanzen, die nach 1492 in Gegenden Europas durch Menschen direkt oder indirekt eingeführt wurden, also ursprünglich hier nicht heimisch waren.&lt;br /&gt;
;Parentation: Trauerrede oder Grabrede&lt;br /&gt;
;Parochie, griech.: Alte Bezeichnung für Pfarrgemeinde, auch Pfarrbezirk bzw. Pfarrsprengel genannt&lt;br /&gt;
;Patron: Schutzherr der Kirche&lt;br /&gt;
;Patronat: Schirmherrschaft eines Landes- oder Grundherrn (auch einer Gebietskörperschaft) über eine Kirche, die auf seinem Gebiet liegt. verbindliches Vorschlagsrecht für die Berufung des Pfarrers,  u. a. Rechte und Pflichten&lt;br /&gt;
;PCR-Test: Ist der Nachweis von Eiweißen des Sars-CoV-2-Virus.&lt;br /&gt;
;Pfuhl, Pfuhle(Mz.): Ein sogenanntes Kleingewässer, ein kleiner Teich; sumpfiger Tümpel; Ansammlung von schmutzigem, fauligem Wasser, auch gebräuchlich für Dorfteiche. Vor allem im Nordosten Deutschlands werden auch kleinere Seen oft als Pfuhl (Puhl) bezeichnet.&lt;br /&gt;
;Pleasureground, engl.: Der Pleasureground ist ein gartenkünstlerisch besonders fein gestalteter Gartenabschnitt. Er besteht aus einer in vielen Abstufungen ausgeschmückten Rasenfläche direkt am Haus. Diese Rasenfläche ist sehr pflegeintensiv, denn das Wunschbild war, den Rasen wie einen „samtenen Teppich“ erscheinen zu lassen. Zur Ausschmückung gehören einheimische und exotische Pflanzen, die als Blumenteppiche in verschiedenen, meist geometrischen Formen angelegt wurden und, nach den Vorstellungen Reptons, geschmackvoll auf dem Rasen, meist in Wegenähe, verteilte, runde oder ovale Blumenkörbe, sowie besondere Solitärsträucher und -bäume, zudem Statuen, Wasserspiele, kleine Teiche oder Gartengebäude.[https://de.wikipedia.org/wiki/Pleasureground]. Von dem Garten- und Landschaftsgestalter Graf Pückler soll der Ausspruch stammen: &amp;quot;der Pleasureground ist das verlängerte Wohnzimmer&amp;quot;&lt;br /&gt;
;Podsol-Braunerden: Der Podsol (aus russisch подзол podzol, deutsch ‚Ascheboden‘, von под (pod) ‚unter‘ und зола (zola) ‚Asche‘), auch Bleicherde oder Grauerde genannt, ist ein saurer, an Nährstoffen armer oder verarmter Bodentyp in einem feuchtkalten oder feucht-gemäßigten Klima.[Wikipedia]&lt;br /&gt;
;Präparand: Ein Auszubildener zum Lehramt&lt;br /&gt;
;profeßion, Profession: Beruf, Handwerk&lt;br /&gt;
;Provenienz: Herkunft&lt;br /&gt;
;Reallasten: Verbindlichkeiten, die auf einem Grundstück liegen. dies können Abgaben in Form von Naturalien sein, aber auch menschliche Arbeitskraft, z.B. Hilfe in der Ernte. (heute sagt man zur menschlichen Arbeitskraft „manpower“)&lt;br /&gt;
;Referenz: Wird hier im Sinne der Leistungsfähigkeit, der Eignung gebraucht (geeignetes Biotop).&lt;br /&gt;
;Regest: das Regest ist ein zeitlich geordnetes Verzeichnis von Urkunden mit kurz zusammengefassten Angaben. Als Regest (lat. res gestae = &amp;quot;die getanen Dinge&amp;quot;) bezeichnet man in der Geschichtswissenschaft die Zusammenfassung des rechtsrelevanten Inhalts Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.&lt;br /&gt;
;Regesten: Regesten versteht man eine besondere Publikationsform, welche die Urkunden eines Ausstellers, einer Provenienz oder eines Betreffs – geordnet nach Datum – nachweisen und mit inhaltlichen Zusammenfassungen, Nachweisen über die Überlieferung und quellenkritischen Hinweisen ergänzen. &lt;br /&gt;
;Rendant: Rechnungsführer in größeren Kirchengemeinden; in Groß Kreutz wird 1845 der Schulvorsteher so bezeichnet&lt;br /&gt;
;Repositorium: Das Repositorium (Abkürzung Rep.) ist ein verwalteter Ort zur Aufbewahrung geordneter Dokumente, die öffentlich oder einem beschränkten Nutzerkreis zugänglich sind. Veraltet bezeichnet Repositorium auch einen Schrank zur Aufbewahrung der Amtsbücher und Ordner.&lt;br /&gt;
:revidiert: etwas auf seine Richtigkeit prüfen; Falsches berichtigen; Synonyme: (nach-)prüfen, korrigieren, verbessern, berichtigen, zurücknehmen&lt;br /&gt;
;Rezess: Rezess (früher auch Receß, Rezeß von lat. recedere = aus- einandergehen, zurückweichen, (lat. recessus = Rücktritt) ist ein obsoleter Ausdruck für einen landes- oder ortsrechtlichen Vergleich.&lt;br /&gt;
;Ritterhufe: Sind die Hufen, die zu einem Rittergut gehören, d.h. die Ritterhufen waren ursprünglich von Steuern gegenüber dem Landesherrn befreit, im Gegensart zu den Bauernhufen.&lt;br /&gt;
;Risalit: Risalit ist ein vorspringender senkrecht durchgehender Teil einer Fassade&lt;br /&gt;
;RKI-Wert: RKI steht für Robert-Koch-Institut: Der RKI-Wert gibt die aktuellen Infektionszahlen an, die vom Institut für Seuchenbekämpfung herausgegeben werden. Zu diesen Informationen gehört die Reproduktionszahl &amp;quot;R&amp;quot;, sie beschreibt, wie viele Menschen eine infizierte Person im Mittel ansteckt. Im täglichen Situationsbericht werden zwei R-Werte dargestellt. Zum einen der sensitivere 4-Tage-R-Wert. Der 7-Tage-R bildet Trends zuverlässiger ab, bezieht sich dabei jedoch auf ein Infektionsgeschehen, das etwas länger zurückliegt als beim 4-Tage-R-Wert.[[https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste_Epidemiologie.html]]&lt;br /&gt;
;RossDienste: Lehnsdienste, z.B. zur verfügungstellung von Pferden&lt;br /&gt;
;Sars-CoV-2: Name des Erregers, welche die Viruskrankheit Covid-19 hervorruft. (Vorläufiger Name war &amp;quot;2019-nCoV &amp;quot;)&lt;br /&gt;
;Schatull-Güter: Sind das private Grundeigentum eines Familienmitglieds (des Landesherrn), die Schatulle, die seiner freien Verfügung zu Lebzeiten und von Todes wegen unterlag. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Schmettau[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Karl_von_Schmettau]: Friedrich Wilhelm Carl Graf von Schmettau (1743 – 1806) – Generalleutnant, Kartograph, Schloßherr zu Köpenick&lt;br /&gt;
;Scheffel: Hohl-,Fruchtmaß; in Brandenburg 52,8 Liter, im Kr. Preußen ab 1816: 54,9615 Liter&lt;br /&gt;
;Schock: 1 Schock = 4 Mandeln = 5 Dutzend = 60 Stück&lt;br /&gt;
;Schöffen od. Schöppen: s. Gerichtsschöffen&lt;br /&gt;
;Schulze: Gemeindevorsteher (heute: Bürgermeister bzw. Ortsvorsteher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seminar (lat.): die Bildungsanstalt (im Schulbericht)&lt;br /&gt;
;separiert, separirt: aufgeteilt&lt;br /&gt;
;Separation: Ein gesellschaftlicher Prozess der Land- und Pflichtenverteilung auf dem Dorfe zwischen dem Großgrundbesitzer und den im Dorf lebenden und von ihm in der einen oder anderen Weise  abhängigen Dorfbewohnern. Anfang des 19. Jahrhunderts weitgehend in Gang gesetzt, bei dem auch die Allmende des Dorfes aufgeteilt wurde, so auch in Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
;Sieben-Tage-Inzidenz: Sie ist eine dimensionslose, statistische Kennziffer für nachgewiesene und registrierte Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen bezogen auf rechnerisch 100.000 Einwohner. Dieser Wert wurde zur Grundlage für polische Maßnahmen zur Eindämmung der Covid 19- Krankheit genommen.&lt;br /&gt;
;Sigel, Siglen (M.): Abkürzungszeichen bestehend aus Buchstaben, auch in Kombination mit Zahlen&lt;br /&gt;
;Skrupel: A)Längeneinheit in Preußen 1 Scrupel ≈ 0,1816 Millimeter B) Apothekergewicht in Berlin 1 Scrupel = 25⅓ Aß (holl.), entspricht 1,12g &lt;br /&gt;
;Sozietät: Zusammenschluß von Personen mit gemeinsamen Interessen; Gesellschaft’, entlehnt aus dem Lateinischen &amp;quot;societas&amp;quot; (Genitiv societātis) ‘Gesellschaft’&lt;br /&gt;
;Sozietätsschule: Eine Schulform im alten Preußen, bei der die Kosten der Schule samt Personal von einer Interessengemeinschaft getragen werden. Im Falle von Groß Kreutz von den &amp;quot;Hausvätern&amp;quot; der Gemeinde.&lt;br /&gt;
;Stolgebühren: Pfarrgebühr (s. Acccidentien)&lt;br /&gt;
;Subjekt: Untertan, auch abwertend für Mensch&lt;br /&gt;
;syllabieren (griech.): silbenweise buchstabieren&lt;br /&gt;
;Tartaren: Tataren ist seit der ausgehenden Spätantike in den alttürkischen Quellen (Orchon-Runen) und seit dem Mittelalter eine Sammelbezeichnung verschiedener, überwiegend islamisch geprägter Turkvölker und Bevölkerungsgruppen. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Tantieme: Es ist eine variable, vom Ergebnis abhängige Vergütung; in unserem Fall erhält der Dorfschule vom Schulgeld diese Vergütung&lt;br /&gt;
;tentieren (lat.): versuchen, untersuchen, prüfen&lt;br /&gt;
;Themata, Thema (griech.): die Aufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Testimonium maturitatis (lat.): Reifezeugnis (Abitur)&lt;br /&gt;
;Urmesstischblatt: Ein Urmesstischblatt ist ein Messtischblatt aus der Preußischen Uraufnahme zwischen 1830 und 1865.  Urmesstischblätter sind die Vorläufer von Messtischblätter. Dies war in Deutschland eine Bezeichnung für topografische Karten im Maßstab 1.25.000 (heute „TK25“, 4cm auf der Karte = 1km in der Natur)&lt;br /&gt;
;Vakzin, Vakzine: Ist ein Impfststoff, der aus abgetöteten oder abgeschwächten Erregern besteht. Die neuesten Forschungen zeigten, dass durch den Aufbau von Gen-Imstoffen, wie dem mRNA, auch messenger-RNA oder deutsch Boten-RNS genannt, eine wirkungsvolle Bekämpfung von Viren gelingt. &lt;br /&gt;
;ventral (lat. venter ‚Bauch‘): Adjektiv, bauchseitig, bauchwärts, Bauchansicht&lt;br /&gt;
;Versorgung: im Schulbericht die Anstellung&lt;br /&gt;
;Vierzeitengeld: Vierteljährliche Steuer, Gebühr, Abgabe&lt;br /&gt;
;Vikar: Die Bezeichnung Vikar leitet sich von lateinisch &amp;quot;vicarius&amp;quot; „Statthalter, Stellvertreter“ ab. Dieser Titel wird nach dem ersten theologischen Staatsexamen vergeben.&lt;br /&gt;
;Vikariat: Das Vikariat ist die praktische Vorbereitung auf den Beruf des evangelischen Pfarrers.&lt;br /&gt;
;Vocation (lat.): die Berufung&lt;br /&gt;
;Vorfluter: In der Wasserwirtschaft sind Vorfluter Gräben zur Entwässerung und zur Regulierung des Wasserstandes bei der landwirtschaftlichen Bodennutzung&lt;br /&gt;
;Vorwerk: Als Vorwerk werden landwirtschaftliche Gutshöfe bezeichnet, die weiter entfernt vom eigentlichen Stammgut liegen. &lt;br /&gt;
;vulnerabel: verletzbar, verletzlich, verwundbar. Dieser Ausdruck wird oft im Zusammenhang mit der Infektionsgefahr mit dem Coronavirus Covid-19 gebraucht.&lt;br /&gt;
;Wagendienst: Zur Verfügungstellung von Transportleistungen, Spanndienste&lt;br /&gt;
;Wiki: Ein Wiki (hawaiisch für „schnell“)ist eine Website, deren Inhalte von den Besuchern nicht nur gelesen, sondern auch direkt im Webbrowser bearbeitet und geändert werden können (Web-2.0-Anwendung). (aus Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Winkelschule: Behördlich nicht genehmigte Privatschule, in Preußen seit 1794 nur mit behördlicher Erlaubnis geduldet&lt;br /&gt;
;Wustermark: Eine Flurbezeichnung innerhalb der Gemarkung Groß Kreutz. Sie kommt in vielen Gemeinden vor, und deutet auf eine &amp;quot;wüste Feldmark&amp;quot; hin, d.h. die ist eine Stelle gewesen, auf der vor langer Zeit schon einmal Menschen ansässig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zauche: Der Name kommt aus dem Polabischen und bedeutet soviel wie &amp;quot;trockenes Land&amp;quot;. Der Großteil  der Zauche liegt auf dem Zauche-Plateau, und ein Teil davon ist die Glindower Platte.&lt;br /&gt;
;Zunft, Mz. Zünfte: Sie sind der Zusammenschluss von Handwerkern eines Gewerks. Diese im Mittelalter gegründeten Bünde waren ein soziales und wirtschaftliches System, welches zur Absicherung in sozialen Notlagen und vor allem zur Sicherung von Qualität ihrer Erzeugnisse sorgte. Sie gaben Produktionsverfahren und -methoden vor. Der enge Rahmen ihrer Vorschriften verhinderte den Einzug moderne Methoden und ließen keine Konkurrenz zu. Mit der Einführung der Gewerbefreiheit1 wurde das Zunftwesen abgeschafft. - Es wurden Regeln der jeweiligen Handwerksberufe festgelegt. Einer Zunft stand immer ein Zunftmeister oder Altmeister vor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<title>Glossar</title>
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		<updated>2026-09-19T10:14:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
;Accedentien: Pfarrgebühr; sind Gebühren bzw. Vergütungen für die Feier sogenannter Kasualien wie die Taufe, kirchliche Trauung und die kirchliche Begräbnisfeier. Der Terminus leitet sich davon ab, dass der zelebrierende Kleriker bei der Feier von Sakramenten und Sakramentalien eine Stola umlegt. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Adjunct, adjungiert: Früher eine Bezeichnung für einen Gehilfen; als Helfer zugeordnet&lt;br /&gt;
;Allmende: Ein seit frühester Besiedlung geschaffenes Allgemeineigentum des Dorfes. Ein typisches Beispiel sind die sogenannten Nachthütungen.&lt;br /&gt;
;Anmoorgleye, Humusgleye: Es sind Böden, deren oberste Schicht stark Rohhumus haltig ist und die tiefere Schicht aus wasserhaltigem Gleye besteht.&lt;br /&gt;
;Arrendator: Gutspächter, Verwalter&lt;br /&gt;
;ausgerohrt: wahrscheinlich ist damit die Technik gemeint, die Maurer zur besseren Isolation und Haftung an Wänden und Decken anwandten, indem sie Schilfrohr an die tragende Fläche nagelten. Dieses Verfahren ist noch in alten Häusern zu finden, später wurde dafür Rabitzdraht als Unterkonstruktion verwendet.&lt;br /&gt;
;Baschkiren: Sie sind eine turksprachige Ethnie im Südteil des russischen Uralgebirges und seinem westlichen, südlichen und östlichen Vorland. Sie sind die Titularnation der Autonomen Republik Baschkortostan. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Beichaisen: So wurden die &amp;quot;Beiwagen&amp;quot;, sprich &amp;quot;Anhänger&amp;quot; von Postkutschen genannt. Ein Beispiel für den Einfluss der französischen Sprache in der damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
;Bede: Abgaben an den Landesherren&lt;br /&gt;
;Beischlag: alte Bezeichnung für eine Summe&lt;br /&gt;
;BHG: Bäuerliche Handelsgenossenschaft&lt;br /&gt;
;Blasonierung: Ist die fachlich richtige Beschreibung eines Wappen&lt;br /&gt;
;Braunerden: Dieser Boden ist typisch für unser gemäßigtes Klima. Seine Farbe bekommt er durch eisenhaltige Verbindungen. Braunerden entwickeln sich überwiegend aus silikatischem, kalkfreiem oder kalkarmem Ausgangsgestein. &lt;br /&gt;
;Bruch, Brüche (Mz.): alte Bezeichnung für Feuchtgebiet, Gebiete mit stauender Nässe&lt;br /&gt;
;Büdner[https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCdner]: Ein Büdner war in Norddeutschland, vor allem in Mecklenburg, Pommern und Brandenburg, ein Besitzer eines kleinen ländlichen Anwesens, einer Büdnerei. Dazu gehörte ein eigenes Haus, jedoch nur wenig Land. Das Wort ist von „Bude“ abgeleitet.&lt;br /&gt;
;chaussieren: Mit einer festen Fahrbahndecke versehen &lt;br /&gt;
;constitution (lat.): Errichtung, Einrichtung, Erschaffung, Anbeginn, Verfassung&lt;br /&gt;
;Cour: Abk. für Courant-Münzen – vollwertiges Zahlungsmittel (Silbergeld) im Gegensatz zu Scheidemünzen (Kleinmünzen). Bei Courant-Münzen entspricht der aufgeprägte Wert dem  &lt;br /&gt;
;COVID-19: Abkürzung für englisch '''co'''rona '''vi'''rus '''d'''isease 20'''19''', deutsch Coronavirus-Krankheit-2019 ist eine neuartige meldepflichtige Infektionskrankheit, die erstmalig 2019 bemerkt wurde.&lt;br /&gt;
;Deputation: jemanden für etwa bestimmen, mit einer Aufgabe betrauen, wohin senden; vgl. lat. putāre ‘beschneiden, zusammenrechnen, berechnen’&lt;br /&gt;
;dicitur, lat. 3.Pers. Sing. von dicere: &amp;quot;sagt man od. erzählt man&amp;quot;, von &amp;quot;sagen, reden, sprechen, behaupten&amp;quot;&lt;br /&gt;
;Dintefäßer: Tintenfässer&lt;br /&gt;
;divers: lat. verschieden&lt;br /&gt;
;Domäne: herkunft s. Dominium; ist ein landwirtschaftliches oder forstwirtschaftliches Gut des Staates&lt;br /&gt;
;Dominium (lat.): Herrschaft, Eigentum; Eigentum des Rittergutes&lt;br /&gt;
;dorsal (lat.): Adjektiv, rückwärts, &amp;quot;zum Rücken gehörig&amp;quot;, Rückenansicht&lt;br /&gt;
;dotiert, von dotieren (lat.): ausgezeichnet, ausgestattet&lt;br /&gt;
;Edict, Edikt (lat.): Erlass, Verordnung&lt;br /&gt;
;Else, Elsen (Mz.): alte Bezeichnung für Erlen. Erlen gehören zu den Birkengewächsen, z.B. die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) oder die Grau-Erle (Alnus incana)&lt;br /&gt;
;Emeritus, Emeriti (Gen. lat.) von :  im Ruhestand, außer Dienst, Pensionär&lt;br /&gt;
;Emolumente (lat.): Nutzen, Vorteil, früher für Einkommen, Nebeneinkommen, Bezüge&lt;br /&gt;
;Erbschenk, Schenk oder Schenck (lat. pincerna): Auch Mundschenk geheißen, ist ein Titel eines Adligen am Hofe seines Landesherren. &amp;quot;Erb-&amp;quot;&amp;quot; besagt, dass der Titel erblich ist. Seit Ende des Mittelalters ist er mit keinem Amte mehr verbunden und wird nur noch als Titel geführt.&lt;br /&gt;
;Fahlerden: Fahlerden sind fruchtbare Böden mit recht hoher Ertragssicherheit aus lehmig-sandigem bis schluffigem Ausgangsgestein aus Geschiebedecksand über Geschiebelehm bis hin zu Löss. Das Hauptverbreitungsgebiet der Fahlerde befindet sich auf den Grundmoränenplatten. [BGR Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, https://www.bgr.bund.de]&lt;br /&gt;
;Fideicommiss, Haus-Fideicommiss: lat. fidei commissum, „zu treuen [Händen] belassen“) ist eine Einrichtung des Erb- und Sachenrechts, wonach durch Stiftung das Vermögen einer Familie, meist Grundbesitz, auf ewig geschlossen erhalten werden sollte und immer nur ein Familienmitglied allein, der Fideikommissbesitzer, das Nießbrauchsrecht innehatte. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;filia (lat.): Tochter; (im Schulbericht die Bei- oder Tochterkirche in Kemnitz)&lt;br /&gt;
;filia vagans (lat.): &amp;quot;wandernde Tochter&amp;quot; [vagieren - vagabundieren, streichen, streifen, strolchen], hier im Sinne von wechselnder Zugehörigkeit der Kirche&lt;br /&gt;
;Finkenaugen: kleine Währungseinheit (Größe ist unbestimmt, wahrscheinlich territorial unterschiedlich)&lt;br /&gt;
;Flecken: Der Flecken ist eine Bezeichnung für eine kleinere, aber lokal bedeutende Ansiedlung. Vor allem in Norddeutschland wurde damit eine Minderstadt bezeichnet. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Gebietskörperschaften: Gebietskörperschaften verwalten und organisieren sich selbstständig, auf  Basis der Selbstverwaltung und Selbstorganisation&lt;br /&gt;
;Gerichtsdeputation: Ausgewählte Angehörige des Gerichts zur Wahrnehmung eines Lokaltermins.&lt;br /&gt;
;Gerichtsschöffen, oder einfach nur Schöppen: Waren meist begüterte Bauern, die die niedere Gerichtsbarkeit und  Verwaltungsaufgaben im Dorf bzw. in Dorfgemeinschaften ausübten. &lt;br /&gt;
;Giebelschoß: Eine in der Provinz Brandenburg übliche Abgabe auf Gebäude und Grundstücke (Gebäudesteuer)&lt;br /&gt;
;Gutsbezirk: Ein Gutsbezirk umfasste das gesamte Land, welches einem Ritter (dh. Rittergutsbesitzer) verliehen worden war. Dazu gehörten auch die die Gebäude mit den Menschen, die zur Bewirtschaftung norwendig waren.&lt;br /&gt;
;Happenland: Wahrscheinlich abgeleitet von kleinen Bissen (Happen), für „aufgeteiltes“ Land. Erwähnt in einer Urkunde von 1587. (s. Transkription der Plato-chronik Seite 20/21)&lt;br /&gt;
;Hintersassen: Hintersassen (in der Regel: Plural) (auch: Hintersättler, Hintersiedler, Kossaten, Kossäten, Kleinhäusler), waren Landleute, welche vom Mittelalter bis zur Bauernbefreiung und stellenweise bis in die 1880er Jahre in Preußen und Deutschland ohne geschlossene Güter, nur mit einem Haus, Garten oder einzelnen Feldern „angesessen“ waren. Auch als Bedeutung „die hinter einem Herren sitzen“ wurde Hintersasse als Sammelbegriff für die vom Grundherrn abhängigen Bauern gebraucht. Neben persönlich freien Hintersassen, die „nur“ wirtschaftlich und sachrechtlich zu Leistungen verpflichtet waren, existierten halb- und unfreie Hintersassen, die Hörigen, in einem persönlichen Abhängigkeitsverhältnis. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Hospitalisierungsinzidenz: Ist die Zahl der Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Einwohner in einem bestimmten Zeitraum. Das Robert-Koch-Institut hat im Juli 2021 vorgeschlagen, die Hospitalisierungsrate der COVID-19-positiv Getesteten in Deutschland im Infektionsschutzgesetz (IfSG) zu verankern. Die Hospitalisierungsrate wird analog zur 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen auf einen Zeitraum von sieben Tagen und 100.000 Einwohner bezogen. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Hufe (nd.), Hube (sd.)[https://de.wikipedia.org/wiki/Hufe] : Bezeichnung für ein Stück Land, das eine Bauernfamilie ernähren kann. Die Größe einer Hufe konnte erheblich schwanken und ist regional sehr unterschiedlich. Oft wurden 30 Morgen zu Grunde gelegt.&lt;br /&gt;
;Hüfner, Hufner, Hubner (süddt.) Hübner: Ist ein Bauer, der als Grundbesitz ein oder mehrere Hufe Land bewirtschaftet. Die Familiennamen Huber, Hübner etc. leiten sich von dieser Berufsbezeichnung ab.&lt;br /&gt;
;in matre (lat.): in der Haupt- oder Mutterkirche; in unserem Fall ist in Groß Kreutz die Hauptkirche &lt;br /&gt;
;Instruction (lat.): Anweisung&lt;br /&gt;
;Inzidenz-Wert: Inzidenz ist ein Begriff aus der Epidemiologie (= Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Verbreitung und dem Verlauf von Krankheiten sowie den jeweiligen Einflussfaktoren beschäftigt) und beschreibt die „Neuerkrankungsrate“ an einer bestimmten Krankheit. n den meisten Fällen ist mit „Inzidenz“ die „Kumulative Inzidenz“ gemeint. Diese ist Maßzahl dafür, wie viele gesunde Menschen einer definierten Bevölkerungsgruppe (z.B.: alle Bewohner Berlins/Deutschlands/Europas; alle 18- bis 25-jährigen männlichen, nicht-rauchenden Australier) innerhalb eines bestimmten Zeitraumes an einer bestimmten Krankheit neu erkranken. Bereits vor diesem Zeitraum erkrankte oder erneut erkrankte Personen werden hierbei nicht mit in die Berechnung einbezogen. Anhand der kumulativen Inzidenz kann man die Wahrscheinlichkeit abschätzen, mit der eine Person aus der betrachteten Personengruppe an der Krankheit erkrankt. [[https://derma.plus/definition/inzidenz/]]&lt;br /&gt;
;lassitisch, Lasswirtschaft: Unfreie Bauern - Lassbauern -, sind abhängig vom Grundherren&lt;br /&gt;
;Kalkgleye: Gleye sind kalkhaltige Grundwasserböden. Sie nehmen größere Mengen an Wasser auf, und stauen es. Sie sind somit ein wichtiger Bestandteil für die Grundwasserneubildung.&lt;br /&gt;
;Kalmuken: Gemeint sind wohl Kalmücken, ein sind ein westmongolisches Volk&lt;br /&gt;
;Kirchen-Aerario: Kirchenkasse&lt;br /&gt;
;Klafter: Das Klafter ist ein historisches Längen-, Raum- und Flächenmaß. Vom Längenmaß leitete sich das alte Raummaß für Scheitholz ab. Ein Klafter Holz entsprach einem Holzstapel mit einer Länge und Höhe von je einem Klafter; die Tiefe dieses Stapels entsprach der Länge der Holzscheite und damit in der Regel 3 Fuß, also 0,5 Klafter. Das Volumen eines Klafters Scheitholz betrug also nur 0,5 Kubikklafter. Dies wiederum entsprach, je nach Gegend, 3 bis 4 rm beziehungsweise etwa 2 bis 3 Festmetern Holz. Das preußische Klafter entsprach 3,339 m³&lt;br /&gt;
;Klassensteuer (Klaßensteuer): Bezeichnung für Schulgeld&lt;br /&gt;
;Kniestock: Wird auch Drempel genannt, ist das obere Ende der Mauer, auf dem der Balken der Dachkonstruktion aufliegt.&lt;br /&gt;
;Kommunikanten: Teilnehmer am Abendmahl, an der hl. Kommunion bei den Katholiken [lat. communicans, Part. Präs. zu communicare »teilnehmen«]&lt;br /&gt;
;Konfirmation (lat.): die Bestätigung&lt;br /&gt;
;Konsistorialrat: Beamter in der (Landes-)Kirchenbehörde&lt;br /&gt;
;Konsum: Verbrauch, Verzehr; der Konsum in der DDR war eine genossenschaftliche Einzelhandelsgesellschaft&lt;br /&gt;
;Kosacken: Kosaken waren Gemeinschaften freier Reiterverbände, zu denen sich flüchtige russische, ukrainische und polnische Leibeigene, manchmal auch nur Abenteurer oder anderweitig Abtrünnige in den südlichen Steppengebieten Osteuropas (lt. Wikipedia) &lt;br /&gt;
;Kossat (Koßath), Mz. Kossäten: Dorfbewohner, die ein kleines Haus (Kate) besaßen und ein wenig Land, das jedoch nicht zur Ernährung einer Familie reichte. Sie waren dem Landbesitzer (Gutsherren) zu Hilfsdiensten (besonders in der Erntezeit) und Abgaben verpflichtet.&lt;br /&gt;
;Krug: Die alte Bezeichnung für eine Gaststätte, heute würde man vielleicht &amp;quot;Kneipe&amp;quot; sagen.&lt;br /&gt;
;Kurfürst: Herrscher des Mittelalters, die den Deutschen König wählten&lt;br /&gt;
;Kurrende: Umlaufschreiben, Rundschreiben&lt;br /&gt;
;Lade, Ladenmeister: Zunftlade, Amtslade oder Zunfttruhen waren extra zur Aufbewahrung von wichtigen Schriftstücken, wie z.B. der Satzung, angefertigte Truhen. In ihnen wurde auch Geld aufbewahrt, um im Falle besonderer Bedürftigkeit einem Zunftmitglied zu helfen. Ursprünglich war die Lade ein wichtiges Requisit bei der Abhaltung von Sitzungen der Zunft. Sie wurde bei einem auserwählten Mitglied der Zunft aufbewahrt und zu den Versammlungen mitgebracht. Der „Meister“ der Lade, also der „Ladenmeister“, musste bei den Zusammenkünften anwesend sein. Er war auch gleichzeitig der Hüter der Lade. Da es sich auch um Geldbeträge handelte, fungierte er auch gewissermaßen als „Kassenwart“.&lt;br /&gt;
;Lassit: Ein Landwirt in Form der (hochgradige) Untertänigkeit dem Gutsherren gegenüber (fast „leibeigen“). Die Lasswirtschaft war bis zur Bauernbefreiung eine im Königreich Preußen angewandte Form der Gutsherrschaft.&lt;br /&gt;
;Laßgüter: Ein Lassgut ist ein vom Grundeigentümer auf Widerruf gegen bestimmt Abgaben und/oder Frondienste übertragenes Gut oder Grundstück (Pachtland)&lt;br /&gt;
;Lehnschulze: Schulze, der ein mit seinem Amt verbundenes und vererbliches Lehngut besitzt, meist den größten Bauernhof im Ort&lt;br /&gt;
;LEZ: LEZ steht für Ländliches Einkaufszentrum - ein kleines Warenhaus, welches von der Konsum-Genossenschaft auf dem Lande betrieben wurde&lt;br /&gt;
;LPG Typ 1: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft - Typ I: Bauern bringen nur ihren Boden ein.&lt;br /&gt;
;LPG Typ 2: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft - Typ II: Zusätzlich werden Maschinen gemeinsam genutzt.&lt;br /&gt;
;LPG Typ 3: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft -Typ III: Auch das Vieh gehört zum Gemeingut. &lt;br /&gt;
;Luch, Lücher (Mz.): Luch ist die Nordostdeutsche Bezeichnung für vermoorte Niederungen, gebräuchlich in Brandenburg. Das Havelländische Luch ist ein Niederungsgebiet innerhalb des Havelbogens von Berlin bis Brandenburg, und bildet die Kernlandschaft des Havellandes, in dem auch Groß Kreutz liegt.&lt;br /&gt;
;Mandel: Stückmaß - 15 bzw. 16 Stück (große Mandel oder Bauernmandel)&lt;br /&gt;
;Manndienste: Lehnsdienste, zur Verfügungsstellung von Männern z.B. für bestimmte Arbeiten &lt;br /&gt;
;Marktflecken: Orte kleiner als eine Stadt, die das Recht hatten Markttage abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Martini, Martinsfest: Der 11. November; dies war der Zeitraum eines Geschäftsjahres auf dem Lande. Verträge (z.B. Anstellungen) galten für diesen Zeitraum, ebenso waren Abgaben und Steuern fällig. &lt;br /&gt;
;Matricula, Mattrikel: Eine Matrikel (Stammrolle) ist ein öffentliches Verzeichnis. Der Begriff ist abgeleitet vom lateinischen matricula (Liste, Schriftrolle). s. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Meier: Der Begriff Meier (Mehre, Meyer, Maier, Mair, Mäher, Mäger, Major, Meiur, Mayer, Meir, Mayr, Meyr, Majer, aus (lateinisch  maior) bezeichnet ursprünglich einen Amtsträger des  adligen oder  geistlichen  Grundherrn zur Verwaltung des Grundbesitzes („Meierei“), ab dem späteren Mittelalter auch einen  Pächter oder selbständigen  Bauern. &lt;br /&gt;
;Metzen: Fruchtmaß, ab 1816 im Königreich Preußen 3,435 Liter&lt;br /&gt;
;Morgen [https://de.wikipedia.org/wiki/Morgen_(Einheit)]: Flächenmaß; 2500 Quadratmeter = 25 Ar; 1a = 100m²; 100a = 1 Hekter (ha) = 10.000m². 4 Morgen = 1 Hektar.&lt;br /&gt;
;mRNA: mRNA ist eine einzelsträngige Ribonukleinsäure (RNA), die als Transkript eines zu einem Gen gehörenden Teilabschnitts der Desoxyribonukleinsäure (DNA) die genetische Information für den Aufbau eines Proteins in einer Zelle enthält. Mit einer mRNA wird also die Bauanleitung für ein bestimmtes Protein zellulär verfügbar.&lt;br /&gt;
;Nachthütung: In Groß Kreutz eine Flurbezeichnung für ein Gebiet am östlichen Ende der Dorfstraße ( heute &amp;quot;Dorfaue&amp;quot;). In früheren Zeiten wurde hier das Vieh gemeinschaftlich über Nacht untergebracht und bewacht.&lt;br /&gt;
;Neophyten: Sind Pflanzen, die nach 1492 in Gegenden Europas durch Menschen direkt oder indirekt eingeführt wurden, also ursprünglich hier nicht heimisch waren.&lt;br /&gt;
;Parentation: Trauerrede oder Grabrede&lt;br /&gt;
;Parochie, griech.: Alte Bezeichnung für Pfarrgemeinde, auch Pfarrbezirk bzw. Pfarrsprengel genannt&lt;br /&gt;
;Patron: Schutzherr der Kirche&lt;br /&gt;
;Patronat: Schirmherrschaft eines Landes- oder Grundherrn (auch einer Gebietskörperschaft) über eine Kirche, die auf seinem Gebiet liegt. verbindliches Vorschlagsrecht für die Berufung des Pfarrers,  u. a. Rechte und Pflichten&lt;br /&gt;
;PCR-Test: Ist der Nachweis von Eiweißen des Sars-CoV-2-Virus.&lt;br /&gt;
;Pfuhl, Pfuhle(Mz.): Ein sogenanntes Kleingewässer, ein kleiner Teich; sumpfiger Tümpel; Ansammlung von schmutzigem, fauligem Wasser, auch gebräuchlich für Dorfteiche. Vor allem im Nordosten Deutschlands werden auch kleinere Seen oft als Pfuhl (Puhl) bezeichnet.&lt;br /&gt;
;Pleasureground, engl.: Der Pleasureground ist ein gartenkünstlerisch besonders fein gestalteter Gartenabschnitt. Er besteht aus einer in vielen Abstufungen ausgeschmückten Rasenfläche direkt am Haus. Diese Rasenfläche ist sehr pflegeintensiv, denn das Wunschbild war, den Rasen wie einen „samtenen Teppich“ erscheinen zu lassen. Zur Ausschmückung gehören einheimische und exotische Pflanzen, die als Blumenteppiche in verschiedenen, meist geometrischen Formen angelegt wurden und, nach den Vorstellungen Reptons, geschmackvoll auf dem Rasen, meist in Wegenähe, verteilte, runde oder ovale Blumenkörbe, sowie besondere Solitärsträucher und -bäume, zudem Statuen, Wasserspiele, kleine Teiche oder Gartengebäude.[https://de.wikipedia.org/wiki/Pleasureground]. Von dem Garten- und Landschaftsgestalter Graf Pückler soll der Ausspruch stammen: &amp;quot;der Pleasureground ist das verlängerte Wohnzimmer&amp;quot;&lt;br /&gt;
;Podsol-Braunerden: Der Podsol (aus russisch подзол podzol, deutsch ‚Ascheboden‘, von под (pod) ‚unter‘ und зола (zola) ‚Asche‘), auch Bleicherde oder Grauerde genannt, ist ein saurer, an Nährstoffen armer oder verarmter Bodentyp in einem feuchtkalten oder feucht-gemäßigten Klima.[Wikipedia]&lt;br /&gt;
;Präparand: Ein Auszubildener zum Lehramt&lt;br /&gt;
;profeßion, Profession: Beruf, Handwerk&lt;br /&gt;
;Provenienz: Herkunft&lt;br /&gt;
;Reallasten: Verbindlichkeiten, die auf einem Grundstück liegen. dies können Abgaben in Form von Naturalien sein, aber auch menschliche Arbeitskraft, z.B. Hilfe in der Ernte. (heute sagt man zur menschlichen Arbeitskraft „manpower“)&lt;br /&gt;
;Referenz: Wird hier im Sinne der Leistungsfähigkeit, der Eignung gebraucht (geeignetes Biotop).&lt;br /&gt;
;Regest: das Regest ist ein zeitlich geordnetes Verzeichnis von Urkunden mit kurz zusammengefassten Angaben. Als Regest (lat. res gestae = &amp;quot;die getanen Dinge&amp;quot;) bezeichnet man in der Geschichtswissenschaft die Zusammenfassung des rechtsrelevanten Inhalts Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.&lt;br /&gt;
;Regesten: Regesten versteht man eine besondere Publikationsform, welche die Urkunden eines Ausstellers, einer Provenienz oder eines Betreffs – geordnet nach Datum – nachweisen und mit inhaltlichen Zusammenfassungen, Nachweisen über die Überlieferung und quellenkritischen Hinweisen ergänzen. &lt;br /&gt;
;Rendant: Rechnungsführer in größeren Kirchengemeinden; in Groß Kreutz wird 1845 der Schulvorsteher so bezeichnet&lt;br /&gt;
;Repositorium: Das Repositorium (Abkürzung Rep.) ist ein verwalteter Ort zur Aufbewahrung geordneter Dokumente, die öffentlich oder einem beschränkten Nutzerkreis zugänglich sind. Veraltet bezeichnet Repositorium auch einen Schrank zur Aufbewahrung der Amtsbücher und Ordner.&lt;br /&gt;
:revidiert: etwas auf seine Richtigkeit prüfen; Falsches berichtigen; Synonyme: (nach-)prüfen, korrigieren, verbessern, berichtigen, zurücknehmen&lt;br /&gt;
;Rezess: Rezess (früher auch Receß, Rezeß von lat. recedere = aus- einandergehen, zurückweichen, (lat. recessus = Rücktritt) ist ein obsoleter Ausdruck für einen landes- oder ortsrechtlichen Vergleich.&lt;br /&gt;
;Ritterhufe: Sind die Hufen, die zu einem Rittergut gehören, d.h. die Ritterhufen waren ursprünglich von Steuern gegenüber dem Landesherrn befreit, im Gegensart zu den Bauernhufen.&lt;br /&gt;
;Risalit: Risalit ist ein vorspringender senkrecht durchgehender Teil einer Fassade&lt;br /&gt;
;RKI-Wert: RKI steht für Robert-Koch-Institut: Der RKI-Wert gibt die aktuellen Infektionszahlen an, die vom Institut für Seuchenbekämpfung herausgegeben werden. Zu diesen Informationen gehört die Reproduktionszahl &amp;quot;R&amp;quot;, sie beschreibt, wie viele Menschen eine infizierte Person im Mittel ansteckt. Im täglichen Situationsbericht werden zwei R-Werte dargestellt. Zum einen der sensitivere 4-Tage-R-Wert. Der 7-Tage-R bildet Trends zuverlässiger ab, bezieht sich dabei jedoch auf ein Infektionsgeschehen, das etwas länger zurückliegt als beim 4-Tage-R-Wert.[[https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste_Epidemiologie.html]]&lt;br /&gt;
;RossDienste: Lehnsdienste, z.B. zur verfügungstellung von Pferden&lt;br /&gt;
;Sars-CoV-2: Name des Erregers, welche die Viruskrankheit Covid-19 hervorruft. (Vorläufiger Name war &amp;quot;2019-nCoV &amp;quot;)&lt;br /&gt;
;Schatull-Güter: Sind das private Grundeigentum eines Familienmitglieds (des Landesherrn), die Schatulle, die seiner freien Verfügung zu Lebzeiten und von Todes wegen unterlag. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Schmettau[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Karl_von_Schmettau]: Friedrich Wilhelm Carl Graf von Schmettau (1743 – 1806) – Generalleutnant, Kartograph, Schloßherr zu Köpenick&lt;br /&gt;
;Scheffel: Hohl-,Fruchtmaß; in Brandenburg 52,8 Liter, im Kr. Preußen ab 1816: 54,9615 Liter&lt;br /&gt;
;Schock: 1 Schock = 4 Mandeln = 5 Dutzend = 60 Stück&lt;br /&gt;
;Schöffen od. Schöppen: s. Gerichtsschöffen&lt;br /&gt;
;Schulze: Gemeindevorsteher (heute: Bürgermeister bzw. Ortsvorsteher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seminar (lat.): die Bildungsanstalt (im Schulbericht)&lt;br /&gt;
;separiert, separirt: aufgeteilt&lt;br /&gt;
;Separation: Ein gesellschaftlicher Prozess der Land- und Pflichtenverteilung auf dem Dorfe zwischen dem Großgrundbesitzer und den im Dorf lebenden und von ihm in der einen oder anderen Weise  abhängigen Dorfbewohnern. Anfang des 19. Jahrhunderts weitgehend in Gang gesetzt, bei dem auch die Allmende des Dorfes aufgeteilt wurde, so auch in Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
;Sieben-Tage-Inzidenz: Sie ist eine dimensionslose, statistische Kennziffer für nachgewiesene und registrierte Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen bezogen auf rechnerisch 100.000 Einwohner. Dieser Wert wurde zur Grundlage für polische Maßnahmen zur Eindämmung der Covid 19- Krankheit genommen.&lt;br /&gt;
;Sigel, Siglen (M.): Abkürzungszeichen bestehend aus Buchstaben, auch in Kombination mit Zahlen&lt;br /&gt;
;Skrupel: A)Längeneinheit in Preußen 1 Scrupel ≈ 0,1816 Millimeter B) Apothekergewicht in Berlin 1 Scrupel = 25⅓ Aß (holl.), entspricht 1,12g &lt;br /&gt;
;Sozietät: Zusammenschluß von Personen mit gemeinsamen Interessen; Gesellschaft’, entlehnt aus dem Lateinischen &amp;quot;societas&amp;quot; (Genitiv societātis) ‘Gesellschaft’&lt;br /&gt;
;Sozietätsschule: Eine Schulform im alten Preußen, bei der die Kosten der Schule samt Personal von einer Interessengemeinschaft getragen werden. Im Falle von Groß Kreutz von den &amp;quot;Hausvätern&amp;quot; der Gemeinde.&lt;br /&gt;
;Stolgebühren: Pfarrgebühr (s. Acccidentien)&lt;br /&gt;
;Subjekt: Untertan, auch abwertend für Mensch&lt;br /&gt;
;syllabieren (griech.): silbenweise buchstabieren&lt;br /&gt;
;Tartaren: Tataren ist seit der ausgehenden Spätantike in den alttürkischen Quellen (Orchon-Runen) und seit dem Mittelalter eine Sammelbezeichnung verschiedener, überwiegend islamisch geprägter Turkvölker und Bevölkerungsgruppen. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Tantieme: Es ist eine variable, vom Ergebnis abhängige Vergütung; in unserem Fall erhält der Dorfschule vom Schulgeld diese Vergütung&lt;br /&gt;
;tentieren (lat.): versuchen, untersuchen, prüfen&lt;br /&gt;
;Themata, Thema (griech.): die Aufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Testimonium maturitatis (lat.): Reifezeugnis (Abitur)&lt;br /&gt;
;Urmesstischblatt: Ein Urmesstischblatt ist ein Messtischblatt aus der Preußischen Uraufnahme zwischen 1830 und 1865.  Urmesstischblätter sind die Vorläufer von Messtischblätter. Dies war in Deutschland eine Bezeichnung für topografische Karten im Maßstab 1.25.000 (heute „TK25“, 4cm auf der Karte = 1km in der Natur)&lt;br /&gt;
;Vakzin, Vakzine: Ist ein Impfststoff, der aus abgetöteten oder abgeschwächten Erregern besteht. Die neuesten Forschungen zeigten, dass durch den Aufbau von Gen-Imstoffen, wie dem mRNA, auch messenger-RNA oder deutsch Boten-RNS genannt, eine wirkungsvolle Bekämpfung von Viren gelingt. &lt;br /&gt;
;ventral (lat. venter ‚Bauch‘): Adjektiv, bauchseitig, bauchwärts, Bauchansicht&lt;br /&gt;
;Versorgung: im Schulbericht die Anstellung&lt;br /&gt;
;Vierzeitengeld: Vierteljährliche Steuer, Gebühr, Abgabe&lt;br /&gt;
;Vikar: Die Bezeichnung Vikar leitet sich von lateinisch &amp;quot;vicarius&amp;quot; „Statthalter, Stellvertreter“ ab. Dieser Titel wird nach dem ersten theologischen Staatsexamen vergeben.&lt;br /&gt;
;Vikariat: Das Vikariat ist die praktische Vorbereitung auf den Beruf des evangelischen Pfarrers.&lt;br /&gt;
;Vocation (lat.): die Berufung&lt;br /&gt;
;Vorfluter: In der Wasserwirtschaft sind Vorfluter Gräben zur Entwässerung und zur Regulierung des Wasserstandes bei der landwirtschaftlichen Bodennutzung&lt;br /&gt;
;Vorwerk: Als Vorwerk werden landwirtschaftliche Gutshöfe bezeichnet, die weiter entfernt vom eigentlichen Stammgut liegen. &lt;br /&gt;
;vulnerabel: verletzbar, verletzlich, verwundbar. Dieser Ausdruck wird oft im Zusammenhang mit der Infektionsgefahr mit dem Coronavirus Covid-19 gebraucht.&lt;br /&gt;
;Wagendienst: Zur Verfügungstellung von Transportleistungen, Spanndienste&lt;br /&gt;
;Wiki: Ein Wiki (hawaiisch für „schnell“)ist eine Website, deren Inhalte von den Besuchern nicht nur gelesen, sondern auch direkt im Webbrowser bearbeitet und geändert werden können (Web-2.0-Anwendung). (aus Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Winkelschule: Behördlich nicht genehmigte Privatschule, in Preußen seit 1794 nur mit behördlicher Erlaubnis geduldet&lt;br /&gt;
;Wustermark: Eine Flurbezeichnung innerhalb der Gemarkung Groß Kreutz. Sie kommt in vielen Gemeinden vor, und deutet auf eine &amp;quot;wüste Feldmark&amp;quot; hin, d.h. die ist eine Stelle gewesen, auf der vor langer Zeit schon einmal Menschen ansässig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zauche: Der Name kommt aus dem Polabischen und bedeutet soviel wie &amp;quot;trockenes Land&amp;quot;. Der Großteil  der Zauche liegt auf dem Zauche-Plateau, und ein Teil davon ist die Glindower Platte.&lt;br /&gt;
;Zunft, Mz. Zünfte: Sie sind der Zusammenschluss von Handwerkern eines Gewerks. Diese im Mittelalter gegründeten Bünde waren ein soziales und wirtschaftliches System, welches zur Absicherung in sozialen Notlagen und vor allem zur Sicherung von Qualität ihrer Erzeugnisse sorgte. Sie gaben Produktionsverfahren und -methoden vor. Der enge Rahmen ihrer Vorschriften verhinderte den Einzug moderne Methoden und ließen keine Konkurrenz zu. Mit der Einführung der Gewerbefreiheit1 wurde das Zunftwesen abgeschafft. - Es wurden Regeln der jeweiligen Handwerksberufe festgelegt. Einer Zunft stand immer ein Zunftmeister oder Altmeister vor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
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		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Das_Dorfleben,_in_R%C3%BCckschau_auf_die_Jahrhunderte&amp;diff=4429</id>
		<title>Das Dorfleben, in Rückschau auf die Jahrhunderte</title>
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		<updated>2026-09-18T17:41:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: Der Seiteninhalt wurde durch einen anderen Text ersetzt: „ Die Geschichte einer Siedlung von den Anfängen an zu erzählen, ist nur wenigen Orten vergönnt. Denn wann und wo sich hier die ersten Menschen angesiedelt haben und woher sie kamen ist nicht überliefert. Deshalb spricht man auch von einer vorgeschichtlichen Zeit. Im Kapitel Bevölkerungs- und Siedlungsverhältnisse wird auf die bis jetzt vorliegenden Erkenntnisse zu dieser Zeit eingegangen. Eine der wichtigsten Quellen f…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Die Geschichte einer Siedlung von den Anfängen an zu erzählen, ist nur wenigen Orten vergönnt. Denn wann und wo sich hier die ersten Menschen angesiedelt haben und woher sie kamen ist nicht überliefert. Deshalb spricht man auch von einer vorgeschichtlichen Zeit. Im Kapitel [[Bevölkerungs- und Siedlungsverhältnisse]] wird auf die bis jetzt vorliegenden Erkenntnisse zu dieser Zeit eingegangen. Eine der wichtigsten Quellen für den interessierten Laien, sind die Forschungsergebnisse von Historikern. Der einfachste Weg sich diese zu Eigen zu machen, sind deren Veröffentlichungen. Das &amp;quot;Historisches Ortslexikon für Brandenburg&amp;quot; (s. [[Quellen der Chronik]]) ist so eine Fundgrube. Sie soll auch hier Licht in die frühen Jahrhunderte bringen. Erkenntnisse aus dieser Zeit stammen zum überwiegenden Teil aus Urkunden zu Eigentumsfragen oder der statistischen Erfassung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen für den Landesherren. Die bedeutendeste Quelle aus dem frühen Mittelalter ist das &amp;quot;Landbuch der Mark Brandenburg von Karl V.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Landbuch_Karls_IV.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Jahre 1375.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Mittelalter_bis_Beginn_der_Neuzeit&amp;diff=4428</id>
		<title>Mittelalter bis Beginn der Neuzeit</title>
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		<updated>2026-09-18T17:40:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: Die Seite wurde neu angelegt: „===Mittelalter bis Beginn der Neuzeit===  '''1775''': Büsching listet in seiner &amp;quot;Vollständigen Topographie der Mark Brandenburg&amp;quot; für Groß Creutz folgendes auf: Es ist ein Dorf mit einer Mutterkirche, mit einer Schäferei und Windmühle; es gehört zur Provinz &amp;quot;Mittelmark&amp;quot; und zum Kreis &amp;quot;Zauche&amp;quot;; es ist ein adeliger Ort und unterliegt der geistlichen Inspektion (kirchlichen Aufsicht) von Neustadt Brandenburg&amp;lt;ref&amp;gt;damals waren Brandenburg und Neustadt Br…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Mittelalter bis Beginn der Neuzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1775''': Büsching listet in seiner &amp;quot;Vollständigen Topographie der Mark Brandenburg&amp;quot; für Groß Creutz folgendes auf: Es ist ein Dorf mit einer Mutterkirche, mit einer Schäferei und Windmühle; es gehört zur Provinz &amp;quot;Mittelmark&amp;quot; und zum Kreis &amp;quot;Zauche&amp;quot;; es ist ein adeliger Ort und unterliegt der geistlichen Inspektion (kirchlichen Aufsicht) von Neustadt Brandenburg&amp;lt;ref&amp;gt;damals waren Brandenburg und Neustadt Brandenburg eigenständige Städte&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Patron der Pfarrkirche und die Gerichts-Obrigkeit oblag dem Besitzer des Ortes (Carl Botho Gottfried v. Hacke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1745''': Im Dorf leben zehn Bauern und acht Kossäten. Es gibt eine Schäferei und eine Windmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1682/83''': Aus diesen Jahren wird erwähnt, dass es 31 3/4 Mittelhufen gibt und über die Hälfte, nämlich 19 2/3 gehören dem Adel. Es gibt 10 Kossätenhöfe, eineinhalb sind verlassen (wüst) und werden nicht bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1686''': &amp;quot;Patent, daß die Unterthanen, insonderheit in kleinen Städten, Flecken und auf dem Lande nützliche Bäume pflantzen sollen &amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Corpus Constitutionum Marchicarum (CCM) / Theil 6, Abth. 1; CLXVII. vom 5. Mart 1686&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1680''': Patent, daß niemand von Fremden und Reisenden an ungewöhnlichen Passagen über die Ströhme sich übersetzen lassen, noch sonst einiger Schleiff-Wege bedienen solle &amp;lt;ref&amp;gt;CCM_Theil-5,Abth.4,Capitel-II. Capitel. Von Pest-Ordnungen und dahin gehörigen Sachen; vom 30. Octobr. 1680&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Jahrzehnten des 17. Jh. und in den ersten Jahrzehnten des 18. Jh. grassierte die Pest in deutschen Landen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1652''': Nach dem furchtbaren Dreißigjährigem Krieg lebten im Dorf 14 Personen. Es gab 3 Hüfner, einer davon ist der Schulze und 4 Kossäten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bevölkerung nach dem 30-jährige Krieg (Quelle: „Die Zauche und ihre Bevölkerung zur Zeit des 30jährigen Krieges“, Beitrag von Erich Kittel im Heimatkalender des Kreises Zauch-Belzig im Jahre 1935.) Der Landreiter des Kurfürsten erfasste die Bevölkerung um eine Übersicht zu den erhebenden Steuern zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkreten Auswirkungen und Zustände im Ort in den Jahren von 1618 bis 1648 sind nicht im Einzelnen überliefert.  Die Bevölkerungszahl war auf einem Tiefstand. Es bedeuten die Zahlen in den Klammern das Alter des genannten; wird ein „c“ aufgeführt, so heißt dies, dieser Name wurde in dem Ort schon 1605 im Lehniner Erbregister aufgeführt. Manche Familiennamen haben sich bis heute im Ort erhalten. Aus den Aufzeichnungen1 zur Bevölkerung wissen wir, dass im:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorffe Großen Creutz &lt;br /&gt;
seindt 3 Huefener und 4 Cossaten“ &lt;br /&gt;
Namentlich werden genannt:&lt;br /&gt;
„Der Schulz Jurgen Bier (55) hat einen Knecht&lt;br /&gt;
Hans Kruger (40) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Andreas Fronstorff (61) hat einen Sohn von (16) &lt;br /&gt;
Mertien Filig &lt;br /&gt;
Thomas Kruger (42) hat einen Sohn von (21)&lt;br /&gt;
Hans Senst (60) hat einen Sohn von (20)&lt;br /&gt;
Jurgen Schuldten (50) hat 2 Söhne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Bechow (Bochow)&lt;br /&gt;
seindt 4 Hufener undt 2 Coßaten&lt;br /&gt;
der Schulze Jurgen Wegener (30) hat 2 Jungens&lt;br /&gt;
Jurgen Wilke c? (67) hat 1 Sohn von (22)&lt;br /&gt;
Andreas Merten (58)&lt;br /&gt;
Jacobus Heßeler (35)&lt;br /&gt;
Peter Merten (51)&lt;br /&gt;
Jacobus Hintzw (40)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Detz (Deetz)&lt;br /&gt;
seindt 10 Hufener und 9 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulze Hans Neigemann (45) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Hans Borgestorf (54) hat 2 Kinder &lt;br /&gt;
Jurgen Hildebrandt (32)&lt;br /&gt;
Hans Hornemann c (32)&lt;br /&gt;
Palm Surig (60) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Jacobus Lise (44)&lt;br /&gt;
Martin Patzer (43) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Mattheas Boggo (44)&lt;br /&gt;
Mertin Helgre (34)&lt;br /&gt;
Mattheas Schwegten (61)&lt;br /&gt;
Peter Pape (59)&lt;br /&gt;
Wulff Schulder (36)&lt;br /&gt;
Peter Pape (34)&lt;br /&gt;
Mattheas Mar (30)&lt;br /&gt;
Valtien Wicke (45)&lt;br /&gt;
Jacob Bollenstorf c (57)&lt;br /&gt;
Gronemus Wiennig (59)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Crielow (Krielow)&lt;br /&gt;
seindt 7 Hufener und 3 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulze Hans Jochob (55)&lt;br /&gt;
Andreas Berndt (24)&lt;br /&gt;
Jacob Berndt (30)&lt;br /&gt;
Merten Tabert c (50)&lt;br /&gt;
Tomas Koßien (26)&lt;br /&gt;
Peter Brechow (32)&lt;br /&gt;
Peter Lindicke (52)&lt;br /&gt;
Merten Tabert (40)&lt;br /&gt;
Bendix Kobicke (35)&lt;br /&gt;
Tomas Seger (60)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Götz&lt;br /&gt;
seindt 8 Huefener und 10 Coßaten&lt;br /&gt;
Andreas Schultz (61) Amtsschreiber zu Lehnin&lt;br /&gt;
Arndt Wendt (35)&lt;br /&gt;
Gal Götz c (73)&lt;br /&gt;
Niclaus Ritter (30)&lt;br /&gt;
Peter Zingelmann (36)&lt;br /&gt;
Görges Hag (53)&lt;br /&gt;
Andreas Man c (45)&lt;br /&gt;
Jochim Bellien (51)&lt;br /&gt;
Jurgen Franstörff (60)&lt;br /&gt;
Peter Höwener (46)&lt;br /&gt;
Niclaus Gericke (35)&lt;br /&gt;
Andreas Badt (32)&lt;br /&gt;
Thomas Lipe (43)&lt;br /&gt;
Christian Mohr (41)&lt;br /&gt;
Hans Hardtmann (39)&lt;br /&gt;
Andreas Bernaiow (52)&lt;br /&gt;
Hans Grunefeldt (36)&lt;br /&gt;
Martin Kiborg (40)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Jeserick (Jeserig)&lt;br /&gt;
seindt 4 Hufener und 2 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulz Martin Sternstorff (47)&lt;br /&gt;
Matthias Kulemey (50)&lt;br /&gt;
Matthias Kuck (60)&lt;br /&gt;
Michel Leman (41)&lt;br /&gt;
Mattheas kuhne (48)&lt;br /&gt;
Andreas Dusekow (48)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Schmergow&lt;br /&gt;
seindt 12 Hufener und 7 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulz Bendix Bredow (31) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Jurgen Spitzhoff c (45)&lt;br /&gt;
Hans Bollenstorff (30)&lt;br /&gt;
Jurgen Merten c (68) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Peter Sump c (76) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Jörges Bertz c (2) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Andreas Andreß (34) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Joachim Paschen (36) hat 2 Söhne von 20&lt;br /&gt;
Peter Heinrich c (47) hat 1 Knecht &lt;br /&gt;
Andreas Bogge &lt;br /&gt;
Andreas Merten c (27) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Kesten Sump (47) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Mattheas Tegener &lt;br /&gt;
Peter Matteas (44) hat den Schweden gedient&lt;br /&gt;
Peter Senst (40)&lt;br /&gt;
Peter Gewert (40)&lt;br /&gt;
tomas Leddien c (48)&lt;br /&gt;
Tomas Witmann c (48)&lt;br /&gt;
Peter Teuffel (30)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1624''': Die Zeit des Dreißig jährigen Krieges. Es werden 10 Hüfner, 10 Kossäten, 1 Schmied, 1 Hirte, 1 Pachtschäfer, 1 Paar Hausleute, 1 Schneider,und die Schäferknechte aufgezählt; das Dorf umfasst mit den Hufen von Hatenow 39 Hufen; der Rittergutsbesitzer hat 12 Hufen. der Pfarrer hat 2 Hufen. Von einem Hof mit 4 Hufen wird berichtet, dass er von den Herrschaften übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1608''': Es wird ein Rittersitz des Herrn von Hacke bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Die '''Neuzeit''' ist kein fester Zeitpunkt. Als Beginn der Neuzeit wird oft die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert angesetzt. Zeiten von gravierenden Entdeckungen und geistigen Umbrüchen folgten. Das Zeitalter der Aufklärung, mit dem Höhepunkt der Französischen Revolution, wurde die frühe Neuzeit beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1589''': Es gibt 9 Abgabepflichtige, 1 Kossät und einen Schneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1580''': 1 Hof mit 4 Hufen hat Herr v. Rochow zu sich genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1450''': Das Dorf ist immer noch 42 Hufen groß. Herr von der Groeben hat 5 Hufen und eine Herde (wahrscheinlich Schafherde, Anmerk. d. Chronisten). 1451 wird berichtet, dass v.d. Groeben und der Schulte 6 Hufen haben. Einen Schäfer und den Krug gibt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1541''': Es wird von 100 Kummunikanten berichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1533''': Es wird der Schulze erwähnt und zu acht Höfen gehört eine Dorfhufe. Die Dorfhufe oder Allmende ist ein Allgemeineigentum von Dorfbauern. Es wird Bezug weiterhin genommen zu der Wüstung Hatenow. Der erste Bauer hat dort 3 Hufen, drei haben je 2 wüste Hufen, Einer hat eine wüste Hufe, weiterhingibt es 8 Hüfner, einer von ihnen hat auch 1 wüste Hufe auf Hatenow. Es werden 9 Höfe erwähnt von denen sechs wahrscheinlich jeder 1 wüste Hufe habe. (Nach dieser Rechnung ergeben sich 20 Hufen zu Hatenow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1375''': In dem o.g. Landbuch wird berichtet, dass der Ort 42 Hufen hat. Davon hat der Pfarrer 3 Hufen, der Schulze hat 2 Hufen und der Dorfvorsteher hat vom Patron von Rochow 7 Hufen als Lehen bekommen; außerdem gibt es im Dorf einen Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Ausgrabungen ist bekannt, dass auf dem Gebiet der heutigen Gemarkung Wenden&amp;lt;ref&amp;gt;Wenden ist eine veraltete Bezeichnung für Slawen im deutschsprachigen Raum(Wikipedia)&amp;lt;/ref&amp;gt; gesiedelt haben. Mit der Eroberung der ostelbischen Gebiete setzten die Markgrafen (hier die Bezeichnung für die Beherrscher des Grenzlandes) sogenannte Locatoren&amp;lt;ref&amp;gt;im Hochmittelalter ein von der Feudalgewalt eingesetzter Organisator, der die Besiedlung einer Region zu verwalten hatte und Siedler anwarb (Wikipedia)&amp;lt;/ref&amp;gt; ein. Es ist davon auszugehen, dass sowohl slawische und deutsche Siedler neben einander gelebt haben. Zu der ersten schriftlichen Erwähnung des Ortes &amp;quot;Groß Kreutz&amp;quot;, wenn auch in anderer Schreibweise, siehe 4.1 [[Ursprünge]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=19._Jahrhundert&amp;diff=4427</id>
		<title>19. Jahrhundert</title>
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		<updated>2026-09-18T17:39:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: Die Seite wurde neu angelegt: „===19. Jahrhundert===   '''1877''': Am 25. Juni Gründung des Landwirtschaftsverein Groß Kreutz und Umgebung. [BLHA, Rep. 59B Landwirtschaftsverein Groß Kreutz und Umgebung]  '''1858''': A) Das Dorf hat 7 öffentliche Gebäude, 40 Wohnhäuser, 116 Wirtschaftsgebäude und eine Getreidemühle; 2285 Morgen gehören dem Dorf, davon entfallen auf die Gehöfte 46 Mg, 1743 Mg Acker, 300 Mg Wiese, 196 Mg Weide. B) das Rittergut hat 12 Wohn- und 26 Wirtschaftsge…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===19. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1877''': Am 25. Juni Gründung des Landwirtschaftsverein Groß Kreutz und Umgebung. [BLHA, Rep. 59B Landwirtschaftsverein Groß Kreutz und Umgebung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1858''': A) Das Dorf hat 7 öffentliche Gebäude, 40 Wohnhäuser, 116 Wirtschaftsgebäude und eine Getreidemühle; 2285 Morgen gehören dem Dorf, davon entfallen auf die Gehöfte 46 Mg, 1743 Mg Acker, 300 Mg Wiese, 196 Mg Weide. B) das Rittergut hat 12 Wohn- und 26 Wirtschaftsgebäude; 3063 Mg ist es groß, davon 58 Mg Gehöfte, 1787 Mg Acker, 354 Mg Wiese, 189 Mg Weide und 665 Mg Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1848''': Albert von Arnstedt hat eine &amp;quot; Bürgerwehrtruppe&amp;quot; von Bewohnern aus den umliegenden Dörfern aufgestellt, um dem König bei den revolutionären Unruhen in Berlin zu Hilfe zu eilen. Die Pieken soll der Schmiedemeister W. Peters geschmiedet haben, und v. Arnstedt selber hatte zwei kleine Kanonen beschafft.&amp;lt;ref&amp;gt;lt. Generalanzeiger für das Havelland, Nr.43, vom 21. Februar 1927&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1837''': Ein Rittergut und das Dorf hat 43 Wohnhäuser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1817''': In einem Schreiben aus dem Kugelkopf des Kirchturms wird ein sehr trockenes Jahr erwähnt. Die Roggen und Weizenernte viel besonders schlecht aus, die übrigen Feldfrüchte gerieten mäßig, Obst reichlich und der Wein vorzüglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1810''': Am 24. September brannte die Posthalterei in Groß Kreutz ab. Sie wurde Opfer einer Brandstiftung, siehe [[Kriminalität]] und [[Zeitüberblick in Form eines Zeitstrahls]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1810''': Kemnitz ist eine Tochterkirche von Groß Kreutz. Außer dem Lehrer sind noch zwei Schneider im Ort, wovon einer wegen Arbeitsmangel aufgegeben hat. Früher mussten auch die Kinder aus Kemnitz hier zu Schule gehen. (s. Schulbericht 1810)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1806''': Durchzug von Truppen auf der neuen &amp;quot;kunststraße&amp;quot; durch das Dorf, mit wenig Einquartierungen. Dies sollte sich jedoch in den folgenden Wintern sehr ändern (Pfarrer Müller).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1801''': Zum Dorf gehören 10 Ganzbauern, 9 Ganzkossäten, 2 Büdner, 12 Einlieger, eine Schmiede, Krug, Windmühle. 10.000 Mg  Holz und 60 Mg Gemeinholz (Wald, der der ganzen Gemeinde gehört), 6 Mg Weinberge; 42 Bauernhufen und 16 Lehnhufen (gepachtetes Land) werden bearbeitet. Im Dorf wurden 38 Feuerstellen registriert, so dass man von 38 Wohnhäusern ausgehen kann.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Die_letzten_Jahre_der_Kaiserzeit&amp;diff=4426</id>
		<title>Die letzten Jahre der Kaiserzeit</title>
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		<updated>2026-09-18T17:37:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: Die Seite wurde neu angelegt: „===Die letzten Jahre der Kaiserzeit===  '''1910'''; ''Der Erweiterungsbau des zweiten Schulhauses'' (Schule in der Schulstraße, heute Kita &amp;quot;Storchennest&amp;quot;) ''ist fertiggestellt und ein dritter Klassenraum geschaffen.''(aus Schulchronik)  '''1907''': Neubau zweier Feldscheunen und eines Familienhauses in Groß Kreutz während der Vormundschaftsverwaltung [BLHA 37 Friedersdorf-Groß Kreutz 192]  '''1905'''; ''Die hiesige Schule ist eine Sozietätsschule, we…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Die letzten Jahre der Kaiserzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1910'''; ''Der Erweiterungsbau des zweiten Schulhauses'' (Schule in der Schulstraße, heute Kita &amp;quot;Storchennest&amp;quot;) ''ist fertiggestellt und ein dritter Klassenraum geschaffen.''(aus Schulchronik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1907''': Neubau zweier Feldscheunen und eines Familienhauses in Groß Kreutz während der Vormundschaftsverwaltung [BLHA 37 Friedersdorf-Groß Kreutz 192]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1905'''; ''Die hiesige Schule ist eine Sozietätsschule, welche der Gemeinde und dem Rittergute selbigen Namens gehört. Sie ist eine dreiklassen Schule mit zwei Lehrern. (aus der Schulchronik)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1900''': A) Das Dorf zählt 120 Häuser und 662 ha B) das Rittergut 25 Häuser mit 796ha.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=20._Jahrhundert&amp;diff=4425</id>
		<title>20. Jahrhundert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=20._Jahrhundert&amp;diff=4425"/>
		<updated>2026-09-18T17:36:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: Die Seite wurde neu angelegt: „===21. Jahrhundert===  '''2026''' * In der Woche vom 13. bis 17. Juli wurden im Ort neue Verkehrsschilder aufgestellt oder versetzt. Der Rotdornweg wurde zur Spielstraße erklärt, die Lehniner Straße wurde zur verkehrsberuhigten Zone mit Tempo 30 km/h.  '''2025''' * Ende Oktober und Anfang November wurden Straßenbäume nachgepflanzt. In der Potsdamer Straße, im Rotdornweg 3 Rotdornbäume.  * Dieses Jahr bescherte uns eine reichliche Ernte an Wanüssen…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===21. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2026'''&lt;br /&gt;
* In der Woche vom 13. bis 17. Juli wurden im Ort neue Verkehrsschilder aufgestellt oder versetzt. Der Rotdornweg wurde zur Spielstraße erklärt, die Lehniner Straße wurde zur verkehrsberuhigten Zone mit Tempo 30 km/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2025'''&lt;br /&gt;
* Ende Oktober und Anfang November wurden Straßenbäume nachgepflanzt. In der Potsdamer Straße, im Rotdornweg 3 Rotdornbäume. &lt;br /&gt;
* Dieses Jahr bescherte uns eine reichliche Ernte an Wanüssen. Das Wetter hatte ausnehmend gut für viele Früchte gepasst. Die Eicheln lagen wie dicht gesät. Die Forstleute und Jäger sprechen von einem Vollmastjahr.&lt;br /&gt;
