Neozoen in Groß Kreutz

Aus Chronik Groß Kreutz
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Neozoen in Groß Kreutz

Säugetiere:

Marderhund, Aufn. Доктор рукиноги - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46546415)

So werden Tiere genannt, die ursprünglich in unseren Gegenden nicht heimisch sind. Einige sind bewusst durch den Menschen eingebürgert worden, wie der Jagdfasan oder der Waschbär, der aus Pelztierfarmen ausgebüchst ist. Andere sind weniger, oder besser gesagt, gar nicht willkommen und sind für die hiesigen Pflanzen- bzw. Tierwelt ausgesprochene Schädlinge. Eins ist allen gemeinsam, sie passen sich gut an die hier vorhandenen Lebensbedingungen an.

  • Varroamilbe (Varroa destructor) gehört zu den Spinnentieren, mit asiatischen Bienen aus Ostasien eingeschleppt

Insekten:

  • Asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis), China, Japan
  • Rosskastanienminiermotte (Cameraria ohridella), erstmals in Mazedonien entdeckt
  • Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata

Um den gestreiften kleinen Käfer gibt es mehrere Geschichten. In den fünfziger Jahren wurde von der DDR-Propaganda verbreitet, dass er von amerikanischen Flugzeugen abgeworfen wurde um hier Schaden anzurichten. Schulkinder wurden zu Sammeln der Schädlinge veranlasst. Es gab wohl auch eine kleine Entlohnung.

  • Buchsbaumzünsler, Cydalima perspectalis (Ostasien)

Amerikanische Kiefernwanze, Leptoglossus occidentalis (westliches Nordamerika)

Vögel:

  • Jagdfasan, Phasianus colchicus stammt aus Mittelasien. Wie sein Name schon sagt, wurde er vor langer Zeit zu Jagdzwecken eingeführt.

Bild Jagdfasan von gary noon - Flickr, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4077294

Säugetiere:

  • Waschbär (Procyon lotor), der nachtaktive Räuber stammt aus Nordamerika und ist sehr anpassungsfähig.

Bild: Waschbär im Wildpark Lüneburger Heide; von Quartl - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8470454