20. Jahrhundert

Aus Chronik Groß Kreutz
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21. Jahrhundert

2026

  • In der Woche vom 13. bis 17. Juli wurden im Ort neue Verkehrsschilder aufgestellt oder versetzt. Der Rotdornweg wurde zur Spielstraße erklärt, die Lehniner Straße wurde zur verkehrsberuhigten Zone mit Tempo 30 km/h.

2025

  • Ende Oktober und Anfang November wurden Straßenbäume nachgepflanzt. In der Potsdamer Straße, im Rotdornweg 3 Rotdornbäume.
  • Dieses Jahr bescherte uns eine reichliche Ernte an Wanüssen. Das Wetter hatte ausnehmend gut für viele Früchte gepasst. Die Eicheln lagen wie dicht gesät. Die Forstleute und Jäger sprechen von einem Vollmastjahr.
  • 2025 ist das Jahr der Jubiläen. Der Christliche Kindergarten an der Lehniner Straße begeht sein 125-jähriges Bestehen und im September wird zusammen mit dem Birnenfest der Ersterwähnung unseres Ortes vor 725 Jahren gedacht. Mit einem Glas Sekt, auf dem des Jubiläums gedacht wurde und das jeder als Erinnerung mitnehmen konnte, wurde die Festveranstaltung in der Mensa des OSZ eingeleitet. Als Gäste wurden geladen, viele, die sich in der einen oder anderen Weise für den Ort und seine Bewohner verdient gemacht haben. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit dem Lied "Unser Dorf Groß Kreutz" von Kantor Hilgendorf, vorgetragen durch den Ortsvorsteher Thomas Becker, der auch durch den ganzen Abend führte. Der Auftritt des "Spatzenchores" der "Erich-Kästner-Grundschule" unter der Leitung von Jana Wunderlich erfolgte, vor den Festreden des Ortsvorstehers[1], und den Grußbotschaften des Bürgermeisters Reth Kalsow und des Vorsitzenden der Gemeindevertretung Franz Herbert Schäfer. In einem kurzweiligen Redebeitrag überbrachte der Pfarrer Sebastian Mews, die Grüße der Christophorus-Kirchengemeinde.[2]
Im Folgenden wurden einige Bürger für ihr langjähriges Engagement für die Gemeinde geehrt. Im nächsten Höhepunkt führte der "Gemischte Chor Groß Kreutz" unter Leitung von Marina Maaß mit Liedern durch die vergangenen Jahrhunderte. In der folgenden Pause sorgte ein reichhaltiges Buffet für das leibliche Wohl. Danach sorgte für lautstarke Stimmung im Saal das "Ketziner Blasorchester" unter Leitung von Vincent Schmidt und der Sängerin Josephine Herzog. Unterbrochen wurde der Musikreigen von einer Solotanzdarbietung von Claudia Lenz der "Pirourette Dance Company" aus Potsdam. Zum Abschluss wurde die Brandenburghymne "Märkische Heide" gemeinsam gesungen.
  • Mai: Am 24. feiert der FSV Gross Kreutz mit einer großenFestveranstaltung auf dem Sportplatz, Am Kleinbahndamm 8, sein 50-jähriges Bestehen.
  • April: Seit Anfang des Monats haben wir keinen Postshop mehr im Ort. Die Geschäftsstelle im ehemaligen Autohaus wurde von der Betreiberin aufgegeben.
  • Der Festplatz neben der FFW erhält einen Elektroanschlusskasten. Mit der 2 x 32A CEE, 1x 16A CEE und 2 x Schukosteckdosen.
  • Eine Lichtsignalanlage in der Potsdamer Straße sorgt für einiges Unverständnis. Sie soll das Überqueren der belebten B1 sicherer gestalten, da der Fußgängerweg auf der Südseite der Straße zwischen den Einmündungen der Triftstraße aufgebuddelt wird, um dicke Elektrokabel zu verlegen.
  • März: Mit Postwurfsendungen werden die Groß Kreutzer Haushalte aufgefordert mit der "Deutsche Glasfaser GmbH", mit Sitz in 46325 Borken, einen Vertrag über den Anschluss an das Glasfasernetz abzuschließen. Die Offerte mit vier verschiedenen Tarifen gilt bis 15. Mai 2025, wenn sich 33% der Haushalte für einen Anschluss entscheiden. Einige Groß kreutzer haben ihre Teilnahme mit einem kleinen Schild an den Straßen bekundet.