* 2025 ist das Jahr der Jubiläen. Der Christliche Kindergarten an der Lehniner Straße begeht sein 125-jähriges Bestehen und im September wird zusammen mit dem Birnenfest der Ersterwähnung unseres Ortes vor 725 Jahren gedacht. Mit einem Glas Sekt, auf dem des Jubiläums gedacht wurde und das jeder als Erinnerung mitnehmen konnte, wurde die Festveranstaltung in der Mensa des OSZ eingeleitet. Als Gäste wurden geladen, viele, die sich in der einen oder anderen Weise für den Ort und seine Bewohner verdient gemacht haben. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit dem Lied &amp;quot;Unser Dorf Groß Kreutz&amp;quot; von Kantor Hilgendorf, vorgetragen durch den Ortsvorsteher Thomas Becker, der auch durch den ganzen Abend führte. Der Auftritt des &amp;quot;Spatzenchores&amp;quot; der &amp;quot;Erich-Kästner-Grundschule&amp;quot; unter der Leitung von Jana Wunderlich erfolgte, vor den Festreden des Ortsvorstehers&amp;lt;ref&amp;gt;Festrede 725 Jahre Groß Kreutz am 12.09.2025 des Ortsvorstehers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Groß Kreutzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Kalenderjahr steht für unseren Ort Groß Kreutz unter der Prämisse, ein Jubiläum zu begehen: vor 725 Jahren wurde unser Ort das erste mal schriftlich erwähnt. So belegen es jedenfalls die von Historikern bewerteten Quellen.&lt;br /&gt;
Durch die Jahrhunderte hatte der Ort viele Höhen und Tiefen zu überstehen. So ist die ländlich feudale Entwicklung in den ersten Jahrhunderten maßgebend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte noch sehr sehr lange dauern bis die  vorherrschende Leibeigenschaft in der Landwirtschaft aufgehoben wurde.&lt;br /&gt;
In Preußen erst 1807 durch die Steinschen Reformen. &lt;br /&gt;
Damit hatte auch das Gut mit dem Gutshaus - auch „Klein Sanssouci“ genannt - gute Entwicklungschancen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder gab es auch kriegerische Auseinandersetzungen.&lt;br /&gt;
Die Zeiten des unglückseligen Krieges 1806/1807 übten auch auf unser Dorf einen großen Einfluss aus. Freund und Feind durchzogen täglich und stündlich unseren Ort, der an der Kunststraße lag und außerdem eine Post- und Ausspannstation hatte. Dörfler und Gutsherrschaft litten unter dem – heute würde man Terror sagen – Einzug der Französischen Truppen.&lt;br /&gt;
Der damalige Schulze, der Kossät Thiele, stand in Gefahr erschossen zu werden. Schon am Baum angebunden kam er dann doch noch mit Stockschlägen davon. Erst 1812 endeten die französischen Einquartierungen in unserem Dorf.&lt;br /&gt;
Die Zeiten beruhigten sich unter preußischer Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert begann dann eine stürmische Entwicklung mit der wachsenden Industrialisierung in den nahe gelegenen Metropolen Potsdam, Brandenburg und Berlin. Dazu trug auch die Errichtung der Eisenbahnlinie in Ost/West Richtung wesentlich bei.&lt;br /&gt;
Mit der Kaiserzeit und den imperialistischen Bestrebungen kam 1914 der erste Weltkrieg mit 28 Toten und 1939  der zweite Weltkrieg mit 20 Toten. &lt;br /&gt;
Französische Besetzung im 19 Jahrhundert und sowjetische Bevormundung im 20. Jahrhundert hat dann die weitere Entwicklung des Ortes geprägt. Sozialistische Errungenschaften standen dann gut 40 Jahre auf der Tagesordnung.  &lt;br /&gt;
Seit 1990 haben wir nun die Freiheit uns zu entfalten: jeder wie er es will und jeder wie es die gesellschaftlichen Regeln zulassen. Freiheit für jeden ? Ja – aber nur wenn man das Geld dazu hat.&lt;br /&gt;
Viele berühmte Personen haben schon unser Dorf besucht oder sind wenigstens hindurch gefahren. Vielleicht Napoleon, der Eiserne Gustav, Wilhelm Pieck, Frank Walter Steinmeier.&lt;br /&gt;
Immer auch gab es  Begegnungen mit den Bürgern des Dorfes wobei dann auch mal Vorteilhaftes im Ort entstand: z.B. der Solibau hinter der alten Grundschule in der Alten Schulstraße.&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der neuen Schule 1985 in der heutigen Kleinen Lindenstraße wurden die Bedingungen für eine qualitativ bessere zehnklassige Bildung geschaffen. 2003 wurde die Schule zur Grundschule umgewandelt, die seit 2009 den Namen „Erich Kästner Grundschule“ trägt. Der Name ist sozusagen Programm, denn diese Schule ist eine Leseschule und Vorlesewettbewerbe sind ein Zeichen dieser Entwicklung. Kindertagesstätten und die Ganztagsbetreuung in der Schule runden die Möglichkeiten der Bildung und Erziehung unserer Kinder ab. Dabei sticht besonders der evangelische Kindergarten hervor der schon vor 125 Jahren durch die damalige Gutsherrschaft derer von der Marwitz gegründet wurde. Nach dem Grundschulbesuch dürfen unsere Kinder ab der 7. Schulklasse in die umliegenden Städte zur weiterführenden Schulbildung reisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die landwirtschaftliche Entwicklung ist natürlich eng mit dem Gut und den nachfolgenden landwirtschaftlichen Betrieben verbunden. In der DDR wurde auf dem dann volkseigenen Gut die Ausbildung in landwirtschaftlichen Berufen ermöglicht. Noch heute haben wir hier im OSZ diese Ausbildung mit Internatsbetrieb.&lt;br /&gt;
Mit dem Rinderzuchtbetrieb und dem LVAT hat Groß Kreutz sehr bekannte und sogar weltbekannte Betriebe . Nun ist seit dem Sommer ein Leibnitz-Innovationshof des (ATB) Agrartechnik und Bioökonomie e.V. als Bioökonomie-Campus im Bau. Mit diesem Forschungsneubau können weitere positive Akzente in der modernem Landwirtschaft gesetzt werden.&lt;br /&gt;
Anschauliches Zeugnis der speziellen Rinderzucht sind im Rinderzuchtmuseum sichtbar. &lt;br /&gt;
Das Heimatmuseum zeigt vor allem die vergegenständlichte Geschichte unseres Ortes vor allem durch den unermütlichen Eifer  Gerald Gräbnitz´ vom Kulturförderverein.&lt;br /&gt;
In unserem Ort gibt es für unsere 1879 Einwohner vielfältige gesellschaftliche Beschäftigungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
Dazu zählen vor allem unsere Vereine.&lt;br /&gt;
Es sind 10 Vereine, die in allen Altersklassen Raum für sinnvolle Freizeitbeschäftigung geben. Jeder Verein hat seine Bedeutung für ein friedliches dörfliches Zusammenleben. &lt;br /&gt;
Für Sicherheit in vielerlei Hinsicht sorgt unsere freiwillige Feuerwehr. Stets Einsatzbereit um Gefahrensituationen für unsere Bevölkerung zu verhinderrh oder zu minimieren. Dafür sind alle Einwohner dankbar.&lt;br /&gt;
Ehrenamtliche Tätigkeiten der engagierten Mitglieder und Vorstände haben zum Beispiel den FSV zu einer enormen Entwicklung verholfen. Über 600 Mitglieder sind Zeugnis für die Beliebtheit des Vereins, der eben nicht nur Fußball spielt sondern auch andere Sportarten für jedermann anbieten kann.&lt;br /&gt;
Der Kulturförderverein setzt mit seinem Engagement Maßstäbe für ein rundes kulturelles Angebot für das ganze Dorf. Dabei ist das jährliche Birnenfest ein Höhepunkt wo dann auch morgen schon wieder das ganze Dorf auf dem Festplatz feiern wird. Dabei sind auch alle anderen Vereine mit eigenen Beiträgen und Präsentationen beteiligt.&lt;br /&gt;
Der CCGK sorgt mit seinen gut 60 Mitgliedern in der närrischen Jahreszeit für unterhaltsame Programme und sinnvolle Beschäftigung für unsere Kinder und Jugendlichen.&lt;br /&gt;
Den Gemischten Chor Groß Kreutz werden wir hier gleich mit einem besonderen Programm hören können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Auftritt des Spatzenchores unserer Grundschule verbindet sich auch immer unser Wunsch, die später groß geworden Sängerinnen und Sänger im Erwachsenenchor zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das Vereinsleben im Dorf noch besser organisiert und durchgeführt werden kann wäre ein dörfliches Vereins- und Gesellschaftshaus wünschenswert. Hier böte sich der Ankauf und die Renovierung des Gasthauses „Zur Eisenbahn“ an. Die Gemeindevertretung sollte positiv darüber nachdenken und ein solches Anliegen unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schlussbemerkung meiner Rede möchte ich allen Vereinen und deren Vorständen recht herzlich für die vielfältigen Angebote danken. In den gemeinsamen Beratungen mit dem Ortsvorstand werden möglichst alle übergreifenden Veranstaltungen abgestimmt. Danken möchte ich auch unserer Gemeindeverwaltung und dem dem Bauhof. Sie zeigen sich unserer dörflichen Entwicklung offen. &lt;br /&gt;
Dennoch kommt es auf den einzelnen Bürger an, wenn es um die Einhaltung der einfachsten Regeln gemeinschaftlichen Zusammenlebens geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer noch weitere tiefer gehende Informationen und Fakten zur Geschichte und zur Gegenwart unseres Dorfes haben möchte kann sich gerne in die Chronik von Groß Kreutz im Internet einwählen.&lt;br /&gt;
Vielen Dank an den Macher der Chronik - Herrn Wolfram Hübner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank an alle Sponsoren, die unser Vereinsleben verbessern.&lt;br /&gt;
Danke an das Blumenhaus Kreutzer für die heutige sichtbare Unterstützung. Danke an die Gemeindeverwaltung für das besondere Budjet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Becker, Ortsvorsteher OT GK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also frei nach dem alten Fritz&lt;br /&gt;
Politik ist doch kein Witz&lt;br /&gt;
Ich glaube er sagte es vor Jahrhunderten schon&lt;br /&gt;
&amp;quot;ein jeder wird selig nach seiner Fasson!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;, und den Grußbotschaften des Bürgermeisters Reth Kalsow und des Vorsitzenden der Gemeindevertretung Franz Herbert Schäfer. In einem kurzweiligen Redebeitrag überbrachte der Pfarrer Sebastian Mews, die Grüße der Christophorus-Kirchengemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;725 Jahrfeier Groß Kreutz am 12.09.2025&lt;br /&gt;
Pfarrer Sebastian Mews für die Evangelische Christophorus Kirchengemeinde Groß Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott zum Gruße.&lt;br /&gt;
Ersturkundliche Nennung 1300, das feiern wir.&lt;br /&gt;
Dass dieser Ort zuvor schon besiedelt war, davon zeugt unser ältestes, immer weiter entwickeltes Gebäude des Dorfes.&lt;br /&gt;
Unsere Kirche.&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung, entstand an dem Ort, wo noch heute die Kirche steht, wohl ein Holzbau, bis dann Mitte des 13. Jahrhunderts Steine das Holz verdrängten.&lt;br /&gt;
Um 1275 soll es eine Grundfeste gegeben haben, die dann im 18. Jahrhundert die uns bekannte Form erhalten hat.&lt;br /&gt;
Manch einer mag gerne erzählen, dass Karl der Große maßgeblich an unserem Ortsnamen Verantwortung trägt, weil er überall im Lande, Ende des 18. Jahrhunderts, Kreuze hat aufstellen lassen; und eben an diesem Ort ein besonders großes Kreuz. Doch das sind alte Kirchenmythen, die mit der Wahrheit nichts zu tun haben.&lt;br /&gt;
Wie der Ort zum Namen kam, das wisst ihr alle.&lt;br /&gt;
Was Groß Kreutz kirchengeschichtlich besonders macht, ist, dass ihr einen der ersten protestantischen Pfarrer hattet.&lt;br /&gt;
Pfarrer Laurentius Schulte bekannte sich bereits 1526 zum protestantischen Glauben und er war ein Anhänger Luthers, der in Wittenberg sein Unwesen trieb. Angeblich war Luther sogar im Pfarrhaus zu Besuch. Doch gewiss ist dies nicht.&lt;br /&gt;
Im nächsten Jahr feiert Groß Kreutz 500 Jahre Protestantismus.&lt;br /&gt;
Im Laufe dieser 500 Jahre bin ich nun der 25. evangelische Pfarrer von Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
Manche blieben kürzer, so hat es Pfarrer Johann Herrmann nur auf ein Jahr gebracht (ich weiß nicht, was ihr mit ihm getan habt), manche blieben länger, so wie Pfarrer Karl Ludwig Schneider, der genau 44 Jahre euer Pfarrer war. Ein Viertel seiner Zeit liegt derweil bald hinter mir. Über 725 Jahre hat euch die Kirche begleitet, hat die Höhen und die Tiefen mit euch zusammen gefeiert und durchlitten. Mal waren wir prägend, dann waren wir nicht mehr modern genug, es wurde protestiert und Groß Kreutz wurde evangelisch. Die Kirche war immer schon Zentrum des Ortes und selbst als nach dem Zweiten Weltkrieg das herrschende Regiment uns rausdrängen wollte, blieben wir. Wir als Kirche haben viele kommen und gehen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist es leider so, dass Teile der Gesellschaft, in Pluralität, glaubt auch ohne Kirche und Glaube auskommen zu können. Das hat die Menschheit schon oft in der Geschichte geglaubt. Doch dies ist ein Irrglaube und darum bleibt eure Kirche als Gebäude, aber auch als Teil der Gemeinschaft weiter bestehen und an eurer Seite. Ob ihr wollt oder nicht. Das ist selbstredend keine Drohung, sondern ein herzliches Versprechen.&lt;br /&gt;
Groß Kreutz hat über die Jahrhunderte viele Wandlungen durchgemacht und wird dies auch weiter tun.&lt;br /&gt;
Möge Gott die Menschen für ihr Tun in der Gemeinde und an ihrem Nächsten segnen, damit ihr weiterhin ein Segen für Groß Kreutz seid.&lt;br /&gt;
Wir sind dankbar, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen der Evangelischen Christophorus Kirchengemeinde gratuliere ich zu diesem Jubiläum und ende, wie begonnen:&lt;br /&gt;
Gott zum Gruße.&lt;br /&gt;
Vielen Dank, für ihre und eure Aufmerksamkeit.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Im Folgenden wurden einige Bürger für ihr langjähriges Engagement für die Gemeinde geehrt. Im nächsten Höhepunkt führte der &amp;quot;Gemischte Chor Groß Kreutz&amp;quot; unter Leitung von Marina Maaß mit Liedern durch die vergangenen Jahrhunderte. In der folgenden Pause sorgte ein reichhaltiges Buffet für das leibliche Wohl. Danach sorgte für lautstarke Stimmung im Saal das &amp;quot;Ketziner Blasorchester&amp;quot; unter Leitung von Vincent Schmidt und der Sängerin Josephine Herzog. Unterbrochen wurde der Musikreigen von einer Solotanzdarbietung von Claudia Lenz der &amp;quot;Pirourette Dance Company&amp;quot; aus Potsdam. Zum Abschluss wurde die Brandenburghymne &amp;quot;Märkische Heide&amp;quot; gemeinsam gesungen.&lt;br /&gt;
*Mai: Am 24. feiert der FSV Gross Kreutz mit einer großenFestveranstaltung auf dem Sportplatz, Am Kleinbahndamm 8, sein 50-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
*April: Seit Anfang des Monats haben wir keinen Postshop mehr im Ort. Die Geschäftsstelle im ehemaligen Autohaus wurde von der Betreiberin aufgegeben. &lt;br /&gt;
* Der Festplatz neben der FFW erhält einen Elektroanschlusskasten. Mit der 2 x 32A CEE, 1x 16A CEE und 2 x Schukosteckdosen.&lt;br /&gt;
* Eine Lichtsignalanlage in der Potsdamer Straße sorgt für einiges Unverständnis. Sie soll das Überqueren der belebten B1 sicherer gestalten, da der Fußgängerweg auf der Südseite der Straße zwischen den Einmündungen der Triftstraße aufgebuddelt wird, um dicke Elektrokabel zu verlegen.&lt;br /&gt;
* März: Mit Postwurfsendungen werden die Groß Kreutzer Haushalte aufgefordert mit der &amp;quot;Deutsche Glasfaser GmbH&amp;quot;, mit Sitz in 46325 Borken, einen Vertrag über den Anschluss an das Glasfasernetz abzuschließen. Die Offerte mit vier verschiedenen Tarifen gilt bis 15. Mai 2025, wenn sich 33% der Haushalte für einen Anschluss entscheiden. Einige Groß kreutzer haben ihre Teilnahme mit einem kleinen Schild an den Straßen bekundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2024'''&lt;br /&gt;
* 01.12.: 2. Baumpflanzaktion in . Baumpaten sind Fam. Kohnen, Alison Hein, Philipp Hein, Roswita Kassin und   .&lt;br /&gt;
* 22.09.: Wahlen zum Brandenburger Landtag.&lt;br /&gt;
* 14.09.: Birnenfest&lt;br /&gt;
* 06.08.: Kreativmarkt auf dem Gutshof&lt;br /&gt;
* 09.06.: Wahlen zum Europa-Parlament und Kommunalwahl&lt;br /&gt;
* 01.06.: Kinderfest am Strohhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023'''&lt;br /&gt;
*11. November: Auf Anregung und unter Aleitung von Andreas Schule (KFV von Groß Kreutz e.V.) wurden 3 Spitzahornbäume in der Birkenstraße hinter den Gärten und einer neben den Stein zur Erinnerung an 750 Jahre Groß Kreutz am Kreisverkehr gepflanzt. &lt;br /&gt;
*10. November: Praxis Jarka: Standort Groß Kreutz musste geschlossen werden. Patientenversorgung ab Montag, dem 13.11.23 in unserer Zweigpraxis in Schmergow, Heuberg 7. Heute am 10.11.23 gab es einen Wasserschaden in vielen Räumen der Alten Gartenstrasse 2. Da wohl die Kabelschächte voll Wasser gelaufen waren, musste aus Sicherheitsgründen der Strom erstmal auf noch nicht absehbare Zeit abgeschaltet werden. Daher sah sich unser Praxisteam gezwungen  den Praxisserver und alle andere dringend benötigte Technik notfallmäßig in unsere Zweigpraxis nach Schmergow zu verlegen. Das ganze ist eine grosse technische und organisatorische Herausforderung, weil unser Computer-Netzwerk in Schmergow bisher sozusagen nur &amp;quot;Gast&amp;quot; in unserem Haupt-Computernetzwerk in Groß Kreutz war. Ausserdem ist  heutzutage der Aufbau des Computernetzwerks einer Arztpraxis durch Digitalisierung und Telematik (z.B. elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) hochkomplex geworden und benötigt in der Regel mehrere Wochen. Wir sind daher froh, Christoph Kuchta [ https://cksystem.de ] als Technik-Leiter zu haben, der immer vollen Einsatz zeigt und aktuell sogar die wertvolle Wochenend-Zeit mit seiner jungen Famie opfert, um uns ein provisorisches Computernetzwerk aufzubauen, so dass wir hoffentlich ab Montag wenigstens in unser Zweigpraxis Schmergow unsere Patienten versorgen können. Der Aufwand und vor allen Dingen die Kosten, die all dies verursachen wird, sind noch gar nicht abzuschätzen. Wir alle haben es sehr schwer in dieser Wirtschaftskrise, aber die Arztpraxen sind aktuell besonders stark betroffen: https://www.praxisinnot.de/ Wir bitten unsere Patienten die kommenden Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und werden den Praxisstandort so schnell wie möglich wieder nach Groß Kreutz verlegen. Bleiben Sie uns bitte treu und helfen Sie uns damit die Existenz unserer Praxis an beiden Standorten auch in Zukunft zu sichern. Selbstverständlich wird es vereinzelt Fälle geben, bei denen dies beim besten Willen einfach nicht möglich sein wird. Für diese Einzelfälle gibt es eine Zusage der Praxis Dr. Hunder. - Nachtrag 13.11.23 12.00: Laut Wohnungsbaugesellschaft Ziesar soll der  Stromausfall voraussichtlich nur 1-2 Wochen dauern. (Quelle: Facebook &amp;quot;Komme aus Groß Kreutz/Havel&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*9. September: Das 21. Birnenfest wieder mit sportlichem Auftakt und nachmittags mit verschiedenen Darbietungen. Der Höhepunkt war wieder die &amp;quot;Modenschau&amp;quot;, initiert von Antja Schöttle. (Das ausfürliche Programm unter http://www.kultur-grosskreutz.de).&lt;br /&gt;
*8. September: Um 19.00 Uhr Auftritt des Gemischten Chores und des Spatzenchors der Erich-Kästner-Grundschule in der Groß Kreutzer Kirche.&lt;br /&gt;
* Juli/ August: Das &amp;quot;Strohhaus&amp;quot; bekommt ein neues Dach, außerdem werden drei Blitzableiter angebaut.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Am 23. Januar 2023 ehrte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit BVR-Präsidentin Marija Kolak und DOSB-Präsident Thomas Weikert die Finalisten in den Räumlichkeiten der DZ BANK in Berlin und gab die Sieger des &amp;quot;Großen Stern des Sports&amp;quot; in Gold 2022 bekannt. Die Sportvereine aus allen Teilen Deutschlands reisten gemeinsam mit ihren Partnerbanken in die Bundeshauptstadt, um beim Bundesfinale dabei zu sein.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vr.de/privatkunden/news/preisverleihung-sterne-des-sports.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Bundespräsident  übergab der FSV-Abordnung die Urkunde über den 3. Platz im Bundeswettbewerb zum Goldenen Stern des Sports. Siehe  &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fsvgrosskreutz.de/sterne-des-sports-in-berlin-seid-auch-ihr-live-dabei/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2022'''&lt;br /&gt;
*9. September: 20. Birnenfest in Groß Kreutz. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste das jährlich am zweiten Wochenende im September stattfindende Birnenfest drei mal verschoben werden. Jetzt im Spätsommer des Jahres 2022 kann endlich das kleine Jubiläum starten. Am Freitagabend, dem 9. September , ist die Eröffnung mit einem Konzertabend.  Um 19.00 Uhr sollte es richtig losgehen, doch was richtig losging war ein eine kräftige Gewitterhusche über dem Groß Kreutzer Festplatz. Trotz dieses etwas ungemütlichen Auftakts begann eine Sechs-Mann-Band des Polizeiorchesters im großen Zelt mit schwungvollen Melodien den anwesenden Zuhörern einzufangen. Das Zelt füllte sich immer mehr und ca. 100 Gäste lauschten begeistert so manchem Evergreen aus den vergangenen Jahrzehnten. Ohrwürmer wie Karats „Über 7 Brücken“, Hildegard Knefs „Rote Rosen“ und Reinhard Mays „Über den Wolken“ ließ richtige Partystimmung aufkommen.&lt;br /&gt;
*Trotz der 30ziger Zone in der Bahnhofstraße kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Verkehrsunfällen in der Kurve am Gutshof. Nun ist das Grundstück Bahnhofstraße 19 (Tierarztpraxis) durch Leitplanken und Poller besser geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2021'''&lt;br /&gt;
* Juni: Im Ort beginnen Kabelverlegearbeiten für die Sicherstellung von Stromanschlüssen für Elektrofahrzeuge. Es werden Erdkabel mit 240 mm²  Leiterquerschnitt verlegt.&lt;br /&gt;
*26.September: Wahl des Deutschen Bundestages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2020'''&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
* Seit Anfang April 2020 liegen unter dem Motto &amp;quot;Suchen, Finden, Aussetzen&amp;quot;, lustig bemalte Steine Steine wandern wandern durch Götz, Jeserig und die anderen Ortsteile unserer Gemeinde und liegen an allen möglichen und unmöglichen Plätzen.&lt;br /&gt;
* Am 14 März fand zum 6. Mal die Veranstaltung &amp;quot;Groß Kreutz musiziert statt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Im Anschjuss an seine Rede beim Neujahrsempfang hat der Ortsvorsteher mit dem Ehrenzeichen von Groß Kreutz ausgezeichnet: Frau Anke Kurth für ihr Engagement im Feuerwehrförderverein, Herrn Michael Binder für seine Tätigkeit als Ortswehrführer der FFW, Herrn Werner Fischer für seine Tätigkeit als Finanzwart im Vorstand des FSV und Herrn Mario Schütt als Vorsitzender des Schulfördervereins und Leiter der AG &amp;quot;Holzwurm&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2019'''&lt;br /&gt;
* Die Feierhalle auf dem Kommunalen Friedhof wurde renoviert.&lt;br /&gt;
* Die Anlage um das Kriegerdenkmal wurde neu gestaltet und fertig gestellt.&lt;br /&gt;
* Auf zwei gepachteten Flächen im Gewerbegebiet Am Eichenhain wurde ein Solarpark gebaut. Die Baufelder des Gewerbegebiet sind alle vergeben.&lt;br /&gt;
* Für die Jugendlichen des Ortes wurde ein sechseckiger Pavillon beim Strohhaus errichtet.&lt;br /&gt;
* Im Herbst ist der von Wolfgang Haak entworfene und mit Hilfe des Bauhofes realisierte &amp;quot;Planten-Wanderweg&amp;quot; entlang des Deetzer Landweges eingeweiht worden.&lt;br /&gt;
* Auch der Groß Kreutzer Karnevals Club blickt im November auf sein 60-jähriges Bestehen zurück.&lt;br /&gt;
* Der &amp;quot;Birnen-Rundweg&amp;quot; ist vollendet. &lt;br /&gt;
* Im Juni beging der Gemischte Chor Groß Kreutz sein 70-jähriges Bestehen mit einem Festkonzert in der Kirche.&lt;br /&gt;
* Am 1. Juni fand wieder ein Kinderfest statt.&lt;br /&gt;
* 26. Mai sind Kommunalwahlen im Land Brandenburg. Wahl der Gemeinderäte und Ortsvertretungen. Mitglieder im Ortsbeirat sind: Frank Heinicke (CDU), Nico Faupel (SPD), Dr. Marcus Lukas und Thomas Becker (Familien freundliches Groß Kreutz) und Wolfgang Messerschmidt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2018'''&lt;br /&gt;
* Im Laufe des Jahres erfolgte eine aufwendige Modernisierung der Schulturnhalle (Wärmedämmung des Dachs, der Heizung und Elektrik und der sanitären Einrichtung. Der Fußboden entsprach nicht den Erfordernisse und musste deshalb im nächsten Jahrverändert werden.&lt;br /&gt;
* Groß Kreutz hat einen neuen Pfarrer bekommen. Pfr. Sebastian Mews ist mit seiner Familie aus Treuenbrietzen hierher gezogen.?&lt;br /&gt;
* 21.Februar: Auf ihrem 174. Treffen begehen die Ortschronisten des Kreises Potsdam-Mittelmark ihren zwanzigsten Jahrestag der Gründung im Strohhaus. Am 18. Februar 1998 wurde hier der Verein CPM e.V. gegründet.&lt;br /&gt;
* Februar: Jürgen Oelker lässt die alten Produktionsgebäude der Kunststeinfabrik in der Lehniner Straße abreißen.&lt;br /&gt;
* Ehrungen von Bürger*innen für ihr Engagement zum Wohle des Ortes: Frau Ulrike Mörschel für ihre jahrelange Mitarbeit im Kulturausschuss, ihr soziales Engagement und für Projektentwicklung (Nachholung vo vorigen Jahr), Den Initiator des &amp;quot;Ehrenzeichen&amp;quot;, Herr Wolfgang Messerschmidt für die vielen Jahre als Ortsvorsteher und Ratgeber, Frau Adelheid Wolter für ihre langjährige Organisatoren des Altenkreises der evangelischen Kiche, Frau Christel Müller als Organisatorin der Treffen der &amp;quot;Rolli-Gruppe&amp;quot; und Herr Klaus Brink für das Erstellen von Filmaufnahmen vom Ort und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
'''2017'''&lt;br /&gt;
* Der &amp;quot;Soli-Bau&amp;quot; wurde für die Kita rekonstruiert und für sportliche Aktivitäten ertüchtigt.&lt;br /&gt;
* Am 20. Juni eröffnen die Betreiber der Gaststätte &amp;quot;Adriano&amp;quot; gleich nebenan ein Eiskaffee in den Bankräumlichkeiten. Dies musste aber sofort wieder schließen, da irgend welche Hygiene-Bestimmungen nicht eingehalten wurden.&lt;br /&gt;
* Am 10. Juni fand rund um das Strohhaus ein Kinderfest statt. Sportliche Wettbewerbe und andere altersgerechte Vergnügungen fanden großen Anklang.&lt;br /&gt;
* Die Zahnarztpraxis in der Brandenburger Straße wird vom Zahnarzt Lars Löwenstein am 19. Mai eröffnet. &lt;br /&gt;
* Wie zu Beginn des Jahres hat der Ortsvorsteher beim Neujahrsempfang wieder besondere Leistung von Bürgern geehrt. Mit einem Blumenstrauß Detlef Rieter für seinen Einsatz bei der FFW, und Hella Völker für die Unterstützung bei Geburtstagsjubiläen; mit dem Ehrenzeichen von Groß Kreutz werden geehrt, Herr Kristian Titsch für den maßgeblichen Aufbau der Jugendfeuerwehr und als Gemeindewehrführer der Großgemeinde sowie Herr Fritz-Georg Maaß als langjähriger Vorsitzender des Gemischten Chor Groß Kreutz e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2016'''&lt;br /&gt;
* Die Straßenbeleutung in der Neuen Straße wurde trotz einiger Widerstände von Anliegern installiert und in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
* Auf dem kommunalen Friedhof wurden die Kriegsgräber-Anlage durch den Bauhof neu gestaltet. Ebeso wurde die anonyme Urnen gemeinschaftsanlage erweitert und mit einer Kanteneinfassung versehen.&lt;br /&gt;
* Im Dorf werden VDSL-Schaltschränke aufgestellt.&lt;br /&gt;
* An bzw neben den historischen Gebäuden im Dorf wurden Informationstafel aufgestellt.&lt;br /&gt;
* Im März wird durch den Künstler Philipp das Bild an den Giebel des Heimatmuseums gesprayt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2015'''&lt;br /&gt;
* Am 29. Mai wird die Halbmeilensäule an der B1 kurz vor dem Groß Kreutzer Ausbau aufgestellt und am 6. Juni feierlich enthüllt und übergeben. Am selben Tag findet das Groß Kreutzer Familienfest statt und wird an der ehemaligen Trasse der Lehniner Kleinbahn ein von Wolfgang Haak entworfenes Gedenkschild aufgestellt.&lt;br /&gt;
* Am 24. Juni findet im Strohhaus die feierliche Verabschiedung des Ortsvorstehers Wolfgang Messerschmidt und die Amtsübergabe an Thomas Becker statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2014'''&lt;br /&gt;
* Auf der Urnengemeinschaftsanlage (UGA) ist der erste Tote beigesetzt worden.&lt;br /&gt;
* Am 11. Mai findet in der Kirche ein Solokonzert von Malte Hübner statt. - In memoriam Wofram Hübner sen. (100. Geburtstag). Der Komponist und Musiker M. Hübner ist gebürtiger Groß Kreutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2013'''&lt;br /&gt;
* 13. September Birnenfest&lt;br /&gt;
* 8. Dezember Adventsmarkt am Strohhaus. Ausrichter ist der Kulturförderverein von Groß Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2012''' &lt;br /&gt;
* Die Gemeinde plant auf dem kommunalen Friedhof eine Urnen-Gemeinschaftsanlage.&lt;br /&gt;
* Am 24. März schließt die Schlecker Filiale in Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2011'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2010'''&lt;br /&gt;
* Musikveranstaltung in Groß Kreutz am 29. V. 2010 (U. Mörschel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das Wetter hatte von seinem bisherigen Verhalten eine Ausnahme gemacht: bei strahlendem Sonnenschein strömten von allen Seiten die Besucherinnen und Besucher in die Aula des OSZ. Schon bei ihrem Eintreffen wurden sie draußen von den Klängen des Posaunenchores begrüßt. Im Saal herrschte freudiges Stimmengewirr – und die Plätze wurden knapp. Dies tat der allgemeinen Erwartung aber keinen Abbruch, man rückte einfach etwas enger zusammen!&lt;br /&gt;
Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsteher und Initiator dieser Veranstaltung übernahm Herr Dr. Posner die Moderation und begleitete gekonnt und charmant durch deren Verlauf.&lt;br /&gt;
Zuvor hatte Herr D. Tews mit dem bekannten, von ihm auf dem Keyboard vorgetragenen Stück „Summertime“ von Gershwin, musikalisch das Thema vorgegeben. Es folgte mit zwei Frühlingsliedern der Gemischte Chor Groß Kreutz unter der bewährten und souveränen Leitung von Frau M. Maas .Danach ein Stück für drei Blockflöten vorgetragen von den Frauen E. und A. Demmerling sowie Herrn Dr.Schöbel. Mit einer Eigenkomposition „Klangräume“, einem Stück für Violine solo, wagte es der Berufsmusiker und gebürtige Groß Kreutzer, Malte Hübner, die Hörkapazitäten seines Publikums auf die Probe zu stellen.&lt;br /&gt;
Bei den folgenden Liedern des Kirchenchores (Leitung Frau v. Lenz), war die Welt dann wieder in Ordnung! &lt;br /&gt;
Eine sehr intime Kostbarkeit wurde von der Familie Tews dargeboten: Lieder an die Tradition des romantischen Kunstliedes anknüpfend, komponiert von. Albert Bartsch., dem Vater von Frau Tews. Unter der Leitung von Frau Demmerling folgten zwei Lieder des Schulchores, danach ein Allegretto (Caroli) für Gitarre, vorgetragen von Daniel Hackbarth. Eine sehr erfreuliche, von großer Musikalität getragene Leistung dieses jungen Menschen die nichts zu tun hatte mit dem so häufig praktizierten „Geklampfe“ ! Nicht vergessen werden darf der Gedichtsvortrag von Tobias Schulz “Das Gewitter“ (H. Erhardt). Glücklicherweise hatte man ihm kein Mikro in die Hand gedrückt um die zarte Kinderstimme zu verstärken: Der komödiantische Zauber dieses unverbildeten  kleinen Naturtalentes kam so voll zur Geltung.&lt;br /&gt;
Nach der Pause folgte dann wieder der Posaunenchor mit einem bunten Melodienreigen sowie der Gemischte Chor Groß Kreutz. Ein jüdisches und ein irisches Volkslied,  vorgetragen  von Frau K. Köhler und Frau Lindenborn ohne jegliche Allüren, in schönem musikalischen aufeinander Hinhören, machte  diesen Vortrag für das Publikum zu einem ungetrübten Hörgenuss!&lt;br /&gt;
Dann trat Herr Hübner noch einmal auf mit zwei Soloviolinstücken. Das erste aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach, sowie einer Komposition die, wie das manchmal der Fall ist, zum Schlager/Volkslied wurde. Wir kennen sie unter „Chanson d ´amour“. Das Publikum summte dann auch leise diese Melodie mit. In dem Saal breitete sich damit eine unglaublich schöne, gemeinschaftlich harmonische Stimmung aus.&lt;br /&gt;
Danach trug Frau v. Lenz das bekannte Lied „Zwei Herzen im dreiviertel Takt vor, ihm folgte der Kirchenchor mit einer „Kleinen Sinfonie“. Der Vortrag von Herrn Becker mit dem Lied über Groß Kreutz wurde sehr beklatscht und rief bei vielen Zuhörern ein begeistert - beifälliges Kopfnicken hervor.&lt;br /&gt;
Den Abschluss bildeten alle Chöre mit „I like the flowers“ - (großes Lob an den Schulchor, dass alle so tapfer und diszipliniert durchgehalten haben !) – gemeinsam mit dem Publikum sangen sie noch „Kein schöner Land“.&lt;br /&gt;
Der Posaunenchor ließ  den „roten Adler“ musikalisch hochsteigen und begleitete so das Publikum zum Ausgang&lt;br /&gt;
Der Dank für diese Veranstaltung gilt nicht alleine denen, die auf der Bühne gestanden haben sondern ebenso den „unsichtbaren“ Helfern die durch ihren Einsatz ein solches Unterfangen möglich gemacht haben! Dank auch dem OSZ für die Gastfreundschaft, d.h. seine zur Verfügung gestellte Aula!&lt;br /&gt;
Das Fazit dieser Veranstaltung: Voll gelungen – ein weiteres Fazit: so eine Veranstaltung sollte eine Wiederholung finden!&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2008'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2007'''&lt;br /&gt;
* Am 17. Juli Eröffnung des Marken Diskounters &amp;quot;NETTO&amp;quot; in der Potsdamer Straße. Auf dem Betriebsgeländer der ehemaligen Baufirma Liere hat der &amp;quot;rote Netto&amp;quot; seine Filiale in Groß Kreutz gebautt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2006'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2005'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2004'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2003'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2002'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2001'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2000'''&lt;br /&gt;
*&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=21._Jahrhundert&amp;diff=4424</id>
		<title>21. Jahrhundert</title>
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		<updated>2026-09-18T17:34:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: Die Seite wurde neu angelegt: „===21. Jahrhundert===  '''2026''' * In der Woche vom 13. bis 17. Juli wurden im Ort neue Verkehrsschilder aufgestellt oder versetzt. Der Rotdornweg wurde zur Spielstraße erklärt, die Lehniner Straße wurde zur verkehrsberuhigten Zone mit Tempo 30 km/h.  '''2025''' * Ende Oktober und Anfang November wurden Straßenbäume nachgepflanzt. In der Potsdamer Straße, im Rotdornweg 3 Rotdornbäume.  * Dieses Jahr bescherte uns eine reichliche Ernte an Wanüssen…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===21. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2026'''&lt;br /&gt;
* In der Woche vom 13. bis 17. Juli wurden im Ort neue Verkehrsschilder aufgestellt oder versetzt. Der Rotdornweg wurde zur Spielstraße erklärt, die Lehniner Straße wurde zur verkehrsberuhigten Zone mit Tempo 30 km/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2025'''&lt;br /&gt;
* Ende Oktober und Anfang November wurden Straßenbäume nachgepflanzt. In der Potsdamer Straße, im Rotdornweg 3 Rotdornbäume. &lt;br /&gt;
* Dieses Jahr bescherte uns eine reichliche Ernte an Wanüssen. Das Wetter hatte ausnehmend gut für viele Früchte gepasst. Die Eicheln lagen wie dicht gesät. Die Forstleute und Jäger sprechen von einem Vollmastjahr.&lt;br /&gt;
* 2025 ist das Jahr der Jubiläen. Der Christliche Kindergarten an der Lehniner Straße begeht sein 125-jähriges Bestehen und im September wird zusammen mit dem Birnenfest der Ersterwähnung unseres Ortes vor 725 Jahren gedacht. Mit einem Glas Sekt, auf dem des Jubiläums gedacht wurde und das jeder als Erinnerung mitnehmen konnte, wurde die Festveranstaltung in der Mensa des OSZ eingeleitet. Als Gäste wurden geladen, viele, die sich in der einen oder anderen Weise für den Ort und seine Bewohner verdient gemacht haben. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit dem Lied &amp;quot;Unser Dorf Groß Kreutz&amp;quot; von Kantor Hilgendorf, vorgetragen durch den Ortsvorsteher Thomas Becker, der auch durch den ganzen Abend führte. Der Auftritt des &amp;quot;Spatzenchores&amp;quot; der &amp;quot;Erich-Kästner-Grundschule&amp;quot; unter der Leitung von Jana Wunderlich erfolgte, vor den Festreden des Ortsvorstehers&amp;lt;ref&amp;gt;Festrede 725 Jahre Groß Kreutz am 12.09.2025 des Ortsvorstehers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Groß Kreutzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Kalenderjahr steht für unseren Ort Groß Kreutz unter der Prämisse, ein Jubiläum zu begehen: vor 725 Jahren wurde unser Ort das erste mal schriftlich erwähnt. So belegen es jedenfalls die von Historikern bewerteten Quellen.&lt;br /&gt;
Durch die Jahrhunderte hatte der Ort viele Höhen und Tiefen zu überstehen. So ist die ländlich feudale Entwicklung in den ersten Jahrhunderten maßgebend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte noch sehr sehr lange dauern bis die  vorherrschende Leibeigenschaft in der Landwirtschaft aufgehoben wurde.&lt;br /&gt;
In Preußen erst 1807 durch die Steinschen Reformen. &lt;br /&gt;
Damit hatte auch das Gut mit dem Gutshaus - auch „Klein Sanssouci“ genannt - gute Entwicklungschancen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder gab es auch kriegerische Auseinandersetzungen.&lt;br /&gt;
Die Zeiten des unglückseligen Krieges 1806/1807 übten auch auf unser Dorf einen großen Einfluss aus. Freund und Feind durchzogen täglich und stündlich unseren Ort, der an der Kunststraße lag und außerdem eine Post- und Ausspannstation hatte. Dörfler und Gutsherrschaft litten unter dem – heute würde man Terror sagen – Einzug der Französischen Truppen.&lt;br /&gt;
Der damalige Schulze, der Kossät Thiele, stand in Gefahr erschossen zu werden. Schon am Baum angebunden kam er dann doch noch mit Stockschlägen davon. Erst 1812 endeten die französischen Einquartierungen in unserem Dorf.&lt;br /&gt;
Die Zeiten beruhigten sich unter preußischer Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert begann dann eine stürmische Entwicklung mit der wachsenden Industrialisierung in den nahe gelegenen Metropolen Potsdam, Brandenburg und Berlin. Dazu trug auch die Errichtung der Eisenbahnlinie in Ost/West Richtung wesentlich bei.&lt;br /&gt;
Mit der Kaiserzeit und den imperialistischen Bestrebungen kam 1914 der erste Weltkrieg mit 28 Toten und 1939  der zweite Weltkrieg mit 20 Toten. &lt;br /&gt;
Französische Besetzung im 19 Jahrhundert und sowjetische Bevormundung im 20. Jahrhundert hat dann die weitere Entwicklung des Ortes geprägt. Sozialistische Errungenschaften standen dann gut 40 Jahre auf der Tagesordnung.  &lt;br /&gt;
Seit 1990 haben wir nun die Freiheit uns zu entfalten: jeder wie er es will und jeder wie es die gesellschaftlichen Regeln zulassen. Freiheit für jeden ? Ja – aber nur wenn man das Geld dazu hat.&lt;br /&gt;
Viele berühmte Personen haben schon unser Dorf besucht oder sind wenigstens hindurch gefahren. Vielleicht Napoleon, der Eiserne Gustav, Wilhelm Pieck, Frank Walter Steinmeier.&lt;br /&gt;
Immer auch gab es  Begegnungen mit den Bürgern des Dorfes wobei dann auch mal Vorteilhaftes im Ort entstand: z.B. der Solibau hinter der alten Grundschule in der Alten Schulstraße.&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der neuen Schule 1985 in der heutigen Kleinen Lindenstraße wurden die Bedingungen für eine qualitativ bessere zehnklassige Bildung geschaffen. 2003 wurde die Schule zur Grundschule umgewandelt, die seit 2009 den Namen „Erich Kästner Grundschule“ trägt. Der Name ist sozusagen Programm, denn diese Schule ist eine Leseschule und Vorlesewettbewerbe sind ein Zeichen dieser Entwicklung. Kindertagesstätten und die Ganztagsbetreuung in der Schule runden die Möglichkeiten der Bildung und Erziehung unserer Kinder ab. Dabei sticht besonders der evangelische Kindergarten hervor der schon vor 125 Jahren durch die damalige Gutsherrschaft derer von der Marwitz gegründet wurde. Nach dem Grundschulbesuch dürfen unsere Kinder ab der 7. Schulklasse in die umliegenden Städte zur weiterführenden Schulbildung reisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die landwirtschaftliche Entwicklung ist natürlich eng mit dem Gut und den nachfolgenden landwirtschaftlichen Betrieben verbunden. In der DDR wurde auf dem dann volkseigenen Gut die Ausbildung in landwirtschaftlichen Berufen ermöglicht. Noch heute haben wir hier im OSZ diese Ausbildung mit Internatsbetrieb.&lt;br /&gt;
Mit dem Rinderzuchtbetrieb und dem LVAT hat Groß Kreutz sehr bekannte und sogar weltbekannte Betriebe . Nun ist seit dem Sommer ein Leibnitz-Innovationshof des (ATB) Agrartechnik und Bioökonomie e.V. als Bioökonomie-Campus im Bau. Mit diesem Forschungsneubau können weitere positive Akzente in der modernem Landwirtschaft gesetzt werden.&lt;br /&gt;
Anschauliches Zeugnis der speziellen Rinderzucht sind im Rinderzuchtmuseum sichtbar. &lt;br /&gt;
Das Heimatmuseum zeigt vor allem die vergegenständlichte Geschichte unseres Ortes vor allem durch den unermütlichen Eifer  Gerald Gräbnitz´ vom Kulturförderverein.&lt;br /&gt;
In unserem Ort gibt es für unsere 1879 Einwohner vielfältige gesellschaftliche Beschäftigungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
Dazu zählen vor allem unsere Vereine.&lt;br /&gt;
Es sind 10 Vereine, die in allen Altersklassen Raum für sinnvolle Freizeitbeschäftigung geben. Jeder Verein hat seine Bedeutung für ein friedliches dörfliches Zusammenleben. &lt;br /&gt;
Für Sicherheit in vielerlei Hinsicht sorgt unsere freiwillige Feuerwehr. Stets Einsatzbereit um Gefahrensituationen für unsere Bevölkerung zu verhinderrh oder zu minimieren. Dafür sind alle Einwohner dankbar.&lt;br /&gt;
Ehrenamtliche Tätigkeiten der engagierten Mitglieder und Vorstände haben zum Beispiel den FSV zu einer enormen Entwicklung verholfen. Über 600 Mitglieder sind Zeugnis für die Beliebtheit des Vereins, der eben nicht nur Fußball spielt sondern auch andere Sportarten für jedermann anbieten kann.&lt;br /&gt;
Der Kulturförderverein setzt mit seinem Engagement Maßstäbe für ein rundes kulturelles Angebot für das ganze Dorf. Dabei ist das jährliche Birnenfest ein Höhepunkt wo dann auch morgen schon wieder das ganze Dorf auf dem Festplatz feiern wird. Dabei sind auch alle anderen Vereine mit eigenen Beiträgen und Präsentationen beteiligt.&lt;br /&gt;
Der CCGK sorgt mit seinen gut 60 Mitgliedern in der närrischen Jahreszeit für unterhaltsame Programme und sinnvolle Beschäftigung für unsere Kinder und Jugendlichen.&lt;br /&gt;
Den Gemischten Chor Groß Kreutz werden wir hier gleich mit einem besonderen Programm hören können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Auftritt des Spatzenchores unserer Grundschule verbindet sich auch immer unser Wunsch, die später groß geworden Sängerinnen und Sänger im Erwachsenenchor zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das Vereinsleben im Dorf noch besser organisiert und durchgeführt werden kann wäre ein dörfliches Vereins- und Gesellschaftshaus wünschenswert. Hier böte sich der Ankauf und die Renovierung des Gasthauses „Zur Eisenbahn“ an. Die Gemeindevertretung sollte positiv darüber nachdenken und ein solches Anliegen unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schlussbemerkung meiner Rede möchte ich allen Vereinen und deren Vorständen recht herzlich für die vielfältigen Angebote danken. In den gemeinsamen Beratungen mit dem Ortsvorstand werden möglichst alle übergreifenden Veranstaltungen abgestimmt. Danken möchte ich auch unserer Gemeindeverwaltung und dem dem Bauhof. Sie zeigen sich unserer dörflichen Entwicklung offen. &lt;br /&gt;
Dennoch kommt es auf den einzelnen Bürger an, wenn es um die Einhaltung der einfachsten Regeln gemeinschaftlichen Zusammenlebens geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer noch weitere tiefer gehende Informationen und Fakten zur Geschichte und zur Gegenwart unseres Dorfes haben möchte kann sich gerne in die Chronik von Groß Kreutz im Internet einwählen.&lt;br /&gt;
Vielen Dank an den Macher der Chronik - Herrn Wolfram Hübner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank an alle Sponsoren, die unser Vereinsleben verbessern.&lt;br /&gt;
Danke an das Blumenhaus Kreutzer für die heutige sichtbare Unterstützung. Danke an die Gemeindeverwaltung für das besondere Budjet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Becker, Ortsvorsteher OT GK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also frei nach dem alten Fritz&lt;br /&gt;
Politik ist doch kein Witz&lt;br /&gt;
Ich glaube er sagte es vor Jahrhunderten schon&lt;br /&gt;
&amp;quot;ein jeder wird selig nach seiner Fasson!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;, und den Grußbotschaften des Bürgermeisters Reth Kalsow und des Vorsitzenden der Gemeindevertretung Franz Herbert Schäfer. In einem kurzweiligen Redebeitrag überbrachte der Pfarrer Sebastian Mews, die Grüße der Christophorus-Kirchengemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;725 Jahrfeier Groß Kreutz am 12.09.2025&lt;br /&gt;
Pfarrer Sebastian Mews für die Evangelische Christophorus Kirchengemeinde Groß Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott zum Gruße.&lt;br /&gt;
Ersturkundliche Nennung 1300, das feiern wir.&lt;br /&gt;
Dass dieser Ort zuvor schon besiedelt war, davon zeugt unser ältestes, immer weiter entwickeltes Gebäude des Dorfes.&lt;br /&gt;
Unsere Kirche.&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung, entstand an dem Ort, wo noch heute die Kirche steht, wohl ein Holzbau, bis dann Mitte des 13. Jahrhunderts Steine das Holz verdrängten.&lt;br /&gt;
Um 1275 soll es eine Grundfeste gegeben haben, die dann im 18. Jahrhundert die uns bekannte Form erhalten hat.&lt;br /&gt;
Manch einer mag gerne erzählen, dass Karl der Große maßgeblich an unserem Ortsnamen Verantwortung trägt, weil er überall im Lande, Ende des 18. Jahrhunderts, Kreuze hat aufstellen lassen; und eben an diesem Ort ein besonders großes Kreuz. Doch das sind alte Kirchenmythen, die mit der Wahrheit nichts zu tun haben.&lt;br /&gt;
Wie der Ort zum Namen kam, das wisst ihr alle.&lt;br /&gt;
Was Groß Kreutz kirchengeschichtlich besonders macht, ist, dass ihr einen der ersten protestantischen Pfarrer hattet.&lt;br /&gt;
Pfarrer Laurentius Schulte bekannte sich bereits 1526 zum protestantischen Glauben und er war ein Anhänger Luthers, der in Wittenberg sein Unwesen trieb. Angeblich war Luther sogar im Pfarrhaus zu Besuch. Doch gewiss ist dies nicht.&lt;br /&gt;
Im nächsten Jahr feiert Groß Kreutz 500 Jahre Protestantismus.&lt;br /&gt;
Im Laufe dieser 500 Jahre bin ich nun der 25. evangelische Pfarrer von Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
Manche blieben kürzer, so hat es Pfarrer Johann Herrmann nur auf ein Jahr gebracht (ich weiß nicht, was ihr mit ihm getan habt), manche blieben länger, so wie Pfarrer Karl Ludwig Schneider, der genau 44 Jahre euer Pfarrer war. Ein Viertel seiner Zeit liegt derweil bald hinter mir. Über 725 Jahre hat euch die Kirche begleitet, hat die Höhen und die Tiefen mit euch zusammen gefeiert und durchlitten. Mal waren wir prägend, dann waren wir nicht mehr modern genug, es wurde protestiert und Groß Kreutz wurde evangelisch. Die Kirche war immer schon Zentrum des Ortes und selbst als nach dem Zweiten Weltkrieg das herrschende Regiment uns rausdrängen wollte, blieben wir. Wir als Kirche haben viele kommen und gehen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist es leider so, dass Teile der Gesellschaft, in Pluralität, glaubt auch ohne Kirche und Glaube auskommen zu können. Das hat die Menschheit schon oft in der Geschichte geglaubt. Doch dies ist ein Irrglaube und darum bleibt eure Kirche als Gebäude, aber auch als Teil der Gemeinschaft weiter bestehen und an eurer Seite. Ob ihr wollt oder nicht. Das ist selbstredend keine Drohung, sondern ein herzliches Versprechen.&lt;br /&gt;
Groß Kreutz hat über die Jahrhunderte viele Wandlungen durchgemacht und wird dies auch weiter tun.&lt;br /&gt;
Möge Gott die Menschen für ihr Tun in der Gemeinde und an ihrem Nächsten segnen, damit ihr weiterhin ein Segen für Groß Kreutz seid.&lt;br /&gt;
Wir sind dankbar, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen der Evangelischen Christophorus Kirchengemeinde gratuliere ich zu diesem Jubiläum und ende, wie begonnen:&lt;br /&gt;
Gott zum Gruße.&lt;br /&gt;
Vielen Dank, für ihre und eure Aufmerksamkeit.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Im Folgenden wurden einige Bürger für ihr langjähriges Engagement für die Gemeinde geehrt. Im nächsten Höhepunkt führte der &amp;quot;Gemischte Chor Groß Kreutz&amp;quot; unter Leitung von Marina Maaß mit Liedern durch die vergangenen Jahrhunderte. In der folgenden Pause sorgte ein reichhaltiges Buffet für das leibliche Wohl. Danach sorgte für lautstarke Stimmung im Saal das &amp;quot;Ketziner Blasorchester&amp;quot; unter Leitung von Vincent Schmidt und der Sängerin Josephine Herzog. Unterbrochen wurde der Musikreigen von einer Solotanzdarbietung von Claudia Lenz der &amp;quot;Pirourette Dance Company&amp;quot; aus Potsdam. Zum Abschluss wurde die Brandenburghymne &amp;quot;Märkische Heide&amp;quot; gemeinsam gesungen.&lt;br /&gt;
*Mai: Am 24. feiert der FSV Gross Kreutz mit einer großenFestveranstaltung auf dem Sportplatz, Am Kleinbahndamm 8, sein 50-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
*April: Seit Anfang des Monats haben wir keinen Postshop mehr im Ort. Die Geschäftsstelle im ehemaligen Autohaus wurde von der Betreiberin aufgegeben. &lt;br /&gt;
* Der Festplatz neben der FFW erhält einen Elektroanschlusskasten. Mit der 2 x 32A CEE, 1x 16A CEE und 2 x Schukosteckdosen.&lt;br /&gt;
* Eine Lichtsignalanlage in der Potsdamer Straße sorgt für einiges Unverständnis. Sie soll das Überqueren der belebten B1 sicherer gestalten, da der Fußgängerweg auf der Südseite der Straße zwischen den Einmündungen der Triftstraße aufgebuddelt wird, um dicke Elektrokabel zu verlegen.&lt;br /&gt;
* März: Mit Postwurfsendungen werden die Groß Kreutzer Haushalte aufgefordert mit der &amp;quot;Deutsche Glasfaser GmbH&amp;quot;, mit Sitz in 46325 Borken, einen Vertrag über den Anschluss an das Glasfasernetz abzuschließen. Die Offerte mit vier verschiedenen Tarifen gilt bis 15. Mai 2025, wenn sich 33% der Haushalte für einen Anschluss entscheiden. Einige Groß kreutzer haben ihre Teilnahme mit einem kleinen Schild an den Straßen bekundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2024'''&lt;br /&gt;
* 01.12.: 2. Baumpflanzaktion in . Baumpaten sind Fam. Kohnen, Alison Hein, Philipp Hein, Roswita Kassin und   .&lt;br /&gt;
* 22.09.: Wahlen zum Brandenburger Landtag.&lt;br /&gt;
* 14.09.: Birnenfest&lt;br /&gt;
* 06.08.: Kreativmarkt auf dem Gutshof&lt;br /&gt;
* 09.06.: Wahlen zum Europa-Parlament und Kommunalwahl&lt;br /&gt;
* 01.06.: Kinderfest am Strohhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023'''&lt;br /&gt;
*11. November: Auf Anregung und unter Aleitung von Andreas Schule (KFV von Groß Kreutz e.V.) wurden 3 Spitzahornbäume in der Birkenstraße hinter den Gärten und einer neben den Stein zur Erinnerung an 750 Jahre Groß Kreutz am Kreisverkehr gepflanzt. &lt;br /&gt;
*10. November: Praxis Jarka: Standort Groß Kreutz musste geschlossen werden. Patientenversorgung ab Montag, dem 13.11.23 in unserer Zweigpraxis in Schmergow, Heuberg 7. Heute am 10.11.23 gab es einen Wasserschaden in vielen Räumen der Alten Gartenstrasse 2. Da wohl die Kabelschächte voll Wasser gelaufen waren, musste aus Sicherheitsgründen der Strom erstmal auf noch nicht absehbare Zeit abgeschaltet werden. Daher sah sich unser Praxisteam gezwungen  den Praxisserver und alle andere dringend benötigte Technik notfallmäßig in unsere Zweigpraxis nach Schmergow zu verlegen. Das ganze ist eine grosse technische und organisatorische Herausforderung, weil unser Computer-Netzwerk in Schmergow bisher sozusagen nur &amp;quot;Gast&amp;quot; in unserem Haupt-Computernetzwerk in Groß Kreutz war. Ausserdem ist  heutzutage der Aufbau des Computernetzwerks einer Arztpraxis durch Digitalisierung und Telematik (z.B. elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) hochkomplex geworden und benötigt in der Regel mehrere Wochen. Wir sind daher froh, Christoph Kuchta [ https://cksystem.de ] als Technik-Leiter zu haben, der immer vollen Einsatz zeigt und aktuell sogar die wertvolle Wochenend-Zeit mit seiner jungen Famie opfert, um uns ein provisorisches Computernetzwerk aufzubauen, so dass wir hoffentlich ab Montag wenigstens in unser Zweigpraxis Schmergow unsere Patienten versorgen können. Der Aufwand und vor allen Dingen die Kosten, die all dies verursachen wird, sind noch gar nicht abzuschätzen. Wir alle haben es sehr schwer in dieser Wirtschaftskrise, aber die Arztpraxen sind aktuell besonders stark betroffen: https://www.praxisinnot.de/ Wir bitten unsere Patienten die kommenden Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und werden den Praxisstandort so schnell wie möglich wieder nach Groß Kreutz verlegen. Bleiben Sie uns bitte treu und helfen Sie uns damit die Existenz unserer Praxis an beiden Standorten auch in Zukunft zu sichern. Selbstverständlich wird es vereinzelt Fälle geben, bei denen dies beim besten Willen einfach nicht möglich sein wird. Für diese Einzelfälle gibt es eine Zusage der Praxis Dr. Hunder. - Nachtrag 13.11.23 12.00: Laut Wohnungsbaugesellschaft Ziesar soll der  Stromausfall voraussichtlich nur 1-2 Wochen dauern. (Quelle: Facebook &amp;quot;Komme aus Groß Kreutz/Havel&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*9. September: Das 21. Birnenfest wieder mit sportlichem Auftakt und nachmittags mit verschiedenen Darbietungen. Der Höhepunkt war wieder die &amp;quot;Modenschau&amp;quot;, initiert von Antja Schöttle. (Das ausfürliche Programm unter http://www.kultur-grosskreutz.de).&lt;br /&gt;
*8. September: Um 19.00 Uhr Auftritt des Gemischten Chores und des Spatzenchors der Erich-Kästner-Grundschule in der Groß Kreutzer Kirche.&lt;br /&gt;
* Juli/ August: Das &amp;quot;Strohhaus&amp;quot; bekommt ein neues Dach, außerdem werden drei Blitzableiter angebaut.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Am 23. Januar 2023 ehrte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit BVR-Präsidentin Marija Kolak und DOSB-Präsident Thomas Weikert die Finalisten in den Räumlichkeiten der DZ BANK in Berlin und gab die Sieger des &amp;quot;Großen Stern des Sports&amp;quot; in Gold 2022 bekannt. Die Sportvereine aus allen Teilen Deutschlands reisten gemeinsam mit ihren Partnerbanken in die Bundeshauptstadt, um beim Bundesfinale dabei zu sein.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vr.de/privatkunden/news/preisverleihung-sterne-des-sports.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Bundespräsident  übergab der FSV-Abordnung die Urkunde über den 3. Platz im Bundeswettbewerb zum Goldenen Stern des Sports. Siehe  &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fsvgrosskreutz.de/sterne-des-sports-in-berlin-seid-auch-ihr-live-dabei/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2022'''&lt;br /&gt;
*9. September: 20. Birnenfest in Groß Kreutz. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste das jährlich am zweiten Wochenende im September stattfindende Birnenfest drei mal verschoben werden. Jetzt im Spätsommer des Jahres 2022 kann endlich das kleine Jubiläum starten. Am Freitagabend, dem 9. September , ist die Eröffnung mit einem Konzertabend.  Um 19.00 Uhr sollte es richtig losgehen, doch was richtig losging war ein eine kräftige Gewitterhusche über dem Groß Kreutzer Festplatz. Trotz dieses etwas ungemütlichen Auftakts begann eine Sechs-Mann-Band des Polizeiorchesters im großen Zelt mit schwungvollen Melodien den anwesenden Zuhörern einzufangen. Das Zelt füllte sich immer mehr und ca. 100 Gäste lauschten begeistert so manchem Evergreen aus den vergangenen Jahrzehnten. Ohrwürmer wie Karats „Über 7 Brücken“, Hildegard Knefs „Rote Rosen“ und Reinhard Mays „Über den Wolken“ ließ richtige Partystimmung aufkommen.&lt;br /&gt;
*Trotz der 30ziger Zone in der Bahnhofstraße kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Verkehrsunfällen in der Kurve am Gutshof. Nun ist das Grundstück Bahnhofstraße 19 (Tierarztpraxis) durch Leitplanken und Poller besser geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2021'''&lt;br /&gt;
* Juni: Im Ort beginnen Kabelverlegearbeiten für die Sicherstellung von Stromanschlüssen für Elektrofahrzeuge. Es werden Erdkabel mit 240 mm²  Leiterquerschnitt verlegt.&lt;br /&gt;
*26.September: Wahl des Deutschen Bundestages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2020'''&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
* Seit Anfang April 2020 liegen unter dem Motto &amp;quot;Suchen, Finden, Aussetzen&amp;quot;, lustig bemalte Steine Steine wandern wandern durch Götz, Jeserig und die anderen Ortsteile unserer Gemeinde und liegen an allen möglichen und unmöglichen Plätzen.&lt;br /&gt;
* Am 14 März fand zum 6. Mal die Veranstaltung &amp;quot;Groß Kreutz musiziert statt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Im Anschjuss an seine Rede beim Neujahrsempfang hat der Ortsvorsteher mit dem Ehrenzeichen von Groß Kreutz ausgezeichnet: Frau Anke Kurth für ihr Engagement im Feuerwehrförderverein, Herrn Michael Binder für seine Tätigkeit als Ortswehrführer der FFW, Herrn Werner Fischer für seine Tätigkeit als Finanzwart im Vorstand des FSV und Herrn Mario Schütt als Vorsitzender des Schulfördervereins und Leiter der AG &amp;quot;Holzwurm&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2019'''&lt;br /&gt;
* Die Feierhalle auf dem Kommunalen Friedhof wurde renoviert.&lt;br /&gt;
* Die Anlage um das Kriegerdenkmal wurde neu gestaltet und fertig gestellt.&lt;br /&gt;
* Auf zwei gepachteten Flächen im Gewerbegebiet Am Eichenhain wurde ein Solarpark gebaut. Die Baufelder des Gewerbegebiet sind alle vergeben.&lt;br /&gt;
* Für die Jugendlichen des Ortes wurde ein sechseckiger Pavillon beim Strohhaus errichtet.&lt;br /&gt;
* Im Herbst ist der von Wolfgang Haak entworfene und mit Hilfe des Bauhofes realisierte &amp;quot;Planten-Wanderweg&amp;quot; entlang des Deetzer Landweges eingeweiht worden.&lt;br /&gt;
* Auch der Groß Kreutzer Karnevals Club blickt im November auf sein 60-jähriges Bestehen zurück.&lt;br /&gt;
* Der &amp;quot;Birnen-Rundweg&amp;quot; ist vollendet. &lt;br /&gt;
* Im Juni beging der Gemischte Chor Groß Kreutz sein 70-jähriges Bestehen mit einem Festkonzert in der Kirche.&lt;br /&gt;
* Am 1. Juni fand wieder ein Kinderfest statt.&lt;br /&gt;
* 26. Mai sind Kommunalwahlen im Land Brandenburg. Wahl der Gemeinderäte und Ortsvertretungen. Mitglieder im Ortsbeirat sind: Frank Heinicke (CDU), Nico Faupel (SPD), Dr. Marcus Lukas und Thomas Becker (Familien freundliches Groß Kreutz) und Wolfgang Messerschmidt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2018'''&lt;br /&gt;
* Im Laufe des Jahres erfolgte eine aufwendige Modernisierung der Schulturnhalle (Wärmedämmung des Dachs, der Heizung und Elektrik und der sanitären Einrichtung. Der Fußboden entsprach nicht den Erfordernisse und musste deshalb im nächsten Jahrverändert werden.&lt;br /&gt;
* Groß Kreutz hat einen neuen Pfarrer bekommen. Pfr. Sebastian Mews ist mit seiner Familie aus Treuenbrietzen hierher gezogen.?&lt;br /&gt;
* 21.Februar: Auf ihrem 174. Treffen begehen die Ortschronisten des Kreises Potsdam-Mittelmark ihren zwanzigsten Jahrestag der Gründung im Strohhaus. Am 18. Februar 1998 wurde hier der Verein CPM e.V. gegründet.&lt;br /&gt;
* Februar: Jürgen Oelker lässt die alten Produktionsgebäude der Kunststeinfabrik in der Lehniner Straße abreißen.&lt;br /&gt;
* Ehrungen von Bürger*innen für ihr Engagement zum Wohle des Ortes: Frau Ulrike Mörschel für ihre jahrelange Mitarbeit im Kulturausschuss, ihr soziales Engagement und für Projektentwicklung (Nachholung vo vorigen Jahr), Den Initiator des &amp;quot;Ehrenzeichen&amp;quot;, Herr Wolfgang Messerschmidt für die vielen Jahre als Ortsvorsteher und Ratgeber, Frau Adelheid Wolter für ihre langjährige Organisatoren des Altenkreises der evangelischen Kiche, Frau Christel Müller als Organisatorin der Treffen der &amp;quot;Rolli-Gruppe&amp;quot; und Herr Klaus Brink für das Erstellen von Filmaufnahmen vom Ort und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
'''2017'''&lt;br /&gt;
* Der &amp;quot;Soli-Bau&amp;quot; wurde für die Kita rekonstruiert und für sportliche Aktivitäten ertüchtigt.&lt;br /&gt;
* Am 20. Juni eröffnen die Betreiber der Gaststätte &amp;quot;Adriano&amp;quot; gleich nebenan ein Eiskaffee in den Bankräumlichkeiten. Dies musste aber sofort wieder schließen, da irgend welche Hygiene-Bestimmungen nicht eingehalten wurden.&lt;br /&gt;
* Am 10. Juni fand rund um das Strohhaus ein Kinderfest statt. Sportliche Wettbewerbe und andere altersgerechte Vergnügungen fanden großen Anklang.&lt;br /&gt;
* Die Zahnarztpraxis in der Brandenburger Straße wird vom Zahnarzt Lars Löwenstein am 19. Mai eröffnet. &lt;br /&gt;
* Wie zu Beginn des Jahres hat der Ortsvorsteher beim Neujahrsempfang wieder besondere Leistung von Bürgern geehrt. Mit einem Blumenstrauß Detlef Rieter für seinen Einsatz bei der FFW, und Hella Völker für die Unterstützung bei Geburtstagsjubiläen; mit dem Ehrenzeichen von Groß Kreutz werden geehrt, Herr Kristian Titsch für den maßgeblichen Aufbau der Jugendfeuerwehr und als Gemeindewehrführer der Großgemeinde sowie Herr Fritz-Georg Maaß als langjähriger Vorsitzender des Gemischten Chor Groß Kreutz e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2016'''&lt;br /&gt;
