Malen und Zeichen

Aus Chronik Groß Kreutz
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Malen und Zeichnen

Eines der beliebtesten Hobbys, ist die kreative Gestaltung mit Pinsel oder Stift. Einigen Menschen ist dieses Talent in die Wiege gelegt worden, und sie lassen uns Mitmenschen daran teilhaben. Ob zu Hause, in der freien Natur oder in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, egal mit was für Materialien gearbeitet wird, Malen und Zeichnen ist nicht nur ein Zeitvertreib, sondern auch eine Art der Selbstverwirklichung und die indiviuellen Interpretation des Gesehehenen oder der Phantasie. Auch in Groß Kreutz leben und lebten solche, die uns mit ihren Werken erfreuen. Einige seien hier erwähnt, die ihr Talent der Öffentlichkeit zugängig machen. Ein Ölgemälde von Else Michelet geb. Hutschenreuter im Strohhaus zeigt die Straße nach Götz in Richtung Ausbau aus dem Anfang der zwanziger Jahre. (Die Birken fielen dem Ausbau der Straße zum Opfer). Historische Ansichten lassen uns heute einen Eindruck vergangener Zeiten erleben. Hierzu gehören Zeichnungen und Aquarelle von Prof. Herrmann Schneider, Pastor Petzel, Otto Riepold u.a. (s. kleine Gallerie). Das Herrenhaus, auch Schloss genannt, war immer mal wieder Gegenstand von Künstlern. Der Umgang mit der Kunst war schon immer ein Problem. Die Einen sind begeistert und die Anderen ignorieren sie, aus welchen Gründen auch immer, sei aus Unwissenheit, Ignoranz oder ideologischen Gründen. Leider haben wir in Groß Kreutz auch so einige Fälle. Als das Herrenhaus nach dem Krieg zum Verwaltungs- und Wohnsitz und zur Lehrlingsausbildung genutzt wurde, sind die Wandmalereien des großen Saal übermalt worden. Von Hans Kania wird vermutetet, dass sie von dem Theatermaler Carl Friedrich Fechhelm stammen sollen. Leider oder auch „Gott sei Dank“ sind Gemälde ein begehrtes Objekt, ob als Statussymbol und/oder als Wertanlage. - Nicht nur die spektakulären Raube in Museen sind ärgerlich, auch der Diebstahl von weniger bekannten Künstlern sind zu verurteilen. Dazu gehören leider auch Werke aus der DDR-Zeit. Im schon erwähnte Gartensaal des Herrenhaus hingen mehrere Gemälde. Drei großformatige Abbildungen von den drei typischen Großtieren des Gutes „Kuh mit Kalb“, „Stier“ und einige Aquarelle, die leider verschwunden sind.

Ein anderes Beispiel ist die mehrfache Neugestaltung des Inneraums der Kirche. Sie oblag dem Können der Maler, dem Zeitgeschmack und der jeweiligen Kassenlage der Kircherngemeinde. Sie ist nach der Wende duch den Restaurator Kobelius aus Potsdam im Stil der Zeit um 1800? restauriert worden.

Um dieses schöne Hobby zu pflegen und zu vervollkommnen wurde durch Inge Hammerström ein Malkurs in Leben gerufen. Unter der Leitung von Lora Linke vervollkommendete Groß Kreutzern und Teilnehmern aus der Umgebung ihr Können und ließen uns in einer Ausstellung im Strohhaus (2011) teilhaben.

Eine der talentiertesten lebenden Künstlerinnen ist die ehemalige Lehrerin Hannelore Haak. Eine Auswahl ihrer Arbeiten sind auf (https://www.instagram.com/hannelorehaak/) zu sehen.

Auch Profikünstler haben sich verewigt. Der im Groß Kreutzer Ausbau lebende Mathias Philipp, schuf das Fassanbild am Heimatmuseum.