2024

  • 01.12.: 2. Baumpflanzaktion in . Baumpaten sind Fam. Kohnen, Alison Hein, Philipp Hein, Roswita Kassin und .
  • 22.09.: Wahlen zum Brandenburger Landtag.
  • 14.09.: Birnenfest
  • 06.08.: Kreativmarkt auf dem Gutshof
  • 09.06.: Wahlen zum Europa-Parlament und Kommunalwahl
  • 01.06.: Kinderfest am Strohhaus

2023

  • 11. November: Auf Anregung und unter Aleitung von Andreas Schule (KFV von Groß Kreutz e.V.) wurden 3 Spitzahornbäume in der Birkenstraße hinter den Gärten und einer neben den Stein zur Erinnerung an 750 Jahre Groß Kreutz am Kreisverkehr gepflanzt.
  • 10. November: Praxis Jarka: Standort Groß Kreutz musste geschlossen werden. Patientenversorgung ab Montag, dem 13.11.23 in unserer Zweigpraxis in Schmergow, Heuberg 7. Heute am 10.11.23 gab es einen Wasserschaden in vielen Räumen der Alten Gartenstrasse 2. Da wohl die Kabelschächte voll Wasser gelaufen waren, musste aus Sicherheitsgründen der Strom erstmal auf noch nicht absehbare Zeit abgeschaltet werden. Daher sah sich unser Praxisteam gezwungen den Praxisserver und alle andere dringend benötigte Technik notfallmäßig in unsere Zweigpraxis nach Schmergow zu verlegen. Das ganze ist eine grosse technische und organisatorische Herausforderung, weil unser Computer-Netzwerk in Schmergow bisher sozusagen nur "Gast" in unserem Haupt-Computernetzwerk in Groß Kreutz war. Ausserdem ist heutzutage der Aufbau des Computernetzwerks einer Arztpraxis durch Digitalisierung und Telematik (z.B. elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) hochkomplex geworden und benötigt in der Regel mehrere Wochen. Wir sind daher froh, Christoph Kuchta [ https://cksystem.de ] als Technik-Leiter zu haben, der immer vollen Einsatz zeigt und aktuell sogar die wertvolle Wochenend-Zeit mit seiner jungen Famie opfert, um uns ein provisorisches Computernetzwerk aufzubauen, so dass wir hoffentlich ab Montag wenigstens in unser Zweigpraxis Schmergow unsere Patienten versorgen können. Der Aufwand und vor allen Dingen die Kosten, die all dies verursachen wird, sind noch gar nicht abzuschätzen. Wir alle haben es sehr schwer in dieser Wirtschaftskrise, aber die Arztpraxen sind aktuell besonders stark betroffen: https://www.praxisinnot.de/ Wir bitten unsere Patienten die kommenden Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und werden den Praxisstandort so schnell wie möglich wieder nach Groß Kreutz verlegen. Bleiben Sie uns bitte treu und helfen Sie uns damit die Existenz unserer Praxis an beiden Standorten auch in Zukunft zu sichern. Selbstverständlich wird es vereinzelt Fälle geben, bei denen dies beim besten Willen einfach nicht möglich sein wird. Für diese Einzelfälle gibt es eine Zusage der Praxis Dr. Hunder. - Nachtrag 13.11.23 12.00: Laut Wohnungsbaugesellschaft Ziesar soll der Stromausfall voraussichtlich nur 1-2 Wochen dauern. (Quelle: Facebook "Komme aus Groß Kreutz/Havel")
  • 9. September: Das 21. Birnenfest wieder mit sportlichem Auftakt und nachmittags mit verschiedenen Darbietungen. Der Höhepunkt war wieder die "Modenschau", initiert von Antja Schöttle. (Das ausfürliche Programm unter http://www.kultur-grosskreutz.de).
  • 8. September: Um 19.00 Uhr Auftritt des Gemischten Chores und des Spatzenchors der Erich-Kästner-Grundschule in der Groß Kreutzer Kirche.
  • Juli/ August: Das "Strohhaus" bekommt ein neues Dach, außerdem werden drei Blitzableiter angebaut.
  • "Am 23. Januar 2023 ehrte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit BVR-Präsidentin Marija Kolak und DOSB-Präsident Thomas Weikert die Finalisten in den Räumlichkeiten der DZ BANK in Berlin und gab die Sieger des "Großen Stern des Sports" in Gold 2022 bekannt. Die Sportvereine aus allen Teilen Deutschlands reisten gemeinsam mit ihren Partnerbanken in die Bundeshauptstadt, um beim Bundesfinale dabei zu sein."[3]. Der Bundespräsident übergab der FSV-Abordnung die Urkunde über den 3. Platz im Bundeswettbewerb zum Goldenen Stern des Sports. Siehe [4]