* Die Straßenbeleutung in der Neuen Straße wurde trotz einiger Widerstände von Anliegern installiert und in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
* Auf dem kommunalen Friedhof wurden die Kriegsgräber-Anlage durch den Bauhof neu gestaltet. Ebeso wurde die anonyme Urnen gemeinschaftsanlage erweitert und mit einer Kanteneinfassung versehen.&lt;br /&gt;
* Im Dorf werden VDSL-Schaltschränke aufgestellt.&lt;br /&gt;
* An bzw neben den historischen Gebäuden im Dorf wurden Informationstafel aufgestellt.&lt;br /&gt;
* Im März wird durch den Künstler Philipp das Bild an den Giebel des Heimatmuseums gesprayt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2015'''&lt;br /&gt;
* Am 29. Mai wird die Halbmeilensäule an der B1 kurz vor dem Groß Kreutzer Ausbau aufgestellt und am 6. Juni feierlich enthüllt und übergeben. Am selben Tag findet das Groß Kreutzer Familienfest statt und wird an der ehemaligen Trasse der Lehniner Kleinbahn ein von Wolfgang Haak entworfenes Gedenkschild aufgestellt.&lt;br /&gt;
* Am 24. Juni findet im Strohhaus die feierliche Verabschiedung des Ortsvorstehers Wolfgang Messerschmidt und die Amtsübergabe an Thomas Becker statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2014'''&lt;br /&gt;
* Auf der Urnengemeinschaftsanlage (UGA) ist der erste Tote beigesetzt worden.&lt;br /&gt;
* Am 11. Mai findet in der Kirche ein Solokonzert von Malte Hübner statt. - In memoriam Wofram Hübner sen. (100. Geburtstag). Der Komponist und Musiker M. Hübner ist gebürtiger Groß Kreutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2013'''&lt;br /&gt;
* 13. September Birnenfest&lt;br /&gt;
* 8. Dezember Adventsmarkt am Strohhaus. Ausrichter ist der Kulturförderverein von Groß Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2012''' &lt;br /&gt;
* Die Gemeinde plant auf dem kommunalen Friedhof eine Urnen-Gemeinschaftsanlage.&lt;br /&gt;
* Am 24. März schließt die Schlecker Filiale in Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2011'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2010'''&lt;br /&gt;
* Musikveranstaltung in Groß Kreutz am 29. V. 2010 (U. Mörschel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das Wetter hatte von seinem bisherigen Verhalten eine Ausnahme gemacht: bei strahlendem Sonnenschein strömten von allen Seiten die Besucherinnen und Besucher in die Aula des OSZ. Schon bei ihrem Eintreffen wurden sie draußen von den Klängen des Posaunenchores begrüßt. Im Saal herrschte freudiges Stimmengewirr – und die Plätze wurden knapp. Dies tat der allgemeinen Erwartung aber keinen Abbruch, man rückte einfach etwas enger zusammen!&lt;br /&gt;
Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsteher und Initiator dieser Veranstaltung übernahm Herr Dr. Posner die Moderation und begleitete gekonnt und charmant durch deren Verlauf.&lt;br /&gt;
Zuvor hatte Herr D. Tews mit dem bekannten, von ihm auf dem Keyboard vorgetragenen Stück „Summertime“ von Gershwin, musikalisch das Thema vorgegeben. Es folgte mit zwei Frühlingsliedern der Gemischte Chor Groß Kreutz unter der bewährten und souveränen Leitung von Frau M. Maas .Danach ein Stück für drei Blockflöten vorgetragen von den Frauen E. und A. Demmerling sowie Herrn Dr.Schöbel. Mit einer Eigenkomposition „Klangräume“, einem Stück für Violine solo, wagte es der Berufsmusiker und gebürtige Groß Kreutzer, Malte Hübner, die Hörkapazitäten seines Publikums auf die Probe zu stellen.&lt;br /&gt;
Bei den folgenden Liedern des Kirchenchores (Leitung Frau v. Lenz), war die Welt dann wieder in Ordnung! &lt;br /&gt;
Eine sehr intime Kostbarkeit wurde von der Familie Tews dargeboten: Lieder an die Tradition des romantischen Kunstliedes anknüpfend, komponiert von. Albert Bartsch., dem Vater von Frau Tews. Unter der Leitung von Frau Demmerling folgten zwei Lieder des Schulchores, danach ein Allegretto (Caroli) für Gitarre, vorgetragen von Daniel Hackbarth. Eine sehr erfreuliche, von großer Musikalität getragene Leistung dieses jungen Menschen die nichts zu tun hatte mit dem so häufig praktizierten „Geklampfe“ ! Nicht vergessen werden darf der Gedichtsvortrag von Tobias Schulz “Das Gewitter“ (H. Erhardt). Glücklicherweise hatte man ihm kein Mikro in die Hand gedrückt um die zarte Kinderstimme zu verstärken: Der komödiantische Zauber dieses unverbildeten  kleinen Naturtalentes kam so voll zur Geltung.&lt;br /&gt;
Nach der Pause folgte dann wieder der Posaunenchor mit einem bunten Melodienreigen sowie der Gemischte Chor Groß Kreutz. Ein jüdisches und ein irisches Volkslied,  vorgetragen  von Frau K. Köhler und Frau Lindenborn ohne jegliche Allüren, in schönem musikalischen aufeinander Hinhören, machte  diesen Vortrag für das Publikum zu einem ungetrübten Hörgenuss!&lt;br /&gt;
Dann trat Herr Hübner noch einmal auf mit zwei Soloviolinstücken. Das erste aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach, sowie einer Komposition die, wie das manchmal der Fall ist, zum Schlager/Volkslied wurde. Wir kennen sie unter „Chanson d ´amour“. Das Publikum summte dann auch leise diese Melodie mit. In dem Saal breitete sich damit eine unglaublich schöne, gemeinschaftlich harmonische Stimmung aus.&lt;br /&gt;
Danach trug Frau v. Lenz das bekannte Lied „Zwei Herzen im dreiviertel Takt vor, ihm folgte der Kirchenchor mit einer „Kleinen Sinfonie“. Der Vortrag von Herrn Becker mit dem Lied über Groß Kreutz wurde sehr beklatscht und rief bei vielen Zuhörern ein begeistert - beifälliges Kopfnicken hervor.&lt;br /&gt;
Den Abschluss bildeten alle Chöre mit „I like the flowers“ - (großes Lob an den Schulchor, dass alle so tapfer und diszipliniert durchgehalten haben !) – gemeinsam mit dem Publikum sangen sie noch „Kein schöner Land“.&lt;br /&gt;
Der Posaunenchor ließ  den „roten Adler“ musikalisch hochsteigen und begleitete so das Publikum zum Ausgang&lt;br /&gt;
Der Dank für diese Veranstaltung gilt nicht alleine denen, die auf der Bühne gestanden haben sondern ebenso den „unsichtbaren“ Helfern die durch ihren Einsatz ein solches Unterfangen möglich gemacht haben! Dank auch dem OSZ für die Gastfreundschaft, d.h. seine zur Verfügung gestellte Aula!&lt;br /&gt;
Das Fazit dieser Veranstaltung: Voll gelungen – ein weiteres Fazit: so eine Veranstaltung sollte eine Wiederholung finden!&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2008'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2007'''&lt;br /&gt;
* Am 17. Juli Eröffnung des Marken Diskounters &amp;quot;NETTO&amp;quot; in der Potsdamer Straße. Auf dem Betriebsgeländer der ehemaligen Baufirma Liere hat der &amp;quot;rote Netto&amp;quot; seine Filiale in Groß Kreutz gebautt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2006'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2005'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2004'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2003'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2002'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2001'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2000'''&lt;br /&gt;
*&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<title>Das Dorfleben, in Rückschau auf die Jahrhunderte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Die Geschichte einer Siedlung von den Anfängen an zu erzählen, ist nur wenigen Orten vergönnt. Denn wann und wo sich hier die ersten Menschen angesiedelt haben und woher sie kamen ist nicht überliefert. Deshalb spricht man auch von einer vorgeschichtlichen Zeit. Im Kapitel [[Bevölkerungs- und Siedlungsverhältnisse]] wird auf die bis jetzt vorliegenden Erkenntnisse zu dieser Zeit eingegangen. Eine der wichtigsten Quellen für den interessierten Laien, sind die Forschungsergebnisse von Historikern. Der einfachste Weg sich diese zu Eigen zu machen, sind deren Veröffentlichungen. Das &amp;quot;Historisches Ortslexikon für Brandenburg&amp;quot; (s. [[Quellen der Chronik]]) ist so eine Fundgrube. Sie soll auch hier Licht in die frühen Jahrhunderte bringen. Erkenntnisse aus dieser Zeit stammen zum überwiegenden Teil aus Urkunden zu Eigentumsfragen oder der statistischen Erfassung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen für den Landesherren. Die bedeutendeste Quelle aus dem frühen Mittelalter ist das &amp;quot;Landbuch der Mark Brandenburg von Karl V.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Landbuch_Karls_IV.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Jahre 1375.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
'''1999''': Im August gab es einige unschöne Szenen von Rechtsradikalen, sogenannten Skinheads, in der Gemeinde . Die hier einen ambulanten Textilhandel betreibenden Vietnamesen wurden angegriffen und mussten die Flucht ergreifen. Die zehn Randalierer wurden durch Spezialkräfte der Polizei in der Wohnung eines Gesinnungsgenossen in der Bochower Straße 22 festgenommen. Auch auf den neben dem &amp;quot;Super-Spar-Laden&amp;quot; an der B1 stehenden Imbissstand einer vietnamesischen Familie, die seit Jahren im Ort wohnt, wurden verfassungsfeindliche Symbole geschmiert. &lt;br /&gt;
* Im November eröffnete das &amp;quot;Pink-Haus&amp;quot; (seinen Namen verdankt es der Fassadenfarbe) ein Laden für Drogerie- und Geschenkartikel im Rotdornweg seine Pforten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1998'''&lt;br /&gt;
* 18. Februar: Die Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark (CPM e.V.) wird am 18. Februar 1998 im Groß Kreutzer Strohhaus gegründet. Mit Unterstützung der Kulturabteilung des Kreises (Doris Patzer) und auf Initiative von Chris Rappaport (Deetz) und Wolfram Hübner (Groß Kreutz) wurde der kreisweit agierende Verein ins Leben gerufen. Vorsitzender wird Willi Blasek (Fohrde), GF u.1. Stellvertreter Wolfram Hübner, 2. Stellvertreter: Carmen Hohlfeld (Caputh), Kassierer: Chris Rappaport (Deetz), Schriftführerin: Christa Weber (Wildenbruch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1997'''&lt;br /&gt;
* 5. September, das Begegnungszentrum und Nachbarschaftshaus &amp;quot;Strohhaus&amp;quot; (Strohdachhaus) wird eröffnet.&lt;br /&gt;
* 25. September, es wird der erste Supermarkt in Groß Kreutz eröffnet. Die aus Lehnin stammende Frau Karin Wienke hat die Leitung des Euro-Sparmarktes übernommen. Er steht etwa an der Stelle, wo früher das Chausseehaus stand.&lt;br /&gt;
* Oktober, Die Bananen-Reifeanlage bei der Firma Frucht-Express ist in Betrieb gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1995'''&lt;br /&gt;
Die Bochower wollen auf einer brach liegenden Fläche (192.000 m²) einen Freizeitpark ansiedeln. Dies stößt bei Vielen auf Ablehnung. Insbesondere das Verkehrsaufkommen und auch der Zustrom von zwielichtigem Volk wird gefürchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1985'''&lt;br /&gt;
* Donnerstag, der 3. Januar: Adolf Wedemann kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Er fuhr mit einem Handkarren unbeleuchtet auf der Chaussee in Richtung Groß Kreutzer Ausbau, ein Autofahrer, in die gleiche Richtung fahrend, hatte ihn zu spät erkannt. Jedes Dorf hat seine besonderen Menschen, manche nennen sie Sonderlinge.- Adolf war so Einer, man könnte ihn als ,,das &amp;quot;Faktotum&amp;quot; von Groß Kreutz bezeichnen. Der Junggeselle, schon weit über Vierzig, lebte im &amp;quot;langen Haus&amp;quot;. Beschäftigt war er auf dem Gut, aber bekannt war er vielen Groß Kreutzern als ein fleißiger Helfer beim &amp;quot;Kohlen schippen&amp;quot; oder &amp;quot;Holz hauen&amp;quot;. Gerade älteren Bürgern war er ein unentbehrlicher Helfer, der für einen geringen Lohn die schweren und teilweise auch schmutzigen Arbeiten übernahm. &lt;br /&gt;
* Sonnabend, der 9. März, Verkehrsunfall an der &amp;quot;Sandschelle&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Sonntag, der 10. März, Einbruch in das LEZ (Ländliche Einkaufszentrum) - im Volksmund &amp;quot;Konsum&amp;quot;. Erzählt wurde von einem Schaden von ca. 3.000,- Mark.&lt;br /&gt;
* Dienstag, 12. März (Datum ist nicht gesichert) Fleischermeister Jedamski hat einen Verkehrsunfall in der Potsdamer Straße auf Höhe des HO-Ladens (Parnemann)&lt;br /&gt;
*Freitag, der 29. März, Eine Lehrlingsbrigade der &amp;quot;Energieversorgung&amp;quot; beginnt mit der Verkabelung des Rotdornweges. (Vaters Dias sind vom 1.4.85)&lt;br /&gt;
* Sonntag, der 9. Juni, Der evangelische Kindergarten in der Lehniner Straße feiert sein 85-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
*Montag, der 14. Oktober, Mit den ersten Schiebearbeiten für einen neuen Bergeraum (Scheune) der Milchviehanlage des VEG(Z) wird begonnen.&lt;br /&gt;
* Sonnabend, der 26. Oktober, Brand in Harry Mertens KFZ-Werkstatt (im Anbau links vom Hauptgebäude) in der Brandenburger Straße. Der Brand wurde von Möwes bemerkt und Rüdiger Titsch alamierte die Groß Kreutzer FFW (Freiwillige Feuerwehr).&lt;br /&gt;
*Dienstag, der 10. Dezember, Elternbeiratswahl in der Schule; Zeitungsausschnitt: Märk.Volksstimme&lt;br /&gt;
* Dienstag, der 17. Dezember, Schreiben vom Rat des Kreise; Zeitungsausschnitt: Märk.Volksstimme&lt;br /&gt;
* Mittwoch, der 17. Dezember, Über dem Blumenladen in der Potsdamer Straße wird die erste Leuchtreklame in Groß Kreutz in Betrieb genommen. In grünen Buchstaben: &amp;quot;zierpflanzen – gpg neu-bochow”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1971'''&lt;br /&gt;
Es fand ein Führungswechsel an der Spitze der Partei SED statt. Erich Honecker löste Walter Ulbricht in der Position des Generalsekretärs der SED ab. Im Sommer des Jahres fand der 8. Parteitag der SED statt. Unter dem Motto &amp;quot;Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik&amp;quot; wurden einige Beschlüsse zur Verbesserung der Lebensqualität der Bürger der Republik gefasst. Hierzu gehörten die Begrenzung der Arbeitszeit von Müttern mit zwei Kinder auf 40 Stunden pro Woche. Der Ausbau der Kinderbetreuung und der verlängerten Mutterschaftsurlaub, sowie die finanziellen Erleichterungen für junge Ehepaare in Form von zinslosen Krediten. Das Lohnniveau wurde langsam angehoben. Ein wichtiger Aspekt war die Bekämpfung der Wohnungsnot. Es entsprach eigentlich nicht der Ideologie der Staatsmacht privates Eigentum zu schaffen. Doch mit der Vergabe von zinsgünstigen Krediten und unter Bedingung, dass 25% an Eigenleistung erbracht wurden, gab es die Möglichkeit ein eigenes Häuschen zu bauen. Ein erwünschter Nebeneffekt war wohl auch die Abschöpfung von stillen Reserven. In Groß Kreutz gab es auch einige Familien, die davon profitierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1956''': In der Bahnhofstraße (2E und 2F) nahe dem Kleinbahndam wird für Angehörige des VEG Groß Kreutz ein Doppelwohnhaus gebaut. Es ist ein sogenannter &amp;quot;Versuchsbau&amp;quot;. Versuchsbau insofern, dass das Kellergeschoss aus Beton besteht und als Schutzraum im Rahmen der Zivilverteidigung der DDR bei bestimmten Notlagen dienen sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1952''': Errichtung einer Getreidelagerhalle für die VEAB Groß Kreutz und Grundstücksübertragung an die VdgB Groß Kreutz &amp;lt;ref&amp;gt;BLHA 3.1.2. 250 Z-B 780&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachkriegszeit1945 bis 1949'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Notzeiten waren vor allem von zwei elememtaren Lebensbedürfnissen geprägt. '''Ein Dach über dem Kopf''' und etwas '''zu Essen'''! Ersteres war durch den Zuzug der Vertrieben aus den Ostgebieten Deutschlands kaum vorhanden. Die Umsiedler, wie sie damals genannt wurden, denn die brutale Wirklichkeit sollte nicht in Zusammenhang mit den Siegern (der Sowjetarmee) gebracht werden, mussten irgendwie untergebracht werden (s. [[Bevölkerungs- und Siedlungsverhältnisse]], 5.2 Besiedlung). Oft hatte eine ganze Familie nur eine Stube zur Verfügung. Ob Dachkammer oder Keller, alles was als Unterkunft taugte, musste herhalten. Es wurde einquartiert, ob es den Einheimischen gefiel, oder nicht. Ein weiteres Problem tauchte in diesem Zusammenhang auf - das Heizen im Winter. Kleine eiserne Öfen, Kanonenöfen genannt, sorgten für mollige Wärme, solange sie gefüttert wurden, doch Brennmaterial war knapp. Dies war nicht die einzige Schwierigkeit. Jede Brennstelle brauchte auch ein Abzug, doch was tun wenn kein Schornstein in der Nähe. Heute würde jeder Schornsteinfeger jede Anlage sofort sperren, denn über die Flure suchten die Abzugsrohre den kürzesten Wege zum nächsten Schlot. Die Not machte erfinderisch. Heizmaterial war knapp, so wurden auch die Stubben von geschlagenen Bäumen gerodet. Der Lohn dieser schweißtreibenden schweren Arbeit war ein herrlicher Duft von Kien, wenn Kiefernwurzeln verbrannt wurden. Alte Heiztechniken wurden wieder belebt. Nicht jeder hatte einen &amp;quot;Eisernen&amp;quot;. Geschickte Handwerker bauten Sägespähneöfen, die eigentlich sonst nur in den Werkstätten der einschlägigen Handwerker benutzt wurden. Das Betreiben dieser Art von Öfen bedurfte besonderer Aufmerksamkeit, damit keine giftigen Gasen entstehen, und dass ein Wohnungsbrand verhindert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933 bis 1945 - Die Nazizeit'''&lt;br /&gt;
'''1945'''&lt;br /&gt;
* Als Währungsmittel galt in jener Zeit alle Arten von Lebensmitteln, Zigaretten und Schnaps. Herr von der Marwitz entlohnte seine Hilfskräfte mit trockenen Erbsen. Zwei Waggons mit 30t waren, trotz der Kämpfe um Berlin, aus Friedersdorf wohlbehalten in Groß Kreutz gelandet. Scharen von Flüchtlingsfrauen halfen bei der Frühjahrsbestellung, allein 100 ha Kartoffeln konnten in den Boden gebracht werden.&lt;br /&gt;
* Aus Richtung Lehnin kommend, besetzte am 24. April die Rote Armee das Dorf. Im Ort gab es keine Gegenwehr, so dass die Einnahme relativ &amp;quot;friedlich&amp;quot; verlief, bis auf einige furchtbaren Drangsalierungen, insbesondere der weiblichen Bevölkerung durch Soldaten. Einzelne, besonders geräumige Häuser, wurden zeitweise besetzt. Die Bewohner mussten bei Nachbarn oder Bekannten unterkommen. Der Oberinspektor des Gutes, Artur Kiok, wurde erschossen. Es wurde kolportiert, dass er zum Opfer wurde, weil man des verhassten Vorarbeiters, der für unmenschliche Behandlungen der Zwangsarbeiter bekannt war, nicht habhaft werden konnte. In der folgenden Zeit folgten noch einige politisch bedingte Morde. Die Bewohner des Herrenhauses kamen relativ glimpflich davon. Durch die Internierung seines norwegischen Vetters Bernhard Hjort und anderer norwegischer Bürger, wurde der Gutsherr mit seiner Familie verschont. Dies war auf die Tatsache zurück zu führen, dass eine große schwedische Flagge und Plakate, auch in russischer Sprache, dem Anwesen eine gewisse Neutralität verlieh. Es wurde auch berichtet, dass eine schweizer Fahne gehisst worden sei, denn einige Schweizer Bürger lebten im Ort. Aus Tradition und Erfahrung waren die Meister der Rinderzucht Spezialisten aus der Schweiz. Deshalb wurden die Meister in der Rinderzucht noch Jahrzehnte lang &amp;quot;Schweizer&amp;quot; genannt, obwohl sie gar nicht mehr die schweizerische Staatsangehörigkeit hatten. Der Gutsherr wurde aus dem Herrenhaus vertrieben und kam beim Pfarrer Kalkowski unter. Im September wurde die Bodenreform durchgeführt.&lt;br /&gt;
* 12. Oktober: Am 11 Oktober bekam Bodo v.d. Marwitz den Ausweisungsbefehl und musste am nächsten Tag mit dem Rest seiner Familie und einem Sack der notwendigsten Dinge Groß Kreutz verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1943''': Feldscheunenneubau in Groß Kreutz [BLHA 37 Friedersdorf-Groß Kreutz 196]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang '''April 1937''': Auszug aus den Erinnerungen von Bodo von der Marwitz (S. 65ff) an seinen Diener August Lummert, zu Verdeutlichung, wie das gesellschaftliche Klima in dieser Zeit war. Es handelte sich um das Richtfest für „Die Marwitz  Kolonie“.&lt;br /&gt;
''„Die Behörden und Parteidienststellen hatten Wind bekommen von dem Unternehmen und mochten diese Anlage gern darstellen als ein Stück der Erfolge nationalsozialistischer Initiative, und so sagten sich ungebetene Zahlreiche Würdenträger, darunter gar mit goldbestickten braunen Uniformen zum Richtfest an. Auf ihre Anfrage war ihnen ein Treffen um 2 Uhr mittags im „Herrenhaus“ genannt. … Wir fuhren in großer Kolonne ganz dicker Wagen, mit imponierenden Standarten versehen, durchs Dorf zum Bauplatz – ich mit dem Öbersten an der tête. Dort selbst, an der Einfahrt zur neuen Siedlung, sollte in das Fundament für einen riesigen Findling die Bauurkunde eingemauert werden, die aber vorsorglich in schonverschlossener Bleikapsel bereit lag, denn es schien mir nicht geraten, diesem Auditorium den Text der Urkunde vorzuzeigen. Sie ermangelte jeder sonst üblichen Huldigungen des „Führers“, erklärte den gedachten Zweck der Errichtung der Siedlung und führte alle am Bau beteiligten Männer namentlich auf. Auf dem Dachstuhl des ersten Hauses stand schon der polier Paul der Firma Meissgeier aus Brück, der schon alle meine sonstigen vielen Bautengerichtet hatte. Und er begann seinen Spruch mit den üblichen Gruß an „unseren geliebten Führer“, dem wir auch an dieser Stelle den Dank dafür abstatten müßten, dass er uns Arbeit und Brot gegeben habe, um danach aber fortzufahren: „Was aber hätte unser Führer gemacht, wenn Herr von der Marwitz uns nicht gerufen und den Auftrag zu diesem bau erteilt hätte ---!“ Mir wurde langsam schwül! Ich mußte erwidern! Mir schien die Situation geeignet, ganz frech nun unter Anwendung der Vokabeln von „Blut und Boden“ und „Verbundenheit mit der Scholle“ zu erklären, daß dies Bauvorhaben eine Bestätigung sein sollte und  Zeichen auch meiner Verbundenheit mit der Heimat, und darum die Bitte wagte um die Erlaubnis der versammelten „hohen Hoheitsträger“, diese Siedlung auf den Namen „Die Marwitz Kolonie“ taufen zu dürfen, indem ich mich ihnen in fragender Geste zuwandte. &lt;br /&gt;
Die Überrumpelung gelang, sie nickten zustimmend, und ich war vorbeigekommen an den mir zuvor angetragenen Vorschlag, die Namen „Hitler“ oder „Robert Ley“&amp;lt;ref&amp;gt; Robert Ley war einer der führenden Politiker zur Zeit des Nationalsozialismus und Reichsleiter der NSDAP. Ein Siedlungstyp wurde nach ihm benannt, der in den 1930er Jahren in ganz Deutschland verbreitet war. Diese Art Siedlung besteht aus Einfamilienhäusern inmitten von Gärten.&amp;lt;/ref&amp;gt; Und ich erklärte weiter, dass auf dem Stein unter die Worte „Die Marwitz Kolonie“ noch gesetzt werden sollte: „Der Kinderreiche den Kinderreichen“, da diese sieben Häuser mit den Namen meiner sieben Kinder in erster Linie den kinderreichen Familien zugewiesen werden sollten.“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. März 1933''': Die Wahlen zum Deutschen Reichstag und Landtag brachten in Groß Kreutz folgendes Ergebnis [PTZ vom 6. März 1933]. Wahlergebnisse in Groß Kreutz zum '''Reichstag'''&lt;br /&gt;
Wahlberechtigte: 711, Gültige Stimmen: 655 (92,1%), Stimmscheine: 17, Ungültige: 3, Nationalsozialisten: 293 (41,2%), Sozialdemokraten: 99 (13,9%), Kommunisten: 104 (14,6%), Zentrum: 5 (0,7%), Kampffront Schwarz-Weiß-Rot: 131 (20,3%), Deutsche Volkspartei: 12 (1,7%), Christlich-Soziale: 0, Deutsche Staatspartei: 8 (1,1%), Deutsche Bauernpartei: 0, Soz. Kampfgemeinschaft: 0. Fazit - 59,6% der Groß Kreutzer haben recht-konservativ gewählt. Wahlergebnisse in Groß Kreutz zum '''Landtag'''. Wahlberechtigte: 711, Gültige Stimmen: 655, Stimmscheine: 17, Ungültige: 5, Nationalsozialisten: 286 (40,2%), Mit Hindenburg: 13, Sozialdemokraten: 94 (13,2%), Kommunisten: 103 (14,5%), Zentrum: 5 (0,7%), Mittelstand: 1 (0,1%), Kampffront Schwarz-Weiß-Rot: 131 (20,3%), Deutsche Volkspartei: 10 (1,4%), Christlich-Soziale: 0, Deutsche Staatspartei: 7 (0,9%). Zur Landtagswahl sieht das Ergebnis ganz ähnlich aus. Die Rechten und Nationalsozialisten erhielten 60,5% stimmen, gegenüber den Linken und Liberalen mit nur rund 30%. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weimarer Republik'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1931'''; ''Auf Anordnung des Kreisschulrates wurde am 1. April die Hilfslehrerstelle wieder eingezogen, trotz gleichbleibender Schülerzahl (121)'' (aus Schulchronik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1929'''; Da die drei Klassen, Jahrgang 1 und 2, eine Schülerzahl von 56 aufwies, wurde Klasse geteilt, so dass Groß Kreutz jetzt eine vierklassige Schule besitzt. Die Regierung sandte am 1. September 1929 den Schulamtsbewerber J. B. als Hilfslehrer nach Groß Kreutz. (aus Schulchronik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1928'''; Die Gutsbezirke wurden aufgelöst. Alle Standorte, auch die Wohnplätze, bilden eine Gemeinde. Die Schule ist eine dreiklassige Gemeindeschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1927''': Fünfzigjahrfeier des Landwirtschaftlichen Vereins Groß Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1918''': In dem 1900 erbauten Kinderheim (Kindergarten) wurde eine evangelische Diakonissenstation eingerichtet. Sie hatte die Aufgabe, die Kranken und Hilfsbedürftigen in der Gemeinde zu betreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die letzten Jahre der Kaiserzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1910'''; ''Der Erweiterungsbau des zweiten Schulhauses'' (Schule in der Schulstraße, heute Kita &amp;quot;Storchennest&amp;quot;) ''ist fertiggestellt und ein dritter Klassenraum geschaffen.''(aus Schulchronik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1907''': Neubau zweier Feldscheunen und eines Familienhauses in Groß Kreutz während der Vormundschaftsverwaltung [BLHA 37 Friedersdorf-Groß Kreutz 192]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1905'''; ''Die hiesige Schule ist eine Sozietätsschule, welche der Gemeinde und dem Rittergute selbigen Namens gehört. Sie ist eine dreiklassen Schule mit zwei Lehrern. (aus der Schulchronik)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1900''': A) Das Dorf zählt 120 Häuser und 662 ha B) das Rittergut 25 Häuser mit 796ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===19. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1877''': Am 25. Juni Gründung des Landwirtschaftsverein Groß Kreutz und Umgebung. [BLHA, Rep. 59B Landwirtschaftsverein Groß Kreutz und Umgebung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1858''': A) Das Dorf hat 7 öffentliche Gebäude, 40 Wohnhäuser, 116 Wirtschaftsgebäude und eine Getreidemühle; 2285 Morgen gehören dem Dorf, davon entfallen auf die Gehöfte 46 Mg, 1743 Mg Acker, 300 Mg Wiese, 196 Mg Weide. B) das Rittergut hat 12 Wohn- und 26 Wirtschaftsgebäude; 3063 Mg ist es groß, davon 58 Mg Gehöfte, 1787 Mg Acker, 354 Mg Wiese, 189 Mg Weide und 665 Mg Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1848''': Albert von Arnstedt hat eine &amp;quot; Bürgerwehrtruppe&amp;quot; von Bewohnern aus den umliegenden Dörfern aufgestellt, um dem König bei den revolutionären Unruhen in Berlin zu Hilfe zu eilen. Die Pieken soll der Schmiedemeister W. Peters geschmiedet haben, und v. Arnstedt selber hatte zwei kleine Kanonen beschafft.&amp;lt;ref&amp;gt;lt. Generalanzeiger für das Havelland, Nr.43, vom 21. Februar 1927&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1837''': Ein Rittergut und das Dorf hat 43 Wohnhäuser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1817''': In einem Schreiben aus dem Kugelkopf des Kirchturms wird ein sehr trockenes Jahr erwähnt. Die Roggen und Weizenernte viel besonders schlecht aus, die übrigen Feldfrüchte gerieten mäßig, Obst reichlich und der Wein vorzüglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1810''': Am 24. September brannte die Posthalterei in Groß Kreutz ab. Sie wurde Opfer einer Brandstiftung, siehe [[Kriminalität]] und [[Zeitüberblick in Form eines Zeitstrahls]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1810''': Kemnitz ist eine Tochterkirche von Groß Kreutz. Außer dem Lehrer sind noch zwei Schneider im Ort, wovon einer wegen Arbeitsmangel aufgegeben hat. Früher mussten auch die Kinder aus Kemnitz hier zu Schule gehen. (s. Schulbericht 1810)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1806''': Durchzug von Truppen auf der neuen &amp;quot;kunststraße&amp;quot; durch das Dorf, mit wenig Einquartierungen. Dies sollte sich jedoch in den folgenden Wintern sehr ändern (Pfarrer Müller).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1801''': Zum Dorf gehören 10 Ganzbauern, 9 Ganzkossäten, 2 Büdner, 12 Einlieger, eine Schmiede, Krug, Windmühle. 10.000 Mg  Holz und 60 Mg Gemeinholz (Wald, der der ganzen Gemeinde gehört), 6 Mg Weinberge; 42 Bauernhufen und 16 Lehnhufen (gepachtetes Land) werden bearbeitet. Im Dorf wurden 38 Feuerstellen registriert, so dass man von 38 Wohnhäusern ausgehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mittelalter bis Beginn der Neuzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1775''': Büsching listet in seiner &amp;quot;Vollständigen Topographie der Mark Brandenburg&amp;quot; für Groß Creutz folgendes auf: Es ist ein Dorf mit einer Mutterkirche, mit einer Schäferei und Windmühle; es gehört zur Provinz &amp;quot;Mittelmark&amp;quot; und zum Kreis &amp;quot;Zauche&amp;quot;; es ist ein adeliger Ort und unterliegt der geistlichen Inspektion (kirchlichen Aufsicht) von Neustadt Brandenburg&amp;lt;ref&amp;gt;damals waren Brandenburg und Neustadt Brandenburg eigenständige Städte&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Patron der Pfarrkirche und die Gerichts-Obrigkeit oblag dem Besitzer des Ortes (Carl Botho Gottfried v. Hacke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1745''': Im Dorf leben zehn Bauern und acht Kossäten. Es gibt eine Schäferei und eine Windmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1682/83''': Aus diesen Jahren wird erwähnt, dass es 31 3/4 Mittelhufen gibt und über die Hälfte, nämlich 19 2/3 gehören dem Adel. Es gibt 10 Kossätenhöfe, eineinhalb sind verlassen (wüst) und werden nicht bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1686''': &amp;quot;Patent, daß die Unterthanen, insonderheit in kleinen Städten, Flecken und auf dem Lande nützliche Bäume pflantzen sollen &amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Corpus Constitutionum Marchicarum (CCM) / Theil 6, Abth. 1; CLXVII. vom 5. Mart 1686&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1680''': Patent, daß niemand von Fremden und Reisenden an ungewöhnlichen Passagen über die Ströhme sich übersetzen lassen, noch sonst einiger Schleiff-Wege bedienen solle &amp;lt;ref&amp;gt;CCM_Theil-5,Abth.4,Capitel-II. Capitel. Von Pest-Ordnungen und dahin gehörigen Sachen; vom 30. Octobr. 1680&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Jahrzehnten des 17. Jh. und in den ersten Jahrzehnten des 18. Jh. grassierte die Pest in deutschen Landen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1652''': Nach dem furchtbaren Dreißigjährigem Krieg lebten im Dorf 14 Personen. Es gab 3 Hüfner, einer davon ist der Schulze und 4 Kossäten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bevölkerung nach dem 30-jährige Krieg (Quelle: „Die Zauche und ihre Bevölkerung zur Zeit des 30jährigen Krieges“, Beitrag von Erich Kittel im Heimatkalender des Kreises Zauch-Belzig im Jahre 1935.) Der Landreiter des Kurfürsten erfasste die Bevölkerung um eine Übersicht zu den erhebenden Steuern zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkreten Auswirkungen und Zustände im Ort in den Jahren von 1618 bis 1648 sind nicht im Einzelnen überliefert.  Die Bevölkerungszahl war auf einem Tiefstand. Es bedeuten die Zahlen in den Klammern das Alter des genannten; wird ein „c“ aufgeführt, so heißt dies, dieser Name wurde in dem Ort schon 1605 im Lehniner Erbregister aufgeführt. Manche Familiennamen haben sich bis heute im Ort erhalten. Aus den Aufzeichnungen1 zur Bevölkerung wissen wir, dass im:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorffe Großen Creutz &lt;br /&gt;
seindt 3 Huefener und 4 Cossaten“ &lt;br /&gt;
Namentlich werden genannt:&lt;br /&gt;
„Der Schulz Jurgen Bier (55) hat einen Knecht&lt;br /&gt;
Hans Kruger (40) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Andreas Fronstorff (61) hat einen Sohn von (16) &lt;br /&gt;
Mertien Filig &lt;br /&gt;
Thomas Kruger (42) hat einen Sohn von (21)&lt;br /&gt;
Hans Senst (60) hat einen Sohn von (20)&lt;br /&gt;
Jurgen Schuldten (50) hat 2 Söhne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Bechow (Bochow)&lt;br /&gt;
seindt 4 Hufener undt 2 Coßaten&lt;br /&gt;
der Schulze Jurgen Wegener (30) hat 2 Jungens&lt;br /&gt;
Jurgen Wilke c? (67) hat 1 Sohn von (22)&lt;br /&gt;
Andreas Merten (58)&lt;br /&gt;
Jacobus Heßeler (35)&lt;br /&gt;
Peter Merten (51)&lt;br /&gt;
Jacobus Hintzw (40)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Detz (Deetz)&lt;br /&gt;
seindt 10 Hufener und 9 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulze Hans Neigemann (45) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Hans Borgestorf (54) hat 2 Kinder &lt;br /&gt;
Jurgen Hildebrandt (32)&lt;br /&gt;
Hans Hornemann c (32)&lt;br /&gt;
Palm Surig (60) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Jacobus Lise (44)&lt;br /&gt;
Martin Patzer (43) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Mattheas Boggo (44)&lt;br /&gt;
Mertin Helgre (34)&lt;br /&gt;
Mattheas Schwegten (61)&lt;br /&gt;
Peter Pape (59)&lt;br /&gt;
Wulff Schulder (36)&lt;br /&gt;
Peter Pape (34)&lt;br /&gt;
Mattheas Mar (30)&lt;br /&gt;
Valtien Wicke (45)&lt;br /&gt;
Jacob Bollenstorf c (57)&lt;br /&gt;
Gronemus Wiennig (59)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Crielow (Krielow)&lt;br /&gt;
seindt 7 Hufener und 3 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulze Hans Jochob (55)&lt;br /&gt;
Andreas Berndt (24)&lt;br /&gt;
Jacob Berndt (30)&lt;br /&gt;
Merten Tabert c (50)&lt;br /&gt;
Tomas Koßien (26)&lt;br /&gt;
Peter Brechow (32)&lt;br /&gt;
Peter Lindicke (52)&lt;br /&gt;
Merten Tabert (40)&lt;br /&gt;
Bendix Kobicke (35)&lt;br /&gt;
Tomas Seger (60)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Götz&lt;br /&gt;
seindt 8 Huefener und 10 Coßaten&lt;br /&gt;
Andreas Schultz (61) Amtsschreiber zu Lehnin&lt;br /&gt;
Arndt Wendt (35)&lt;br /&gt;
Gal Götz c (73)&lt;br /&gt;
Niclaus Ritter (30)&lt;br /&gt;
Peter Zingelmann (36)&lt;br /&gt;
Görges Hag (53)&lt;br /&gt;
Andreas Man c (45)&lt;br /&gt;
Jochim Bellien (51)&lt;br /&gt;
Jurgen Franstörff (60)&lt;br /&gt;
Peter Höwener (46)&lt;br /&gt;
Niclaus Gericke (35)&lt;br /&gt;
Andreas Badt (32)&lt;br /&gt;
Thomas Lipe (43)&lt;br /&gt;
Christian Mohr (41)&lt;br /&gt;
Hans Hardtmann (39)&lt;br /&gt;
Andreas Bernaiow (52)&lt;br /&gt;
Hans Grunefeldt (36)&lt;br /&gt;
Martin Kiborg (40)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Jeserick (Jeserig)&lt;br /&gt;
seindt 4 Hufener und 2 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulz Martin Sternstorff (47)&lt;br /&gt;
Matthias Kulemey (50)&lt;br /&gt;
Matthias Kuck (60)&lt;br /&gt;
Michel Leman (41)&lt;br /&gt;
Mattheas kuhne (48)&lt;br /&gt;
Andreas Dusekow (48)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Schmergow&lt;br /&gt;
seindt 12 Hufener und 7 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulz Bendix Bredow (31) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Jurgen Spitzhoff c (45)&lt;br /&gt;
Hans Bollenstorff (30)&lt;br /&gt;
Jurgen Merten c (68) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Peter Sump c (76) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Jörges Bertz c (2) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Andreas Andreß (34) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Joachim Paschen (36) hat 2 Söhne von 20&lt;br /&gt;
Peter Heinrich c (47) hat 1 Knecht &lt;br /&gt;
Andreas Bogge &lt;br /&gt;
Andreas Merten c (27) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Kesten Sump (47) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Mattheas Tegener &lt;br /&gt;
Peter Matteas (44) hat den Schweden gedient&lt;br /&gt;
Peter Senst (40)&lt;br /&gt;
Peter Gewert (40)&lt;br /&gt;
tomas Leddien c (48)&lt;br /&gt;
Tomas Witmann c (48)&lt;br /&gt;
Peter Teuffel (30)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1624''': Die Zeit des Dreißig jährigen Krieges. Es werden 10 Hüfner, 10 Kossäten, 1 Schmied, 1 Hirte, 1 Pachtschäfer, 1 Paar Hausleute, 1 Schneider,und die Schäferknechte aufgezählt; das Dorf umfasst mit den Hufen von Hatenow 39 Hufen; der Rittergutsbesitzer hat 12 Hufen. der Pfarrer hat 2 Hufen. Von einem Hof mit 4 Hufen wird berichtet, dass er von den Herrschaften übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1608''': Es wird ein Rittersitz des Herrn von Hacke bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Die '''Neuzeit''' ist kein fester Zeitpunkt. Als Beginn der Neuzeit wird oft die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert angesetzt. Zeiten von gravierenden Entdeckungen und geistigen Umbrüchen folgten. Das Zeitalter der Aufklärung, mit dem Höhepunkt der Französischen Revolution, wurde die frühe Neuzeit beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1589''': Es gibt 9 Abgabepflichtige, 1 Kossät und einen Schneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1580''': 1 Hof mit 4 Hufen hat Herr v. Rochow zu sich genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1450''': Das Dorf ist immer noch 42 Hufen groß. Herr von der Groeben hat 5 Hufen und eine Herde (wahrscheinlich Schafherde, Anmerk. d. Chronisten). 1451 wird berichtet, dass v.d. Groeben und der Schulte 6 Hufen haben. Einen Schäfer und den Krug gibt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1541''': Es wird von 100 Kummunikanten berichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1533''': Es wird der Schulze erwähnt und zu acht Höfen gehört eine Dorfhufe. Die Dorfhufe oder Allmende ist ein Allgemeineigentum von Dorfbauern. Es wird Bezug weiterhin genommen zu der Wüstung Hatenow. Der erste Bauer hat dort 3 Hufen, drei haben je 2 wüste Hufen, Einer hat eine wüste Hufe, weiterhingibt es 8 Hüfner, einer von ihnen hat auch 1 wüste Hufe auf Hatenow. Es werden 9 Höfe erwähnt von denen sechs wahrscheinlich jeder 1 wüste Hufe habe. (Nach dieser Rechnung ergeben sich 20 Hufen zu Hatenow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1375''': In dem o.g. Landbuch wird berichtet, dass der Ort 42 Hufen hat. Davon hat der Pfarrer 3 Hufen, der Schulze hat 2 Hufen und der Dorfvorsteher hat vom Patron von Rochow 7 Hufen als Lehen bekommen; außerdem gibt es im Dorf einen Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Ausgrabungen ist bekannt, dass auf dem Gebiet der heutigen Gemarkung Wenden&amp;lt;ref&amp;gt;Wenden ist eine veraltete Bezeichnung für Slawen im deutschsprachigen Raum(Wikipedia)&amp;lt;/ref&amp;gt; gesiedelt haben. Mit der Eroberung der ostelbischen Gebiete setzten die Markgrafen (hier die Bezeichnung für die Beherrscher des Grenzlandes) sogenannte Locatoren&amp;lt;ref&amp;gt;im Hochmittelalter ein von der Feudalgewalt eingesetzter Organisator, der die Besiedlung einer Region zu verwalten hatte und Siedler anwarb (Wikipedia)&amp;lt;/ref&amp;gt; ein. Es ist davon auszugehen, dass sowohl slawische und deutsche Siedler neben einander gelebt haben. Zu der ersten schriftlichen Erwähnung des Ortes &amp;quot;Groß Kreutz&amp;quot;, wenn auch in anderer Schreibweise, siehe 4.1 [[Ursprünge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen===&lt;br /&gt;
*[1]Brandenburger Domstiftsarchiv: Depositum- Pfarrarchiv Groß Kreutz, GrK 5/71a; „Verzeichnis der Höfe von Groß Kreutz mit ihren Besitzern“ enthält auch Nachrichten über Kirchhof und Kirche (unter Nr. 40 - 42) und Nachrichten über das Dorf Kemnitz (unter 43)“&lt;br /&gt;
*[2] Plato, Die Chronik des Dorfes Grossenkreutz geführt bis zum Jahre 1827, Brandenburg&lt;br /&gt;
*[3] Lebensgeschichte des Pfarrers Friedrich Julius Petzel, Seite 35&lt;br /&gt;
*[4] Handschriftliche Aufzeichnungen von Lehrer Friedrich Klapper bzw. seiner Tochter aus dem Jahre 1945&lt;br /&gt;
*[5] MAZ-Potsdam-Land, 10. Oktober 1992&lt;br /&gt;
*[6] Festschrift „700 Jahre Groß Kreutz“, Seite 71-Freiwillige Feuerwehr&lt;br /&gt;
*[7] BLHA, 37 Friedersdorf-Groß Kreutz 230/2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fußnoten===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=4422</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-09-18T17:28:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: /* Gliederung (gesamt) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Die fehlenden Beiträge und Bilder werden nach und nach ergänzt. Alle Interessierten sind aufgerufen, mitzumachen, zu ergänzen und gegebenenfalls zu korrigieren. Beiträge bitte an die Email: ass_huebner@web.de senden.&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfe zur Benutzung und Konfiguration der Wiki-Software findest du im [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Help:Contents Benutzerhandbuch].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gliederung (gesamt)=&lt;br /&gt;
*# [[Die neusten Ergänzungen]]&lt;br /&gt;
*#[[Einführung und Organisation der Chronik]]&lt;br /&gt;
*# [[Zeitüberblick in Form eines Zeitstrahls]]&lt;br /&gt;
*# [[Geographie]]&lt;br /&gt;
*# [[Bevölkerungs- und Siedlungsverhältnisse]]&lt;br /&gt;
*## [[Ursprünge]]&lt;br /&gt;
*## [[Besiedelung]]&lt;br /&gt;
*## [[Bebauung von Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*## [[Vergangnes in Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*## [[Das Dorfleben, in Rückschau auf die Jahrhunderte]]&lt;br /&gt;
*### [[21. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
*### [[20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
*### [[Die letzten Jahre der Kaiserzeit]]&lt;br /&gt;
*### [[19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
*### [[Mittelalter bis Beginn der Neuzeit]]&lt;br /&gt;
*### [[Erinnerungen an und von Zeitzeugen]]&lt;br /&gt;
*###[[Personen und Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
*### [[Alltag auf dem Dorfe im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
*### [[Dorfentwicklung, Projekte und Bürgerinitiativen]]&lt;br /&gt;
*### [[Rück- und Vorschauen]]&lt;br /&gt;
*### [[Besondere Ereignisse]]&lt;br /&gt;
*# [[Gesellschaftliche Entwicklung]]&lt;br /&gt;
*## [[Herrschaftsverhältnisse-Besitzverhältnisse]]&lt;br /&gt;
*### [[Adelsfamilien- und das Patronat]]&lt;br /&gt;
*### [[Bauernfamilien und Andere]]&lt;br /&gt;
*### [[Betrachtungen zu den politschen Verhältnisse in der Rückschau]]&lt;br /&gt;
*## [[Verwaltungsgeschichte]]&lt;br /&gt;
*### [[Von der Mark Brandenburg zum Land Brandenburg]]&lt;br /&gt;
*###  [[Von Gemeinde Groß Kreutz zu Groß Kreutz (Havel)]]&lt;br /&gt;
*###  [[Groß Kreutzer Wappen und Siegel]]&lt;br /&gt;
*## [[Politische Gemeinde &amp;amp; Verwaltung]]&lt;br /&gt;
*### [[Kommunalverfassung]]&lt;br /&gt;
*### [[Verwaltungen und kommunale Einrichtungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Gemeindevorsteher, Bürgermeister, Ortsvorsteher]]&lt;br /&gt;
*### [[Gemeindevertretung, Ausschüsse, Kommissionen]]&lt;br /&gt;
*### [[Satzungen, Anordnungen und Beschlüsse]]&lt;br /&gt;
*### [[Amtsblätter und Gemeindebote]]&lt;br /&gt;
*## [[Recht &amp;amp; Ordnung]]&lt;br /&gt;
*### [[Rechtssysteme und Gerichtszugehörigkeit]]&lt;br /&gt;
*### [[Besondere Gesetze, Verordnungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Rechtsvorgänge im Ort]]&lt;br /&gt;
*### [[Öffentliche Sicherheit]]&lt;br /&gt;
*### [[Kriminalität]]&lt;br /&gt;
*## [[Parteien]]&lt;br /&gt;
*## [[Wahlen]]&lt;br /&gt;
*# [[Ökonomische Verhältnisse]]&lt;br /&gt;
*## [[Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
*### [[Verkehr, Straßen und Wege]]&lt;br /&gt;
*### [[Energieversorgung]]&lt;br /&gt;
*### [[Versorgung &amp;amp; Entsorgung]]&lt;br /&gt;
*### [[Kommunikation-, Post- und Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Gewerbegebiete]]&lt;br /&gt;
*#### [[Gewerbegebiet am Bahnhof]]&lt;br /&gt;
*#### [[Frucht- und Frachthof]]&lt;br /&gt;
*#### [[Eichenhain]]&lt;br /&gt;
*## [[Land- Forst- u. Nahrungsgüterwirtschaft]]&lt;br /&gt;
*### [[Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
*### [[Garten- und Obstbau]]&lt;br /&gt;
*### [[Forstwirtschaft]]&lt;br /&gt;
*## [[Handwerk und Industrie]]&lt;br /&gt;
*## [[Handel und Gewerbe]]&lt;br /&gt;
*### [[Supermärkte]]&lt;br /&gt;
*### [[Gasthof und Beherbergung]]&lt;br /&gt;
*### [[Dienstleistungen]]&lt;br /&gt;
*## [[Finanzwesen]]&lt;br /&gt;
*# [[Geistig-kulturelles Leben]]&lt;br /&gt;
*## [[Volkskunde ]]&lt;br /&gt;
*## [[Die Sprache in Wort und Schrift]]&lt;br /&gt;
*## [[Bildungswesen]]&lt;br /&gt;
*## [[Glaubensgemeinschaften]]&lt;br /&gt;
*## [[Freizeitgestaltung, Vereine und Kultur]]&lt;br /&gt;
*### [[Veranstaltungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Vereine &amp;amp; Interessengemeinschaften]]&lt;br /&gt;
*### [[Sport]]&lt;br /&gt;
*### [[Künstlerische Betätigungen]]&lt;br /&gt;
*#### [[Musikalisches]]&lt;br /&gt;
*#### [[Malen und Zeichen]]&lt;br /&gt;
*#### [[Volkstanz &amp;amp; Tanz]]&lt;br /&gt;
*#### [[Theater &amp;amp; Laienspiel]]&lt;br /&gt;
*### [[Spielen und Spielzeug]]&lt;br /&gt;
*#### [[Spielplätze]]&lt;br /&gt;
*#### [[Spielzeug &amp;amp; Spiele]]&lt;br /&gt;
*### [[Feiertage und Gedenktage (Ergänzug zu Veranstaltungen)]]&lt;br /&gt;
*#### [[Sakrale Feiertage]]&lt;br /&gt;
*#### [[Profane Feier- und Gedenktage]]&lt;br /&gt;
*## [[Kulturelle Einrichtungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Bibliotheken]]&lt;br /&gt;
*### [[Museen]]&lt;br /&gt;
*### [[Das Strohhaus]]&lt;br /&gt;
*## [[Orts- und Heimatgeschichte]]&lt;br /&gt;
*## [[Heimatkalender]]&lt;br /&gt;
*## [[Sagen und Legenden]]&lt;br /&gt;
*## [[Denkmale und Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
*### [[Dorfkirche ]]&lt;br /&gt;
*### [[Herrenhaus und Hofanlage]]&lt;br /&gt;
*### [[Gutsarbeiterhäuser]]&lt;br /&gt;
*### [[Evangelischer Kindergarten ID-Nr.09191014]]&lt;br /&gt;
*### [[Alter Bahnhof]]&lt;br /&gt;
*### [[Brandenburger Straße 10 – Rombrecht-Haus ID-Nr.09190995 ]]&lt;br /&gt;
*### [[Ziegelpflasterstraße nach Deetz ID-Nr. 09190914]]&lt;br /&gt;
*### [[Andere Denkmale]]&lt;br /&gt;
*## [[Tourismus]]&lt;br /&gt;
*# [[Sozialwesen]]&lt;br /&gt;
*## [[Sozialgeschichte]]&lt;br /&gt;
*### [[Die Familie]]&lt;br /&gt;
*### [[Notzeiten]]&lt;br /&gt;
*### [[Sozialfürsorge]]&lt;br /&gt;
*### [[Sozialpolitische Maßnahmen in der DDR]]&lt;br /&gt;
*## [[Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Arztpraxen]]&lt;br /&gt;
*### [[Zahnarzt]]&lt;br /&gt;
*### [[Physiotherapie]]&lt;br /&gt;
*### [[Gemeindeschwester]]&lt;br /&gt;
*### [[Apotheke]]&lt;br /&gt;
*### [[Rettungswesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Blutspendewesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Tierärzte]]&lt;br /&gt;
*### [[Krankenhäuser]]&lt;br /&gt;
*## [[Betreuung und Fürsorge]]&lt;br /&gt;
*### [[Evangelische Diakonie]]&lt;br /&gt;
*### [[Altenbetreuung]]&lt;br /&gt;
*### [[Pflegedienste]]&lt;br /&gt;
*### [[Betreuung der Jungend]]&lt;br /&gt;
*## [[Selbsthilfegruppen]]&lt;br /&gt;
*# [[Naturverhältnisse]]&lt;br /&gt;
*## [[Natur in und um Groß Kreutz und Landkreis P-M]]&lt;br /&gt;
*### [[Entwicklungsziele PM]]&lt;br /&gt;
*### [[Flora]]&lt;br /&gt;
*#### [[Baum und Strauch]]&lt;br /&gt;
*#### [[Feld und Flur]]&lt;br /&gt;
*#### [[Vorgarten und Ziergehölze]]&lt;br /&gt;
*#### [[Was blüht denn da am Wegesrand?]]&lt;br /&gt;
*#### [[Einwanderer in der Pflanzenwelt]]&lt;br /&gt;
*#### [[Störungen und Schadbilder]]&lt;br /&gt;
*### [[Pilze und Flechten]]&lt;br /&gt;
*### [[Fauna]]&lt;br /&gt;
*####  [[Von Insekten und anderem Getier]]&lt;br /&gt;
*#### [[Lurche und Kriechtiere]]&lt;br /&gt;
*#### [[Vögel]]&lt;br /&gt;
*#### [[Säugetiere]]&lt;br /&gt;
*#### [[Neozoen in Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*## [[Areale in Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*### [[Feuchtgebiete]]&lt;br /&gt;
*### [[Wälder]]&lt;br /&gt;
*### [[Besondere Areale]]&lt;br /&gt;
*## [[Naturschutz und Jagd]]&lt;br /&gt;
*## [[Wetter und Klima]]&lt;br /&gt;
*## [[Angrenzende Habitate]]&lt;br /&gt;
*### [[Götzer Berge]]&lt;br /&gt;
*### [[Königsberg, Eichelberg Deetz]]&lt;br /&gt;
*### [[Windmühlenberg, Spitzberg Derwitz, Krielow]]&lt;br /&gt;
*### [[Finte_Bochow Bruch]]&lt;br /&gt;
*### [[Rietzer See]]&lt;br /&gt;
*# [[Bilder und Filme zur Ortschronik]]&lt;br /&gt;
*## [[Postkarten und andere Bilder]]&lt;br /&gt;
*## [[Filme]]&lt;br /&gt;
*## [[Blick aus luftiger Höhe]]&lt;br /&gt;
*# [[Ortsteile von Groß Kreutz (Havel)]]&lt;br /&gt;
*### [[Bochow]]&lt;br /&gt;
*### [[Deetz]]&lt;br /&gt;
*### [[Götz]]&lt;br /&gt;
*#### [[Götzer Berge]]&lt;br /&gt;
*#### [[Havelufer]]&lt;br /&gt;
*### [[Jeserig]]&lt;br /&gt;
*### [[Krielow]]&lt;br /&gt;
*### [[Schenkenberg]]&lt;br /&gt;
*### [[Schmergow]]&lt;br /&gt;
*# [[Anhang]]&lt;br /&gt;
*## [[Quellen der Chronik]]&lt;br /&gt;
*## [[Glossar]]&lt;br /&gt;
*## [[Alte Maße und Einheiten]]&lt;br /&gt;
*## [[Abkürzungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Abkürzungsverzeichnis im Historischen Ortslexikons]]&lt;br /&gt;
*## [[Autoren-Findbuch]]&lt;br /&gt;
*# [[Eigentum der Ortschronik]]&lt;br /&gt;
*# [[Sammlungen der Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsparameter]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:FAQ Häufige Fragen zu MediaWiki]&lt;br /&gt;
* [https://lists.wikimedia.org/postorius/lists/mediawiki-announce.lists.wikimedia.org/ Mailingliste zu neuen Versionen von MediaWiki]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Localisation#Translation_resources Übersetze MediaWiki für deine Sprache]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Combating_spam Erfahre, wie du Spam auf deinem Wiki bekämpfen kannst]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Das_Dorfleben,_in_R%C3%BCckschau_auf_die_Jahrhunderte&amp;diff=4421</id>
		<title>Das Dorfleben, in Rückschau auf die Jahrhunderte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Das_Dorfleben,_in_R%C3%BCckschau_auf_die_Jahrhunderte&amp;diff=4421"/>
		<updated>2026-09-18T17:17:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Die Geschichte einer Siedlung von den Anfängen an zu erzählen, ist nur wenigen Orten vergönnt. Denn wann und wo sich hier die ersten Menschen angesiedelt haben und woher sie kamen ist nicht überliefert. Deshalb spricht man auch von einer vorgeschichtlichen Zeit. Im Kapitel [[Bevölkerungs- und Siedlungsverhältnisse]] wird auf die bis jetzt vorliegenden Erkenntnisse zu dieser Zeit eingegangen. Eine der wichtigsten Quellen für den interessierten Laien, sind die Forschungsergebnisse von Historikern. Der einfachste Weg sich diese zu Eigen zu machen, sind deren Veröffentlichungen. Das &amp;quot;Historisches Ortslexikon für Brandenburg&amp;quot; (s. [[Quellen der Chronik]]) ist so eine Fundgrube. Sie soll auch hier Licht in die frühen Jahrhunderte bringen. Erkenntnisse aus dieser Zeit stammen zum überwiegenden Teil aus Urkunden zu Eigentumsfragen oder der statistischen Erfassung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen für den Landesherren. Die bedeutendeste Quelle aus dem frühen Mittelalter ist das &amp;quot;Landbuch der Mark Brandenburg von Karl V.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Landbuch_Karls_IV.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Jahre 1375.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===21. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2026'''&lt;br /&gt;
* In der Woche vom 13. bis 17. Juli wurden im Ort neue Verkehrsschilder aufgestellt oder versetzt. Der Rotdornweg wurde zur Spielstraße erklärt, die Lehniner Straße wurde zur verkehrsberuhigten Zone mit Tempo 30 km/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2025'''&lt;br /&gt;
* Ende Oktober und Anfang November wurden Straßenbäume nachgepflanzt. In der Potsdamer Straße, im Rotdornweg 3 Rotdornbäume. &lt;br /&gt;
* Dieses Jahr bescherte uns eine reichliche Ernte an Wanüssen. Das Wetter hatte ausnehmend gut für viele Früchte gepasst. Die Eicheln lagen wie dicht gesät. Die Forstleute und Jäger sprechen von einem Vollmastjahr.&lt;br /&gt;
* 2025 ist das Jahr der Jubiläen. Der Christliche Kindergarten an der Lehniner Straße begeht sein 125-jähriges Bestehen und im September wird zusammen mit dem Birnenfest der Ersterwähnung unseres Ortes vor 725 Jahren gedacht. Mit einem Glas Sekt, auf dem des Jubiläums gedacht wurde und das jeder als Erinnerung mitnehmen konnte, wurde die Festveranstaltung in der Mensa des OSZ eingeleitet. Als Gäste wurden geladen, viele, die sich in der einen oder anderen Weise für den Ort und seine Bewohner verdient gemacht haben. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit dem Lied &amp;quot;Unser Dorf Groß Kreutz&amp;quot; von Kantor Hilgendorf, vorgetragen durch den Ortsvorsteher Thomas Becker, der auch durch den ganzen Abend führte. Der Auftritt des &amp;quot;Spatzenchores&amp;quot; der &amp;quot;Erich-Kästner-Grundschule&amp;quot; unter der Leitung von Jana Wunderlich erfolgte, vor den Festreden des Ortsvorstehers&amp;lt;ref&amp;gt;Festrede 725 Jahre Groß Kreutz am 12.09.2025 des Ortsvorstehers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Groß Kreutzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Kalenderjahr steht für unseren Ort Groß Kreutz unter der Prämisse, ein Jubiläum zu begehen: vor 725 Jahren wurde unser Ort das erste mal schriftlich erwähnt. So belegen es jedenfalls die von Historikern bewerteten Quellen.&lt;br /&gt;
Durch die Jahrhunderte hatte der Ort viele Höhen und Tiefen zu überstehen. So ist die ländlich feudale Entwicklung in den ersten Jahrhunderten maßgebend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte noch sehr sehr lange dauern bis die  vorherrschende Leibeigenschaft in der Landwirtschaft aufgehoben wurde.&lt;br /&gt;
In Preußen erst 1807 durch die Steinschen Reformen. &lt;br /&gt;
Damit hatte auch das Gut mit dem Gutshaus - auch „Klein Sanssouci“ genannt - gute Entwicklungschancen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder gab es auch kriegerische Auseinandersetzungen.&lt;br /&gt;
Die Zeiten des unglückseligen Krieges 1806/1807 übten auch auf unser Dorf einen großen Einfluss aus. Freund und Feind durchzogen täglich und stündlich unseren Ort, der an der Kunststraße lag und außerdem eine Post- und Ausspannstation hatte. Dörfler und Gutsherrschaft litten unter dem – heute würde man Terror sagen – Einzug der Französischen Truppen.&lt;br /&gt;
Der damalige Schulze, der Kossät Thiele, stand in Gefahr erschossen zu werden. Schon am Baum angebunden kam er dann doch noch mit Stockschlägen davon. Erst 1812 endeten die französischen Einquartierungen in unserem Dorf.&lt;br /&gt;
Die Zeiten beruhigten sich unter preußischer Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert begann dann eine stürmische Entwicklung mit der wachsenden Industrialisierung in den nahe gelegenen Metropolen Potsdam, Brandenburg und Berlin. Dazu trug auch die Errichtung der Eisenbahnlinie in Ost/West Richtung wesentlich bei.&lt;br /&gt;
Mit der Kaiserzeit und den imperialistischen Bestrebungen kam 1914 der erste Weltkrieg mit 28 Toten und 1939  der zweite Weltkrieg mit 20 Toten. &lt;br /&gt;
Französische Besetzung im 19 Jahrhundert und sowjetische Bevormundung im 20. Jahrhundert hat dann die weitere Entwicklung des Ortes geprägt. Sozialistische Errungenschaften standen dann gut 40 Jahre auf der Tagesordnung.  &lt;br /&gt;
Seit 1990 haben wir nun die Freiheit uns zu entfalten: jeder wie er es will und jeder wie es die gesellschaftlichen Regeln zulassen. Freiheit für jeden ? Ja – aber nur wenn man das Geld dazu hat.&lt;br /&gt;
Viele berühmte Personen haben schon unser Dorf besucht oder sind wenigstens hindurch gefahren. Vielleicht Napoleon, der Eiserne Gustav, Wilhelm Pieck, Frank Walter Steinmeier.&lt;br /&gt;
Immer auch gab es  Begegnungen mit den Bürgern des Dorfes wobei dann auch mal Vorteilhaftes im Ort entstand: z.B. der Solibau hinter der alten Grundschule in der Alten Schulstraße.&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der neuen Schule 1985 in der heutigen Kleinen Lindenstraße wurden die Bedingungen für eine qualitativ bessere zehnklassige Bildung geschaffen. 2003 wurde die Schule zur Grundschule umgewandelt, die seit 2009 den Namen „Erich Kästner Grundschule“ trägt. Der Name ist sozusagen Programm, denn diese Schule ist eine Leseschule und Vorlesewettbewerbe sind ein Zeichen dieser Entwicklung. Kindertagesstätten und die Ganztagsbetreuung in der Schule runden die Möglichkeiten der Bildung und Erziehung unserer Kinder ab. Dabei sticht besonders der evangelische Kindergarten hervor der schon vor 125 Jahren durch die damalige Gutsherrschaft derer von der Marwitz gegründet wurde. Nach dem Grundschulbesuch dürfen unsere Kinder ab der 7. Schulklasse in die umliegenden Städte zur weiterführenden Schulbildung reisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die landwirtschaftliche Entwicklung ist natürlich eng mit dem Gut und den nachfolgenden landwirtschaftlichen Betrieben verbunden. In der DDR wurde auf dem dann volkseigenen Gut die Ausbildung in landwirtschaftlichen Berufen ermöglicht. Noch heute haben wir hier im OSZ diese Ausbildung mit Internatsbetrieb.&lt;br /&gt;
Mit dem Rinderzuchtbetrieb und dem LVAT hat Groß Kreutz sehr bekannte und sogar weltbekannte Betriebe . Nun ist seit dem Sommer ein Leibnitz-Innovationshof des (ATB) Agrartechnik und Bioökonomie e.V. als Bioökonomie-Campus im Bau. Mit diesem Forschungsneubau können weitere positive Akzente in der modernem Landwirtschaft gesetzt werden.&lt;br /&gt;
Anschauliches Zeugnis der speziellen Rinderzucht sind im Rinderzuchtmuseum sichtbar. &lt;br /&gt;
Das Heimatmuseum zeigt vor allem die vergegenständlichte Geschichte unseres Ortes vor allem durch den unermütlichen Eifer  Gerald Gräbnitz´ vom Kulturförderverein.&lt;br /&gt;
In unserem Ort gibt es für unsere 1879 Einwohner vielfältige gesellschaftliche Beschäftigungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
Dazu zählen vor allem unsere Vereine.&lt;br /&gt;
Es sind 10 Vereine, die in allen Altersklassen Raum für sinnvolle Freizeitbeschäftigung geben. Jeder Verein hat seine Bedeutung für ein friedliches dörfliches Zusammenleben. &lt;br /&gt;
Für Sicherheit in vielerlei Hinsicht sorgt unsere freiwillige Feuerwehr. Stets Einsatzbereit um Gefahrensituationen für unsere Bevölkerung zu verhinderrh oder zu minimieren. Dafür sind alle Einwohner dankbar.&lt;br /&gt;
Ehrenamtliche Tätigkeiten der engagierten Mitglieder und Vorstände haben zum Beispiel den FSV zu einer enormen Entwicklung verholfen. Über 600 Mitglieder sind Zeugnis für die Beliebtheit des Vereins, der eben nicht nur Fußball spielt sondern auch andere Sportarten für jedermann anbieten kann.&lt;br /&gt;
Der Kulturförderverein setzt mit seinem Engagement Maßstäbe für ein rundes kulturelles Angebot für das ganze Dorf. Dabei ist das jährliche Birnenfest ein Höhepunkt wo dann auch morgen schon wieder das ganze Dorf auf dem Festplatz feiern wird. Dabei sind auch alle anderen Vereine mit eigenen Beiträgen und Präsentationen beteiligt.&lt;br /&gt;
Der CCGK sorgt mit seinen gut 60 Mitgliedern in der närrischen Jahreszeit für unterhaltsame Programme und sinnvolle Beschäftigung für unsere Kinder und Jugendlichen.&lt;br /&gt;
Den Gemischten Chor Groß Kreutz werden wir hier gleich mit einem besonderen Programm hören können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Auftritt des Spatzenchores unserer Grundschule verbindet sich auch immer unser Wunsch, die später groß geworden Sängerinnen und Sänger im Erwachsenenchor zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das Vereinsleben im Dorf noch besser organisiert und durchgeführt werden kann wäre ein dörfliches Vereins- und Gesellschaftshaus wünschenswert. Hier böte sich der Ankauf und die Renovierung des Gasthauses „Zur Eisenbahn“ an. Die Gemeindevertretung sollte positiv darüber nachdenken und ein solches Anliegen unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schlussbemerkung meiner Rede möchte ich allen Vereinen und deren Vorständen recht herzlich für die vielfältigen Angebote danken. In den gemeinsamen Beratungen mit dem Ortsvorstand werden möglichst alle übergreifenden Veranstaltungen abgestimmt. Danken möchte ich auch unserer Gemeindeverwaltung und dem dem Bauhof. Sie zeigen sich unserer dörflichen Entwicklung offen. &lt;br /&gt;
Dennoch kommt es auf den einzelnen Bürger an, wenn es um die Einhaltung der einfachsten Regeln gemeinschaftlichen Zusammenlebens geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer noch weitere tiefer gehende Informationen und Fakten zur Geschichte und zur Gegenwart unseres Dorfes haben möchte kann sich gerne in die Chronik von Groß Kreutz im Internet einwählen.&lt;br /&gt;