2022

  • 9. September: 20. Birnenfest in Groß Kreutz. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste das jährlich am zweiten Wochenende im September stattfindende Birnenfest drei mal verschoben werden. Jetzt im Spätsommer des Jahres 2022 kann endlich das kleine Jubiläum starten. Am Freitagabend, dem 9. September , ist die Eröffnung mit einem Konzertabend. Um 19.00 Uhr sollte es richtig losgehen, doch was richtig losging war ein eine kräftige Gewitterhusche über dem Groß Kreutzer Festplatz. Trotz dieses etwas ungemütlichen Auftakts begann eine Sechs-Mann-Band des Polizeiorchesters im großen Zelt mit schwungvollen Melodien den anwesenden Zuhörern einzufangen. Das Zelt füllte sich immer mehr und ca. 100 Gäste lauschten begeistert so manchem Evergreen aus den vergangenen Jahrzehnten. Ohrwürmer wie Karats „Über 7 Brücken“, Hildegard Knefs „Rote Rosen“ und Reinhard Mays „Über den Wolken“ ließ richtige Partystimmung aufkommen.
  • Trotz der 30ziger Zone in der Bahnhofstraße kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Verkehrsunfällen in der Kurve am Gutshof. Nun ist das Grundstück Bahnhofstraße 19 (Tierarztpraxis) durch Leitplanken und Poller besser geschützt.

2021

  • Juni: Im Ort beginnen Kabelverlegearbeiten für die Sicherstellung von Stromanschlüssen für Elektrofahrzeuge. Es werden Erdkabel mit 240 mm² Leiterquerschnitt verlegt.
  • 26.September: Wahl des Deutschen Bundestages.

2020

  • Seit Anfang April 2020 liegen unter dem Motto "Suchen, Finden, Aussetzen", lustig bemalte Steine Steine wandern wandern durch Götz, Jeserig und die anderen Ortsteile unserer Gemeinde und liegen an allen möglichen und unmöglichen Plätzen.
  • Am 14 März fand zum 6. Mal die Veranstaltung "Groß Kreutz musiziert statt".
  • Im Anschjuss an seine Rede beim Neujahrsempfang hat der Ortsvorsteher mit dem Ehrenzeichen von Groß Kreutz ausgezeichnet: Frau Anke Kurth für ihr Engagement im Feuerwehrförderverein, Herrn Michael Binder für seine Tätigkeit als Ortswehrführer der FFW, Herrn Werner Fischer für seine Tätigkeit als Finanzwart im Vorstand des FSV und Herrn Mario Schütt als Vorsitzender des Schulfördervereins und Leiter der AG "Holzwurm".

2019

  • Die Feierhalle auf dem Kommunalen Friedhof wurde renoviert.
  • Die Anlage um das Kriegerdenkmal wurde neu gestaltet und fertig gestellt.
  • Auf zwei gepachteten Flächen im Gewerbegebiet Am Eichenhain wurde ein Solarpark gebaut. Die Baufelder des Gewerbegebiet sind alle vergeben.
  • Für die Jugendlichen des Ortes wurde ein sechseckiger Pavillon beim Strohhaus errichtet.
  • Im Herbst ist der von Wolfgang Haak entworfene und mit Hilfe des Bauhofes realisierte "Planten-Wanderweg" entlang des Deetzer Landweges eingeweiht worden.
  • Auch der Groß Kreutzer Karnevals Club blickt im November auf sein 60-jähriges Bestehen zurück.
  • Der "Birnen-Rundweg" ist vollendet.
  • Im Juni beging der Gemischte Chor Groß Kreutz sein 70-jähriges Bestehen mit einem Festkonzert in der Kirche.
  • Am 1. Juni fand wieder ein Kinderfest statt.
  • 26. Mai sind Kommunalwahlen im Land Brandenburg. Wahl der Gemeinderäte und Ortsvertretungen. Mitglieder im Ortsbeirat sind: Frank Heinicke (CDU), Nico Faupel (SPD), Dr. Marcus Lukas und Thomas Becker (Familien freundliches Groß Kreutz) und Wolfgang Messerschmidt.