Vielen Dank an den Macher der Chronik - Herrn Wolfram Hübner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank an alle Sponsoren, die unser Vereinsleben verbessern.&lt;br /&gt;
Danke an das Blumenhaus Kreutzer für die heutige sichtbare Unterstützung. Danke an die Gemeindeverwaltung für das besondere Budjet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Becker, Ortsvorsteher OT GK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also frei nach dem alten Fritz&lt;br /&gt;
Politik ist doch kein Witz&lt;br /&gt;
Ich glaube er sagte es vor Jahrhunderten schon&lt;br /&gt;
&amp;quot;ein jeder wird selig nach seiner Fasson!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;, und den Grußbotschaften des Bürgermeisters Reth Kalsow und des Vorsitzenden der Gemeindevertretung Franz Herbert Schäfer. In einem kurzweiligen Redebeitrag überbrachte der Pfarrer Sebastian Mews, die Grüße der Christophorus-Kirchengemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;725 Jahrfeier Groß Kreutz am 12.09.2025&lt;br /&gt;
Pfarrer Sebastian Mews für die Evangelische Christophorus Kirchengemeinde Groß Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott zum Gruße.&lt;br /&gt;
Ersturkundliche Nennung 1300, das feiern wir.&lt;br /&gt;
Dass dieser Ort zuvor schon besiedelt war, davon zeugt unser ältestes, immer weiter entwickeltes Gebäude des Dorfes.&lt;br /&gt;
Unsere Kirche.&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung, entstand an dem Ort, wo noch heute die Kirche steht, wohl ein Holzbau, bis dann Mitte des 13. Jahrhunderts Steine das Holz verdrängten.&lt;br /&gt;
Um 1275 soll es eine Grundfeste gegeben haben, die dann im 18. Jahrhundert die uns bekannte Form erhalten hat.&lt;br /&gt;
Manch einer mag gerne erzählen, dass Karl der Große maßgeblich an unserem Ortsnamen Verantwortung trägt, weil er überall im Lande, Ende des 18. Jahrhunderts, Kreuze hat aufstellen lassen; und eben an diesem Ort ein besonders großes Kreuz. Doch das sind alte Kirchenmythen, die mit der Wahrheit nichts zu tun haben.&lt;br /&gt;
Wie der Ort zum Namen kam, das wisst ihr alle.&lt;br /&gt;
Was Groß Kreutz kirchengeschichtlich besonders macht, ist, dass ihr einen der ersten protestantischen Pfarrer hattet.&lt;br /&gt;
Pfarrer Laurentius Schulte bekannte sich bereits 1526 zum protestantischen Glauben und er war ein Anhänger Luthers, der in Wittenberg sein Unwesen trieb. Angeblich war Luther sogar im Pfarrhaus zu Besuch. Doch gewiss ist dies nicht.&lt;br /&gt;
Im nächsten Jahr feiert Groß Kreutz 500 Jahre Protestantismus.&lt;br /&gt;
Im Laufe dieser 500 Jahre bin ich nun der 25. evangelische Pfarrer von Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
Manche blieben kürzer, so hat es Pfarrer Johann Herrmann nur auf ein Jahr gebracht (ich weiß nicht, was ihr mit ihm getan habt), manche blieben länger, so wie Pfarrer Karl Ludwig Schneider, der genau 44 Jahre euer Pfarrer war. Ein Viertel seiner Zeit liegt derweil bald hinter mir. Über 725 Jahre hat euch die Kirche begleitet, hat die Höhen und die Tiefen mit euch zusammen gefeiert und durchlitten. Mal waren wir prägend, dann waren wir nicht mehr modern genug, es wurde protestiert und Groß Kreutz wurde evangelisch. Die Kirche war immer schon Zentrum des Ortes und selbst als nach dem Zweiten Weltkrieg das herrschende Regiment uns rausdrängen wollte, blieben wir. Wir als Kirche haben viele kommen und gehen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist es leider so, dass Teile der Gesellschaft, in Pluralität, glaubt auch ohne Kirche und Glaube auskommen zu können. Das hat die Menschheit schon oft in der Geschichte geglaubt. Doch dies ist ein Irrglaube und darum bleibt eure Kirche als Gebäude, aber auch als Teil der Gemeinschaft weiter bestehen und an eurer Seite. Ob ihr wollt oder nicht. Das ist selbstredend keine Drohung, sondern ein herzliches Versprechen.&lt;br /&gt;
Groß Kreutz hat über die Jahrhunderte viele Wandlungen durchgemacht und wird dies auch weiter tun.&lt;br /&gt;
Möge Gott die Menschen für ihr Tun in der Gemeinde und an ihrem Nächsten segnen, damit ihr weiterhin ein Segen für Groß Kreutz seid.&lt;br /&gt;
Wir sind dankbar, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen der Evangelischen Christophorus Kirchengemeinde gratuliere ich zu diesem Jubiläum und ende, wie begonnen:&lt;br /&gt;
Gott zum Gruße.&lt;br /&gt;
Vielen Dank, für ihre und eure Aufmerksamkeit.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Im Folgenden wurden einige Bürger für ihr langjähriges Engagement für die Gemeinde geehrt. Im nächsten Höhepunkt führte der &amp;quot;Gemischte Chor Groß Kreutz&amp;quot; unter Leitung von Marina Maaß mit Liedern durch die vergangenen Jahrhunderte. In der folgenden Pause sorgte ein reichhaltiges Buffet für das leibliche Wohl. Danach sorgte für lautstarke Stimmung im Saal das &amp;quot;Ketziner Blasorchester&amp;quot; unter Leitung von Vincent Schmidt und der Sängerin Josephine Herzog. Unterbrochen wurde der Musikreigen von einer Solotanzdarbietung von Claudia Lenz der &amp;quot;Pirourette Dance Company&amp;quot; aus Potsdam. Zum Abschluss wurde die Brandenburghymne &amp;quot;Märkische Heide&amp;quot; gemeinsam gesungen.&lt;br /&gt;
*Mai: Am 24. feiert der FSV Gross Kreutz mit einer großenFestveranstaltung auf dem Sportplatz, Am Kleinbahndamm 8, sein 50-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
*April: Seit Anfang des Monats haben wir keinen Postshop mehr im Ort. Die Geschäftsstelle im ehemaligen Autohaus wurde von der Betreiberin aufgegeben. &lt;br /&gt;
* Der Festplatz neben der FFW erhält einen Elektroanschlusskasten. Mit der 2 x 32A CEE, 1x 16A CEE und 2 x Schukosteckdosen.&lt;br /&gt;
* Eine Lichtsignalanlage in der Potsdamer Straße sorgt für einiges Unverständnis. Sie soll das Überqueren der belebten B1 sicherer gestalten, da der Fußgängerweg auf der Südseite der Straße zwischen den Einmündungen der Triftstraße aufgebuddelt wird, um dicke Elektrokabel zu verlegen.&lt;br /&gt;
* März: Mit Postwurfsendungen werden die Groß Kreutzer Haushalte aufgefordert mit der &amp;quot;Deutsche Glasfaser GmbH&amp;quot;, mit Sitz in 46325 Borken, einen Vertrag über den Anschluss an das Glasfasernetz abzuschließen. Die Offerte mit vier verschiedenen Tarifen gilt bis 15. Mai 2025, wenn sich 33% der Haushalte für einen Anschluss entscheiden. Einige Groß kreutzer haben ihre Teilnahme mit einem kleinen Schild an den Straßen bekundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2024'''&lt;br /&gt;
* 01.12.: 2. Baumpflanzaktion in . Baumpaten sind Fam. Kohnen, Alison Hein, Philipp Hein, Roswita Kassin und   .&lt;br /&gt;
* 22.09.: Wahlen zum Brandenburger Landtag.&lt;br /&gt;
* 14.09.: Birnenfest&lt;br /&gt;
* 06.08.: Kreativmarkt auf dem Gutshof&lt;br /&gt;
* 09.06.: Wahlen zum Europa-Parlament und Kommunalwahl&lt;br /&gt;
* 01.06.: Kinderfest am Strohhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023'''&lt;br /&gt;
*11. November: Auf Anregung und unter Aleitung von Andreas Schule (KFV von Groß Kreutz e.V.) wurden 3 Spitzahornbäume in der Birkenstraße hinter den Gärten und einer neben den Stein zur Erinnerung an 750 Jahre Groß Kreutz am Kreisverkehr gepflanzt. &lt;br /&gt;
*10. November: Praxis Jarka: Standort Groß Kreutz musste geschlossen werden. Patientenversorgung ab Montag, dem 13.11.23 in unserer Zweigpraxis in Schmergow, Heuberg 7. Heute am 10.11.23 gab es einen Wasserschaden in vielen Räumen der Alten Gartenstrasse 2. Da wohl die Kabelschächte voll Wasser gelaufen waren, musste aus Sicherheitsgründen der Strom erstmal auf noch nicht absehbare Zeit abgeschaltet werden. Daher sah sich unser Praxisteam gezwungen  den Praxisserver und alle andere dringend benötigte Technik notfallmäßig in unsere Zweigpraxis nach Schmergow zu verlegen. Das ganze ist eine grosse technische und organisatorische Herausforderung, weil unser Computer-Netzwerk in Schmergow bisher sozusagen nur &amp;quot;Gast&amp;quot; in unserem Haupt-Computernetzwerk in Groß Kreutz war. Ausserdem ist  heutzutage der Aufbau des Computernetzwerks einer Arztpraxis durch Digitalisierung und Telematik (z.B. elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) hochkomplex geworden und benötigt in der Regel mehrere Wochen. Wir sind daher froh, Christoph Kuchta [ https://cksystem.de ] als Technik-Leiter zu haben, der immer vollen Einsatz zeigt und aktuell sogar die wertvolle Wochenend-Zeit mit seiner jungen Famie opfert, um uns ein provisorisches Computernetzwerk aufzubauen, so dass wir hoffentlich ab Montag wenigstens in unser Zweigpraxis Schmergow unsere Patienten versorgen können. Der Aufwand und vor allen Dingen die Kosten, die all dies verursachen wird, sind noch gar nicht abzuschätzen. Wir alle haben es sehr schwer in dieser Wirtschaftskrise, aber die Arztpraxen sind aktuell besonders stark betroffen: https://www.praxisinnot.de/ Wir bitten unsere Patienten die kommenden Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und werden den Praxisstandort so schnell wie möglich wieder nach Groß Kreutz verlegen. Bleiben Sie uns bitte treu und helfen Sie uns damit die Existenz unserer Praxis an beiden Standorten auch in Zukunft zu sichern. Selbstverständlich wird es vereinzelt Fälle geben, bei denen dies beim besten Willen einfach nicht möglich sein wird. Für diese Einzelfälle gibt es eine Zusage der Praxis Dr. Hunder. - Nachtrag 13.11.23 12.00: Laut Wohnungsbaugesellschaft Ziesar soll der  Stromausfall voraussichtlich nur 1-2 Wochen dauern. (Quelle: Facebook &amp;quot;Komme aus Groß Kreutz/Havel&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*9. September: Das 21. Birnenfest wieder mit sportlichem Auftakt und nachmittags mit verschiedenen Darbietungen. Der Höhepunkt war wieder die &amp;quot;Modenschau&amp;quot;, initiert von Antja Schöttle. (Das ausfürliche Programm unter http://www.kultur-grosskreutz.de).&lt;br /&gt;
*8. September: Um 19.00 Uhr Auftritt des Gemischten Chores und des Spatzenchors der Erich-Kästner-Grundschule in der Groß Kreutzer Kirche.&lt;br /&gt;
* Juli/ August: Das &amp;quot;Strohhaus&amp;quot; bekommt ein neues Dach, außerdem werden drei Blitzableiter angebaut.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Am 23. Januar 2023 ehrte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit BVR-Präsidentin Marija Kolak und DOSB-Präsident Thomas Weikert die Finalisten in den Räumlichkeiten der DZ BANK in Berlin und gab die Sieger des &amp;quot;Großen Stern des Sports&amp;quot; in Gold 2022 bekannt. Die Sportvereine aus allen Teilen Deutschlands reisten gemeinsam mit ihren Partnerbanken in die Bundeshauptstadt, um beim Bundesfinale dabei zu sein.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vr.de/privatkunden/news/preisverleihung-sterne-des-sports.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Bundespräsident  übergab der FSV-Abordnung die Urkunde über den 3. Platz im Bundeswettbewerb zum Goldenen Stern des Sports. Siehe  &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fsvgrosskreutz.de/sterne-des-sports-in-berlin-seid-auch-ihr-live-dabei/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2022'''&lt;br /&gt;
*9. September: 20. Birnenfest in Groß Kreutz. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste das jährlich am zweiten Wochenende im September stattfindende Birnenfest drei mal verschoben werden. Jetzt im Spätsommer des Jahres 2022 kann endlich das kleine Jubiläum starten. Am Freitagabend, dem 9. September , ist die Eröffnung mit einem Konzertabend.  Um 19.00 Uhr sollte es richtig losgehen, doch was richtig losging war ein eine kräftige Gewitterhusche über dem Groß Kreutzer Festplatz. Trotz dieses etwas ungemütlichen Auftakts begann eine Sechs-Mann-Band des Polizeiorchesters im großen Zelt mit schwungvollen Melodien den anwesenden Zuhörern einzufangen. Das Zelt füllte sich immer mehr und ca. 100 Gäste lauschten begeistert so manchem Evergreen aus den vergangenen Jahrzehnten. Ohrwürmer wie Karats „Über 7 Brücken“, Hildegard Knefs „Rote Rosen“ und Reinhard Mays „Über den Wolken“ ließ richtige Partystimmung aufkommen.&lt;br /&gt;
*Trotz der 30ziger Zone in der Bahnhofstraße kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Verkehrsunfällen in der Kurve am Gutshof. Nun ist das Grundstück Bahnhofstraße 19 (Tierarztpraxis) durch Leitplanken und Poller besser geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2021'''&lt;br /&gt;
* Juni: Im Ort beginnen Kabelverlegearbeiten für die Sicherstellung von Stromanschlüssen für Elektrofahrzeuge. Es werden Erdkabel mit 240 mm²  Leiterquerschnitt verlegt.&lt;br /&gt;
*26.September: Wahl des Deutschen Bundestages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2020'''&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
* Seit Anfang April 2020 liegen unter dem Motto &amp;quot;Suchen, Finden, Aussetzen&amp;quot;, lustig bemalte Steine Steine wandern wandern durch Götz, Jeserig und die anderen Ortsteile unserer Gemeinde und liegen an allen möglichen und unmöglichen Plätzen.&lt;br /&gt;
* Am 14 März fand zum 6. Mal die Veranstaltung &amp;quot;Groß Kreutz musiziert statt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Im Anschjuss an seine Rede beim Neujahrsempfang hat der Ortsvorsteher mit dem Ehrenzeichen von Groß Kreutz ausgezeichnet: Frau Anke Kurth für ihr Engagement im Feuerwehrförderverein, Herrn Michael Binder für seine Tätigkeit als Ortswehrführer der FFW, Herrn Werner Fischer für seine Tätigkeit als Finanzwart im Vorstand des FSV und Herrn Mario Schütt als Vorsitzender des Schulfördervereins und Leiter der AG &amp;quot;Holzwurm&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2019'''&lt;br /&gt;
* Die Feierhalle auf dem Kommunalen Friedhof wurde renoviert.&lt;br /&gt;
* Die Anlage um das Kriegerdenkmal wurde neu gestaltet und fertig gestellt.&lt;br /&gt;
* Auf zwei gepachteten Flächen im Gewerbegebiet Am Eichenhain wurde ein Solarpark gebaut. Die Baufelder des Gewerbegebiet sind alle vergeben.&lt;br /&gt;
* Für die Jugendlichen des Ortes wurde ein sechseckiger Pavillon beim Strohhaus errichtet.&lt;br /&gt;
* Im Herbst ist der von Wolfgang Haak entworfene und mit Hilfe des Bauhofes realisierte &amp;quot;Planten-Wanderweg&amp;quot; entlang des Deetzer Landweges eingeweiht worden.&lt;br /&gt;
* Auch der Groß Kreutzer Karnevals Club blickt im November auf sein 60-jähriges Bestehen zurück.&lt;br /&gt;
* Der &amp;quot;Birnen-Rundweg&amp;quot; ist vollendet. &lt;br /&gt;
* Im Juni beging der Gemischte Chor Groß Kreutz sein 70-jähriges Bestehen mit einem Festkonzert in der Kirche.&lt;br /&gt;
* Am 1. Juni fand wieder ein Kinderfest statt.&lt;br /&gt;
* 26. Mai sind Kommunalwahlen im Land Brandenburg. Wahl der Gemeinderäte und Ortsvertretungen. Mitglieder im Ortsbeirat sind: Frank Heinicke (CDU), Nico Faupel (SPD), Dr. Marcus Lukas und Thomas Becker (Familien freundliches Groß Kreutz) und Wolfgang Messerschmidt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2018'''&lt;br /&gt;
* Im Laufe des Jahres erfolgte eine aufwendige Modernisierung der Schulturnhalle (Wärmedämmung des Dachs, der Heizung und Elektrik und der sanitären Einrichtung. Der Fußboden entsprach nicht den Erfordernisse und musste deshalb im nächsten Jahrverändert werden.&lt;br /&gt;
* Groß Kreutz hat einen neuen Pfarrer bekommen. Pfr. Sebastian Mews ist mit seiner Familie aus Treuenbrietzen hierher gezogen.?&lt;br /&gt;
* 21.Februar: Auf ihrem 174. Treffen begehen die Ortschronisten des Kreises Potsdam-Mittelmark ihren zwanzigsten Jahrestag der Gründung im Strohhaus. Am 18. Februar 1998 wurde hier der Verein CPM e.V. gegründet.&lt;br /&gt;
* Februar: Jürgen Oelker lässt die alten Produktionsgebäude der Kunststeinfabrik in der Lehniner Straße abreißen.&lt;br /&gt;
* Ehrungen von Bürger*innen für ihr Engagement zum Wohle des Ortes: Frau Ulrike Mörschel für ihre jahrelange Mitarbeit im Kulturausschuss, ihr soziales Engagement und für Projektentwicklung (Nachholung vo vorigen Jahr), Den Initiator des &amp;quot;Ehrenzeichen&amp;quot;, Herr Wolfgang Messerschmidt für die vielen Jahre als Ortsvorsteher und Ratgeber, Frau Adelheid Wolter für ihre langjährige Organisatoren des Altenkreises der evangelischen Kiche, Frau Christel Müller als Organisatorin der Treffen der &amp;quot;Rolli-Gruppe&amp;quot; und Herr Klaus Brink für das Erstellen von Filmaufnahmen vom Ort und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
'''2017'''&lt;br /&gt;
* Der &amp;quot;Soli-Bau&amp;quot; wurde für die Kita rekonstruiert und für sportliche Aktivitäten ertüchtigt.&lt;br /&gt;
* Am 20. Juni eröffnen die Betreiber der Gaststätte &amp;quot;Adriano&amp;quot; gleich nebenan ein Eiskaffee in den Bankräumlichkeiten. Dies musste aber sofort wieder schließen, da irgend welche Hygiene-Bestimmungen nicht eingehalten wurden.&lt;br /&gt;
* Am 10. Juni fand rund um das Strohhaus ein Kinderfest statt. Sportliche Wettbewerbe und andere altersgerechte Vergnügungen fanden großen Anklang.&lt;br /&gt;
* Die Zahnarztpraxis in der Brandenburger Straße wird vom Zahnarzt Lars Löwenstein am 19. Mai eröffnet. &lt;br /&gt;
* Wie zu Beginn des Jahres hat der Ortsvorsteher beim Neujahrsempfang wieder besondere Leistung von Bürgern geehrt. Mit einem Blumenstrauß Detlef Rieter für seinen Einsatz bei der FFW, und Hella Völker für die Unterstützung bei Geburtstagsjubiläen; mit dem Ehrenzeichen von Groß Kreutz werden geehrt, Herr Kristian Titsch für den maßgeblichen Aufbau der Jugendfeuerwehr und als Gemeindewehrführer der Großgemeinde sowie Herr Fritz-Georg Maaß als langjähriger Vorsitzender des Gemischten Chor Groß Kreutz e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2016'''&lt;br /&gt;
* Die Straßenbeleutung in der Neuen Straße wurde trotz einiger Widerstände von Anliegern installiert und in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
* Auf dem kommunalen Friedhof wurden die Kriegsgräber-Anlage durch den Bauhof neu gestaltet. Ebeso wurde die anonyme Urnen gemeinschaftsanlage erweitert und mit einer Kanteneinfassung versehen.&lt;br /&gt;
* Im Dorf werden VDSL-Schaltschränke aufgestellt.&lt;br /&gt;
* An bzw neben den historischen Gebäuden im Dorf wurden Informationstafel aufgestellt.&lt;br /&gt;
* Im März wird durch den Künstler Philipp das Bild an den Giebel des Heimatmuseums gesprayt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2015'''&lt;br /&gt;
* Am 29. Mai wird die Halbmeilensäule an der B1 kurz vor dem Groß Kreutzer Ausbau aufgestellt und am 6. Juni feierlich enthüllt und übergeben. Am selben Tag findet das Groß Kreutzer Familienfest statt und wird an der ehemaligen Trasse der Lehniner Kleinbahn ein von Wolfgang Haak entworfenes Gedenkschild aufgestellt.&lt;br /&gt;
* Am 24. Juni findet im Strohhaus die feierliche Verabschiedung des Ortsvorstehers Wolfgang Messerschmidt und die Amtsübergabe an Thomas Becker statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2014'''&lt;br /&gt;
* Auf der Urnengemeinschaftsanlage (UGA) ist der erste Tote beigesetzt worden.&lt;br /&gt;
* Am 11. Mai findet in der Kirche ein Solokonzert von Malte Hübner statt. - In memoriam Wofram Hübner sen. (100. Geburtstag). Der Komponist und Musiker M. Hübner ist gebürtiger Groß Kreutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2013'''&lt;br /&gt;
* 13. September Birnenfest&lt;br /&gt;
* 8. Dezember Adventsmarkt am Strohhaus. Ausrichter ist der Kulturförderverein von Groß Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2012''' &lt;br /&gt;
* Die Gemeinde plant auf dem kommunalen Friedhof eine Urnen-Gemeinschaftsanlage.&lt;br /&gt;
* Am 24. März schließt die Schlecker Filiale in Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2011'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2010'''&lt;br /&gt;
* Musikveranstaltung in Groß Kreutz am 29. V. 2010 (U. Mörschel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das Wetter hatte von seinem bisherigen Verhalten eine Ausnahme gemacht: bei strahlendem Sonnenschein strömten von allen Seiten die Besucherinnen und Besucher in die Aula des OSZ. Schon bei ihrem Eintreffen wurden sie draußen von den Klängen des Posaunenchores begrüßt. Im Saal herrschte freudiges Stimmengewirr – und die Plätze wurden knapp. Dies tat der allgemeinen Erwartung aber keinen Abbruch, man rückte einfach etwas enger zusammen!&lt;br /&gt;
Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsteher und Initiator dieser Veranstaltung übernahm Herr Dr. Posner die Moderation und begleitete gekonnt und charmant durch deren Verlauf.&lt;br /&gt;
Zuvor hatte Herr D. Tews mit dem bekannten, von ihm auf dem Keyboard vorgetragenen Stück „Summertime“ von Gershwin, musikalisch das Thema vorgegeben. Es folgte mit zwei Frühlingsliedern der Gemischte Chor Groß Kreutz unter der bewährten und souveränen Leitung von Frau M. Maas .Danach ein Stück für drei Blockflöten vorgetragen von den Frauen E. und A. Demmerling sowie Herrn Dr.Schöbel. Mit einer Eigenkomposition „Klangräume“, einem Stück für Violine solo, wagte es der Berufsmusiker und gebürtige Groß Kreutzer, Malte Hübner, die Hörkapazitäten seines Publikums auf die Probe zu stellen.&lt;br /&gt;
Bei den folgenden Liedern des Kirchenchores (Leitung Frau v. Lenz), war die Welt dann wieder in Ordnung! &lt;br /&gt;
Eine sehr intime Kostbarkeit wurde von der Familie Tews dargeboten: Lieder an die Tradition des romantischen Kunstliedes anknüpfend, komponiert von. Albert Bartsch., dem Vater von Frau Tews. Unter der Leitung von Frau Demmerling folgten zwei Lieder des Schulchores, danach ein Allegretto (Caroli) für Gitarre, vorgetragen von Daniel Hackbarth. Eine sehr erfreuliche, von großer Musikalität getragene Leistung dieses jungen Menschen die nichts zu tun hatte mit dem so häufig praktizierten „Geklampfe“ ! Nicht vergessen werden darf der Gedichtsvortrag von Tobias Schulz “Das Gewitter“ (H. Erhardt). Glücklicherweise hatte man ihm kein Mikro in die Hand gedrückt um die zarte Kinderstimme zu verstärken: Der komödiantische Zauber dieses unverbildeten  kleinen Naturtalentes kam so voll zur Geltung.&lt;br /&gt;
Nach der Pause folgte dann wieder der Posaunenchor mit einem bunten Melodienreigen sowie der Gemischte Chor Groß Kreutz. Ein jüdisches und ein irisches Volkslied,  vorgetragen  von Frau K. Köhler und Frau Lindenborn ohne jegliche Allüren, in schönem musikalischen aufeinander Hinhören, machte  diesen Vortrag für das Publikum zu einem ungetrübten Hörgenuss!&lt;br /&gt;
Dann trat Herr Hübner noch einmal auf mit zwei Soloviolinstücken. Das erste aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach, sowie einer Komposition die, wie das manchmal der Fall ist, zum Schlager/Volkslied wurde. Wir kennen sie unter „Chanson d ´amour“. Das Publikum summte dann auch leise diese Melodie mit. In dem Saal breitete sich damit eine unglaublich schöne, gemeinschaftlich harmonische Stimmung aus.&lt;br /&gt;
Danach trug Frau v. Lenz das bekannte Lied „Zwei Herzen im dreiviertel Takt vor, ihm folgte der Kirchenchor mit einer „Kleinen Sinfonie“. Der Vortrag von Herrn Becker mit dem Lied über Groß Kreutz wurde sehr beklatscht und rief bei vielen Zuhörern ein begeistert - beifälliges Kopfnicken hervor.&lt;br /&gt;
Den Abschluss bildeten alle Chöre mit „I like the flowers“ - (großes Lob an den Schulchor, dass alle so tapfer und diszipliniert durchgehalten haben !) – gemeinsam mit dem Publikum sangen sie noch „Kein schöner Land“.&lt;br /&gt;
Der Posaunenchor ließ  den „roten Adler“ musikalisch hochsteigen und begleitete so das Publikum zum Ausgang&lt;br /&gt;
Der Dank für diese Veranstaltung gilt nicht alleine denen, die auf der Bühne gestanden haben sondern ebenso den „unsichtbaren“ Helfern die durch ihren Einsatz ein solches Unterfangen möglich gemacht haben! Dank auch dem OSZ für die Gastfreundschaft, d.h. seine zur Verfügung gestellte Aula!&lt;br /&gt;
Das Fazit dieser Veranstaltung: Voll gelungen – ein weiteres Fazit: so eine Veranstaltung sollte eine Wiederholung finden!&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2008'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2007'''&lt;br /&gt;
* Am 17. Juli Eröffnung des Marken Diskounters &amp;quot;NETTO&amp;quot; in der Potsdamer Straße. Auf dem Betriebsgeländer der ehemaligen Baufirma Liere hat der &amp;quot;rote Netto&amp;quot; seine Filiale in Groß Kreutz gebautt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2006'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2005'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2004'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2003'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2002'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2001'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2000'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
'''1999''': Im August gab es einige unschöne Szenen von Rechtsradikalen, sogenannten Skinheads, in der Gemeinde . Die hier einen ambulanten Textilhandel betreibenden Vietnamesen wurden angegriffen und mussten die Flucht ergreifen. Die zehn Randalierer wurden durch Spezialkräfte der Polizei in der Wohnung eines Gesinnungsgenossen in der Bochower Straße 22 festgenommen. Auch auf den neben dem &amp;quot;Super-Spar-Laden&amp;quot; an der B1 stehenden Imbissstand einer vietnamesischen Familie, die seit Jahren im Ort wohnt, wurden verfassungsfeindliche Symbole geschmiert. &lt;br /&gt;
* Im November eröffnete das &amp;quot;Pink-Haus&amp;quot; (seinen Namen verdankt es der Fassadenfarbe) ein Laden für Drogerie- und Geschenkartikel im Rotdornweg seine Pforten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1998'''&lt;br /&gt;
* 18. Februar: Die Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark (CPM e.V.) wird am 18. Februar 1998 im Groß Kreutzer Strohhaus gegründet. Mit Unterstützung der Kulturabteilung des Kreises (Doris Patzer) und auf Initiative von Chris Rappaport (Deetz) und Wolfram Hübner (Groß Kreutz) wurde der kreisweit agierende Verein ins Leben gerufen. Vorsitzender wird Willi Blasek (Fohrde), GF u.1. Stellvertreter Wolfram Hübner, 2. Stellvertreter: Carmen Hohlfeld (Caputh), Kassierer: Chris Rappaport (Deetz), Schriftführerin: Christa Weber (Wildenbruch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1997'''&lt;br /&gt;
* 5. September, das Begegnungszentrum und Nachbarschaftshaus &amp;quot;Strohhaus&amp;quot; (Strohdachhaus) wird eröffnet.&lt;br /&gt;
* 25. September, es wird der erste Supermarkt in Groß Kreutz eröffnet. Die aus Lehnin stammende Frau Karin Wienke hat die Leitung des Euro-Sparmarktes übernommen. Er steht etwa an der Stelle, wo früher das Chausseehaus stand.&lt;br /&gt;
* Oktober, Die Bananen-Reifeanlage bei der Firma Frucht-Express ist in Betrieb gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1995'''&lt;br /&gt;
Die Bochower wollen auf einer brach liegenden Fläche (192.000 m²) einen Freizeitpark ansiedeln. Dies stößt bei Vielen auf Ablehnung. Insbesondere das Verkehrsaufkommen und auch der Zustrom von zwielichtigem Volk wird gefürchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1985'''&lt;br /&gt;
* Donnerstag, der 3. Januar: Adolf Wedemann kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Er fuhr mit einem Handkarren unbeleuchtet auf der Chaussee in Richtung Groß Kreutzer Ausbau, ein Autofahrer, in die gleiche Richtung fahrend, hatte ihn zu spät erkannt. Jedes Dorf hat seine besonderen Menschen, manche nennen sie Sonderlinge.- Adolf war so Einer, man könnte ihn als ,,das &amp;quot;Faktotum&amp;quot; von Groß Kreutz bezeichnen. Der Junggeselle, schon weit über Vierzig, lebte im &amp;quot;langen Haus&amp;quot;. Beschäftigt war er auf dem Gut, aber bekannt war er vielen Groß Kreutzern als ein fleißiger Helfer beim &amp;quot;Kohlen schippen&amp;quot; oder &amp;quot;Holz hauen&amp;quot;. Gerade älteren Bürgern war er ein unentbehrlicher Helfer, der für einen geringen Lohn die schweren und teilweise auch schmutzigen Arbeiten übernahm. &lt;br /&gt;
* Sonnabend, der 9. März, Verkehrsunfall an der &amp;quot;Sandschelle&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Sonntag, der 10. März, Einbruch in das LEZ (Ländliche Einkaufszentrum) - im Volksmund &amp;quot;Konsum&amp;quot;. Erzählt wurde von einem Schaden von ca. 3.000,- Mark.&lt;br /&gt;
* Dienstag, 12. März (Datum ist nicht gesichert) Fleischermeister Jedamski hat einen Verkehrsunfall in der Potsdamer Straße auf Höhe des HO-Ladens (Parnemann)&lt;br /&gt;
*Freitag, der 29. März, Eine Lehrlingsbrigade der &amp;quot;Energieversorgung&amp;quot; beginnt mit der Verkabelung des Rotdornweges. (Vaters Dias sind vom 1.4.85)&lt;br /&gt;
* Sonntag, der 9. Juni, Der evangelische Kindergarten in der Lehniner Straße feiert sein 85-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
*Montag, der 14. Oktober, Mit den ersten Schiebearbeiten für einen neuen Bergeraum (Scheune) der Milchviehanlage des VEG(Z) wird begonnen.&lt;br /&gt;
* Sonnabend, der 26. Oktober, Brand in Harry Mertens KFZ-Werkstatt (im Anbau links vom Hauptgebäude) in der Brandenburger Straße. Der Brand wurde von Möwes bemerkt und Rüdiger Titsch alamierte die Groß Kreutzer FFW (Freiwillige Feuerwehr).&lt;br /&gt;
*Dienstag, der 10. Dezember, Elternbeiratswahl in der Schule; Zeitungsausschnitt: Märk.Volksstimme&lt;br /&gt;
* Dienstag, der 17. Dezember, Schreiben vom Rat des Kreise; Zeitungsausschnitt: Märk.Volksstimme&lt;br /&gt;
* Mittwoch, der 17. Dezember, Über dem Blumenladen in der Potsdamer Straße wird die erste Leuchtreklame in Groß Kreutz in Betrieb genommen. In grünen Buchstaben: &amp;quot;zierpflanzen – gpg neu-bochow”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1971'''&lt;br /&gt;
Es fand ein Führungswechsel an der Spitze der Partei SED statt. Erich Honecker löste Walter Ulbricht in der Position des Generalsekretärs der SED ab. Im Sommer des Jahres fand der 8. Parteitag der SED statt. Unter dem Motto &amp;quot;Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik&amp;quot; wurden einige Beschlüsse zur Verbesserung der Lebensqualität der Bürger der Republik gefasst. Hierzu gehörten die Begrenzung der Arbeitszeit von Müttern mit zwei Kinder auf 40 Stunden pro Woche. Der Ausbau der Kinderbetreuung und der verlängerten Mutterschaftsurlaub, sowie die finanziellen Erleichterungen für junge Ehepaare in Form von zinslosen Krediten. Das Lohnniveau wurde langsam angehoben. Ein wichtiger Aspekt war die Bekämpfung der Wohnungsnot. Es entsprach eigentlich nicht der Ideologie der Staatsmacht privates Eigentum zu schaffen. Doch mit der Vergabe von zinsgünstigen Krediten und unter Bedingung, dass 25% an Eigenleistung erbracht wurden, gab es die Möglichkeit ein eigenes Häuschen zu bauen. Ein erwünschter Nebeneffekt war wohl auch die Abschöpfung von stillen Reserven. In Groß Kreutz gab es auch einige Familien, die davon profitierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1956''': In der Bahnhofstraße (2E und 2F) nahe dem Kleinbahndam wird für Angehörige des VEG Groß Kreutz ein Doppelwohnhaus gebaut. Es ist ein sogenannter &amp;quot;Versuchsbau&amp;quot;. Versuchsbau insofern, dass das Kellergeschoss aus Beton besteht und als Schutzraum im Rahmen der Zivilverteidigung der DDR bei bestimmten Notlagen dienen sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1952''': Errichtung einer Getreidelagerhalle für die VEAB Groß Kreutz und Grundstücksübertragung an die VdgB Groß Kreutz &amp;lt;ref&amp;gt;BLHA 3.1.2. 250 Z-B 780&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachkriegszeit1945 bis 1949'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Notzeiten waren vor allem von zwei elememtaren Lebensbedürfnissen geprägt. '''Ein Dach über dem Kopf''' und etwas '''zu Essen'''! Ersteres war durch den Zuzug der Vertrieben aus den Ostgebieten Deutschlands kaum vorhanden. Die Umsiedler, wie sie damals genannt wurden, denn die brutale Wirklichkeit sollte nicht in Zusammenhang mit den Siegern (der Sowjetarmee) gebracht werden, mussten irgendwie untergebracht werden (s. [[Bevölkerungs- und Siedlungsverhältnisse]], 5.2 Besiedlung). Oft hatte eine ganze Familie nur eine Stube zur Verfügung. Ob Dachkammer oder Keller, alles was als Unterkunft taugte, musste herhalten. Es wurde einquartiert, ob es den Einheimischen gefiel, oder nicht. Ein weiteres Problem tauchte in diesem Zusammenhang auf - das Heizen im Winter. Kleine eiserne Öfen, Kanonenöfen genannt, sorgten für mollige Wärme, solange sie gefüttert wurden, doch Brennmaterial war knapp. Dies war nicht die einzige Schwierigkeit. Jede Brennstelle brauchte auch ein Abzug, doch was tun wenn kein Schornstein in der Nähe. Heute würde jeder Schornsteinfeger jede Anlage sofort sperren, denn über die Flure suchten die Abzugsrohre den kürzesten Wege zum nächsten Schlot. Die Not machte erfinderisch. Heizmaterial war knapp, so wurden auch die Stubben von geschlagenen Bäumen gerodet. Der Lohn dieser schweißtreibenden schweren Arbeit war ein herrlicher Duft von Kien, wenn Kiefernwurzeln verbrannt wurden. Alte Heiztechniken wurden wieder belebt. Nicht jeder hatte einen &amp;quot;Eisernen&amp;quot;. Geschickte Handwerker bauten Sägespähneöfen, die eigentlich sonst nur in den Werkstätten der einschlägigen Handwerker benutzt wurden. Das Betreiben dieser Art von Öfen bedurfte besonderer Aufmerksamkeit, damit keine giftigen Gasen entstehen, und dass ein Wohnungsbrand verhindert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933 bis 1945 - Die Nazizeit'''&lt;br /&gt;
'''1945'''&lt;br /&gt;
* Als Währungsmittel galt in jener Zeit alle Arten von Lebensmitteln, Zigaretten und Schnaps. Herr von der Marwitz entlohnte seine Hilfskräfte mit trockenen Erbsen. Zwei Waggons mit 30t waren, trotz der Kämpfe um Berlin, aus Friedersdorf wohlbehalten in Groß Kreutz gelandet. Scharen von Flüchtlingsfrauen halfen bei der Frühjahrsbestellung, allein 100 ha Kartoffeln konnten in den Boden gebracht werden.&lt;br /&gt;
* Aus Richtung Lehnin kommend, besetzte am 24. April die Rote Armee das Dorf. Im Ort gab es keine Gegenwehr, so dass die Einnahme relativ &amp;quot;friedlich&amp;quot; verlief, bis auf einige furchtbaren Drangsalierungen, insbesondere der weiblichen Bevölkerung durch Soldaten. Einzelne, besonders geräumige Häuser, wurden zeitweise besetzt. Die Bewohner mussten bei Nachbarn oder Bekannten unterkommen. Der Oberinspektor des Gutes, Artur Kiok, wurde erschossen. Es wurde kolportiert, dass er zum Opfer wurde, weil man des verhassten Vorarbeiters, der für unmenschliche Behandlungen der Zwangsarbeiter bekannt war, nicht habhaft werden konnte. In der folgenden Zeit folgten noch einige politisch bedingte Morde. Die Bewohner des Herrenhauses kamen relativ glimpflich davon. Durch die Internierung seines norwegischen Vetters Bernhard Hjort und anderer norwegischer Bürger, wurde der Gutsherr mit seiner Familie verschont. Dies war auf die Tatsache zurück zu führen, dass eine große schwedische Flagge und Plakate, auch in russischer Sprache, dem Anwesen eine gewisse Neutralität verlieh. Es wurde auch berichtet, dass eine schweizer Fahne gehisst worden sei, denn einige Schweizer Bürger lebten im Ort. Aus Tradition und Erfahrung waren die Meister der Rinderzucht Spezialisten aus der Schweiz. Deshalb wurden die Meister in der Rinderzucht noch Jahrzehnte lang &amp;quot;Schweizer&amp;quot; genannt, obwohl sie gar nicht mehr die schweizerische Staatsangehörigkeit hatten. Der Gutsherr wurde aus dem Herrenhaus vertrieben und kam beim Pfarrer Kalkowski unter. Im September wurde die Bodenreform durchgeführt.&lt;br /&gt;
* 12. Oktober: Am 11 Oktober bekam Bodo v.d. Marwitz den Ausweisungsbefehl und musste am nächsten Tag mit dem Rest seiner Familie und einem Sack der notwendigsten Dinge Groß Kreutz verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1943''': Feldscheunenneubau in Groß Kreutz [BLHA 37 Friedersdorf-Groß Kreutz 196]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang '''April 1937''': Auszug aus den Erinnerungen von Bodo von der Marwitz (S. 65ff) an seinen Diener August Lummert, zu Verdeutlichung, wie das gesellschaftliche Klima in dieser Zeit war. Es handelte sich um das Richtfest für „Die Marwitz  Kolonie“.&lt;br /&gt;
''„Die Behörden und Parteidienststellen hatten Wind bekommen von dem Unternehmen und mochten diese Anlage gern darstellen als ein Stück der Erfolge nationalsozialistischer Initiative, und so sagten sich ungebetene Zahlreiche Würdenträger, darunter gar mit goldbestickten braunen Uniformen zum Richtfest an. Auf ihre Anfrage war ihnen ein Treffen um 2 Uhr mittags im „Herrenhaus“ genannt. … Wir fuhren in großer Kolonne ganz dicker Wagen, mit imponierenden Standarten versehen, durchs Dorf zum Bauplatz – ich mit dem Öbersten an der tête. Dort selbst, an der Einfahrt zur neuen Siedlung, sollte in das Fundament für einen riesigen Findling die Bauurkunde eingemauert werden, die aber vorsorglich in schonverschlossener Bleikapsel bereit lag, denn es schien mir nicht geraten, diesem Auditorium den Text der Urkunde vorzuzeigen. Sie ermangelte jeder sonst üblichen Huldigungen des „Führers“, erklärte den gedachten Zweck der Errichtung der Siedlung und führte alle am Bau beteiligten Männer namentlich auf. Auf dem Dachstuhl des ersten Hauses stand schon der polier Paul der Firma Meissgeier aus Brück, der schon alle meine sonstigen vielen Bautengerichtet hatte. Und er begann seinen Spruch mit den üblichen Gruß an „unseren geliebten Führer“, dem wir auch an dieser Stelle den Dank dafür abstatten müßten, dass er uns Arbeit und Brot gegeben habe, um danach aber fortzufahren: „Was aber hätte unser Führer gemacht, wenn Herr von der Marwitz uns nicht gerufen und den Auftrag zu diesem bau erteilt hätte ---!“ Mir wurde langsam schwül! Ich mußte erwidern! Mir schien die Situation geeignet, ganz frech nun unter Anwendung der Vokabeln von „Blut und Boden“ und „Verbundenheit mit der Scholle“ zu erklären, daß dies Bauvorhaben eine Bestätigung sein sollte und  Zeichen auch meiner Verbundenheit mit der Heimat, und darum die Bitte wagte um die Erlaubnis der versammelten „hohen Hoheitsträger“, diese Siedlung auf den Namen „Die Marwitz Kolonie“ taufen zu dürfen, indem ich mich ihnen in fragender Geste zuwandte. &lt;br /&gt;
Die Überrumpelung gelang, sie nickten zustimmend, und ich war vorbeigekommen an den mir zuvor angetragenen Vorschlag, die Namen „Hitler“ oder „Robert Ley“&amp;lt;ref&amp;gt; Robert Ley war einer der führenden Politiker zur Zeit des Nationalsozialismus und Reichsleiter der NSDAP. Ein Siedlungstyp wurde nach ihm benannt, der in den 1930er Jahren in ganz Deutschland verbreitet war. Diese Art Siedlung besteht aus Einfamilienhäusern inmitten von Gärten.&amp;lt;/ref&amp;gt; Und ich erklärte weiter, dass auf dem Stein unter die Worte „Die Marwitz Kolonie“ noch gesetzt werden sollte: „Der Kinderreiche den Kinderreichen“, da diese sieben Häuser mit den Namen meiner sieben Kinder in erster Linie den kinderreichen Familien zugewiesen werden sollten.“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. März 1933''': Die Wahlen zum Deutschen Reichstag und Landtag brachten in Groß Kreutz folgendes Ergebnis [PTZ vom 6. März 1933]. Wahlergebnisse in Groß Kreutz zum '''Reichstag'''&lt;br /&gt;
Wahlberechtigte: 711, Gültige Stimmen: 655 (92,1%), Stimmscheine: 17, Ungültige: 3, Nationalsozialisten: 293 (41,2%), Sozialdemokraten: 99 (13,9%), Kommunisten: 104 (14,6%), Zentrum: 5 (0,7%), Kampffront Schwarz-Weiß-Rot: 131 (20,3%), Deutsche Volkspartei: 12 (1,7%), Christlich-Soziale: 0, Deutsche Staatspartei: 8 (1,1%), Deutsche Bauernpartei: 0, Soz. Kampfgemeinschaft: 0. Fazit - 59,6% der Groß Kreutzer haben recht-konservativ gewählt. Wahlergebnisse in Groß Kreutz zum '''Landtag'''. Wahlberechtigte: 711, Gültige Stimmen: 655, Stimmscheine: 17, Ungültige: 5, Nationalsozialisten: 286 (40,2%), Mit Hindenburg: 13, Sozialdemokraten: 94 (13,2%), Kommunisten: 103 (14,5%), Zentrum: 5 (0,7%), Mittelstand: 1 (0,1%), Kampffront Schwarz-Weiß-Rot: 131 (20,3%), Deutsche Volkspartei: 10 (1,4%), Christlich-Soziale: 0, Deutsche Staatspartei: 7 (0,9%). Zur Landtagswahl sieht das Ergebnis ganz ähnlich aus. Die Rechten und Nationalsozialisten erhielten 60,5% stimmen, gegenüber den Linken und Liberalen mit nur rund 30%. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weimarer Republik'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1931'''; ''Auf Anordnung des Kreisschulrates wurde am 1. April die Hilfslehrerstelle wieder eingezogen, trotz gleichbleibender Schülerzahl (121)'' (aus Schulchronik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1929'''; Da die drei Klassen, Jahrgang 1 und 2, eine Schülerzahl von 56 aufwies, wurde Klasse geteilt, so dass Groß Kreutz jetzt eine vierklassige Schule besitzt. Die Regierung sandte am 1. September 1929 den Schulamtsbewerber J. B. als Hilfslehrer nach Groß Kreutz. (aus Schulchronik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1928'''; Die Gutsbezirke wurden aufgelöst. Alle Standorte, auch die Wohnplätze, bilden eine Gemeinde. Die Schule ist eine dreiklassige Gemeindeschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1927''': Fünfzigjahrfeier des Landwirtschaftlichen Vereins Groß Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1918''': In dem 1900 erbauten Kinderheim (Kindergarten) wurde eine evangelische Diakonissenstation eingerichtet. Sie hatte die Aufgabe, die Kranken und Hilfsbedürftigen in der Gemeinde zu betreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die letzten Jahre der Kaiserzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1910'''; ''Der Erweiterungsbau des zweiten Schulhauses'' (Schule in der Schulstraße, heute Kita &amp;quot;Storchennest&amp;quot;) ''ist fertiggestellt und ein dritter Klassenraum geschaffen.''(aus Schulchronik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1907''': Neubau zweier Feldscheunen und eines Familienhauses in Groß Kreutz während der Vormundschaftsverwaltung [BLHA 37 Friedersdorf-Groß Kreutz 192]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1905'''; ''Die hiesige Schule ist eine Sozietätsschule, welche der Gemeinde und dem Rittergute selbigen Namens gehört. Sie ist eine dreiklassen Schule mit zwei Lehrern. (aus der Schulchronik)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1900''': A) Das Dorf zählt 120 Häuser und 662 ha B) das Rittergut 25 Häuser mit 796ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===19. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1877''': Am 25. Juni Gründung des Landwirtschaftsverein Groß Kreutz und Umgebung. [BLHA, Rep. 59B Landwirtschaftsverein Groß Kreutz und Umgebung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1858''': A) Das Dorf hat 7 öffentliche Gebäude, 40 Wohnhäuser, 116 Wirtschaftsgebäude und eine Getreidemühle; 2285 Morgen gehören dem Dorf, davon entfallen auf die Gehöfte 46 Mg, 1743 Mg Acker, 300 Mg Wiese, 196 Mg Weide. B) das Rittergut hat 12 Wohn- und 26 Wirtschaftsgebäude; 3063 Mg ist es groß, davon 58 Mg Gehöfte, 1787 Mg Acker, 354 Mg Wiese, 189 Mg Weide und 665 Mg Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1848''': Albert von Arnstedt hat eine &amp;quot; Bürgerwehrtruppe&amp;quot; von Bewohnern aus den umliegenden Dörfern aufgestellt, um dem König bei den revolutionären Unruhen in Berlin zu Hilfe zu eilen. Die Pieken soll der Schmiedemeister W. Peters geschmiedet haben, und v. Arnstedt selber hatte zwei kleine Kanonen beschafft.&amp;lt;ref&amp;gt;lt. Generalanzeiger für das Havelland, Nr.43, vom 21. Februar 1927&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1837''': Ein Rittergut und das Dorf hat 43 Wohnhäuser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1817''': In einem Schreiben aus dem Kugelkopf des Kirchturms wird ein sehr trockenes Jahr erwähnt. Die Roggen und Weizenernte viel besonders schlecht aus, die übrigen Feldfrüchte gerieten mäßig, Obst reichlich und der Wein vorzüglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1810''': Am 24. September brannte die Posthalterei in Groß Kreutz ab. Sie wurde Opfer einer Brandstiftung, siehe [[Kriminalität]] und [[Zeitüberblick in Form eines Zeitstrahls]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1810''': Kemnitz ist eine Tochterkirche von Groß Kreutz. Außer dem Lehrer sind noch zwei Schneider im Ort, wovon einer wegen Arbeitsmangel aufgegeben hat. Früher mussten auch die Kinder aus Kemnitz hier zu Schule gehen. (s. Schulbericht 1810)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1806''': Durchzug von Truppen auf der neuen &amp;quot;kunststraße&amp;quot; durch das Dorf, mit wenig Einquartierungen. Dies sollte sich jedoch in den folgenden Wintern sehr ändern (Pfarrer Müller).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1801''': Zum Dorf gehören 10 Ganzbauern, 9 Ganzkossäten, 2 Büdner, 12 Einlieger, eine Schmiede, Krug, Windmühle. 10.000 Mg  Holz und 60 Mg Gemeinholz (Wald, der der ganzen Gemeinde gehört), 6 Mg Weinberge; 42 Bauernhufen und 16 Lehnhufen (gepachtetes Land) werden bearbeitet. Im Dorf wurden 38 Feuerstellen registriert, so dass man von 38 Wohnhäusern ausgehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mittelalter bis Beginn der Neuzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1775''': Büsching listet in seiner &amp;quot;Vollständigen Topographie der Mark Brandenburg&amp;quot; für Groß Creutz folgendes auf: Es ist ein Dorf mit einer Mutterkirche, mit einer Schäferei und Windmühle; es gehört zur Provinz &amp;quot;Mittelmark&amp;quot; und zum Kreis &amp;quot;Zauche&amp;quot;; es ist ein adeliger Ort und unterliegt der geistlichen Inspektion (kirchlichen Aufsicht) von Neustadt Brandenburg&amp;lt;ref&amp;gt;damals waren Brandenburg und Neustadt Brandenburg eigenständige Städte&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Patron der Pfarrkirche und die Gerichts-Obrigkeit oblag dem Besitzer des Ortes (Carl Botho Gottfried v. Hacke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1745''': Im Dorf leben zehn Bauern und acht Kossäten. Es gibt eine Schäferei und eine Windmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1682/83''': Aus diesen Jahren wird erwähnt, dass es 31 3/4 Mittelhufen gibt und über die Hälfte, nämlich 19 2/3 gehören dem Adel. Es gibt 10 Kossätenhöfe, eineinhalb sind verlassen (wüst) und werden nicht bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1686''': &amp;quot;Patent, daß die Unterthanen, insonderheit in kleinen Städten, Flecken und auf dem Lande nützliche Bäume pflantzen sollen &amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Corpus Constitutionum Marchicarum (CCM) / Theil 6, Abth. 1; CLXVII. vom 5. Mart 1686&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1680''': Patent, daß niemand von Fremden und Reisenden an ungewöhnlichen Passagen über die Ströhme sich übersetzen lassen, noch sonst einiger Schleiff-Wege bedienen solle &amp;lt;ref&amp;gt;CCM_Theil-5,Abth.4,Capitel-II. Capitel. Von Pest-Ordnungen und dahin gehörigen Sachen; vom 30. Octobr. 1680&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Jahrzehnten des 17. Jh. und in den ersten Jahrzehnten des 18. Jh. grassierte die Pest in deutschen Landen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1652''': Nach dem furchtbaren Dreißigjährigem Krieg lebten im Dorf 14 Personen. Es gab 3 Hüfner, einer davon ist der Schulze und 4 Kossäten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bevölkerung nach dem 30-jährige Krieg (Quelle: „Die Zauche und ihre Bevölkerung zur Zeit des 30jährigen Krieges“, Beitrag von Erich Kittel im Heimatkalender des Kreises Zauch-Belzig im Jahre 1935.) Der Landreiter des Kurfürsten erfasste die Bevölkerung um eine Übersicht zu den erhebenden Steuern zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkreten Auswirkungen und Zustände im Ort in den Jahren von 1618 bis 1648 sind nicht im Einzelnen überliefert.  Die Bevölkerungszahl war auf einem Tiefstand. Es bedeuten die Zahlen in den Klammern das Alter des genannten; wird ein „c“ aufgeführt, so heißt dies, dieser Name wurde in dem Ort schon 1605 im Lehniner Erbregister aufgeführt. Manche Familiennamen haben sich bis heute im Ort erhalten. Aus den Aufzeichnungen1 zur Bevölkerung wissen wir, dass im:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorffe Großen Creutz &lt;br /&gt;
seindt 3 Huefener und 4 Cossaten“ &lt;br /&gt;
Namentlich werden genannt:&lt;br /&gt;
„Der Schulz Jurgen Bier (55) hat einen Knecht&lt;br /&gt;
Hans Kruger (40) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Andreas Fronstorff (61) hat einen Sohn von (16) &lt;br /&gt;
Mertien Filig &lt;br /&gt;
Thomas Kruger (42) hat einen Sohn von (21)&lt;br /&gt;
Hans Senst (60) hat einen Sohn von (20)&lt;br /&gt;
Jurgen Schuldten (50) hat 2 Söhne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Bechow (Bochow)&lt;br /&gt;
seindt 4 Hufener undt 2 Coßaten&lt;br /&gt;
der Schulze Jurgen Wegener (30) hat 2 Jungens&lt;br /&gt;
Jurgen Wilke c? (67) hat 1 Sohn von (22)&lt;br /&gt;
Andreas Merten (58)&lt;br /&gt;
Jacobus Heßeler (35)&lt;br /&gt;
Peter Merten (51)&lt;br /&gt;
Jacobus Hintzw (40)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Detz (Deetz)&lt;br /&gt;
seindt 10 Hufener und 9 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulze Hans Neigemann (45) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Hans Borgestorf (54) hat 2 Kinder &lt;br /&gt;
Jurgen Hildebrandt (32)&lt;br /&gt;
Hans Hornemann c (32)&lt;br /&gt;
Palm Surig (60) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Jacobus Lise (44)&lt;br /&gt;
Martin Patzer (43) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Mattheas Boggo (44)&lt;br /&gt;
Mertin Helgre (34)&lt;br /&gt;
Mattheas Schwegten (61)&lt;br /&gt;
Peter Pape (59)&lt;br /&gt;
Wulff Schulder (36)&lt;br /&gt;
Peter Pape (34)&lt;br /&gt;
Mattheas Mar (30)&lt;br /&gt;
Valtien Wicke (45)&lt;br /&gt;
Jacob Bollenstorf c (57)&lt;br /&gt;
Gronemus Wiennig (59)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Crielow (Krielow)&lt;br /&gt;
seindt 7 Hufener und 3 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulze Hans Jochob (55)&lt;br /&gt;
Andreas Berndt (24)&lt;br /&gt;
Jacob Berndt (30)&lt;br /&gt;
Merten Tabert c (50)&lt;br /&gt;
Tomas Koßien (26)&lt;br /&gt;
Peter Brechow (32)&lt;br /&gt;
Peter Lindicke (52)&lt;br /&gt;
Merten Tabert (40)&lt;br /&gt;
Bendix Kobicke (35)&lt;br /&gt;
Tomas Seger (60)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Götz&lt;br /&gt;
seindt 8 Huefener und 10 Coßaten&lt;br /&gt;
Andreas Schultz (61) Amtsschreiber zu Lehnin&lt;br /&gt;
Arndt Wendt (35)&lt;br /&gt;
Gal Götz c (73)&lt;br /&gt;
Niclaus Ritter (30)&lt;br /&gt;
Peter Zingelmann (36)&lt;br /&gt;
Görges Hag (53)&lt;br /&gt;
Andreas Man c (45)&lt;br /&gt;
Jochim Bellien (51)&lt;br /&gt;
Jurgen Franstörff (60)&lt;br /&gt;
Peter Höwener (46)&lt;br /&gt;
Niclaus Gericke (35)&lt;br /&gt;
Andreas Badt (32)&lt;br /&gt;
Thomas Lipe (43)&lt;br /&gt;
Christian Mohr (41)&lt;br /&gt;
Hans Hardtmann (39)&lt;br /&gt;
Andreas Bernaiow (52)&lt;br /&gt;
Hans Grunefeldt (36)&lt;br /&gt;
Martin Kiborg (40)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Jeserick (Jeserig)&lt;br /&gt;
seindt 4 Hufener und 2 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulz Martin Sternstorff (47)&lt;br /&gt;
Matthias Kulemey (50)&lt;br /&gt;
Matthias Kuck (60)&lt;br /&gt;
Michel Leman (41)&lt;br /&gt;
Mattheas kuhne (48)&lt;br /&gt;
Andreas Dusekow (48)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Schmergow&lt;br /&gt;
seindt 12 Hufener und 7 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulz Bendix Bredow (31) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Jurgen Spitzhoff c (45)&lt;br /&gt;
Hans Bollenstorff (30)&lt;br /&gt;
Jurgen Merten c (68) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Peter Sump c (76) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Jörges Bertz c (2) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Andreas Andreß (34) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Joachim Paschen (36) hat 2 Söhne von 20&lt;br /&gt;
Peter Heinrich c (47) hat 1 Knecht &lt;br /&gt;
Andreas Bogge &lt;br /&gt;
Andreas Merten c (27) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Kesten Sump (47) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Mattheas Tegener &lt;br /&gt;
Peter Matteas (44) hat den Schweden gedient&lt;br /&gt;
Peter Senst (40)&lt;br /&gt;
Peter Gewert (40)&lt;br /&gt;
tomas Leddien c (48)&lt;br /&gt;
Tomas Witmann c (48)&lt;br /&gt;
Peter Teuffel (30)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1624''': Die Zeit des Dreißig jährigen Krieges. Es werden 10 Hüfner, 10 Kossäten, 1 Schmied, 1 Hirte, 1 Pachtschäfer, 1 Paar Hausleute, 1 Schneider,und die Schäferknechte aufgezählt; das Dorf umfasst mit den Hufen von Hatenow 39 Hufen; der Rittergutsbesitzer hat 12 Hufen. der Pfarrer hat 2 Hufen. Von einem Hof mit 4 Hufen wird berichtet, dass er von den Herrschaften übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1608''': Es wird ein Rittersitz des Herrn von Hacke bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Die '''Neuzeit''' ist kein fester Zeitpunkt. Als Beginn der Neuzeit wird oft die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert angesetzt. Zeiten von gravierenden Entdeckungen und geistigen Umbrüchen folgten. Das Zeitalter der Aufklärung, mit dem Höhepunkt der Französischen Revolution, wurde die frühe Neuzeit beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1589''': Es gibt 9 Abgabepflichtige, 1 Kossät und einen Schneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1580''': 1 Hof mit 4 Hufen hat Herr v. Rochow zu sich genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1450''': Das Dorf ist immer noch 42 Hufen groß. Herr von der Groeben hat 5 Hufen und eine Herde (wahrscheinlich Schafherde, Anmerk. d. Chronisten). 1451 wird berichtet, dass v.d. Groeben und der Schulte 6 Hufen haben. Einen Schäfer und den Krug gibt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1541''': Es wird von 100 Kummunikanten berichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1533''': Es wird der Schulze erwähnt und zu acht Höfen gehört eine Dorfhufe. Die Dorfhufe oder Allmende ist ein Allgemeineigentum von Dorfbauern. Es wird Bezug weiterhin genommen zu der Wüstung Hatenow. Der erste Bauer hat dort 3 Hufen, drei haben je 2 wüste Hufen, Einer hat eine wüste Hufe, weiterhingibt es 8 Hüfner, einer von ihnen hat auch 1 wüste Hufe auf Hatenow. Es werden 9 Höfe erwähnt von denen sechs wahrscheinlich jeder 1 wüste Hufe habe. (Nach dieser Rechnung ergeben sich 20 Hufen zu Hatenow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1375''': In dem o.g. Landbuch wird berichtet, dass der Ort 42 Hufen hat. Davon hat der Pfarrer 3 Hufen, der Schulze hat 2 Hufen und der Dorfvorsteher hat vom Patron von Rochow 7 Hufen als Lehen bekommen; außerdem gibt es im Dorf einen Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Ausgrabungen ist bekannt, dass auf dem Gebiet der heutigen Gemarkung Wenden&amp;lt;ref&amp;gt;Wenden ist eine veraltete Bezeichnung für Slawen im deutschsprachigen Raum(Wikipedia)&amp;lt;/ref&amp;gt; gesiedelt haben. Mit der Eroberung der ostelbischen Gebiete setzten die Markgrafen (hier die Bezeichnung für die Beherrscher des Grenzlandes) sogenannte Locatoren&amp;lt;ref&amp;gt;im Hochmittelalter ein von der Feudalgewalt eingesetzter Organisator, der die Besiedlung einer Region zu verwalten hatte und Siedler anwarb (Wikipedia)&amp;lt;/ref&amp;gt; ein. Es ist davon auszugehen, dass sowohl slawische und deutsche Siedler neben einander gelebt haben. Zu der ersten schriftlichen Erwähnung des Ortes &amp;quot;Groß Kreutz&amp;quot;, wenn auch in anderer Schreibweise, siehe 4.1 [[Ursprünge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen===&lt;br /&gt;
*[1]Brandenburger Domstiftsarchiv: Depositum- Pfarrarchiv Groß Kreutz, GrK 5/71a; „Verzeichnis der Höfe von Groß Kreutz mit ihren Besitzern“ enthält auch Nachrichten über Kirchhof und Kirche (unter Nr. 40 - 42) und Nachrichten über das Dorf Kemnitz (unter 43)“&lt;br /&gt;
*[2] Plato, Die Chronik des Dorfes Grossenkreutz geführt bis zum Jahre 1827, Brandenburg&lt;br /&gt;
*[3] Lebensgeschichte des Pfarrers Friedrich Julius Petzel, Seite 35&lt;br /&gt;
*[4] Handschriftliche Aufzeichnungen von Lehrer Friedrich Klapper bzw. seiner Tochter aus dem Jahre 1945&lt;br /&gt;
*[5] MAZ-Potsdam-Land, 10. Oktober 1992&lt;br /&gt;
*[6] Festschrift „700 Jahre Groß Kreutz“, Seite 71-Freiwillige Feuerwehr&lt;br /&gt;
*[7] BLHA, 37 Friedersdorf-Groß Kreutz 230/2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fußnoten===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Das_Dorfleben,_in_R%C3%BCckschau_auf_die_Jahrhunderte&amp;diff=4420</id>
		<title>Das Dorfleben, in Rückschau auf die Jahrhunderte</title>
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		<updated>2026-09-18T17:10:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: /* Mittelalter bis Beginn der Neuzeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Die Geschichte einer Siedlung von den Anfängen an zu erzählen, ist nur wenigen Orten vergönnt. Denn wann und wo sich hier die ersten Menschen angesiedelt haben und woher sie kamen ist nicht überliefert. Deshalb spricht man auch von einer vorgeschichtlichen Zeit. Im Kapitel [[Bevölkerungs- und Siedlungsverhältnisse]] wird auf die bis jetzt vorliegenden Erkenntnisse zu dieser Zeit eingegangen. Eine der wichtigsten Quellen für den interessierten Laien, sind die Forschungsergebnisse von Historikern. Der einfachste Weg sich diese zu Eigen zu machen, sind deren Veröffentlichungen. Das &amp;quot;Historisches Ortslexikon für Brandenburg&amp;quot; (s. [[Quellen der Chronik]]) ist so eine Fundgrube. Sie soll auch hier Licht in die frühen Jahrhunderte bringen. Erkenntnisse aus dieser Zeit stammen zum überwiegenden Teil aus Urkunden zu Eigentumsfragen oder der statistischen Erfassung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen für den Landesherren. Die bedeutendeste Quelle aus dem frühen Mittelalter ist das &amp;quot;Landbuch der Mark Brandenburg von Karl V.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Landbuch_Karls_IV.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Jahre 1375.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===21. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2026'''&lt;br /&gt;
* In der Woche vom 13. bis 17. Juli wurden im Ort neue Verkehrsschilder aufgestellt oder versetzt. Der Rotdornweg wurde zur Spielstraße erklärt, die Lehniner Straße wurde zur verkehrsberuhigten Zone mit Tempo 30 km/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2025'''&lt;br /&gt;
* Ende Oktober und Anfang November wurden Straßenbäume nachgepflanzt. In der Potsdamer Straße, im Rotdornweg 3 Rotdornbäume. &lt;br /&gt;
* Dieses Jahr bescherte uns eine reichliche Ernte an Wanüssen. Das Wetter hatte ausnehmend gut für viele Früchte gepasst. Die Eicheln lagen wie dicht gesät. Die Forstleute und Jäger sprechen von einem Vollmastjahr.&lt;br /&gt;
* 2025 ist das Jahr der Jubiläen. Der Christliche Kindergarten an der Lehniner Straße begeht sein 125-jähriges Bestehen und im September wird zusammen mit dem Birnenfest der Ersterwähnung unseres Ortes vor 725 Jahren gedacht. Mit einem Glas Sekt, auf dem des Jubiläums gedacht wurde und das jeder als Erinnerung mitnehmen konnte, wurde die Festveranstaltung in der Mensa des OSZ eingeleitet. Als Gäste wurden geladen, viele, die sich in der einen oder anderen Weise für den Ort und seine Bewohner verdient gemacht haben. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit dem Lied &amp;quot;Unser Dorf Groß Kreutz&amp;quot; von Kantor Hilgendorf, vorgetragen durch den Ortsvorsteher Thomas Becker, der auch durch den ganzen Abend führte. Der Auftritt des &amp;quot;Spatzenchores&amp;quot; der &amp;quot;Erich-Kästner-Grundschule&amp;quot; unter der Leitung von Jana Wunderlich erfolgte, vor den Festreden des Ortsvorstehers&amp;lt;ref&amp;gt;Festrede 725 Jahre Groß Kreutz am 12.09.2025 des Ortsvorstehers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Groß Kreutzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Kalenderjahr steht für unseren Ort Groß Kreutz unter der Prämisse, ein Jubiläum zu begehen: vor 725 Jahren wurde unser Ort das erste mal schriftlich erwähnt. So belegen es jedenfalls die von Historikern bewerteten Quellen.&lt;br /&gt;
Durch die Jahrhunderte hatte der Ort viele Höhen und Tiefen zu überstehen. So ist die ländlich feudale Entwicklung in den ersten Jahrhunderten maßgebend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte noch sehr sehr lange dauern bis die  vorherrschende Leibeigenschaft in der Landwirtschaft aufgehoben wurde.&lt;br /&gt;
In Preußen erst 1807 durch die Steinschen Reformen. &lt;br /&gt;
Damit hatte auch das Gut mit dem Gutshaus - auch „Klein Sanssouci“ genannt - gute Entwicklungschancen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder gab es auch kriegerische Auseinandersetzungen.&lt;br /&gt;
Die Zeiten des unglückseligen Krieges 1806/1807 übten auch auf unser Dorf einen großen Einfluss aus. Freund und Feind durchzogen täglich und stündlich unseren Ort, der an der Kunststraße lag und außerdem eine Post- und Ausspannstation hatte. Dörfler und Gutsherrschaft litten unter dem – heute würde man Terror sagen – Einzug der Französischen Truppen.&lt;br /&gt;
Der damalige Schulze, der Kossät Thiele, stand in Gefahr erschossen zu werden. Schon am Baum angebunden kam er dann doch noch mit Stockschlägen davon. Erst 1812 endeten die französischen Einquartierungen in unserem Dorf.&lt;br /&gt;
Die Zeiten beruhigten sich unter preußischer Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert begann dann eine stürmische Entwicklung mit der wachsenden Industrialisierung in den nahe gelegenen Metropolen Potsdam, Brandenburg und Berlin. Dazu trug auch die Errichtung der Eisenbahnlinie in Ost/West Richtung wesentlich bei.&lt;br /&gt;
Mit der Kaiserzeit und den imperialistischen Bestrebungen kam 1914 der erste Weltkrieg mit 28 Toten und 1939  der zweite Weltkrieg mit 20 Toten. &lt;br /&gt;
Französische Besetzung im 19 Jahrhundert und sowjetische Bevormundung im 20. Jahrhundert hat dann die weitere Entwicklung des Ortes geprägt. Sozialistische Errungenschaften standen dann gut 40 Jahre auf der Tagesordnung.  &lt;br /&gt;
Seit 1990 haben wir nun die Freiheit uns zu entfalten: jeder wie er es will und jeder wie es die gesellschaftlichen Regeln zulassen. Freiheit für jeden ? Ja – aber nur wenn man das Geld dazu hat.&lt;br /&gt;
Viele berühmte Personen haben schon unser Dorf besucht oder sind wenigstens hindurch gefahren. Vielleicht Napoleon, der Eiserne Gustav, Wilhelm Pieck, Frank Walter Steinmeier.&lt;br /&gt;
Immer auch gab es  Begegnungen mit den Bürgern des Dorfes wobei dann auch mal Vorteilhaftes im Ort entstand: z.B. der Solibau hinter der alten Grundschule in der Alten Schulstraße.&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der neuen Schule 1985 in der heutigen Kleinen Lindenstraße wurden die Bedingungen für eine qualitativ bessere zehnklassige Bildung geschaffen. 2003 wurde die Schule zur Grundschule umgewandelt, die seit 2009 den Namen „Erich Kästner Grundschule“ trägt. Der Name ist sozusagen Programm, denn diese Schule ist eine Leseschule und Vorlesewettbewerbe sind ein Zeichen dieser Entwicklung. Kindertagesstätten und die Ganztagsbetreuung in der Schule runden die Möglichkeiten der Bildung und Erziehung unserer Kinder ab. Dabei sticht besonders der evangelische Kindergarten hervor der schon vor 125 Jahren durch die damalige Gutsherrschaft derer von der Marwitz gegründet wurde. Nach dem Grundschulbesuch dürfen unsere Kinder ab der 7. Schulklasse in die umliegenden Städte zur weiterführenden Schulbildung reisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die landwirtschaftliche Entwicklung ist natürlich eng mit dem Gut und den nachfolgenden landwirtschaftlichen Betrieben verbunden. In der DDR wurde auf dem dann volkseigenen Gut die Ausbildung in landwirtschaftlichen Berufen ermöglicht. Noch heute haben wir hier im OSZ diese Ausbildung mit Internatsbetrieb.&lt;br /&gt;
Mit dem Rinderzuchtbetrieb und dem LVAT hat Groß Kreutz sehr bekannte und sogar weltbekannte Betriebe . Nun ist seit dem Sommer ein Leibnitz-Innovationshof des (ATB) Agrartechnik und Bioökonomie e.V. als Bioökonomie-Campus im Bau. Mit diesem Forschungsneubau können weitere positive Akzente in der modernem Landwirtschaft gesetzt werden.&lt;br /&gt;
Anschauliches Zeugnis der speziellen Rinderzucht sind im Rinderzuchtmuseum sichtbar. &lt;br /&gt;
Das Heimatmuseum zeigt vor allem die vergegenständlichte Geschichte unseres Ortes vor allem durch den unermütlichen Eifer  Gerald Gräbnitz´ vom Kulturförderverein.&lt;br /&gt;
In unserem Ort gibt es für unsere 1879 Einwohner vielfältige gesellschaftliche Beschäftigungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
Dazu zählen vor allem unsere Vereine.&lt;br /&gt;
Es sind 10 Vereine, die in allen Altersklassen Raum für sinnvolle Freizeitbeschäftigung geben. Jeder Verein hat seine Bedeutung für ein friedliches dörfliches Zusammenleben. &lt;br /&gt;
Für Sicherheit in vielerlei Hinsicht sorgt unsere freiwillige Feuerwehr. Stets Einsatzbereit um Gefahrensituationen für unsere Bevölkerung zu verhinderrh oder zu minimieren. Dafür sind alle Einwohner dankbar.&lt;br /&gt;
Ehrenamtliche Tätigkeiten der engagierten Mitglieder und Vorstände haben zum Beispiel den FSV zu einer enormen Entwicklung verholfen. Über 600 Mitglieder sind Zeugnis für die Beliebtheit des Vereins, der eben nicht nur Fußball spielt sondern auch andere Sportarten für jedermann anbieten kann.&lt;br /&gt;
Der Kulturförderverein setzt mit seinem Engagement Maßstäbe für ein rundes kulturelles Angebot für das ganze Dorf. Dabei ist das jährliche Birnenfest ein Höhepunkt wo dann auch morgen schon wieder das ganze Dorf auf dem Festplatz feiern wird. Dabei sind auch alle anderen Vereine mit eigenen Beiträgen und Präsentationen beteiligt.&lt;br /&gt;
Der CCGK sorgt mit seinen gut 60 Mitgliedern in der närrischen Jahreszeit für unterhaltsame Programme und sinnvolle Beschäftigung für unsere Kinder und Jugendlichen.&lt;br /&gt;
Den Gemischten Chor Groß Kreutz werden wir hier gleich mit einem besonderen Programm hören können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Auftritt des Spatzenchores unserer Grundschule verbindet sich auch immer unser Wunsch, die später groß geworden Sängerinnen und Sänger im Erwachsenenchor zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das Vereinsleben im Dorf noch besser organisiert und durchgeführt werden kann wäre ein dörfliches Vereins- und Gesellschaftshaus wünschenswert. Hier böte sich der Ankauf und die Renovierung des Gasthauses „Zur Eisenbahn“ an. Die Gemeindevertretung sollte positiv darüber nachdenken und ein solches Anliegen unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schlussbemerkung meiner Rede möchte ich allen Vereinen und deren Vorständen recht herzlich für die vielfältigen Angebote danken. In den gemeinsamen Beratungen mit dem Ortsvorstand werden möglichst alle übergreifenden Veranstaltungen abgestimmt. Danken möchte ich auch unserer Gemeindeverwaltung und dem dem Bauhof. Sie zeigen sich unserer dörflichen Entwicklung offen. &lt;br /&gt;
Dennoch kommt es auf den einzelnen Bürger an, wenn es um die Einhaltung der einfachsten Regeln gemeinschaftlichen Zusammenlebens geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer noch weitere tiefer gehende Informationen und Fakten zur Geschichte und zur Gegenwart unseres Dorfes haben möchte kann sich gerne in die Chronik von Groß Kreutz im Internet einwählen.&lt;br /&gt;
Vielen Dank an den Macher der Chronik - Herrn Wolfram Hübner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank an alle Sponsoren, die unser Vereinsleben verbessern.&lt;br /&gt;
Danke an das Blumenhaus Kreutzer für die heutige sichtbare Unterstützung. Danke an die Gemeindeverwaltung für das besondere Budjet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Becker, Ortsvorsteher OT GK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also frei nach dem alten Fritz&lt;br /&gt;
Politik ist doch kein Witz&lt;br /&gt;
Ich glaube er sagte es vor Jahrhunderten schon&lt;br /&gt;
&amp;quot;ein jeder wird selig nach seiner Fasson!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;, und den Grußbotschaften des Bürgermeisters Reth Kalsow und des Vorsitzenden der Gemeindevertretung Franz Herbert Schäfer. In einem kurzweiligen Redebeitrag überbrachte der Pfarrer Sebastian Mews, die Grüße der Christophorus-Kirchengemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;725 Jahrfeier Groß Kreutz am 12.09.2025&lt;br /&gt;
Pfarrer Sebastian Mews für die Evangelische Christophorus Kirchengemeinde Groß Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott zum Gruße.&lt;br /&gt;
Ersturkundliche Nennung 1300, das feiern wir.&lt;br /&gt;
Dass dieser Ort zuvor schon besiedelt war, davon zeugt unser ältestes, immer weiter entwickeltes Gebäude des Dorfes.&lt;br /&gt;
Unsere Kirche.&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung, entstand an dem Ort, wo noch heute die Kirche steht, wohl ein Holzbau, bis dann Mitte des 13. Jahrhunderts Steine das Holz verdrängten.&lt;br /&gt;
Um 1275 soll es eine Grundfeste gegeben haben, die dann im 18. Jahrhundert die uns bekannte Form erhalten hat.&lt;br /&gt;
Manch einer mag gerne erzählen, dass Karl der Große maßgeblich an unserem Ortsnamen Verantwortung trägt, weil er überall im Lande, Ende des 18. Jahrhunderts, Kreuze hat aufstellen lassen; und eben an diesem Ort ein besonders großes Kreuz. Doch das sind alte Kirchenmythen, die mit der Wahrheit nichts zu tun haben.&lt;br /&gt;
Wie der Ort zum Namen kam, das wisst ihr alle.&lt;br /&gt;
Was Groß Kreutz kirchengeschichtlich besonders macht, ist, dass ihr einen der ersten protestantischen Pfarrer hattet.&lt;br /&gt;
Pfarrer Laurentius Schulte bekannte sich bereits 1526 zum protestantischen Glauben und er war ein Anhänger Luthers, der in Wittenberg sein Unwesen trieb. Angeblich war Luther sogar im Pfarrhaus zu Besuch. Doch gewiss ist dies nicht.&lt;br /&gt;
Im nächsten Jahr feiert Groß Kreutz 500 Jahre Protestantismus.&lt;br /&gt;
Im Laufe dieser 500 Jahre bin ich nun der 25. evangelische Pfarrer von Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
Manche blieben kürzer, so hat es Pfarrer Johann Herrmann nur auf ein Jahr gebracht (ich weiß nicht, was ihr mit ihm getan habt), manche blieben länger, so wie Pfarrer Karl Ludwig Schneider, der genau 44 Jahre euer Pfarrer war. Ein Viertel seiner Zeit liegt derweil bald hinter mir. Über 725 Jahre hat euch die Kirche begleitet, hat die Höhen und die Tiefen mit euch zusammen gefeiert und durchlitten. Mal waren wir prägend, dann waren wir nicht mehr modern genug, es wurde protestiert und Groß Kreutz wurde evangelisch. Die Kirche war immer schon Zentrum des Ortes und selbst als nach dem Zweiten Weltkrieg das herrschende Regiment uns rausdrängen wollte, blieben wir. Wir als Kirche haben viele kommen und gehen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist es leider so, dass Teile der Gesellschaft, in Pluralität, glaubt auch ohne Kirche und Glaube auskommen zu können. Das hat die Menschheit schon oft in der Geschichte geglaubt. Doch dies ist ein Irrglaube und darum bleibt eure Kirche als Gebäude, aber auch als Teil der Gemeinschaft weiter bestehen und an eurer Seite. Ob ihr wollt oder nicht. Das ist selbstredend keine Drohung, sondern ein herzliches Versprechen.&lt;br /&gt;
Groß Kreutz hat über die Jahrhunderte viele Wandlungen durchgemacht und wird dies auch weiter tun.&lt;br /&gt;
Möge Gott die Menschen für ihr Tun in der Gemeinde und an ihrem Nächsten segnen, damit ihr weiterhin ein Segen für Groß Kreutz seid.&lt;br /&gt;
Wir sind dankbar, Teil dieser Gemeinschaft zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen der Evangelischen Christophorus Kirchengemeinde gratuliere ich zu diesem Jubiläum und ende, wie begonnen:&lt;br /&gt;
Gott zum Gruße.&lt;br /&gt;
Vielen Dank, für ihre und eure Aufmerksamkeit.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Im Folgenden wurden einige Bürger für ihr langjähriges Engagement für die Gemeinde geehrt. Im nächsten Höhepunkt führte der &amp;quot;Gemischte Chor Groß Kreutz&amp;quot; unter Leitung von Marina Maaß mit Liedern durch die vergangenen Jahrhunderte. In der folgenden Pause sorgte ein reichhaltiges Buffet für das leibliche Wohl. Danach sorgte für lautstarke Stimmung im Saal das &amp;quot;Ketziner Blasorchester&amp;quot; unter Leitung von Vincent Schmidt und der Sängerin Josephine Herzog. Unterbrochen wurde der Musikreigen von einer Solotanzdarbietung von Claudia Lenz der &amp;quot;Pirourette Dance Company&amp;quot; aus Potsdam. Zum Abschluss wurde die Brandenburghymne &amp;quot;Märkische Heide&amp;quot; gemeinsam gesungen.&lt;br /&gt;
*Mai: Am 24. feiert der FSV Gross Kreutz mit einer großenFestveranstaltung auf dem Sportplatz, Am Kleinbahndamm 8, sein 50-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
*April: Seit Anfang des Monats haben wir keinen Postshop mehr im Ort. Die Geschäftsstelle im ehemaligen Autohaus wurde von der Betreiberin aufgegeben. &lt;br /&gt;
* Der Festplatz neben der FFW erhält einen Elektroanschlusskasten. Mit der 2 x 32A CEE, 1x 16A CEE und 2 x Schukosteckdosen.&lt;br /&gt;
* Eine Lichtsignalanlage in der Potsdamer Straße sorgt für einiges Unverständnis. Sie soll das Überqueren der belebten B1 sicherer gestalten, da der Fußgängerweg auf der Südseite der Straße zwischen den Einmündungen der Triftstraße aufgebuddelt wird, um dicke Elektrokabel zu verlegen.&lt;br /&gt;
* März: Mit Postwurfsendungen werden die Groß Kreutzer Haushalte aufgefordert mit der &amp;quot;Deutsche Glasfaser GmbH&amp;quot;, mit Sitz in 46325 Borken, einen Vertrag über den Anschluss an das Glasfasernetz abzuschließen. Die Offerte mit vier verschiedenen Tarifen gilt bis 15. Mai 2025, wenn sich 33% der Haushalte für einen Anschluss entscheiden. Einige Groß kreutzer haben ihre Teilnahme mit einem kleinen Schild an den Straßen bekundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2024'''&lt;br /&gt;
* 01.12.: 2. Baumpflanzaktion in . Baumpaten sind Fam. Kohnen, Alison Hein, Philipp Hein, Roswita Kassin und   .&lt;br /&gt;
* 22.09.: Wahlen zum Brandenburger Landtag.&lt;br /&gt;
* 14.09.: Birnenfest&lt;br /&gt;
* 06.08.: Kreativmarkt auf dem Gutshof&lt;br /&gt;
* 09.06.: Wahlen zum Europa-Parlament und Kommunalwahl&lt;br /&gt;
* 01.06.: Kinderfest am Strohhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023'''&lt;br /&gt;
*11. November: Auf Anregung und unter Aleitung von Andreas Schule (KFV von Groß Kreutz e.V.) wurden 3 Spitzahornbäume in der Birkenstraße hinter den Gärten und einer neben den Stein zur Erinnerung an 750 Jahre Groß Kreutz am Kreisverkehr gepflanzt. &lt;br /&gt;
*10. November: Praxis Jarka: Standort Groß Kreutz musste geschlossen werden. Patientenversorgung ab Montag, dem 13.11.23 in unserer Zweigpraxis in Schmergow, Heuberg 7. Heute am 10.11.23 gab es einen Wasserschaden in vielen Räumen der Alten Gartenstrasse 2. Da wohl die Kabelschächte voll Wasser gelaufen waren, musste aus Sicherheitsgründen der Strom erstmal auf noch nicht absehbare Zeit abgeschaltet werden. Daher sah sich unser Praxisteam gezwungen  den Praxisserver und alle andere dringend benötigte Technik notfallmäßig in unsere Zweigpraxis nach Schmergow zu verlegen. Das ganze ist eine grosse technische und organisatorische Herausforderung, weil unser Computer-Netzwerk in Schmergow bisher sozusagen nur &amp;quot;Gast&amp;quot; in unserem Haupt-Computernetzwerk in Groß Kreutz war. Ausserdem ist  heutzutage der Aufbau des Computernetzwerks einer Arztpraxis durch Digitalisierung und Telematik (z.B. elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) hochkomplex geworden und benötigt in der Regel mehrere Wochen. Wir sind daher froh, Christoph Kuchta [ https://cksystem.de ] als Technik-Leiter zu haben, der immer vollen Einsatz zeigt und aktuell sogar die wertvolle Wochenend-Zeit mit seiner jungen Famie opfert, um uns ein provisorisches Computernetzwerk aufzubauen, so dass wir hoffentlich ab Montag wenigstens in unser Zweigpraxis Schmergow unsere Patienten versorgen können. Der Aufwand und vor allen Dingen die Kosten, die all dies verursachen wird, sind noch gar nicht abzuschätzen. Wir alle haben es sehr schwer in dieser Wirtschaftskrise, aber die Arztpraxen sind aktuell besonders stark betroffen: https://www.praxisinnot.de/ Wir bitten unsere Patienten die kommenden Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und werden den Praxisstandort so schnell wie möglich wieder nach Groß Kreutz verlegen. Bleiben Sie uns bitte treu und helfen Sie uns damit die Existenz unserer Praxis an beiden Standorten auch in Zukunft zu sichern. Selbstverständlich wird es vereinzelt Fälle geben, bei denen dies beim besten Willen einfach nicht möglich sein wird. Für diese Einzelfälle gibt es eine Zusage der Praxis Dr. Hunder. - Nachtrag 13.11.23 12.00: Laut Wohnungsbaugesellschaft Ziesar soll der  Stromausfall voraussichtlich nur 1-2 Wochen dauern. (Quelle: Facebook &amp;quot;Komme aus Groß Kreutz/Havel&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*9. September: Das 21. Birnenfest wieder mit sportlichem Auftakt und nachmittags mit verschiedenen Darbietungen. Der Höhepunkt war wieder die &amp;quot;Modenschau&amp;quot;, initiert von Antja Schöttle. (Das ausfürliche Programm unter http://www.kultur-grosskreutz.de).&lt;br /&gt;
*8. September: Um 19.00 Uhr Auftritt des Gemischten Chores und des Spatzenchors der Erich-Kästner-Grundschule in der Groß Kreutzer Kirche.&lt;br /&gt;
* Juli/ August: Das &amp;quot;Strohhaus&amp;quot; bekommt ein neues Dach, außerdem werden drei Blitzableiter angebaut.&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Am 23. Januar 2023 ehrte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit BVR-Präsidentin Marija Kolak und DOSB-Präsident Thomas Weikert die Finalisten in den Räumlichkeiten der DZ BANK in Berlin und gab die Sieger des &amp;quot;Großen Stern des Sports&amp;quot; in Gold 2022 bekannt. Die Sportvereine aus allen Teilen Deutschlands reisten gemeinsam mit ihren Partnerbanken in die Bundeshauptstadt, um beim Bundesfinale dabei zu sein.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.vr.de/privatkunden/news/preisverleihung-sterne-des-sports.html&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Bundespräsident  übergab der FSV-Abordnung die Urkunde über den 3. Platz im Bundeswettbewerb zum Goldenen Stern des Sports. Siehe  &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.fsvgrosskreutz.de/sterne-des-sports-in-berlin-seid-auch-ihr-live-dabei/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2022'''&lt;br /&gt;
*9. September: 20. Birnenfest in Groß Kreutz. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste das jährlich am zweiten Wochenende im September stattfindende Birnenfest drei mal verschoben werden. Jetzt im Spätsommer des Jahres 2022 kann endlich das kleine Jubiläum starten. Am Freitagabend, dem 9. September , ist die Eröffnung mit einem Konzertabend.  Um 19.00 Uhr sollte es richtig losgehen, doch was richtig losging war ein eine kräftige Gewitterhusche über dem Groß Kreutzer Festplatz. Trotz dieses etwas ungemütlichen Auftakts begann eine Sechs-Mann-Band des Polizeiorchesters im großen Zelt mit schwungvollen Melodien den anwesenden Zuhörern einzufangen. Das Zelt füllte sich immer mehr und ca. 100 Gäste lauschten begeistert so manchem Evergreen aus den vergangenen Jahrzehnten. Ohrwürmer wie Karats „Über 7 Brücken“, Hildegard Knefs „Rote Rosen“ und Reinhard Mays „Über den Wolken“ ließ richtige Partystimmung aufkommen.&lt;br /&gt;
*Trotz der 30ziger Zone in der Bahnhofstraße kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Verkehrsunfällen in der Kurve am Gutshof. Nun ist das Grundstück Bahnhofstraße 19 (Tierarztpraxis) durch Leitplanken und Poller besser geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2021'''&lt;br /&gt;
* Juni: Im Ort beginnen Kabelverlegearbeiten für die Sicherstellung von Stromanschlüssen für Elektrofahrzeuge. Es werden Erdkabel mit 240 mm²  Leiterquerschnitt verlegt.&lt;br /&gt;
*26.September: Wahl des Deutschen Bundestages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2020'''&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
* Seit Anfang April 2020 liegen unter dem Motto &amp;quot;Suchen, Finden, Aussetzen&amp;quot;, lustig bemalte Steine Steine wandern wandern durch Götz, Jeserig und die anderen Ortsteile unserer Gemeinde und liegen an allen möglichen und unmöglichen Plätzen.&lt;br /&gt;
* Am 14 März fand zum 6. Mal die Veranstaltung &amp;quot;Groß Kreutz musiziert statt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Im Anschjuss an seine Rede beim Neujahrsempfang hat der Ortsvorsteher mit dem Ehrenzeichen von Groß Kreutz ausgezeichnet: Frau Anke Kurth für ihr Engagement im Feuerwehrförderverein, Herrn Michael Binder für seine Tätigkeit als Ortswehrführer der FFW, Herrn Werner Fischer für seine Tätigkeit als Finanzwart im Vorstand des FSV und Herrn Mario Schütt als Vorsitzender des Schulfördervereins und Leiter der AG &amp;quot;Holzwurm&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2019'''&lt;br /&gt;
* Die Feierhalle auf dem Kommunalen Friedhof wurde renoviert.&lt;br /&gt;
* Die Anlage um das Kriegerdenkmal wurde neu gestaltet und fertig gestellt.&lt;br /&gt;
* Auf zwei gepachteten Flächen im Gewerbegebiet Am Eichenhain wurde ein Solarpark gebaut. Die Baufelder des Gewerbegebiet sind alle vergeben.&lt;br /&gt;
* Für die Jugendlichen des Ortes wurde ein sechseckiger Pavillon beim Strohhaus errichtet.&lt;br /&gt;
* Im Herbst ist der von Wolfgang Haak entworfene und mit Hilfe des Bauhofes realisierte &amp;quot;Planten-Wanderweg&amp;quot; entlang des Deetzer Landweges eingeweiht worden.&lt;br /&gt;
* Auch der Groß Kreutzer Karnevals Club blickt im November auf sein 60-jähriges Bestehen zurück.&lt;br /&gt;
* Der &amp;quot;Birnen-Rundweg&amp;quot; ist vollendet. &lt;br /&gt;
* Im Juni beging der Gemischte Chor Groß Kreutz sein 70-jähriges Bestehen mit einem Festkonzert in der Kirche.&lt;br /&gt;
* Am 1. Juni fand wieder ein Kinderfest statt.&lt;br /&gt;
* 26. Mai sind Kommunalwahlen im Land Brandenburg. Wahl der Gemeinderäte und Ortsvertretungen. Mitglieder im Ortsbeirat sind: Frank Heinicke (CDU), Nico Faupel (SPD), Dr. Marcus Lukas und Thomas Becker (Familien freundliches Groß Kreutz) und Wolfgang Messerschmidt.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2018'''&lt;br /&gt;
* Im Laufe des Jahres erfolgte eine aufwendige Modernisierung der Schulturnhalle (Wärmedämmung des Dachs, der Heizung und Elektrik und der sanitären Einrichtung. Der Fußboden entsprach nicht den Erfordernisse und musste deshalb im nächsten Jahrverändert werden.&lt;br /&gt;
* Groß Kreutz hat einen neuen Pfarrer bekommen. Pfr. Sebastian Mews ist mit seiner Familie aus Treuenbrietzen hierher gezogen.?&lt;br /&gt;
* 21.Februar: Auf ihrem 174. Treffen begehen die Ortschronisten des Kreises Potsdam-Mittelmark ihren zwanzigsten Jahrestag der Gründung im Strohhaus. Am 18. Februar 1998 wurde hier der Verein CPM e.V. gegründet.&lt;br /&gt;
* Februar: Jürgen Oelker lässt die alten Produktionsgebäude der Kunststeinfabrik in der Lehniner Straße abreißen.&lt;br /&gt;
* Ehrungen von Bürger*innen für ihr Engagement zum Wohle des Ortes: Frau Ulrike Mörschel für ihre jahrelange Mitarbeit im Kulturausschuss, ihr soziales Engagement und für Projektentwicklung (Nachholung vo vorigen Jahr), Den Initiator des &amp;quot;Ehrenzeichen&amp;quot;, Herr Wolfgang Messerschmidt für die vielen Jahre als Ortsvorsteher und Ratgeber, Frau Adelheid Wolter für ihre langjährige Organisatoren des Altenkreises der evangelischen Kiche, Frau Christel Müller als Organisatorin der Treffen der &amp;quot;Rolli-Gruppe&amp;quot; und Herr Klaus Brink für das Erstellen von Filmaufnahmen vom Ort und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
				&lt;br /&gt;
'''2017'''&lt;br /&gt;
* Der &amp;quot;Soli-Bau&amp;quot; wurde für die Kita rekonstruiert und für sportliche Aktivitäten ertüchtigt.&lt;br /&gt;
* Am 20. Juni eröffnen die Betreiber der Gaststätte &amp;quot;Adriano&amp;quot; gleich nebenan ein Eiskaffee in den Bankräumlichkeiten. Dies musste aber sofort wieder schließen, da irgend welche Hygiene-Bestimmungen nicht eingehalten wurden.&lt;br /&gt;
* Am 10. Juni fand rund um das Strohhaus ein Kinderfest statt. Sportliche Wettbewerbe und andere altersgerechte Vergnügungen fanden großen Anklang.&lt;br /&gt;
* Die Zahnarztpraxis in der Brandenburger Straße wird vom Zahnarzt Lars Löwenstein am 19. Mai eröffnet. &lt;br /&gt;
* Wie zu Beginn des Jahres hat der Ortsvorsteher beim Neujahrsempfang wieder besondere Leistung von Bürgern geehrt. Mit einem Blumenstrauß Detlef Rieter für seinen Einsatz bei der FFW, und Hella Völker für die Unterstützung bei Geburtstagsjubiläen; mit dem Ehrenzeichen von Groß Kreutz werden geehrt, Herr Kristian Titsch für den maßgeblichen Aufbau der Jugendfeuerwehr und als Gemeindewehrführer der Großgemeinde sowie Herr Fritz-Georg Maaß als langjähriger Vorsitzender des Gemischten Chor Groß Kreutz e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2016'''&lt;br /&gt;
* Die Straßenbeleutung in der Neuen Straße wurde trotz einiger Widerstände von Anliegern installiert und in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
* Auf dem kommunalen Friedhof wurden die Kriegsgräber-Anlage durch den Bauhof neu gestaltet. Ebeso wurde die anonyme Urnen gemeinschaftsanlage erweitert und mit einer Kanteneinfassung versehen.&lt;br /&gt;
* Im Dorf werden VDSL-Schaltschränke aufgestellt.&lt;br /&gt;
* An bzw neben den historischen Gebäuden im Dorf wurden Informationstafel aufgestellt.&lt;br /&gt;
* Im März wird durch den Künstler Philipp das Bild an den Giebel des Heimatmuseums gesprayt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2015'''&lt;br /&gt;
* Am 29. Mai wird die Halbmeilensäule an der B1 kurz vor dem Groß Kreutzer Ausbau aufgestellt und am 6. Juni feierlich enthüllt und übergeben. Am selben Tag findet das Groß Kreutzer Familienfest statt und wird an der ehemaligen Trasse der Lehniner Kleinbahn ein von Wolfgang Haak entworfenes Gedenkschild aufgestellt.&lt;br /&gt;
* Am 24. Juni findet im Strohhaus die feierliche Verabschiedung des Ortsvorstehers Wolfgang Messerschmidt und die Amtsübergabe an Thomas Becker statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2014'''&lt;br /&gt;
* Auf der Urnengemeinschaftsanlage (UGA) ist der erste Tote beigesetzt worden.&lt;br /&gt;
* Am 11. Mai findet in der Kirche ein Solokonzert von Malte Hübner statt. - In memoriam Wofram Hübner sen. (100. Geburtstag). Der Komponist und Musiker M. Hübner ist gebürtiger Groß Kreutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2013'''&lt;br /&gt;
* 13. September Birnenfest&lt;br /&gt;
* 8. Dezember Adventsmarkt am Strohhaus. Ausrichter ist der Kulturförderverein von Groß Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2012''' &lt;br /&gt;
* Die Gemeinde plant auf dem kommunalen Friedhof eine Urnen-Gemeinschaftsanlage.&lt;br /&gt;
* Am 24. März schließt die Schlecker Filiale in Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2011'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2010'''&lt;br /&gt;
* Musikveranstaltung in Groß Kreutz am 29. V. 2010 (U. Mörschel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst das Wetter hatte von seinem bisherigen Verhalten eine Ausnahme gemacht: bei strahlendem Sonnenschein strömten von allen Seiten die Besucherinnen und Besucher in die Aula des OSZ. Schon bei ihrem Eintreffen wurden sie draußen von den Klängen des Posaunenchores begrüßt. Im Saal herrschte freudiges Stimmengewirr – und die Plätze wurden knapp. Dies tat der allgemeinen Erwartung aber keinen Abbruch, man rückte einfach etwas enger zusammen!&lt;br /&gt;
Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsteher und Initiator dieser Veranstaltung übernahm Herr Dr. Posner die Moderation und begleitete gekonnt und charmant durch deren Verlauf.&lt;br /&gt;
Zuvor hatte Herr D. Tews mit dem bekannten, von ihm auf dem Keyboard vorgetragenen Stück „Summertime“ von Gershwin, musikalisch das Thema vorgegeben. Es folgte mit zwei Frühlingsliedern der Gemischte Chor Groß Kreutz unter der bewährten und souveränen Leitung von Frau M. Maas .Danach ein Stück für drei Blockflöten vorgetragen von den Frauen E. und A. Demmerling sowie Herrn Dr.Schöbel. Mit einer Eigenkomposition „Klangräume“, einem Stück für Violine solo, wagte es der Berufsmusiker und gebürtige Groß Kreutzer, Malte Hübner, die Hörkapazitäten seines Publikums auf die Probe zu stellen.&lt;br /&gt;
Bei den folgenden Liedern des Kirchenchores (Leitung Frau v. Lenz), war die Welt dann wieder in Ordnung! &lt;br /&gt;
Eine sehr intime Kostbarkeit wurde von der Familie Tews dargeboten: Lieder an die Tradition des romantischen Kunstliedes anknüpfend, komponiert von. Albert Bartsch., dem Vater von Frau Tews. Unter der Leitung von Frau Demmerling folgten zwei Lieder des Schulchores, danach ein Allegretto (Caroli) für Gitarre, vorgetragen von Daniel Hackbarth. Eine sehr erfreuliche, von großer Musikalität getragene Leistung dieses jungen Menschen die nichts zu tun hatte mit dem so häufig praktizierten „Geklampfe“ ! Nicht vergessen werden darf der Gedichtsvortrag von Tobias Schulz “Das Gewitter“ (H. Erhardt). Glücklicherweise hatte man ihm kein Mikro in die Hand gedrückt um die zarte Kinderstimme zu verstärken: Der komödiantische Zauber dieses unverbildeten  kleinen Naturtalentes kam so voll zur Geltung.&lt;br /&gt;
Nach der Pause folgte dann wieder der Posaunenchor mit einem bunten Melodienreigen sowie der Gemischte Chor Groß Kreutz. Ein jüdisches und ein irisches Volkslied,  vorgetragen  von Frau K. Köhler und Frau Lindenborn ohne jegliche Allüren, in schönem musikalischen aufeinander Hinhören, machte  diesen Vortrag für das Publikum zu einem ungetrübten Hörgenuss!&lt;br /&gt;
Dann trat Herr Hübner noch einmal auf mit zwei Soloviolinstücken. Das erste aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach, sowie einer Komposition die, wie das manchmal der Fall ist, zum Schlager/Volkslied wurde. Wir kennen sie unter „Chanson d ´amour“. Das Publikum summte dann auch leise diese Melodie mit. In dem Saal breitete sich damit eine unglaublich schöne, gemeinschaftlich harmonische Stimmung aus.&lt;br /&gt;
Danach trug Frau v. Lenz das bekannte Lied „Zwei Herzen im dreiviertel Takt vor, ihm folgte der Kirchenchor mit einer „Kleinen Sinfonie“. Der Vortrag von Herrn Becker mit dem Lied über Groß Kreutz wurde sehr beklatscht und rief bei vielen Zuhörern ein begeistert - beifälliges Kopfnicken hervor.&lt;br /&gt;
Den Abschluss bildeten alle Chöre mit „I like the flowers“ - (großes Lob an den Schulchor, dass alle so tapfer und diszipliniert durchgehalten haben !) – gemeinsam mit dem Publikum sangen sie noch „Kein schöner Land“.&lt;br /&gt;
Der Posaunenchor ließ  den „roten Adler“ musikalisch hochsteigen und begleitete so das Publikum zum Ausgang&lt;br /&gt;
Der Dank für diese Veranstaltung gilt nicht alleine denen, die auf der Bühne gestanden haben sondern ebenso den „unsichtbaren“ Helfern die durch ihren Einsatz ein solches Unterfangen möglich gemacht haben! Dank auch dem OSZ für die Gastfreundschaft, d.h. seine zur Verfügung gestellte Aula!&lt;br /&gt;
Das Fazit dieser Veranstaltung: Voll gelungen – ein weiteres Fazit: so eine Veranstaltung sollte eine Wiederholung finden!&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2009'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2008'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2007'''&lt;br /&gt;
* Am 17. Juli Eröffnung des Marken Diskounters &amp;quot;NETTO&amp;quot; in der Potsdamer Straße. Auf dem Betriebsgeländer der ehemaligen Baufirma Liere hat der &amp;quot;rote Netto&amp;quot; seine Filiale in Groß Kreutz gebautt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2006'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2005'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2004'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2003'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2002'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2001'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2000'''&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
'''1999''': Im August gab es einige unschöne Szenen von Rechtsradikalen, sogenannten Skinheads, in der Gemeinde . Die hier einen ambulanten Textilhandel betreibenden Vietnamesen wurden angegriffen und mussten die Flucht ergreifen. Die zehn Randalierer wurden durch Spezialkräfte der Polizei in der Wohnung eines Gesinnungsgenossen in der Bochower Straße 22 festgenommen. Auch auf den neben dem &amp;quot;Super-Spar-Laden&amp;quot; an der B1 stehenden Imbissstand einer vietnamesischen Familie, die seit Jahren im Ort wohnt, wurden verfassungsfeindliche Symbole geschmiert. &lt;br /&gt;
* Im November eröffnete das &amp;quot;Pink-Haus&amp;quot; (seinen Namen verdankt es der Fassadenfarbe) ein Laden für Drogerie- und Geschenkartikel im Rotdornweg seine Pforten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1998'''&lt;br /&gt;
* 18. Februar: Die Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark (CPM e.V.) wird am 18. Februar 1998 im Groß Kreutzer Strohhaus gegründet. Mit Unterstützung der Kulturabteilung des Kreises (Doris Patzer) und auf Initiative von Chris Rappaport (Deetz) und Wolfram Hübner (Groß Kreutz) wurde der kreisweit agierende Verein ins Leben gerufen. Vorsitzender wird Willi Blasek (Fohrde), GF u.1. Stellvertreter Wolfram Hübner, 2. Stellvertreter: Carmen Hohlfeld (Caputh), Kassierer: Chris Rappaport (Deetz), Schriftführerin: Christa Weber (Wildenbruch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1997'''&lt;br /&gt;
* 5. September, das Begegnungszentrum und Nachbarschaftshaus &amp;quot;Strohhaus&amp;quot; (Strohdachhaus) wird eröffnet.&lt;br /&gt;
* 25. September, es wird der erste Supermarkt in Groß Kreutz eröffnet. Die aus Lehnin stammende Frau Karin Wienke hat die Leitung des Euro-Sparmarktes übernommen. Er steht etwa an der Stelle, wo früher das Chausseehaus stand.&lt;br /&gt;
* Oktober, Die Bananen-Reifeanlage bei der Firma Frucht-Express ist in Betrieb gegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1995'''&lt;br /&gt;
Die Bochower wollen auf einer brach liegenden Fläche (192.000 m²) einen Freizeitpark ansiedeln. Dies stößt bei Vielen auf Ablehnung. Insbesondere das Verkehrsaufkommen und auch der Zustrom von zwielichtigem Volk wird gefürchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1985'''&lt;br /&gt;
* Donnerstag, der 3. Januar: Adolf Wedemann kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Er fuhr mit einem Handkarren unbeleuchtet auf der Chaussee in Richtung Groß Kreutzer Ausbau, ein Autofahrer, in die gleiche Richtung fahrend, hatte ihn zu spät erkannt. Jedes Dorf hat seine besonderen Menschen, manche nennen sie Sonderlinge.- Adolf war so Einer, man könnte ihn als ,,das &amp;quot;Faktotum&amp;quot; von Groß Kreutz bezeichnen. Der Junggeselle, schon weit über Vierzig, lebte im &amp;quot;langen Haus&amp;quot;. Beschäftigt war er auf dem Gut, aber bekannt war er vielen Groß Kreutzern als ein fleißiger Helfer beim &amp;quot;Kohlen schippen&amp;quot; oder &amp;quot;Holz hauen&amp;quot;. Gerade älteren Bürgern war er ein unentbehrlicher Helfer, der für einen geringen Lohn die schweren und teilweise auch schmutzigen Arbeiten übernahm. &lt;br /&gt;
* Sonnabend, der 9. März, Verkehrsunfall an der &amp;quot;Sandschelle&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Sonntag, der 10. März, Einbruch in das LEZ (Ländliche Einkaufszentrum) - im Volksmund &amp;quot;Konsum&amp;quot;. Erzählt wurde von einem Schaden von ca. 3.000,- Mark.&lt;br /&gt;
* Dienstag, 12. März (Datum ist nicht gesichert) Fleischermeister Jedamski hat einen Verkehrsunfall in der Potsdamer Straße auf Höhe des HO-Ladens (Parnemann)&lt;br /&gt;
*Freitag, der 29. März, Eine Lehrlingsbrigade der &amp;quot;Energieversorgung&amp;quot; beginnt mit der Verkabelung des Rotdornweges. (Vaters Dias sind vom 1.4.85)&lt;br /&gt;
* Sonntag, der 9. Juni, Der evangelische Kindergarten in der Lehniner Straße feiert sein 85-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
*Montag, der 14. Oktober, Mit den ersten Schiebearbeiten für einen neuen Bergeraum (Scheune) der Milchviehanlage des VEG(Z) wird begonnen.&lt;br /&gt;
* Sonnabend, der 26. Oktober, Brand in Harry Mertens KFZ-Werkstatt (im Anbau links vom Hauptgebäude) in der Brandenburger Straße. Der Brand wurde von Möwes bemerkt und Rüdiger Titsch alamierte die Groß Kreutzer FFW (Freiwillige Feuerwehr).&lt;br /&gt;
*Dienstag, der 10. Dezember, Elternbeiratswahl in der Schule; Zeitungsausschnitt: Märk.Volksstimme&lt;br /&gt;
* Dienstag, der 17. Dezember, Schreiben vom Rat des Kreise; Zeitungsausschnitt: Märk.Volksstimme&lt;br /&gt;
* Mittwoch, der 17. Dezember, Über dem Blumenladen in der Potsdamer Straße wird die erste Leuchtreklame in Groß Kreutz in Betrieb genommen. In grünen Buchstaben: &amp;quot;zierpflanzen – gpg neu-bochow”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1971'''&lt;br /&gt;
Es fand ein Führungswechsel an der Spitze der Partei SED statt. Erich Honecker löste Walter Ulbricht in der Position des Generalsekretärs der SED ab. Im Sommer des Jahres fand der 8. Parteitag der SED statt. Unter dem Motto &amp;quot;Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik&amp;quot; wurden einige Beschlüsse zur Verbesserung der Lebensqualität der Bürger der Republik gefasst. Hierzu gehörten die Begrenzung der Arbeitszeit von Müttern mit zwei Kinder auf 40 Stunden pro Woche. Der Ausbau der Kinderbetreuung und der verlängerten Mutterschaftsurlaub, sowie die finanziellen Erleichterungen für junge Ehepaare in Form von zinslosen Krediten. Das Lohnniveau wurde langsam angehoben. Ein wichtiger Aspekt war die Bekämpfung der Wohnungsnot. Es entsprach eigentlich nicht der Ideologie der Staatsmacht privates Eigentum zu schaffen. Doch mit der Vergabe von zinsgünstigen Krediten und unter Bedingung, dass 25% an Eigenleistung erbracht wurden, gab es die Möglichkeit ein eigenes Häuschen zu bauen. Ein erwünschter Nebeneffekt war wohl auch die Abschöpfung von stillen Reserven. In Groß Kreutz gab es auch einige Familien, die davon profitierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1956''': In der Bahnhofstraße (2E und 2F) nahe dem Kleinbahndam wird für Angehörige des VEG Groß Kreutz ein Doppelwohnhaus gebaut. Es ist ein sogenannter &amp;quot;Versuchsbau&amp;quot;. Versuchsbau insofern, dass das Kellergeschoss aus Beton besteht und als Schutzraum im Rahmen der Zivilverteidigung der DDR bei bestimmten Notlagen dienen sollte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1952''': Errichtung einer Getreidelagerhalle für die VEAB Groß Kreutz und Grundstücksübertragung an die VdgB Groß Kreutz &amp;lt;ref&amp;gt;BLHA 3.1.2. 250 Z-B 780&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachkriegszeit1945 bis 1949'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Notzeiten waren vor allem von zwei elememtaren Lebensbedürfnissen geprägt. '''Ein Dach über dem Kopf''' und etwas '''zu Essen'''! Ersteres war durch den Zuzug der Vertrieben aus den Ostgebieten Deutschlands kaum vorhanden. Die Umsiedler, wie sie damals genannt wurden, denn die brutale Wirklichkeit sollte nicht in Zusammenhang mit den Siegern (der Sowjetarmee) gebracht werden, mussten irgendwie untergebracht werden (s. [[Bevölkerungs- und Siedlungsverhältnisse]], 5.2 Besiedlung). Oft hatte eine ganze Familie nur eine Stube zur Verfügung. Ob Dachkammer oder Keller, alles was als Unterkunft taugte, musste herhalten. Es wurde einquartiert, ob es den Einheimischen gefiel, oder nicht. Ein weiteres Problem tauchte in diesem Zusammenhang auf - das Heizen im Winter. Kleine eiserne Öfen, Kanonenöfen genannt, sorgten für mollige Wärme, solange sie gefüttert wurden, doch Brennmaterial war knapp. Dies war nicht die einzige Schwierigkeit. Jede Brennstelle brauchte auch ein Abzug, doch was tun wenn kein Schornstein in der Nähe. Heute würde jeder Schornsteinfeger jede Anlage sofort sperren, denn über die Flure suchten die Abzugsrohre den kürzesten Wege zum nächsten Schlot. Die Not machte erfinderisch. Heizmaterial war knapp, so wurden auch die Stubben von geschlagenen Bäumen gerodet. Der Lohn dieser schweißtreibenden schweren Arbeit war ein herrlicher Duft von Kien, wenn Kiefernwurzeln verbrannt wurden. Alte Heiztechniken wurden wieder belebt. Nicht jeder hatte einen &amp;quot;Eisernen&amp;quot;. Geschickte Handwerker bauten Sägespähneöfen, die eigentlich sonst nur in den Werkstätten der einschlägigen Handwerker benutzt wurden. Das Betreiben dieser Art von Öfen bedurfte besonderer Aufmerksamkeit, damit keine giftigen Gasen entstehen, und dass ein Wohnungsbrand verhindert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1933 bis 1945 - Die Nazizeit'''&lt;br /&gt;
'''1945'''&lt;br /&gt;
* Als Währungsmittel galt in jener Zeit alle Arten von Lebensmitteln, Zigaretten und Schnaps. Herr von der Marwitz entlohnte seine Hilfskräfte mit trockenen Erbsen. Zwei Waggons mit 30t waren, trotz der Kämpfe um Berlin, aus Friedersdorf wohlbehalten in Groß Kreutz gelandet. Scharen von Flüchtlingsfrauen halfen bei der Frühjahrsbestellung, allein 100 ha Kartoffeln konnten in den Boden gebracht werden.&lt;br /&gt;
* Aus Richtung Lehnin kommend, besetzte am 24. April die Rote Armee das Dorf. Im Ort gab es keine Gegenwehr, so dass die Einnahme relativ &amp;quot;friedlich&amp;quot; verlief, bis auf einige furchtbaren Drangsalierungen, insbesondere der weiblichen Bevölkerung durch Soldaten. Einzelne, besonders geräumige Häuser, wurden zeitweise besetzt. Die Bewohner mussten bei Nachbarn oder Bekannten unterkommen. Der Oberinspektor des Gutes, Artur Kiok, wurde erschossen. Es wurde kolportiert, dass er zum Opfer wurde, weil man des verhassten Vorarbeiters, der für unmenschliche Behandlungen der Zwangsarbeiter bekannt war, nicht habhaft werden konnte. In der folgenden Zeit folgten noch einige politisch bedingte Morde. Die Bewohner des Herrenhauses kamen relativ glimpflich davon. Durch die Internierung seines norwegischen Vetters Bernhard Hjort und anderer norwegischer Bürger, wurde der Gutsherr mit seiner Familie verschont. Dies war auf die Tatsache zurück zu führen, dass eine große schwedische Flagge und Plakate, auch in russischer Sprache, dem Anwesen eine gewisse Neutralität verlieh. Es wurde auch berichtet, dass eine schweizer Fahne gehisst worden sei, denn einige Schweizer Bürger lebten im Ort. Aus Tradition und Erfahrung waren die Meister der Rinderzucht Spezialisten aus der Schweiz. Deshalb wurden die Meister in der Rinderzucht noch Jahrzehnte lang &amp;quot;Schweizer&amp;quot; genannt, obwohl sie gar nicht mehr die schweizerische Staatsangehörigkeit hatten. Der Gutsherr wurde aus dem Herrenhaus vertrieben und kam beim Pfarrer Kalkowski unter. Im September wurde die Bodenreform durchgeführt.&lt;br /&gt;
* 12. Oktober: Am 11 Oktober bekam Bodo v.d. Marwitz den Ausweisungsbefehl und musste am nächsten Tag mit dem Rest seiner Familie und einem Sack der notwendigsten Dinge Groß Kreutz verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1943''': Feldscheunenneubau in Groß Kreutz [BLHA 37 Friedersdorf-Groß Kreutz 196]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang '''April 1937''': Auszug aus den Erinnerungen von Bodo von der Marwitz (S. 65ff) an seinen Diener August Lummert, zu Verdeutlichung, wie das gesellschaftliche Klima in dieser Zeit war. Es handelte sich um das Richtfest für „Die Marwitz  Kolonie“.&lt;br /&gt;
''„Die Behörden und Parteidienststellen hatten Wind bekommen von dem Unternehmen und mochten diese Anlage gern darstellen als ein Stück der Erfolge nationalsozialistischer Initiative, und so sagten sich ungebetene Zahlreiche Würdenträger, darunter gar mit goldbestickten braunen Uniformen zum Richtfest an. Auf ihre Anfrage war ihnen ein Treffen um 2 Uhr mittags im „Herrenhaus“ genannt. … Wir fuhren in großer Kolonne ganz dicker Wagen, mit imponierenden Standarten versehen, durchs Dorf zum Bauplatz – ich mit dem Öbersten an der tête. Dort selbst, an der Einfahrt zur neuen Siedlung, sollte in das Fundament für einen riesigen Findling die Bauurkunde eingemauert werden, die aber vorsorglich in schonverschlossener Bleikapsel bereit lag, denn es schien mir nicht geraten, diesem Auditorium den Text der Urkunde vorzuzeigen. Sie ermangelte jeder sonst üblichen Huldigungen des „Führers“, erklärte den gedachten Zweck der Errichtung der Siedlung und führte alle am Bau beteiligten Männer namentlich auf. Auf dem Dachstuhl des ersten Hauses stand schon der polier Paul der Firma Meissgeier aus Brück, der schon alle meine sonstigen vielen Bautengerichtet hatte. Und er begann seinen Spruch mit den üblichen Gruß an „unseren geliebten Führer“, dem wir auch an dieser Stelle den Dank dafür abstatten müßten, dass er uns Arbeit und Brot gegeben habe, um danach aber fortzufahren: „Was aber hätte unser Führer gemacht, wenn Herr von der Marwitz uns nicht gerufen und den Auftrag zu diesem bau erteilt hätte ---!“ Mir wurde langsam schwül! Ich mußte erwidern! Mir schien die Situation geeignet, ganz frech nun unter Anwendung der Vokabeln von „Blut und Boden“ und „Verbundenheit mit der Scholle“ zu erklären, daß dies Bauvorhaben eine Bestätigung sein sollte und  Zeichen auch meiner Verbundenheit mit der Heimat, und darum die Bitte wagte um die Erlaubnis der versammelten „hohen Hoheitsträger“, diese Siedlung auf den Namen „Die Marwitz Kolonie“ taufen zu dürfen, indem ich mich ihnen in fragender Geste zuwandte. &lt;br /&gt;
Die Überrumpelung gelang, sie nickten zustimmend, und ich war vorbeigekommen an den mir zuvor angetragenen Vorschlag, die Namen „Hitler“ oder „Robert Ley“&amp;lt;ref&amp;gt; Robert Ley war einer der führenden Politiker zur Zeit des Nationalsozialismus und Reichsleiter der NSDAP. Ein Siedlungstyp wurde nach ihm benannt, der in den 1930er Jahren in ganz Deutschland verbreitet war. Diese Art Siedlung besteht aus Einfamilienhäusern inmitten von Gärten.&amp;lt;/ref&amp;gt; Und ich erklärte weiter, dass auf dem Stein unter die Worte „Die Marwitz Kolonie“ noch gesetzt werden sollte: „Der Kinderreiche den Kinderreichen“, da diese sieben Häuser mit den Namen meiner sieben Kinder in erster Linie den kinderreichen Familien zugewiesen werden sollten.“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. März 1933''': Die Wahlen zum Deutschen Reichstag und Landtag brachten in Groß Kreutz folgendes Ergebnis [PTZ vom 6. März 1933]. Wahlergebnisse in Groß Kreutz zum '''Reichstag'''&lt;br /&gt;
Wahlberechtigte: 711, Gültige Stimmen: 655 (92,1%), Stimmscheine: 17, Ungültige: 3, Nationalsozialisten: 293 (41,2%), Sozialdemokraten: 99 (13,9%), Kommunisten: 104 (14,6%), Zentrum: 5 (0,7%), Kampffront Schwarz-Weiß-Rot: 131 (20,3%), Deutsche Volkspartei: 12 (1,7%), Christlich-Soziale: 0, Deutsche Staatspartei: 8 (1,1%), Deutsche Bauernpartei: 0, Soz. Kampfgemeinschaft: 0. Fazit - 59,6% der Groß Kreutzer haben recht-konservativ gewählt. Wahlergebnisse in Groß Kreutz zum '''Landtag'''. Wahlberechtigte: 711, Gültige Stimmen: 655, Stimmscheine: 17, Ungültige: 5, Nationalsozialisten: 286 (40,2%), Mit Hindenburg: 13, Sozialdemokraten: 94 (13,2%), Kommunisten: 103 (14,5%), Zentrum: 5 (0,7%), Mittelstand: 1 (0,1%), Kampffront Schwarz-Weiß-Rot: 131 (20,3%), Deutsche Volkspartei: 10 (1,4%), Christlich-Soziale: 0, Deutsche Staatspartei: 7 (0,9%). Zur Landtagswahl sieht das Ergebnis ganz ähnlich aus. Die Rechten und Nationalsozialisten erhielten 60,5% stimmen, gegenüber den Linken und Liberalen mit nur rund 30%. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weimarer Republik'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1931'''; ''Auf Anordnung des Kreisschulrates wurde am 1. April die Hilfslehrerstelle wieder eingezogen, trotz gleichbleibender Schülerzahl (121)'' (aus Schulchronik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1929'''; Da die drei Klassen, Jahrgang 1 und 2, eine Schülerzahl von 56 aufwies, wurde Klasse geteilt, so dass Groß Kreutz jetzt eine vierklassige Schule besitzt. Die Regierung sandte am 1. September 1929 den Schulamtsbewerber J. B. als Hilfslehrer nach Groß Kreutz. (aus Schulchronik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1928'''; Die Gutsbezirke wurden aufgelöst. Alle Standorte, auch die Wohnplätze, bilden eine Gemeinde. Die Schule ist eine dreiklassige Gemeindeschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1927''': Fünfzigjahrfeier des Landwirtschaftlichen Vereins Groß Kreutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1918''': In dem 1900 erbauten Kinderheim (Kindergarten) wurde eine evangelische Diakonissenstation eingerichtet. Sie hatte die Aufgabe, die Kranken und Hilfsbedürftigen in der Gemeinde zu betreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die letzten Jahre der Kaiserzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1910'''; ''Der Erweiterungsbau des zweiten Schulhauses'' (Schule in der Schulstraße, heute Kita &amp;quot;Storchennest&amp;quot;) ''ist fertiggestellt und ein dritter Klassenraum geschaffen.''(aus Schulchronik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1907''': Neubau zweier Feldscheunen und eines Familienhauses in Groß Kreutz während der Vormundschaftsverwaltung [BLHA 37 Friedersdorf-Groß Kreutz 192]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1905'''; ''Die hiesige Schule ist eine Sozietätsschule, welche der Gemeinde und dem Rittergute selbigen Namens gehört. Sie ist eine dreiklassen Schule mit zwei Lehrern. (aus der Schulchronik)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1900''': A) Das Dorf zählt 120 Häuser und 662 ha B) das Rittergut 25 Häuser mit 796ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===19. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1877''': Am 25. Juni Gründung des Landwirtschaftsverein Groß Kreutz und Umgebung. [BLHA, Rep. 59B Landwirtschaftsverein Groß Kreutz und Umgebung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1858''': A) Das Dorf hat 7 öffentliche Gebäude, 40 Wohnhäuser, 116 Wirtschaftsgebäude und eine Getreidemühle; 2285 Morgen gehören dem Dorf, davon entfallen auf die Gehöfte 46 Mg, 1743 Mg Acker, 300 Mg Wiese, 196 Mg Weide. B) das Rittergut hat 12 Wohn- und 26 Wirtschaftsgebäude; 3063 Mg ist es groß, davon 58 Mg Gehöfte, 1787 Mg Acker, 354 Mg Wiese, 189 Mg Weide und 665 Mg Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1848''': Albert von Arnstedt hat eine &amp;quot; Bürgerwehrtruppe&amp;quot; von Bewohnern aus den umliegenden Dörfern aufgestellt, um dem König bei den revolutionären Unruhen in Berlin zu Hilfe zu eilen. Die Pieken soll der Schmiedemeister W. Peters geschmiedet haben, und v. Arnstedt selber hatte zwei kleine Kanonen beschafft.&amp;lt;ref&amp;gt;lt. Generalanzeiger für das Havelland, Nr.43, vom 21. Februar 1927&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1837''': Ein Rittergut und das Dorf hat 43 Wohnhäuser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1817''': In einem Schreiben aus dem Kugelkopf des Kirchturms wird ein sehr trockenes Jahr erwähnt. Die Roggen und Weizenernte viel besonders schlecht aus, die übrigen Feldfrüchte gerieten mäßig, Obst reichlich und der Wein vorzüglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1810''': Am 24. September brannte die Posthalterei in Groß Kreutz ab. Sie wurde Opfer einer Brandstiftung, siehe [[Kriminalität]] und [[Zeitüberblick in Form eines Zeitstrahls]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1810''': Kemnitz ist eine Tochterkirche von Groß Kreutz. Außer dem Lehrer sind noch zwei Schneider im Ort, wovon einer wegen Arbeitsmangel aufgegeben hat. Früher mussten auch die Kinder aus Kemnitz hier zu Schule gehen. (s. Schulbericht 1810)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1806''': Durchzug von Truppen auf der neuen &amp;quot;kunststraße&amp;quot; durch das Dorf, mit wenig Einquartierungen. Dies sollte sich jedoch in den folgenden Wintern sehr ändern (Pfarrer Müller).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1801''': Zum Dorf gehören 10 Ganzbauern, 9 Ganzkossäten, 2 Büdner, 12 Einlieger, eine Schmiede, Krug, Windmühle. 10.000 Mg  Holz und 60 Mg Gemeinholz (Wald, der der ganzen Gemeinde gehört), 6 Mg Weinberge; 42 Bauernhufen und 16 Lehnhufen (gepachtetes Land) werden bearbeitet. Im Dorf wurden 38 Feuerstellen registriert, so dass man von 38 Wohnhäusern ausgehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mittelalter bis Beginn der Neuzeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1775''': Büsching listet in seiner &amp;quot;Vollständigen Topographie der Mark Brandenburg&amp;quot; für Groß Creutz folgendes auf: Es ist ein Dorf mit einer Mutterkirche, mit einer Schäferei und Windmühle; es gehört zur Provinz &amp;quot;Mittelmark&amp;quot; und zum Kreis &amp;quot;Zauche&amp;quot;; es ist ein adeliger Ort und unterliegt der geistlichen Inspektion (kirchlichen Aufsicht) von Neustadt Brandenburg&amp;lt;ref&amp;gt;damals waren Brandenburg und Neustadt Brandenburg eigenständige Städte&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Patron der Pfarrkirche und die Gerichts-Obrigkeit oblag dem Besitzer des Ortes (Carl Botho Gottfried v. Hacke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1745''': Im Dorf leben zehn Bauern und acht Kossäten. Es gibt eine Schäferei und eine Windmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1682/83''': Aus diesen Jahren wird erwähnt, dass es 31 3/4 Mittelhufen gibt und über die Hälfte, nämlich 19 2/3 gehören dem Adel. Es gibt 10 Kossätenhöfe, eineinhalb sind verlassen (wüst) und werden nicht bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1686''': &amp;quot;Patent, daß die Unterthanen, insonderheit in kleinen Städten, Flecken und auf dem Lande nützliche Bäume pflantzen sollen &amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Corpus Constitutionum Marchicarum (CCM) / Theil 6, Abth. 1; CLXVII. vom 5. Mart 1686&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1680''': Patent, daß niemand von Fremden und Reisenden an ungewöhnlichen Passagen über die Ströhme sich übersetzen lassen, noch sonst einiger Schleiff-Wege bedienen solle &amp;lt;ref&amp;gt;CCM_Theil-5,Abth.4,Capitel-II. Capitel. Von Pest-Ordnungen und dahin gehörigen Sachen; vom 30. Octobr. 1680&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Jahrzehnten des 17. Jh. und in den ersten Jahrzehnten des 18. Jh. grassierte die Pest in deutschen Landen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1652''': Nach dem furchtbaren Dreißigjährigem Krieg lebten im Dorf 14 Personen. Es gab 3 Hüfner, einer davon ist der Schulze und 4 Kossäten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bevölkerung nach dem 30-jährige Krieg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkreten Auswirkungen und Zustände im Ort in den Jahren von 1618 bis 1648 sind nicht im Einzelnen überliefert.  Die Bevölkerungszahl war auf einem Tiefstand. Es bedeuten die Zahlen in den Klammern das Alter des genannten; wird ein „c“ aufgeführt, so heißt dies, dieser Name wurde in dem Ort schon 1605 im Lehniner Erbregister aufgeführt. Manche Familiennamen haben sich bis heute im Ort erhalten. Aus den Aufzeichnungen1 zur Bevölkerung wissen wir, dass im:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorffe Großen Creutz &lt;br /&gt;
seindt 3 Huefener und 4 Cossaten“ &lt;br /&gt;
Namentlich werden genannt:&lt;br /&gt;
„Der Schulz Jurgen Bier (55) hat einen Knecht&lt;br /&gt;
Hans Kruger (40) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Andreas Fronstorff (61) hat einen Sohn von (16) &lt;br /&gt;
Mertien Filig &lt;br /&gt;
Thomas Kruger (42) hat einen Sohn von (21)&lt;br /&gt;
Hans Senst (60) hat einen Sohn von (20)&lt;br /&gt;
Jurgen Schuldten (50) hat 2 Söhne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Bechow (Bochow)&lt;br /&gt;
seindt 4 Hufener undt 2 Coßaten&lt;br /&gt;
der Schulze Jurgen Wegener (30) hat 2 Jungens&lt;br /&gt;
Jurgen Wilke c? (67) hat 1 Sohn von (22)&lt;br /&gt;
Andreas Merten (58)&lt;br /&gt;
Jacobus Heßeler (35)&lt;br /&gt;
Peter Merten (51)&lt;br /&gt;
Jacobus Hintzw (40)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Detz (Deetz)&lt;br /&gt;
seindt 10 Hufener und 9 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulze Hans Neigemann (45) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Hans Borgestorf (54) hat 2 Kinder &lt;br /&gt;
Jurgen Hildebrandt (32)&lt;br /&gt;
Hans Hornemann c (32)&lt;br /&gt;
Palm Surig (60) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Jacobus Lise (44)&lt;br /&gt;
Martin Patzer (43) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Mattheas Boggo (44)&lt;br /&gt;
Mertin Helgre (34)&lt;br /&gt;
Mattheas Schwegten (61)&lt;br /&gt;
Peter Pape (59)&lt;br /&gt;
Wulff Schulder (36)&lt;br /&gt;
Peter Pape (34)&lt;br /&gt;
Mattheas Mar (30)&lt;br /&gt;
Valtien Wicke (45)&lt;br /&gt;
Jacob Bollenstorf c (57)&lt;br /&gt;
Gronemus Wiennig (59)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Crielow (Krielow)&lt;br /&gt;
seindt 7 Hufener und 3 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulze Hans Jochob (55)&lt;br /&gt;
Andreas Berndt (24)&lt;br /&gt;
Jacob Berndt (30)&lt;br /&gt;
Merten Tabert c (50)&lt;br /&gt;
Tomas Koßien (26)&lt;br /&gt;
Peter Brechow (32)&lt;br /&gt;
Peter Lindicke (52)&lt;br /&gt;
Merten Tabert (40)&lt;br /&gt;
Bendix Kobicke (35)&lt;br /&gt;
Tomas Seger (60)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Götz&lt;br /&gt;
seindt 8 Huefener und 10 Coßaten&lt;br /&gt;
Andreas Schultz (61) Amtsschreiber zu Lehnin&lt;br /&gt;
Arndt Wendt (35)&lt;br /&gt;
Gal Götz c (73)&lt;br /&gt;
Niclaus Ritter (30)&lt;br /&gt;
Peter Zingelmann (36)&lt;br /&gt;
Görges Hag (53)&lt;br /&gt;
Andreas Man c (45)&lt;br /&gt;
Jochim Bellien (51)&lt;br /&gt;
Jurgen Franstörff (60)&lt;br /&gt;
Peter Höwener (46)&lt;br /&gt;
Niclaus Gericke (35)&lt;br /&gt;
Andreas Badt (32)&lt;br /&gt;
Thomas Lipe (43)&lt;br /&gt;
Christian Mohr (41)&lt;br /&gt;
Hans Hardtmann (39)&lt;br /&gt;
Andreas Bernaiow (52)&lt;br /&gt;
Hans Grunefeldt (36)&lt;br /&gt;
Martin Kiborg (40)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Jeserick (Jeserig)&lt;br /&gt;
seindt 4 Hufener und 2 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulz Martin Sternstorff (47)&lt;br /&gt;
Matthias Kulemey (50)&lt;br /&gt;
Matthias Kuck (60)&lt;br /&gt;
Michel Leman (41)&lt;br /&gt;
Mattheas kuhne (48)&lt;br /&gt;
Andreas Dusekow (48)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorffe Schmergow&lt;br /&gt;
seindt 12 Hufener und 7 Coßaten&lt;br /&gt;
Der Schulz Bendix Bredow (31) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Jurgen Spitzhoff c (45)&lt;br /&gt;
Hans Bollenstorff (30)&lt;br /&gt;
Jurgen Merten c (68) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Peter Sump c (76) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Jörges Bertz c (2) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Andreas Andreß (34) hat 1 Knecht&lt;br /&gt;
Joachim Paschen (36) hat 2 Söhne von 20&lt;br /&gt;
Peter Heinrich c (47) hat 1 Knecht &lt;br /&gt;
Andreas Bogge &lt;br /&gt;
Andreas Merten c (27) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Kesten Sump (47) hat 2 Knechte&lt;br /&gt;
Mattheas Tegener &lt;br /&gt;
Peter Matteas (44) hat den Schweden gedient&lt;br /&gt;
Peter Senst (40)&lt;br /&gt;
Peter Gewert (40)&lt;br /&gt;
tomas Leddien c (48)&lt;br /&gt;
Tomas Witmann c (48)&lt;br /&gt;
Peter Teuffel (30)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1624''': Die Zeit des Dreißig jährigen Krieges. Es werden 10 Hüfner, 10 Kossäten, 1 Schmied, 1 Hirte, 1 Pachtschäfer, 1 Paar Hausleute, 1 Schneider,und die Schäferknechte aufgezählt; das Dorf umfasst mit den Hufen von Hatenow 39 Hufen; der Rittergutsbesitzer hat 12 Hufen. der Pfarrer hat 2 Hufen. Von einem Hof mit 4 Hufen wird berichtet, dass er von den Herrschaften übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1608''': Es wird ein Rittersitz des Herrn von Hacke bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Die '''Neuzeit''' ist kein fester Zeitpunkt. Als Beginn der Neuzeit wird oft die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert angesetzt. Zeiten von gravierenden Entdeckungen und geistigen Umbrüchen folgten. Das Zeitalter der Aufklärung, mit dem Höhepunkt der Französischen Revolution, wurde die frühe Neuzeit beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1589''': Es gibt 9 Abgabepflichtige, 1 Kossät und einen Schneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1580''': 1 Hof mit 4 Hufen hat Herr v. Rochow zu sich genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1450''': Das Dorf ist immer noch 42 Hufen groß. Herr von der Groeben hat 5 Hufen und eine Herde (wahrscheinlich Schafherde, Anmerk. d. Chronisten). 1451 wird berichtet, dass v.d. Groeben und der Schulte 6 Hufen haben. Einen Schäfer und den Krug gibt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1541''': Es wird von 100 Kummunikanten berichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1533''': Es wird der Schulze erwähnt und zu acht Höfen gehört eine Dorfhufe. Die Dorfhufe oder Allmende ist ein Allgemeineigentum von Dorfbauern. Es wird Bezug weiterhin genommen zu der Wüstung Hatenow. Der erste Bauer hat dort 3 Hufen, drei haben je 2 wüste Hufen, Einer hat eine wüste Hufe, weiterhingibt es 8 Hüfner, einer von ihnen hat auch 1 wüste Hufe auf Hatenow. Es werden 9 Höfe erwähnt von denen sechs wahrscheinlich jeder 1 wüste Hufe habe. (Nach dieser Rechnung ergeben sich 20 Hufen zu Hatenow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1375''': In dem o.g. Landbuch wird berichtet, dass der Ort 42 Hufen hat. Davon hat der Pfarrer 3 Hufen, der Schulze hat 2 Hufen und der Dorfvorsteher hat vom Patron von Rochow 7 Hufen als Lehen bekommen; außerdem gibt es im Dorf einen Krug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Ausgrabungen ist bekannt, dass auf dem Gebiet der heutigen Gemarkung Wenden&amp;lt;ref&amp;gt;Wenden ist eine veraltete Bezeichnung für Slawen im deutschsprachigen Raum(Wikipedia)&amp;lt;/ref&amp;gt; gesiedelt haben. Mit der Eroberung der ostelbischen Gebiete setzten die Markgrafen (hier die Bezeichnung für die Beherrscher des Grenzlandes) sogenannte Locatoren&amp;lt;ref&amp;gt;im Hochmittelalter ein von der Feudalgewalt eingesetzter Organisator, der die Besiedlung einer Region zu verwalten hatte und Siedler anwarb (Wikipedia)&amp;lt;/ref&amp;gt; ein. Es ist davon auszugehen, dass sowohl slawische und deutsche Siedler neben einander gelebt haben. Zu der ersten schriftlichen Erwähnung des Ortes &amp;quot;Groß Kreutz&amp;quot;, wenn auch in anderer Schreibweise, siehe 4.1 [[Ursprünge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Quellen===&lt;br /&gt;