2018

  • Im Laufe des Jahres erfolgte eine aufwendige Modernisierung der Schulturnhalle (Wärmedämmung des Dachs, der Heizung und Elektrik und der sanitären Einrichtung. Der Fußboden entsprach nicht den Erfordernisse und musste deshalb im nächsten Jahrverändert werden.
  • Groß Kreutz hat einen neuen Pfarrer bekommen. Pfr. Sebastian Mews ist mit seiner Familie aus Treuenbrietzen hierher gezogen.?
  • 21.Februar: Auf ihrem 174. Treffen begehen die Ortschronisten des Kreises Potsdam-Mittelmark ihren zwanzigsten Jahrestag der Gründung im Strohhaus. Am 18. Februar 1998 wurde hier der Verein CPM e.V. gegründet.
  • Februar: Jürgen Oelker lässt die alten Produktionsgebäude der Kunststeinfabrik in der Lehniner Straße abreißen.
  • Ehrungen von Bürger*innen für ihr Engagement zum Wohle des Ortes: Frau Ulrike Mörschel für ihre jahrelange Mitarbeit im Kulturausschuss, ihr soziales Engagement und für Projektentwicklung (Nachholung vo vorigen Jahr), Den Initiator des "Ehrenzeichen", Herr Wolfgang Messerschmidt für die vielen Jahre als Ortsvorsteher und Ratgeber, Frau Adelheid Wolter für ihre langjährige Organisatoren des Altenkreises der evangelischen Kiche, Frau Christel Müller als Organisatorin der Treffen der "Rolli-Gruppe" und Herr Klaus Brink für das Erstellen von Filmaufnahmen vom Ort und Umgebung.


2017

  • Der "Soli-Bau" wurde für die Kita rekonstruiert und für sportliche Aktivitäten ertüchtigt.
  • Am 20. Juni eröffnen die Betreiber der Gaststätte "Adriano" gleich nebenan ein Eiskaffee in den Bankräumlichkeiten. Dies musste aber sofort wieder schließen, da irgend welche Hygiene-Bestimmungen nicht eingehalten wurden.
  • Am 10. Juni fand rund um das Strohhaus ein Kinderfest statt. Sportliche Wettbewerbe und andere altersgerechte Vergnügungen fanden großen Anklang.
  • Die Zahnarztpraxis in der Brandenburger Straße wird vom Zahnarzt Lars Löwenstein am 19. Mai eröffnet.
  • Wie zu Beginn des Jahres hat der Ortsvorsteher beim Neujahrsempfang wieder besondere Leistung von Bürgern geehrt. Mit einem Blumenstrauß Detlef Rieter für seinen Einsatz bei der FFW, und Hella Völker für die Unterstützung bei Geburtstagsjubiläen; mit dem Ehrenzeichen von Groß Kreutz werden geehrt, Herr Kristian Titsch für den maßgeblichen Aufbau der Jugendfeuerwehr und als Gemeindewehrführer der Großgemeinde sowie Herr Fritz-Georg Maaß als langjähriger Vorsitzender des Gemischten Chor Groß Kreutz e.V.

2016

  • Die Straßenbeleutung in der Neuen Straße wurde trotz einiger Widerstände von Anliegern installiert und in Betrieb genommen.
  • Auf dem kommunalen Friedhof wurden die Kriegsgräber-Anlage durch den Bauhof neu gestaltet. Ebeso wurde die anonyme Urnen gemeinschaftsanlage erweitert und mit einer Kanteneinfassung versehen.
  • Im Dorf werden VDSL-Schaltschränke aufgestellt.
  • An bzw neben den historischen Gebäuden im Dorf wurden Informationstafel aufgestellt.
  • Im März wird durch den Künstler Philipp das Bild an den Giebel des Heimatmuseums gesprayt.

2015

  • Am 29. Mai wird die Halbmeilensäule an der B1 kurz vor dem Groß Kreutzer Ausbau aufgestellt und am 6. Juni feierlich enthüllt und übergeben. Am selben Tag findet das Groß Kreutzer Familienfest statt und wird an der ehemaligen Trasse der Lehniner Kleinbahn ein von Wolfgang Haak entworfenes Gedenkschild aufgestellt.
  • Am 24. Juni findet im Strohhaus die feierliche Verabschiedung des Ortsvorstehers Wolfgang Messerschmidt und die Amtsübergabe an Thomas Becker statt.

2014

  • Auf der Urnengemeinschaftsanlage (UGA) ist der erste Tote beigesetzt worden.
  • Am 11. Mai findet in der Kirche ein Solokonzert von Malte Hübner statt. - In memoriam Wofram Hübner sen. (100. Geburtstag). Der Komponist und Musiker M. Hübner ist gebürtiger Groß Kreutzer.

2013

  • 13. September Birnenfest
  • 8. Dezember Adventsmarkt am Strohhaus. Ausrichter ist der Kulturförderverein von Groß Kreutz

2012

  • Die Gemeinde plant auf dem kommunalen Friedhof eine Urnen-Gemeinschaftsanlage.
  • Am 24. März schließt die Schlecker Filiale in Groß Kreutz.

2011

2010

  • Musikveranstaltung in Groß Kreutz am 29. V. 2010 (U. Mörschel)

Selbst das Wetter hatte von seinem bisherigen Verhalten eine Ausnahme gemacht: bei strahlendem Sonnenschein strömten von allen Seiten die Besucherinnen und Besucher in die Aula des OSZ. Schon bei ihrem Eintreffen wurden sie draußen von den Klängen des Posaunenchores begrüßt. Im Saal herrschte freudiges Stimmengewirr – und die Plätze wurden knapp. Dies tat der allgemeinen Erwartung aber keinen Abbruch, man rückte einfach etwas enger zusammen! Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsteher und Initiator dieser Veranstaltung übernahm Herr Dr. Posner die Moderation und begleitete gekonnt und charmant durch deren Verlauf. Zuvor hatte Herr D. Tews mit dem bekannten, von ihm auf dem Keyboard vorgetragenen Stück „Summertime“ von Gershwin, musikalisch das Thema vorgegeben. Es folgte mit zwei Frühlingsliedern der Gemischte Chor Groß Kreutz unter der bewährten und souveränen Leitung von Frau M. Maas .Danach ein Stück für drei Blockflöten vorgetragen von den Frauen E. und A. Demmerling sowie Herrn Dr.Schöbel. Mit einer Eigenkomposition „Klangräume“, einem Stück für Violine solo, wagte es der Berufsmusiker und gebürtige Groß Kreutzer, Malte Hübner, die Hörkapazitäten seines Publikums auf die Probe zu stellen. Bei den folgenden Liedern des Kirchenchores (Leitung Frau v. Lenz), war die Welt dann wieder in Ordnung! Eine sehr intime Kostbarkeit wurde von der Familie Tews dargeboten: Lieder an die Tradition des romantischen Kunstliedes anknüpfend, komponiert von. Albert Bartsch., dem Vater von Frau Tews. Unter der Leitung von Frau Demmerling folgten zwei Lieder des Schulchores, danach ein Allegretto (Caroli) für Gitarre, vorgetragen von Daniel Hackbarth. Eine sehr erfreuliche, von großer Musikalität getragene Leistung dieses jungen Menschen die nichts zu tun hatte mit dem so häufig praktizierten „Geklampfe“ ! Nicht vergessen werden darf der Gedichtsvortrag von Tobias Schulz “Das Gewitter“ (H. Erhardt). Glücklicherweise hatte man ihm kein Mikro in die Hand gedrückt um die zarte Kinderstimme zu verstärken: Der komödiantische Zauber dieses unverbildeten kleinen Naturtalentes kam so voll zur Geltung. Nach der Pause folgte dann wieder der Posaunenchor mit einem bunten Melodienreigen sowie der Gemischte Chor Groß Kreutz. Ein jüdisches und ein irisches Volkslied, vorgetragen von Frau K. Köhler und Frau Lindenborn ohne jegliche Allüren, in schönem musikalischen aufeinander Hinhören, machte diesen Vortrag für das Publikum zu einem ungetrübten Hörgenuss! Dann trat Herr Hübner noch einmal auf mit zwei Soloviolinstücken. Das erste aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach, sowie einer Komposition die, wie das manchmal der Fall ist, zum Schlager/Volkslied wurde. Wir kennen sie unter „Chanson d ´amour“. Das Publikum summte dann auch leise diese Melodie mit. In dem Saal breitete sich damit eine unglaublich schöne, gemeinschaftlich harmonische Stimmung aus. Danach trug Frau v. Lenz das bekannte Lied „Zwei Herzen im dreiviertel Takt vor, ihm folgte der Kirchenchor mit einer „Kleinen Sinfonie“. Der Vortrag von Herrn Becker mit dem Lied über Groß Kreutz wurde sehr beklatscht und rief bei vielen Zuhörern ein begeistert - beifälliges Kopfnicken hervor. Den Abschluss bildeten alle Chöre mit „I like the flowers“ - (großes Lob an den Schulchor, dass alle so tapfer und diszipliniert durchgehalten haben !) – gemeinsam mit dem Publikum sangen sie noch „Kein schöner Land“. Der Posaunenchor ließ den „roten Adler“ musikalisch hochsteigen und begleitete so das Publikum zum Ausgang Der Dank für diese Veranstaltung gilt nicht alleine denen, die auf der Bühne gestanden haben sondern ebenso den „unsichtbaren“ Helfern die durch ihren Einsatz ein solches Unterfangen möglich gemacht haben! Dank auch dem OSZ für die Gastfreundschaft, d.h. seine zur Verfügung gestellte Aula! Das Fazit dieser Veranstaltung: Voll gelungen – ein weiteres Fazit: so eine Veranstaltung sollte eine Wiederholung finden!