*[1]Brandenburger Domstiftsarchiv: Depositum- Pfarrarchiv Groß Kreutz, GrK 5/71a; „Verzeichnis der Höfe von Groß Kreutz mit ihren Besitzern“ enthält auch Nachrichten über Kirchhof und Kirche (unter Nr. 40 - 42) und Nachrichten über das Dorf Kemnitz (unter 43)“&lt;br /&gt;
*[2] Plato, Die Chronik des Dorfes Grossenkreutz geführt bis zum Jahre 1827, Brandenburg&lt;br /&gt;
*[3] Lebensgeschichte des Pfarrers Friedrich Julius Petzel, Seite 35&lt;br /&gt;
*[4] Handschriftliche Aufzeichnungen von Lehrer Friedrich Klapper bzw. seiner Tochter aus dem Jahre 1945&lt;br /&gt;
*[5] MAZ-Potsdam-Land, 10. Oktober 1992&lt;br /&gt;
*[6] Festschrift „700 Jahre Groß Kreutz“, Seite 71-Freiwillige Feuerwehr&lt;br /&gt;
*[7] BLHA, 37 Friedersdorf-Groß Kreutz 230/2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Fußnoten===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Betrachtungen_zu_den_politschen_Verh%C3%A4ltnisse_in_der_R%C3%BCckschau&amp;diff=4419</id>
		<title>Betrachtungen zu den politschen Verhältnisse in der Rückschau</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Betrachtungen_zu_den_politschen_Verh%C3%A4ltnisse_in_der_R%C3%BCckschau&amp;diff=4419"/>
		<updated>2026-08-26T18:09:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: Die Seite wurde neu angelegt: „in Bearbeitung.“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;in Bearbeitung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=4418</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=4418"/>
		<updated>2026-08-26T17:04:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: /* Gliederung (gesamt) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Die fehlenden Beiträge und Bilder werden nach und nach ergänzt. Alle Interessierten sind aufgerufen, mitzumachen, zu ergänzen und gegebenenfalls zu korrigieren. Beiträge bitte an die Email: ass_huebner@web.de senden.&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfe zur Benutzung und Konfiguration der Wiki-Software findest du im [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Help:Contents Benutzerhandbuch].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gliederung (gesamt)=&lt;br /&gt;
*# [[Die neusten Ergänzungen]]&lt;br /&gt;
*#[[Einführung und Organisation der Chronik]]&lt;br /&gt;
*# [[Zeitüberblick in Form eines Zeitstrahls]]&lt;br /&gt;
*# [[Geographie]]&lt;br /&gt;
*# [[Bevölkerungs- und Siedlungsverhältnisse]]&lt;br /&gt;
*## [[Ursprünge]]&lt;br /&gt;
*## [[Besiedelung]]&lt;br /&gt;
*## [[Bebauung von Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*## [[Vergangnes in Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*## [[Das Dorfleben, in Rückschau auf die Jahrhunderte]]&lt;br /&gt;
*### [[Erinnerungen an und von Zeitzeugen]]&lt;br /&gt;
*###[[Personen und Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
*### [[Alltag auf dem Dorfe im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
*### [[Dorfentwicklung, Projekte und Bürgerinitiativen]]&lt;br /&gt;
*### [[Rück- und Vorschauen]]&lt;br /&gt;
*### [[Besondere Ereignisse]]&lt;br /&gt;
*# [[Gesellschaftliche Entwicklung]]&lt;br /&gt;
*## [[Herrschaftsverhältnisse-Besitzverhältnisse]]&lt;br /&gt;
*### [[Adelsfamilien- und das Patronat]]&lt;br /&gt;
*### [[Bauernfamilien und Andere]]&lt;br /&gt;
*### [[Betrachtungen zu den politschen Verhältnisse in der Rückschau]]&lt;br /&gt;
*## [[Verwaltungsgeschichte]]&lt;br /&gt;
*### [[Von der Mark Brandenburg zum Land Brandenburg]]&lt;br /&gt;
*###  [[Von Gemeinde Groß Kreutz zu Groß Kreutz (Havel)]]&lt;br /&gt;
*###  [[Groß Kreutzer Wappen und Siegel]]&lt;br /&gt;
*## [[Politische Gemeinde &amp;amp; Verwaltung]]&lt;br /&gt;
*### [[Kommunalverfassung]]&lt;br /&gt;
*### [[Verwaltungen und kommunale Einrichtungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Gemeindevorsteher, Bürgermeister, Ortsvorsteher]]&lt;br /&gt;
*### [[Gemeindevertretung, Ausschüsse, Kommissionen]]&lt;br /&gt;
*### [[Satzungen, Anordnungen und Beschlüsse]]&lt;br /&gt;
*### [[Amtsblätter und Gemeindebote]]&lt;br /&gt;
*## [[Recht &amp;amp; Ordnung]]&lt;br /&gt;
*### [[Rechtssysteme und Gerichtszugehörigkeit]]&lt;br /&gt;
*### [[Besondere Gesetze, Verordnungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Rechtsvorgänge im Ort]]&lt;br /&gt;
*### [[Öffentliche Sicherheit]]&lt;br /&gt;
*### [[Kriminalität]]&lt;br /&gt;
*## [[Parteien]]&lt;br /&gt;
*## [[Wahlen]]&lt;br /&gt;
*# [[Ökonomische Verhältnisse]]&lt;br /&gt;
*## [[Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
*### [[Verkehr, Straßen und Wege]]&lt;br /&gt;
*### [[Energieversorgung]]&lt;br /&gt;
*### [[Versorgung &amp;amp; Entsorgung]]&lt;br /&gt;
*### [[Kommunikation-, Post- und Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Gewerbegebiete]]&lt;br /&gt;
*#### [[Gewerbegebiet am Bahnhof]]&lt;br /&gt;
*#### [[Frucht- und Frachthof]]&lt;br /&gt;
*#### [[Eichenhain]]&lt;br /&gt;
*## [[Land- Forst- u. Nahrungsgüterwirtschaft]]&lt;br /&gt;
*### [[Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
*### [[Garten- und Obstbau]]&lt;br /&gt;
*### [[Forstwirtschaft]]&lt;br /&gt;
*## [[Handwerk und Industrie]]&lt;br /&gt;
*## [[Handel und Gewerbe]]&lt;br /&gt;
*### [[Supermärkte]]&lt;br /&gt;
*### [[Gasthof und Beherbergung]]&lt;br /&gt;
*### [[Dienstleistungen]]&lt;br /&gt;
*## [[Finanzwesen]]&lt;br /&gt;
*# [[Geistig-kulturelles Leben]]&lt;br /&gt;
*## [[Volkskunde ]]&lt;br /&gt;
*## [[Die Sprache in Wort und Schrift]]&lt;br /&gt;
*## [[Bildungswesen]]&lt;br /&gt;
*## [[Glaubensgemeinschaften]]&lt;br /&gt;
*## [[Freizeitgestaltung, Vereine und Kultur]]&lt;br /&gt;
*### [[Veranstaltungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Vereine &amp;amp; Interessengemeinschaften]]&lt;br /&gt;
*### [[Sport]]&lt;br /&gt;
*### [[Künstlerische Betätigungen]]&lt;br /&gt;
*#### [[Musikalisches]]&lt;br /&gt;
*#### [[Malen und Zeichen]]&lt;br /&gt;
*#### [[Volkstanz &amp;amp; Tanz]]&lt;br /&gt;
*#### [[Theater &amp;amp; Laienspiel]]&lt;br /&gt;
*### [[Spielen und Spielzeug]]&lt;br /&gt;
*#### [[Spielplätze]]&lt;br /&gt;
*#### [[Spielzeug &amp;amp; Spiele]]&lt;br /&gt;
*### [[Feiertage und Gedenktage (Ergänzug zu Veranstaltungen)]]&lt;br /&gt;
*#### [[Sakrale Feiertage]]&lt;br /&gt;
*#### [[Profane Feier- und Gedenktage]]&lt;br /&gt;
*## [[Kulturelle Einrichtungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Bibliotheken]]&lt;br /&gt;
*### [[Museen]]&lt;br /&gt;
*### [[Das Strohhaus]]&lt;br /&gt;
*## [[Orts- und Heimatgeschichte]]&lt;br /&gt;
*## [[Heimatkalender]]&lt;br /&gt;
*## [[Sagen und Legenden]]&lt;br /&gt;
*## [[Denkmale und Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
*### [[Dorfkirche ]]&lt;br /&gt;
*### [[Herrenhaus und Hofanlage]]&lt;br /&gt;
*### [[Gutsarbeiterhäuser]]&lt;br /&gt;
*### [[Evangelischer Kindergarten ID-Nr.09191014]]&lt;br /&gt;
*### [[Alter Bahnhof]]&lt;br /&gt;
*### [[Brandenburger Straße 10 – Rombrecht-Haus ID-Nr.09190995 ]]&lt;br /&gt;
*### [[Ziegelpflasterstraße nach Deetz ID-Nr. 09190914]]&lt;br /&gt;
*### [[Andere Denkmale]]&lt;br /&gt;
*## [[Tourismus]]&lt;br /&gt;
*# [[Sozialwesen]]&lt;br /&gt;
*## [[Sozialgeschichte]]&lt;br /&gt;
*### [[Die Familie]]&lt;br /&gt;
*### [[Notzeiten]]&lt;br /&gt;
*### [[Sozialfürsorge]]&lt;br /&gt;
*### [[Sozialpolitische Maßnahmen in der DDR]]&lt;br /&gt;
*## [[Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Arztpraxen]]&lt;br /&gt;
*### [[Zahnarzt]]&lt;br /&gt;
*### [[Physiotherapie]]&lt;br /&gt;
*### [[Gemeindeschwester]]&lt;br /&gt;
*### [[Apotheke]]&lt;br /&gt;
*### [[Rettungswesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Blutspendewesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Tierärzte]]&lt;br /&gt;
*### [[Krankenhäuser]]&lt;br /&gt;
*## [[Betreuung und Fürsorge]]&lt;br /&gt;
*### [[Evangelische Diakonie]]&lt;br /&gt;
*### [[Altenbetreuung]]&lt;br /&gt;
*### [[Pflegedienste]]&lt;br /&gt;
*### [[Betreuung der Jungend]]&lt;br /&gt;
*## [[Selbsthilfegruppen]]&lt;br /&gt;
*# [[Naturverhältnisse]]&lt;br /&gt;
*## [[Natur in und um Groß Kreutz und Landkreis P-M]]&lt;br /&gt;
*### [[Entwicklungsziele PM]]&lt;br /&gt;
*### [[Flora]]&lt;br /&gt;
*#### [[Baum und Strauch]]&lt;br /&gt;
*#### [[Feld und Flur]]&lt;br /&gt;
*#### [[Vorgarten und Ziergehölze]]&lt;br /&gt;
*#### [[Was blüht denn da am Wegesrand?]]&lt;br /&gt;
*#### [[Einwanderer in der Pflanzenwelt]]&lt;br /&gt;
*#### [[Störungen und Schadbilder]]&lt;br /&gt;
*### [[Pilze und Flechten]]&lt;br /&gt;
*### [[Fauna]]&lt;br /&gt;
*####  [[Von Insekten und anderem Getier]]&lt;br /&gt;
*#### [[Lurche und Kriechtiere]]&lt;br /&gt;
*#### [[Vögel]]&lt;br /&gt;
*#### [[Säugetiere]]&lt;br /&gt;
*#### [[Neozoen in Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*## [[Areale in Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*### [[Feuchtgebiete]]&lt;br /&gt;
*### [[Wälder]]&lt;br /&gt;
*### [[Besondere Areale]]&lt;br /&gt;
*## [[Naturschutz und Jagd]]&lt;br /&gt;
*## [[Wetter und Klima]]&lt;br /&gt;
*## [[Angrenzende Habitate]]&lt;br /&gt;
*### [[Götzer Berge]]&lt;br /&gt;
*### [[Königsberg, Eichelberg Deetz]]&lt;br /&gt;
*### [[Windmühlenberg, Spitzberg Derwitz, Krielow]]&lt;br /&gt;
*### [[Finte_Bochow Bruch]]&lt;br /&gt;
*### [[Rietzer See]]&lt;br /&gt;
*# [[Bilder und Filme zur Ortschronik]]&lt;br /&gt;
*## [[Postkarten und andere Bilder]]&lt;br /&gt;
*## [[Filme]]&lt;br /&gt;
*## [[Blick aus luftiger Höhe]]&lt;br /&gt;
*# [[Ortsteile von Groß Kreutz (Havel)]]&lt;br /&gt;
*### [[Bochow]]&lt;br /&gt;
*### [[Deetz]]&lt;br /&gt;
*### [[Götz]]&lt;br /&gt;
*#### [[Götzer Berge]]&lt;br /&gt;
*#### [[Havelufer]]&lt;br /&gt;
*### [[Jeserig]]&lt;br /&gt;
*### [[Krielow]]&lt;br /&gt;
*### [[Schenkenberg]]&lt;br /&gt;
*### [[Schmergow]]&lt;br /&gt;
*# [[Anhang]]&lt;br /&gt;
*## [[Quellen der Chronik]]&lt;br /&gt;
*## [[Glossar]]&lt;br /&gt;
*## [[Alte Maße und Einheiten]]&lt;br /&gt;
*## [[Abkürzungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Abkürzungsverzeichnis im Historischen Ortslexikons]]&lt;br /&gt;
*## [[Autoren-Findbuch]]&lt;br /&gt;
*# [[Eigentum der Ortschronik]]&lt;br /&gt;
*# [[Sammlungen der Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsparameter]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Die fehlenden Beiträge und Bilder werden nach und nach ergänzt. Alle Interessierten sind aufgerufen, mitzumachen, zu ergänzen und gegebenenfalls zu korrigieren. Beiträge bitte an die Email: ass_huebner@web.de senden.&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=Gliederung (gesamt)=&lt;br /&gt;
*# [[Die neusten Ergänzungen]]&lt;br /&gt;
*#[[Einführung und Organisation der Chronik]]&lt;br /&gt;
*# [[Zeitüberblick in Form eines Zeitstrahls]]&lt;br /&gt;
*# [[Geographie]]&lt;br /&gt;
*# [[Bevölkerungs- und Siedlungsverhältnisse]]&lt;br /&gt;
*## [[Ursprünge]]&lt;br /&gt;
*## [[Besiedelung]]&lt;br /&gt;
*## [[Bebauung von Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*## [[Vergangnes in Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*## [[Das Dorfleben, in Rückschau auf die Jahrhunderte]]&lt;br /&gt;
*### [[Erinnerungen an und von Zeitzeugen]]&lt;br /&gt;
*###[[Personen und Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
*### [[Alltag auf dem Dorfe im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
*### [[Dorfentwicklung, Projekte und Bürgerinitiativen]]&lt;br /&gt;
*### [[Rück- und Vorschauen]]&lt;br /&gt;
*### [[Besondere Ereignisse]]&lt;br /&gt;
*# [[Gesellschaftliche Entwicklung]]&lt;br /&gt;
*## [[Herrschaftsverhältnisse-Besitzverhältnisse]]&lt;br /&gt;
*### [[Adelsfamilien- und das Patronat]]&lt;br /&gt;
*### [[Bauernfamilien und Andere]]&lt;br /&gt;
*### [[Betrachtungen zu den politischen Verhältnisse in der Rückschau]]&lt;br /&gt;
*## [[Verwaltungsgeschichte]]&lt;br /&gt;
*### [[Von der Mark Brandenburg zum Land Brandenburg]]&lt;br /&gt;
*###  [[Von Gemeinde Groß Kreutz zu Groß Kreutz (Havel)]]&lt;br /&gt;
*###  [[Groß Kreutzer Wappen und Siegel]]&lt;br /&gt;
*## [[Politische Gemeinde &amp;amp; Verwaltung]]&lt;br /&gt;
*### [[Kommunalverfassung]]&lt;br /&gt;
*### [[Verwaltungen und kommunale Einrichtungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Gemeindevorsteher, Bürgermeister, Ortsvorsteher]]&lt;br /&gt;
*### [[Gemeindevertretung, Ausschüsse, Kommissionen]]&lt;br /&gt;
*### [[Satzungen, Anordnungen und Beschlüsse]]&lt;br /&gt;
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*## [[Recht &amp;amp; Ordnung]]&lt;br /&gt;
*### [[Rechtssysteme und Gerichtszugehörigkeit]]&lt;br /&gt;
*### [[Besondere Gesetze, Verordnungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Rechtsvorgänge im Ort]]&lt;br /&gt;
*### [[Öffentliche Sicherheit]]&lt;br /&gt;
*### [[Kriminalität]]&lt;br /&gt;
*## [[Parteien]]&lt;br /&gt;
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*# [[Ökonomische Verhältnisse]]&lt;br /&gt;
*## [[Infrastruktur]]&lt;br /&gt;
*### [[Verkehr, Straßen und Wege]]&lt;br /&gt;
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*### [[Versorgung &amp;amp; Entsorgung]]&lt;br /&gt;
*### [[Kommunikation-, Post- und Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
*### [[Gewerbegebiete]]&lt;br /&gt;
*#### [[Gewerbegebiet am Bahnhof]]&lt;br /&gt;
*#### [[Frucht- und Frachthof]]&lt;br /&gt;
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*## [[Land- Forst- u. Nahrungsgüterwirtschaft]]&lt;br /&gt;
*### [[Landwirtschaft]]&lt;br /&gt;
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*## [[Handwerk und Industrie]]&lt;br /&gt;
*## [[Handel und Gewerbe]]&lt;br /&gt;
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*# [[Geistig-kulturelles Leben]]&lt;br /&gt;
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*## [[Die Sprache in Wort und Schrift]]&lt;br /&gt;
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*#### [[Spielzeug &amp;amp; Spiele]]&lt;br /&gt;
*### [[Feiertage und Gedenktage (Ergänzug zu Veranstaltungen)]]&lt;br /&gt;
*#### [[Sakrale Feiertage]]&lt;br /&gt;
*#### [[Profane Feier- und Gedenktage]]&lt;br /&gt;
*## [[Kulturelle Einrichtungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Bibliotheken]]&lt;br /&gt;
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*## [[Orts- und Heimatgeschichte]]&lt;br /&gt;
*## [[Heimatkalender]]&lt;br /&gt;
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*## [[Denkmale und Denkmalschutz]]&lt;br /&gt;
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*### [[Herrenhaus und Hofanlage]]&lt;br /&gt;
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*### [[Evangelischer Kindergarten ID-Nr.09191014]]&lt;br /&gt;
*### [[Alter Bahnhof]]&lt;br /&gt;
*### [[Brandenburger Straße 10 – Rombrecht-Haus ID-Nr.09190995 ]]&lt;br /&gt;
*### [[Ziegelpflasterstraße nach Deetz ID-Nr. 09190914]]&lt;br /&gt;
*### [[Andere Denkmale]]&lt;br /&gt;
*## [[Tourismus]]&lt;br /&gt;
*# [[Sozialwesen]]&lt;br /&gt;
*## [[Sozialgeschichte]]&lt;br /&gt;
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*### [[Sozialpolitische Maßnahmen in der DDR]]&lt;br /&gt;
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*### [[Zahnarzt]]&lt;br /&gt;
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*## [[Betreuung und Fürsorge]]&lt;br /&gt;
*### [[Evangelische Diakonie]]&lt;br /&gt;
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*## [[Selbsthilfegruppen]]&lt;br /&gt;
*# [[Naturverhältnisse]]&lt;br /&gt;
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*### [[Entwicklungsziele PM]]&lt;br /&gt;
*### [[Flora]]&lt;br /&gt;
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*#### [[Was blüht denn da am Wegesrand?]]&lt;br /&gt;
*#### [[Einwanderer in der Pflanzenwelt]]&lt;br /&gt;
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*### [[Pilze und Flechten]]&lt;br /&gt;
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*####  [[Von Insekten und anderem Getier]]&lt;br /&gt;
*#### [[Lurche und Kriechtiere]]&lt;br /&gt;
*#### [[Vögel]]&lt;br /&gt;
*#### [[Säugetiere]]&lt;br /&gt;
*#### [[Neozoen in Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*## [[Areale in Groß Kreutz]]&lt;br /&gt;
*### [[Feuchtgebiete]]&lt;br /&gt;
*### [[Wälder]]&lt;br /&gt;
*### [[Besondere Areale]]&lt;br /&gt;
*## [[Naturschutz und Jagd]]&lt;br /&gt;
*## [[Wetter und Klima]]&lt;br /&gt;
*## [[Angrenzende Habitate]]&lt;br /&gt;
*### [[Götzer Berge]]&lt;br /&gt;
*### [[Königsberg, Eichelberg Deetz]]&lt;br /&gt;
*### [[Windmühlenberg, Spitzberg Derwitz, Krielow]]&lt;br /&gt;
*### [[Finte_Bochow Bruch]]&lt;br /&gt;
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*# [[Bilder und Filme zur Ortschronik]]&lt;br /&gt;
*## [[Postkarten und andere Bilder]]&lt;br /&gt;
*## [[Filme]]&lt;br /&gt;
*## [[Blick aus luftiger Höhe]]&lt;br /&gt;
*# [[Ortsteile von Groß Kreutz (Havel)]]&lt;br /&gt;
*### [[Bochow]]&lt;br /&gt;
*### [[Deetz]]&lt;br /&gt;
*### [[Götz]]&lt;br /&gt;
*#### [[Götzer Berge]]&lt;br /&gt;
*#### [[Havelufer]]&lt;br /&gt;
*### [[Jeserig]]&lt;br /&gt;
*### [[Krielow]]&lt;br /&gt;
*### [[Schenkenberg]]&lt;br /&gt;
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*# [[Anhang]]&lt;br /&gt;
*## [[Quellen der Chronik]]&lt;br /&gt;
*## [[Glossar]]&lt;br /&gt;
*## [[Alte Maße und Einheiten]]&lt;br /&gt;
*## [[Abkürzungen]]&lt;br /&gt;
*### [[Abkürzungsverzeichnis im Historischen Ortslexikons]]&lt;br /&gt;
*## [[Autoren-Findbuch]]&lt;br /&gt;
*# [[Eigentum der Ortschronik]]&lt;br /&gt;
*# [[Sammlungen der Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsparameter]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:FAQ Häufige Fragen zu MediaWiki]&lt;br /&gt;
* [https://lists.wikimedia.org/postorius/lists/mediawiki-announce.lists.wikimedia.org/ Mailingliste zu neuen Versionen von MediaWiki]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Localisation#Translation_resources Übersetze MediaWiki für deine Sprache]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:Combating_spam Erfahre, wie du Spam auf deinem Wiki bekämpfen kannst]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Kommunikation-,_Post-_und_Fernmeldewesen&amp;diff=4416</id>
		<title>Kommunikation-, Post- und Fernmeldewesen</title>
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		<updated>2026-08-26T16:49:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: /* Fernsehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Brandenburgisch-Preußische Post [https://www.preussenchronik.de/begriff_jsp/key=begriff_brandenburgisch-preu%25dfische+post.html]==&lt;br /&gt;
Zum besseren Verständnis des Postwesens in der Provinz Brandenburg, welches das Kernland des früheren Königreiches Preußen war, wird der folgende Auszug der Preußenchronik des Senders &amp;quot;rbb&amp;quot; vorangestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Auszug aus der Preußenchronik des Senders rbb, die anlässlich des 300. Jahrestages der Gründung des Königreiches Preußen erstellt wurde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ''Das Wort &amp;quot;Post&amp;quot; geht auf den lateinischen Begriff &amp;quot;Posita statio&amp;quot; zurück, der die Station bezeichnet, an der frische Pferde und Reiter Nachrichtensendungen übernehmen und weiterbefördern. Im Italienischen wird daraus &amp;quot;posta&amp;quot;, im Deutschen &amp;quot;Post&amp;quot;. Der entscheidende Unterschied zum Boten ist, dass die Botschaft nicht durch eine Person sondern durch eine Kette von Überbringern befördert wird. Anfang des 17. Jahrhunderts besteht die kurfürstlich-brandenburgische Botenanstalt, die in der Brüderstraße 4 untergebracht ist, aus 24 Boten zu Fuß, der Botenmeister heißt Christoph Hirschmann. Die Boten sind auf den Kurfürsten Johann Sigismund vereidigt, der am 20.6.1614 eine neue Ordnung erlassen hatte, die Aufgaben und Bezüge der Boten regelte. Zu den Aufgaben des Botenmeisters gehört auch das Sammeln von Nachrichten, deren Sichtung und Auswertung und die Herausgabe erster Zeitungen. Die älteste bekannte Berliner Zeitung stammt aus dem Jahre 1617. Ab 1616 existiert bereits eine Reitpost nach Königsberg, später auch Dragonerpost genannt. Auslöser der Postentwicklung sind die weit auseinander liegenden brandenburgischen Territorialerwerbungen Jülich-Kleve (1609) und das Herzogtum Preußen (1618). Die Boten sollen offiziell nur die Post des Hofes und die Behördenpost befördern, übermitteln aber auch Privatpost auf eigene Rechnung. Das kurfürstliche Dekret vom 21.4.1646 gilt als Geburtsstunde der brandenburgischen Staatspost. Damit bricht Brandenburg das Reichspostmonopol. Regelmäßige Reitpostlinien werden zwischen Berlin, Kleve und Königsberg eingerichtet. Später kommen Linien nach Leipzig, Dresden, Hamburg, Bremen, Frankfurt/Oder und vielen anderen Städten hinzu. Erster brandenburgischen Postdirektor ist Amtskammerrat Michael Matthias, 1652 gefolgt von Otto Reichsfreiherr von Schwerin. Eng verbunden mit der Post entwickelt sich das Zeitungswesen, denn mit der Post kommen Informationen aus weitentlegenen Gebieten und schließlich ist es die Post, welche die gedruckten Zeitungen in viele Städte und Länder befördert. Um 1670 werden zusätzliche Fahrpostlinien eingerichtet, die nun auch Personen, Pakete und Geldsendungen befördern. In der 2.Hälfte des 18.Jahrhunderts werden die Poststrecken ab dem Dönhoffplatz in Berlin in preußischen Meilen gemessen. Postsäulen in den Orten, die an der Route liegen, geben die Entfernung an. Die preußische Meile beträgt nach heutiger Rechnung 7,5325 Kilometer. Im Schnitt schafft der Postwagen 5 Meilen am Tag. Alle 35 Kilometer etwa erfolgt ein Pferdewechsel mit einem Aufenthalt von ca. zwei Stunden. Für die 20 Meilen (ca. 150 km) von Berlin nach Dresden benötigt die Fahrpost 4 Tage, für die 76 Meilen (ca.565 km) nach Königsberg 12 Tage, die 73 Meilen nach Kleve (ca. 550km) legt der Reisende in knapp 11 Tagen zurück. Unter Friedrich I. wird das Postwesen beträchtlich erweitert. Die Zahl der Postämter wächst von 79(1698) auf 90( 1710), die der Postwärterämter von 11 auf 51 und die Zahl der Postillione von 271 auf 358. 1708 zählt man in Berlin in der Woche 63 abgehende und ankommende Reit- und Fahrpostverbindungen. Die 137.000 Reichstaler Überschuss aus dem Postbetrieb, können das Millionendefizit des preußischen Staates, das unter Premier Reichsgraf von Wartenberg, der auch Generaloberpostmeister ist, nicht stopfen. Erst nach dessen Sturz kommt es zu umfassenden Reformen des Postwesens. 1713 erlässt der Soldatenkönig die erste preußische Postverordnung. Er äußert:&amp;quot;...sollen Posten anlegen in Preussen von Ort zu Ort ich will haben ein Landt das kultiviret sein soll, höret Post dazu.&amp;quot; 1723 lässt er zur Rekultivierung Ostpreußens ein weitverzweigtes Postnetz anlegen. Trotz der hohen Investitionen bringt die Post 1740 einen Gewinn von 220.000 Talern. Unverändert ist die Post staatliches Monopol, nur der Staat ist berechtigt, Poststationen anzulegen, in denen die Pferde gewechselt und die Passagiere versorgt werden. Der Postmeister ist oft zugleich der Krüger und Gastwirt. Unter Friedrich II. regeln die Verordnungen über das Postwesen vom 11.April 1766 und für Postmeister vom 15.Juni des gleichen Jahres alle Dienstvorgänge peinlich genau. Über die beträchtlichen Einnahmen zeigt er sich sehr erfreut. Etwa 20 Millionen Taler erwirtschaftet die Post in seiner Amtszeit, von denen 12 Millionen an den Staat und 8 Millionen an den König abgeführt werden. Bei seinem Tod existieren in Preußen 760 Postanstalten, vier Oberpostämter in Berlin, Breslau, Königsberg und Stolzenberg, 246 Postämter, sowie 510 Postwärterämter. Oberste Dienststelle ist das Generalpostamt in Berlin. Der Generalpostmeister steht im Rang eines Staatsministers. Der Komfort des Reisens allerdings bleibt unter Friedrich durch dessen Abneigung, Straßen auszubauen, stark eingeschränkt. Friedrich der Große betrachtet schlechte, morastige Wege als natürliche Hindernisse für feindliche Truppen und unerwünschte Handelsimporte. Sicher eher Ausflüchte, denn eine Meile befestigter Straße kostet immerhin 40.000 Taler. So beschränken sich des Königs Verordnungen meist auf den Versuch, die örtlichen Kommunen oder Adligen zum Straßenbau zu verpflichten. Auch schon sein Großvater, Friedrich I., der erste preußische König, hatte sich um den Straßenausbau mit dem Hinweis gedrückt, dass schlechte Wege den Vorteil hätten, dass die fremden Fuhrleute häufiger liegenbleiben und somit mehr verzehren, also Umsatz bringen. Erst nach dem Alten Fritz geht es mit dem Straßenbau voran. Unter Friedrich Wilhelm II. und seinen Nachfolgern entstehen unter der Leitung des Generalchausseebauintendanten Graf von Brühl bis 1811 28,25 Meilen Chausseen. Zuerst 1791-1793 die befestigte Straße Berlin-Potsdam, später bis Brandenburg und 1823 bis Magdeburg verlängert. 1806 wird die Chaussee von Potsdam nach Werneuchen befestigt. Die sogenannten &amp;quot;Kunststraßen&amp;quot; werden nach strengen Vorschriften, zu denen in erster Linie ihre Geradlinigkeit zählt, gebaut. 1828 ist der gesamte östliche Teil der &amp;quot;Reichsstraße Nr.1&amp;quot; von Berlin bis Königsberg befestigt. 1870 verfügt die Kurmark Brandenburg bereits über ein Straßennetz von fast 2000 Kilometern Länge. Unter General-Postmeister Karl Ferdinand Friedrich von Nagler entsteht nach 1821 ein Netz von Schnellposten. So benötigt man 1841 für die Strecke Hamburg-Berlin nur noch 30 Stunden. Die gelb-schwarz gestrichenen Postkutschen sind bereits mit Druckfedern ausgerüstet und befördern sechs bis neun Personen. An den Poststationen stehen zwischen acht und zwölf Pferde bereit, die Straßen werden von Bäumen gesäumt, allein 1754 werden in einer Großaktion 161.000 Bäume, darunter Weiden-, Maulbeer- und Obstbäume neu gepflanzt, mindestens jede Meile steht ein Meilenstein oder eine gußeiserne Meilensäule, geschmückt mit Posthorn und Schleife. Auch Viertel- und Halbmeilensteine werden aufgestellt, denn mit der Gebührenrechnung nimmt es die Post auch schon im 18. Jahrhundert sehr genau. Ein Brief von Berlin nach Frankfurt/Oder kostet 1 Groschen, nach Hamburg 2 Groschen und 6 Pfennig, nach Italien 6 Groschen und 6 Pfennig. Eine Fahrt von Berlin nach Potsdam kostet 18 Groschen, nach Küstrin 2 Taler, nach Magdeburg 3 Taler 6 Groschen und nach Danzig gar über 12 Taler. Gemessen an den Löhnen, kann es sich das einfache Volk nicht leisten mit der Post zu reisen. Eine Magd verdient 4 Taler, das sind 96 Groschen im Monat. Ein Dorfschullehrer erhält genauso viel, der Sold eines Soldaten liegt bei zwei Talern, die Bezüge eines Hoflakaien liegen bei 36 Talern, die eines Hofmalers bei 400. In der Schnellpost bezahlt 1832 ein Passagier von der Neumark bis Berlin, eine Strecke von 17,75 Meilen oder 133 km, 5 Taler und 9 Silbergroschen. Die Gebühren für Brief-, Paket- und Personenverkehr wurden in der Regel erst am Ziel bezahlt. Oft ein kompliziertes und unzuverlässiges Verfahren. Das ändert sich mit der Einführung der Freimarke am 15.11.1850. Ein Jahr nachdem Bayern die erste deutsche Briefmarke in Umlauf bringt, erscheint die erste preußische Briefmarke. Damit werden die Gebühren im voraus bezahlt. Die Marken ziert ein Profilporträt von König Friedrich Wilhelm IV., oder ein preußischer Adler, oder regionale Heraldik, denn die Briefmarken werden nicht nur von Preußen, sondern auch z.B. von Hamburg oder Oldenburg, oder Lübeck oder anderen Städten und Staaten, die dem 1850 gegründeten deutsch-österreichischem Postverein, später dem Norddeutschen Postbezirk (bis 1871) angehören, vertrieben. Ein Brief von Halle nach Pirna kostet 2 Silbergroschen, einer von Hamburg nach London 7 Schilling, und einer von Köln nach Italien 12 Kreuzer. Brief und Marken werden gestempelt, jetzt auch mit den Stempeln der Bahnpost, denn inzwischen hat die Eisenbahn die Postkutschen überholt und ist dabei sie zu verdrängen. Mit der Übernahme der Thurn- und Taxis-Post am 1.7.1867 erhebt Preußen Anspruch auf eine gesamtdeutsche Postorganisation. Bereits fünf Monate später, am 31.12.1867, gibt Preußen sein eigenes Briefmarkenbild auf. Gerade mal 17 Jahre haben preußische Briefmarken existiert, die nun, mit Ausnahme der Freimarken für den Innendienst, ihre Gültigkeit verlieren.Jetzt erscheinen Briefmarken des Norddeutschen Postbezirks, der einen Vertrag mit Baden, Bayern, Württemberg, Österreich und Luxemburg geschlossen hat. Im gesamten Bereich gelten einheitliche Inlandstarife. Geistiger Vater und Organisator dieser bahnbrechenden Vereinheitlichung des Postwesens im Vorfeld der deutschen Reichsgründung ist Heinrich von Stephan, zunächst Mitarbeiter im Generalpostamt, ab 1870 preußischer Generalpostdirektor und ab 1878 Generalpostmeister des deutschen Reichs. Stephan ist es auch, der im Postwesen neuen Technologien zum Durchbruch verhilft. 1876 setzt er eine Vereinigung der Reichspost mit der Reichstelegraphenverwaltung durch. Stephan sorgt ähnlich, wie sein Kanzler Bismarck im politischen Feld, dafür, dass die preußische Post in der Reichspost aufgeht und diese zugleich prägt. Am 1.1.1872 erscheinen die ersten&lt;br /&gt;
 Briefmarken der deutschen Reichspost mit dem Reichsadler und dem Wappenfeld der Hohenzollern im Prägedruck. Klebt man sie in Berlin auf einen Brief, erinnert nur noch der Stempel daran, dass es mal eine preußische Post gab..&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Posthalterei in Groß Kreutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Wir fuhren allein im Dunkeln&lt;br /&gt;
:''Postwagen die ganze Nacht;''&lt;br /&gt;
:''Wir ruhten einander am Herzen''&lt;br /&gt;
:''Wir haben gescherzt und gelacht.''&lt;br /&gt;
:''Doch als es morgens tagte''&lt;br /&gt;
:''Mein Kind, wie staunten wir!''&lt;br /&gt;
:''Denn zwischen uns saß Amor''&lt;br /&gt;
:''Der blinde Passagier.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob das wirklich so romantisch war, als Heinrich Heine diese Zeilen dichtete, oder ob es mehr der Wunsch der Vaters des Gedanken war, sei dahin gestellt. Die Realität sah wie folgendermaßen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beförderung der gewöhnlichen Post und von Eilpost wurde in Preußen durch besonders zuverlässige, ehrlichen Leute mit einem guten Ruf erledigt. Sie unterstanden dem jeweils zuständigen Provinzbeamten, der mit jedem Einzelnen einen Vertrag abschloss.&lt;br /&gt;
Die kleineren Posthaltereien wurden von einem Post-Expediteur geleitet. Der Post-Fuhr-Entrepreneur (franz., derjenige, der die Versorgung der Pferde übernimmt) wird Posthalter genannt. Sie haben das Recht, an ihren Einrichtungen Schilder mit dem Posthorne und der Schnur und der Bezeichnung: „Königliche Posthalterei“ zu führen. Sie dürfen eine Uniformen tragen,  der Überrock ist aus einem blauen Tuch, mit stehenden orangefarbe-nen Kragen, ebenso eingefassten Aufschlägen mit gelben Knöpfen, worauf sich ein fliegender Adler mit dem Horne befindet. Die  Beinkleider sind aus  demselben Stoff und Dienstmützen. Die Posthalter sind verantwortlich für die Bereitstellung der benötigen Pferde mit  dem zugehörigen Geschirr und soweit benötigt, von entsprechenden Beiwagen (Beichaisen, auch Baichaisen)&amp;lt;ref&amp;gt;Beiwagen zur Beförderung von Gepäck&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Die Pferdewechsel und die Entfernungen mussten in bestimmten Zeiten bewältigt werden.  So sollen die z. B. Extraposten, also Wagen auf Bestellung,  die Preußische Meile (7420,44 Meter) in 40 bis 41 Minuten auf  befestigten Straßen und auf unbefestigten Straßen in 1 Stunde bewältigen. Das  Umspannen der eigenen Wagen der Reisenden in einer Viertelstunde, wenn eine Postkutsche gestellt wird in einer halben Stund geschehen. Die Eilstafetten und Kuriere (reitende Boten) müssen für die gleichen Aufgaben jeweils fünf  Minuten weniger brauchen. &lt;br /&gt;
Die Postillione, welche bei erfolgter Annahme eidlich verpflichtet werden, stehen im Dienste des Posthalters. Für sie besteht eine bestimmte Bekleidungsvorschrift. Mantel, Reitjacke und Hut werden ihm alle drei Jahre und die Trompete alle vier Jahre vom Hauptmagazin in Berlin gestellt. Die weiße lederne Hose, Stiefel, Sporen und Stiefel sind von ihm selber aus den obligatorischen Trinkgeldern anzuschaffen. Die Postillione erhalten nach einer untadelhaften 10 jährigen Dienstzeit als Auszeichnung einen goldenen Tressenstreifen auf dem linken Arm, nach einer 15 jährigen Zeit 2 Streifen und 10 Thaler als Geschenk; nach 20 Jahren 3 Streifen und monatlich einen Thaler Zulage. Alle Postillione, die besonders gut ihre Trompete blasen können, erhalten eine Ehrentrompete mit silbernen Mundstück und eine reich verzierte Schnur. In jedem Jahr werden in jedem Postbezirk zwei Ehrentrompeten vergeben&amp;lt;ref&amp;gt;„Deutscher Post-Almanach für das Jahr 1844“; herausgegeben von Wilhelm Görges, Herzoglicher Braunschweiger Postsekretair&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
	1848 wurde im Post-Amtsblatt festgelegt, wo und wann der Postillion Reisende unterwegs mitnehmen durfte. Aus Sicherheitsgründen war es nicht gestatten in unbewohnten Gegenden in der Nachtzeit Personen mitzunehmen &amp;lt;ref&amp;gt;Verordnungen im Amts-Blatt des Königlichen Post-Departements Nr 28 (28. Mai) &amp;amp; Nr. 50 (14.10.1848)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Schmiergeld (Quelle: Wikipedia)&lt;br /&gt;
Bei der Postkutsche war 1812 das Schmiergeld eine feste Gebühr von zwölf Kreuzern, die jeder Fahrgast zahlen musste. Wenn man die Achsen nicht regelmäßig schmierte, fraßen sich die Räder fest und es gab kein Fortkommen. Die Wartung musste an jeder Poststation vorgenommen werden. Dafür war die Gebühr fällig. Der Postillon erhielt zusätzlich ein festgesetztes Trinkgeld. Er konnte nicht durch Bestechung zu schnellerem Fahren angehalten werden, denn er musste seinen Fahrplan einhalten. Postillone und Posthalter standen nicht im Dienst einzelner Reisender, sondern waren Staatsbeamte, die für Bestechlichkeit bestraft worden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann die ersten „Postboten“, also die Postillione zu Pferde oder mit Postkutschen in Groß Kreutz Halt machten, ist leider nicht bekannt. Warum in dem kleinen Dorf Groß Kreutz, welches um 1801 nur 285 Einwohner hatte, eine Poststation eingerichtet wurde, kann man nur vermuten. Es liegt fast auf der Hälfte zwischen den beiden Städten Potsdam und Brandenburg.  Günstige Vorraussetzungen für das Ansiedeln einer Station waren natürlich neben der Lage, auch im Ort für das Gewerbe notwendige Handwerker, wie ansässige Schmiede und Stellmacher.  Hier gab es ein altes Rittergut. Im 18. Jahrhundert gab es in Groß Kreutz schon Posthalter. Die „Postwärterämter“ wurden in der Regel an ortsansässige vertrauenswürdige Einwohner übertragen. Die Familie Neye  war hier schon in dritter Generation Posthalter gewesen. Erst nach dem Dreißigjährigen Krieg befahl der Kurfürst von Brandenburg die Einrichtung einer brandenburgischen Landespost. 1712 wurde in Preußen durch ein Edikt die „Neue Postordnung“ erlassen. Die sogenannten Extraposten wurden eine hoheitliche Aufgabe des Landes.  1819 wurde die erste Schnellpoststrecke von Berlin nach Magdeburg eingerichtet. Auf einer Karte der Mittelmark von 1791,[[Datei:Mittelmark-1790-Ausschnitt.jpg|200px|thumb|right|Ausschnitt von der Spezial-Karte der Mittelmark, 1791 kolorierter Kupferstich, gezeichnet von Daniel Friedrich Sotzmann.]][[Datei:Mittelmark-1791, Legende.jpg|200px|thumb|right|Legende der Karte von 1791; Original-Karte im BLHA, Potsdam]]&lt;br /&gt;
auf der südlichen Hauptpostroute nach Magdeburg, ist Grossen Kreutz mit einem Postwechsel eingezeichnet. Auf der Post-Karte vom Preußischen Staate von 1829 ist die Route mit Fahr- und Schnellpost ausgewiesen und Groß Kreutz als „Postexpedition mit Station“ eingezeichnet. Auf der „Post-Charte“ von 1834 ist in Gr. Kreutz eine „Post-Expedition mit Pferdewechsel“ vermerkt. Die Kunststraße war 1805 fertiggestellt, so wurden damals die neue Straßen genannt, von Berlin, Potsdam, Brandenburg nach Magdeburg. Der Ort Groß Kreutz wurde von ihr am Rande berührt. Der Begriff Chaussee kam erst mit der französischen Besatzung auf und sollte sich dann bald fest etablieren. Prediger Plato schildert in seiner Chronik des „Dorfes Grossenkreutz“ (1827), wie der Zustand der Wege zuvor ausgesehen hatte und welchen Einfluss der Bau auf die Entwicklung des Ortes hatte. &lt;br /&gt;
Aus nicht gesicherter Quelle wird berichtet, dass schon um 1770 die erste Posthalterei in Groß Kreutz bestand. 1810 fiel das gesamte Anwesen einem Brandanschlag zum Opfer. Die sogenannte „Mordbrennerbande Horst“ trieb in dieser Zeit ihr Unwesen im Umland von Berlin. Ein gewisser Peter Horst hatte sich am Abend des 24. September in der Gaststube des im gleichen Haus vorhandenen Kruges (Gastwirtschaft) einquartiert. Aus den späteren Gerichtsakten, von dem gegen ihn und seine Komplizen geführten Prozess, ging hervor, dass er sich eine Pfeife von einem ebenfalls anwesenden Soldaten, wegen angeblicher Zahnschmerzen auslieh, und auf den Hof hinausging. Einige Zeit später stand  der Stall  in Flammen. Es entstand ein Schaden von 3.ooo Talern. Der Brandstifter und Dieb konnte nur einiges Silberzeug erbeuten&amp;lt;ref&amp;gt;Aus den Akten des Brandstifterprozesses von Peter Horst und Christiane Delitz, 1810&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
In einem Schreiben aus dem Kugelkopf der Kirche von 1811 berichtet der damalige Posthalter Neye von der schrecklichen Tat und vom Wiederaufbau in dieser sehr schweren Zeit&amp;lt;ref&amp;gt;Bericht des Posthalters Neye aus dem Jahr 1811&amp;lt;/ref&amp;gt;. - Nicht nur zwielichtiges Volk machte Rast in den Poststationen. So berichtet Sebastian Hensel in seiner Biografie der Familie Mendelson-Bartoldy von seinem Aufenthalt in Großenkreutz und dem Warten auf den verlorengegangenen Sohn Felix, den später weltberühmten Musiker und Komponisten. &amp;lt;ref&amp;gt;Hensel, Sebastian, „Die Familie Mendelssohn“, Leipzig 1924, Bd. I, S. 145 f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kabler-Wohnhaus.JPG|200px|thumb|right|Die ehemalige Poststation in der Brandenburger Straße zu Anfang des 20ten Jahrhunderts. (Ablichtung eines Fotos, das im Flur des Hauses hängt)]]&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass Posthaltereien oft auch das Krugrecht besaßen, also die gewerbliche Bewirtung von Gästen und die Möglichkeit der Beherbergung von Reisenden. Das sogenannte Krugrecht gab der Posthalter Tornow Mitte der fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts auf&amp;lt;ref&amp;gt;Vermerk im Grundbuch des späteren Besitzers der Wirtschaft, Bauer Kabler; siehe Mietvertrag von derzeitigen Mieter&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Postkutschenverkehr wurde zum Teil ganz eingestellt. Eine Folge der Inbetriebnahme der 1846 in Betrieb genommenen Eisenbahnstrecke Berlin-Magdeburg mit einem Haltepunkt in Groß Kreutz, oder stark eingeschränkt, wie die Tour nach Lehnin&amp;lt;ref&amp;gt;Bekanntmachung der Königlichen Ober-Post-Direktion zu Potsdam Nr. 7, vom 16. 3. 1854&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
 ''(„Aufhebung der Extrapost-Station in Groß Kreutz: Die Gestellung von Beichaisen bei der Groß-Kreutz-Lehniner Personenpost, so wie von Extraposten und Estafetten auf der Station in Groß-Kreutz findet nicht mehr statt. Die Veränderung wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Potsdam, den 16. März 1854. Der Ober-Post-Director Balde)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies hatte natürlich große Auswirkungen auf den Berufsstand der Postillione. So wird berichtet, dass der Postillion Wilhelm Habermann, nach dem Fortfall der Route, nachts als Fußbote nach Potsdam noch eine Zeit lang tätig war, bis auch dies wegfiel&amp;lt;ref&amp;gt;Gedenkrede bei der Beerdigung; Pfarrarchiv Groß Kreutz, Akte-Nr. GrK 37/31&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1838 werden in einer Abgabenerfassung neben dem Postexpediteur Carl Friedrich Tornow, der Postsecretair Ferdinand Baillon, die Postillione Martin Schulz (Büdner), Wilhelm Eichmann (Halbbüdner) Wilhelm Lindow, der oben erwähnte Wilh. Habermann und Carl Mackebrandt (Büdner) erwähnt, sowie der Knecht der Postwirtschaft Wilhelm Meinicke und ein Carl Kabler und Schmidt&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarrarchiv Groß Kreutz, GrK 71a&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Postmeilensteine[https://de.wikipedia.org/wiki/Meilenstein]  ==  &lt;br /&gt;
[[Datei:Halbmeilenstein-Einweihung_MG_8957_06-06-2015.jpg|200px|thumb|right|Halbmeilenstein an der B1 beim Groß Kreutzer Ausbau]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er hat Meilensteine gesetzt...&amp;quot;. Wer kennt nicht diesen Spruch. Er hat sie mit Sicherheit nicht selbst gesetzt, die Postmeilensteine in preußischen Landen. Aber der Generalpostmeister, Friedrich Wilhelm Graf von der Schulenburg-Kehnert [https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_von_der_Schulenburg-Kehnert], sorgte dafür, dass die Entfernungen auf den Hauptpoststraßen vermessen und durch Viertel-, Halb- und Meilensteinen gekennzeichnet wurden. Neben der Tatsache, dass die Postillione und die Reisenden einen genauen Überblick zu ihren Routen bekamen, flossen erhebliche Einnahmen in die Staatskasse. Die Kunststraße, so nannte man damals die Chausseen, des südlichen Hauptpostkurses Berlin-Potsdam-Brandenburg-Magdeburg, führte durch unser Dorf. Als der Sockel eines Halbmeilensteins wieder gefunden wurde, ließ die Forschergruppe Meilensteine den fehlenden Obelisken von einer Steinmetzfirma rekonstruieren. Der Obelisk wurde aus schlesischem Sandstein  gefertig, nicht aus dem üblicher Weise verwendeten Sandstein des Elbsandsteingebirges genommen, da dieser z.Zt.  mit rostroten Eiseneinlagerungen durchzogen ist. Steinmetz war Herr Manfred Sährig aus berlin-Weißensee. Am 29. Mai 2015 wurde die Halbmeilensäule aufgestellt und am 6. Juni in Anwesenheit von Mitgliedern der Forschergruppe um Herrn Olaf Grell, dem Bürgermeister Reth Kalsow, dem Ortsvorsteher Wolfgang Messerschmidt und interessierten Bürgern eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Halbmeilenstein_MG_8808_29-05-2015.jpg|Aufstellung des Halbmeilensteins&lt;br /&gt;
Datei:Halbmeilenstein_MG_8816_29-05-2015.jpg|Aufstellung des Halbmeilensteins&lt;br /&gt;
Datei:Halbmeilenstein-Einweihung_MG_8952_06-06-2015.jpg|Einweihungsfeier&lt;br /&gt;
Datei:Halbmeilenstein-Einweihung_MG_8939_V.jpg|Einweihungsfeier&lt;br /&gt;
Datei:Halbmeilenstein-Einweihung_MG_8959_06-06-2015.jpg|Infotafel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vom Kaiserliche Postamt in Groß Kreutz bis zur Neuzeit== &lt;br /&gt;
 [[Datei:Kaiserlich-Postamtschild_1900.jpg|200px|thumb|right|&lt;br /&gt;
Kaiserliches Postamtschild von 1900]]&lt;br /&gt;
Die verkehrstechnische günstige Lage an der Hauptverkehrsstraße und der Bahnhof bewirkten auch eine stetige Weiterentwicklung des Ortes. Handwerk und Gewerbe siedelten sich an, die Bevölkerung wuchs in den nächsten drei Jahrzehnten fast auf fast das Doppelte an (1837: 381 auf  716 im Jahre 1885)&amp;lt;ref&amp;gt;Histor. Ortslexikon für Brandenburg Teil V Zauch-Belzig, 1977, Verl. Herman Böhlaus Nachfolger, Weimar; S. 204&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit auch die Bedeutung der Poststation in Groß Kreutz. Die Entwicklung der Technik machte Riesenfortschritte, insbesondere die leitungsgebundene Telegrafie und Telefonie breitete sich im ganzen Lande aus. 1894 erfolgte der Bau des neuen Gebäudes für die Reichspost an der Einmündung der Lehniner Straße in die Reichstraße 1.(Bild 3) Auf der nächsten Postkarte ist das Gebäude schon mit seinem Erweiterungsbau zu sehen. Das Postamt war zum Knotenpunkt des Fernmeldeverkehrs für die umliegenden Dörfer geworden. In den 1920er Jahre wurde der Ausbau des Telefonnetzes mit großem Personalaufwand voran getrieben. In der Bochower Straße wurden extra für das benötigte Personal zwei Häuser gebaut, sie werden heute noch die &amp;quot;Posthäuser&amp;quot; genannt. Die Post, und damit war nicht nur die Behörde, sondern auch immer das Gebäude im Ort gemeint, war bis zur Wende für die umliegenden Dörfer zuständig. Das Eigentum der Post der DDR ging nach dem Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland in das Sondervermögen der Deutschen Bundespost auf. Mit der Privatisierung und Aufspaltung der Post in die Deutsche Post AG (&amp;quot;Gelben Post&amp;quot;), die Deutsche Telekom AG (Magenta)und die Deutsche Postbank AG (die &amp;quot;blaue Post&amp;quot;). Das Postgebäude wurde verkauft. Die Funktion als zentrale Stelle für die herkömmlichen Postdienstleistungen endeten im September 2003. Die einfachen Dienstleistungen wurden von nun an in einem sogemannten Post-Shop erledigt. Dazu gehören der Verkauf von Briefmarken, sowie Annahme und Ausgabe von Postsendungen. Die Leistungen der Postbank werden nicht angeboten. Am 3. September des gleichen Jahres eröffnete Frau Martin in ihrem Getränkehandel in der Triftstraße den Groß Kreutzer Postshop und betrieb ihn bis Dezember 2020. Dann übernahm ab Dezember 2020 der EDEKA-Laden in der Potsdamer diese Dienstleistungen. Er wurde von extra eingewiesenem und geschultem Personal der Verkaufsstelle betreut bis zum 31. Mai 2023. Ab 1. Juni 2023 wird der Postshop in den Verkaufsräumen des Pkw-Anhänger Vertreibers M &amp;amp; A Transportgesellschaft mbH geöffnet. Die aktuellen Öffnungszeiten: Montags bis freitags 10.00 bis 18.00 Uhr und sonnabends 10.00 bis 15.00 Uhr, am Sonntag ist geschlossen. Da der Postshop nur Untermieter bei der Transportgesellschaft mbH war und dies aus wirtschaftlichen gründen den Standort aufgab, wurde die Postdienstleistungen auch eingestellt.  Der nächste DHL Paketshop befindet sich in Schenkenberg. Laut Aussage der Deutschen Post bieten &amp;quot;Paketshops, die ebenfalls von Partner:innen von Post &amp;amp; Paket Deutschland betrieben werden, die Annahme von frankierten Päckchen, Paketen und Retouren sowie den Verkauf von Paketmarken. So können die Kund:innen auch an diesen Standorten ihre Paketsendungen schnell und einfach abgeben. Ab 1. Januar 2025 treten Veränderungen im Postdienst in Kraft.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lvz-post.de/presse/details/aenderungen-ab-2025-im-zuge-des-postgesetzes.html&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der Briefkasten an der alten Post wurde abgebaut und gegenüber auf der anderen Seite der Lehniner Straße Ecke Brandenburger Str. 3 aufgebaut. Der Briefkasten in der Triftstraße wurde in die Potsdamer Str. 54 nahe der Bushaltestelle und Ecke Mühlenstraße versetzt. Ein dritter Briefkasten befindet sich am Parkplatz neben der Bahnhofstraße 8B, außerdem steht einer am Ausbau 2. Die Deutsche Post und ihre Dienstleistungen unterliegen einem ständigem Wandel. So wurde z.B. zwischen dem Empfänger und der DHL ein &amp;quot;Ablageort&amp;quot; vereinbart, an dem der Postbote die Paket- oder Päckchensendungen ablegen darf, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Es besteht auch die Möglichkeit, sich über die Lieferung der  Sendung digital benachrichtigen zu lassen, um dann sein Paket von der Poststelle selber abholen zu können. Die Sendungsnummer, die der Sendung vergeben wird, ist ein Kontrollmittel zur Nachverfolgung jeder Sendung. Der Kunde (Empfänger) wird durch eine Mitteilung im Briefkasten über die Hinterlegung informiert.[[Datei:Paketbriefkasten_6112_bildgröße ändern.jpg|200px|thumb|right|Paketbriefkasten]] Für die Jenigen, die keinen geeigneten Ablageort haben oder zur Verfügung stellen wollen, gibt es freistehende Paketbriefkästen (s. Bild). Einige im Ort haben diese Variante gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes vielfältiges Gebiet betrifft die Digitalisierung von Briefsendungen. Von der Möglichkeit des Ausdruckens von Briefmarken, sogar von selbst gestalteten, bis zur maschinenlesbaren Codierung von Briefmarken und Anschriften, wird der Versandprozess automatisiert. Internetmarken und Briemarken mit Matrixcode (seit 2021) helfen bei der Sendungsverfolgung. Bei den Briefmarken geben sie interessante Auskünfte zum abgebildeten Motiv und es werden Abgangs- und Zielort erfasst, somit ist jede dieser Briegmarken ein Unikat. Andere Dienst, wie z.B. das Aufgaben von Telegrammen; wird abgeschafft (31.12.2022). Die Kurznachrichtendienste und &amp;quot;sozialen Plattformen&amp;quot; haben ihn überflüssig gemacht. Ebenso werden die Briefmarkenautomaten, die wir hier auf dem Dorfe aber nie hatten, abgebaut. Die ersten drei Monate 2026 gab es keine Poststelle mehr in Groß Kreutz. Am 17. März 2026 hat in der Potsdamer Straße 14A(im ehemaligen Laden von „Pfötchen Vital“) wieder eine DHL-Stelle geöffnet. Das Geschäft wird von Julia Hackfrucht betrieben und bietet neben dem Postsevice, Lotto-Annhame und Geschenkartikel an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Post-Charte1834.JPG|Bild 1: Ausschnitt aus einer Post-Karte des Preußischen Staates von 1834 zeigt unser Gebiet&lt;br /&gt;
Datei:1853_12_31_Bekanntmachung_001.jpg|Bild 2:Bekanntmachung der Königl. Oberpostdirektion zu Potsdam zu den Personenposten nach Lehnin für das Jahr 1854&lt;br /&gt;
Datei:Kaiserliches_Postamt.jpg|Bild 3: Postkarte mit dem Kaiserlichen Postamt in Groß Kreutz um 1900&lt;br /&gt;
Datei:DBPB_1954_120_Nationale_Briefmarkenausstellung.jpg|Briefmarke von 1954 aus Westberlin, die einen Preußischen Postillion um 1827 darstellt&lt;br /&gt;
Datei:Entleerung des Briefkastens 2-Ausschnitt.jpg|Entleerung des Briefkastens; Aufn. W.H.k. 9/2003&lt;br /&gt;
Datei:|Rückseite des Posthauses; Aufn. W.H.k. 9/2003&lt;br /&gt;
Datei:Arbeitsplatz der Postangestellten.jpg|Arbeitsplatz der Postangestellten; Aufn. W.H.k. 9/2003&lt;br /&gt;
Datei:Schalter 2.jpg|Der Postschalter, Kundenseite; Aufn. W.H.k. 9/2003&lt;br /&gt;
Datei:Post-LKW an der Rampe 1.jpg|Post-Lkw beim Beladen; Aufn. W.H.k. 9/2003&lt;br /&gt;
Datei:Postshop-Martin_DSC00041.JPG|Postshop Martin in der Triftstraße; Aufn. W.H.j. 9/2003&lt;br /&gt;
Datei:Briefkasten-am-Bahnhof_9720_bildgröße ändern.JPG|Briefkasten am Bahnhof; Aufn. W.H.j. 10/2021&lt;br /&gt;
Datei:Deutsche-Post_Ablageort_3265_Ausschnitt.jpg|Mitteilung über die Sendungszustellung der DHL&lt;br /&gt;
Datei:Zustellbenachrichtigung_S2.jpeg|Digitale Zustellbenachrichtigung&lt;br /&gt;
Datei:Briefmarke_Matrixcode_Avus.jpeg|Briefmarke mit QR-Code&lt;br /&gt;
Datei:Postshop_P92A7777_bildgröße ändern.jpg|Eingang zum Postshop; Aufn. W.H.j. 6/2023&lt;br /&gt;
Datei:Postshop_Edeka_3043_bildgröße ändern.jpg|Stand des Postshops bei EDEKA; Auf. W.H.j. 12/2020&lt;br /&gt;
Datei:Postshop_P92A7782_bildgröße ändern.jpg|Bearbeitungsstand der DHL im Geschäft des STEMA-Ladens; Aufn. W.H.j. 6/2023&lt;br /&gt;
Datei:Postshop_P92A7778_bildgröße ändern.jpg|Angebote und Tarife, Stand 1.7.2022; Aufn. W.H.j. 6/2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Presse==&lt;br /&gt;
In der Zeit der analogen Vermittlung von Nachrichten waren Zeitungen das gefragte Medium. Die einzigen &amp;quot;echten Groß Kreutzer Zeitungen&amp;quot; waren die privaten  zu  Hochzeiten oder anderen Ereignissen verfassten. Was sonst in der Welt so los war, dafür sorgten die regionalen und überregionalen Zeitungen der verschiedensten Verlage. Die folgende Aufzählung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit aller im Ort gelesenen Presseerzeugnisse, aber aufgrund von Veröffentlichungen mit Bezug zu Groß Kreutz sollen diese hier erwähnt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1945: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1989:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrieb von gedruckten Presseerzeugnissen wurde eingestellt. Jetz landet nur noch die &amp;quot;BRAWO&amp;quot; , ein mit wenigen lokalen Nachrichten und viel kommerzieller Werbung, zweimal in den Briefkästen der Orte. Sie finanziert sich überwiegend aus Anzeigen und dem Vertrieb Werbeprospekten einiger größerer Unternehmen in der Region. Dazu gehören so bekannte Namen wie, EDEKA, NETTO 8der Rote), Kaufland, NORMA, toom, u.a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortskommunikation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:4 Anschlagtafeln Potsdamer Str 1.jpg|200px|thumb|right|Die Schwarzen Bretter in der Potsdamer Straße neben Nr.1; Aufn. W.H.sen. 1958]]Bis in die Fünfziger gab es Ausrufer im Ort. Ein Herr Krone lief mit einer großen Glocke durch das Dorf und verkündete lauthals die neuen wichtigen Bekanntmachungen. Außerdem gab es das &amp;quot;Schwarze Brett&amp;quot; - hier wurden sowohl amtliche Mitteilungen, als auch genehmigte private Nachrichten ausgehängt, wie z.B. Nachrichten über Sterbefälle. Auch die Vereine hatten eigene Hinweistafeln. Diese Form der Kommunikation hat sich bis heute erhalten, wenn auch in modernerer Form. Sie stehen an besonders frequentierten Punkten an den Straßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunikation zwischen der Gemeindeverwaltung und seinen Bürgern unterliegt selbstverständlich der ständigen Veränderung und zollt dem Fortschritt Tribut. Unter dem Abschnitt Kommunikation in dem Kapitel Infrastruktur wird eine kleine Rückschau in vergangene Zeiten gehalten. Heute kann jeder per Internet auf die Informationen und Verlautbarungen für die gesamte Gemeinde zugreifen. Die offiziellen Mitteilungen der Gemeindeverwaltung von Groß Kreutz (Havel) erfolgen im „Amtsblatt“. Seit Januar 2008 können sie als pdf-Ausgabe im Internet nachgelesen werden. Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt der amtlichen Bekanntmachungen: Gemeinde Groß Kreutz (Havel), Herr Reth Kalsow, Bürgermeister, 14550 Groß Kreutz (Havel), Potsdamer Landstraße 49b, Telefon: 03 32 07 / 351-0. Neben den Mitteilungen zu Öffnungszeiten, Bankverbindung, den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung und anderen wichtigen Rufnummern, werden die lokalen nichtamtlichen Informationen erfolgen im Gemeindeboten veröffentlicht. Durch öffentlichen Aushang in der Alten Schulstraße 25 (vor der Kita &amp;quot;Storchennest&amp;quot;), in der Ahornstraße gegenüber Nummer 3 und im Ausbau zwischen den Wohnhäusern Ausbau 1d und Ausbau 2 werden die gesetzlich vorgeschriebene öffentliche Bekanntmachungen in den amtlichen Bekanntmachungskästen Genüge getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgeber Gemeindebote: Gemeinde Groß Kreutz (Havel)14550 Groß Kreutz (Havel), Potsdamer Landstraße 49b, Telefon: 03 32 07 / 351-0 &amp;lt;ref&amp;gt;Herausgeber, Verlag und verantwortlich für den Anzeigenteil: Heimatblatt Brandenburg Verlag GmbH, Heimatblatt Brandenburg Verlag GmbH Panoramastraße 1, 10178 Berlin, Telefon 030/28099345, E-Mail: redaktion@heimatblatt.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor wurde die Bevölkerung mit anderen monatlichen Druckerzeugnissen in Kenntnis gesetzt. In der Amtsgemeinde Groß Kreutz hieß es „Verkündungsblatt“ und erschien erstmals im Jahre XXXX.&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:2016_Ahornstraße_9201_bildgröße ändern.jpg|Infotafel gegenüber der Ahornstraße 3; Aufn. W.H.j. 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:P92A7136_Informationstafeln Brandenburger Str._bildgröße ändern.jpg|Infotafel bei der Brandenburger Straße 3A; Aufn. W.H.j. 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:InfoTafel Schulstraße_4144_bildgröße ändern.JPG|Infotafel in der Alten Schulstraße 25, vor der Kita &amp;quot;Storchennest&amp;quot;; Aufn. W.H.j. 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:  | Infotafel im Ausbau zwischen den Häusern 1D und 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Postdienstleister==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Aufhebung des staatlichen Monopols des Briefmonopols der Deutschen Bundespost, konnten sich sich privatrechtliche Unternehmen am Markt etablieren. Die zuerst nur regional tätigen Postdienstleister vereinbarten eine bundesweite Zustellung der Briefsendungen. Das Unternehmen PIN aus Berlin war eines der ersten, die um die Jahrtausendwende eine staatliche Lizenzen der Bundesnetzagentur zur Beförderung und Zustellung von Briefsendungen erhielt. Der Markt war ständig in Bewegung, neue Unternehmungen entstanden, gingen ein, oder Umgruppierungen waren die Folge. Ein seit 2004 fest etablierter Postdienstleister ist DEBEX. Der Sitz der DEBEX GmbH ist in 14482 Potsdam, Friesenstraße 11–13. In Groß Kreutz hat es einen eigenen Briefkasten und im Juli 2008 brachte es eine Serie von Stadt- und Ortsansichten heraus, die auf dem Markenwert 90 Cent das &amp;quot;Strohhaus&amp;quot; von Groß Kreutz abbildet. Weitere häufig bei uns vorkommende Firmen der Branche sind bzw. waren Die MAZMail GmbH (Betrieb eingestellt), Die Briefboten GmbH (Betrieb eingestellt), die Blitz-Kurier GmbH aus Rathenow, die PIN Mail GmbH, Woltersdorf u.a. Die privaten Postdienstleister haben ein festgelegtes Arbeitsgebiet, in dem sie die Sendungen verteilen. Geht der Empfänger der Sendung über das eigene Verbreitungsgebiet hinaus, so übernimmt der benachbarte Dienstleister diese Arbeit. Wir haben in unserer Großgemeinde Groß Kreutz (Havel) deshalb die Situation, dass sich die zwei, Debex und Blitz, an den &amp;quot;Grenzen&amp;quot; der ehemaligen Landkreise Potsdam und Brandenburg dienArbeit teilen. Wird ein Brief mit Blitz von der Gemeindeverwaltung in Jeserig zu einem Empfänger nach Groß Kreutz geschickt, so übernimmt DEBEX die Endzustellung. Dies ist an einer Zusatzkennzeichnung auf dem Briefumschlag zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Ausführungen von DEBEX mit maschinenlesbaren Frankierung und Zustellung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Debex_5574.jpg|Der DEBEX Briefkasten bei EDEKA; Aufn. W.H.j. 3/09&lt;br /&gt;
Datei:debex_groß_kreutz.jpg|DEBEX-Briefmarke vom Strohhaus, 2008&lt;br /&gt;
Datei: DEBEX-Brief.jpeg| Maschinenentwertung von DEBEX&lt;br /&gt;
Datei:DEBEX.jpeg|Maschinenentwertung von DEBEX&lt;br /&gt;
Datei: pin-Mail_2025-08-16_Weiterleitung.jpeg|pin Mail und DEBEX&lt;br /&gt;
Datei:Blitz Kurier 1.jpeg|Blitz-Kurier und DEBEX in Groß Kreutz (Havel)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wiedergabe der verschiedensten Maschinen-Stempelungen einiger Privatposten auf Sendungen, die in Groß Kreutz zugestellt wurden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Telekommunikation==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichspost_1927-Postkarte.jpg|200px|thumb|right|Reichspostamt in Groß Kreutz; Postkarte, gelaufen 1927]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Türe zur ehemalige Fernsprechkabine.jpg|200px|thumb|right|Die Tür gehörte zur Telefonzelle im Schalterraum der Post; Aufn. W.H.j. 9/2003]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Telefonzelle_6991_bildgröße ändern.JPG|200px|thumb|right|Telefonzelle am Kreudamm, gegenüber vom Posthaus; Aufn. W.H.j. 4/2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ende des 19. Jh. das Telefonieren eine technische Reife erreicht hatte&amp;lt;ref&amp;gt; in diesem Zusammenhangmuss unbedingt eine frühere Form der Fernübermittlung erwähnt werden. Die Preußische Telegraphen Linie Berlin Koblenz hatte im heutigen Schenkenberg eine Signalstation. Siehe unter Schenkenberg&amp;lt;/ref&amp;gt; , so dass man sich gut über längere Strecken verständigen konnte, begann ein wahrer Bauboom. Entlang der Straßen, durch das ganze Land wurden Telefonleitungen von Mast zu Masten gezogen. Auf der alten Postkarte sind die vielen &amp;quot;Puppen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Als &amp;quot;Puppen&amp;quot; werden die Isolatoren an denen die Leitungen befestigt sind, bezeichnet&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem Dach der Post zu erkennen. Für und in Groß Kreutz spielt die Telefonie, seit ihrem Einzug in das kaiserliche Postamt Groß Kreutz, eine wichtige Rolle. In dem Postgebäude befand sich eine Vermittlungszentrale der Reichspost, ein sogenannter Knotenpunkt.  Zuerst wurde noch von Hand, durch das „Fräulein vom Amt“ verbunden. Später geschah das automatisch in großen Relaisanlagen. Das Fernmeldewesen wurde in den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts stark ausgebaut. Dort, wo der Deetzer Landweg nach Norden abbiegt, hinter dem Findling „Sonne“ am Planetenwanderweg, war ein Lagerplatz&amp;lt;ref&amp;gt;Man sieht noch heute, dass diese Ecke früher anderen Zwecken diente. Bis in die 50ziger waren Mauerreste am nördlichen Rand zu sehen. Ob es sich um den alten Weinkeller des Rittergutes handelte?&amp;lt;/ref&amp;gt; für die Masten der Reichspost. Es wurden viele Arbeitskräfte für die Verlegung von Leitungen im Hoch- und Tiefbau benötigt. In der Bochower Straße Nr. 22 und 23 wurden eigens für die Arbeiter zwei Wohnhäuser mit jeweils 4 Wohnungen gebaut. Sie werden noch heute die „Posthäuser“ genant, obwohl sie von der Deutschen Post nach der Wende verkauft wurden.  -  Auch in der DDR-Zeit wurde das Telefonnetz langsam weiter ausgebaut. Mit dem größer Werden des Netzes wurden für die Bezirkshauptstädte Vorwahlen eingeführt. Diese SWFD-Kennzahlen zwischen den Städten waren unterschiedlich. Wenn man z.B. von Berlin in Potsdam anrufen wollte, dann galt „05“, aber von Leipzig nach Potsdam die „0033“. Manche Städte waren mit ihren Vorwahlen nur in verkehrsschwachen Zeiten zu erreichen (Stand 1983)&amp;lt;ref&amp;gt;diese Informationen stammen aus dem Taschenkalender der KdT von 1983; Redaktionsschluss 31.3.1982&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Telefonnetz wurde analog betrieben mit mit Hebdrehwählern (Impulswahl) in den Ortsvermittlungsstellen, wie hier im Posthaus. - Wenn in der Anfangszeit noch zwei Kupferdrähte an Freileitungen für die Verbindung der Gesprächsteilnehmer langten, so hat die technische Entwicklung unvorstellbare Maße angenommen. Zuerst verschwanden die vielen Freileitungen in der Erde. Entlang der Hauptverkehrswege wurden Kabelkanäle verlegt. Die Post hatte das Monopol und war zuständig für die Sicherheit, denn über den Fernsprecher wurden auch sensible Gespräche geführt. Der &amp;quot;heiße Draht&amp;quot; war staatspolitisch und militärisch mit höchster Sicherheit zur Geheimhaltung. Bis zur Neugestaltung der Bundesstraße 1 konnte man an einigen Stellen die Einstiegsdeckel zu den Kabelschächten erkennen. Auch heute noch werden Kabel in der Erde verlegt, doch sie sind technisch vielfältiger und teilweise viel komplizierter. Über Glasfaserkabel besteht die Möglichkeit, gleichzeitig hunderte und mehr Verbindungen herzustellen. Die letzten Meter zum Verbraucher werden aber immer noch über kleine Kupferadern hergestellt. -  Im April 2020 wurden Glasfaserleitungen im Rotdornweg zu Versorgung des Gewerbegebiets Eichenhain verlegt. Im Ort wurden mehrere Verteilerkästen für das Glasfasernetz errichtet. 2023 wurde das Glasfasernetz erheblich erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 wurde neben dem Posthaus ein neues Gebäude für eine größere Schaltzentrale gebaut. Die größeren Betriebe der Umgebung benötigten mehr Telefonanschlüssein und beteiligten sich an der Finanzierung. Es wurde, für den damaligen Stand der Technik in der DDR, eine moderne Koordinatenschaltertechnik&amp;lt;ref&amp;gt;Koordinatenschalter ist ein elektromechanisches Bauteil der analogen Fernsprechvermittlungstechnik&amp;lt;/ref&amp;gt; eingebaut. Nach der Wende wurde das Fernsprechnetz den bundesdeutschem Niveau der Technik angepasst und errichtete einen Sendemast westlich der Lehniner Straße (heute: Neue Chaussee) und der Einmündung des Schwarzen Weges, mit einer größeren automatischen Vermittlungstelle. Der Blumenhandel &amp;quot;Kreutzer-Floristik&amp;quot; erwarb das Gebäude. Im vorderen Teil der Blumenladen und in dem zum Strohhaus gelegenen etablierten sich ein Eiscafé und danach ein Laden für Wasserbetten. - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Anfangszeit hatten im Dorf nur Wenige ein Telefon, die Meisten mussten , wenn sie telefonieren wollten, zur Post gehen. Im Schalterraum befand sich eine Fernsprechkabine, man musste dem Schalterpersonal die gewünschten Verbindungsdaten angeben und auch bei ihm die anfallenden Gebühren entrichten. In den Städten gab es schon lange die gelben Telefonzellen, in Groß Kreutz stand eine gegenüber vom Postgebäude (zuvor stand eine Telefonzelle nicht weit davon entfernt, auf dem freien Platz vor der Bahnhofstraße 1&amp;lt;ref&amp;gt;s. Bild unter &amp;quot;[[Besondere Ereignisse]]&amp;quot;, Lehrlinge beim Aufräumen&amp;lt;/ref&amp;gt;.) Die Münztelefone wurden leider immer häufiger von Dieben heimgesucht und dabei sinnlos zerstört. Eine Lösung des Problems sah man in der Aufstellung von Kartentelefonen. Die Telefonkarten wurden rasch zu einem beliebten Sammelobjekt.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Telefonkarten, als Sammlerobjekten, erfuhren eine inflationsartige Verbreitung, so dass ihr Sammelwert rasch nachließ&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde kein Bargeld mehr gebraucht und für die Diebe gab es kein Interesse mehr an den Münzboxen in den Telefonanlagen. Diese Kartentelefon gab es bei uns erst nach 1990. Mit der rasanten Verbreitung des Mobiltelefons wurden die Telefonzellen mit der Zeit überflüssig. Sie waren wartungsintensiv und oft Opfer von Randale. Heute sind sie so gut wie aus dem Straßenbild verschwunden. Ab und zu sieht man sie noch als Bücherzelle, wie z.B. in Derwitz. Die Telekom hat an besonders exponierten Orten noch Telefonapparate zu stehen (nicht bei uns).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann es als eine Revolution beim Telefonieren bezeichnen, das mobile Telefonieren, also das ortsunabhängige Erreichen des/der Gesprächsprtners*in. 1990 kamen Wirtschaftsbosse mit einem Autotelefon, welches noch mehrer Kilogramm wog. Wenige Jahren später waren sie schon so klein, dass sie bequem in der Jackentasche verschwanden. Und heute - das Smartphon - man kann sein Gegenüber am anderen Ende der Leitung beim Gespräch sehen, man schickt Botschaften in alle Welt und die Fotoaufnahmen ersetzen schon manche gute Kamera. Zur Gewährleistung all dieser technischen Möglichkeiten ist natürlich ein Netz aus Funkanlagen erforderlich. Der Ausbau dieser Infrastruktur erfordert riesige Investitutionen, und da dies nur unter marktwirtschaftlichen Aspekten geschieht, werden vor allem siedlungsstarke Gebiete bedient. In Groß Kreutz gibt es drei Funkmasten. Der erste ist der oben schon erwähnte Funkmast der Telekom, ein zweiter ist auf dem Schornstein der Gewächshausanlage in der Dorfaue errichtet worden und die Eisenbahn betreibt eine eigen Sendeanlage auf dem Gelände der ehemaligen Ladestraße neben dem Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fernmelde-Gebührenzettel_S1.jpeg|Fernmelde-Gebührenzettel; Aufn. W.H.j.&lt;br /&gt;
Datei:Kabelschacht_Potsdamer_ 03-2004 003.jpg|Kabelschachtabdeckung in der Potsdamer Straße; Aufn. W.H.j. 3/2004&lt;br /&gt;
Datei:Telefonkabel M4110029 (1).JPG|Telefonkabel, Vieldrähtig im Schutzrohr; Aufn. W.H.j. 7/2004&lt;br /&gt;
Datei:Telekom-Funkturm_7305_bildgröße ändern.JPG|Telekom-Funkturm, Bj. 1993/94 Aufn. W.H.j. 6/2011&lt;br /&gt;
Datei:Funkanlage_7409_bildgröße ändern.JPG|Funkanlage auf dem Schornstein der Gewächshausanlage in der Dorfaue; Aufn. W.H.j. 6/2011&lt;br /&gt;
Datei:Eisenbahnfunk_0038_bildgröße ändern.JPG|Funkmast der Eisenbahn; Aufn. W.H.j. 2/2022&lt;br /&gt;
Datei:Glasfaserkabel_7217_bildgröße ändern.JPG|Verlegung von Glasfaserkabeln in der Potsdamer; Aufn. W.H.j. 5/2011&lt;br /&gt;
Datei:Glasfaserkabel_7219_bildgröße ändern.JPG|Trommeln mit Führungsschlauch für Glasfaserkabel; Aufn. W.H.j. 5/2011&lt;br /&gt;
Datei:Glasfaserkabel_7218_bildgröße ändern.JPG|Dieses Gerät der Firma Plumett aus Schweden bläst mit Druckluft die Glasfaserkabel durch die Schutzrohre;Aufn. W.H.j. 5/2011&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstraße_9182.jpg|Verteilerkasten für Glasfaserkabel; Aufn. W.H.j. 3/2016&lt;br /&gt;
Datei:VDSL-Bahnhofstr_9181_bildgröße ändern.jpg|Verteilerkasten für Glasfaserkabel in der Bahnhofstraße; Aufn. W.H.j. 3/2016&lt;br /&gt;
Datei:Glasfaserverlegung_P92A0022_bildgröße ändern.jpg|Glasfaserkabelverlegung im Rotdornweg; Aufn. W.H.j. 4/20&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Social Media==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einzug der Computertechnik in das tägliche Leben, ist nach der industriellen Revolution der nächste Quantensprung in der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft. Der rasante Fortschritt in der Mikroelektronik führte im gesamten Spektrum der menschlichen Einflusssphäre zu radikalen Veränderungen. An dieser Stelle soll nur auf die zwischenmenschlichen Beziehungen eingegangen werden. Die wunderbare Welt des schnellen Gedankenaustausches hat mit dem Siegeszug des Smartphones eine neue Qualität bekommen. Nicht nur das Übermitteln von Botschaften in Wort und Schrift wurden zu einem Kinderspiel, vor allem die Macht der Bilder fesseln Groß und Klein. „Social Media“, in den sogenannten „sozialen Netzwerken“, finden sich auf den Plattformen überwiegend amerikanischer Internetgiganten schnell Interessengemeinschaften zusammen. Menschen, die sich garnicht kennen, bilden auf einmal eine gemeinsame Stimme für oder gegen etwas. Da diese Stimmen im Internet anonym&amp;lt;ref&amp;gt; nur über die ID-Adressen des sendenden Computers können die Absender ermittelt werden. Dies ist aber nur Ermittlungsbehörden im beschränkten Umfang möglich&amp;lt;/ref&amp;gt; bleiben, ist ein Leichtes auch Falschmeldungen und Hassbotschaften zu verbreiten. Das Smartphone ist zum ständigen Begleiter von Alt und Jung geworden. Mit der Einführung der &amp;quot;Künstlichen Intelligenz&amp;quot;, kurz &amp;quot;KI&amp;quot; zeichnen sich weitreichende Veränderungen auf allen Gebieten der menschlichen Einflusssphäre ab. Viele herkömmliche Tätigkeiten werden durch den Einsatz von Algorythmen ersetzt bzw. übernommen. Ein Trost bleibt jedoch vorläufig, die Reparatur einer defekten Anlage wird auch weiterhin von Fachkräften ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fernsehen==&lt;br /&gt;
Als in den fünfziger Jahren das Fernsehen in der DDR möglich wurde, war es für die meisten Bürger ein sehr teurer Luxus. Ich kann mich noch entsinnen, dass Glindow als das reichste Dorf der Republik bezeichnet wurde. Auf der Durchfahrt mit dem Bus nach Potsdam, sah man auf vielen Dächern die großen Fernsehantennen. Der Obstanbau und Handel machte es möglich. Die Nähe zu Westberlin erlaubte es, nicht nur den Fernsehfunk der DDR zu empfangen, auch die Sendungen der Bundesrepublik wurden in unsere Richtung ausgestrahlt. Als im Westen das &amp;quot;Zweite Deutsche Fernsehen&amp;quot; auf Sendung ging, war der Empfang mit unseren Geräten nicht mehr möglich. Es dauerte aber nicht lange, und findige Bastler entwickelten ein Zusatzgerät, mit dem auch die neuen Wellenlängen empfangen werden konnten. So blieb das Fenster gen Westen offen, zum Ärger der Staatsmacht. Westfernsehen war alles andere als erwünscht und für treue Diener des Staates sogar verboten. Die grenznahen Gebiete waren im Vorteil, im Gegensatz zu anderen Bezirken in der DDR. So frotzelte man über die Dresdner, ihr kommt wohl aus dem &amp;quot;Tal der Ahnungslosen&amp;quot;. Die Technik machte immer wieder Fortschritte. Nach Schwarz-Weiß kam das Farbfernsehen auch in unsere Stuben. Doch die Apparate waren unverschämt teuer. Und heute - im 21. Jahrhundert - Fernsehen spielt zwar immer noch eine wichtige Rolle, doch das Internet, macht es möglich über eine unüberschaubare Vielfalt Informationen aus aller Welt zu beziehen. Leider gehört auch dazu, dass dieses Medium Hetze und Lügen (sg. Fake-News) in Windeseile weit verbreitet. Eine gute Portion gesunden Menschenverstand sollte sich Jede und Jeder bewahren. Dies ist besonders wichtig, weil sich Kriminelle die neuen Möglichkeiten zu Nutze machen und nicht Wenige sind schon auf solche Machenschaften reingefallen.  Besondere Aufmerksamkeit ist Eltern angeraten, bei ihren Kindern das Nutzungsverhalten, was sowohl den Umpfang, als auch die besuchten Seiten betrifft, zu überwachen. Es gibt viele Elternratgeber für das Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas zur technischen Seite, denn im erweiterten Sinn gehört auch das Fernsehen zur Kommunikation, wenn auch nur einseitig. Auf jeden Fall ist es über Jahrzehnte, seit seiner Einführung ein wichtiges Medium der Information und der Unterhalten gewesen. Die ersten brauchbaren Bildübertragungen wurden in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts produziert. In der DDR kamen die ersten Fernsehapparate 1952 auf den Markt. Sie waren so teuer, dass sie sich die Normalverdiener von ihren kleinen Löhnen nicht leisten konnten. Mir steigendem Wohlstand, der durch zusätzlich generierte Einnahmen geschaffen wurde, konnte man an den Antennen auf dem Dach erkennen, wer zu den „Glücklichen“ gehörte. Zuerst gab es nur  ein Programm, sowohl im Westen, wie im Osten. Alle die in der Nähe zu Berlin bzw. zur Grenze gen BRD wohnten, kamen in den Genuss, die dort ausgestrahlten Sendungen empfangen zu können. Das neue Medium machten den Beruf des Fernsehtechnikers zu einer der gefragtesten Tätigkeiten. Nur mit guten bis sehr guten Schulnoten konnte man sich für eine Lehre in diesem Beruf bewerben. Der Fernsehtechniker Podewils aus Werder richtete in der Potsdamer Straße 1 einen Laden und Werkstatt ein. Sein Sohn Olaf führte das Geschäft&amp;lt;ref&amp;gt;Das Geschäft wurde bis 2022 geführt.&amp;lt;/ref&amp;gt; weiter und erweiterte die Leistungen auf das Gebiet der Computertechnik. Die Übertragungstechnik wurde weiter entwickelt. Um mehrere Sender ausstrahlen zu können, wurde in der Bundesrepublik das Zweite Deutsche Fernsehen mit anderen Frequenzen eingeführt. Um weiterhin die Westsender empfangen zu können, mussten die Ostapparate mit einem Zusatzgerät versehen werden. Findige Köpfe sorgten für eine baldige Lösung  des Problems und  der Verbreitung des elektronischen Schaltplans. Bastler befriedigten die große Nachfrage. 1967 kamen in Westdeutschland Farbfernseher auf den Markt. Mit dem Start des 2. Programms des Deutschen Fernsehfunks (DFF) der DDR und der  Inbetriebnahme des Fernsehturms am Alexanderplatz am 3. Oktober 1969 gab es das Farbfernsehen auch in der DDR. Um die Westfarbfernsender empfangen zu können, wurde ein PAL / SECAM Umwandler benötigt.- Die rasante Entwicklung in der Elektronik hin zu immer kleineren stromsparenden und schnelleren Bauteilen und die Einführung der Digitalisierung sorgten in den letzten Jahrzehnten für eine kaum überschaubare Vielfalt an Geräten rund um Bildverarbeitung und Übertragung. Die Digitalisierung löste die analoge Übertragungstechnik ab. Die Satellitenübertragung wurde mit dem terrestrische Fernsehen (DVB-T) in Deutschland ergänzt. Hierfür wurden wieder Vorschaltgeräte, sogenannte Receiver&amp;lt;ref&amp;gt;Ist die englische Bezeichnung für ein „Empfangsgerät“; in unserem fall, für das Empfangen von digitalisierten Signalen. &amp;lt;/ref&amp;gt; , benötigt, diesmal brauchte es keine Bastler, die Industrie flutete den Markt mit entsprechenden Geräten. Man musste rund 170 Euro ausgeben, um die Programme zu empfangen. Wer nahe genug an den Sendemasten war, konnte die Fernsehprogramme mit einer Zimmerantenne empfangen. 2012 wurde die analoge Verbreitung von TV-Programmen über das ASTRA Satellitensystem eingestellt.  DVB-T2 ist der Nachfolger von DVB-T mit noch höheren Ansprüchen an die Übertragungsqualität. Die Entwicklung ist mit Sicherheit noch nicht an ihrem Ende angekommen, doch dem Fernsehen ist vor allem bei der Jugend mit den Smartphones eine große Konkurrenz entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weblinks===&lt;br /&gt;
*https://www.gross-kreutz.de/verwaltung/amtsblaetter.html&lt;br /&gt;
*https://www.gross-kreutz.de/verwaltung/gemeindebote.html&lt;br /&gt;
*https://www.debex-potsdam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fußnoten===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Energieversorgung&amp;diff=4415</id>
		<title>Energieversorgung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Energieversorgung&amp;diff=4415"/>
		<updated>2026-08-26T15:59:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==='''Elektro-Energieversorgung'''===&lt;br /&gt;
Wann genau und welche Häuser in Groß Kreutz mit elektrischen Strom versorgt wurden, ist nicht im Einzelnen bekannt. &amp;lt;ref&amp;gt;Bauer Stoof erwähnt in seiner Chronik vom Bauernhof, dass &amp;quot;1911 Elektrizität angelegt wurde&amp;quot;.  Der tatsächliche Anschluss an das Energienetz erfolgt erst im Jahre 1913, s. nächste Fußnote.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ab 1900 entstanden immer mehr Elektrizitätswerke, so auch in Brandenburg a.d. Havel(1901). Strom war zu Anfang noch viel teurer, als Gas, welches sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts in den Städten zu Beleuchtungszwecken immer mehr durchsetzte. Auf dem Dorfe kam diese Beleuchtungsart nicht in Frage. Strom ließ sich jedoch über weitere Entfernungen übertragen, und so dauerte es nicht lange, bis auch auf dem platte Land die Elektrizität ihren Einzug hielt. Schon vor dem I. Weltkrieg wurden die ersten Häuser wohlhabender Bürger mit Stromanschlüssen versorgt. Von dem Antwortschreiben der Brandenburgische Kreis- Elektrititätswerke auf den Antrag eines Berliner Bauherren (der in Groß Kreutz bauen will) wissen wir, dass der Ort im ersten Halbjahr des Jahres 1913 an das Leitungsnetz angeschlossenen werden soll&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Schreiben vom 17. Januar 1913, betr: Stromlieferung nach Gross Kreuz,Jr. Nr. V 0325, An Prof. Schneider, Berlin). Im März 1914 teilen die Elektrizitätswerke denerfolgten Anschluss mit.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Brandenburger Elektrizitätswerk&amp;lt;ref&amp;gt;Später das &amp;quot;Märkische Elektrizitätswerk A.G., mit Sitz in Berlin W62, Keithstr. 15. ie Märkische Elektrizitätswerk A.G. ließ für ihre Mitarbeiter ein Haus in der Brandenburger Straße Bauen (Nr.6), dieses Haus wurde deshalb „Energiehaus“ im Volksmund genannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; verteilte den Strom über Freileitungen in der Umgegend. Durch den Einsatz der Stromübertragung mittels Hochspannungsleitungen wurde das Überbrücken größerer Entfernungen ermöglicht. Eine 15kV Leitung von Gollwitz nach Groß Kreutz, durch den Rotdornweg, versorgte den Ort. Im Transformatorhäuschen wurde die Spannung wieder auf das ortsübliche Niveau herunter geregelt. In Groß Kreutz stand so ein Gebäude zwischen den beiden Bergscheunen, am südlichen Ende des Scheunenplatz zwischen den Bergscheunen, etwa in der Höhe der Häuse 3 und 4 in der heutigen Straße „Am Scheunenplatz“. Die meisten alten Trafostationen sind im Laufe der Zeit abgerissen worden. Einige „Überlebende“ stehen heute unter Denkmalschutz, so auch in Deetz neben der L86 am Ortsausgang in Richtung Schmergow. 1934/35 wurde von Groß Kreutz aus, über Bochow, Damsdorf, Lehnin, eine Hochspannungsleitung nach Schwina (heute Emstal) gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BLHA: 31A Potsdam 4816&amp;lt;/ref&amp;gt; An einem 1. Mai schlug der Blitz in die Trafostation ein und zerstörte die gesamte Anlage. Das war für die ganze Umgegend eine ziemliche Katastrophe, denn von hier wurden auch die Nachbarorte mit Elektrizität versorgt. Die Station wurde nicht wieder aufgebaut. Die bis dahin üblichen Freileitungen wurden durch Erdkabel ersetzt. Erdkabel sind gegenüber von Freileitungen um einiges teurer, sind jedoch auf Grund ihrer geschützten Lage nicht so störanfällig. Die neue Zentralstation für Groß Kreutz befindet sich im Rotdornweg, westlich vom Wohnhaus Lünse/ Köthe (Bochower Str.26). &lt;br /&gt;
Die heutige Zentralstation beinhaltete vor der Wende einen Trafo; ein Lasttrennschalter Typ LHTCI 24 trennte das untergeordnete Netz, Leistungsschalter waren die Verbindung zu den Straßenverteilungen, außerdem zur Station Gartenstraße für die Häuser der ehemaligen Neubaugebietes Thälmannstraße u.a., Trenner aus Bad Muskau verbinden die ZBA1 (Bullenstation), heute LVAT in der Lehniner Straße. Nach der Wende ist die Anlage modernisiert worden. Der ständig steigende Strombedarf führte zum weiteren Ausbau des örtlichen Netzes. So sind weitere Unterverteilungen  in der Nähe von Verbraucherschwerpunkten entstanden und einige Straßen wurden von eigenen Unterverteilungen versorgt. Mit der Zeit sind alle Freileitungen im Ort durch Erdkabel ersetzt worden. Nur noch die 380kV Höchstpannungsleitung östlich des Ortes quert die Bundesstraße1. Sie verbindet das Umspannwerk bei Wustermark im Havelland mit dem Umspannwerk bei Thyrow, einem Ortsteil der Stadt Trebbin im Landkreis Teltow-Fläming.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Absicherung des Elektroernergiebedars wurden im Ort Erdleitungen mit großem Querschnitt verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste offizielle Ladestation für E-Autos steht auf dem Parkplatz von NORMA. Zuvor gab es einen privaten Anschluss am alten Bahnhofsgebäude, weil hier eine Servicestation für E-Scooter entstehen sollte. Die neue Ladestation ist von der Fa. adstec energy&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ads-tec-energy.com/de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Rotdornweg_westl_Teil_(Behelfspostkarte).jpg|12kV Freileitung mit Gittermast im Rotdornweg, um 1950&lt;br /&gt;
Datei:1994 025,bea.jpg|12kV Freileitung Rotdornweg/ Ecke Lehniner Straße (A-Mast)&lt;br /&gt;
Datei:1994_027.jpg|12kV Freileitungsmast am Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:1994_028_Auss.jpg|Erdkabel mit Systemleitung als Ersatz für die 12kV Freileitung (1994)&lt;br /&gt;
Datei:Deetz_Transformatorenstation_1.jpg|Altes Trafohäuschen in Deetz;so ähnlich sah die Gr. Kreutzer Trafostation aus.  Aufn. W.H.j.&lt;br /&gt;
Datei:Umspannstation (00).jpg|Zentrale Umspannstation im Rotdornwego ähnlich sah die Groß Kreutzer Trafostation aus.&lt;br /&gt;
Datei:TrSt-Autohaus-Am_Eichenhain_7771_Auss_resize.jpg|Trafostation &amp;quot;Am Eichenhain&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:Birnenstraße_edis_0061_6550.JPG|Straßenverteiler an der Birnenstraße&lt;br /&gt;
Datei:380kV-Ltg_8319_bildgröße ändern.JPG|Überquerung der B1 der 380 kV Freileitung von Wustermark nach Thyrow; Aufn. W.H.j., 3/2021&lt;br /&gt;
Datei:Ladestation_1776427971808.jpg|Ladestation auf NORMA-Parkplatz; Aufn. W.H.j. 4/26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Erdgas'''===&lt;br /&gt;
1994 wurde das Erdgasnetz im Ort ausgebaut. Der Erdgaspreis war eine kostengünstige, saubere Alternative zu den festen Brennstoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Erneuerbare Energien'''===&lt;br /&gt;
[[Datei:Biogas-Anlage,LVAT,06-2010_IMG_3685.JPG|200px|thumb|right|Biogas-Anlage LVAT, Aufn. W.H.j. 6/2010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TW-Biogas,Götz_IMG_8567.JPG|200px|thumb|right|Biogas-Anlage in Götz, Aufn. W.H.j. 4/2021]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Solarpark_6644_bildgröße ändern.JPG||200px|thumb|right|Solarpark &amp;quot;Am Eichenhain&amp;quot;, Aufn. W.H.j. 2/2019]]&lt;br /&gt;
Unter „Erneuerbare Energien“, auch regenerative Energien genannt, versteht man den Einsatz von Energieformen, die nicht aus der Verstromung von fossilen Brennstoffen oder der Kernenergie kommen. Wind, Sonne, Wasser und Bioreaktoren sollen den Energiebedarf in der Zukunft decken.&lt;br /&gt;
Die erste Anlage zur Erzeugung von Ernergie wurde in der LVAT &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lvatgrosskreutz.de/seite/539238/historie.html&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtet. 2003 wurde eine Biogasanlage in Betrieb genommen. Aus Gülle und Mist der Tiere und anderem organischen Material wurde mittels chemischer Prozesse Gas gewonnen, welches anfangs für Untersuchungs- und Demonstrationsaufgaben diente. 2003 Neubau einer Biogasanlage mit 40kW Leistung, die 2006  auf 80kW erweitert wurde. Ein willkommener Nebeneffekt ist die Verwendung des Abfallproduktes als Dünger im Feldbau. Die Erzeugung erneuerbarer Energien ist auch im Ort Groß Kreutz ein Thema geworden, deutlich sichtbar an dem kleinen Solarpark „Am Eichenhain“, gebaut 2018. Im Privatbereich kann man auf einigen Dächern Solarmodule und Photovaltaikanlagen sehen. Dies vor allem an Neubauten der letzten Jahre. Wärmepumpen sind wenig bekannt. Eine der ersten wurde im Rotdornweg installiert (Wärmeaustauscher mit Grundwasser). &lt;br /&gt;
In unmittekbarer Nachbarschaft gibt es zwei weitere Energieerzeuger. Die „TW-Biogas-Anlage“ in Götz, Am Mühlenberg, direkt an der Gemarkungsgrenze zu Groß Kreutz. Sie wird von der Firmengruppe Wessels betrieben. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tw-biogas.de/index.php/nawaro-goetz&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine weitere Quelle „Erneuerbarer Energie“ entstand ab 2011 mit dem „Energiepark Groß Kreutz“&amp;lt;ref&amp;gt;https://neue-energie-potsdam.de/standorte/projekt/gross-kreutz&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der Gemarkung von Bochow. Ursprünglich sollte hier auf den Felder zwischen dem Dorf und Neu Bochow ein Vergnügugspark entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sich abzeichnenden stärkeren Verbreitung von E-Autos wurde auf dem Parkplatz der Handelskette NORMA eine Ladestation errichtet. Ein treibender Faktor für die Nutzung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen sind die Kosten für Diesel und Benzin. Die Ölkriese seit dem Krieg der USA gegen den Iran verteuerten sehr die Preise an der Zapfsäule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten und Weblinks==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Energieversorgung&amp;diff=4414</id>
		<title>Energieversorgung</title>
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		<updated>2026-08-26T15:58:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==='''Elektro-Energieversorgung'''===&lt;br /&gt;
Wann genau und welche Häuser in Groß Kreutz mit elektrischen Strom versorgt wurden, ist nicht im Einzelnen bekannt. &amp;lt;ref&amp;gt;Bauer Stoof erwähnt in seiner Chronik vom Bauernhof, dass &amp;quot;1911 Elektrizität angelegt wurde&amp;quot;.  Der tatsächliche Anschluss an das Energienetz erfolgt erst im Jahre 1913, s. nächste Fußnote.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ab 1900 entstanden immer mehr Elektrizitätswerke, so auch in Brandenburg a.d. Havel(1901). Strom war zu Anfang noch viel teurer, als Gas, welches sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts in den Städten zu Beleuchtungszwecken immer mehr durchsetzte. Auf dem Dorfe kam diese Beleuchtungsart nicht in Frage. Strom ließ sich jedoch über weitere Entfernungen übertragen, und so dauerte es nicht lange, bis auch auf dem platte Land die Elektrizität ihren Einzug hielt. Schon vor dem I. Weltkrieg wurden die ersten Häuser wohlhabender Bürger mit Stromanschlüssen versorgt. Von dem Antwortschreiben der Brandenburgische Kreis- Elektrititätswerke auf den Antrag eines Berliner Bauherren (der in Groß Kreutz bauen will) wissen wir, dass der Ort im ersten Halbjahr des Jahres 1913 an das Leitungsnetz angeschlossenen werden soll&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Schreiben vom 17. Januar 1913, betr: Stromlieferung nach Gross Kreuz,Jr. Nr. V 0325, An Prof. Schneider, Berlin). Im März 1914 teilen die Elektrizitätswerke denerfolgten Anschluss mit.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Brandenburger Elektrizitätswerk&amp;lt;ref&amp;gt;Später das &amp;quot;Märkische Elektrizitätswerk A.G., mit Sitz in Berlin W62, Keithstr. 15. ie Märkische Elektrizitätswerk A.G. ließ für ihre Mitarbeiter ein Haus in der Brandenburger Straße Bauen (Nr.6), dieses Haus wurde deshalb „Energiehaus“ im Volksmund genannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; verteilte den Strom über Freileitungen in der Umgegend. Durch den Einsatz der Stromübertragung mittels Hochspannungsleitungen wurde das Überbrücken größerer Entfernungen ermöglicht. Eine 15kV Leitung von Gollwitz nach Groß Kreutz, durch den Rotdornweg, versorgte den Ort. Im Transformatorhäuschen wurde die Spannung wieder auf das ortsübliche Niveau herunter geregelt. In Groß Kreutz stand so ein Gebäude zwischen den beiden Bergscheunen, am südlichen Ende des Scheunenplatz zwischen den Bergscheunen, etwa in der Höhe der Häuse 3 und 4 in der heutigen Straße „Am Scheunenplatz“. Die meisten alten Trafostationen sind im Laufe der Zeit abgerissen worden. Einige „Überlebende“ stehen heute unter Denkmalschutz, so auch in Deetz neben der L86 am Ortsausgang in Richtung Schmergow. 1934/35 wurde von Groß Kreutz aus, über Bochow, Damsdorf, Lehnin, eine Hochspannungsleitung nach Schwina (heute Emstal) gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BLHA: 31A Potsdam 4816&amp;lt;/ref&amp;gt; An einem 1. Mai schlug der Blitz in die Trafostation ein und zerstörte die gesamte Anlage. Das war für die ganze Umgegend eine ziemliche Katastrophe, denn von hier wurden auch die Nachbarorte mit Elektrizität versorgt. Die Station wurde nicht wieder aufgebaut. Die bis dahin üblichen Freileitungen wurden durch Erdkabel ersetzt. Erdkabel sind gegenüber von Freileitungen um einiges teurer, sind jedoch auf Grund ihrer geschützten Lage nicht so störanfällig. Die neue Zentralstation für Groß Kreutz befindet sich im Rotdornweg, westlich vom Wohnhaus Lünse/ Köthe (Bochower Str.26). &lt;br /&gt;
Die heutige Zentralstation beinhaltete vor der Wende einen Trafo; ein Lasttrennschalter Typ LHTCI 24 trennte das untergeordnete Netz, Leistungsschalter waren die Verbindung zu den Straßenverteilungen, außerdem zur Station Gartenstraße für die Häuser der ehemaligen Neubaugebietes Thälmannstraße u.a., Trenner aus Bad Muskau verbinden die ZBA1 (Bullenstation), heute LVAT in der Lehniner Straße. Nach der Wende ist die Anlage modernisiert worden. Der ständig steigende Strombedarf führte zum weiteren Ausbau des örtlichen Netzes. So sind weitere Unterverteilungen  in der Nähe von Verbraucherschwerpunkten entstanden und einige Straßen wurden von eigenen Unterverteilungen versorgt. Mit der Zeit sind alle Freileitungen im Ort durch Erdkabel ersetzt worden. Nur noch die 380kV Höchstpannungsleitung östlich des Ortes quert die Bundesstraße1. Sie verbindet das Umspannwerk bei Wustermark im Havelland mit dem Umspannwerk bei Thyrow, einem Ortsteil der Stadt Trebbin im Landkreis Teltow-Fläming.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Absicherung des Elektroernergiebedars wurden im Ort Erdleitungen mit großem Querschnitt verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste offizielle Ladestation für E-Autos steht auf dem Parkplatz von NORMA. Zuvor gab es einen privaten Anschluss am alten Bahnhofsgebäude, weil hier eine Servicestation für E-Scooter entstehen sollte. Die neue Ladestation ist von der Fa. adstec energy&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ads-tec-energy.com/de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Rotdornweg_westl_Teil_(Behelfspostkarte).jpg|12kV Freileitung mit Gittermast im Rotdornweg, um 1950&lt;br /&gt;
Datei:1994 025,bea.jpg|12kV Freileitung Rotdornweg/ Ecke Lehniner Straße (A-Mast)&lt;br /&gt;
Datei:1994_027.jpg|12kV Freileitungsmast am Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:1994_028_Auss.jpg|Erdkabel mit Systemleitung als Ersatz für die 12kV Freileitung (1994)&lt;br /&gt;
Datei:Deetz_Transformatorenstation_1.jpg|Altes Trafohäuschen in Deetz;so ähnlich sah die Gr. Kreutzer Trafostation aus.  Aufn. W.H.j.&lt;br /&gt;
Datei:Umspannstation (00).jpg|Zentrale Umspannstation im Rotdornwego ähnlich sah die Groß Kreutzer Trafostation aus.&lt;br /&gt;
Datei:TrSt-Autohaus-Am_Eichenhain_7771_Auss_resize.jpg|Trafostation &amp;quot;Am Eichenhain&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:Birnenstraße_edis_0061_6550.JPG|Straßenverteiler an der Birnenstraße&lt;br /&gt;
Datei:380kV-Ltg_8319_bildgröße ändern.JPG|Überquerung der B1 der 380 kV Freileitung von Wustermark nach Thyrow; Aufn. W.H.j., 3/2021&lt;br /&gt;
Datei:Ladestation_1776427971808.jpg|Ladestation auf NORMA-Parkplatz; Aufn. W.H.j. 4/26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erdgas===&lt;br /&gt;
1994 wurde das Erdgasnetz im Ort ausgebaut. Der Erdgaspreis war eine kostengünstige, saubere Alternative zu den festen Brennstoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erneuerbare Energien===&lt;br /&gt;
[[Datei:Biogas-Anlage,LVAT,06-2010_IMG_3685.JPG|200px|thumb|right|Biogas-Anlage LVAT, Aufn. W.H.j. 6/2010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TW-Biogas,Götz_IMG_8567.JPG|200px|thumb|right|Biogas-Anlage in Götz, Aufn. W.H.j. 4/2021]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Solarpark_6644_bildgröße ändern.JPG||200px|thumb|right|Solarpark &amp;quot;Am Eichenhain&amp;quot;, Aufn. W.H.j. 2/2019]]&lt;br /&gt;
Unter „Erneuerbare Energien“, auch regenerative Energien genannt, versteht man den Einsatz von Energieformen, die nicht aus der Verstromung von fossilen Brennstoffen oder der Kernenergie kommen. Wind, Sonne, Wasser und Bioreaktoren sollen den Energiebedarf in der Zukunft decken.&lt;br /&gt;
Die erste Anlage zur Erzeugung von Ernergie wurde in der LVAT &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lvatgrosskreutz.de/seite/539238/historie.html&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtet. 2003 wurde eine Biogasanlage in Betrieb genommen. Aus Gülle und Mist der Tiere und anderem organischen Material wurde mittels chemischer Prozesse Gas gewonnen, welches anfangs für Untersuchungs- und Demonstrationsaufgaben diente. 2003 Neubau einer Biogasanlage mit 40kW Leistung, die 2006  auf 80kW erweitert wurde. Ein willkommener Nebeneffekt ist die Verwendung des Abfallproduktes als Dünger im Feldbau. Die Erzeugung erneuerbarer Energien ist auch im Ort Groß Kreutz ein Thema geworden, deutlich sichtbar an dem kleinen Solarpark „Am Eichenhain“, gebaut 2018. Im Privatbereich kann man auf einigen Dächern Solarmodule und Photovaltaikanlagen sehen. Dies vor allem an Neubauten der letzten Jahre. Wärmepumpen sind wenig bekannt. Eine der ersten wurde im Rotdornweg installiert (Wärmeaustauscher mit Grundwasser). &lt;br /&gt;
In unmittekbarer Nachbarschaft gibt es zwei weitere Energieerzeuger. Die „TW-Biogas-Anlage“ in Götz, Am Mühlenberg, direkt an der Gemarkungsgrenze zu Groß Kreutz. Sie wird von der Firmengruppe Wessels betrieben. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tw-biogas.de/index.php/nawaro-goetz&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine weitere Quelle „Erneuerbarer Energie“ entstand ab 2011 mit dem „Energiepark Groß Kreutz“&amp;lt;ref&amp;gt;https://neue-energie-potsdam.de/standorte/projekt/gross-kreutz&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der Gemarkung von Bochow. Ursprünglich sollte hier auf den Felder zwischen dem Dorf und Neu Bochow ein Vergnügugspark entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sich abzeichnenden stärkeren Verbreitung von E-Autos wurde auf dem Parkplatz der Handelskette NORMA eine Ladestation errichtet. Ein treibender Faktor für die Nutzung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen sind die Kosten für Diesel und Benzin. Die Ölkriese seit dem Krieg der USA gegen den Iran verteuerten sehr die Preise an der Zapfsäule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten und Weblinks==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
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		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Energieversorgung&amp;diff=4413</id>
		<title>Energieversorgung</title>
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		<updated>2026-08-26T15:56:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: /* Elektro-Energieversorgung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==='''Elektro-Energieversorgung'''===&lt;br /&gt;
Wann genau und welche Häuser in Groß Kreutz mit elektrischen Strom versorgt wurden, ist nicht im Einzelnen bekannt. &amp;lt;ref&amp;gt;Bauer Stoof erwähnt in seiner Chronik vom Bauernhof, dass &amp;quot;1911 Elektrizität angelegt wurde&amp;quot;.  Der tatsächliche Anschluss an das Energienetz erfolgt erst im Jahre 1913, s. nächste Fußnote.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ab 1900 entstanden immer mehr Elektrizitätswerke, so auch in Brandenburg a.d. Havel(1901). Strom war zu Anfang noch viel teurer, als Gas, welches sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts in den Städten zu Beleuchtungszwecken immer mehr durchsetzte. Auf dem Dorfe kam diese Beleuchtungsart nicht in Frage. Strom ließ sich jedoch über weitere Entfernungen übertragen, und so dauerte es nicht lange, bis auch auf dem platte Land die Elektrizität ihren Einzug hielt. Schon vor dem I. Weltkrieg wurden die ersten Häuser wohlhabender Bürger mit Stromanschlüssen versorgt. Von dem Antwortschreiben der Brandenburgische Kreis- Elektrititätswerke auf den Antrag eines Berliner Bauherren (der in Groß Kreutz bauen will) wissen wir, dass der Ort im ersten Halbjahr des Jahres 1913 an das Leitungsnetz angeschlossenen werden soll&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Schreiben vom 17. Januar 1913, betr: Stromlieferung nach Gross Kreuz,Jr. Nr. V 0325, An Prof. Schneider, Berlin). Im März 1914 teilen die Elektrizitätswerke denerfolgten Anschluss mit.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Brandenburger Elektrizitätswerk&amp;lt;ref&amp;gt;Später das &amp;quot;Märkische Elektrizitätswerk A.G., mit Sitz in Berlin W62, Keithstr. 15. ie Märkische Elektrizitätswerk A.G. ließ für ihre Mitarbeiter ein Haus in der Brandenburger Straße Bauen (Nr.6), dieses Haus wurde deshalb „Energiehaus“ im Volksmund genannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; verteilte den Strom über Freileitungen in der Umgegend. Durch den Einsatz der Stromübertragung mittels Hochspannungsleitungen wurde das Überbrücken größerer Entfernungen ermöglicht. Eine 15kV Leitung von Gollwitz nach Groß Kreutz, durch den Rotdornweg, versorgte den Ort. Im Transformatorhäuschen wurde die Spannung wieder auf das ortsübliche Niveau herunter geregelt. In Groß Kreutz stand so ein Gebäude zwischen den beiden Bergscheunen, am südlichen Ende des Scheunenplatz zwischen den Bergscheunen, etwa in der Höhe der Häuse 3 und 4 in der heutigen Straße „Am Scheunenplatz“. Die meisten alten Trafostationen sind im Laufe der Zeit abgerissen worden. Einige „Überlebende“ stehen heute unter Denkmalschutz, so auch in Deetz neben der L86 am Ortsausgang in Richtung Schmergow. 1934/35 wurde von Groß Kreutz aus, über Bochow, Damsdorf, Lehnin, eine Hochspannungsleitung nach Schwina (heute Emstal) gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BLHA: 31A Potsdam 4816&amp;lt;/ref&amp;gt; An einem 1. Mai schlug der Blitz in die Trafostation ein und zerstörte die gesamte Anlage. Das war für die ganze Umgegend eine ziemliche Katastrophe, denn von hier wurden auch die Nachbarorte mit Elektrizität versorgt. Die Station wurde nicht wieder aufgebaut. Die bis dahin üblichen Freileitungen wurden durch Erdkabel ersetzt. Erdkabel sind gegenüber von Freileitungen um einiges teurer, sind jedoch auf Grund ihrer geschützten Lage nicht so störanfällig. Die neue Zentralstation für Groß Kreutz befindet sich im Rotdornweg, westlich vom Wohnhaus Lünse/ Köthe (Bochower Str.26). &lt;br /&gt;
Die heutige Zentralstation beinhaltete vor der Wende einen Trafo; ein Lasttrennschalter Typ LHTCI 24 trennte das untergeordnete Netz, Leistungsschalter waren die Verbindung zu den Straßenverteilungen, außerdem zur Station Gartenstraße für die Häuser der ehemaligen Neubaugebietes Thälmannstraße u.a., Trenner aus Bad Muskau verbinden die ZBA1 (Bullenstation), heute LVAT in der Lehniner Straße. Nach der Wende ist die Anlage modernisiert worden. Der ständig steigende Strombedarf führte zum weiteren Ausbau des örtlichen Netzes. So sind weitere Unterverteilungen  in der Nähe von Verbraucherschwerpunkten entstanden und einige Straßen wurden von eigenen Unterverteilungen versorgt. Mit der Zeit sind alle Freileitungen im Ort durch Erdkabel ersetzt worden. Nur noch die 380kV Höchstpannungsleitung östlich des Ortes quert die Bundesstraße1. Sie verbindet das Umspannwerk bei Wustermark im Havelland mit dem Umspannwerk bei Thyrow, einem Ortsteil der Stadt Trebbin im Landkreis Teltow-Fläming.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Absicherung des Elektroernergiebedars wurden im Ort Erdleitungen mit großem Querschnitt verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste offizielle Ladestation für E-Autos steht auf dem Parkplatz von NORMA. Zuvor gab es einen privaten Anschluss am alten Bahnhofsgebäude, weil hier eine Servicestation für E-Scooter entstehen sollte. Die neue Ladestation ist von der Fa. adstec energy&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ads-tec-energy.com/de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Rotdornweg_westl_Teil_(Behelfspostkarte).jpg|12kV Freileitung mit Gittermast im Rotdornweg, um 1950&lt;br /&gt;
Datei:1994 025,bea.jpg|12kV Freileitung Rotdornweg/ Ecke Lehniner Straße (A-Mast)&lt;br /&gt;
Datei:1994_027.jpg|12kV Freileitungsmast am Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:1994_028_Auss.jpg|Erdkabel mit Systemleitung als Ersatz für die 12kV Freileitung (1994)&lt;br /&gt;
Datei:Deetz_Transformatorenstation_1.jpg|Altes Trafohäuschen in Deetz;s Aufn. W.H.j.&lt;br /&gt;
Datei:Umspannstation (00).jpg|Zentrale Umspannstation im Rotdornwego ähnlich sah die Groß Kreutzer Trafostation aus.&lt;br /&gt;
Datei:TrSt-Autohaus-Am_Eichenhain_7771_Auss_resize.jpg|Trafostation &amp;quot;Am Eichenhain&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:Birnenstraße_edis_0061_6550.JPG|Straßenverteiler an der Birnenstraße&lt;br /&gt;
Datei:380kV-Ltg_8319_bildgröße ändern.JPG|Überquerung der B1 der 380 kV Freileitung von Wustermark nach Thyrow; Aufn. W.H.j., 3/2021&lt;br /&gt;
Datei:Ladestation_1776427971808.jpg|Ladestation auf NORMA-Parkplatz; Aufn. W.H.j. 4/26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erdgas===&lt;br /&gt;
1994 wurde das Erdgasnetz im Ort ausgebaut. Der Erdgaspreis war eine kostengünstige, saubere Alternative zu den festen Brennstoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erneuerbare Energien===&lt;br /&gt;
[[Datei:Biogas-Anlage,LVAT,06-2010_IMG_3685.JPG|200px|thumb|right|Biogas-Anlage LVAT, Aufn. W.H.j. 6/2010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TW-Biogas,Götz_IMG_8567.JPG|200px|thumb|right|Biogas-Anlage in Götz, Aufn. W.H.j. 4/2021]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Solarpark_6644_bildgröße ändern.JPG||200px|thumb|right|Solarpark &amp;quot;Am Eichenhain&amp;quot;, Aufn. W.H.j. 2/2019]]&lt;br /&gt;
Unter „Erneuerbare Energien“, auch regenerative Energien genannt, versteht man den Einsatz von Energieformen, die nicht aus der Verstromung von fossilen Brennstoffen oder der Kernenergie kommen. Wind, Sonne, Wasser und Bioreaktoren sollen den Energiebedarf in der Zukunft decken.&lt;br /&gt;
Die erste Anlage zur Erzeugung von Ernergie wurde in der LVAT &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lvatgrosskreutz.de/seite/539238/historie.html&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtet. 2003 wurde eine Biogasanlage in Betrieb genommen. Aus Gülle und Mist der Tiere und anderem organischen Material wurde mittels chemischer Prozesse Gas gewonnen, welches anfangs für Untersuchungs- und Demonstrationsaufgaben diente. 2003 Neubau einer Biogasanlage mit 40kW Leistung, die 2006  auf 80kW erweitert wurde. Ein willkommener Nebeneffekt ist die Verwendung des Abfallproduktes als Dünger im Feldbau. Die Erzeugung erneuerbarer Energien ist auch im Ort Groß Kreutz ein Thema geworden, deutlich sichtbar an dem kleinen Solarpark „Am Eichenhain“, gebaut 2018. Im Privatbereich kann man auf einigen Dächern Solarmodule und Photovaltaikanlagen sehen. Dies vor allem an Neubauten der letzten Jahre. Wärmepumpen sind wenig bekannt. Eine der ersten wurde im Rotdornweg installiert (Wärmeaustauscher mit Grundwasser). &lt;br /&gt;
In unmittekbarer Nachbarschaft gibt es zwei weitere Energieerzeuger. Die „TW-Biogas-Anlage“ in Götz, Am Mühlenberg, direkt an der Gemarkungsgrenze zu Groß Kreutz. Sie wird von der Firmengruppe Wessels betrieben. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tw-biogas.de/index.php/nawaro-goetz&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine weitere Quelle „Erneuerbarer Energie“ entstand ab 2011 mit dem „Energiepark Groß Kreutz“&amp;lt;ref&amp;gt;https://neue-energie-potsdam.de/standorte/projekt/gross-kreutz&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der Gemarkung von Bochow. Ursprünglich sollte hier auf den Felder zwischen dem Dorf und Neu Bochow ein Vergnügugspark entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sich abzeichnenden stärkeren Verbreitung von E-Autos wurde auf dem Parkplatz der Handelskette NORMA eine Ladestation errichtet. Ein treibender Faktor für die Nutzung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen sind die Kosten für Diesel und Benzin. Die Ölkriese seit dem Krieg der USA gegen den Iran verteuerten sehr die Preise an der Zapfsäule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten und Weblinks==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Energieversorgung&amp;diff=4412</id>
		<title>Energieversorgung</title>
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		<updated>2026-08-26T15:55:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: /* Elektro-Energieversorgung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==='''Elektro-Energieversorgung'''===&lt;br /&gt;
Wann genau und welche Häuser in Groß Kreutz mit elektrischen Strom versorgt wurden, ist nicht im Einzelnen bekannt. &amp;lt;ref&amp;gt;Bauer Stoof erwähnt in seiner Chronik vom Bauernhof, dass &amp;quot;1911 Elektrizität angelegt wurde&amp;quot;.  Der tatsächliche Anschluss an das Energienetz erfolgt erst im Jahre 1913, s. nächste Fußnote.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ab 1900 entstanden immer mehr Elektrizitätswerke, so auch in Brandenburg a.d. Havel(1901). Strom war zu Anfang noch viel teurer, als Gas, welches sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts in den Städten zu Beleuchtungszwecken immer mehr durchsetzte. Auf dem Dorfe kam diese Beleuchtungsart nicht in Frage. Strom ließ sich jedoch über weitere Entfernungen übertragen, und so dauerte es nicht lange, bis auch auf dem platte Land die Elektrizität ihren Einzug hielt. Schon vor dem I. Weltkrieg wurden die ersten Häuser wohlhabender Bürger mit Stromanschlüssen versorgt. Von dem Antwortschreiben der Brandenburgische Kreis- Elektrititätswerke auf den Antrag eines Berliner Bauherren (der in Groß Kreutz bauen will) wissen wir, dass der Ort im ersten Halbjahr des Jahres 1913 an das Leitungsnetz angeschlossenen werden soll&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Schreiben vom 17. Januar 1913, betr: Stromlieferung nach Gross Kreuz,Jr. Nr. V 0325, An Prof. Schneider, Berlin). Im März 1914 teilen die Elektrizitätswerke denerfolgten Anschluss mit.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Brandenburger Elektrizitätswerk&amp;lt;ref&amp;gt;Später das &amp;quot;Märkische Elektrizitätswerk A.G., mit Sitz in Berlin W62, Keithstr. 15. ie Märkische Elektrizitätswerk A.G. ließ für ihre Mitarbeiter ein Haus in der Brandenburger Straße Bauen (Nr.6), dieses Haus wurde deshalb „Energiehaus“ im Volksmund genannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; verteilte den Strom über Freileitungen in der Umgegend. Durch den Einsatz der Stromübertragung mittels Hochspannungsleitungen wurde das Überbrücken größerer Entfernungen ermöglicht. Eine 15kV Leitung von Gollwitz nach Groß Kreutz, durch den Rotdornweg, versorgte den Ort. Im Transformatorhäuschen wurde die Spannung wieder auf das ortsübliche Niveau herunter geregelt. In Groß Kreutz stand so ein Gebäude zwischen den beiden Bergscheunen, am südlichen Ende des Scheunenplatz zwischen den Bergscheunen, etwa in der Höhe der Häuse 3 und 4 in der heutigen Straße „Am Scheunenplatz“. Die meisten alten Trafostationen sind im Laufe der Zeit abgerissen worden. Einige „Überlebende“ stehen heute unter Denkmalschutz, so auch in Deetz neben der L86 am Ortsausgang in Richtung Schmergow. 1934/35 wurde von Groß Kreutz aus, über Bochow, Damsdorf, Lehnin, eine Hochspannungsleitung nach Schwina (heute Emstal) gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BLHA: 31A Potsdam 4816&amp;lt;/ref&amp;gt; An einem 1. Mai schlug der Blitz in die Trafostation ein und zerstörte die gesamte Anlage. Das war für die ganze Umgegend eine ziemliche Katastrophe, denn von hier wurden auch die Nachbarorte mit Elektrizität versorgt. Die Station wurde nicht wieder aufgebaut. Die bis dahin üblichen Freileitungen wurden durch Erdkabel ersetzt. Erdkabel sind gegenüber von Freileitungen um einiges teurer, sind jedoch auf Grund ihrer geschützten Lage nicht so störanfällig. Die neue Zentralstation für Groß Kreutz befindet sich im Rotdornweg, westlich vom Wohnhaus Lünse/ Köthe (Bochower Str.26). &lt;br /&gt;
Die heutige Zentralstation beinhaltete vor der Wende einen Trafo; ein Lasttrennschalter Typ LHTCI 24 trennte das untergeordnete Netz, Leistungsschalter waren die Verbindung zu den Straßenverteilungen, außerdem zur Station Gartenstraße für die Häuser der ehemaligen Neubaugebietes Thälmannstraße u.a., Trenner aus Bad Muskau verbinden die ZBA1 (Bullenstation), heute LVAT in der Lehniner Straße. Nach der Wende ist die Anlage modernisiert worden. Der ständig steigende Strombedarf führte zum weiteren Ausbau des örtlichen Netzes. So sind weitere Unterverteilungen  in der Nähe von Verbraucherschwerpunkten entstanden und einige Straßen wurden von eigenen Unterverteilungen versorgt. Mit der Zeit sind alle Freileitungen im Ort durch Erdkabel ersetzt worden. Nur noch die 380kV Höchstpannungsleitung östlich des Ortes quert die Bundesstraße1. Sie verbindet das Umspannwerk bei Wustermark im Havelland mit dem Umspannwerk bei Thyrow, einem Ortsteil der Stadt Trebbin im Landkreis Teltow-Fläming.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Absicherung des Elektroernergiebedars wurden im Ort Erdleitungen mit großem Querschnitt verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste offizielle Ladestation für E-Autos steht auf dem Parkplatz von NORMA. Zuvor gab es einen privaten Anschluss am alten Bahnhofsgebäude, weil hier eine Servicestation für E-Scooter entstehen sollte. Die neue Ladestation ist von der Fa. adstec energy&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ads-tec-energy.com/de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Rotdornweg_westl_Teil_(Behelfspostkarte).jpg|12kV Freileitung mit Gittermast im Rotdornweg, um 1950&lt;br /&gt;
Datei:1994 025,bea.jpg|12kV Freileitung Rotdornweg/ Ecke Lehniner Straße (A-Mast)&lt;br /&gt;
Datei:1994_027.jpg|12kV Freileitungsmast am Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:1994_028_Auss.jpg|Erdkabel mit Systemleitung als Ersatz für die 12kV Freileitung (1994)&lt;br /&gt;
Datei:Deetz_Transformatorenstation_1.jpg|Altes Trafohäuschen in Deetz; Afn. W.H.j.&lt;br /&gt;
Datei:Umspannstation (00).jpg|Zentrale Umspannstation im Rotdornweg&lt;br /&gt;
Datei:TrSt-Autohaus-Am_Eichenhain_7771_Auss_resize.jpg|Trafostation &amp;quot;Am Eichenhain&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:Birnenstraße_edis_0061_6550.JPG|Straßenverteiler an der Birnenstraße&lt;br /&gt;
Datei:380kV-Ltg_8319_bildgröße ändern.JPG|Überquerung der B1 der 380 kV Freileitung von Wustermark nach Thyrow; Aufn. W.H.j., 3/2021&lt;br /&gt;
Datei:Ladestation_1776427971808.jpg|Ladestation auf NORMA-Parkplatz; Aufn. W.H.j. 4/26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erdgas===&lt;br /&gt;
1994 wurde das Erdgasnetz im Ort ausgebaut. Der Erdgaspreis war eine kostengünstige, saubere Alternative zu den festen Brennstoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erneuerbare Energien===&lt;br /&gt;
[[Datei:Biogas-Anlage,LVAT,06-2010_IMG_3685.JPG|200px|thumb|right|Biogas-Anlage LVAT, Aufn. W.H.j. 6/2010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TW-Biogas,Götz_IMG_8567.JPG|200px|thumb|right|Biogas-Anlage in Götz, Aufn. W.H.j. 4/2021]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Solarpark_6644_bildgröße ändern.JPG||200px|thumb|right|Solarpark &amp;quot;Am Eichenhain&amp;quot;, Aufn. W.H.j. 2/2019]]&lt;br /&gt;
Unter „Erneuerbare Energien“, auch regenerative Energien genannt, versteht man den Einsatz von Energieformen, die nicht aus der Verstromung von fossilen Brennstoffen oder der Kernenergie kommen. Wind, Sonne, Wasser und Bioreaktoren sollen den Energiebedarf in der Zukunft decken.&lt;br /&gt;
Die erste Anlage zur Erzeugung von Ernergie wurde in der LVAT &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lvatgrosskreutz.de/seite/539238/historie.html&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtet. 2003 wurde eine Biogasanlage in Betrieb genommen. Aus Gülle und Mist der Tiere und anderem organischen Material wurde mittels chemischer Prozesse Gas gewonnen, welches anfangs für Untersuchungs- und Demonstrationsaufgaben diente. 2003 Neubau einer Biogasanlage mit 40kW Leistung, die 2006  auf 80kW erweitert wurde. Ein willkommener Nebeneffekt ist die Verwendung des Abfallproduktes als Dünger im Feldbau. Die Erzeugung erneuerbarer Energien ist auch im Ort Groß Kreutz ein Thema geworden, deutlich sichtbar an dem kleinen Solarpark „Am Eichenhain“, gebaut 2018. Im Privatbereich kann man auf einigen Dächern Solarmodule und Photovaltaikanlagen sehen. Dies vor allem an Neubauten der letzten Jahre. Wärmepumpen sind wenig bekannt. Eine der ersten wurde im Rotdornweg installiert (Wärmeaustauscher mit Grundwasser). &lt;br /&gt;
In unmittekbarer Nachbarschaft gibt es zwei weitere Energieerzeuger. Die „TW-Biogas-Anlage“ in Götz, Am Mühlenberg, direkt an der Gemarkungsgrenze zu Groß Kreutz. Sie wird von der Firmengruppe Wessels betrieben. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tw-biogas.de/index.php/nawaro-goetz&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine weitere Quelle „Erneuerbarer Energie“ entstand ab 2011 mit dem „Energiepark Groß Kreutz“&amp;lt;ref&amp;gt;https://neue-energie-potsdam.de/standorte/projekt/gross-kreutz&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der Gemarkung von Bochow. Ursprünglich sollte hier auf den Felder zwischen dem Dorf und Neu Bochow ein Vergnügugspark entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sich abzeichnenden stärkeren Verbreitung von E-Autos wurde auf dem Parkplatz der Handelskette NORMA eine Ladestation errichtet. Ein treibender Faktor für die Nutzung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen sind die Kosten für Diesel und Benzin. Die Ölkriese seit dem Krieg der USA gegen den Iran verteuerten sehr die Preise an der Zapfsäule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten und Weblinks==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Energieversorgung&amp;diff=4411</id>
		<title>Energieversorgung</title>
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		<updated>2026-08-26T15:52:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==='''Elektro-Energieversorgung'''===&lt;br /&gt;
Wann genau und welche Häuser in Groß Kreutz mit elektrischen Strom versorgt wurden, ist nicht im Einzelnen bekannt. &amp;lt;ref&amp;gt;Bauer Stoof erwähnt in seiner Chronik vom Bauernhof, dass &amp;quot;1911 Elektrizität angelegt wurde&amp;quot;.  Der tatsächliche Anschluss an das Energienetz erfolgt erst im Jahre 1913, s. nächste Fußnote.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ab 1900 entstanden immer mehr Elektrizitätswerke, so auch in Brandenburg a.d. Havel(1901). Strom war zu Anfang noch viel teurer, als Gas, welches sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts in den Städten zu Beleuchtungszwecken immer mehr durchsetzte. Auf dem Dorfe kam diese Beleuchtungsart nicht in Frage. Strom ließ sich jedoch über weitere Entfernungen übertragen, und so dauerte es nicht lange, bis auch auf dem platte Land die Elektrizität ihren Einzug hielt. Schon vor dem I. Weltkrieg wurden die ersten Häuser wohlhabender Bürger mit Stromanschlüssen versorgt. Von dem Antwortschreiben der Brandenburgische Kreis- Elektrititätswerke auf den Antrag eines Berliner Bauherren (der in Groß Kreutz bauen will) wissen wir, dass der Ort im ersten Halbjahr des Jahres 1913 an das Leitungsnetz angeschlossenen werden soll&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Schreiben vom 17. Januar 1913, betr: Stromlieferung nach Gross Kreuz,Jr. Nr. V 0325, An Prof. Schneider, Berlin). Im März 1914 teilen die Elektrizitätswerke denerfolgten Anschluss mit.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Brandenburger Elektrizitätswerk&amp;lt;ref&amp;gt;Später das &amp;quot;Märkische Elektrizitätswerk A.G., mit Sitz in Berlin W62, Keithstr. 15. ie Märkische Elektrizitätswerk A.G. ließ für ihre Mitarbeiter ein Haus in der Brandenburger Straße Bauen (Nr.6), dieses Haus wurde deshalb „Energiehaus“ im Volksmund genannt.&amp;lt;/ref&amp;gt; verteilte den Strom über Freileitungen in der Umgegend. Durch den Einsatz der Stromübertragung mittels Hochspannungsleitungen wurde das Überbrücken größere Entfernungen ermöglicht. Eine 15kV Leitung von Gollwitz nach Groß Kreutz, durch den Rotdornweg, versorgte den Ort. Im Transformatorhäuschen wurde die Spannung wieder auf das ortsübliche Niveau herunter geregelt. In Groß Kreutz stand so ein Haus zwischen den beiden Bergscheunen, am südlichen Ende des Scheunenplatz zwischen den Bergscheunen, etwa in der Höhe der Häuse 3 und 4 in der Straße „Am Scheunenplatz“. Die meisten alten Trafostationen sind im Laufe der Zeit abgerissen worden. Einige „Überlebende“ stehen heute unter Denkmalschutz, so auch in Deetz neben der L86 am Ortsausgang in Richtung Schmergow. 1934/35 wurde von Groß Kreutz aus, über Bochow, Damsdorf, Lehnin, eine Hochspannungsleitung nach Schwina (heute Emstal) gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BLHA: 31A Potsdam 4816&amp;lt;/ref&amp;gt; An einem 1. Mai schlug der Blitz in die Trafostation ein und zerstörte die gesamte Anlage. Das war für die ganze Umgegend eine ziemliche Katastrophe, denn von hier wurden auch die Nachbarorte mit Elektrizität versorgt. Die Station wurde nicht wieder aufgebaut. Die bis dahin üblichen Freileitungen wurden durch Erdkabel ersetzt. Erdkabel sind gegenüber von Freileitungen um einiges teurer, sind jedoch auf Grund ihrer geschützten Lage nicht so störanfällig. Die neue Zentralstation für Groß Kreutz befindet sich im Rotdornweg, westlich vom Wohnhaus Lünse/ Köthe (Bochower Str.26). &lt;br /&gt;
Die heutige Zentralstation beinhaltete vor der Wende einen Trafo; ein Lasttrennschalter Typ LHTCI 24 trennte das untergeordnete Netz, Leistungsschalter waren die Verbindung zu den Straßenverteilungen, außerdem zur Station Gartenstraße für die Häuser der ehemaligen Neubaugebietes Thälmannstraße u.a., Trenner aus Bad Muskau verbinden die ZBA1 (Bullenstation), heute LVAT in der Lehniner Straße. Nach der Wende ist die Anlage modernisiert worden. Der ständig steigende Strombedarf führte zum weiteren Ausbau des örtlichen Netzes. So sind weitere Unterverteilungen  in der Nähe von Verbraucherschwerpunkten entstanden und einige Straßen wurden von eigenen Unterverteilungen versorgt. Mit der Zeit sind alle Freileitungen im Ort durch Erdkabel ersetzt worden. Nur noch die 380kV Höchstpannungsleitung östlich des Ortes quert die Bundesstraße1. Sie verbindet das Umspannwerk bei Wustermark im Havelland mit dem Umspannwerk bei Thyrow, einem Ortsteil der Stadt Trebbin im Landkreis Teltow-Fläming.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Absicherung des Elektroernergiebedars wurden im Ort Erdleitungen mit großem Querschnitt verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste offizielle Ladestation für E-Autos steht auf dem Parkplatz von NORMA. Zuvor gab es einen privaten Anschluss am alten Bahnhofsgebäude, weil hier eine Servicestation für E-Scooter entstehen sollte. Die neue Ladestation ist von der Fa. adstec energy&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ads-tec-energy.com/de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;traditional&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Rotdornweg_westl_Teil_(Behelfspostkarte).jpg|12kV Freileitung mit Gittermast im Rotdornweg, um 1950&lt;br /&gt;