2009

2008

2007

  • Am 17. Juli Eröffnung des Marken Diskounters "NETTO" in der Potsdamer Straße. Auf dem Betriebsgeländer der ehemaligen Baufirma Liere hat der "rote Netto" seine Filiale in Groß Kreutz gebautt.

2006

2005

2004

2003

2002


2001


2000

  1. Festrede 725 Jahre Groß Kreutz am 12.09.2025 des Ortsvorstehers Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Groß Kreutzer Dieses Kalenderjahr steht für unseren Ort Groß Kreutz unter der Prämisse, ein Jubiläum zu begehen: vor 725 Jahren wurde unser Ort das erste mal schriftlich erwähnt. So belegen es jedenfalls die von Historikern bewerteten Quellen. Durch die Jahrhunderte hatte der Ort viele Höhen und Tiefen zu überstehen. So ist die ländlich feudale Entwicklung in den ersten Jahrhunderten maßgebend. Es sollte noch sehr sehr lange dauern bis die vorherrschende Leibeigenschaft in der Landwirtschaft aufgehoben wurde. In Preußen erst 1807 durch die Steinschen Reformen. Damit hatte auch das Gut mit dem Gutshaus - auch „Klein Sanssouci“ genannt - gute Entwicklungschancen. Immer wieder gab es auch kriegerische Auseinandersetzungen. Die Zeiten des unglückseligen Krieges 1806/1807 übten auch auf unser Dorf einen großen Einfluss aus. Freund und Feind durchzogen täglich und stündlich unseren Ort, der an der Kunststraße lag und außerdem eine Post- und Ausspannstation hatte. Dörfler und Gutsherrschaft litten unter dem – heute würde man Terror sagen – Einzug der Französischen Truppen. Der damalige Schulze, der Kossät Thiele, stand in Gefahr erschossen zu werden. Schon am Baum angebunden kam er dann doch noch mit Stockschlägen davon. Erst 1812 endeten die französischen Einquartierungen in unserem Dorf. Die Zeiten beruhigten sich unter preußischer Herrschaft. Im 19. Jahrhundert begann dann eine stürmische Entwicklung mit der wachsenden Industrialisierung in den nahe gelegenen Metropolen Potsdam, Brandenburg und Berlin. Dazu trug auch die Errichtung der Eisenbahnlinie in Ost/West Richtung wesentlich bei. Mit der Kaiserzeit und den imperialistischen Bestrebungen kam 1914 der erste Weltkrieg mit 28 Toten und 1939 der zweite Weltkrieg mit 20 Toten. Französische Besetzung im 19 Jahrhundert und sowjetische Bevormundung im 20. Jahrhundert hat dann die weitere Entwicklung des Ortes geprägt. Sozialistische Errungenschaften standen dann gut 40 Jahre auf der Tagesordnung. Seit 1990 haben wir nun die Freiheit uns zu entfalten: jeder wie er es will und jeder wie es die gesellschaftlichen Regeln zulassen. Freiheit für jeden ? Ja – aber nur wenn man das Geld dazu hat. Viele berühmte Personen haben schon unser Dorf besucht oder sind wenigstens hindurch gefahren. Vielleicht Napoleon, der Eiserne Gustav, Wilhelm Pieck, Frank Walter Steinmeier. Immer auch gab es Begegnungen mit den Bürgern des Dorfes wobei dann auch mal Vorteilhaftes im Ort entstand: z.B. der Solibau hinter der alten Grundschule in der Alten Schulstraße. Mit dem Bau der neuen Schule 1985 in der heutigen Kleinen Lindenstraße wurden die Bedingungen für eine qualitativ bessere zehnklassige Bildung geschaffen. 2003 wurde die Schule zur Grundschule umgewandelt, die seit 2009 den Namen „Erich Kästner Grundschule“ trägt. Der Name ist sozusagen Programm, denn diese Schule ist eine Leseschule und Vorlesewettbewerbe sind ein Zeichen dieser Entwicklung. Kindertagesstätten und die Ganztagsbetreuung in der Schule runden die Möglichkeiten der Bildung und Erziehung unserer Kinder ab. Dabei sticht besonders der evangelische Kindergarten hervor der schon vor 125 Jahren durch die damalige Gutsherrschaft derer von der Marwitz gegründet wurde. Nach dem Grundschulbesuch dürfen unsere Kinder ab der 7. Schulklasse in die umliegenden Städte zur weiterführenden Schulbildung reisen. Die landwirtschaftliche Entwicklung ist natürlich eng mit dem Gut und den nachfolgenden landwirtschaftlichen Betrieben verbunden. In der DDR wurde auf dem dann volkseigenen Gut die Ausbildung in landwirtschaftlichen Berufen ermöglicht. Noch heute haben wir hier im OSZ diese Ausbildung mit Internatsbetrieb. Mit dem Rinderzuchtbetrieb und dem LVAT hat Groß Kreutz sehr bekannte und sogar weltbekannte Betriebe . Nun ist seit dem Sommer ein Leibnitz-Innovationshof des (ATB) Agrartechnik und Bioökonomie e.V. als Bioökonomie-Campus im Bau. Mit diesem Forschungsneubau können weitere positive Akzente in der modernem Landwirtschaft gesetzt werden. Anschauliches Zeugnis der speziellen Rinderzucht sind im Rinderzuchtmuseum sichtbar. Das Heimatmuseum zeigt vor allem die vergegenständlichte Geschichte unseres Ortes vor allem durch den unermütlichen Eifer Gerald Gräbnitz´ vom Kulturförderverein. In unserem Ort gibt es für unsere 1879 Einwohner vielfältige gesellschaftliche Beschäftigungsmöglichkeiten. Dazu zählen vor allem unsere Vereine. Es sind 10 Vereine, die in allen Altersklassen Raum für sinnvolle Freizeitbeschäftigung geben. Jeder Verein hat seine Bedeutung für ein friedliches dörfliches Zusammenleben. Für Sicherheit in vielerlei Hinsicht sorgt unsere freiwillige Feuerwehr. Stets Einsatzbereit um Gefahrensituationen für unsere Bevölkerung zu verhinderrh oder zu minimieren. Dafür sind alle Einwohner dankbar. Ehrenamtliche Tätigkeiten der engagierten Mitglieder und Vorstände haben zum Beispiel den FSV zu einer enormen Entwicklung verholfen. Über 600 Mitglieder sind Zeugnis für die Beliebtheit des Vereins, der eben nicht nur Fußball spielt sondern auch andere Sportarten für jedermann anbieten kann. Der Kulturförderverein setzt mit seinem Engagement Maßstäbe für ein rundes kulturelles Angebot für das ganze Dorf. Dabei ist das jährliche Birnenfest ein Höhepunkt wo dann auch morgen schon wieder das ganze Dorf auf dem Festplatz feiern wird. Dabei sind auch alle anderen Vereine mit eigenen Beiträgen und Präsentationen beteiligt. Der CCGK sorgt mit seinen gut 60 Mitgliedern in der närrischen Jahreszeit für unterhaltsame Programme und sinnvolle Beschäftigung für unsere Kinder und Jugendlichen. Den Gemischten Chor Groß Kreutz werden wir hier gleich mit einem besonderen Programm hören können. Mit dem Auftritt des Spatzenchores unserer Grundschule verbindet sich auch immer unser Wunsch, die später groß geworden Sängerinnen und Sänger im Erwachsenenchor zu integrieren. Damit das Vereinsleben im Dorf noch besser organisiert und durchgeführt werden kann wäre ein dörfliches Vereins- und Gesellschaftshaus wünschenswert. Hier böte sich der Ankauf und die Renovierung des Gasthauses „Zur Eisenbahn“ an. Die Gemeindevertretung sollte positiv darüber nachdenken und ein solches Anliegen unterstützen. In der Schlussbemerkung meiner Rede möchte ich allen Vereinen und deren Vorständen recht herzlich für die vielfältigen Angebote danken. In den gemeinsamen Beratungen mit dem Ortsvorstand werden möglichst alle übergreifenden Veranstaltungen abgestimmt. Danken möchte ich auch unserer Gemeindeverwaltung und dem dem Bauhof. Sie zeigen sich unserer dörflichen Entwicklung offen. Dennoch kommt es auf den einzelnen Bürger an, wenn es um die Einhaltung der einfachsten Regeln gemeinschaftlichen Zusammenlebens geht. Wer noch weitere tiefer gehende Informationen und Fakten zur Geschichte und zur Gegenwart unseres Dorfes haben möchte kann sich gerne in die Chronik von Groß Kreutz im Internet einwählen. Vielen Dank an den Macher der Chronik - Herrn Wolfram Hübner. Vielen Dank an alle Sponsoren, die unser Vereinsleben verbessern. Danke an das Blumenhaus Kreutzer für die heutige sichtbare Unterstützung. Danke an die Gemeindeverwaltung für das besondere Budjet. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Thomas Becker, Ortsvorsteher OT GK Also frei nach dem alten Fritz Politik ist doch kein Witz Ich glaube er sagte es vor Jahrhunderten schon "ein jeder wird selig nach seiner Fasson!"