Datei:1994 025,bea.jpg|12kV Freileitung Rotdornweg/ Ecke Lehniner Straße (A-Mast)&lt;br /&gt;
Datei:1994_027.jpg|12kV Freileitungsmast am Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:1994_028_Auss.jpg|Erdkabel mit Systemleitung als Ersatz für die 12kV Freileitung (1994)&lt;br /&gt;
Datei:Deetz_Transformatorenstation_1.jpg|Altes Trafohäuschen in Deetz; Afn. W.H.j.&lt;br /&gt;
Datei:Umspannstation (00).jpg|Zentrale Umspannstation im Rotdornweg&lt;br /&gt;
Datei:TrSt-Autohaus-Am_Eichenhain_7771_Auss_resize.jpg|Trafostation &amp;quot;Am Eichenhain&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:Birnenstraße_edis_0061_6550.JPG|Straßenverteiler an der Birnenstraße&lt;br /&gt;
Datei:380kV-Ltg_8319_bildgröße ändern.JPG|Überquerung der B1 der 380 kV Freileitung von Wustermark nach Thyrow; Aufn. W.H.j., 3/2021&lt;br /&gt;
Datei:Ladestation_1776427971808.jpg|Ladestation auf NORMA-Parkplatz; Aufn. W.H.j. 4/26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erdgas===&lt;br /&gt;
1994 wurde das Erdgasnetz im Ort ausgebaut. Der Erdgaspreis war eine kostengünstige, saubere Alternative zu den festen Brennstoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erneuerbare Energien===&lt;br /&gt;
[[Datei:Biogas-Anlage,LVAT,06-2010_IMG_3685.JPG|200px|thumb|right|Biogas-Anlage LVAT, Aufn. W.H.j. 6/2010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:TW-Biogas,Götz_IMG_8567.JPG|200px|thumb|right|Biogas-Anlage in Götz, Aufn. W.H.j. 4/2021]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Solarpark_6644_bildgröße ändern.JPG||200px|thumb|right|Solarpark &amp;quot;Am Eichenhain&amp;quot;, Aufn. W.H.j. 2/2019]]&lt;br /&gt;
Unter „Erneuerbare Energien“, auch regenerative Energien genannt, versteht man den Einsatz von Energieformen, die nicht aus der Verstromung von fossilen Brennstoffen oder der Kernenergie kommen. Wind, Sonne, Wasser und Bioreaktoren sollen den Energiebedarf in der Zukunft decken.&lt;br /&gt;
Die erste Anlage zur Erzeugung von Ernergie wurde in der LVAT &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.lvatgrosskreutz.de/seite/539238/historie.html&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtet. 2003 wurde eine Biogasanlage in Betrieb genommen. Aus Gülle und Mist der Tiere und anderem organischen Material wurde mittels chemischer Prozesse Gas gewonnen, welches anfangs für Untersuchungs- und Demonstrationsaufgaben diente. 2003 Neubau einer Biogasanlage mit 40kW Leistung, die 2006  auf 80kW erweitert wurde. Ein willkommener Nebeneffekt ist die Verwendung des Abfallproduktes als Dünger im Feldbau. Die Erzeugung erneuerbarer Energien ist auch im Ort Groß Kreutz ein Thema geworden, deutlich sichtbar an dem kleinen Solarpark „Am Eichenhain“, gebaut 2018. Im Privatbereich kann man auf einigen Dächern Solarmodule und Photovaltaikanlagen sehen. Dies vor allem an Neubauten der letzten Jahre. Wärmepumpen sind wenig bekannt. Eine der ersten wurde im Rotdornweg installiert (Wärmeaustauscher mit Grundwasser). &lt;br /&gt;
In unmittekbarer Nachbarschaft gibt es zwei weitere Energieerzeuger. Die „TW-Biogas-Anlage“ in Götz, Am Mühlenberg, direkt an der Gemarkungsgrenze zu Groß Kreutz. Sie wird von der Firmengruppe Wessels betrieben. &amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tw-biogas.de/index.php/nawaro-goetz&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine weitere Quelle „Erneuerbarer Energie“ entstand ab 2011 mit dem „Energiepark Groß Kreutz“&amp;lt;ref&amp;gt;https://neue-energie-potsdam.de/standorte/projekt/gross-kreutz&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der Gemarkung von Bochow. Ursprünglich sollte hier auf den Felder zwischen dem Dorf und Neu Bochow ein Vergnügugspark entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sich abzeichnenden stärkeren Verbreitung von E-Autos wurde auf dem Parkplatz der Handelskette NORMA eine Ladestation errichtet. Ein treibender Faktor für die Nutzung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen sind die Kosten für Diesel und Benzin. Die Ölkriese seit dem Krieg der USA gegen den Iran verteuerten sehr die Preise an der Zapfsäule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnoten und Weblinks==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Glossar&amp;diff=4410</id>
		<title>Glossar</title>
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		<updated>2026-08-25T15:28:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
;Accedentien: Pfarrgebühr; sind Gebühren bzw. Vergütungen für die Feier sogenannter Kasualien wie die Taufe, kirchliche Trauung und die kirchliche Begräbnisfeier. Der Terminus leitet sich davon ab, dass der zelebrierende Kleriker bei der Feier von Sakramenten und Sakramentalien eine Stola umlegt. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Adjunct, adjungiert: Früher eine Bezeichnung für einen Gehilfen; als Helfer zugeordnet&lt;br /&gt;
;Allmende: Ein seit frühester Besiedlung geschaffenes Allgemeineigentum des Dorfes. Ein typisches Beispiel sind die sogenannten Nachthütungen.&lt;br /&gt;
;Anmoorgleye, Humusgleye: Es sind Böden, deren oberste Schicht stark Rohhumus haltig ist und die tiefere Schicht aus wasserhaltigem Gleye besteht.&lt;br /&gt;
;Arrendator: Gutspächter, Verwalter&lt;br /&gt;
;ausgerohrt: wahrscheinlich ist damit die Technik gemeint, die Maurer zur besseren Isolation und Haftung an Wänden und Decken anwandten, indem sie Schilfrohr an die tragende Fläche nagelten. Dieses Verfahren ist noch in alten Häusern zu finden, später wurde dafür Rabitzdraht als Unterkonstruktion verwendet.&lt;br /&gt;
;Baschkiren: Sie sind eine turksprachige Ethnie im Südteil des russischen Uralgebirges und seinem westlichen, südlichen und östlichen Vorland. Sie sind die Titularnation der Autonomen Republik Baschkortostan. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Beichaisen: So wurden die &amp;quot;Beiwagen&amp;quot;, sprich &amp;quot;Anhänger&amp;quot; von Postkutschen genannt. Ein Beispiel für den Einfluss der französischen Sprache in der damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
;Bede: Abgaben an den Landesherren&lt;br /&gt;
;Beischlag: alte Bezeichnung für eine Summe&lt;br /&gt;
;BHG: Bäuerliche Handelsgenossenschaft&lt;br /&gt;
;Blasonierung: Ist die fachlich richtige Beschreibung eines Wappen&lt;br /&gt;
;Braunerden: Dieser Boden ist typisch für unser gemäßigtes Klima. Seine Farbe bekommt er durch eisenhaltige Verbindungen. Braunerden entwickeln sich überwiegend aus silikatischem, kalkfreiem oder kalkarmem Ausgangsgestein. &lt;br /&gt;
;Bruch, Brüche (Mz.): alte Bezeichnung für Feuchtgebiet, Gebiete mit stauender Nässe&lt;br /&gt;
;Büdner[https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCdner]: Ein Büdner war in Norddeutschland, vor allem in Mecklenburg, Pommern und Brandenburg, ein Besitzer eines kleinen ländlichen Anwesens, einer Büdnerei. Dazu gehörte ein eigenes Haus, jedoch nur wenig Land. Das Wort ist von „Bude“ abgeleitet.&lt;br /&gt;
;chaussieren: Mit einer festen Fahrbahndecke versehen &lt;br /&gt;
;constitution (lat.): Errichtung, Einrichtung, Erschaffung, Anbeginn, Verfassung&lt;br /&gt;
;Cour: Abk. für Courant-Münzen – vollwertiges Zahlungsmittel (Silbergeld) im Gegensatz zu Scheidemünzen (Kleinmünzen). Bei Courant-Münzen entspricht der aufgeprägte Wert dem  &lt;br /&gt;
;COVID-19: Abkürzung für englisch '''co'''rona '''vi'''rus '''d'''isease 20'''19''', deutsch Coronavirus-Krankheit-2019 ist eine neuartige meldepflichtige Infektionskrankheit, die erstmalig 2019 bemerkt wurde.&lt;br /&gt;
;Deputation: jemanden für etwa bestimmen, mit einer Aufgabe betrauen, wohin senden; vgl. lat. putāre ‘beschneiden, zusammenrechnen, berechnen’&lt;br /&gt;
;dicitur, lat. 3.Pers. Sing. von dicere: &amp;quot;sagt man od. erzählt man&amp;quot;, von &amp;quot;sagen, reden, sprechen, behaupten&amp;quot;&lt;br /&gt;
;Dintefäßer: Tintenfässer&lt;br /&gt;
;divers: lat. verschieden&lt;br /&gt;
;Domäne: herkunft s. Dominium; ist ein landwirtschaftliches oder forstwirtschaftliches Gut des Staates&lt;br /&gt;
;Dominium (lat.): Herrschaft, Eigentum; Eigentum des Rittergutes&lt;br /&gt;
;dorsal (lat.): Adjektiv, rückwärts, &amp;quot;zum Rücken gehörig&amp;quot;, Rückenansicht&lt;br /&gt;
;dotiert, von dotieren (lat.): ausgezeichnet, ausgestattet&lt;br /&gt;
;Edict, Edikt (lat.): Erlass, Verordnung&lt;br /&gt;
;Else, Elsen (Mz.): alte Bezeichnung für Erlen. Erlen gehören zu den Birkengewächsen, z.B. die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) oder die Grau-Erle (Alnus incana)&lt;br /&gt;
;Emeritus, Emeriti (Gen. lat.) von :  im Ruhestand, außer Dienst, Pensionär&lt;br /&gt;
;Emolumente (lat.): Nutzen, Vorteil, früher für Einkommen, Nebeneinkommen, Bezüge&lt;br /&gt;
;Erbschenk, Schenk oder Schenck (lat. pincerna): Auch Mundschenk geheißen, ist ein Titel eines Adligen am Hofe seines Landesherren. &amp;quot;Erb-&amp;quot;&amp;quot; besagt, dass der Titel erblich ist. Seit Ende des Mittelalters ist er mit keinem Amte mehr verbunden und wird nur noch als Titel geführt.&lt;br /&gt;
;Fahlerden: Fahlerden sind fruchtbare Böden mit recht hoher Ertragssicherheit aus lehmig-sandigem bis schluffigem Ausgangsgestein aus Geschiebedecksand über Geschiebelehm bis hin zu Löss. Das Hauptverbreitungsgebiet der Fahlerde befindet sich auf den Grundmoränenplatten. [BGR Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, https://www.bgr.bund.de]&lt;br /&gt;
;Fideicommiss, Haus-Fideicommiss: lat. fidei commissum, „zu treuen [Händen] belassen“) ist eine Einrichtung des Erb- und Sachenrechts, wonach durch Stiftung das Vermögen einer Familie, meist Grundbesitz, auf ewig geschlossen erhalten werden sollte und immer nur ein Familienmitglied allein, der Fideikommissbesitzer, das Nießbrauchsrecht innehatte. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;filia (lat.): Tochter; (im Schulbericht die Bei- oder Tochterkirche in Kemnitz)&lt;br /&gt;
;filia vagans (lat.): &amp;quot;wandernde Tochter&amp;quot; [vagieren - vagabundieren, streichen, streifen, strolchen], hier im Sinne von wechselnder Zugehörigkeit der Kirche&lt;br /&gt;
;Finkenaugen: kleine Währungseinheit (Größe ist unbestimmt, wahrscheinlich territorial unterschiedlich)&lt;br /&gt;
;Flecken: Der Flecken ist eine Bezeichnung für eine kleinere, aber lokal bedeutende Ansiedlung. Vor allem in Norddeutschland wurde damit eine Minderstadt bezeichnet. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Gebietskörperschaften: Gebietskörperschaften verwalten und organisieren sich selbstständig, auf  Basis der Selbstverwaltung und Selbstorganisation&lt;br /&gt;
;Gerichtsdeputation: Ausgewählte Angehörige des Gerichts zur Wahrnehmung eines Lokaltermins.&lt;br /&gt;
;Gerichtsschöffen, oder einfach nur Schöppen: Waren meist begüterte Bauern, die die niedere Gerichtsbarkeit und  Verwaltungsaufgaben im Dorf bzw. in Dorfgemeinschaften ausübten. &lt;br /&gt;
;Giebelschoß: Eine in der Provinz Brandenburg übliche Abgabe auf Gebäude und Grundstücke (Gebäudesteuer)&lt;br /&gt;
;Gutsbezirk: Ein Gutsbezirk umfasste das gesamte Land, welches einem Ritter (dh. Rittergutsbesitzer) verliehen worden war. Dazu gehörten auch die die Gebäude mit den Menschen, die zur Bewirtschaftung norwendig waren.&lt;br /&gt;
;Happenland: Wahrscheinlich abgeleitet von kleinen Bissen (Happen), für „aufgeteiltes“ Land. Erwähnt in einer Urkunde von 1587. (s. Transkription der Plato-chronik Seite 20/21)&lt;br /&gt;
;Hintersassen: Hintersassen (in der Regel: Plural) (auch: Hintersättler, Hintersiedler, Kossaten, Kossäten, Kleinhäusler), waren Landleute, welche vom Mittelalter bis zur Bauernbefreiung und stellenweise bis in die 1880er Jahre in Preußen und Deutschland ohne geschlossene Güter, nur mit einem Haus, Garten oder einzelnen Feldern „angesessen“ waren. Auch als Bedeutung „die hinter einem Herren sitzen“ wurde Hintersasse als Sammelbegriff für die vom Grundherrn abhängigen Bauern gebraucht. Neben persönlich freien Hintersassen, die „nur“ wirtschaftlich und sachrechtlich zu Leistungen verpflichtet waren, existierten halb- und unfreie Hintersassen, die Hörigen, in einem persönlichen Abhängigkeitsverhältnis. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Hospitalisierungsinzidenz: Ist die Zahl der Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Einwohner in einem bestimmten Zeitraum. Das Robert-Koch-Institut hat im Juli 2021 vorgeschlagen, die Hospitalisierungsrate der COVID-19-positiv Getesteten in Deutschland im Infektionsschutzgesetz (IfSG) zu verankern. Die Hospitalisierungsrate wird analog zur 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen auf einen Zeitraum von sieben Tagen und 100.000 Einwohner bezogen. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Hufe (nd.), Hube (sd.)[https://de.wikipedia.org/wiki/Hufe] : Bezeichnung für ein Stück Land, das eine Bauernfamilie ernähren kann. Die Größe einer Hufe konnte erheblich schwanken und ist regional sehr unterschiedlich. Oft wurden 30 Morgen zu Grunde gelegt.&lt;br /&gt;
;Hüfner, Hufner, Hubner (süddt.) Hübner: Ist ein Bauer, der als Grundbesitz ein oder mehrere Hufe Land bewirtschaftet. Die Familiennamen Huber, Hübner etc. leiten sich von dieser Berufsbezeichnung ab.&lt;br /&gt;
;in matre (lat.): in der Haupt- oder Mutterkirche; in unserem Fall ist in Groß Kreutz die Hauptkirche &lt;br /&gt;
;Instruction (lat.): Anweisung&lt;br /&gt;
;Inzidenz-Wert: Inzidenz ist ein Begriff aus der Epidemiologie (= Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Verbreitung und dem Verlauf von Krankheiten sowie den jeweiligen Einflussfaktoren beschäftigt) und beschreibt die „Neuerkrankungsrate“ an einer bestimmten Krankheit. n den meisten Fällen ist mit „Inzidenz“ die „Kumulative Inzidenz“ gemeint. Diese ist Maßzahl dafür, wie viele gesunde Menschen einer definierten Bevölkerungsgruppe (z.B.: alle Bewohner Berlins/Deutschlands/Europas; alle 18- bis 25-jährigen männlichen, nicht-rauchenden Australier) innerhalb eines bestimmten Zeitraumes an einer bestimmten Krankheit neu erkranken. Bereits vor diesem Zeitraum erkrankte oder erneut erkrankte Personen werden hierbei nicht mit in die Berechnung einbezogen. Anhand der kumulativen Inzidenz kann man die Wahrscheinlichkeit abschätzen, mit der eine Person aus der betrachteten Personengruppe an der Krankheit erkrankt. [[https://derma.plus/definition/inzidenz/]]&lt;br /&gt;
;lassitisch, Lasswirtschaft: Unfreie Bauern - Lassbauern -, sind abhängig vom Grundherren&lt;br /&gt;
;Kalkgleye: Gleye sind kalkhaltige Grundwasserböden. Sie nehmen größere Mengen an Wasser auf, und stauen es. Sie sind somit ein wichtiger Bestandteil für die Grundwasserneubildung.&lt;br /&gt;
;Kalmuken: Gemeint sind wohl Kalmücken, ein sind ein westmongolisches Volk&lt;br /&gt;
;Kirchen-Aerario: Kirchenkasse&lt;br /&gt;
;Klafter: Das Klafter ist ein historisches Längen-, Raum- und Flächenmaß. Vom Längenmaß leitete sich das alte Raummaß für Scheitholz ab. Ein Klafter Holz entsprach einem Holzstapel mit einer Länge und Höhe von je einem Klafter; die Tiefe dieses Stapels entsprach der Länge der Holzscheite und damit in der Regel 3 Fuß, also 0,5 Klafter. Das Volumen eines Klafters Scheitholz betrug also nur 0,5 Kubikklafter. Dies wiederum entsprach, je nach Gegend, 3 bis 4 rm beziehungsweise etwa 2 bis 3 Festmetern Holz. Das preußische Klafter entsprach 3,339 m³&lt;br /&gt;
;Klassensteuer (Klaßensteuer): Bezeichnung für Schulgeld&lt;br /&gt;
;Kniestock: Wird auch Drempel genannt, ist das obere Ende der Mauer, auf dem der Balken der Dachkonstruktion aufliegt.&lt;br /&gt;
;Kommunikanten: Teilnehmer am Abendmahl, an der hl. Kommunion bei den Katholiken [lat. communicans, Part. Präs. zu communicare »teilnehmen«]&lt;br /&gt;
;Konfirmation (lat.): die Bestätigung&lt;br /&gt;
;Konsistorialrat: Beamter in der (Landes-)Kirchenbehörde&lt;br /&gt;
;Konsum: Verbrauch, Verzehr; der Konsum in der DDR war eine genossenschaftliche Einzelhandelsgesellschaft&lt;br /&gt;
;Kosacken: Kosaken waren Gemeinschaften freier Reiterverbände, zu denen sich flüchtige russische, ukrainische und polnische Leibeigene, manchmal auch nur Abenteurer oder anderweitig Abtrünnige in den südlichen Steppengebieten Osteuropas (lt. Wikipedia) &lt;br /&gt;
;Kossat (Koßath), Mz. Kossäten: Dorfbewohner, die ein kleines Haus (Kate) besaßen und ein wenig Land, das jedoch nicht zur Ernährung einer Familie reichte. Sie waren dem Landbesitzer (Gutsherren) zu Hilfsdiensten (besonders in der Erntezeit) und Abgaben verpflichtet.&lt;br /&gt;
;Krug: Die alte Bezeichnung für eine Gaststätte, heute würde man vielleicht &amp;quot;Kneipe&amp;quot; sagen.&lt;br /&gt;
;Kurfürst: Herrscher des Mittelalters, die den Deutschen König wählten&lt;br /&gt;
;Kurrende: Umlaufschreiben, Rundschreiben&lt;br /&gt;
;Lade, Ladenmeister: Zunftlade, Amtslade oder Zunfttruhen waren extra zur Aufbewahrung von wichtigen Schriftstücken, wie z.B. der Satzung, angefertigte Truhen. In ihnen wurde auch Geld aufbewahrt, um im Falle besonderer Bedürftigkeit einem Zunftmitglied zu helfen. Ursprünglich war die Lade ein wichtiges Requisit bei der Abhaltung von Sitzungen der Zunft. Sie wurde bei einem auserwählten Mitglied der Zunft aufbewahrt und zu den Versammlungen mitgebracht. Der „Meister“ der Lade, also der „Ladenmeister“, musste bei den Zusammenkünften anwesend sein. Er war auch gleichzeitig der Hüter der Lade. Da es sich auch um Geldbeträge handelte, fungierte er auch gewissermaßen als „Kassenwart“.&lt;br /&gt;
;Lassit: Ein Landwirt in Form der (hochgradige) Untertänigkeit dem Gutsherren gegenüber (fast „leibeigen“). Die Lasswirtschaft war bis zur Bauernbefreiung eine im Königreich Preußen angewandte Form der Gutsherrschaft.&lt;br /&gt;
;Laßgüter: Ein Lassgut ist ein vom Grundeigentümer auf Widerruf gegen bestimmt Abgaben und/oder Frondienste übertragenes Gut oder Grundstück (Pachtland)&lt;br /&gt;
;Lehnschulze: Schulze, der ein mit seinem Amt verbundenes und vererbliches Lehngut besitzt, meist den größten Bauernhof im Ort&lt;br /&gt;
;LEZ: LEZ steht für Ländliches Einkaufszentrum - ein kleines Warenhaus, welches von der Konsum-Genossenschaft auf dem Lande betrieben wurde&lt;br /&gt;
;LPG Typ 1: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft - Typ I: Bauern bringen nur ihren Boden ein.&lt;br /&gt;
;LPG Typ 2: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft - Typ II: Zusätzlich werden Maschinen gemeinsam genutzt.&lt;br /&gt;
;LPG Typ 3: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft -Typ III: Auch das Vieh gehört zum Gemeingut. &lt;br /&gt;
;Luch, Lücher (Mz.): Luch ist die Nordostdeutsche Bezeichnung für vermoorte Niederungen, gebräuchlich in Brandenburg. Das Havelländische Luch ist ein Niederungsgebiet innerhalb des Havelbogens von Berlin bis Brandenburg, und bildet die Kernlandschaft des Havellandes, in dem auch Groß Kreutz liegt.&lt;br /&gt;
;Mandel: Stückmaß - 15 bzw. 16 Stück (große Mandel oder Bauernmandel)&lt;br /&gt;
;Manndienste: Lehnsdienste, zur Verfügungsstellung von Männern z.B. für bestimmte Arbeiten &lt;br /&gt;
;Marktflecken: Orte kleiner als eine Stadt, die das Recht hatten Markttage abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Martini, Martinsfest: Der 11. November; dies war der Zeitraum eines Geschäftsjahres auf dem Lande. Verträge (z.B. Anstellungen) galten für diesen Zeitraum, ebenso waren Abgaben und Steuern fällig. &lt;br /&gt;
;Matricula, Mattrikel: Eine Matrikel (Stammrolle) ist ein öffentliches Verzeichnis. Der Begriff ist abgeleitet vom lateinischen matricula (Liste, Schriftrolle). s. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Meier: Der Begriff Meier (Mehre, Meyer, Maier, Mair, Mäher, Mäger, Major, Meiur, Mayer, Meir, Mayr, Meyr, Majer, aus (lateinisch  maior) bezeichnet ursprünglich einen Amtsträger des  adligen oder  geistlichen  Grundherrn zur Verwaltung des Grundbesitzes („Meierei“), ab dem späteren Mittelalter auch einen  Pächter oder selbständigen  Bauern. &lt;br /&gt;
;Metzen: Fruchtmaß, ab 1816 im Königreich Preußen 3,435 Liter&lt;br /&gt;
;Morgen [https://de.wikipedia.org/wiki/Morgen_(Einheit)]: Flächenmaß; 2500 Quadratmeter = 25 Ar; 1a = 100m²; 100a = 1 Hekter (ha) = 10.000m². 4 Morgen = 1 Hektar.&lt;br /&gt;
;mRNA: mRNA ist eine einzelsträngige Ribonukleinsäure (RNA), die als Transkript eines zu einem Gen gehörenden Teilabschnitts der Desoxyribonukleinsäure (DNA) die genetische Information für den Aufbau eines Proteins in einer Zelle enthält. Mit einer mRNA wird also die Bauanleitung für ein bestimmtes Protein zellulär verfügbar.&lt;br /&gt;
;Nachthütung: In Groß Kreutz eine Flurbezeichnung für ein Gebiet am östlichen Ende der Dorfstraße ( heute &amp;quot;Dorfaue&amp;quot;). In früheren Zeiten wurde hier das Vieh gemeinschaftlich über Nacht untergebracht und bewacht.&lt;br /&gt;
;Neophyten: Sind Pflanzen, die nach 1492 in Gegenden Europas durch Menschen direkt oder indirekt eingeführt wurden, also ursprünglich hier nicht heimisch waren.&lt;br /&gt;
;Parentation: Trauerrede oder Grabrede&lt;br /&gt;
;Parochie, griech.: Alte Bezeichnung für Pfarrgemeinde, auch Pfarrbezirk bzw. Pfarrsprengel genannt&lt;br /&gt;
;Patron: Schutzherr der Kirche&lt;br /&gt;
;Patronat: Schirmherrschaft eines Landes- oder Grundherrn (auch einer Gebietskörperschaft) über eine Kirche, die auf seinem Gebiet liegt. verbindliches Vorschlagsrecht für die Berufung des Pfarrers,  u. a. Rechte und Pflichten&lt;br /&gt;
;PCR-Test: Ist der Nachweis von Eiweißen des Sars-CoV-2-Virus.&lt;br /&gt;
;Pfuhl, Pfuhle(Mz.): Ein sogenanntes Kleingewässer, ein kleiner Teich; sumpfiger Tümpel; Ansammlung von schmutzigem, fauligem Wasser, auch gebräuchlich für Dorfteiche. Vor allem im Nordosten Deutschlands werden auch kleinere Seen oft als Pfuhl (Puhl) bezeichnet.&lt;br /&gt;
;Pleasureground, engl.: Der Pleasureground ist ein gartenkünstlerisch besonders fein gestalteter Gartenabschnitt. Er besteht aus einer in vielen Abstufungen ausgeschmückten Rasenfläche direkt am Haus. Diese Rasenfläche ist sehr pflegeintensiv, denn das Wunschbild war, den Rasen wie einen „samtenen Teppich“ erscheinen zu lassen. Zur Ausschmückung gehören einheimische und exotische Pflanzen, die als Blumenteppiche in verschiedenen, meist geometrischen Formen angelegt wurden und, nach den Vorstellungen Reptons, geschmackvoll auf dem Rasen, meist in Wegenähe, verteilte, runde oder ovale Blumenkörbe, sowie besondere Solitärsträucher und -bäume, zudem Statuen, Wasserspiele, kleine Teiche oder Gartengebäude.[https://de.wikipedia.org/wiki/Pleasureground]. Von dem Garten- und Landschaftsgestalter Graf Pückler soll der Ausspruch stammen: &amp;quot;der Pleasureground ist das verlängerte Wohnzimmer&amp;quot;&lt;br /&gt;
;Podsol-Braunerden: Der Podsol (aus russisch подзол podzol, deutsch ‚Ascheboden‘, von под (pod) ‚unter‘ und зола (zola) ‚Asche‘), auch Bleicherde oder Grauerde genannt, ist ein saurer, an Nährstoffen armer oder verarmter Bodentyp in einem feuchtkalten oder feucht-gemäßigten Klima.[Wikipedia]&lt;br /&gt;
;Präparand: Ein Auszubildener zum Lehramt&lt;br /&gt;
;profeßion, Profession: Beruf, Handwerk&lt;br /&gt;
;Provenienz: Herkunft&lt;br /&gt;
;Reallasten: Verbindlichkeiten, die auf einem Grundstück liegen. dies können Abgaben in Form von Naturalien sein, aber auch menschliche Arbeitskraft, z.B. Hilfe in der Ernte. (heute sagt man zur menschlichen Arbeitskraft „manpower“)&lt;br /&gt;
;Referenz: Wird hier im Sinne der Leistungsfähigkeit, der Eignung gebraucht (geeignetes Biotop).&lt;br /&gt;
;Regest: das Regest ist ein zeitlich geordnetes Verzeichnis von Urkunden mit kurz zusammengefassten Angaben. Als Regest (lat. res gestae = &amp;quot;die getanen Dinge&amp;quot;) bezeichnet man in der Geschichtswissenschaft die Zusammenfassung des rechtsrelevanten Inhalts Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.&lt;br /&gt;
;Regesten: Regesten versteht man eine besondere Publikationsform, welche die Urkunden eines Ausstellers, einer Provenienz oder eines Betreffs – geordnet nach Datum – nachweisen und mit inhaltlichen Zusammenfassungen, Nachweisen über die Überlieferung und quellenkritischen Hinweisen ergänzen. &lt;br /&gt;
;Rendant: Rechnungsführer in größeren Kirchengemeinden; in Groß Kreutz wird 1845 der Schulvorsteher so bezeichnet&lt;br /&gt;
;Repositorium: Das Repositorium (Abkürzung Rep.) ist ein verwalteter Ort zur Aufbewahrung geordneter Dokumente, die öffentlich oder einem beschränkten Nutzerkreis zugänglich sind. Veraltet bezeichnet Repositorium auch einen Schrank zur Aufbewahrung der Amtsbücher und Ordner.&lt;br /&gt;
:revidiert: etwas auf seine Richtigkeit prüfen; Falsches berichtigen; Synonyme: (nach-)prüfen, korrigieren, verbessern, berichtigen, zurücknehmen&lt;br /&gt;
;Rezess: Rezess (früher auch Receß, Rezeß von lat. recedere = aus- einandergehen, zurückweichen, (lat. recessus = Rücktritt) ist ein obsoleter Ausdruck für einen landes- oder ortsrechtlichen Vergleich.&lt;br /&gt;
;Ritterhufe: Sind die Hufen, die zu einem Rittergut gehören, d.h. die Ritterhufen waren ursprünglich von Steuern gegenüber dem Landesherrn befreit, im Gegensart zu den Bauernhufen.&lt;br /&gt;
;Risalit: Risalit ist ein vorspringender senkrecht durchgehender Teil einer Fassade&lt;br /&gt;
;RKI-Wert: RKI steht für Robert-Koch-Institut: Der RKI-Wert gibt die aktuellen Infektionszahlen an, die vom Institut für Seuchenbekämpfung herausgegeben werden. Zu diesen Informationen gehört die Reproduktionszahl &amp;quot;R&amp;quot;, sie beschreibt, wie viele Menschen eine infizierte Person im Mittel ansteckt. Im täglichen Situationsbericht werden zwei R-Werte dargestellt. Zum einen der sensitivere 4-Tage-R-Wert. Der 7-Tage-R bildet Trends zuverlässiger ab, bezieht sich dabei jedoch auf ein Infektionsgeschehen, das etwas länger zurückliegt als beim 4-Tage-R-Wert.[[https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste_Epidemiologie.html]]&lt;br /&gt;
;RossDienste: Lehnsdienste, z.B. zur verfügungstellung von Pferden&lt;br /&gt;
;Sars-CoV-2: Name des Erregers, welche die Viruskrankheit Covid-19 hervorruft. (Vorläufiger Name war &amp;quot;2019-nCoV &amp;quot;)&lt;br /&gt;
;Schatull-Güter: Sind das private Grundeigentum eines Familienmitglieds (des Landesherrn), die Schatulle, die seiner freien Verfügung zu Lebzeiten und von Todes wegen unterlag. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Schmettau[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Karl_von_Schmettau]: Friedrich Wilhelm Carl Graf von Schmettau (1743 – 1806) – Generalleutnant, Kartograph, Schloßherr zu Köpenick&lt;br /&gt;
;Scheffel: Hohl-,Fruchtmaß; in Brandenburg 52,8 Liter, im Kr. Preußen ab 1816: 54,9615 Liter&lt;br /&gt;
;Schock: 1 Schock = 4 Mandeln = 5 Dutzend = 60 Stück&lt;br /&gt;
;Schöffen od. Schöppen: s. Gerichtsschöffen&lt;br /&gt;
;Schulze: Gemeindevorsteher (heute: Bürgermeister bzw. Ortsvorsteher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seminar (lat.): die Bildungsanstalt (im Schulbericht)&lt;br /&gt;
;separiert, separirt: aufgeteilt&lt;br /&gt;
;Separation: Ein gesellschaftlicher Prozess der Land- und Pflichtenverteilung auf dem Dorfe zwischen dem Großgrundbesitzer und den im Dorf lebenden und von ihm in der einen oder anderen Weise  abhängigen Dorfbewohnern. Anfang des 19. Jahrhunderts weitgehend in Gang gesetzt, bei dem auch die Allmende des Dorfes aufgeteilt wurde, so auch in Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
;Sieben-Tage-Inzidenz: Sie ist eine dimensionslose, statistische Kennziffer für nachgewiesene und registrierte Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen bezogen auf rechnerisch 100.000 Einwohner. Dieser Wert wurde zur Grundlage für polische Maßnahmen zur Eindämmung der Covid 19- Krankheit genommen.&lt;br /&gt;
;Sigel, Siglen (M.): Abkürzungszeichen bestehend aus Buchstaben, auch in Kombination mit Zahlen&lt;br /&gt;
;Skrupel: A)Längeneinheit in Preußen 1 Scrupel ≈ 0,1816 Millimeter B) Apothekergewicht in Berlin 1 Scrupel = 25⅓ Aß (holl.), entspricht 1,12g &lt;br /&gt;
;Sozietät: Zusammenschluß von Personen mit gemeinsamen Interessen; Gesellschaft’, entlehnt aus dem Lateinischen &amp;quot;societas&amp;quot; (Genitiv societātis) ‘Gesellschaft’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stolgebühren: Pfarrgebühr (s. Acccidentien)&lt;br /&gt;
;Subjekt: Untertan, auch abwertend für Mensch&lt;br /&gt;
;syllabieren (griech.): silbenweise buchstabieren&lt;br /&gt;
;Tartaren: Tataren ist seit der ausgehenden Spätantike in den alttürkischen Quellen (Orchon-Runen) und seit dem Mittelalter eine Sammelbezeichnung verschiedener, überwiegend islamisch geprägter Turkvölker und Bevölkerungsgruppen. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Tantieme: Es ist eine variable, vom Ergebnis abhängige Vergütung; in unserem Fall erhält der Dorfschule vom Schulgeld diese Vergütung&lt;br /&gt;
;tentieren (lat.): versuchen, untersuchen, prüfen&lt;br /&gt;
;Themata, Thema (griech.): die Aufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Testimonium maturitatis (lat.): Reifezeugnis (Abitur)&lt;br /&gt;
;Urmesstischblatt: Ein Urmesstischblatt ist ein Messtischblatt aus der Preußischen Uraufnahme zwischen 1830 und 1865.  Urmesstischblätter sind die Vorläufer von Messtischblätter. Dies war in Deutschland eine Bezeichnung für topografische Karten im Maßstab 1.25.000 (heute „TK25“, 4cm auf der Karte = 1km in der Natur)&lt;br /&gt;
;Vakzin, Vakzine: Ist ein Impfststoff, der aus abgetöteten oder abgeschwächten Erregern besteht. Die neuesten Forschungen zeigten, dass durch den Aufbau von Gen-Imstoffen, wie dem mRNA, auch messenger-RNA oder deutsch Boten-RNS genannt, eine wirkungsvolle Bekämpfung von Viren gelingt. &lt;br /&gt;
;ventral (lat. venter ‚Bauch‘): Adjektiv, bauchseitig, bauchwärts, Bauchansicht&lt;br /&gt;
;Versorgung: im Schulbericht die Anstellung&lt;br /&gt;
;Vierzeitengeld: Vierteljährliche Steuer, Gebühr, Abgabe&lt;br /&gt;
;Vikar: Die Bezeichnung Vikar leitet sich von lateinisch &amp;quot;vicarius&amp;quot; „Statthalter, Stellvertreter“ ab. Dieser Titel wird nach dem ersten theologischen Staatsexamen vergeben.&lt;br /&gt;
;Vikariat: Das Vikariat ist die praktische Vorbereitung auf den Beruf des evangelischen Pfarrers.&lt;br /&gt;
;Vocation (lat.): die Berufung&lt;br /&gt;
;Vorfluter: In der Wasserwirtschaft sind Vorfluter Gräben zur Entwässerung und zur Regulierung des Wasserstandes bei der landwirtschaftlichen Bodennutzung&lt;br /&gt;
;Vorwerk: Als Vorwerk werden landwirtschaftliche Gutshöfe bezeichnet, die weiter entfernt vom eigentlichen Stammgut liegen. &lt;br /&gt;
;vulnerabel: verletzbar, verletzlich, verwundbar. Dieser Ausdruck wird oft im Zusammenhang mit der Infektionsgefahr mit dem Coronavirus Covid-19 gebraucht.&lt;br /&gt;
;Wagendienst: Zur Verfügungstellung von Transportleistungen, Spanndienste&lt;br /&gt;
;Wiki: Ein Wiki (hawaiisch für „schnell“)ist eine Website, deren Inhalte von den Besuchern nicht nur gelesen, sondern auch direkt im Webbrowser bearbeitet und geändert werden können (Web-2.0-Anwendung). (aus Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Winkelschule: Behördlich nicht genehmigte Privatschule, in Preußen seit 1794 nur mit behördlicher Erlaubnis geduldet&lt;br /&gt;
;Wustermark: Eine Flurbezeichnung innerhalb der Gemarkung Groß Kreutz. Sie kommt in vielen Gemeinden vor, und deutet auf eine &amp;quot;wüste Feldmark&amp;quot; hin, d.h. die ist eine Stelle gewesen, auf der vor langer Zeit schon einmal Menschen ansässig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zauche: Der Name kommt aus dem Polabischen und bedeutet soviel wie &amp;quot;trockenes Land&amp;quot;. Der Großteil  der Zauche liegt auf dem Zauche-Plateau, und ein Teil davon ist die Glindower Platte.&lt;br /&gt;
;Zunft, Mz. Zünfte: Sie sind der Zusammenschluss von Handwerkern eines Gewerks. Diese im Mittelalter gegründeten Bünde waren ein soziales und wirtschaftliches System, welches zur Absicherung in sozialen Notlagen und vor allem zur Sicherung von Qualität ihrer Erzeugnisse sorgte. Sie gaben Produktionsverfahren und -methoden vor. Der enge Rahmen ihrer Vorschriften verhinderte den Einzug moderne Methoden und ließen keine Konkurrenz zu. Mit der Einführung der Gewerbefreiheit1 wurde das Zunftwesen abgeschafft. - Es wurden Regeln der jeweiligen Handwerksberufe festgelegt. Einer Zunft stand immer ein Zunftmeister oder Altmeister vor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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		<id>https://chronik-gross-kreutz.de/index.php?title=Glossar&amp;diff=4409</id>
		<title>Glossar</title>
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		<updated>2026-08-25T09:49:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfram: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
;Accedentien: Pfarrgebühr; sind Gebühren bzw. Vergütungen für die Feier sogenannter Kasualien wie die Taufe, kirchliche Trauung und die kirchliche Begräbnisfeier. Der Terminus leitet sich davon ab, dass der zelebrierende Kleriker bei der Feier von Sakramenten und Sakramentalien eine Stola umlegt. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Adjunct, adjungiert: Früher eine Bezeichnung für einen Gehilfen; als Helfer zugeordnet&lt;br /&gt;
;Allmende: Ein seit frühester Besiedlung geschaffenes Allgemeineigentum des Dorfes. Ein typisches Beispiel sind die sogenannten Nachthütungen.&lt;br /&gt;
;Anmoorgleye, Humusgleye: Es sind Böden, deren oberste Schicht stark Rohhumus haltig ist und die tiefere Schicht aus wasserhaltigem Gleye besteht.&lt;br /&gt;
;Arrendator: Gutspächter, Verwalter&lt;br /&gt;
;ausgerohrt: wahrscheinlich ist damit die Technik gemeint, die Maurer zur besseren Isolation und Haftung an Wänden und Decken anwandten, indem sie Schilfrohr an die tragende Fläche nagelten. Dieses Verfahren ist noch in alten Häusern zu finden, später wurde dafür Rabitzdraht als Unterkonstruktion verwendet.&lt;br /&gt;
;Baschkiren: Sie sind eine turksprachige Ethnie im Südteil des russischen Uralgebirges und seinem westlichen, südlichen und östlichen Vorland. Sie sind die Titularnation der Autonomen Republik Baschkortostan. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Beichaisen: So wurden die &amp;quot;Beiwagen&amp;quot;, sprich &amp;quot;Anhänger&amp;quot; von Postkutschen genannt. Ein Beispiel für den Einfluss der französischen Sprache in der damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
;Bede: Abgaben an den Landesherren&lt;br /&gt;
;BHG: Bäuerliche Handelsgenossenschaft&lt;br /&gt;
;Blasonierung: Ist die fachlich richtige Beschreibung eines Wappen&lt;br /&gt;
;Braunerden: Dieser Boden ist typisch für unser gemäßigtes Klima. Seine Farbe bekommt er durch eisenhaltige Verbindungen. Braunerden entwickeln sich überwiegend aus silikatischem, kalkfreiem oder kalkarmem Ausgangsgestein. &lt;br /&gt;
;Bruch, Brüche (Mz.): alte Bezeichnung für Feuchtgebiet, Gebiete mit stauender Nässe&lt;br /&gt;
;Büdner[https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCdner]: Ein Büdner war in Norddeutschland, vor allem in Mecklenburg, Pommern und Brandenburg, ein Besitzer eines kleinen ländlichen Anwesens, einer Büdnerei. Dazu gehörte ein eigenes Haus, jedoch nur wenig Land. Das Wort ist von „Bude“ abgeleitet.&lt;br /&gt;
;chaussieren: Mit einer festen Fahrbahndecke versehen &lt;br /&gt;
;constitution (lat.): Errichtung, Einrichtung, Erschaffung, Anbeginn, Verfassung&lt;br /&gt;
;Cour: Abk. für Courant-Münzen – vollwertiges Zahlungsmittel (Silbergeld) im Gegensatz zu Scheidemünzen (Kleinmünzen). Bei Courant-Münzen entspricht der aufgeprägte Wert dem  &lt;br /&gt;
;COVID-19: Abkürzung für englisch '''co'''rona '''vi'''rus '''d'''isease 20'''19''', deutsch Coronavirus-Krankheit-2019 ist eine neuartige meldepflichtige Infektionskrankheit, die erstmalig 2019 bemerkt wurde.&lt;br /&gt;
;Deputation: jemanden für etwa bestimmen, mit einer Aufgabe betrauen, wohin senden; vgl. lat. putāre ‘beschneiden, zusammenrechnen, berechnen’&lt;br /&gt;
;dicitur, lat. 3.Pers. Sing. von dicere: &amp;quot;sagt man od. erzählt man&amp;quot;, von &amp;quot;sagen, reden, sprechen, behaupten&amp;quot;&lt;br /&gt;
;Dintefäßer: Tintenfässer&lt;br /&gt;
;divers: lat. verschieden&lt;br /&gt;
;Domäne: herkunft s. Dominium; ist ein landwirtschaftliches oder forstwirtschaftliches Gut des Staates&lt;br /&gt;
;Dominium (lat.): Herrschaft, Eigentum; Eigentum des Rittergutes&lt;br /&gt;
;dorsal (lat.): Adjektiv, rückwärts, &amp;quot;zum Rücken gehörig&amp;quot;, Rückenansicht&lt;br /&gt;
;dotiert, von dotieren (lat.): ausgezeichnet, ausgestattet&lt;br /&gt;
;Edict, Edikt (lat.): Erlass, Verordnung&lt;br /&gt;
;Else, Elsen (Mz.): alte Bezeichnung für Erlen. Erlen gehören zu den Birkengewächsen, z.B. die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) oder die Grau-Erle (Alnus incana)&lt;br /&gt;
;Emeritus, Emeriti (Gen. lat.) von :  im Ruhestand, außer Dienst, Pensionär&lt;br /&gt;
;Emolumente (lat.): Nutzen, Vorteil, früher für Einkommen, Nebeneinkommen, Bezüge&lt;br /&gt;
;Erbschenk, Schenk oder Schenck (lat. pincerna): Auch Mundschenk geheißen, ist ein Titel eines Adligen am Hofe seines Landesherren. &amp;quot;Erb-&amp;quot;&amp;quot; besagt, dass der Titel erblich ist. Seit Ende des Mittelalters ist er mit keinem Amte mehr verbunden und wird nur noch als Titel geführt.&lt;br /&gt;
;Fahlerden: Fahlerden sind fruchtbare Böden mit recht hoher Ertragssicherheit aus lehmig-sandigem bis schluffigem Ausgangsgestein aus Geschiebedecksand über Geschiebelehm bis hin zu Löss. Das Hauptverbreitungsgebiet der Fahlerde befindet sich auf den Grundmoränenplatten. [BGR Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, https://www.bgr.bund.de]&lt;br /&gt;
;Fideicommiss, Haus-Fideicommiss: lat. fidei commissum, „zu treuen [Händen] belassen“) ist eine Einrichtung des Erb- und Sachenrechts, wonach durch Stiftung das Vermögen einer Familie, meist Grundbesitz, auf ewig geschlossen erhalten werden sollte und immer nur ein Familienmitglied allein, der Fideikommissbesitzer, das Nießbrauchsrecht innehatte. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;filia (lat.): Tochter; (im Schulbericht die Bei- oder Tochterkirche in Kemnitz)&lt;br /&gt;
;filia vagans (lat.): &amp;quot;wandernde Tochter&amp;quot; [vagieren - vagabundieren, streichen, streifen, strolchen], hier im Sinne von wechselnder Zugehörigkeit der Kirche&lt;br /&gt;
;Finkenaugen: kleine Währungseinheit (Größe ist unbestimmt, wahrscheinlich territorial unterschiedlich)&lt;br /&gt;
;Flecken: Der Flecken ist eine Bezeichnung für eine kleinere, aber lokal bedeutende Ansiedlung. Vor allem in Norddeutschland wurde damit eine Minderstadt bezeichnet. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Gebietskörperschaften: Gebietskörperschaften verwalten und organisieren sich selbstständig, auf  Basis der Selbstverwaltung und Selbstorganisation&lt;br /&gt;
;Gerichtsdeputation: Ausgewählte Angehörige des Gerichts zur Wahrnehmung eines Lokaltermins.&lt;br /&gt;
;Gerichtsschöffen, oder einfach nur Schöppen: Waren meist begüterte Bauern, die die niedere Gerichtsbarkeit und  Verwaltungsaufgaben im Dorf bzw. in Dorfgemeinschaften ausübten. &lt;br /&gt;
;Giebelschoß: Eine in der Provinz Brandenburg übliche Abgabe auf Gebäude und Grundstücke (Gebäudesteuer)&lt;br /&gt;
;Gutsbezirk: Ein Gutsbezirk umfasste das gesamte Land, welches einem Ritter (dh. Rittergutsbesitzer) verliehen worden war. Dazu gehörten auch die die Gebäude mit den Menschen, die zur Bewirtschaftung norwendig waren.&lt;br /&gt;
;Happenland: Wahrscheinlich abgeleitet von kleinen Bissen (Happen), für „aufgeteiltes“ Land. Erwähnt in einer Urkunde von 1587. (s. Transkription der Plato-chronik Seite 20/21)&lt;br /&gt;
;Hintersassen: Hintersassen (in der Regel: Plural) (auch: Hintersättler, Hintersiedler, Kossaten, Kossäten, Kleinhäusler), waren Landleute, welche vom Mittelalter bis zur Bauernbefreiung und stellenweise bis in die 1880er Jahre in Preußen und Deutschland ohne geschlossene Güter, nur mit einem Haus, Garten oder einzelnen Feldern „angesessen“ waren. Auch als Bedeutung „die hinter einem Herren sitzen“ wurde Hintersasse als Sammelbegriff für die vom Grundherrn abhängigen Bauern gebraucht. Neben persönlich freien Hintersassen, die „nur“ wirtschaftlich und sachrechtlich zu Leistungen verpflichtet waren, existierten halb- und unfreie Hintersassen, die Hörigen, in einem persönlichen Abhängigkeitsverhältnis. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Hospitalisierungsinzidenz: Ist die Zahl der Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Einwohner in einem bestimmten Zeitraum. Das Robert-Koch-Institut hat im Juli 2021 vorgeschlagen, die Hospitalisierungsrate der COVID-19-positiv Getesteten in Deutschland im Infektionsschutzgesetz (IfSG) zu verankern. Die Hospitalisierungsrate wird analog zur 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen auf einen Zeitraum von sieben Tagen und 100.000 Einwohner bezogen. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Hufe (nd.), Hube (sd.)[https://de.wikipedia.org/wiki/Hufe] : Bezeichnung für ein Stück Land, das eine Bauernfamilie ernähren kann. Die Größe einer Hufe konnte erheblich schwanken und ist regional sehr unterschiedlich. Oft wurden 30 Morgen zu Grunde gelegt.&lt;br /&gt;
;Hüfner, Hufner, Hubner (süddt.) Hübner: Ist ein Bauer, der als Grundbesitz ein oder mehrere Hufe Land bewirtschaftet. Die Familiennamen Huber, Hübner etc. leiten sich von dieser Berufsbezeichnung ab.&lt;br /&gt;
;in matre (lat.): in der Haupt- oder Mutterkirche; in unserem Fall ist in Groß Kreutz die Hauptkirche &lt;br /&gt;
;Instruction (lat.): Anweisung&lt;br /&gt;
;Inzidenz-Wert: Inzidenz ist ein Begriff aus der Epidemiologie (= Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Verbreitung und dem Verlauf von Krankheiten sowie den jeweiligen Einflussfaktoren beschäftigt) und beschreibt die „Neuerkrankungsrate“ an einer bestimmten Krankheit. n den meisten Fällen ist mit „Inzidenz“ die „Kumulative Inzidenz“ gemeint. Diese ist Maßzahl dafür, wie viele gesunde Menschen einer definierten Bevölkerungsgruppe (z.B.: alle Bewohner Berlins/Deutschlands/Europas; alle 18- bis 25-jährigen männlichen, nicht-rauchenden Australier) innerhalb eines bestimmten Zeitraumes an einer bestimmten Krankheit neu erkranken. Bereits vor diesem Zeitraum erkrankte oder erneut erkrankte Personen werden hierbei nicht mit in die Berechnung einbezogen. Anhand der kumulativen Inzidenz kann man die Wahrscheinlichkeit abschätzen, mit der eine Person aus der betrachteten Personengruppe an der Krankheit erkrankt. [[https://derma.plus/definition/inzidenz/]]&lt;br /&gt;
;lassitisch, Lasswirtschaft: Unfreie Bauern - Lassbauern -, sind abhängig vom Grundherren&lt;br /&gt;
;Kalkgleye: Gleye sind kalkhaltige Grundwasserböden. Sie nehmen größere Mengen an Wasser auf, und stauen es. Sie sind somit ein wichtiger Bestandteil für die Grundwasserneubildung.&lt;br /&gt;
;Kalmuken: Gemeint sind wohl Kalmücken, ein sind ein westmongolisches Volk&lt;br /&gt;
;Kirchen-Aerario: Kirchenkasse&lt;br /&gt;
;Klafter: Das Klafter ist ein historisches Längen-, Raum- und Flächenmaß. Vom Längenmaß leitete sich das alte Raummaß für Scheitholz ab. Ein Klafter Holz entsprach einem Holzstapel mit einer Länge und Höhe von je einem Klafter; die Tiefe dieses Stapels entsprach der Länge der Holzscheite und damit in der Regel 3 Fuß, also 0,5 Klafter. Das Volumen eines Klafters Scheitholz betrug also nur 0,5 Kubikklafter. Dies wiederum entsprach, je nach Gegend, 3 bis 4 rm beziehungsweise etwa 2 bis 3 Festmetern Holz. Das preußische Klafter entsprach 3,339 m³&lt;br /&gt;
;Kniestock: Wird auch Drempel genannt, ist das obere Ende der Mauer, auf dem der Balken der Dachkonstruktion aufliegt.&lt;br /&gt;
;Kommunikanten: Teilnehmer am Abendmahl, an der hl. Kommunion bei den Katholiken [lat. communicans, Part. Präs. zu communicare »teilnehmen«]&lt;br /&gt;
;Konfirmation (lat.): die Bestätigung&lt;br /&gt;
;Konsistorialrat: Beamter in der (Landes-)Kirchenbehörde&lt;br /&gt;
;Konsum: Verbrauch, Verzehr; der Konsum in der DDR war eine genossenschaftliche Einzelhandelsgesellschaft&lt;br /&gt;
;Kosacken: Kosaken waren Gemeinschaften freier Reiterverbände, zu denen sich flüchtige russische, ukrainische und polnische Leibeigene, manchmal auch nur Abenteurer oder anderweitig Abtrünnige in den südlichen Steppengebieten Osteuropas (lt. Wikipedia) &lt;br /&gt;
;Kossat (Koßath), Mz. Kossäten: Dorfbewohner, die ein kleines Haus (Kate) besaßen und ein wenig Land, das jedoch nicht zur Ernährung einer Familie reichte. Sie waren dem Landbesitzer (Gutsherren) zu Hilfsdiensten (besonders in der Erntezeit) und Abgaben verpflichtet.&lt;br /&gt;
;Krug: Die alte Bezeichnung für eine Gaststätte, heute würde man vielleicht &amp;quot;Kneipe&amp;quot; sagen.&lt;br /&gt;
;Kurfürst: Herrscher des Mittelalters, die den Deutschen König wählten&lt;br /&gt;
;Kurrende: Umlaufschreiben, Rundschreiben&lt;br /&gt;
;Lade, Ladenmeister: Zunftlade, Amtslade oder Zunfttruhen waren extra zur Aufbewahrung von wichtigen Schriftstücken, wie z.B. der Satzung, angefertigte Truhen. In ihnen wurde auch Geld aufbewahrt, um im Falle besonderer Bedürftigkeit einem Zunftmitglied zu helfen. Ursprünglich war die Lade ein wichtiges Requisit bei der Abhaltung von Sitzungen der Zunft. Sie wurde bei einem auserwählten Mitglied der Zunft aufbewahrt und zu den Versammlungen mitgebracht. Der „Meister“ der Lade, also der „Ladenmeister“, musste bei den Zusammenkünften anwesend sein. Er war auch gleichzeitig der Hüter der Lade. Da es sich auch um Geldbeträge handelte, fungierte er auch gewissermaßen als „Kassenwart“.&lt;br /&gt;
;Lassit: Ein Landwirt in Form der (hochgradige) Untertänigkeit dem Gutsherren gegenüber (fast „leibeigen“). Die Lasswirtschaft war bis zur Bauernbefreiung eine im Königreich Preußen angewandte Form der Gutsherrschaft.&lt;br /&gt;
;Laßgüter: Ein Lassgut ist ein vom Grundeigentümer auf Widerruf gegen bestimmt Abgaben und/oder Frondienste übertragenes Gut oder Grundstück (Pachtland)&lt;br /&gt;
;Lehnschulze: Schulze, der ein mit seinem Amt verbundenes und vererbliches Lehngut besitzt, meist den größten Bauernhof im Ort&lt;br /&gt;
;LEZ: LEZ steht für Ländliches Einkaufszentrum - ein kleines Warenhaus, welches von der Konsum-Genossenschaft auf dem Lande betrieben wurde&lt;br /&gt;
;LPG Typ 1: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft - Typ I: Bauern bringen nur ihren Boden ein.&lt;br /&gt;
;LPG Typ 2: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft - Typ II: Zusätzlich werden Maschinen gemeinsam genutzt.&lt;br /&gt;
;LPG Typ 3: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft -Typ III: Auch das Vieh gehört zum Gemeingut. &lt;br /&gt;
;Luch, Lücher (Mz.): Luch ist die Nordostdeutsche Bezeichnung für vermoorte Niederungen, gebräuchlich in Brandenburg. Das Havelländische Luch ist ein Niederungsgebiet innerhalb des Havelbogens von Berlin bis Brandenburg, und bildet die Kernlandschaft des Havellandes, in dem auch Groß Kreutz liegt.&lt;br /&gt;
;Mandel: Stückmaß - 15 bzw. 16 Stück (große Mandel oder Bauernmandel)&lt;br /&gt;
;Manndienste: Lehnsdienste, zur Verfügungsstellung von Männern z.B. für bestimmte Arbeiten &lt;br /&gt;
;Marktflecken: Orte kleiner als eine Stadt, die das Recht hatten Markttage abzuhalten.&lt;br /&gt;
;Martini, Martinsfest: Der 11. November; dies war der Zeitraum eines Geschäftsjahres auf dem Lande. Verträge (z.B. Anstellungen) galten für diesen Zeitraum, ebenso waren Abgaben und Steuern fällig. &lt;br /&gt;
;Matricula, Mattrikel: Eine Matrikel (Stammrolle) ist ein öffentliches Verzeichnis. Der Begriff ist abgeleitet vom lateinischen matricula (Liste, Schriftrolle). s. Wikipedia&lt;br /&gt;
;Meier: Der Begriff Meier (Mehre, Meyer, Maier, Mair, Mäher, Mäger, Major, Meiur, Mayer, Meir, Mayr, Meyr, Majer, aus (lateinisch  maior) bezeichnet ursprünglich einen Amtsträger des  adligen oder  geistlichen  Grundherrn zur Verwaltung des Grundbesitzes („Meierei“), ab dem späteren Mittelalter auch einen  Pächter oder selbständigen  Bauern. &lt;br /&gt;
;Metzen: Fruchtmaß, ab 1816 im Königreich Preußen 3,435 Liter&lt;br /&gt;
;Morgen [https://de.wikipedia.org/wiki/Morgen_(Einheit)]: Flächenmaß; 2500 Quadratmeter = 25 Ar; 1a = 100m²; 100a = 1 Hekter (ha) = 10.000m². 4 Morgen = 1 Hektar.&lt;br /&gt;
;mRNA: mRNA ist eine einzelsträngige Ribonukleinsäure (RNA), die als Transkript eines zu einem Gen gehörenden Teilabschnitts der Desoxyribonukleinsäure (DNA) die genetische Information für den Aufbau eines Proteins in einer Zelle enthält. Mit einer mRNA wird also die Bauanleitung für ein bestimmtes Protein zellulär verfügbar.&lt;br /&gt;
;Nachthütung: In Groß Kreutz eine Flurbezeichnung für ein Gebiet am östlichen Ende der Dorfstraße ( heute &amp;quot;Dorfaue&amp;quot;). In früheren Zeiten wurde hier das Vieh gemeinschaftlich über Nacht untergebracht und bewacht.&lt;br /&gt;
;Neophyten: Sind Pflanzen, die nach 1492 in Gegenden Europas durch Menschen direkt oder indirekt eingeführt wurden, also ursprünglich hier nicht heimisch waren.&lt;br /&gt;
;Parentation: Trauerrede oder Grabrede&lt;br /&gt;
;Parochie, griech.: Alte Bezeichnung für Pfarrgemeinde, auch Pfarrbezirk bzw. Pfarrsprengel genannt&lt;br /&gt;
;Patron: Schutzherr der Kirche&lt;br /&gt;
;Patronat: Schirmherrschaft eines Landes- oder Grundherrn (auch einer Gebietskörperschaft) über eine Kirche, die auf seinem Gebiet liegt. verbindliches Vorschlagsrecht für die Berufung des Pfarrers,  u. a. Rechte und Pflichten&lt;br /&gt;
;PCR-Test: Ist der Nachweis von Eiweißen des Sars-CoV-2-Virus.&lt;br /&gt;
;Pfuhl, Pfuhle(Mz.): Ein sogenanntes Kleingewässer, ein kleiner Teich; sumpfiger Tümpel; Ansammlung von schmutzigem, fauligem Wasser, auch gebräuchlich für Dorfteiche. Vor allem im Nordosten Deutschlands werden auch kleinere Seen oft als Pfuhl (Puhl) bezeichnet.&lt;br /&gt;
;Pleasureground, engl.: Der Pleasureground ist ein gartenkünstlerisch besonders fein gestalteter Gartenabschnitt. Er besteht aus einer in vielen Abstufungen ausgeschmückten Rasenfläche direkt am Haus. Diese Rasenfläche ist sehr pflegeintensiv, denn das Wunschbild war, den Rasen wie einen „samtenen Teppich“ erscheinen zu lassen. Zur Ausschmückung gehören einheimische und exotische Pflanzen, die als Blumenteppiche in verschiedenen, meist geometrischen Formen angelegt wurden und, nach den Vorstellungen Reptons, geschmackvoll auf dem Rasen, meist in Wegenähe, verteilte, runde oder ovale Blumenkörbe, sowie besondere Solitärsträucher und -bäume, zudem Statuen, Wasserspiele, kleine Teiche oder Gartengebäude.[https://de.wikipedia.org/wiki/Pleasureground]. Von dem Garten- und Landschaftsgestalter Graf Pückler soll der Ausspruch stammen: &amp;quot;der Pleasureground ist das verlängerte Wohnzimmer&amp;quot;&lt;br /&gt;
;Podsol-Braunerden: Der Podsol (aus russisch подзол podzol, deutsch ‚Ascheboden‘, von под (pod) ‚unter‘ und зола (zola) ‚Asche‘), auch Bleicherde oder Grauerde genannt, ist ein saurer, an Nährstoffen armer oder verarmter Bodentyp in einem feuchtkalten oder feucht-gemäßigten Klima.[Wikipedia]&lt;br /&gt;
;Präparand: Ein Auszubildener zum Lehramt&lt;br /&gt;
;profeßion, Profession: Beruf, Handwerk&lt;br /&gt;
;Provenienz: Herkunft&lt;br /&gt;
;Reallasten: Verbindlichkeiten, die auf einem Grundstück liegen. dies können Abgaben in Form von Naturalien sein, aber auch menschliche Arbeitskraft, z.B. Hilfe in der Ernte. (heute sagt man zur menschlichen Arbeitskraft „manpower“)&lt;br /&gt;
;Referenz: Wird hier im Sinne der Leistungsfähigkeit, der Eignung gebraucht (geeignetes Biotop).&lt;br /&gt;
;Regest: das Regest ist ein zeitlich geordnetes Verzeichnis von Urkunden mit kurz zusammengefassten Angaben. Als Regest (lat. res gestae = &amp;quot;die getanen Dinge&amp;quot;) bezeichnet man in der Geschichtswissenschaft die Zusammenfassung des rechtsrelevanten Inhalts Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.&lt;br /&gt;
;Regesten: Regesten versteht man eine besondere Publikationsform, welche die Urkunden eines Ausstellers, einer Provenienz oder eines Betreffs – geordnet nach Datum – nachweisen und mit inhaltlichen Zusammenfassungen, Nachweisen über die Überlieferung und quellenkritischen Hinweisen ergänzen. &lt;br /&gt;
;Rendant: Rechnungsführer in größeren Kirchengemeinden; in Groß Kreutz wird 1845 der Schulvorsteher so bezeichnet&lt;br /&gt;
;Repositorium: Das Repositorium (Abkürzung Rep.) ist ein verwalteter Ort zur Aufbewahrung geordneter Dokumente, die öffentlich oder einem beschränkten Nutzerkreis zugänglich sind. Veraltet bezeichnet Repositorium auch einen Schrank zur Aufbewahrung der Amtsbücher und Ordner.&lt;br /&gt;
:revidiert: etwas auf seine Richtigkeit prüfen; Falsches berichtigen; Synonyme: (nach-)prüfen, korrigieren, verbessern, berichtigen, zurücknehmen&lt;br /&gt;
;Rezess: Rezess (früher auch Receß, Rezeß von lat. recedere = aus- einandergehen, zurückweichen, (lat. recessus = Rücktritt) ist ein obsoleter Ausdruck für einen landes- oder ortsrechtlichen Vergleich.&lt;br /&gt;
;Ritterhufe: Sind die Hufen, die zu einem Rittergut gehören, d.h. die Ritterhufen waren ursprünglich von Steuern gegenüber dem Landesherrn befreit, im Gegensart zu den Bauernhufen.&lt;br /&gt;
;Risalit: Risalit ist ein vorspringender senkrecht durchgehender Teil einer Fassade&lt;br /&gt;
;RKI-Wert: RKI steht für Robert-Koch-Institut: Der RKI-Wert gibt die aktuellen Infektionszahlen an, die vom Institut für Seuchenbekämpfung herausgegeben werden. Zu diesen Informationen gehört die Reproduktionszahl &amp;quot;R&amp;quot;, sie beschreibt, wie viele Menschen eine infizierte Person im Mittel ansteckt. Im täglichen Situationsbericht werden zwei R-Werte dargestellt. Zum einen der sensitivere 4-Tage-R-Wert. Der 7-Tage-R bildet Trends zuverlässiger ab, bezieht sich dabei jedoch auf ein Infektionsgeschehen, das etwas länger zurückliegt als beim 4-Tage-R-Wert.[[https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste_Epidemiologie.html]]&lt;br /&gt;
;RossDienste: Lehnsdienste, z.B. zur verfügungstellung von Pferden&lt;br /&gt;
;Sars-CoV-2: Name des Erregers, welche die Viruskrankheit Covid-19 hervorruft. (Vorläufiger Name war &amp;quot;2019-nCoV &amp;quot;)&lt;br /&gt;
;Schatull-Güter: Sind das private Grundeigentum eines Familienmitglieds (des Landesherrn), die Schatulle, die seiner freien Verfügung zu Lebzeiten und von Todes wegen unterlag. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Schmettau[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Karl_von_Schmettau]: Friedrich Wilhelm Carl Graf von Schmettau (1743 – 1806) – Generalleutnant, Kartograph, Schloßherr zu Köpenick&lt;br /&gt;
;Scheffel: Hohl-,Fruchtmaß; in Brandenburg 52,8 Liter, im Kr. Preußen ab 1816: 54,9615 Liter&lt;br /&gt;
;Schock: 1 Schock = 4 Mandeln = 5 Dutzend = 60 Stück&lt;br /&gt;
;Schöffen od. Schöppen: s. Gerichtsschöffen&lt;br /&gt;
;Schulze: Gemeindevorsteher (heute: Bürgermeister bzw. Ortsvorsteher)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seminar (lat.): die Bildungsanstalt (im Schulbericht)&lt;br /&gt;
;separiert, separirt: aufgeteilt&lt;br /&gt;
;Separation: Ein gesellschaftlicher Prozess der Land- und Pflichtenverteilung auf dem Dorfe zwischen dem Großgrundbesitzer und den im Dorf lebenden und von ihm in der einen oder anderen Weise  abhängigen Dorfbewohnern. Anfang des 19. Jahrhunderts weitgehend in Gang gesetzt, bei dem auch die Allmende des Dorfes aufgeteilt wurde, so auch in Groß Kreutz.&lt;br /&gt;
;Sieben-Tage-Inzidenz: Sie ist eine dimensionslose, statistische Kennziffer für nachgewiesene und registrierte Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen bezogen auf rechnerisch 100.000 Einwohner. Dieser Wert wurde zur Grundlage für polische Maßnahmen zur Eindämmung der Covid 19- Krankheit genommen.&lt;br /&gt;
;Sigel, Siglen (M.): Abkürzungszeichen bestehend aus Buchstaben, auch in Kombination mit Zahlen&lt;br /&gt;
;Skrupel: A)Längeneinheit in Preußen 1 Scrupel ≈ 0,1816 Millimeter B) Apothekergewicht in Berlin 1 Scrupel = 25⅓ Aß (holl.), entspricht 1,12g &lt;br /&gt;
;Sozietät: Zusammenschluß von Personen mit gemeinsamen Interessen; Gesellschaft’, entlehnt aus dem Lateinischen &amp;quot;societas&amp;quot; (Genitiv societātis) ‘Gesellschaft’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stolgebühren: Pfarrgebühr (s. Acccidentien)&lt;br /&gt;
;Subjekt: Untertan, auch abwertend für Mensch&lt;br /&gt;
;syllabieren (griech.): silbenweise buchstabieren&lt;br /&gt;
;Tartaren: Tataren ist seit der ausgehenden Spätantike in den alttürkischen Quellen (Orchon-Runen) und seit dem Mittelalter eine Sammelbezeichnung verschiedener, überwiegend islamisch geprägter Turkvölker und Bevölkerungsgruppen. (Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Tantieme: Es ist eine variable, vom Ergebnis abhängige Vergütung; in unserem Fall erhält der Dorfschule vom Schulgeld diese Vergütung&lt;br /&gt;
;tentieren (lat.): versuchen, untersuchen, prüfen&lt;br /&gt;
;Themata, Thema (griech.): die Aufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Testimonium maturitatis (lat.): Reifezeugnis (Abitur)&lt;br /&gt;
;Urmesstischblatt: Ein Urmesstischblatt ist ein Messtischblatt aus der Preußischen Uraufnahme zwischen 1830 und 1865.  Urmesstischblätter sind die Vorläufer von Messtischblätter. Dies war in Deutschland eine Bezeichnung für topografische Karten im Maßstab 1.25.000 (heute „TK25“, 4cm auf der Karte = 1km in der Natur)&lt;br /&gt;
;Vakzin, Vakzine: Ist ein Impfststoff, der aus abgetöteten oder abgeschwächten Erregern besteht. Die neuesten Forschungen zeigten, dass durch den Aufbau von Gen-Imstoffen, wie dem mRNA, auch messenger-RNA oder deutsch Boten-RNS genannt, eine wirkungsvolle Bekämpfung von Viren gelingt. &lt;br /&gt;
;ventral (lat. venter ‚Bauch‘): Adjektiv, bauchseitig, bauchwärts, Bauchansicht&lt;br /&gt;
;Versorgung: im Schulbericht die Anstellung&lt;br /&gt;
;Vierzeitengeld: Vierteljährliche Steuer, Gebühr, Abgabe&lt;br /&gt;
;Vikar: Die Bezeichnung Vikar leitet sich von lateinisch &amp;quot;vicarius&amp;quot; „Statthalter, Stellvertreter“ ab. Dieser Titel wird nach dem ersten theologischen Staatsexamen vergeben.&lt;br /&gt;
;Vikariat: Das Vikariat ist die praktische Vorbereitung auf den Beruf des evangelischen Pfarrers.&lt;br /&gt;
;Vocation (lat.): die Berufung&lt;br /&gt;
;Vorfluter: In der Wasserwirtschaft sind Vorfluter Gräben zur Entwässerung und zur Regulierung des Wasserstandes bei der landwirtschaftlichen Bodennutzung&lt;br /&gt;
;Vorwerk: Als Vorwerk werden landwirtschaftliche Gutshöfe bezeichnet, die weiter entfernt vom eigentlichen Stammgut liegen. &lt;br /&gt;
;vulnerabel: verletzbar, verletzlich, verwundbar. Dieser Ausdruck wird oft im Zusammenhang mit der Infektionsgefahr mit dem Coronavirus Covid-19 gebraucht.&lt;br /&gt;
;Wagendienst: Zur Verfügungstellung von Transportleistungen, Spanndienste&lt;br /&gt;
;Wiki: Ein Wiki (hawaiisch für „schnell“)ist eine Website, deren Inhalte von den Besuchern nicht nur gelesen, sondern auch direkt im Webbrowser bearbeitet und geändert werden können (Web-2.0-Anwendung). (aus Wikipedia)&lt;br /&gt;
;Winkelschule: Behördlich nicht genehmigte Privatschule, in Preußen seit 1794 nur mit behördlicher Erlaubnis geduldet&lt;br /&gt;
;Wustermark: Eine Flurbezeichnung innerhalb der Gemarkung Groß Kreutz. Sie kommt in vielen Gemeinden vor, und deutet auf eine &amp;quot;wüste Feldmark&amp;quot; hin, d.h. die ist eine Stelle gewesen, auf der vor langer Zeit schon einmal Menschen ansässig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zauche: Der Name kommt aus dem Polabischen und bedeutet soviel wie &amp;quot;trockenes Land&amp;quot;. Der Großteil  der Zauche liegt auf dem Zauche-Plateau, und ein Teil davon ist die Glindower Platte.&lt;br /&gt;
;Zunft, Mz. Zünfte: Sie sind der Zusammenschluss von Handwerkern eines Gewerks. Diese im Mittelalter gegründeten Bünde waren ein soziales und wirtschaftliches System, welches zur Absicherung in sozialen Notlagen und vor allem zur Sicherung von Qualität ihrer Erzeugnisse sorgte. Sie gaben Produktionsverfahren und -methoden vor. Der enge Rahmen ihrer Vorschriften verhinderte den Einzug moderne Methoden und ließen keine Konkurrenz zu. Mit der Einführung der Gewerbefreiheit1 wurde das Zunftwesen abgeschafft. - Es wurden Regeln der jeweiligen Handwerksberufe festgelegt. Einer Zunft stand immer ein Zunftmeister oder Altmeister vor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfram</name></author>
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