  2. 725 Jahrfeier Groß Kreutz am 12.09.2025 Pfarrer Sebastian Mews für die Evangelische Christophorus Kirchengemeinde Groß Kreutz Gott zum Gruße. Ersturkundliche Nennung 1300, das feiern wir. Dass dieser Ort zuvor schon besiedelt war, davon zeugt unser ältestes, immer weiter entwickeltes Gebäude des Dorfes. Unsere Kirche. Mit der Christianisierung, entstand an dem Ort, wo noch heute die Kirche steht, wohl ein Holzbau, bis dann Mitte des 13. Jahrhunderts Steine das Holz verdrängten. Um 1275 soll es eine Grundfeste gegeben haben, die dann im 18. Jahrhundert die uns bekannte Form erhalten hat. Manch einer mag gerne erzählen, dass Karl der Große maßgeblich an unserem Ortsnamen Verantwortung trägt, weil er überall im Lande, Ende des 18. Jahrhunderts, Kreuze hat aufstellen lassen; und eben an diesem Ort ein besonders großes Kreuz. Doch das sind alte Kirchenmythen, die mit der Wahrheit nichts zu tun haben. Wie der Ort zum Namen kam, das wisst ihr alle. Was Groß Kreutz kirchengeschichtlich besonders macht, ist, dass ihr einen der ersten protestantischen Pfarrer hattet. Pfarrer Laurentius Schulte bekannte sich bereits 1526 zum protestantischen Glauben und er war ein Anhänger Luthers, der in Wittenberg sein Unwesen trieb. Angeblich war Luther sogar im Pfarrhaus zu Besuch. Doch gewiss ist dies nicht. Im nächsten Jahr feiert Groß Kreutz 500 Jahre Protestantismus. Im Laufe dieser 500 Jahre bin ich nun der 25. evangelische Pfarrer von Groß Kreutz. Manche blieben kürzer, so hat es Pfarrer Johann Herrmann nur auf ein Jahr gebracht (ich weiß nicht, was ihr mit ihm getan habt), manche blieben länger, so wie Pfarrer Karl Ludwig Schneider, der genau 44 Jahre euer Pfarrer war. Ein Viertel seiner Zeit liegt derweil bald hinter mir. Über 725 Jahre hat euch die Kirche begleitet, hat die Höhen und die Tiefen mit euch zusammen gefeiert und durchlitten. Mal waren wir prägend, dann waren wir nicht mehr modern genug, es wurde protestiert und Groß Kreutz wurde evangelisch. Die Kirche war immer schon Zentrum des Ortes und selbst als nach dem Zweiten Weltkrieg das herrschende Regiment uns rausdrängen wollte, blieben wir. Wir als Kirche haben viele kommen und gehen sehen. Heute ist es leider so, dass Teile der Gesellschaft, in Pluralität, glaubt auch ohne Kirche und Glaube auskommen zu können. Das hat die Menschheit schon oft in der Geschichte geglaubt. Doch dies ist ein Irrglaube und darum bleibt eure Kirche als Gebäude, aber auch als Teil der Gemeinschaft weiter bestehen und an eurer Seite. Ob ihr wollt oder nicht. Das ist selbstredend keine Drohung, sondern ein herzliches Versprechen. Groß Kreutz hat über die Jahrhunderte viele Wandlungen durchgemacht und wird dies auch weiter tun. Möge Gott die Menschen für ihr Tun in der Gemeinde und an ihrem Nächsten segnen, damit ihr weiterhin ein Segen für Groß Kreutz seid. Wir sind dankbar, Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Im Namen der Evangelischen Christophorus Kirchengemeinde gratuliere ich zu diesem Jubiläum und ende, wie begonnen: Gott zum Gruße. Vielen Dank, für ihre und eure Aufmerksamkeit.
  3. https://www.vr.de/privatkunden/news/preisverleihung-sterne-des-sports.html
  4. https://www.fsvgrosskreutz.de/sterne-des-sports-in-berlin-seid-auch-ihr-live-dabei/